Alles rund ums Bloggen (Infografik)

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich um das Jahr 2003 herum das erste Mal von einer Tätigkeit namens „Bloggen“ gehört. In Deutschland war damals der Pionier der Schockwellenreiter, manche werden sich erinnern. Er ist auch heute noch aktiv, jedoch etwas in der Unmenge von Weblogs untergegangen.

Als ich über das Bloggen las, wusste ich sofort, das ist mein Ding. Und so startete ich im Jahr 2004 mit Null Ahnung mein Blog „Interessante Zeiten“. WordPress war damals noch in den Kinderschuhen, die Software der Wahl hieß Movable Type.

Das Bloggen beschäftigt mich heute immer noch, sowohl hier auf dem ToolBlog als auch auf Arbeit statt Stress, bei dem Psychische (Fehl-) Belastungen am Arbeitsplatz aus Sicht der Arbeitssicherheit im Vordergrund stehen. Ich habe auch einige Ideen für die Zukunft, mal sehen, was daraus wird.

Megan von Websitebuilder hat auf der einschlägigen Website eine Infografik über das Bloggen veröffentlicht: The State of Blogging Industry & The Ultimate Beginners Guide on How to Create a Blog, Genau so lang wie der Titel des Beitrags ist die Infografik, sie ist schon ein ordentliches „Handtuch“.

Beschrieben werden in der schön gemachten Grafik nicht nur die Geschichte des Bloggens, sondern auch die Themen:

  • Warum Bloggen interessant ist
  • Welche Software es für das Bloggen gibt
  • Wie Sie das Blog hosten können
  • Wie Sie Ihr Blog nutzerfreundlich gestalten und ein passendes Design wählen
  • Wie Sie Ihr Blog suchmaschinengerecht platzieren und zu Geld machen
    (hier hapert es noch bei mir 😉 )

Falls Sie Infografiken nicht so gerne mögen, dann können Sie die Informationen und Tipps auch im Fließtext in dem Artikel nachlesen. Für die Anderen hier die grafische Variante (Achtung, die Infografik ist wirklich sehr sehr lang…)

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort

OpenSpace zur Strategieentwicklung

Wie die geneigten Leserinnen und Leser (gar nicht) gemerkt haben, habe ich in der ersten Woche nichts zu Papier in den Blog gebracht. Der Grund war sehr angenehm für mich: Ich durfte wieder einmal einen OpenSpace begleiten. Es ging bei der Veranstaltung um Stratiegieentwicklung bei AX Semantics. Kurz das Fazit von meiner Warte aus:

  • Lasst Menschen über die Dinge nachdenken, die ihnen am Herzen liegen. Fragt die Leute einfach und nehmt sie ernst, dann kommen die Lösungen von alleine. Es war faszinierend mit anzusehen, mit welchem Engagement und welcher Konzentration die Menschen zusammenarbeiten. Da braucht man kein Motivationsgedöns.
  • Die Menge an Themen, die im OpenSpace bearbeitet werden, ist beeindruckend. Am Dienstag bearbeiteten rd. 30 Teilnehmer 16 verschiedene Themen.
  • Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass die Themen am Ende der Veranstaltung so aufbereitet werden, dass nahtlos mit/an ihnen weitergearbeitet werden kann. Das ist gelungen, wie ich finde.
  • Zwischen Barcamp und OpenSpace gibt es tatsächlich Unterschiede, die den Unterschied machen. Ohne den Diskurs der vergangenen Wochen noch einmal aufgreifen zu wollen, fühle ich mich in meiner Ansicht bestätigt.

Danke dem sympathischen Team von AX Semantics für die Gastfreundschaft und das erwiesene Vertrauen!

Schreibe eine Antwort

Kurznachrichten: XMind, Facebook-Tracking, Discord

Hier ein paar kurze Nachrichten, die vielleicht die Leser interessieren:

XMind schließt den eigenen Cloud Service

Ich muss zugeben, ich habe den XMind-eigenen Cloud-Service so gut wie nie genutzt. Schließlich lassen sich die mit XMind erstellten Mind-Maps bequem über eine interne Funktion in Evernote oder Biggerplate speichern. Wozu also einen eigenen Cloud-Service.
Infolgedessen haben die Macher von XMind beschlossen, den Cloud-Dienst bis zum 31. Januar 2018 zu schließen. Wenn Sie also Ihre Mind-Maps dort gespeichert haben, dann laden Sie sie rechtzeitig vorher herunter.
Vielleicht können zukünftige Versionen von XMind auch auf andere Cloud-Dienste wie DropBox oder OneDrive zugreifen. Schauen wir, was die Zukunft bringt.

