Kurznachrichten: Akiee, White Noise, Entscheiden, Automatisieren, Arbeitssucht, Eiskrem

Ein minimalistischer Taskmanager: Akiee

Vielleicht haben Sie sich schon etwas mit Personal Kanban beschäftigt. Dort wird ein Taskboard, bestehend aus drei Spalten vorgestellt: (1) Zu tun, (2) in Arbeit und (3) Erledigt. Akiee ist ein persönlicher Aufgabenmanager, der genau das abbildet, ohne Schnickschnack und Schickimicki, wunderbar einfach und aufgeräumt. Der Clou ist, Sie können Notizen zu Ihren Aufgaben in MarkDown eingeben. Erhältlich ist die App für alle möglichen Plattformen ummesonscht. Ein Versuch ist Akiee allemal wert.

Akiee – Introduction

 

Das Schlafzimmer für die Ohren: Whitenoise MP3s

Für viele Menschen ist pure Stille nicht auszuhalten. Gerade am Arbeitsplatz bevorzugen sie beruhigende Hintergrundmusik oder -geräusche. Wenn Sie zu diesem Kreis gehören, dann schauen Sie doch einmal bei White Noise MP3s.com vorbei. Dort können Sie solche Sounds herunterladen – in Hülle und Fülle.

Entscheidungstechnik aufgebohrt: Die 1-3-9-Methode

Sie kennen sicher die Tabellen aus der Nutzwertanalyse. Dabei handelt es sich um eine Matrix, in der übersichtlich verschiedene Alternativen nach bestimmten Kriterien bewertet werden. Das Ganze lässt sich noch präzisieren, indem man die Kriterien unterschiedlich wichtet. David O. Hunt stellt uns in seinem Beitrag Using a 1-3-9 Ranking System in Selecting a Project eine weitere Variante vor. Die Methode soll zu höherer Trennschärfe in der Beurteilung führend. Einleuchtend.

Wie Sie Ihren Mac arbeiten lassen: Die Mac Automation Tips

Es gibt Aufgaben, die bestehen aus immer dem gleichen Ablauf und den immer gleichen Schritten. Sofern Sie gezwungen sind, solche Routineaufgaben selbst zu erledigen, kann der Gebrauch von Checklisten die Arbeit sehr erleichtern. Vielleicht können Sie für solche Aufgaben aber auch Ihren Rechenknecht einspannen? Bakari Chavanu hat eine Website, auf der er sich mit nichts anderem als der Automatisierung seines Macs beschäftigt: Mac Automation Tips. Sollten Sie einen Mac Ihr Eigen nennen, dann lohnt es sich, hier einmal vorbei zu surfen.

Sind Sie arbeitssüchtig?

Es gibt Menschen, die können nicht leben ohne exzessiv zu arbeiten. Die Betonung liegt hier auf exzessiv, denn auch hier gilt des Volkes Weisheit: „Allzuviel ist ungesund“. Ein solches Verhalten kann im schlimmsten Fall zu einer behandlungsbedürftigen Arbeitssucht führen. Damit Sie schon frühzeitig erkennen können, ob Sie gefährdet sind, hat Jared Sinclair einige Fragen zur Selbsterkenntnis zusammengestellt: Are You a Workaholic?. Ich denke, diese Fragen erfüllen nicht einen wissenschaftlichen Anspruch, sie reichen aber allemal für eine erste Bestandsaufnahme.

Eiskrem der Welt

Nachdem ich in den letzten Kurznachrichten eine Infografik zum Thema „Käse“ im Programm hatte, folgt dieses Mal dem Wetter entsprechend eine solche zum Thema Eiskrem. Ich persönlich folge einem Ritual: Ich esse immer zwei Kugeln: Eine Kugel mit einem Klassiker (Vanille, Schoko etc.) und eine mit was Neuem. Man will ja nicht stehen bleiben.
[via: DailyInfographic]

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Wie Sie Ihr Whiteboard richtig sauber kriegen

Vielleicht kennen Sie das Problem aus Ihrem Konferenzraum. Das schon etwas angejahrte Whiteboard sieht aufgrund der intensiven Nutzung ziemlich schmuddelig aus. Da halten sich Streifen vom Filzstift oder bunte Flecken hartnäckig uns sind trotz intensiven Rubbelns nicht weg zu bekommen.

