Kurznachrichten: Apps, Tagesablauf, Evernote-Tipps, Snacks

32 Apps zur Produktivität

Mittlerweile ist es ein geflügeltes Wort geworden: Für alles gibt es eine App. Und da man das Smartphone meistens mit sich herumträgt, ist es nur folgerichtig, dass allerlei Anwendungen einen erinnern, ermahnen und ermuntern. Auf Product Hunt werden 32 of the Best Productivity Tools You’ll Ever Need vorgestellt. Beschrieben werden Apps, mit denen Sie Ihre Ziele verfolgen, die Aufgaben organisieren, Informationen sammeln und einiges mehr. Passen Sie auf, dass Sie sich beim Ausprobieren nicht verzetteln!

Wann ist Ihre produktivste Zeit?

Ein Evergreen des Zeitmanagement ist der Tipp, bei der Planung der Aufgaben den eigenen Energielevel zu berücksichtigen. So befinden sich die meisten Mitmenschen in der Zeit nach dem Mittagessen im sog. Suppenkoma, das keine anspruchsvollen Arbeiten erlaubt. Lila MacLellan hat Studien zu diesem Thema ausgewertet: The Best Time Of Day To Get Things Done, According To Data. Betrachten Sie diese Ergebnisse mit Vorsicht. Über ihren persönlichen Arbeitsrhythmus sagen die Studien wenig aus. Das müssen Sie schon selbst herausbekommen.

Der Tagesablauf berühmter Menschen

Weil wir gerade dabei sind: In Color Code Your Day to Make Sure You’re Spending Your Time Right empfiehlt Melanie Pinola, Phasen im Tagesablauf farblich zu hinterlegen. Sie verweist auf eine Infografik, in der die Tagesabläufe berühmter Menschen dargestellt werden. Nett, aber wo ist der Nutzen?

Evernote-Tipps in 140 Zeichen

Vor einiger Zeit war das definierende Merkmal von Twitter die maximale Anzahl von 140 Zeichen pro Tweet. Ältere Twitterer dürften sich mit Wehmut daran erinnern. Aus dieser Zeit müssen auch die 33 Evernote Tips, in 140 characters or less von Leslie Belknap. Kurz, knapp, knackig.

Tipps für das Naschen zwischendurch

Bildschirmabeiter leben i.d.R. von zwei Dingen: (1) Kaffee und (2) Schokoriegeln. Das schmeckt zwar, ist aber nicht gerade gesund und macht dick. Es gibt Alternativen. Bonnie Gringer stellt Ihnen 50 Snacks That Are 100 Calories Or Less vor. Eine schöne Infografik dazu gibt es auch:

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Präsentationstipps vom TED-Coach

Es gab eine Zeit, da galt ein Auftritt auf einer TED-Konferenz als der Ritterschlag für professionelle Redner, oder „Speaker“, wie man neudeutsch sagt. Was ich nicht wusste, dass diese Präsentationen vor dem Auftritt unter den Augen eines Präsentationscoachs gründlich geprobt werden. Naiv von mir, ich weiß.
Wie auch immer, Gina Barnett ist solch ein TED-Coach. Kate Torgovnick May und emludolph (?) haben ihr über die Schulter geschaut. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen haben sie in einem Artikel zusammengefasst: A TED speaker coach shares 11 tips for right before you go on stage.

Her sind die Ratschläge des Coachs:

  1. Trinken Sie 15 Minuten vor Ihrem Auftritt Wasser
  2. Denken Sie positiv, vermeiden Sie Selbstzweifel
  3. Wandeln Sie Ihre Nervosität in positive Energie um
  4. Wenn Sie Angst bekommen, konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem
  5. Vermeiden Sie sich wiederholende Bewegung oder zappeln Sie nicht herum
  6. Setzen Sie Körperbewegung zielgerichtet ein
  7. Betonen Sie richtig, um Worte zu unterstreichen
  8. Geben Sie den Zuhörern die Möglichkeit, sich auf ihren Akzent einzustellen (so Sie einen haben)
  9. Suchen Sie sich etwas aus, auf was Sie sich konzentrieren können
  10. Denken Sie daran, dass Ihnen das Publikum wohlgesonnen ist
  11. Trotz guter Vorbereitung: Rechnen Sie mit Überraschungen!