So stoppen Sie das Facebook-Tracking

Auf dem ToolBlog können Sie einen Artikel, der Ihnen gut gefallen hat, mit einem Facebook-Like versehen. Wie man weiß, kann Facebook mit diesem Like allerdings auch das Surfverhalten analysieren. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie das Tracking seitens Facebook unterbinden. Bislang leistete die Browser-Erweiterung Facebook Blocker gute Dienste. Leider kann man jedoch auf diese Anwendung direkt beim Hersteller seit kurzem nicht mehr zugreifen.
Wie Sie das Tracking dennoch unterbinden können, zeigen Ihnen die Artikel von Eva Giebel (deutsch) oder Paul Bischoff (englisch).

Skype war gestern, Discord ist heute

Wenn Sie Skype oder Hangout nicht so gerne verwenden, dann ist Discord vielleicht die richtige Lösung für Sie. Hier können Sie mit Stimme und Tastatur chatten ohne dass Ihre Partner das gleiche Programm installieren müssen. Sie geben Ihnen einfach die entsprechende URL weiter und schon kann der Schwatz beginnen. Kannte ich bislang noch nicht. Ein Teilnehmer des OpenSpace vorgestern hat mir den Tipp gegeben. Vielen Dank dafür.

Neue Version von able2extract

Dieser Tage kommt eine neue Version des pdf-Programms able2extract auf den Markt, über das ich im ToolBlog bereits berichtet habe. Vielleicht für den einen oder eine andere von Interesse?

 

BTW: Ich möchte in Zukunft öfters „Kurznachrichten“ im ToolBlog schreiben. Informationen also, die den Rahmen eines eigenen Artikels sprengen würden.
Frage: Ist das für Sie so i.O.?

BookBabe / Pixabay

4 Antworten

David Allen über die Zukunft der Produktivität

David Allen es der wohl einflussreichste Zeitmanagement-Autor der letzten Jahre. Wäre es da nicht interessant, ihn zu fragen, wie er die Zukunft der Produktivität betrachtet? Das dachte sich auch Martin Welker und führte mit dem Meister ein Interview zu diesem Thema: David Allen, Inventor of “Getting Things Done”, on the Future of Productivity. Schauen Sie hier:

Schreibe eine Antwort

Getting Things Done mit Google Tabellen

Vor langen Jahren, als ich noch das Blog „Interessante Zeiten“ betrieb, habe ich einmal angefangen, sämtliche To-do-Apps zu listen, über die ich mehr oder weniger zufällig gestolpert bin. Die Anwendung, auf der ich diese Liste führte, wurde in der Zwischenzeit geschlossen. Ich muss aber zugeben, dass ich schon zuvor die Flinte ins Korn geworfen hatte. Das Sammeln einschlägiger Anwendungen wäre irgendwann ein Full-time-job geworden. Wenn Sie mir nicht glauben, dann möchte ich auf den Artikel Wunderlist is shutting down. What should I use instead? verweisen, in dem 73 (!) Alternativen für das bekannte Programm Wunderlist aufgeführt sind. Verstehen Sie jetzt, warum ich das Sammeln aufgegeben habe?

Allerdings brauchen Sie für Ihre Aufgabenverwaltung vielleicht gar kein spezielles Programm. In seinem Beitrag How to Implement a Killer GTD System in Google Sheets zeigt Ihnen Mike Sturm, wie Sie das online-Tabellenkalkulation von Google für Ihre Aufgabenverwaltung einrichten können. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Ein Tabellenblatt hat eine klare Struktur mit Reihen und Spalten
  2. Die Daten können leicht eingegeben und geändert werden
  3. Flexibilität durch den Einsatz von Filtern
    (Mike nennt dies „Agility“. Ich kann es nicht mehr hören :–/ )
  4. Einfachheit bei hoher Leistungsfähigkeit
  5. Verwendung über verschiedene Plattformen hinweg