Vikas Agrawal hat sich dieses Problems angenommen und empfiehlt 6 Simple Tips for Removing Stains from Your Dry Erase Board. Diese sind:

Fleckenentferner

Gemeint sind hier Hilfsmittel wie Teppichreiniger, Haarspray oder Reinigungsspray. Erst sprühen Sie die Tafel ein und dann wischen Sie die Oberfläche mit einem weichen trockenen Tuch ab. Pro-Tipp: Um die Oberfläche zu schüztzen, können Sie anschließend Babyöl (!) auftragen.

Reinigungsalkohol

Greifen Sie hier zu höheren Konzentrationen überhalb 90%. Achten Sie vor dem Auftragen des Alkohols mit einem trockenen Tuch darauf, evtl. Staub zu entfernen. Danach wischen Sie die Tafel mit warmen Wasser ab.

Desinfektionsmittel für die Hände

Hier sollten Sie ebenfalls vorher den Staub entfernen. Danach tragen sie das Mittel auf die Oberfläche auf und lassen es ein paar Minuten einwirken. Danach die Reste mit einem Küchentuch oder einem weichen Stofftuch abwischen.

Essig

Offensichtlich ist Essig als Wundermittel für alles Mögliche auch hier zu gebrauchen. Stellen Sie Ihre persönliche Reinigungsmischung aus einem Teelöffel Essig und einer Tasse Wasser her. Füllen Sie das ganze in eine Sprühflasche und dann folgen Sie dem Prozedere wie oben beschrieben. Statt dessen können Sie das Essig-Wasser-Gemisch auch direkt mit einem Tuch auftragen. Danach wieder mit einem fusselfreien Stück Stoff abreiben.

Zahnpasta

Laut Vikas eignet sich Zahnpasta hervorragend um Streifen von versehentlich benutzten Flipchartstiften („Permanent Markers“) zu entfernen. Schrubben Sie die Tafel mit einer ausrangierten Zahnbürste unter Zugabe von etwas Wasser ab.

Backpulver (Natriumbicarbonat)

Stellen Sie eine Reinigungspaste her, indem Sie etwas Backpulver mit Wasser verreiben. Mit einem Papier- oder Stofftuch tragen Sie ein kleine Menge auf der Tafeloberfläche auf. Lassen Sie die Tafel an der Luft trocknen oder trocknen Sie sie mit einem geeigneten Tuch ab.

Ich muss gestehen, ich habe noch keine dieser Methoden ausprobiert. Allerdings könnte das Whiteboard in meinem Büro durchaus etwas Pflege gebrauchen. Ich denke, ich werde mir zunächst eine kleine Ecke der Tafel aussuchen, um diese Methoden erst einmal auszuprobieren. Nicht, dass ich mir durch die intensive Reinigung womöglich die Tafel beschädige.

Also noch einmal: Bei diesen Tipps agiere ich lediglich als Briefträger. Ich übernehme keine Garantie für Schäden oder Ärger jeglicher Art.

 

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Time-Boxing und mehr: Die 22-Minuten-Besprechung

Wenn ich schon gerade bei der Produktivität in Besprechungen bin, so möchte ich auch auf einen älteren Artikel des geschätzten Scott Berkun verweisen, in dem er einen Vortrag von Nicole Steinbok zitiert: The 22 minute meeting. Laut Steinbok gibt es für effiziente Meetings neun Regeln, Scott erläutert Sie auf seine Weise:

  1. Setzen Sie eine Besprechungsdauer von 22 Minuten an
  2. Sie brauchen eine zielorientierte Agenda
  3. Schicken Sie benötigtes Lesematerial 3 Tage vor dem Meeting an die Teilnehmer
  4. Beginnen Sie pünktlich
  5. Stehen Sie auf und vertreten Sie Ihre Meinung
  6. Keine Laptops, außer denen des Referenten und des Protokollanten
  7. Ohne Ausnahme: Kein Telefon!
  8. Bleiben Sie bei der Sache
  9. Verschicken Sie die Besprechungsnotizen so schnell wie möglich

Diese Regeln (bis auf Regel 9) können Sie sich auch bei Scott als kleines Poster herunterladen (pdf) oder werden Sie Fan einer entsprechenden Facebook-Seite.

Wie Sie sich denken können, ist für mich das Interessanteste an diesem Verfahren das Time-Boxing: 22 Minuten und „rien ne vas plus“ (nichts geht mehr).

Für die Freunde des bewegten Bildes erklärt Nicole Steinbok höchstselbst das 22-Minuten-Meeting im Film. Sehen Sie selbst.

THE 22 MINUTE MEETING by Nicole Steinbok, Ep 53

 

 

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Wie Sie (vielleicht) um Meetings herumkommen

Wenn man den Teilnehmern meiner Workshops Glauben schenkt, dann stehen lange, langweilige und ineffiziente Besprechungen nach wie vor auf der Hitliste der Zeitdiebe ganz oben. Meiner Beobachtung nach ist dafür ein ganzes Bündel von Ursachen verantwortlich:

  • Die Rollen in der Besprechung sind nicht geklärt, es gibt keinen Moderator.
  • Viele nützliche Medien bleiben ungenutzt mit Ausnahme des Projektors.
  • Es existiert keine Beprechungsplanung in Form eines Skript (das ist etwas mehr als nur eine Agenda).
  • Es sitzen die falschen Leute im Raum. Die entscheidenden (!) sind nicht da und andere wissen nicht, was sie dort sollen.
  • Es werden keine Probleme gelöst oder Entscheidungen getroffen, sondern Schuldige gesucht.

Wenn Sie finden, dass diese Aufzählung unvollständig ist, dann haben Sie sicher recht. Dies sind nur die Punkte, die mir so eben spontan einfielen.

Nun gibt es laut Harrison Owen überhaupt nur zwei Gründe, an einem Meeting teilzunehmen:

  1. Sie können etwas beitragen
  2. Sie können etwas lernen

Wenn keine der beiden Bedingungen zutriftt, dann bleiben Sie besser an Ihrem Arbeitsplatz. Sie haben sicherlich Sinnvolleres zu tun als Ihre Zeit in der Besprechung zu verschwenden.

Auch wenn der o.a. Grundsatz nach Owen einleuchtend ist, so sieht die Realität in vielen Betrieben anders aus. Es wird wider besseres Wissen erwartet, dass man zu den Meetings erscheint, wenn man eingeladen ist. Es ist dann nicht so einfach, sich darum zu drücken, auch wenn die Begründung noch so plausibel ist. Ann Gomez trägt dem in ihrem Artikel How to Attend Less Meetings (Without sabotaging your career) Rechnung und empfiehlt:

  1. Verschieben Sie das Meeting. Erklären Sie, dass Sie keinen Termin frei haben und bieten Sie stattdessen einen späteren an.
  2. Schicken Sie jemand anderen (…wenn Sie einen haben).
  3. Bitten Sie statt der Teilnahme darum, auf dem Laufenden gehalten zu werden.
  4. Kürzen Sie die Dauer der Besprechungen.
  5. Reduzieren Sie die Häufigkeit der Meetings.
  6. Fragen Sie, ob Sie die ganze Zeit über anwesend sein müssen.
  7. Blocken Sie Zeit für sich im Kalender. Sie werden als belegt angezeigt. Allerdings spricht es sich diese Schummelei schnell herum.
  8. Überprüfen Sie anhand der Agenda, ob Sie anwesend sein müssen.
  9. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernprojekte.

Sie merken schon, nahezu alle Tipps funktionieren nur mit dem nötigen Lametta auf der Schulterklappe. Aber auch Mitarbeiter ohne Führungsaufgaben sollten einmal Nummer 6 oder 8 probieren.

Interessant finde ich übrigens auch in Verbindung mit Punkt (4) das Konzept des Time-Boxing, wie wir es aus dem Scrum-Ansatz kennen. Sie legen von vornherein für eine maximale Dauer für ein Meeting fest, die nicht überschritten werden darf. Sie tagen so lange, bis die Zeitspanne ausgefüllt ist. Danach ist Schluss. Oder wie Harrison Owen sagen würde:

Vorbei ist vorbei.

sabinevanerp / Pixabay

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Die E-Mail-Selbstverpflichtung: Fasse Dich kurz

Manchmal bin ich schon erstaunt darüber, welchen Umfang e-Mails im Geschäftsverkehr annehmen. Man kann es nicht oft genug sagen: E-Mails sind nicht das Medium für längere Romane. Der Geschäftsbericht oder die Doktorarbeit gehört in den Anhang. Beschränkt Euch auf das Wesentliche. “Fasse Dich kurz”, stand früher in den Telefonzellen. Mittlerweile gibt es sogar die Website zu Selbstverpflichtung zu kurzen Nachrichten:  two.sentenc.es. Dort heißt es:

Treat all email responses like SMS text messages, using a set number of letters per response. Since it’s too hard to count letters, we count sentences instead.
two.sentenc.es is a personal policy that all email responses regardless of recipient or subject will be two sentences or less. It’s that simple.

Falls Ihnen zwei Sätze doch zu wenig sind, dann probieren Sie halt three.sentenc.es, four.sentenc.es oder five.sentenc.es. Das war es dann aber auch.

Es schadet übrigens auch nicht, sich die wichtigsten Grundregeln für E-Mails in Erinnerung zu rufen, die im Email Charter gelistet sind:

  1. Respektieren Sie die Zeit des Empfängers
  2. Kurz und knapp heißt nicht unhöflich
  3. Üben Sie sich in Klarheit
  4. Vermeiden Sie offene Fragen
  5. Vermeiden Sie überflüssige CCs
  6. Halten Sie den Gesprächsfaden kurz
  7. Denken Sie über Ihre Anhänge nach
  8. Nutzen Sie geläufige Kürzel
  9. Vermeiden Sie nutzlose Antworten
  10. Gehen Sie offline

Ich denke, diese Grundsätze sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Erklärung. Wenn doch, finden Sie ein paar Erläuterungen im Email Charter selbst.

cattu / Pixabay

 

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Arbeiten in Kontexten: Die PivotList

Wenn Sie sich etwas intensiver mit dem GTD-Ansatz nach David Allen beschäftigt haben, dann kennen Sie sicher das Konzept der Kontexte. Bei diesem Vorgehen strukturieren Sie Ihre Tätigkeiten, indem Sie sie bestimmten Kontexten zuordnen. Beispiele:

  • @Einkaufen: Die klassische Einkaufsliste
  • @Telefon: Die Telefonliste
  • @Büro: Die Liste der Aufgaben die im Büro erledigt werden müssen
  • @Privat: Aufgaben für zuhause

Ich denke das Prinzip ist klar. Der Zweck liegt darin, für den gerade bestehenden Kontext unsinnige Aufgaben auszublenden. Es hat keinen Sinn, private Tätigkeiten auf dem Schirm zu haben, wen Sie im Büro sitzen. Dafür gibt es @Büro. Dies ist relevant im Moment an diesem Ort, alles andere lenkt nur ab. Wenn Sie tiefer in Kontexte einsteigen möchten, dann empfehle ich Ihnen meine Beiträge:

Nun bin ich auf eine Website gestoßen, in der das Kontextprinzip auf einfache Weise mit Papier und Stift umgesetzt wird: PivotList.
Beim Erstellen Ihrer Liste gehen die Autoren Kieran und Daniel Brownlees wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine ungeordnete Liste aller offenen Tätigkeiten
    Wir kennen das unter dem Stichwort Mindsweep oder Braindump. Leeren Sie Ihr Gehirn! Tipp der Autoren: Wenn Ihnen nach 10 aufgelisteten Punkten nichts mehr einfällt, dann hören Sie halt mit dem Sammeln auf. Starten Sie stattdessen mit dem, was Sie auf der Liste haben.
  2. Strukturieren Sie die Liste
    Nun werden die Tätigkeiten in Pivot-Gruppen einsortiert. Laut Artikel ist „eine gute Pivot-Gruppe die kleinstmögliche Aufgliederung Ihrer Aufgaben, die einen zentralen Schwerpunkt bilden“. Sie merken, hier kommen die Kontexte ins Spiel. Nehmen Sie also einen neuen Zettel zur Hand und erstellen Sie eine neue strukturierte Liste gemäß Ihren Kontexten.
  3. Arbeiten Sie die Liste ab
    Kümmern Sie sich nicht um evtl. Prioritäten, sondern beginnen Sie mit der Aufgabe, die Sie am ehesten „anspringt“. Machen Sie einfach, aber machen Sie! Erledigtes wird einfach durchgestrichen, so dass Sie Ihren Arbeitsfortschritt sehen können.