Merken Sie etwas? Einige dieser Dinge können (sollten) Sie schon im Vorfeld üben. Ich glaube, es bringt z.B. nicht allzu viel, direkt vor der Präsentation mit Atemübungen zu beginnen. Die sollten Sie schon geraume Zeit im Köcher haben.

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10 einfache E-Mail-Regeln für Teams

Immer mehr Teams ersetzen in ihrer Zusammenarbeit die gute alte Tante E-Mail durch eigens dafür konzipierte Software (Groupware). Bekannte Beispiele für solche Anwendungen sind etwa Asana, Trello, Jira & Co. (hier eine kleine Übersicht).
Dennoch weiß ich von meinen Kunden, dass auch heute noch besonders innerhalb gemeinsamer Projekte unterschiedlicher Firmen immer noch auf das Medium E-Mail zurückgegriffen wird.

Für solche Fälle hat Boris Veldhuijzen van Zanten seinen Artikel 10 simple rules to make email (within teams) more efficient geschrieben. Er empfiehlt.

  1. Antworten Sie nicht auf jede Nachricht
    Auch wenn Sie ein höflicher Mensch sind, sollten Sie sich fragen, ob tatsächlich jeder Mail ein „Dankeschön“ folgen muss. Das bläht den Eingangskorb Ihrer Partner auf und lenkt sie ab. Sparen Sie sich überflüssige Reaktionen.
  2. Schreiben Sie nicht wegen jeder Kleinigkeit
    Nicht jeder Gedankenblitz muss sofort in eine E-Mail umgesetzt werden. Machen Sie sich stattdessen Notizen und gehen Sie diese später noch einmal durch. Dann können Sie immer noch entscheiden, ob Sie eine Nachricht absetzen möchten.
  3. Fragen Sie die E-Mail-Vorlieben Ihrer Partner ab
    Klären Sie im Team ab, wie die E-Nachrichten gestaltet werden sollen. Kann man Sie irgendwie standardisieren. Sie merken schon, wenn Sie das konsequent zu Ende denken, landen Sie zwangsläufig bei der Groupware.
  4. Je kürzer die Mail, desto besser
    Das muss nicht weiter erklärt werden. Die E-Mail ist digital das, was die Postkarte analog ist. Kennen Sie die zwei-, drei-, vier-, fünf-Sätze-Verpflichtung?
  5. Ist die E-Mail tatsächlich das beste Medium für die Nachricht?
    Manchmal ist es besser von schriftlich auf mündlich zu wechseln. Insbesondere, wenn es um heikle oder konfliktbeladene Dinge geht. Es gibt ja auch noch andere Medien, wie z.B. Skype oder das gute alte Telefon. Für extrem kurze Fragen, die einer extrem kurzen Antwort bedürfen, ist der firmeninterne Messenger die richtige Lösung.
  6. Halten Sie Ihre Gefühle außen vor
    Ich habe in meiner Laufbahn schon die schlimmsten Dinge infolge missverstandener E-Mails erlebt. Da helfen auch keine Emojis. Schreiben Sie keine E-Mails, wenn Sie ärgerlich sind. Greifen Sie stattdessen zum Telefonhörer oder noch besser: Gehen Sie hin und suchen das persönliche Gespräch.
  7. Verschicken Sie keine ellenlange Anhänge
    Nicht alle Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung. Richten Sie für die Zusammenarbeit ein gemeinsames Laufwerk für Dokumente ein. Wie Sie so etwas professionell bewerkstelligen, zeigen Ihnen Jan Fischbach und Wolf Steinbrecher im Praxisbuch Informationsmanagement.
  8. Verwenden Sie CC sparsam
    Benutzen Sie CC bitte nicht nur deshalb, weil Sie es können. Je mehr Leute Sie im Verteiler stehen haben, desto weniger von diesen Leuten werden Ihre Nachricht lesen. Oft ist ein aufgedunsener CC-Verteiler doch nur ein Merkmal einer ausgeprägten Absicherungsmentalität
  9. Benutzen Sie BCC, wenn es angebracht ist
    Wenn Sie doch einmal eine Nachricht an viele Absender schicken müssen, verwenden Sie die BCC-Funktion. Nicht jeder will jedem seine E-Mail-Adresse zukommen lassen.
  10. Verschicken Sie überhaupt keine E-Mail
    Das Versenden von E-Mails ist zwar einfach, aber nicht immer angebracht. Gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit E-Mails um. Ihre Partner werden es Ihnen danken.

