Hilfsmittel zur Meditation im Bett

Wenn Sie mich fragen, dann bevorzuge ich für die Meditation die Sitzhaltung, und zwar die auf einem Stuhl. Dr. Danny Penman, der Autor des Buchs Ich atme ein , ich atme aus, schreibt dazu: Pixabay1

Meditating in the lotus position is very uncomfortable. Take a deep breath… and ask why the chair was invented.

Beth Skwarecki hingegen kann offensichtlich dem Meditieren im Bett einiges abgewinnen. In ihrem Beitrag How to Meditate in Bed Without Using Your Phone gibt sie uns Hinweise zum Gebrauch diverser Gadgets dazu.

Wie gesagt, ich selbst meditiere nicht im Bett, führe dort morgens aber häufig einen Bodyscan aus. Auf eine gesprochene Führung verzichte ich schon seit langem, lasse mich aber von den Apps MyNoise und Meditation Timer Pro unterstützen. Mit der ersten App bekomme ich angenehmen Sound für den Hintergrund, die zweite App hilft mir, den Zeitrahmen zu halten.
Der Klang kommt bei mir via Ohrhöhrer in den Kopf. Damit das Kabel nicht stört, benutze ich einen Bluetooth Adapter Empfänger von TaoTronics.

Wie auch immer, Meditation und Bodyscan sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Probieren Sie es aus!

skeeze / Pixabay

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Lassen Sie uns die ganze Welt putzen!

Vielleicht schaffen wir es nicht, die Welt zu retten, aber dann sollten wir zumindest versuchen, sie zu putzen. Natürlich nicht auf einmal im Ganzen, sondern Stück für Stück. Eine Anleitung dazu liefert die Website HowToCleanStuff. Sie finden dort Anleitungen zum Sauber machen von Dingen aller Art, eingeteilt in die Kategorien:

Es ist unglaublich, was die Autoren an Putzbarem zusammengetragen haben. Sollten Sie trotzdem, was unwahrscheinlich ist, nicht fündig werden, dann:

If despite your best efforts, you were unable to find the solution to your problem here today, you have the option of telling us about it and getting an answer custom-tailored to your specific cleaning crisis.

“Cleaning crisis”. Der Ausdruck fehlte noch in meiner Sammlung.

MikesPhotos / Pixabay

 

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Scrum: Stolperfallen und Lösungen

Scrum und Agilität sind derzeit in aller Munde. Bis April gehörte ich zu den Ahnungslosen, die sich unter Scrum nicht allzu viel bis gar nichts vorstellen konnten. Nach der Teilnahme an einem Seminar mit Jan Fischbach hat sich das etwas geändert, mittlerweile kann ich den Gesprächen der Fachleute wenigstens einigermaßen kompetent zuhören.

Jan hat es in dem Training geschafft, mich wirklich für das Thema „anzuspitzen“, der Scrum Day in Filderstadt tat sein Übriges. Nach der Lektüre vieler Fachartikel und Bücher zum Thema Scrum ist mir eines klar geworden:

It’s simple but not easy.

Übrigens muss man den Urhebern von Scrum, Jeff Sutherland und Ken Schwaber zugute halten, dass sie daraus nie einen Hehl gemacht haben. Im Scrum Guide (pdf-Datei] schreiben sie:

Scrum ist leichtgewichtig, einfach zu verstehen, schwierig zu meistern.

Der Teufel steckt im Detail und in der Anwendung von Scurm gibt es einige Fallstricke. Mishkin Berteig hat 24 Common Scrum Pitfalls zusammengefasst. Die Fallstricke reichen von „Exzessiver Vorbereitung/Planung“ über „Zuweisung von Aufgaben“ bis hin zur „Anwesenheit der Scrum Master“. Zu jedem Fallstrick gibt es eine kurze Beschreibung und einen Link zu einem weiterführenden Beitrag.

Leider sehe ich mich (noch) nicht in der Lage, den Nutzwert des Artikels von Mishkin zu beurteilen. Allerdings gibt es dazu viele Kommentare, die einen näheren Blick sicher wert sind.