Fazit: Ich sehe keinen grundsätzlichen Unterschied zu den Kontexten nach David Allen. Mir gefällt aber die Art und Weise, wie die Autoren das Prinzip auf das Wesentliche reduzieren und es damit einfach und praktikabel gestalten.

Sie finden auf der Seite noch einige andere kleine, aber hilfreiche Kniffe, die bei der Erstellung der Listen helfen. Darüber hinaus werden FAQs zur Methode beantwortet.

BTW: Laut Duden ist ein Pivot ein „auf der Lafette angebrachte Schwenkachse des Geschützrohrs“. Sie werden zugeben, dass macht in diesem Kontext (!) keinen Sinn.

 

 

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Wie man Mücken im Schlafzimmer bekämpft

Dem Dalai Lama wird das Zitat zugeschrieben:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Ob der Ausspruch tatsächlich von ihm ist, sei dahingestellt, aber die Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Man liegt müde im Bett und so ein Quälgeist summt dauernd um den Kopf herum und sticht an (fast) allen Stellen, die nicht bedeckt sind. In der Sommerhitze sind das eine Menge dieser ungeschützten Stellen!

Höchste Zeit, den Mücke Widerstand zu leisten und die Tipps von Patrick Allen zu befolgen: How to Find and Kill That Single Mosquito Buzzing Around Your Room. Patrick hat nach ausführlicher Recherche zwei erfolgversprechende Techniken ausgemacht:

  1. Die Taschenlampenjagd
  2. Die Technologiefalle

Die Taschenlampenjagd

  1. Nehmen Sie eine Taschenlampe zur Hand und löschen Sie alle Lichter im Schlafzimmer.
  2. Schalten Sie eine kleine Lichtquelle an, z.B. eine Lampe, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihre Taschenlampe lassen Sie noch ausgeschaltet.
  3. Streifen Sie langsam durch das Zimmer und achten Sie auf die Summgeräusche des Feindes.
  4. Nach einer Weile wird sich der Feind in Richtung Lichtquelle bewegen und sich auf der Wand in der Nähe des Lichts niederlassen.
  5. Schalten Sie Ihre Taschenlampe an und halten Sie flach zur Wand. Dann bewegen Sie den Lichtstrahl wie einen Suchscheinwerfer langsam über die Wand.
  6. Wenn Sie Glück haben, dann wirft die Mücke einen langen Schatten. Nichts wie hin und drauf gehauen!

Achtung! Dieses Vorgehen kann unschöne Spuren auf weißen Wänden hinterlassen, wenn sich die erlegte Mücke kurz vor ihrem Ableben mit Blut vollgesaugt hat. Hier heißt es Prioritäten setzen…

Die Technologiefalle

  1. Sie liegen auf dem Rücken und legen Ihr Smartphone oder besser noch Ihr Tablet flach auf die Brust. Schalten Sie den Bildschirm auf maximale Leuchtstärke.
  2. Wenn Sie ein helles Laken haken, dann beugen Sie Ihre Knie. Auf diese Weise erzeugen Sie mit dem Laken vor Ihren Augen eine Art Bildschirm (Leinwand!), auf dem die Mücken gut zu sehen sind. Das Tablett ist quasi die Bühne, das Laken der Hintergrund.
  3. Holen Sie tief Luft und atmen aus auf das Tablet auf Ihrer Brust. Das Kohlendioxyd aus dem Atem lockt zusammen mit dem Licht die Mücke an.
  4. Legen Sie sich auf die Lauer. Mit etwas Glück landet die Mücke genau auf dem Tablet. Nun machen Sie ihr gnadenlos den Garaus.

Achtung! Bei dieser Methode ist Fingerspitzengefühl beim finalen Schlag gefragt. Schlagen Sie zu schwach, überlebt der Feind, schlagen Sie zu stark, dann zerstören Sie das Display Ihres Geräts.

Ich wünsche Ihnen Waidmanns Heil!