Mike richtet zur Aufgabenverwaltung eine Tabelle mit 7 Teilblättern ein:

  1. Projekte
  2. Next Actions (Allen-Jünger wissen, was das ist)
  3. Warten-Auf
  4. Agendas (für Besprechungen)
  5. Brutkasten (für Ideen, irgendwann vielleicht)
  6. Wochendurchsicht
  7. abgeschlossene Projekte

Im weiteren Verlauf verrät Ihnen Mike, welchen Zweck die einzelnen Tabellenblätter haben und wie Sie die Tabelle mit Leben sinnvollen Daten füllen und damit arbeiten.

Ich finde die Idee, die Aufgaben mit Google Tabellen zu organisieren, durchaus ansprechend. Ganz so einfach, wie Mike es eingangs behauptet, scheint es aber dann doch nicht zu sein.

Pexels / Pixabay

 

Schreibe eine Antwort

Mark Forster in der Zusammenfassung

Manche werden sich bei dem Namen Mark Forster die Augen reiben und sich erstaunt fragen, ob in Zukunft auf dem ToolBlog auch über Schlagersänger berichtet wird. Ich kann Sie beruhigen. Auch in Zukunft lesen Sie hier Artikel über Zeitmanagement, Arbeitsorganisation und verwandte Themen, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der Mark Forster, um den es hier gehen soll, ist so etwas wie der britische Lothar J. Seiwert oder die UK-Version von David Allen. Er hat in seiner Heimat eine Reihe einschlägiger Bestseller geschrieben, auch bei uns dürfte das Buch Do It Tomorrow zumindest in Expertenkreisen nicht unbekannt sein.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Buch zwar einige Male angefangen habe, es mir aber nie geglückt ist, es zu Ende zu lesen. Meiner Meinung nach ist es sehr sperrig und etwas langatmig geschrieben. Um trotzdem zu erfahren, was drinsteht, genügt es vielleicht, die Zusammenfassung Do It Tomorrow – A Brief Summary zu lesen.

Ansonsten empfehle ich das Blog von Mark Forster. Dort sind die Artikel leichter verdaulich als das Buch. Sie sind nämlich kürzer.

Schreibe eine Antwort

Das etwas andere Periodensystem

Heute mal Off Topic, aber trotzdem interessant, wie ich finde.

Vielleicht haben Sie sich, genau so wie ich auch, in Ihrer Schulzeit mit dem Periodensystem der Elemente herumgequält. Was mir das Lernen damals sehr erschwert hat, war der Bezug zum praktischen Leben. Wofür zum Beispiel „Osmium“ gut sein sollte, hat sich mir nie erschlossen.

Damit sich das ändert, gibt es eine Website The Periodic Table of the Elements, in Pictures and Words. Hier finden Sie eine etwas andere Periodentafel, denn unter jedem Element ist auch erklärt, wo es seine alltäglich Verwendung findet. Kugelschreiberminen enthalten zum Beispiel Osmium, womit die Frage oben auch geklärt wäre. Die Tafel gibt es zum Ausdrucken, aber auch in interaktiver Form zum Anklicken der einzelnen Elemente.

Es gibt noch keine deutsche Variante. Vielleicht ist ein Chemielehrer oder -Student unter den ToolBlog-Lesern, der die Übersetzung besorgen möchte?

Übrigens gibt es das Periodensystem auch als Song, wie Sie hier sehen und hören können:

Ob diese Variante gelungen ist oder nicht, das zu beurteilen, bleibt Ihnen überlassen.

[via Futurism]

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Ihr Glück in der Arbeit finden

Ich bin ja ein bekennender Fan der Bücher von Shamash Alidina. Aus diesem Grund empfehle ich sie auch auf der Bücherseite des ToolBlogs. In einem Beitrag auf seinem Blog behauptet Shamash:

I have a confession to make. I love mondays!

Nun weiß ich nicht, inwieweit Sie so eine Aussage Menschen wie Shamash (oder auch mir) abnehmen können. Es ist für uns auch einfach, denn wenn Sie sich Ihre Zeit frei einteilen können, spielen die Wochentage nur noch eine untergeordnete Rolle.