Viele Fragen, die die Umsetzung von Scrum aufwirft, kommen mir als Organisationsentwickler bekannt vor, Déjà-vu sozusagen. Es würde sich für die Agilisten und Scrummer m. E. durchaus lohnen, einmal über den Tellerrand in Richtung Gruppendynamik oder Problemlösungsmethodik zu schauen.

Da gäbe es für sie einiges zu entdecken.

 

Bücher zum Thema (Werbung)

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Die Website zur Zeit: timeanddate

Vor einiger Zeit hatte ich im ToolBlog schon einmal über unterschiedliche Zeitbegriffe geschrieben: Zeit und Zeit: Ein wichtiger Unterschied!. Dem Zeitbegriff im Sinne von Chronos widmet sich die Website timeanddate. Hier finden Sie alles, was sich aus Messgrößen der Zeit berechnen lässt, z.B.

  • Zeitzonen
  • Kalender
  • Zeiträume zwischen zwei Daten
  • Countdowns uvm.

Das ist aber noch nicht alles. Es gibt dort auch Wettervorhersagen, Sonnenzeiten und Mondphasen und, für ToolBlog-Leser nicht ganu unwichtig, einen Konferenzplaner. Auch Kurioses wie ein Sternschnuppennächterechner wird geboten.
Natürlich können Sie allerlei Einstellungen auch personalisieren, wenn Sie sich registrieren.

Auf den ersten und auch den zweiten Blick lässt die Seite wirklich kaum noch Wünsche offen. Das Angebot gibt es in deutscher Sprache und ist kostenlos. Finanziert wird das Ganze durch Werbung und diverse Apps für iOS, Android und Windows.

Ich muss zugeben, ich bin beeindruckt. Mir fällt nichts ein, was auf dieser Seite zum Thmea messbarer Zeit nicht behandelt wird.

jarmoluk / Pixabay

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So bauen Sie Ihren eigenen RSS-Web-Feed

Mit einigem Schrecken musste ich zur Kenntnis nehmen, dass auf Twitter einige Experten vom Sterben des RSS-Feeds zwitscherten. Ich gebe zu, dass mir dies einen gehörigen Schreck eingejagt hat. Schließlich ist für mich der Web-Feed die Technik, um in der Informationsflut zu überleben. Außerdem ist er die Grundlage für viele Artikel, die hier im ToolBlog erscheinen.

Für die, die (schon wieder) vergessen haben, hier noch einmal in aller Kürze, wie das Ganze funktioniert. Eine Website (Blog, Forum, Wiki usw.) stellt einen standardisierten Code (z. B. eben RSS) bereit, der von dazu bestimmten Programmen, den Feedreadern, automatisch zu bestimmten Zeiten abgeholt wird. Der Nutzer kann die Informationen dann in diesen Readern lesen, ohne jedes Mal die entsprechenden Seite aufrufen zu müssen.

So ein RSS-Code wird (bis jetzt) von den meisten Websiteprogrammen automatisch erzeugt und bereit gestellt. Wenn Sie einen Feedreader installiert haben, müssen Sie diesen Code dann lediglich abonnieren. Den Code vom ToolBlog finden Sie beispielsweise unter https://toolblog.de/feed/.

Wenn allerdings immer mehr Websites auf das Bereitstellen von Web-Feed verzichten, wie manche Unken rufen, dann wird es eng. Allerdings besteht unter Umständen die Möglichkeit, den RSS-Code selbst zu stricken. Wie das geht, zeigt uns Ryan Dube in seinem Beitrag How to Create an RSS Feed for Your Site From Scratch.

Hier bekommen Sie erklärt, aus welchen Bausteinen ein RSS-Code besteht und wie Sie mit etwas Programmierkenntnissen diesen Code selbst erzeugen können. Ich gebe zu, für mich als DAU erscheint das bei weitem zu kompliziert.

Sollte Ihnen das auch so gehen, so müssen Sie deswegen nicht verzweifeln. Ryan stellt auch einfachere Alternativen zum Erstellen von RSS-Code vor. Es handelt sich dabei um webbasierte Apps, bei denen Sie nur einige Informationen über gewünschte Website eingeben müssen und schwuppdiwupp wird Ihnen der entsprechende Code geliefert. Als Beispiels hierfür werden FetchRSS, Feed Creator, Feed43 und Feedity aufgeführt.