FotoshopTofs / Pixabay

 

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David Allen in Curaçao

David Allen kommt als Bestsellerautor ganz schön rum in der Welt. Diesmal erklärt er in einemTEDx-Vortrag in Curaçao, warum unser Gehirn ein lausiges Büro ist. Sehen Sie selbst:

Are you out of your mind? | David Allen | TEDxCuracao

 

Man beachte die luftige Kleidung. Ich selbst habe auch vor, @irgendwann/vielleicht nach Curaçao zu reisen. Zum Festival North Sea Jazz Curaçao.

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Kurznachrichten: Sicherheit, iPhone, Office-Add-ins, Kindle, Scrum, Käse

Wie Sie Windows sicher machen

Nachdem der erste Hype um die DSGVO vorbei ist, könnten wir uns jetzt ja entspannt zurücklehnen. „Könnten“ habe ich geschrieben, denn der Feind schläft nicht und wir tun gut daran, die Sicherheit unserer Rechenknechte weiter im Auge zu behalten. Wenn Sie einen Windowsrechner Ihr Eigen nennen, dann hat Gavin Phillips die richtigen Tipps füt Sie: The Complete Guide to Windows 10 Privacy Settings. Hier bekommen Sie erklärt, welche Einstellungen Sie vornehmen können und welche Helferlein es dazu gibt.

Entrümpeln Sie Ihr iPhone

Wenn Sie auch so ein Softwarejunkie sind wie ich, dann neigen Sie dazu, jede App auszuprobieren, die auch nur irgendwie interessant sein könnte. Um es kurz zu machen, viele scheinen mehr als sie sind und so sammeln sich auf dem Smartphone allerlei unbenutzte Apps. Spätestens, wenn der Speicherplatz zur Neigen geht, wird es Zeit, diese App-Leichen endgültig zu beerdigen. Wenn Sie ein iPhone benutzen, dann zeigt Ihnen Emily Price, wie es geht: How to Quickly Identify and Delete iPhone Apps You Don’t Use Anymore

Office-Add-ins für mehr Produktivität

Für viele Anwendungen gibt es Erweiterungen, die zusätzlichen Funktionen bereitstellen und so die App auf die Bedürfnisse des Nutzer anpassen. Für Microsoft Office stellt Dan Price 20 Productivity Add-Ins for Microsoft Office You Should Install vor. Es gibt Erweiterungen zur zeitversetzen Behandlung von E-Mails, zum Übersetzen derselben in andere Sprachen uvm. Für mich war nichts dabei, aber das kann bei Ihnen ganz anders sein. Allerdings empfehle ich Ihnen, solche Erweiterungen mit Vorsicht zu genießen. Je mehr Sie davon installieren, desto instabiler kann das Programm werden.

Seiten für den Kindle-Nutzer

Ich hatte schon einmal einen Kindle. Vor langer Zeit, einen Ur-Kindle sozusagen. Für eine längere Reise habe ich ihn dann meiner Tochter vermacht, die ihn immer noch im Einsatz hat. Momentan trage ich mich mit dem Gedanken, mir wieder so ein Teil zuzulegen. Für bestehende und künftige Kindle-Nutzer könnten die Websites interessant sein, die Mihir Patkar in seinem Artikel Kindle Users Shouldn’t Miss These 5 Sites and Apps vorstellt. Mit dabei sind zwei Seiten, die Ihnen den Weg zu kostenlosen E-Books weisen.

Partyplanung mit Scrum

Wie bei vielen interessanten Ansätzen gilt die altbekannte Weisheit „It’s simple, but not easy“. Weil Scrum hier keine Ausnahme macht, hat Jan Fischbach einen Artikel verfasst, damit auch begriffsstutzige Menschen wie ich die Prinzipien von Scrum verstehen können. In seinem Artikel Beispiel für eine Partyplanung mit Scrum verbindet er das Nützliche mit dem Angenehmen. Für mich war dieser Beitrag sehr erhellend. Vielen Dank dafür!

Käse der Welt

Nein, mit diesem Titel sind nicht die Überschriften auf Spiegel online gemeint. Es geht hier tatsächlich um Käse. Bei mir hat Käse mittlerweise der Wurst den Rang abgelaufen, Tendenz steigend. Holly Cole stellt Ihnen auf einer Schautafel 51 Cheeses From Around The Globe vor. Meine Favoriten darüber hinaus sind Bulgarischer Schafskäse, Pecorino aus Sardinien und der Majorero. von der Insel Fuerteventura. Ich bin aber auch einem Harzer Käse durchaus zugetan, besonders in der Form des „sauren Käs“.

