Wenn die Hand schmerzt: Alternativen zu Maus & Co

Vor einiger Zeit bekam ich Schmerzen in den Endgliedern der Zeigefinger beider Hände. Zunächst dachte ich an Gicht, Arthrose oder ähnliche Unannehmlichkeiten. Dinge halt, mit denen Mann in meinem vorgerückten Alter langsam rechnen muss. Auch mein Hausarzt äußerte sich in dieser Richtung.

Wir lagen beide meterweit daneben! Als ich einmal zufällig auf meine Hand sah, als ich das Mausrad zum Scrollen betätigte, war mir sofort klar, das die Mausbenutzung die Ursache dieser schmerzhaften Fingergelenke war. Dazu passte auch, dass die anderen Finger völlig beschwerdefrei und ohne äußere Veränderung waren und bis heute noch sind. Bingo!

Natürlich habe ich nach dieser Beobachtung sofort Dr. med. Google konsultiert und tatsächlich bin ich fündig geworden, RSI heißt der Fachausdruck:

  1. Wikipedia: Repetitive-Strain-Injury-Syndrom
  2. Gerlinde Felix: RSI Syndrom: Mausklicken kann krank machen

Es gibt sogar eine eigene Website, die sich mit dem leidigen Thema befasst: Maushand & Mausarm – Was tun gegen schmerzende Mausklicks?.

Zwar werden Schädigungen unter dem Begriff RSI-Syndrom laut o.a. Wikipedia-Artikel nur bedingt als Berufskrankheit anerkannt, aber die Berufsgenossenschaft, die es betrifft, kümmert sich dennoch um dieses Thema.

Die Verwaltungs-BG (VBG) hat eine Broschüre veröffentlicht, in der „Alternative Eingabemittel an Bildschirmarbeitsplätzen“ vorgestellt werden (pdf-datei). Sie finden hier Checklisten zur ergonomischen Anwendung von Tastatur und Maus und zu entsprechenden Alternativen.

Seit meinen schmerzhaften Erkenntnissen verwende ich statt der herkömmlichen Maus einen Trackball und bin sehr zufrieden damit. Geheilt sind die Gelenke noch nicht, aber es hat sich auch nichts verschlimmert. Das ist ja auch schon mal was.

Wenn Sie Ihre Kenntnisse zur Gesundheit im Büro vertiefen wollen, dann laden Sie doch die gleichnamige Veröffentlichung der VBG herunter: Gesundheit im Büro – Fragen und Antworten (pdf-Datei). Hier bekommen Sie umfangreiche Informationen zu:

  • Belastungen am Arbeitsplatz
  • Belastungen durch die Arbeitsumgebung
  • Gefahrstoffe im Büro
  • Psychische Belastungen

und vieles mehr.

BTW: Bevor mich pfiffige Leser:innen fragen, warum ich mir beide Zeigefinger ruiniert habe, gebe ich gleich die Antwort vorneweg . Meine Tochter empfahl mir in bester Absicht zur Schonung der Schulter, immer mal wieder zu wechseln und die Maus mit der anderen Hand zu bedienen. Es hat funktioniert, denn Schulterprobleme habe ich keine.

Tja, so kann es gehen…

 

Bild von Shutterbug75 auf Pixabay

 

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Alte Tricks, die auch heute noch funktionieren

Nur weil Tipps und Tricks aus alten Zeiten stammen, heißt es nicht, dass sie heute nicht mehr wirksam sind. Darauf habe ich in den Beiträgen

bereits hingewiesen. Mit 100 Vintage Home Hacks That are Still Brilliant Today kommt nun eine weitere Website hinzu die sich den produktiven Oldies but Goldies widmet. Hier finden Sie eine Vielzahl von Tricks und Kniffen aus nahezu allen Lebensbereichen. Vor allem die Heimwerker unter den Leser:innen dürften dabei auf ihre Kosten kommen.

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Kurznachrichten: Diagramme, Wochendurchsicht, Covey, Arbeitswelt im Wandel, Schweinehund, Masken, Mastery

Diagramme online zeichnen

Wenn Sie ab und zu ein Diagramm zeichnen möchten, aber nicht häufig genug, um ein eigenes Programm zu installieren, dann probieren Sie doch einmal diagrams.net aus. Diese Anwendung läuft im Browser Ihrer Wahl und ermöglicht die Erstellung durchaus anspruchsvoller Flussdiagramme. Aber auch Abbildungen aus Hydraulik, Elektrotechnik und anderen Gebieten sind möglich. Sichern können Sie Ihr Diagramm auf Google Drive, OneDrive oder Ihrem lokalen Laufwerk.

Die Wochendurchsicht: Eine Anleitung

Als ich 2009 auf dem GTD Summit in San Francisco war, ist mir ein Satz besonders in Erinnerung geblieben:

Das Weekly Review ist so wichtig, dass man es mindestens einmal im Monat durchführen sollte.

Spaß beiseite, ich bin auch der Meinung, dass Vernachlässigung der Wochendurchsicht mit am sichersten dazu beiträgt, bei GTD und auch bei anderen Organisationsansätzen aus der Kurve zu fliegen. Bei mir ist die Wochendurchsicht ein Muss am Samstagmorgen. Fadeke Adegbuyi hat dazu eine nützliche Anleitung geschrieben: The Weekly Review: A Productivity Ritual to Get More Done.

Wie man Coveys „7 Habits“ liest

Die 7 Wege zur Effektivität von Stephen Covey gehören wohl zu den Klassikern aus dem Bereich der Literatur zur Produktivität und Arbeitsorganisation. Ich gestehe, bei mir fristet das Buch seit zig Jahren ein jämmerliches Dasein im Bücherregal. Leider bin ich nie über die ersten 30 Seiten hinausgekommen. Für mich ist das Buch derartig zäh und langweilig, dass ich es schließlich aufgegeben habe, es zu lesen. Nun ist das Buch ja nicht umsonst ein Bestseller gewesen, dafür muss es Gründe geben. Vielleicht verschafft der A Reading Guide for the ‚7 Habits of Highly Effective People‘ von Jacqueline Detwiler einen leichteren Zugang. Probieren Sie es aus!

BAuA: Die Arbeitswelt im Wandel

Nomen est Omen: Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist die Denkfabrik für Themen… sie wissen schon. In regelmäßigen Abständen beschreibt die BAuA die aktuellen Trends in der Arbeitswelt und weist auf Herausforderungen, Risiken und Chancen hin. Den Report für 2020 können Sie auf der einschlägigen Website als pdf-Datei herunterladen. Auf der Seite finden Sie auch die wichtigsten Statistiken und die dazu gehörigen Grafiken in Einzeldarstellungen.

Wie Sie sich zu unangenehmen Dingen motivieren

Ich denke, Sie kennen das auch. Mitunter tun wir alle möglichen Dinge, nur um die Tätigkeiten zu vermeiden, die uns unangenehm sind. Der „innere Schweinehund“ hindert uns oft erfolgreich daran, wichtige, aber unangenehme Dinge geregelt zu kriegen. Aber Sie können den inneren Schweinehund überwinden. Wie zeigt Ihnen das Video von BetterThanYesterday: How I Tricked My Brain To Like Doing Hard Things:

How I Tricked My Brain To Like Doing Hard Things (dopamine detox)

 

Über das Tragen von Masken im Büro

Dass das Tragen von MNS-Masken eine der Vorbeugungsmaßnahmen gegen das vermaledeite Virus ist, das uns derzeit den Alltag versaut, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Vernunft ist Einsicht in die Notwendigkeit, auch wenn es einige Mitmenschen an dieser Einsicht fehlen mag. Damit das Masken tragen den vollen Nutzen entfalten kann, sollte man die Funktionsweise kennen. Sascha Zoske hat ihre Anwendung im Büro unter die Lupe genommen: Welche Masken im Büro am besten gegen Corona wirken.

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die grundsätzlichen Hygienemaßnahmen (Präsentation als pdf-Datei) hinweisen.