Bis jetzt habe ich noch nicht den Eindruck, dass der Web-Feed dem Untergang geweiht ist. Nur selten erlebe ich Websites, die keinen RSS-Code bereitstellen. Solche Seiten fielen bei mir bis jetzt einfach durchs Raster, nach dem Grundsatz „Dann halt nicht“. Vielleicht werde ich das nächste Mal einen dieser Feedgeneratoren ausprobieren. Man kann ja nie wissen.

 

Nachtrag (8. August 2018)

Die o.a. Feed-Generatoren sind alle leider nicht kostenfrei. Schade. Aber ich konnte auch zwei kostenfreie Generatoren ausfindig machen: Feed Creator und RSS Feeds Generator.
Tiefer in die Materie können Sie einsteigen auf der Website Free News Feed Editors, Builders and Generators.

 

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Wie man richtig mit Stäbchen isst

Nach Beendigung meines Studiums erfüllten sich meine Frau und ich einen gemeinsamen Traum: Wir fuhren mit der Transsibirischen Eisenbahn von Irkutsk nach Beijing. Solche Reisen waren 1986 beileibe nicht an der Tagesordnung und so schüttelten viele Zeitgenossen über das jung verheiratete Paar nur den Kopf.

Bis zur sowjetisch-chinesischen Grenze ging auch alles ganz gut, doch dahinter tat sich eine Hürde auf. Der russische Speisewagen wurde durch einen chinesischen ersetzt und damit auch das dazu gehörige Besteck. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir das Essen mit Stäbchen erlernen zur großen Erheiterung unserer chinesischen Mitreisenden. Die Aufgaben waren klar verteilt: Wir kämpften ums Überleben und die Chinesen lachten sich halbtot. Wir leben noch, es hat also letztendlich geklappt. Man glaubt gar nicht, wie schnell man unter Druck neue Dinge lernen kann.

Damit Ihnen solche peinlichen Erfahrungen erspart bleiben, studieren Sie diese Infografik:

Wie Sie lesen können, wird in der Grafik die japanische Variante beschrieben. Ob die sich wesentlich von der chinesischen unterscheidet, weiß vielleicht ein kundiger Leser/eine kundige Leserin.

Vielleicht kann man Unterschiede aber auch schon in diesem Video erkennen:

Mit Stäbchen essen | Essstäbchen richtig halten

 

[via DailyInfographic]

 

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Kurznachrichten: Time-tracker, Moskau, Silver Ager, Personal Kanban, Mind Management, Delegieren

Wo ist nur die Zeit geblieben? So Finden Sie es heraus!

Viel Autoren von Ratgebern zum Zeitmanagement empfehlen, Zeitdiebe aufzuspüren, zu quantifizieren und schließlich zu eliminieren. Wie wissen schon, Zeitdiebe sind Tätigkeiten, die Ihnen trotz erheblichem Aufwand keinen Nutzen stiften. Blindleistung nennt man das in der Produktion. Für die Analyse bieten sich Time-Tracker an, Apps mit denen Sie aufzeichnen können, wie viel Zeit Sie für welche Tätigkeiten verwenden. Rachel Burger stellt 8 of the Best Free Time Tracking Software vor.

Priorisieren mit der Moskau-Technik

Die Menschen, die mich kennen, wissen, wie schwer ich mir mit dem Priorisieren tue. Das gilt insbesondere für die Methode nach Eisenhower, der ich nur wenig Nutzwert abgewinnen kann. Susanne Madsen stellt eine andere Methode vor: How to Prioritize with the MoSCoW Technique und beschreibt sie in diesem Video:

How to Prioritize with the MoSCoW Technique – Leadership Training

Einstellungsgespräche für Silver Agers

Vor einigen Jahren habe ich die Ausbildung zum Demographieberater absolviert. Anschließend habe ich mich dann auf ein Angebot beworben, in dem freiberufliche Trainer exakt zu diesem Thema gesucht wurden. Sie wollten mich nicht, ich war ihnen mit Ende 50 zu alt (!). Falls Sie ebenfalls zu den Silver Agers gehören und sich demnächst vorstellen wollen/müssen, dann schauen Sie sich das Video von Christina Medici solara an: How to nail the job interview when you are over 50. Vielleicht hilft es.

Über die Schulter geschaut: Personal Kanban im Einsatz

Über Personal Kanban habe ich im ToolBlog schon öfter geschrieben, wovon Sie sich nach Bemühen der Suchfunktion selbst überzeugen können. Ursula Meseberg hat einen umfangreichen Beitrag darüber verfasst, wie Sie Ihren Arbeitsalltag mit Personal Kanban organisiert: Zeitmanagement mit Personal Kanban.

Gehirn- statt Zeitmanagement

Der Ausdruck „Zeitmanagement“ hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch für die Selbst- und Arbeitsorganisation durchgesetzt, obwohl keiner damit so richtig glücklich ist. Seit Beginn an suchen Menschen, die sich dazu berufen fühlen, nach einem anderen Begriff. „Energiemanagement“ wurde kürzlich auf Twitter diskutiert. Für mich klingt das zu sehr nach Elektrotechnik. David Kadavy versucht es nun mit „Mind Management“ und begründet dies ausführlich in seinem Beitrag Mind Management (Not Time Management). Naja.

Infografik: Die Kunst des Delegierens

Zunächst einmal: Sie können nur delegieren, wenn Sie jemanden zum Delegieren haben. Falls dies jedoch der Fall ist, sollten Sie davon ausgiebigen Gebrauch machen. Zum einen um sich zu entlasten, zu anderen, weil die andere Person die Aufgabe vielleicht besser erledigt. Was es dabei zu bedenken gibt, zeigt die Infografik The Art & Science of Delegation.

 

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Tipps gegen die Hitze im Büro

Doch ich kann mich daran erinnern, dass es auch zu früheren Zeiten eine solche Affenhitze gegeben hat. Mitte der 1970er Jahre muss so ein Sommer gewesen sein. Ich absolvierte gerade mein erstes Praktikum in der Papierfabrik (ächz!) und kann mich erinnern, dass das Gießen im Garten infolge Wassermangels eingestellt werden musste.

Wie auch immer. Gegen die Hitze selbst können Sie nichts machen, Sie können aber Ihr Verhalten danach ausrichten. Oder für die Mitglieder des philosophischen Kabinetts: Man kann sich an die sich ändernde Umwelten anpassen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt dazu auf einer eigenen Seite Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten.

Sie bekommen dort eine Menge Empfehlungen für die Arbeit unter großer Hitze sowohl in Gebäuden als auch im Freien. Hinweise auf die bestehende Rechtslage dürfen bei einer deutschen Behörde natürlich nicht fehlen. Nein, hitzefrei gibt es nicht, denken Sie nicht einmal daran. Dennoch lohnt es sich, diesen Abschnitt über die Arbeitsstättenverordnung und das Arbeitsschutzgesetz einmal zu überfliegen, denn gibt es etwas zu Schutzmaßnahmen und zur Gefährdungsbeurteilung zu lesen.

Zum Aufhängen oder „Rumgehen lassen“ hat die BAuA auch ein Flugblatt verfasst, dass Sie hier als pdf-Datei herunterladen können. Unter dem Titel „Sommerhitze im Büro“ sind hier auf zwei Seiten die wichtigsten Infos und Maßnahmen zusammengefasst.

Weitere Hinweise zum Thema finden Sie auch in dem Artikel Wie Sie sich vor der Hitze schützen, den ich vor fast genau einem Jahr für das ToolBlog verfasst haben. Auch dort habe ich die Seite der BAuA schon empfohlen und noch einige andere Seiten mehr. Offenbar findet der Sommer jedes Jahr statt.

 

Kurze Geschichte am Rande:
Ich habe gute Freunde aus meiner Studienzeit aus Paphos (CY). Mein Freund Pambos foppt mich immer im Herbst und Frühling, indem er mir einen Screenshot der momentanen Temperaturen auf der Insel schickt. Dieser Tage habe ich mich revanchiert:

Besorgt fragte mich eine andere Freundin: „Kommt Ihr jetzt nicht mehr zu uns nach Zypern?“ Meine Antwort: „Doch, zum Abkühlen“.

Inzwischen ist mir das Zurückärgern vergangen. Ich bin raus.

