Arbeiten an der Leistungsgrenze

Vergangenes Wochenende war ich auf dem jährlichen Symposium der Papieringenieure in Köln. Auch wenn meine aktive Zeit in diesem Beruf lange her ist, fahre ich dorthin um Kommilitonen zu treffen und zu erfahren, wie es meiner „alten“ Branche so geht.

„Digitalisierung in der Papierindustrie“ lautete das Thema diesmal und es kam die Zusammenarbeit von Papierunternehmen (groß) und Start-ups (klein) zur Sprache. Ein Vortragender pries als Vorteil der Start-ups, dass deren Mitarbeiter ohne Probleme eben auch einmal 12 bis 14 Stunden arbeiten würden, was in der Old Economy aufgrund Betriebsrat etc. pp. eben so nicht möglich sei.

Als Sicherheitsingenieur, der ich auch bin, finde ich solche Aussagen grob fahrlässig. Vielen ist offensichlich gar nicht bekannt, dass es so etwas wie ein Arbeitszeitgesetz (ArbZG) gibt. Und für alle nochmal zum Mitschreiben: Ein Gesetz ist ein Gesetz ist ein Gesetz. Es hat bindenden und nicht etwa empfehlenden Charakter. Dieses Gesetz ist nicht dazu da, zu gängeln, sondern es soll den Arbeitnehmer schützen.

Warum man solche und ähnliche Gesetze braucht, zeigt ein Faktenblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Arbeiten an der Leistungsgrenze (pdf-Datei). Auf zwei Seiten sind die wesentlichen Erkenntnisse zur Arbeit am Limit zusammengefasst.

Das gilt übrigens auch für Start-ups.

lukasbieri / Pixabay

 

 

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Bullshit-Jobs im Video

Im Juni habe ich in den Kurznachrichten auf ein Buch hingewiesen, dass mir interessant schien: Bullshit Jobs von David Graeber. Ich habe es immer noch nicht gelesen, da ich es zwischenzeitlich aus den Augen verloren habe. Das wird aber bei Gelegenheit nachgeholt.

Hier gibt der Autor selbst eine kurze Einführung in sein Werk:

David Graeber on Bullshit Jobs

 

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Simon Sinek: Wie große Führungspersönlichkeiten zum Handeln inspirieren

Kürzlich hat mir während eines Workshops ein Teilnehmer das Modell des Warum, Wie und Was von Simon Sinek empfohlen. Warum nicht weiter teilen?

Gucken Sie hier:

How great leaders inspire action | Simon Sinek

 

Danke, Max Mattes, für den Tipp!

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Wie Sie Ihre Bücher loswerden

Schon seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, meine Bibliothek zu verkleinern. Ich werde mich von einigen Büchern trennen, denn ich brauche Platz für neue. Eigentlich ganz einfach, müsste man meinen.

Allerdings schiebe ich dieses Vorhaben immer wieder hinaus. Der Grund steht oben, ich muss mich von einigen Büchern trennen und das verursacht Trennungsschmerzen. Da ich wie die meisten Menschen Schmerz vermeiden möchte, habe ich bislang noch gar nicht mit dem Aufräumen angefangen.

Doch ich schöpfe Hoffnung. Anderen geht es offensichtlich ebenso wie mir und so hat Jacki Hollywood Brown auf Anfrage beschrieben, wie man seine geliebten Bücher doch noch loswerden kann: Reader question: Letting go of books. Sie empfiehlt:

Spielen Sie Evakuierung

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen und hätten nur drei kleine Umzugskartons für Ihre Bücher. Welche würden Sie mitnehmen? Welche würden Sie zurücklassen? Für diese Entscheidung haben Sie genau 30 Minuten Zeit, nicht mehr. Die Bücher in den Umzugskartons sind die, die Sie behalten, die anderen sind verzichtbar.

Worst-case Szenario

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie sich von einem Buch trennen sollten, dann überlegen Sie den Worst Case. Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte, wenn Sie dieses Buch nicht mehr hätten? Wäre das tragbar für Sie? Wenn nicht, dann behalten Sie es.

Handeln Sie wie ein Bibliothekar

Sind Sie sicher, dass Sie Ihre Bücher zweckmäßig aufbewahren? Könnten Sie dadurch vielleicht noch etwas Platz schaffen? Gibt es Bücher, die gar nicht mehr aktuell sind und wirklich nur noch Platz wegnehmen?