[via DailyInfographic]

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

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Ihre To-Do-Liste funktioniert nicht? Vielleicht liegt’s daran

Viele Menschen stehen der Aufgabenliste oder To-do-Liste skeptisch gegenüber. Für mich ist sie jedoch für einzelne Aufgaben das Cockpit für die tägliche Arbeit. Damit sie aber ihren Nutzen entfalten kann, sollte man sich vor den Fehlern hüten, die Stephanie Vozza in ihrem Artikel These Seven To-Do List Mistakes Could Be Derailing Your Productivity beschreibt:

  1. Sie schreiben Ihre Aufgabenliste zu Beginn des Arbeitstages
    Erstellen Sie Ihre Aufgabenliste am Vorabend des nächsten Arbeitstages. Auf diese Weise lassen Sie den vergangenen Tag Revue passieren und schließen ihn angemessen ab. Genauso wichtig ist, dass Sie alle Erfahrungen des Tages noch präsent haben und auf die Weise leicht zusammentragen können, was morgen zu erledigen ist. Wenn Sie am nächsten Tag an den Arbeitsplatz kommen, sind Sie gut vorbereitet. Sie wissen sofort, was zu tun ist und müssen sich nicht erst hineinpfriemeln. Das spart Zeit und Mühe und ist damit produktiver.
  2. Die Aufgabenliste ist zu voll
    Muten Sie sich nicht zu viel zu, sondern bleiben Sie realistisch. Denken Sie an die vielen Unterbrechungen, die auf Sie zukommen werden. Wie viel Aufgaben Sie einplanen sollten und wie Ihre Liste strukturiert sein kann, erfahren Sie unten unter (4).
  3. Sie schreiben Dinge auf die Liste, die Sie „irgendwann mal“ tun möchten
    David Allen empfiehlt, für solche Wünsche eine eigene Liste anzulegen. Er betitelt diese Liste mit @someday/maybe. Ich nenne sie einfach @Wunschliste. Diese Liste hat im Tagesgeschäft nichts zu suchen, sie lenkt Sie nur ab. Sie schauen sie durch, wenn Ihnen danach ist.
  4. Jede Aufgabe ist gleich wichtig
    Jaja, das leidige Priorisieren. Ich halte es mit einer vereinfachten Version des Ansatzes von Michael Linenberger. Diese Liste besteht aus zwei Teilen: Der eine Teil enthält 3 bis max. 5 Aufgaben, die am entsprechenden Tag unbedingt erledigt werden müssen (koste es was es wolle). Dies sind die Muss-Aufgaben. Der zweite Abschnitt enthält max. 20 Aufgaben, die erledigt werden können. Das sind die Kann-Aufgaben. Hier gibt es nähere Informationen über Linenbergers One-Minute-To-Do-List.
  5. Sie sind nicht spezifisch genug
    Formulieren Sie Ihre Aufgaben so, dass Sie sofort wissen, was zu tun ist. Ich habe mir angewöhnt, meine Formulierungen immer mit einem aktiven Verb zu beginnen, z. B. Anrufen: H. Maier wegen Terminvereinbarung Workshop.
  6. Sie halten an der Liste fest, bis sie abgearbeitet ist
    Eine Aufgabenliste muss leben, denn während eines Tages kann viel dazwischen kommen. Deshalb ist es notwendig, die Liste zumindest am Abend noch einmal durchzugehen und eine neue für den nächsten Tag zu schreiben.
  7. Sie verknüpfen Ihre Liste nicht mit Ihrem Kalender
    Entschuldige, liebe Stephanie, aber von diesem Zeit-für-bestimmte-Aufgaben-blocken halte ich gar nichts. Schlicht und einfach, weil es bei den meisten Mitmenschen nicht funktioniert. In den Kalender schreibe ich nur Aufgaben bzw. Ereignisse mit einem festen Start- und Endtermin.

Wenn ein Autor in einem Artikel die To-do-Liste verreisst, schauen Sie einmal genau hin. Meistens steckt hinter dem Frust einer der o.a. Fehler. Das ist zumindest meine Erfahrung.

StockSnap / Pixabay

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