 

Nachtrag (8. August 2018)

Wenn Sie bei den Temperaturen selbst für etwas Abkühlung sorgen möchten, dann bauen Sie sich doch selbst eine Klimaanlage. Wie das geht, sagt Ihnen Christian Cawley in 5 Easy DIY Air Conditioners to Keep You Cool This Summer.

 

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Arbeitsorganisation und Sinneskanäle

In Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, habe ich eine Ausbildung in Neurolinguistischen Programmieren (NLP) absolviert. Ich weiß, dieser Ansatz ist alles andere als unumstritten, dennoch habe ich in diesen Monaten einen Menge fürs Leben und meine Arbeit gelernt.

Ein Basisbaustein des NLP ist das Konzept der Repräsentationssysteme. Demnach nimmt der Mensch die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr:

  • Visuell: Sehen
  • Auditiv: Hören
  • Kinästhetisch: Spüren, Fühlen, Wahrnehmung mit Hilfe der Haptik
  • Olfaktorisch: Geruch
  • Gustatorisch: Geschmack

Nach den Anfangsbuchstaben wird dieses Konzept auch VAKOG-Modell genannt. Nun stehen uns in der Regel alle diese Sinneskanäle zur Verfügung. Dennoch gibt es Zeitgenossen, die den einen oder anderen Sinneskanal bevorzugt verwenden. So gibt es ausgesprochen visuell („das sehe ich nicht so,“), auditiv („das klingt aber nicht gut.“) und kinestätisch orientierte Menschen („Da habe ich ein schlechtes Gefühl dabei.“)

Vielleicht ahnen Sie jetzt, dass eine Diskussion über das „beste“ Werkzeug zur Aufgabenorganisation viel zu kurz springt. Es geht eben nicht nur darum, dass ein Notizbuch unpraktisch ist, weil man Veränderungen nicht so leicht vornehmen kann und man radieren muss. Dem Kinästheten ist das reichlich egal. Er/sie möchte etwas in der Hand halten. Nur wenn er/sie eine Aufgabe dick durchgestrichen hat, dann hat er/sie das Gefühl (!), dass die Aufgabe auch wirklich erledigt ist.
Der visuelle Typ bevorzugt wahrscheinlich eher den Computer. Für ihn reicht der Mausklick aus, denn er/sie sieht ja auf dem Bildschirm, was passiert.

Ähnliche Gedanken haben wohl Erin Doland bewogen, seinen zweiteiligen Artikel Understanding how you process information to help you get organized (Teil 1 und Teil 2) zu schreiben.

Im ersten Teil des Artikels können Sie selbst anhand von Fragen herausbekommen, ob Sie tatsächlich einen der Sinneskanäle „visuell“, „auditiv“ oder „kinästhetisch“ bevorzugen. Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, dass der eine Kanal nicht besser als der andere ist. Es ist wie es ist, Ihnen stehen alle Kanäle zur Verfügung, nur bevorzugen Sie vielleicht einen und das ist nicht gut und nicht schlecht, sondern es ist einfach.

Falls Sie tatsächlich einen Sinneskanal bevorzugen sollten, dann bekommen Sie im zweiten Teil einige Hinweise, wie Sie Ihre Aufgabenorganisation und Ihren Arbeitsplatz Ihrem Kanal entsprechend gestalten können.

Wenn Sie noch etwas Zeit erübrigen können, dann überfliegen Sie doch einmal die Kommentare zum Artikel, auch da finden sich interessante Hinweise. Vielleicht haben Sie ja sogar eigene einschlägige Erfahrungen gemacht, die Sie teilen möchten.

In meinem Artikel GTD® für Haptiker habe ich schon einmal David Allen zitiert:

GTD ist tool-agnostic.

Recht hat er. Ein gutes Organisationskonzept muss unabhängig vom eingesetzten Werkzeug funktionieren. Man kann auch sagen, es muss funktionieren, egal welchen Sinneskanal der Anwender bevorzugt.

geralt / Pixabay

 

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Wilhelm Busch zum Thema Selbstkritik

Ab und zu kann es sinnvoll sein, sich öffentlich einer Selbstkritik zu unterziehen. Warum das so ist, sagt uns Wilhelm Busch:

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

Besser geht’s nicht.

 

 

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