Die 10 Stufen der Meisterschaft

Ich gebe zu, bislang kannte ich nur die 4 Stufen des Lernens, aber ich lerne ja gerne dazu. Prakhar Verma erweitert in 10 Stages Of Creating Masterpieces In Your Crowded Field dieses Konzept um weitere sechs Schritte. Einen Überblick verschafft die entsprechende Infografik:

 

 

 

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Die Sammlung mentaler Modelle

Der Ausdruck „mentales Modell“ begegnete mir zu ersten Mal vor gefühlten 25 Jahren in dem bahnbrechenden Buch Die fünfte Disziplin: Kunst und Praxis der lernenden Organisation von Peter M. Senge. Laut Wikipedia

beziehen sich Mentale Modelle auf kritische Reflexionen, die unbewusst, unhinterfragt und oftmals stillschweigend vorausgesetzte Grundannahmen beinhalten. Individuelles Handeln wird aktiv durch die intendierten mentalen Modelle gesteuert.

Nun bin ich nicht ganz sicher, ob sich die Website Mental Models Box dieser o.a. Definition anschließt. Ich habe eher den Eindruck, dass es dort um eine Sammlung kognitiver Verzerrungen geht. Aber ich mag mich täuschen und sicherlich gibt es hier große Schnittmengen. Sei’s drum.

Aufschlussreich ist die Mental Models Box allemal. Sie finden dort eine Sammlung allerlei mentaler Konstrukte, die uns dabei helfen die Welt zu erklären. Ob sie „stimmen“, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Die Sammlung ist unterteilt in die Kategorien:

  • Verzerrungen (biases)
  • Modelle
  • Problemlösung
  • Beziehungen
  • Soziale Phänomene

Alle Modelle werden in einer Art Steckbrief beschrieben und sind wenn möglich zu dem entsprechenden Artikel in/auf der Wikipedia verlinkt. Als kleines Bonbon gibt des das Mental Model der Woche.

Mir gefällt die Seite aufgrund der kompakten Information und auch wegen der schnörkellosen Aufmachung hervorragend. Den Menschen, die sich gerne mit den Möglichkeiten und Grenzen unseres Denkens beschäftigen, sei sie wärmstens ans Herz gelegt.

 

Bild von Carlos Ribeiro auf Pixabay

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Wie Sie einen Ratgeber in 90 Minuten lesen

Wenn ich in größeren Städten bin, besuche ich ab und zu eines dieser Buchkaufhäuser. Sie wissen schon, Dusshugen oder Thaldubel und wie sie alle heißen. Meistens gehe ich frustriert wieder hinaus, denn oft habe ich den Eindruck, ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Zahl der Sachbücher und hier speziell der Ratgeber ist riesengroß und fast immer habe ich den Eindruck „kennst Du einen, dann kennst Du alle“. Es fällt mir schwer, aus dieser Fülle gleichförmiger Angebote das Buch zu finden, das mir wirklich ein Mehr an Nutzen verschafft.

Vielleicht sollte man auf das Lesen der Ratgeber daher auch nicht allzuviel Zeit ver(sch)wenden. Das meint auf jeden Fall Darius Foroux, der uns in einem Artikel zeigt How To Read A Self-Help Book In 90 Minutes.

Er beschreibt Ratgeberliteratur als das, was sie ist: Sie soll dem Leser/der Leserin einen Nutzen verschaffen. Es ist daher vollkommen nebensächlich, ob das Buch schön geschreiben ist. Und es ist auch unerheblich, wie viel Seiten es umfasst. Darius stellt die (steile) These auf, dass 90% des Inhalts tatsächlich nur Füllstoff sind. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft. Ich meine, der Erfinder des Mind-Mappings, Tony Buzan, hätte dies auch in einigen seiner Bücher geschrieben. Schade, dass er sich selbst nicht daran gehalten hat.

Das Durcharbeiten eines Ratgebers erfolgt laut Darius in vier Schritten:

1. Wählen Sie das Buch sorgfältig aus

Denken Sie immer daran: Das Buch soll Ihnen einen Nutzen verschaffen. Es soll Ihnen helfen, ein bestehendes Problem zu lösen, eine akute Frage zu beantworten oder etwas zu lernen, was Sie in der Zukunft brauchen werden.

2. Machen Sie sich mit dem Inhaltsverzeichnis und der Struktur des Ratgebers vertraut (15 min)

Dies entspricht auch der Empfehlung von Tony Buzan. So gehen Sie vor:

  1. Lesen Sie die Rückseite des Umschlags und den Klappentext. Was erfahren Sie über den Autor und seinen Hintergrund. Die wohlwollenden Zitate berühmter Kolleg:innen können Sie ignorieren. Sie dienen nur der Werbung.
  2. Schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis genau an. Hier finden Sie Hinweise auf die Struktur des Buchs.
  3. Blättern Sie durch das Buch und verknüpfen Sie die Kapitel mit dem Inhaltsverzeichnis. Achten Sie hier auf Zusammenfassungen, Diagramme, Abbildungen und Infokästen.
  4. Sobald Sie die Struktur verstanden haben, wissen Sie auch, wo die wertvollen Ratschläge stehen.
  5. Überblättern Sie den Inhalt, der Sie nicht interessiert.
  6. Lesen Sie den relevanten Stoff sorgfältig. Das andere ignorieren Sie.

3. Stellen Sie sich einen Timer und lesen Sie konzentriert (45 min)

Lesen Sie die relevanten Teile des Ratgebers konzentriert durch. Lassen Sie sich dabei nicht unterbrechen. Fertigen Sie für die wichtigen Stellen des Ratgebers Lesezeichen an. Notieren Sie die Seitenzahlen auf einem Notizzettel oder auf einer Post-it-note. Wichtige Diagramme oder Bilder fotografieren Sie mit dem Smartphone. Das alles überführen Sie in ein geeignetes Programm, z. B. Evernote. Tony Buzan würde natürlich eine Mind-Map anfertigen.
Darius räumt ein, dass mitunter bei umfangreicheren Werken 45 min wohl nicht reichen werden. Dann benötigen Sie eben eine zweite Session à 45 min.

4. Schreiben Sie eine kurze Zusammenfassung (30 min)

Laut Darius sollte man das niemals unmittelbar nach der Lektüre tun, sondern sich ein paar Tage bis maximal eine Woche Pause gönnen. Der Grund: Das Unbewusste muss das Gelesene erst einmal verdauen.
Für die Zusammenfassung gehen Sie durch Ihre Lesezeichen und schreiben auf, was Sie mit diesen Informationen zu tun gedenken. Was möchten Sie umsetzen? Das ist Ihre Zusammenfassung.

 

Wenn Sie wollen, dass das Gelernte „sitzt“, dann bringen Sie es anderen bei. „Lernen durch Lehren“ nennt das der Fachmann.

Und noch ein Tipp von mir: Diese Methode sollten Sie wirklich nur auf Ratgeberliteratur anwenden. Für Thomas Manns „Zauberberg“ oder Tolstois „Krieg und Frieden“ ist sie nicht angemessen.

 

Bild von Hermann Traub auf Pixabay

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12 Dinge, die Sie auf keinen Fall tun sollten

Wie viele meiner KollegInnen bin auch ich der Meinung, dass es sinnvoller ist, darüber nachzudenken, was man tun soll anstatt darüber, was man nicht tun soll. Gebote statt Verbote, wenn Sie so wollen. Allerdings ist dieser Grundsatz nicht in Stein gemeißelt, es gibt Ausnahmen.

Damit Sie Produktivitätsbremsen vermeiden („weg von“) können, um Ihre Produktion zu steigern („hin zu“), hat Marina Khidekel 12 Items to Take Off Your To-Do List to Increase Productivity notiert, die Sie in Zukunkt lassen sollten. Hören Sie auf,

  1. Unangenehme Aufgaben aufzuschieben
  2. Bücher zu Ende zu lesen, mit denen Sie nichts anfangen können
  3. Aufgaben selbst zu erledigen, die Sie delegieren können
  4. in den späten Abendstunden oder in der Nacht zu arbeiten
  5. an jedem Treffen teilzunehmen, nur weil Sie dazu eingeladen wurden
  6. Ihre Zeit mit Oberbedenkenträgern zu verbringen
  7. sich zu zwingen, eine Aufgabe noch zu Ende zu bringen, obwohl Ihnen inzwischen die Puste ausgegangen ist. Gönnen Sie sich stattdessen eine Pause zum Auftanken
  8. Ihren Tag mit einem geschäftlichen Telefonanruf zu beginnen (Ergänzung: Oder die E-Mails zu checken)
  9. nach dem Aufwachen sofort zu Smartphone & Co zu greifen
  10. mehrere Meetings direkt hintereinander in Folge zu besuchen
  11. die Steuererklärung selbst zu machen
  12. Ihre Gedankenkreisel außer Kontrolle geraten zu lassen

Zu allen diesen Tipps lässt Marina CEOs, Manager und andere illustre Zeitgenossen in Zitaten ihren Senf dazugeben.

Nicht mit allem bin ich einverstanden. So gibt es ausgesprochene Nachteulen, die gerade spät abends oder gar in der Nacht besonders produktiv sind. Das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ gilt halt auch nicht für jeden.

Die Steuererklärung ist ein Fall für sich, gerade in Deutschland. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass kein Land so ein kompliziertes Steuersystem hat wie das unsere. Wenn Sie als Angestellter immer die gleichen monetären Zu- und Abflüsse haben, schaffen Sie die Steuererklärung mit Hilfe geeigneter Apps vielleicht allein. Für Selbstständige kann ich mir das nicht vorstellen. Sie würden verrückt.

Gedankenkreisel sind besonders perfide. Sie können dazu führen, dass Sie in eine gedankliche Sackgasse geraten, aus der Sie nur schwer wieder herauskommen. „Stuck state“ nennen das die NLPer. Eine gutes Hilfsmittel dagegen sind Übungen der Achtsamkeit, mit denen Sie lernen, solche Gedanken bewusst wahrzunehmen. Sie lernen, zwischen Gedanken und Tatsachen zu unterscheiden. Das hilft ungemein, übrigens auch bei nächtlicher Grübelei (siehe auch Was tun in schlaflosen Nächten?).

Übrigens empfiehlt Marina den geneigten LeserInnen, sich diese Punkt auf eine Not-to-do-List zu schreiben. So können Sie sich immer wieder vor Augen führen, was Sie nicht tun sollten um Ihre Produktivität nicht zu sabotieren.

Keine schlechte Idee, finde ich.

 

Bild von NickyPe auf Pixabay

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Kurznachrichten: Laptop im Bett, Spickzettel, Windows-Extras, Dateinamen, Nomophobie

Mit dem Laptop im Bett

Ich gehörte zu den Menschen, die mit dem größten Vergnügen im Bett lesen. Das funktioniert hervorragend mit dem klassischen Buch aus Papier und fast ebenso gut mit dem Tablet. Etwas schwieriger wird es mit dem Laptop. Wenn es dumm kommt, können Sie sich aufgrund unbeabsichtigter Fehlhaltungen irgendwelche Zerrungen oder sonstige Unannehmlichkeiten einfangen. Damit das nicht passiert, befolgen Sie am besten die Tipps aus dem Artikel What Is The Best Position To Use Laptop In Bed? – Physiotherapy & Alternative Medicine. Übrigens: Im Schneidersitz vor dem Laptop zu sitzen, wie so oft auf Symbolbildern dargestellt, ist ein absolutes No-go.

In diesem Zusammenhang ein Klassiker für kulturell Interessierte:

Bill Ramsey – Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett 1962

 

Wie Sie sich den perfekten Spickzettel basteln

Es gibt Experten, die empfehlen Schülern und Studentinnen zur Vorbereitung auf Prüfung einen Spickzettel zu schreiben. Nein, natürlich nicht zum Besch…, sondern zum besseren Einprägen des Stoffes. Eine Technik, deren Wirksamkeit ich übrigens bestätigen kann. Aber nicht nur für Prüfungen kann man Spickzettel gebrauchen. Stellt sich nur noch die Frage, wie man das Blatt Papier in eine handhabbare Größe überführt. Dillon Pilorget zeigt Ihnen in diesem Video, wie Sie sich mit einigen Faltvorgängen ein kleines Büchlein zusammenbasteln.

How to make a zine from one piece of printer paper

 

Hier gibt es noch drei andere Anleitungen: Eins, Zwei und Drei.

Versteckte Extras in Windows 10

Wenn Sie zu den Windows-ExpertInnen gehören, dann kennen Sie das wahrscheinlich schon. Für alle anderen ein kleiner Kniff. Sie können mit ein paar Tastenkombinationen einige durchaus interessante Helferlein aktivieren. Wie das geht, zeigt Ihnen Joe Keeley in seinem Artikel Windows 10 Optional Features: A Quick Guide to the Best Extras You May Want. Bleiben Sie am Ball, es werden ständig neue kleine Utilities hinzugefügt.

Sinnvolle Dateinamen: Tipps von der Uni

Aus dem Benennen von Dateien kann man in der Tat eine Wissenschaft machen. Dies dachten sich wohl auch die Menschen in der Bibliothek der berühmten Stanford Universität. Die ExpertInnen geben Ihnen auf Best practices for file naming einige Hinweise für zweckmäßige Dateinamen. Und wie es in akademischen Kreisen guter Brauch ist, finden Sie in dem Artikel auch zwei Fallstudien.

So heilen Sie sich selbst von der Nomophobie

Vor einiger Zeit habe ich im ToolBlog die Frage gestellt Leiden Sie an Nomophobie?? Ich habe auch darüber geschrieben wie Sie Nomophobie bekämpfen können. Was war noch einmal gleich Nomophobie? Sie erinnern sich, es ist „die Angst, ohne Mobiltelefon unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.“ (Quelle: Wikipedia). Ryan Holiday scheint dieses Phönomen zu kennen, denn er hat einen A Radical Guide to Spending Less Time on Your Phone. Er scheint sich erfolgreich von der „Krankheit“ geheilt zu haben, denn im Untertitel zu seinem Beitrag verspricht er: „When I used these strategies, I finally took back my life.“

Ein Diagramm für Ihre nächste Agenda

Dass eine gute Agenda sehr dabei hilft, eine Besprechung effektiv und effizient zu machen, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch wie erstellt man eine „gute“ Agenda? Barbara Davidson weiß, wie es geht und stellt einen Visual Guide to a Meeting Agenda That Actually Works vor. Ob die Grafik hält was Sie verspricht? Probieren Sie es aus!

 

 

 

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12 Gründe für das Unglücklich sein

Von Paul Watzlawick stammt der ewigwährende Bestseller Anleitung zum Unglücklichsein”. Er gibt in diesem Buch Ratschläge, wie Sie sich nachhaltig selbst das Leben versauen können. Natürlich ist sein Absicht eine andere und er will damit das genaue Gegenteil erreichen. Paradoxe Intervention nennt das die Fachfrau/der Fachmann. Marc & Angel zählen in einem Beitrag in ihrem Blog 12 übliche Gründe für das Unglücklich sein auf und geben Hinweise, wie Sie diesen Tücken des Alltags entkommen können: 12 Common Causes and Proven Cures for Unhappiness. Die Hitliste der Miesmacher sieht so aus:

  1. Dem täglichen Leben fehlt es an Sinn
  2. Besessenes Fixieren auf Vergangenheit und Zukunft
  3. Aus der Form sein und sich ungesund fühlen
  4. Sich in nachteiliger Form mit anderen vergleichen
  5. Sich auf das Negative konzentrieren
  6. Vermeiden persönlicher Verantwortlichkeit
  7. Perfektionismus und die Angst vor dem Scheitern
  8. Wenig Selbstbewusstsein
  9. Schulden
  10. Dauernd arbeiten, kaum Zeit zum Spielen
  11. Vernachlässigen persönlicher Beziehungen
  12. Aufschieberitis