Gamification

Bitten Sie einen Freund, ein beliebiges Buch aus Ihrem Regal zu entnehmen. Nachdem er Ihnen Autor und Titel genannt hat, erzählen Sie Ihrem Freund aus dem Kopf, was Sie (noch) über das Buch wissen. Je weniger Sie über das Buch wissen, desto eher sollten Sie das Buch entsorgen. Wenn Sie es noch gar nicht gelesen haben, dann nehmen Sie sich vor, es alsbald zu lesen. Sollten Sie das aus irgendwelchen Gründen in einer bestimmten Frist nicht schaffen, dann trennen Sie sich von dem Buch.

Übrigens weist Jacki auf einen Beitrag ihres Kollegen Jeri Danski hin. Dieser nennt in Uncluttering books: What to let go Bücher , die man getrost wegwerfen, verschenken oder weitergeben kann. Dies sind

  • Bücher, die man nicht noch einmal lesen wird
  • Bücher, die man nie lesen wird
  • Bücher, zu denen man einfach keinen Zugang bekommt
  • Bücher mit Informationen, die man auch online erhalten kann
  • Bücher, die keinen besonderen Nutzen stiften
  • Reiseführer von Orten, die man bereits besucht hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob mir diese Tipps wirklich helfen werden.
Es hängt halt doch viel Herzblut an den Schwarten…

EliFrancis / Pixabay

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Wie Sie Ihre Aufgaben mit Google Tabellen organisieren

In einem Beitrag, auf den ich kürzlich in den Kurznachrichten hingewiesen habe, schreibt der Autor:

GTD is tool neutral

Ich denke, was für GTD gilt, gilt auch für jeden anderen Organisationsansatz, wenn er ernst genommen werden will. Die Arbeitsweise (der „Workflow“) macht die Wirksamkeit aus, nicht das Werkzeug, das bei der Durchführung benutzt wird.

Auch Programme zur Tabellenkalkulation können sinnvolle Werkzeuge zur Arbeitsorganisation sein. Dies beweist Mike Sturm in seinem Artikel How to Implement a Killer GTD System in Google Sheets. In Google Tabellen legt Mike hierzu 7 Arbeitsblätter an:

  1. Projekte (Projects)
  2. Nexte Tätigkeiten (Next Actions)
  3. Warten auf (Waiting-For)
  4. Agenden (Agendas)
  5. Brutkasten (Incubator)
  6. Wochendurchsicht (Weekly Review)
  7. Abgeschlossene Projekte (Projects completed)

Die Zellen dieser Tabellenblätter werden teilweise besonders formatiert. So wird bei den „Projekten“ eine eindeutige Projektnummer vergeben. Dies alles erklärt Mike in der Beschreibung der jeweiligen Tabellenblätter.

Das Ganze können Sie übrigens auch als Podcast nachhören, wenn Sie des Englischen mächtig sind. Besonders nett von Mike finde ich, dass er uns eine Vorlage für sein System zur Verfügung gestellt hat („Click here and save your own copy“). Es gibt auch eine Einführung als online-Kurs, wenn Sie tiefer in die Materie eintauchen möchten.

Sollten Sie gerne mit Google Tabellen arbeiten, könnte Mikes Ansatz durchaus eine sinnvolle Lösung für Sie sein. Probieren Sie es aus!

Pexels / Pixabay

 

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Wie Sie in der Bahn meditieren

Letzte Woche musste ich beruflich von Ravensburg nach Beckum und wieder zurück nach Freiburg im Breisgau. Nu weiß ich als alter Bahnfahrer, dass die Verbindungen immer mit heißer Nadel gestrickt sind und man meist den Anschluss beim Umsteigen nicht mehr erreicht, wenn die Zeit dafür nur kurz angesetzt ist. Soweit so schlecht, damit hätte ich gerechnet. Was ich allerdings nicht auf dem Schirm hatte, waren die Ausfälle kompletter Züge.

Zunächst auf dem Weg nach Norden ein Zug von Basel nach Köln aus. Er wurde dann in Karlsruhe bereit gestellt, so dass ich das Ziel auf kreative Art und Weise doch noch erreicht habe. Auf dem Rückweg sollte ich abends in Essen umsteigen, die Anzeigetafel zeigte allerdings schon wieder den kompletten Ausfall des entsprechenden Zugs an. Ich habe dann auf Kosten der Bahn in einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs übernachtet und bin dann am nächsten Tag weitergereist.

Die Twitteria berichtet laufend von solchen Vorkommnissen. Es ist daher nicht schlecht, ein gewisses Maß an Resilienz zu besitzen, wenn man mit der Bahn fährt oder besser nicht fährt. Vielen fällt es schwer, die Ruhe zu bewahren, wenn sie die dürre Nachricht auf der Anzeige über einen Zugausfall lesen.

Offensichtlich hat das auch die Deutsche Bahn erkannt. Und weil sie anscheinend die Mängel nicht auf die Schnelle abstellen kann, empfiehlt sie stattdessen eine mentale Stärkung der Bahnkunden. Die Passagiere sollen im Zug meditieren, die Bahn liefert die Anleitung gleich mit: Meditation im Zug – so geht’s!.

In der Tat ist die Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit beim Bahnfahren von Vorteil. Dennoch sollte auch hier der Grundsatz Verhältnis- vor Verhaltensprävention gelten. Auch wenn ich ein großer Freund der Meditation bin, so wäre mir ein reibungsloser Zugverkehr in diesem Fall doch lieber.

 

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Kurznachrichten: Tools, 5×3-Methode, Markdown, Haftzettel, Karriere, Netzwerken

Wie Sie den richtigen Aufgabenmanager auswählen

Vor langen Jahren hatte ich eine Liste mit Apps angelegt, die uns bei einem effizienten Aufgabenmanagement unterstützen sollten. Irgendwann wurde diese Liste zu umfangreich und ich verlor den Überblick über die vielen Programme auf dem Markt. Wenn Sie heute eine geeignete App suchen, dann haben Sie mehr denn je die Qual der Wahl. Damit Ihnen die Auswahl leichter fällt, nennt das Team von David Allen in dem Artikel What are the Best Apps for GTD? einige Kriterien zur Auswahl des richtigen Werkzeugs. In diesem Zusammenhang empfehle ich auch den ToolBlog-Artikel Wie Sie das richtige Werkzeug zur Organisation Ihrer Arbeit wählen.

Die 5×3-Methode neu gedacht

Matthias Büttner kennen Sie vielleicht als Macher der pfiffigen X17-Notizbücher. Darüber hinaus denkt er immer wieder über effektive und effiziente Arbeitsmethoden nach. Von ihm stammt die 5×3-Methode, auf die ich in einem eigenen Beitrag im ToolBlog bereits hingewiesen habe. Nun hat er diese Methode neu durchdacht, geschärft und eine überarbeitete Auflage vorgelegt. Das Büchlein richtet sich an Anfänger in Sachen Zeitmanagement und soll einen  guten Einstieg in das Thema Aufgabenorganisation leisten.

Tabellen in Markdown

Ich bin ein großer Fan der Auszeichnungssprache Markdown. Infolgedessen schreibe ich alle ToolBlog-Artikel zunächst in eine Markdown-Datei, konvertiere diese dann in HTML und füge sie schließlich in WordPress ein. Für mich besser als das Zeug, das WordPress Editor schimpft. Als ich kürzlich allerdings eine Tabelle in Markdown erstellen wollte, saß ich etwas hilflos vor dem Bildschirm. Allerdings wird das in Zukunft nicht mehr passieren, denn Tim Brookes hat eine einschlägige Anleitung verfasst: How to Create a Markdown Table.

Virtuelle Haftzettel – Eine Einführung

Meine Begeisterung für die berühmten Post-it-®-Notes ist kaum zu übertreffen. Sie sind für mich das Schweizer Taschenmesser für Moderation, Problemlösung und Projektmanagement. Diese Zettel gibt es aber nicht nur real in Papier, sondern auch virtuell in Bits und Bytes. In Windows gehören sie zu den Bordmitteln des Betriebssystems. Christian Bonilla gibt uns eine kleine Einführung in die Verwendung der „Bildschirmbepper“: How to Get Started With Windows 10 Sticky Notes in Under 5 Minutes.

Karriere über 50

Wenn Sie so wie ich ein Mitglied der Edelmetall-Crew sind, dann könnte ein E-Book für Sie interessant sein, das Patrick Forsyth geschrieben hat: Career planning for the over 50s. Der Titel spricht für sich. Sie erfahren, wie Sie trotz des vorgerückten Alters Schritte zum beruflichen Erfolg vornehmen können. An ihrer Karriere müssen Sie schon selber basteln, bei den Lobeshymnen der Unternehmen auf ältere Mitarbeiter handelt es sich zumeist um Lippenbekenntnisse.
Ach so, was Edelmetall-Crew bedeutet? Silber in den Haaren, Gold in den Zähnen, Blei in den Knochen.

Infografik: Tipps für Netzwerker

Weil wir gerade bei der Karriere sind. Viele ernstzunehmende Mitmenschen behaupten, dass die vielversprechendste Erfolgsmethode nach wie vor der persönliche Kontakt ist. Es lohnt sich immer, ein umfangreiches persönliches Netzwerk zu knüpfen und auch zu pflegen. Networking nennt man das im Managersprech. NetworkWise hat dazu eine umfangreiche Infografik ins Netz gestell: The Art and Science of Networking.

 

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Wettbewerb: Wer hat das schönste Bullet-Journal?

Das Thema Bullet-Journal scheint mich nachgerade zu verfolgen. Hier der Hinweis zu einem Wettbewerb, den Matthias Büttner, der Macher von X17 ausgelobt hat:

Es gibt so wunderbare Bullet Journals! Die schönsten Journals werden prämiert! Reicht Euer Bullet Journal bei unserem Wettbwerb ein und gewinnt einen der schönen Preise!

Aber nicht nur X17 ist im Boot, sondern auch Staedtler und Kaweco.

Es gibt 50 Preise zu gewinnen. Die fünf ersten Preise sind Geldpreise und Warengutscheine. Dann folgen schöne Sachpreise, die eng mit dem Thema Selbstorganisation und Bullet Journaling verknüpft sind.

Nähere Informationen finden Sie auf dem X17 Blog:
Bullet Journal Wettbewerb 2018 von X17.

 

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Buch: LibreOffice 6 – Praxiswissen für Ein- und Umsteiger

In Zeiten, als man noch zur Stromversorgung des Rechenknechts im Keller den Dynamo treten musste, gab es ein Programm namens StarWriter. Dabei handelte es sich um ein Textverarbeitungsprogramm aus deutschen Landen, das dann später noch durch andere Komponenten wie Tabellenkalkulation usw. zu dem Office-Paket StarOffice ausgebaut wurde. Später entwickelte sich aus StarOffice dann OpenOffice, daraus dann wieder LibreOffice, womit wir wieder in der Gegenwart angekommen wären.

Zur Popularität LibreOffice hat sicher beigetragen, dass dieses Office-Paket quelloffen ist. Darüber hinaus ist es kostenlos und wird von einer engagierten Community gepflegt und weiter entwickelt und das für Windows, Mac und Linux. Ich selbst benutze die Programme aus LibreOffice lieber als das übermächtige Konkurrenzprodukt aus dem Hause Microsoft. Ich finde es nicht ganz so überladen, „logischer“ zu bedienen und … ich weiß auch nicht. Mir gefällt es einfach besser.
Deshalb meine Empfehlung: Falls Sie für Ihren Privatrechner ein gutes umfangreiches Officepaket suchen, für das Sie noch nicht einmal etwas bezahlen müssen, dann ist LibreOffice sicher erste Wahl. Ein großes Manko gibt es allerdings: Bei LibreOffice fehlt das Pendant zu Outlook. Aber man kann halt nicht alles haben.

Im Gegensatz zu manch anderer OpenSource-Software sind die Anleitungen zu LibreOffice vorbildlich. Sie finden zu jedem der Module ausführliche Handbücher, die jeden Winkel des mächtigen Programmpakets ausleuchten. Indes dürften Ein- und Umsteiger mit dieser Dokumentation wenig glücklich werden. Für die ersten Schritte ist der Inhalt zu detailliert und umfangreich, der Text zu sperrig. Da wäre eine gut geschriebene knackige Einleitung schon sehr hilfreich.

Winfried Seimert legt mit seinem Buch LibreOffice 6: Praxiswissen für Ein- und Umsteiger genau diese Einleitung vor.  Der Titel ist Programm, in insgesamt sieben Kapiteln erfahren die Leser die ersten grundlegenden  Schritte zu

  • Der Einrichtung des Programs
  • Writer, dem Textverarbeitungsmodul
  • Calc, dem Tabellenkalkulationsprogramm
  • Math, dem Formeleditor
  • Impress, dem Gegenstück zu MS PowerPoint
  • Draw, dem Zeichenprogramm und
  • Base, der Datenbank.

Die Kapitel sind konsequent nach dem 80/20-Prinzip gestaltet. Sie lernen, wie Sie mit 20 Prozent der Programfunktionen 80% Ihrer Büroaufgaben erledigen können. Alles sehr luftig und locker beschrieben und reichlich bebildert. Wenn Sie mit dem Buch eine Weile gearbeitet haben, dann beherrschen Sie das Programm sicher so weit, dass Sie auch aus der offiziellen online-Dokumentation den optimalen Nutzen ziehen können.

Sollten Sie sich als Ein- oder Umsteiger in Libreoffice einarbeiten wollen, dann erleichtert Ihnen dieses preiswerte Buch dieses Vorhaben ganz gewaltig. Es gehört zu diesem Zweck nicht in den Bücherschrank, sondern in Reichweite neben die Tastatur.

Für Ein- und Umsteiger absolut empfehlenswert!

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag mitp als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die Bücher, die mir gut gefallen, bespreche ich, über die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich nicht Reich-Ranicki.

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Kurznachrichten: RSS, Ablage, Schreiben (Mac), Essential Scrum, Facebook, Sprachen

Eine Einführung in RSS von Nils Müller

Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich ohne den Einsatz von RSS-Feeds ziemlich aufgeschmissen wäre. Im Prinzip organisiere ich mein komplettes Informationsmanagement mit dieser Technologie. Nils Müller hat eine schöne Einführung zu RSS geschrieben: RSS ist das alte neue Twitter. Wenn Sie mögen, lesen Sie zur Ergänzung meinen Artikel So bauen Sie Ihren eigenen RSS-Web-Feed. Wie Sie das ToolBlog als Newsfeed beziehen können, erfahren Sie hier.

Wie Sie Ihren Papierkram organisieren

Wenn es um die Organisation von Schriftstücken geht, bin ich bekanntermaßen ein großer Fan des Systems von Noguchi. Eine andere Methode besteht darin, die Dokumente einzuscannen und dann in Evernote (oder einem anderen geeigneten Programm) zu archivieren. Wenn Ihnen all das nicht zusagt, dann hilft Ihnen vielleicht der Artikel des MindTools-Teams weiter: The Art of Filing. Auch bei wikiHow finden Sie einen einschlägigen Beitrag mit dem Titel How to Establish an Office Filing System

Besser schreiben mit dem Mac

Ich fahre zweigleisig. Während ich zuhause im Büro die Tastatur eines Windows-Rechners traktiere, tippe ich unterwegs auf einem MacBook Air. Mich lassen die Glaubenskriege zwischen den Win- und Macanhängern kalt, ich habe einen nüchternen Blick auf die Rechenmaschinen. Wenn Sie öfters auf dem Mac Texte verfassen, dann ist vielleicht der Artikel von Rahul Saigal etwas für Sie: Write Better on Your Mac With These 9 Apps and Tricks. Neu für mich war die App SearchLink, mit der man bequem Links finden und in den Text einbauen kann. Das will ich demnächst einmal probieren.

„Essential Scrum“ in der Zusammenfassung

Über Scrum als Rahmenwerk für effektive und effiziente Teamarbeit muss wohl nicht mehr allzuviel gesagt werden. Eines der Standardwerke über diese Methode ist Essential Scrum von Kenneth S. Rubin. Sollte Sie gerade blank sein oder aus anderen Gründen den Erwerb des Buchs scheuen, dann können Sie zumindest eine Zusammenfassung lesen. Die ist zwar in Englisch, dafür aber kostenfrei.

Wie man seinen Facebook-Account löscht

Eine Aufgabe, die bei mir ganz oben auf der Liste steht, ist das Löschen meines Facebook-Accounts. Der Gründe gibt es genug, mich hat Facebook die letzten Monate einfach zu sehr geärgert. Nun ist es wesentlich einfacher, ein Konto bei Facebook zu eröffnen als eines zu löschen. Ben Gilbert hat netterweise einen Beitrag veröffentlicht, der uns zeigt, wie wir erfolgreich bei Facebook aussteigen können: #DeleteFacebook is trending: Here’s how to delete your Facebook account. Ob man sich damit tatsächlich zu 100% aus den Fängen der Datenkrake befreit hat, wage ich dennoch zu bezweifeln.

50+ Fakten über Sprachen

Ich bin ein begeisterter Nutzer von ]Duolingo](https://www.duolingo.com/). Mit dieser Software lerne ich kostenfrei Spanisch und Französisch. Und das seit immerhin nun 466 Tagen in Folge, vorherige Bemühungen nicht eingerechnet. Fortschritte lassen sich so gar nicht vermeiden. Natalie Hagen hat in einer schönen Infografik 50+ Fascinating Language Facts You Didn’t Know Infographic zusammengetragen. Ein Klick auf die Vorschau bringt Sie zum Bild.

 

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