Sei’s drum. In dem o.a. Artikel finden Sie eine schöne Infografik mit 10 Tipps, wie Sie auffe Maloche glücklich werden können. Ich mach es eine Nummer kleiner. Mit diesen Tipps können Sie selbst erheblich dazu beitragen, Ihre Arbeitszufriedenheit zu steigern.

Ich wünsche Ihnen mit diesen Tipps einen guten Start in die Woche!

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort

Vom Umgang mit schwierigen Kollegen

Wir kennen sie alle, die Zeitgenossen, die uns tierisch auf den Geist gehen. Wir selbst gehören natürlich nicht dazu, denn wir sind ja edel, hilfreich und gut.

J.D. Meier, der Autor des Buches Getting Results the Agile Way, identifiziert Ten Types of Difficult People und gibt Tipps, wie wir, die Guten, mit ihnen umgehen können. Die zehn Typen sind:

  1. Der Panzer
    Menschen, die ohne Rücksicht auf Verluste alles niederwalzen, was sich ihnen in den Weg stellt (Tipps zum Umgang)
  2. Der Heckenschütze
    Menschen, die mehr oder weniger heimlich darauf lauern, dass andere einen Fehler machen und dies nutzen um sie dann schlecht aussehen zu lassen (Tipps zum Umgang)
  3. Der Alleswisser (aka Klugscheißer)
    Diese Leute korrigieren immer und überall, auch die kleinsten Fehler und das mit einer großen Portion Überheblichkeit. J.D. Meier hält sie für die Schwierigsten der Schwierigen und gibt diese Tipps zum Umgang
  4. Die Leute, die sich für Alleswisser halten (aka Klugscheißer light)
    Labertaschen hat oder wie der Volksmund sagt: „Große Klappe und nichts dahinter“.
    (Tipps zum Umgang)
  5. Die Handgranate
    Leute, die plötzlich und unerwartet explodieren (Tipps zum Umgang)
  6. Der Ja-Sager
    Menschen, die immer zu allem Ja und Amen sagen. Meist wollen sie damit Konflikten aus dem Weg gehen. (Tipps zum Umgang)
  7. Die Indifferenten 
    Menschen, die sich nicht festlegen wollen und daher keine Entscheidungen treffen können.
    (Tipps zum Umgang)
  8. Menschen, die gar nicht in Erscheinung treten (aka die grauen Mäuse)
    Wir kennen Sie von Besprechungen. Sie sitzen nur da und tragen nichts zur Wahrheitsfindung bei. Menschliche Hüllen sozusagen. (Tipps zum Umgang)
  9. Der Nein-Sager
    Das Gegenstück  zu Nummer (6). Egal, wie vernünftig ein Argument oder ein Vorschlag ist, sie lehnen es/ihn ab. (Tipps zum Umgang)
  10. Der Jammerfritze
    Diese Klagenden sind oft gar nicht an der Lösung des beklagten Problems interessiert. Dann müssten sie nämlich aufhören zu jammern und das wollen sie nicht. (Tipps zum Umgang)

Grundsätzlich halte ich das Stecken von Menschen in vorgefertigte Schubladen für problematisch. Vielleicht können aber diese Typisierung und die Schlüsse doch den einen oder anderen Hinweis zum richtigen Umgang mit schwierigen Zeitgenossen geben.

J.D. Meier bezieht sich in seinen Ausführungen übrigens auf die Autoren Dr. Brinkman and Dr. Rick Kirschner und ihr Buch In Dealing with People You Can’t Stand: How to Bring Out the Best in People at Their Worst. Ich glaube, ich werde mir das Werk einmal näher anschauen.

Wenn Sie deutsche Lektüre bevorzugen, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Claudia Hochbrunn Ein Arschloch kommt selten allein: So werden Sie mit schwierigen Zeitgenossen fertig, das ich hier besprochen habe.

 

Falls sie sich noch unsicher sind, ob Ihr Kollege wirklich ein A-loch ist, dann können Sie es schnell herausfinden. Folgen Sie einfach dem Flowchart aus einem Beitrag von Erik Devaney: Is Your Coworker Actually an A-hole? Hier ist es:

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort