Was Sie tun können um produktiver zu werden

Entschuldigen Sie die drastische Ausdrucksweise, aber es gibt Sprüche, die so oft zitiert werden, dass Sie mir mittlerweile schon fast zum Hals heraus hängen. Einer dieser Sprüche lautet:

Work Smarter, not harder

Ehrlich gesagt, dieses Zitat wird nicht weniger platt, wenn es häufig wiederholt wird. Leider leitet auch CamMi Pham ihren Artikel 7 Things to Start Being More Productive, Today damit ein. Fast hätte ich daraufhin den Beitrag in die Tonne gesteckt. Zu Unrecht, denn es stehen durchaus einige merkenswerte Dinge darin. Hier Ihre Vorschläge:

  1. Hören Sie auf, Überstunden zu machen
  2. Beschränken Sie das „Ja“ sagen
  3. Hören Sie auf, alles selbst machen zu wollen und lassen Sie sich helfen
  4. Begraben Sie den Wunsch, perfekt sein zu wollen
  5. Nutzen Sie Automatisierungsmöglichkeiten
  6. Spekulieren Sie nicht, sondern arbeiten Sie mit harten Daten
  7. Nehmen Sie sich die Zeit, überhaupt nichts zu tun.

Gut, gerade die Punkte 2 oder 3 gehören zu den Tipps, die man an jeder Ecke hören kann. Ich finde aber interessant, wie die Autorin diese Hinweise begründet. Sie macht ihrem eingenen Vorschlag Nr. 6 alle Ehre und untermauert diese Tipps mit Zahlen, Daten, Fakten.

Zu Punkt 5: Automatisierung

Meiner Erfahrung nach wird die Nutzung von Automatisierungsmöglichkeiten viel zu wenig beachtet. Dabei fasse ich mich durchaus an der eigenen Nase. Auch bei mir gibt es einige Routinearbeiten, die sich durchaus automatisieren ließen. Leider muss man zur Automatisierung zu Anfang etwas Zeit investieren und dann hoffen, dass sich das auszahlt. Das scheint das Problem zu sein.

Zu Punkt 6: Zahlen, Daten, Fakten

Jeff Sutherland, einer der Erfinder von Scrum, wird nicht müde darauf hinzuweisen, wie wichtig empirisches Vorgehen ist. Deshalb gílt der Punkt Nummer 6 auch für den privaten Bereich. Wie soll man ohne geeignete Datenbasis wissen, in welche Richtung sich die eigene Produktivität entwickelt? Die Wochendurchsicht wäre m.E. für eine solche Analyse gut geeignet:

  • Was habe ich erreicht?
  • Was lief gut, was lief weniger gut?
  • Was kann ich verbessern?

Wenn Sie es ernst meinen, eignen sich diese Fragen natürlich auch für den Tagesabschluss.

Zu Punkt 7: Nichts tun

Sie können auf Dauer nicht produktiv sein, wenn Sie Ihren Akku nicht ab und zu wieder aufladen. Hüten Sie sich vor der Versuchung, auch die freie Zeit produktiv zu verbringen. Sie dient der Erholung. Astrid Lindgren bringt es auf den Punkt:

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.

So ist es.

Free-Photos / Pixabay

 

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Zeitmanagement-Tipps von Daniel Levitin

Daniel Levitin habe ich auf dem ToolBlog bereits vorgestellt. Er ist Neurowissenschaftler und hat mehrere sich gut verkaufende Bücher u.a. zur Selbstorganisation veröffentlicht. In dem folgenden Video gibt er ein paar Tipps zum „Zeitmanagement“: Time-Management Tips from a Neuroscientist.

Time-Management Tips from a Neuroscientist | Daniel Levitin

 

Zwei Bemerkungen dazu seien erlaubt. Zum einen ist der Begriff „Zeitmanagement“ zu Recht sehr umstritten. Ich benutze ihn dennoch hin und wieder, schlicht und einfach deshalb, weil er Bestandteil des allgemeinen Sprachgebrauchs ist. Zum anderen sollten Sie sich nicht allzusehr von der Autorität eines „Neurowissenschaftlers“ beeindrucken lassen. Das sind auch nur Menschen und kochen mit Wasser. Manchmal nicht mal das, wie Manfred Spitzer eindrucksvoll beweist.

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Tipps für die Arbeit zuhause

Gestern fand in der Ravensburger Weststadt ein Workshop zur Stadtteilplanung statt. Unter anderen ging es dabei um neue Wohnformen. In diesem Zusammenhang sollte auch berücksichtigt werden, dass die Arbeit von zuhause aus einen immer wichtigeren Stellenwert bekommen wird. Manche der TeilnehmerInnen hatten dies gar nicht auf dem Schirm, sahen aber schnell, dass dies Auswirkungen auf das Wohnen hat. Zumindest wäre eine ruhige Arbeitsecke mit einem schnellen Internetanschluss von großer Wichtigkeit. Und bei letzterem ist in Ravensburg noch viel Luft nach oben.

Wo Licht ist, ist auch Schatten, das gilt auch für die Telearbeit. Um die Vorteile groß und die Nachteile klein zu halten, sollte man ein paar Dinge beachten, meint Megan Jones. In ihrem Artikel How to Get More Done If You Work From Home gibt sie uns folgende Hinweise:

Definieren Sie klar, was für Sie unter „Arbeit“ fällt

Gerade bei der Arbeit zuhause ist die Gefahr groß, Arbeit und andere Tätigkeiten zu vermischen. Im schlimmsten Fall kann das zur Konfusion durch Verzettelung führen. Planen Sie deshalb feste Arbeitszeiten ein und listen Sie auf, was Sie dann erledigt haben möchten.

Grenzen Sie Ihren Arbeitsplatz visuell ab

Ihr Arbeitsplatz sollte sich von den anderen Orten in Ihrer Umgebung unterscheiden. Das Ziel: Sobald Sie an Ihren Arbeitsplatz gehen, schalten Ihr Gehirn automatisch in den Arbeitsmodus. Örtliches Ankern nennt das der Fachmann.

Verlassen Sie ab und zu die eigenen vier Wände

Manchmal kann es auch sinnvoll sein, den o.a. heimischen Arbeitsplatz zu verlassen und andere Orte aufzusuchen. Manche arbeiten gerne in Coworking Spaces oder in Cafés. Ich persönlich ziehe die örtliche Stadtbücherei vor, wenn ich schreiben will. Dort ist es ruhig und die vielen Bücher haben auf mich eine anregende Wirkung.

Halten Sie sich an einen Tagesplan

Was für den Ort gilt, passt auch für die Zeiten. Planen Sie nach Möglichkeiten feste Zeiten ein, zu denen Sie arbeiten möchten. Falls Sie nicht in den Fluss kommen, denken Sie an geeignete Arbeitsmethoden, wie z.B. die Tomatentechnik.

Vergessen Sie die Pausen nicht

Im Büro wird der Tag oft durch feste Pausenzeiten strukturiert und Ihre Kolleginnen erinnern Sie schon daran, dass es Zeit ist, in die Kantine zu gehen. Zuhause gibt es das vielleicht nicht. Besonders, wenn man gerade „drin“ ist, vergisst man oft die Zeit. Gönnen Sie sich eine Pause. Bewegen Sie sich zwischendurch oder noch besser, tanken Sie Frischluft.

Treffen täglich Sie Leute ( in echt!)

Achten Sie darauf, dass Sie nicht wie Major Tom lange Zeit allen in Ihrem Cockpit sitzen. Pflegen Sie Kontakte mit echten Menschen.

Megan empfiehlt darüber hinaus, mit Freunden und Familie in engem Kontakt zu bleiben und etwas Neues zu lernen. Nun weiß ich ja nicht, wen sie beim Verfassen ihres Beitrags vor Augen hatte, aber ich glaube nicht, dass man dies besonders empfehlen muss. Wer Kinder hat, weiß schon, dass sie sich bemerkbar machen, sollten sie Aufmerksamkeit brauchen.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde Marcel Reich-Ranicki einmal gefragt, ob er nicht auch im Pyjama schreiben könne. Schließlich fiele das ja niemandem auf, denn er säße ja ohnehin unbeobachtet am heimischen Schreibtisch. Fast schon entrüstet antwortete er, er ziehe sich einen Anzug samt Schlips und Kragen an, schließlich handele es sich ja um Arbeit und nicht um Freizeit. Wenn diese Geschichte nicht wahr sein sollte, dann ist sie zumindest gut erfunden.

Die Unterscheidung hat Vorteile:

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

Free-Photos / Pixabay

 

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OT: Mike Stern: Der Musiker als Vorbild

Wie jede(r) in meinem Freundeskreis weiß, bin ich bekennender Jazzfan. Alle zwei Jahre etwa versuche ich, in Rotterdam beim North Sea Jazz Festival zu sein, einem der größten Indoor-Jazzfestivals der Welt. 2012 durften wir dort ein Konzert des fantastischen Gitarristen Mike Stern erleben. Ich war damals hellauf begeistert.

Umso mehr habe ich mich gefreut, ihn gestern wieder auf dem Ravensburger Trans4Jazz-Festival hören und sehen zu können. Während des Konzerts fiel uns seine rechte Hand auf, die unnatürlich gekrümmt zu sein schien. Dem Spiel tat das keinen Abbruch, aber merkwürdig war das schon.

Tatsächlich gab es ein Ereignis vor einiger Zeit, ein Albtraum für jeden Musiker. Auf dem Weg zum Flughafen hatte Mike Stern 2016 einen Unfall, bei dem er sich beide Oberarme brach. Die rechte Hand blieb leider versehrt. Aber Mike Stern gab damals nicht auf und kämpfte sich zurück ins (Musiker-) Leben (hier und hier). Erfolgreich, wie man gestern hören konnte.

Für mich ist Mike Stern ein großes Vorbild, nicht nur als Musiker, sondern auch als Mensch.

Eine tiefe Verbeugung.

Mike Stern – Thank You to the Fans!

 

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Kultur: Freibier für alle!

Es kann mitunter durchaus sinnvoll sein, ohne bestimmtes Ziel im Netz herumzustöbern. Auf diese Weise kommt man manchmal auf Websites, auf die man sonst nie getoßen wäre. Ein Vorstoß in unbekannte Welten sozusagen. Und so habe ich durch Surfen aus Langeweile diese interessante Seite gefunden: Open Cultur. Laut eigener Aussage beinhaltet diese Website

the best free cultural & educational media on the web.

Nun ja, das klingt wie immer etwas vollmundig, aber im Kern stimmt diese Aussage wohl doch. Sie finden auf dieser Seite:

  • 1300 kostenlose online Kurse
  • mehr als tausend MOOCs (Massive Open Online Course)
  • 1150 Filme zum freien Anschauen
  • 700 kostenlose Hörbücher
  • 800 E-Books (kostenlos, natürlich)
  • 200 freie Lehrbücher
  • 300 kostenfreie Sprachkurse und manches mehr

Die Titel in den Sammlungen decken vielerlei Themen aus Geistes- und Naturwissenschaften ab, auch Fachbücher über Informationstechnologie sind hier zu finden. Bei den Filmen finden Sie Dokumentationen genauso wie Werke von Chaplin oder Hitchcock.

Wie gesagt, dem eigenen Anspruch (s.o.) kommt diese Sammlung ziemlich nahe. Open Culture ist werbefrei, um Spenden wird gebeten.

Für die Architektur- und Designinteressierten unter den ToolBlog-Lesern hier ein besonderes Schmankerl: Download Original Bauhaus Books & Journals for Free: Gropius, Klee, Kandinsky, Moholy-Nagy & More.

Moonglow / Pixabay

 

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13 Angewohnheiten, die Ihren Erfolg torpedieren

Wenn Sie in eine Buchhandlung gehen, dann werden Sie Dutzende Bücher finden, die Ihnen zeigen wollen, wie Sie Erfolg haben. Erfolgsstrategien nennt man das im allgemeinen. Und tatsächlich, die beschriebenen Schritte zum Erfolg sind einleuchtend und nachvollziehbar. Sie müssen sich also nur für eine der vielen Erfolgsstrategien entscheiden, die Ärmel hochkrempeln und loslegen. Dem Erfolg steht nun nichts mehr im Wege.

Wir wissen alle, dass es so leider nicht funktioniert. Hinterher lässt sich immer eine Theorie (er-)finden, die den Erfolg logisch erklärt. Allerdings gibt es bis jetzt keine Strategie, die ihn vorher garantiert. Gäbe es sie, wären wir alle ausnahmslos erfolgreich.

Mit dem Erfolg ist es wie mit der Gesundheit. Wir wissen nicht sicher, wie wir sie erreichen und erhalten können, aber wir können mit Gewissheit sagen, was ihr schadet. Mario Christou hat einen Artikel darüber verfasst, mit welchen Gewohnheiten Sie den Erfolg wirkungsvoller verhindern können: 13 Common Bad Habits That Hold You Back From Success. Hier sind Sie:

1. Sie warten immer auf den richtigen Moment

Für manche Vorhaben gibt es keinen richtigen Moment. Wenn Sie möchten, dann finden Sie immer einen Grund, warum Sie gerade jetzt nicht mit Ihrem Vorhaben anfangen sollten. Und wenn Sie dann zu lange warten, ist der „Kas bissn“, wie unsere bayerischen Landsleute sagen. Oder anders: Dann ist der Zug abgefahren. Wenn Sie ein Vorhaben immer wieder aufschieben, fragen Sie sich doch einmal, vor was Sie tatsächlich Angst haben.

2. Sie benötigen die Zustimmung anderer

Es ist sicher sinnvoll, sich die unterschiedliche Meinungen einzuholen. Aber übertreiben Sie es nicht damit. Ab einem gewissen Punkt haben Sie davon keinen Nutzen mehr. Ein Mehr an Information macht Ihre Entscheidung nicht besser. Wenn Sie das Gefühl (!) haben, etwas machen zu müssen, dann tun sie es. Es ist besser, etwas zu bereuen, was man getan hat als etwas, was man unterlassen hat.

3. Sie möchten perfekt sein

Der Hang zum Perfektionismus kann lähmen. Außerdem ist er ohnehin zum Scheitern verurteilt, denn nichts und niemand ist vollkommen. Also starten sie und arbeiten Sie mit engen Feedbackschleifen. Und dann handeln Sie nach dem Grundsatz „Das bessere ist der Feind des Guten“. Arbeiten Sie iterativ. Ich glaube, die Scrum-Anhänger wissen von was ich rede.

4. Sie sind zu stur um loszulassen

Trauen Sie sich, auch Dinge aufzugeben, wenn Sie den Eindruck haben, es lohnt sich nicht, sie weiter zu verfolgen. Folgen Sie der altbekannten Indianerweisheit: „Wenn Sie merken, dass Sie ein totes Pferd reiten, ist es Zeit, abzusteigen. Manchmal ist es schlicht und einfach unklug, der amerikanischen Devise „Never give up“ zu folgen.

5. Sie können sich nicht für Ihre Fehler entschuldigen

Wenn Sie nicht gelernt haben, für Ihre Fehler gerade zu stehen, dann werden Sie u.U. Schwierigkeiten haben, Menschen zu finden, die Sie unterstützen. Zeitgenossen, die nicht die Verantwortung für ihr Tun übernehmen, machen sich schnell unbeliebt.

6. Sie lernen nicht von Menschen, die „unter Ihnen stehen“

Es gibt tatsächlich niemanden (in Worten: niemanden), von dem Sie nichts lernen können. Wie oft haben wir schon erlebt, dass so manche gute Idee nicht umgesetzt wurde, weil sie aus dem Munde eines „einfachen“ Mitarbeiters kam. In vielen Firmen treibt solcher Standesdünkel bis heute noch sein Unwesen und verhindert notwendige Verbesserungen und Innovationen. Weg damit, Sie können sich so etwas nicht leisten!

7. Sie machen nur das, was Sie müssen

Wenn Sie immer in der altgewohnten Komfortzone verbleiben, dann werden Sie kaum die Chance haben, neue Erfahrungen zu sammeln. Klar, diese müssen nicht immer positiv sein, aber lernen können Sie aus ihnen allemal. Also fassen Sie sich ein Herz und greifen zu, wenn sich die Gelegenheit bietet.

8. Sie machen sich zu viel Sorgen über das Ergebnis

Es spricht nichts dagegen, mit kühlem Kopf Chancen und Risiken eines Vorhabens abzuwägen. Sich sorgen ist aber etwas anderes. Sorgen sind unbestimmte Ängste vor etwas, was kommen könnte. Könnte, nicht muss. Manchmal ist es sinnvoll, sich zu fragen: (1) Wie wahrscheinlich ist es, dass etwas eintritt? und (2) was wäre, das Schlimmste, was dann passieren würde? Viele Dinge, über die Sie sich jetzt Sorgen machen, werden vermutlich gar nicht eintreffen. Dafür andere, an die Sie jetzt noch gar nicht denken. Dafür gebe ich Ihnen Brief und Siegel.

9. Sie vergleichen sich mit anderen

Lassen Sie es. Oder wie Søren Aabye Kierkegaard sagt:

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Für den Erfolg zählt nur der eigene Maßstab. Lassen Sie sich die Deutungshoheit über Ihren persönlichen Erfolg nicht von anderen aus der Hand nehmen.

10. Sie lernen nicht aus Ihren Fehlern

Laut Konfuzius ist das Lernen aus Erfahrung der bitterste Weg, klug zu handeln. Aber er ist vermutlich auch der nachhaltigste. Wenn Sie nicht aus Ihren Fehlern lernen wollen, dann werden Sie diese wohl wiederholen müssen.

11. Sie arbeiten nicht an Ihren Schwächen

Bei diesem Grundsatz bin ich mir nicht so sicher. Ich neige dazu, mich Autoren anzuschließen, die empfehlen, eher an den eigenen Stärken als an den Schwächen zu arbeiten. Vielleicht wäre es sinnvoll, die Partnerschaft mit einem Menschen zu suchen, der Sie komplementär ergänzt, d.h. der Ihre Schwächen durch seine Fähigkeiten abdecken kann? Manchmal ist dies der effektivere Weg als das Bemühen, aus Schwächen Stärken zu machen.

12. Sie verbringen zu viel Zeit mit Dingen, die Sie nicht tun wollen

Hier gilt das unter 11 Geschriebene. Wenn Sie etwas nur widerwillig tun, dann tun Sie es vermutlich nicht gut. Überlegen Sie, ob Sie solchen Tätigkeiten an jemanden Anderen vergeben können. Vielleicht ergibt sich sogar eine Art Tauschgeschäft.

13. Sie nehmen alles zu ernst

Verbeißen Sie sich nicht in den Erfolg. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das, was Sie schon jetzt erreicht haben. Achten Sie auf sich und sorgen Sie dafür, dass Sie bei allem Streben nach Erfolg genug Zeit für sich, Ihre Lieben und für Freunde haben. Denken Sie an die Menschen, die Sie mögen, egal, ob Sie erfolgreich sind oder nicht. Sie haben es verdient.

Die 1000-€-Frage zum Schluss: Was ist Erfolg für Sie?

Überlegen Sie hin und wieder, was Erfolg für Sie ist. Woran werden Sie merken, dass Sie erfolgreich sind? Und dann überprüfen Sie Ihre Antwort:

Wollen Sie das alles wirklich haben?

Free-Photos / Pixabay

 

 

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Der Unterschied zwischen Kanban und Scrum

Ich beschäftige mich nun schon geraume Zeit mit Scrum und sehe mich einem Phänomen gegenüber, dass ich auch von anderen Lernbereichen schon kenne. Wenn ich eine Tür öffne, erscheinen dahinter gleich mehrere, die zunächst verschlossen sind. Oder andersherum: Immer wenn ich denke, ich hätte etwas verstanden, dann tauchen wieder neue Fragen auf.

Beispielsweise die, worin eigentlich der Unterschied zwischen Kanban und Scrum besteht. Kanban kenne ich noch aus dem Automotivebereich, aber nicht umsonst unterscheidet die Wikipedia zwischen Kanban als Methode der Prozesssteuerung und Kanban in der Softwareentwicklung. Meine Verwirrung war perfekt als ich dann auch noch von Scrumban lesen musste.

Klar, hier war Recherche angesagt und hier ist meine derzeitige Ausbeute:

  • Planview LeanKit: Kanban vs. Scrum: What are the differences? [Link]
  • Alexander Sergeev: What’s the Difference Between Scrum and Kanban? [Link]
  • Yatin Pawar: 7 key differences between Scrum and Kanban [Link]

Am hilfreichsten war der Artikel meines Freundes Jan Fischbach auf dem Teamworkblog: Lean, Scrum, Agile und Kanban im Vergleich (so, dass man es versteht). In seinem Beitrag erwähnt Jan auch das Minibuch von Henrik Kniberg und Matthias Skarin. Eine wirklich wertvolle Empfehlung. Vor allem aber hält Jan sein Versprechen „so, dass man es versteht“.

Nein, ich werde hier nicht zusammenfassen, was denn nun der Unterschied zwischen Kanban und Scrum ist. Erstens bin ich noch nicht am Ende meiner Fragen (s.o.) und zweitens tun sich für mich schon wieder neue Fragen auf.

Monfocus / Pixabay

 

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Warum Denken auf Papier zur Fokussierung führt

Ryder Caroll? Ryder Caroll? Grübel, grübel, studier, studier… Richtig! Das ist der Erfinder des hier so oft erwähnten Bullet Journals. In diesem Video erklärt er uns, warum das Denken mit Papier und (Blei-) Stift ein schneller Weg zu höherer Konzentration ist. Sehr sehenswert!

Why thinking on paper is a fast way to focus | Ryder Carroll

 

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Kurznachrichten: Snapseed, Websites finden, Outlook, Bullet Journal, VeraCrypt, Westentaschenbüro, Bürotypen

Wie Sie Fotos auf dem iPhone bearbeiten: Snapseed

Die Digitalkamera, die ich jetzt besitze, wird vermutlich auch meine letzte sein. Ich nehme Sie ohnehin nur noch für die Urlaubsfotos, ansonsten fotografiere ich ausschließlich mit dem iPhone. Dass man mit dem iPhone aus den ohnehin schon guten Bildern noch bessere machen kann, dafür sorgen unzählige Apps zur Bildbearbeitung. Snapseed ist so ein Programm. Wie man es benutzt, zeigt uns Emil Parkaklis: Snapseed App Tutorial: The Complete Guide To Snapseed Photo Editing. Übrigens finden Sie auf der Website iPhone Photography School noch mehr Tipps und Tricks. Eine wahre Fundgrube!

Wie Sie ähnliche Websites finden

Vielleicht kennen Sie das. Sie sind auf einer interessanten Website gelandet und möchten herausfinden, ob es noch mehr Quellen dieser Art gibt. Peer Wandinger beschreibt in seinem Beitrag Konkurrenz-Analyse, Kooperationen und mehr – Ähnliche Websites finden, wie Sie effizient danach suchen können. Dazu stellt er fünf spezialisierte Suchmaschinen vor, zeigt aber auch, wie die Google-Suche dazu verwendet werden kann.

Was ist zu tun? Die Aufgabenfunktion in Outlook

Wenn ich in meinen Workshops frage, welchen Funktionen von Outlook die Teilnehmer einsetzen, dann gehört die Aufgabenfunktion gewöhnlich nicht dazu. Schade eigentlich, denn für mich gehört gerade dieses Feature zu den interessantesten des Programms. Eine knappe Übersicht, wie die Aufgaben in Outlook organisiert werden, finden Sie bei Email Overload Solutions: Microsoft Outlook Tasks – A Primer. In diesem Zusammenhang empfehle ich auch den Artikel Email Processing and Triage: The 4Ds Approach auf der gleichen Website.

Der Blick über die Schulter: Ein minimalistisches Bullet Journal

Über das Bullet Journal habe ich mich im ToolBlog bereits öfter ausgelassen. Hier ein Blich über die Schulter des Anwenders Matt Ragland: Matt Ragland’s Minimalist Bullet Journal for Productivity

Planning for 2018: A Minimalist Bullet Journal for Productivity

 

Wie Sie Ihre Daten verschlüsseln: VeraCrypt

Auch wenn der Pessimist in mir immer wieder sagt, die Schlacht sei verloren, so wirft der Optimist immer wieder mal ein Auge auf die Möglichkeiten der Verschlüsselung. VeraCrypt ist ein Programm, mit dem Sie verschlüsselte Verzeichnisse auf Ihrer Festplatte anlegen können. Lori Kaufman gibt in How to Encrypt and Protect Your Data and Files Using VeraCrypt eine Anleitung dazu. Ich habe mein Glück schon mit dem Cryptomator nicht gefunden. Einem DAU wie mir scheint das alles sehr kompliziert.

Unterwegs mit dem iPhone: Das Westentaschenbüro

Für Menschen, die viel unterwegs sind, zählt manchmal jedes Gramm. Das gilt besonders für die Vielflieger unter uns. Doch wer weiß, vielleicht können wir sogar bei der nächsten Reise Laptop & Co zuhause lassen und uns mit unserem Smartphone begnügen? Herbert Hertramph stellt anhand des iPhones vor, wie wir das bewerkstelligen könnten: Das Workshop-Mini-Büro (Teil 1 und Teil 2). Nun ja, die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Aber einen Versuch ist das iPhone als Minibüro allemal wert.

10 Bürotypen, die jeder kennt

Nein, ich halte es nicht für besonders schlau, unsere Mitmenschen in Schubladen zu stecken, auch wenn wir ständig versucht sind, dies zu tun. Die Gefahr, einem individuellen Charakter nicht gerecht zu werden, ist einfach zu groß. Allerdings geben derlei Typisierungen hin und wieder Anlass zum Schmunzeln. Cartoonistin Elizabeth Pich stellt 10 Types Of Colleagues That Exist In Every Workplace im Bild vor. Sehen Sie selbst:

 

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