Eigentlich ist es ganz einfach. Sie müssen nur das Gegenteil von dem tun, was oben beschrieben wird. Ok, das war ein Scherz. “It’s simple, but not easy”, sagen die Amerikaner. Vielleicht können Sie so vorgehen:

  1. Schauen Sie in der Liste, was Sie am meisten zwickt
  2. Nehmen Sie bewusst wahr, wenn sich der identifizierte Miesmacher bemerkbar macht. Erwischen Sie sich selbst!
  3. Formulieren Sie bewusst zielführende Gedanken, anstatt den Miesmachern zu erlauben, sich in Ihrem Kopf breit zu machen.
    Beispiel Nr. 8: Das kriege ich nie hin. Besser: Das wird schwierig und könnte in die Hose gehen. Aber ich bin so gut vorbereitet, dass ich das wahrscheinlich schaffe.

BTW: Das Buch von Watzlawick lohnt sich nach wie vor zu lesen. Hier können Sie ein Interview mit dem Autor nachhören. Leider weiß ich nicht, wer der Gesprächspartner ist (Günter Gaus vielleicht?)

Paul Watzlawick Anleitung zum Unglücklichsein

 

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EinfachBesuchen: Die App zum Verfolgen von Infektionsketten

Vielleicht muss man das ja bald nicht mehr machen, aber bei der Unvernunft vieler Zeitgenossen muss man es sicher bald wieder tun: Das Sich-registrieren beim Besuch von Gaststätten. Diese soll dazu dienen, im Fall eines Falles Infektionsketten leichter nachvollziehen zu können.

Bei der letzten ApParade hatte ich ein kleines Programm vorgestellt, die Wirten und ihren Gästen die Prozedur erleichtern soll (Herein!).

Aber es geht auch ganz ohne Smartphone. Von der Evangelischen Bank stammt die Anwendung EinfachBesuchen.app. Sie wendet sich nicht nur an das Gastgewerbe, sondern an Veranstalter aller Art.

Und so geht es: Sie legen Ihr Event auf der Website an, dort wird ein QR-Code erzeugt. Diesen drucken Sie aus, hängen ihn an prominenter Stelle, z.B. am Eingang aus. Die Gäste scannen ihn mit dem Smartphone ab, es poppt ein Formular auf, in das die Gäste ihre persönlichen Daten eintragen. Am Ende der Veranstaltung melden sich die Gäste dann einfach ab, indem sie den QR-Code erneut einscannen. So einfach ist das. Man muss dazu auf dem Smartphone noch nicht einmal eine eigene App installieren.

Die Daten werden verschlüsselt auf sicheren Servern im Europäischen Raum und DSGVO-konform gespeichert, womit auch das geklärt wäre.

Weitere Fragen werden Ihnen auf der FAQ-Seite beantwortet oder Sie laden sich einen entsprechenden Info-Flyer herunter.

Praktische Sache, keine Frage!

 


Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

 

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Multi Commander: Ein kostenloser Dateimanager für Windows

Die älteren unter den LeserInnen werden sich mit Sicherheit noch an den legendären Norton Commander erinnern. Charakteristisch für das Programm war die Zweifenster-Darstellung, die das Kopieren oder Verschieben von Dateien in andere Verzeichnisse stark vereinfachte. In der Zwischenzeit gibt es viele Dateimanager, die auf der Grundlage dieses Prinzips funktionieren, kostenlos und kostenpflichtig. Ich selber benutze seit Jahren den SpeedCommander, den ich vor allem wegen seiner Synchronisierungsfähigkeiten schätze.

Ein kostenloser Vertreter dieser Dateimanager ist der Multi Commander. Die Liste seiner Leistungsmerkmale kann sich durchaus sehen lassen. Es besteht offensichtlich auch die Möglichkeit, das Programm mit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche zu versehen.

Sie können den Multi Commander sowohl für die 32- als auch für die 64-bit-Version von Windows herunterladen.

Für Videofreunde hier eine kleine Einführung:

MultiCommander – multi-tabbed File Manager

 

 

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