Postkasten Arona

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Wie Sie Ihre Aufgaben mit Thunderbird organisieren

Ich sag es mal vorweg, auch wenn ich mich bei manchen Zeitgenossen unbeliebt mache. Wenn Sie die Möglichkeit haben, preisgünstig an MS Outlook zu kommen, z. B. über eine Mitarbeiterlizenz Ihres Unternehmens, dann tun Sie es. Outlook ist zusammen mit Trello für mich immer noch das Mittel der Wahl für die Organisation meiner Aufgaben.

Allerdings frage ich mich hin und wieder, was ich benutzen würde, stünde mir Outlook nicht zur Verfügung. Aufgrund positiver Erfahrungen in der Vergangenheit kommt mir dann sofort Thunderbird in den Sinn. Das Programm ist umsonst und offenbar können Sie damit auch ganz hervorragend Ihr Aufgabenmanagement gestalten. Wie das gehen könnte, habe ich im ToolBlog in diesen Beiträgen festgehalten:

  1. GTD® mit Thunderbird
  2. 10 Add-ons für Thunderbird und das Exchange-Problem

Nun ist noch ein anderer Artikel dazu gekommen, der allerdings schon etwas angestaubt zu sein scheint. Er stammt von Katy Whitton und hat den Titel  Getting Things Done with Thunderbird.

Ein Problem ist allerdings (zumindest für mich) immer noch ungeklärt. Wie bekommen ich die Daten mit einem Exchange-Server syncronisiert?
Falls zu dieser Frage eine Leserin oder ein Leser inzwischen eine Antwort gefunden hat, dann wäre ich für einen entsprechenden Kommentar überaus dankbar.

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20 grundlegende Zeitmanagementtipps

Mitunter wird man mit derartig vielen klugen Ratschlägen zur persönlichen Produktivität überhäuft, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Deshalb ist es sinnvoll, sich wenigstens ab und zu einmal wesentliche Grundsätze in Erinnerung zu rufen. Die Zeitmanagement-Basics sozusagen.

Vor einiger Zeit ist mir ein Artikel von Richard Feloni aufgefallen, der genau das tut. Er beschreibt die 20 Time-Management Lessons Everyone Should Learn In Their 20s. Diese sind:

  1. Zeit ist immer. Es kommt auf die Prioriäten an!
    Viele mögen den Ausdruck „Zeitmanagement“ nicht. Denn Zeit kann man nicht managen, sie ist einfach da. Was Sie managen können, ist Ihre Aufmerksamkeit. Welchen Tätigkeiten verdienen Ihre Aufmerksamkeit jetzt im Moment?
  2. Der Tag ist schneller rum als man glaubt
    Bei der Planung verschätzen wir uns oft und müssen dann feststellen, dass wir für unsere Aufgaben „viel zu wenig Tag“ zur Verfügung haben. Haben Sie Mut zur Lücke und rechnen Sie mit der Hälfte.
  3. Nutzen Sie es, wenn Sie einen „Lauf“ haben
    Hier geht es um Ihre Energie. Wenn es gerade flutscht, dann bleiben Sie dran. Wenn es partout nicht laufen will, dann erledigen Sie einfache Routinearbeiten oder pausieren Sie.
  4. Vergessen Sie Multitasking!
    Viele Tätigkeiten gleichzeitig führen zur Verzettelung. Verzettelung ist der Feind der Konzentration.
  5. Begrenzte Zeit fördert die Fokussierung
    Arbeiten Sie mit festen Zeitblöcken (Time-Boxing). Verpflichten Sie sich zum Beispiel, eine halbe Stunde fest am Ball zu bleiben.
  6. Arbeit erledigen Sie am besten durch Arbeiten
    Die Arbeit erledigt sich nicht von allein. Fangen Sie einfach an. Der „Flow“ kommt dann schon. Nicht immer, aber oft. Manchmal macht es deshalb Sinn, eben nicht am Anfang des Tages „den Frosch zu schlucken“, sondern mit einfachen Tätigkeiten zu beginnen um in Schwung zu kommen.
  7. Arbeiten Sie iterativ
    Legen Sie los und arbeiten Sie mit kurzen Feedbackschleifen. Die Projektmanager unter den Lesern wissen, was damit gemeint ist.
  8. Mehr Stunden bedeuten nicht mehr Produktivität
    Dieser Satz ist selbsterklärend.
  9. Trennen Sie verschíedene Aufgabentypen voneinander
    Sie kennen das vom Brainstorming. Wenn Sie Ideen sammeln, dann halten Sie sich mit der Wertung zurück. Die kommt nachher.
  10. Setzen Sie wichtige Besprechungen früh am Tag an
    Hier bin ich dezidiert anderer Meinung. Ich habe es schon immer gehasst, meine Zeit mit Besprechungen zu vertrödeln, wenn ich auf dem höchsten Energielevel bin, nämlich vormittags.
  11. Arbeiten Sie mit Zeitblöcken
    Reservieren Sie bestimmte Zeitfenster um bestimmte Routineaufgaben en bloc zu erledigen. Zum Beispiel die Durchsicht des E-Mail-Posteingangs.
  12. Legen Sie einen Sprint ein
    Dieser Tipp korreliert mit (5). Eine der bekanntesten Methoden so zu arbeiten, ist die Tomatentechnik.
  13. Schneiden Sie den Elefant in Scheiben
    Lassen Sie sich nicht von großen Aufgaben demotivieren. Zerlegen Sie sie in kleine handhabbare Teilschritte.
  14. Nicht alle Aufgaben sind gleich wichtig
    Hier geht es um das Priorisieren. Mein Favorit: Der Ansatz von Michael Linenberger, die One Minute To-Do List
  15. Arbeiten Sie mit der „Aufgabe des Tages“
    Für mich gibt es drei bis fünf Aufgaben, die unbedingt am heutigen Tag erledigt werden müssen. Nähere Infos finden Sie unter (14).
  16. Delegieren Sie!
    Ein guter Tipp, wenn Sie jemanden zum Delegieren haben.
  17. Denken Sie an heute und morgen
    Grübeln Sie nicht zuviel über die vergangenen Tage nach. Sie sind gelaufen. Konzentrieren Sie sich auf das Heute und das Morgen.
  18. Setzen Sie sich für jede Aufgaben eine Deadline
    Auch hier bin ich anderer Meinung. Ich glaube, mit „künstlichen“ Deadlines verschaukeln Sie sich selbst. Sie wissen schon, dass Sie sie nicht ernst nehmen müssen.
  19. Machen Sie sich Notizen, immer
    Alles aus dem Kopf! Dann vergessen Sie nichts und werden nicht ständig von Dingen abgelenkt, die unerledigt im Kopf herumschwirren.
  20. Lagern Sie Ihre Ideen aus
    Das ist Tipp (19) etwas anders formuliert.

Die Liste, die Richard zusammengestellt hat, basiert auf einer Präsentation von Étienne Garbugli mit dem Titel 26 Time Management Hacks I Wish I’d Known At 20.

Ich finde, auch wenn Sie schon älter sind als 20, diese Tipps sind immer nützlich!

JESHOOTS / Pixabay

PS: Eine Frage an die Experten. Vor einiger Zeit sollte man keine Slideshare-Präsentationen in die eigenen Blogartikel einbinden, um in der Juristenrepublik Deutschland Abmahnungen zu vermeiden. Hat sich durch die Übernahme durch LinkedIn etwas daran geändert?

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Kurznachrichten: XMind, Google Tools, Mark Twain, Automatisierung, Feedback

Umfrage von XMind

Nachdem mir der MindManager vor einigen Jahren zu kompliziert und zu teuer geworden ist, habe ich XMind im Einsatz. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden, vermisse aber die eine oder andere Kleinigkeit. XMind hat nun eine Umfrage zur Verbesserung des Produkts gestartet, wo auch Sie Ihre Wünsche äußern können. Ich habe bereits teilgenommen. Mal sehen, was passiert.

Geheime Google-Tools

Ich finde es immer nett, wenn manche Anwendungen als „geheim“ bezeichnet werden, nur weil sie vielen unbekannt sind. Claudia Frickel hat 10 solcher unbekannter Tools von Google ausgegraben. Google My Maps ist nun wirklich nicht unbekannt, aber einige andere Apps waren mir tatsächlich neu.

Produktivitätstipps von Mark Twain

Es gibt Berühmtheiten, die eine besondere Gabe für flotte, aber weise Sprüche hatten. Aphorismen nennt man diese Sprüche und Meister dieses Genres sind z. B. Oscar Wilde, Heinrich Heine oder Kurt Tucholsky. Auch Mark Twain gehört dazu. Bob Thordarson hat aus einige Zitaten von Mark Twain Regeln für die persönliche Produktivität abgeleitet: The Secret of Getting Ahead Is Getting Started: The Productivity of Mark Twain.

Wie Sie Routinearbeien automatisieren (Windows)

Wir alle haben Tätigkeiten am Computer, die wir immer wieder in gleicher oder ähnlicher Form ausführen müssen. Nichts liegt näher als solche Standardaufgaben zu automatisieren, um dadurch Zeit für wichtigere Dinge zu gewinnen. Zu diesem Zweck stellt Ihnen Joel Lee 7 Free Windows Tools to Automate Repetitive Tasks vor. Bei mir bereits im Einsatz ist MP3tag, probieren möchte ich grepWine und bei dem Bulk Rename Utility ist mir schon die Bedienoberfläche viel zu kompliziert.

Tipps für vergiftetes Feedback

Dass das Geben und Nehmen von Feedback (dt. Rückkoppelung) zu den wesentlichen Bedingungen für gelungene menschliche Kommunikation gehört, dürfte unbestritten sein. Allerdings kann auch Feedback ordentlich an die Wand gefahren werden. Chris Wolf hat 8 Tipps für garantiert lähmendes Feedback zusammengetragen. Mein Favorit ist Nummer 7: Nutzen Sie Lob, um den Anderen intelligent zu demütigen. Tipp: „Das haben Sie prima gemacht – so für Ihre Verhältnisse“.

Jahresgespräche oder kontinuierliches Feedback

Wo wir gerade bei Feedback sind. Lange Jahre galt das Jahresgespräch mit seinen vielen phantasievollen Bezeichnungen als das Führungsinstrument in vielen Unternehmen. Ich war schon immer skeptisch, denn ich habe selten erlebt, dass dieses Mittel gewinnbringend eingesetzt wurde. Entweder Führungskräfte und Mitarbeiter kommunizieren auf Sparflamme, dann gibt es auch kein (oder ein unergiebiges) Jahresgespräch. Oder Sie kommunizieren viel und gut, dann brauchen sie kein Jahresgespräch. Die Annual Performance Reviews Vs Continuous Feedback Infographic stellt Pro und Contra gegenüber:

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32 Bastlertricks für Smartphone und Tablet

Zubehör wie Taschen, Ständer, Kabel, Lautsprecher etc. für Smartphones und Tablets gibt es wie Sand am Meer, in jeder Ausstattung und zu jedem Preis. Hinsichtlich letzterem sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt, wie ein Besuch im Apple Store beweist.

Aber es geht auch preisgünstiger oder sogar komplett ummesonscht, wie uns Ian Buckley in seinem Artikel DIY 32 Genius DIY Hacks for Phones and Tablets zeigt. Für jeden ist etwas dabei, ob Sie DIY-Profi sind oder zwei linke Hände haben, die Tipps sind sogar nach Schwierigkeitsgrad sortiert. Sie können unter anderem lernen:

  • wie Sie Lautsprecher aus Toilettenrollen bauen
  • aus einer IKEA-Lampe einen Tablet-Halter machen
  • eine Halterung für Flugzeugsitze basteln

Ich habe hier nur einmal drei leichte Beispiele herausgesucht, denn bei mir handelt es sich um den o.a. Menschen mit den zwei linken Händen. Sie finden zu vielen dieser DIY-Gadget eine weiterführendes Video, das die schriftliche Bauanleitung ersetzt.

Da lacht das Schwabenherz!

PIX1861 / Pixabay

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Zimbardo’s Zeitparadox im Video

Eines der faszinierendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, ist Philip Zimbardos Die neue Psychologie der Zeit. Ich habe hier im ToolBlog bereits darüber geschrieben: Zimbardos Zeitparadox. Nun habe ich die grafische Zusammenfassung eines Vortrags von Zimbardo gefunden. Autoren sind die Macher von von RSAnimates: The Secret Powers of Time. Sehen Sie selbst:

 

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Liebe auf den zweiten Blick: TiddlyWiki

Auch für mich gab es eine Zeit vor Evernote. Sie vermuten richtig, das muss gefühlt mehrere Jahrzehnte her sein. Vor Evernote habe ich für Notizen TiddlyWiki benutzt und damit Workshopprotokolle, Buchzusammenfassungen und andere Notizen angefertigt, gesammelt und verwaltet. Ich fand die Arbeit mit diesem Programm damals sehr angenehm, denn es war unkompliziert und ummesonscht. Außerdem lief es im Browser, was eine Installation unnötig machte.

Abgesehen von der allwissenden Wikipedia scheinen Wikis etwas aus der Mode gekommen zu sein. Zumindest ist dies mein Eindruck, ich kann mich natürlich auch täuschen. Wenn dem aber so ist, dann geschieht dem Wiki großes Unrecht, denn man kann es vielseitig verwenden:

  • für To-do-Listen
  • im Projektmanagement als Projektjournal
  • als Verfahrenshandbuch,
  • für Checklisten
  • zur Planung von Veranstaltungen
  • zum Verfolgen von Kundenaufträgen
  • zum Nachfassen bei Rechnungen
  • für Notizen und Schnipsel,
  • für eine Zusammenstellung häufig gestellter Fragen (FAQ)
  • Für Anleitungen und als Wissensspeicher aufziehen
  • u.v.m.

Um Literaturexzerpte anzulegen und zu sammeln, habe ich mich der Vorteile des Wikis erinnert und auf meinem Serverplatz DokuWiki installiert. Vielleicht bin ich schwer von Begriff, aber ich finde zu diesem Programm keinen Zugang. Und wenn ich nach einer Woche ein Progremm immer noch nicht begriffen habe, dann nehme ich davon Abstand.

Detlef Stern hat mich in einem Tweet wieder an TiddlyWiki erinnert, das er als Autorensystem einsetzen will. Grund genug, in der Weiten meines Archivs zu stöbern. Hier die Ergebnisse meiner Recherchen:

  • Die offizielle Website von TiddlyWiki
  • TiddlyVault: Hier finden Sie Erweiterungen, mit denen Sie den Funktionsumfang von TiddlyWiki erweitern können. Vorsicht: Die Seite ist nicht mehr taufrisch!
  • Wenn Sie ohne USB-Stick von überall arbeiten wollen, dann hilft Ihnen vielleicht tiddlyspot weiter. Sie können sowohl private als auch öffentliche Wikis anlegen. Noch einmal Vorsicht, Ihre Daten sind nicht besonders gesichert!
  • MPTW TiddlyWiki ist ein aufgemotztes TiddlyWiki. Worin der Mehrwert besteht, weiß ich leider nicht. Ich bitte Sie, es selbst herauszufinden.
  • Unter TiddlyTools finden Sie eine Reihe von „Technologies, Techniques, Tricks, Tips, Tweaks and Tutorials“

Für Menschen, die TiddlyWiki für ihr Aufgabenmanagement verwenden möchten, gibt es einige Ableger, die sich vornehmlich an David Allens GTD© orientieren:

Wenn Ihnen die Sache mit dem Browser nicht geheuer ist, dann können Sie TiddlyWiki auch auf Ihrem Serverspace einrichten. Wie das geht, verrät Ihnen Dirk ? oder Sie nutzen den MicroTiddlyServer. Wie letzterer genau funktioniert, konnte ich allerdings nicht in Erfahrung bringen.

Gerne verweise ich die Leserinnen und Leser auf die anderen Artikel im ToolBlog:

Detlef Stern hat übrigens vorgeschlagen, mit TiddlyWiki den Zettelkasten nach Luhmann zu realisieren. Ich bin von der Idee begeistert, nur müsste ich dann endlich mal begreifen, wie der Zettelkasten funktioniert. Aber ich werde mit Detlef in Kontakt bleiben. Über den Stand der Dinge halte ich Sie auf dem Laufenden.

TiddlyWiki

Screenshot Wikipedia unter CC BY-SA 4.0

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