Wissenswertes zum „Kater“

Nach der stürmisch gefeierten Silvesternacht wird sich wohl morgen bei vielen Mitmenschen die ungeliebte Folge des ausgelassenen Feierns einstellen: Der Katzenjammer oder Kater. Nachdem sich das ToolBlog auch als Service-Blog versteht, hier ein paar Quellen zum Umgang mit dem ungeliebten Haustier:

Eine Methode, den Kater zu vermeiden, besteht übrigens darin, gar keinen Alkohol zu trinken. Zu Silvester läuft dieser Tipp allerdings vermutlich ins Leere. Ist ja auch verständlich.

Wenn Sie wissen wollen, wie ein Kater funktioniert, dann schauen Sie sich dieses Video an, das aus dem letzten der o.a. Beiträge stammt. Prosit Neujahr!

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Kurznachrichten: Apps zur Achtsamkeit, OpenSpace, Workshops, Lesen und Lärm, Bürodesign

20 Apps zur Achtsamkeit

Wenn Sie sich vornehmen, achtsam durch das neue Jahr zu gehen, dann lassen Sie sich doch von einem oder mehreren der Top 20 Mindfulness Apps For Meditation, Eating & Awareness unterstützen. Ich selbst benutze für die Meditation zwei Anwendung (beide iOS): Den Meditation Timer und für den Hintergrund myNoise.

E-Books zu OpenSpace

Harrison Owen ist der Mensch, der hinter dem Großgruppenformat OpenSpace Technology steckt. Vom hohen Nutzwert der Methode konnte ich mich vor einigen Wochen wieder einmal selbst überzeugen. Ich durfte ein OpenSpace zur Strategieentwicklung bei AX Semantics begleiten. Auf der einschlägigen Website OpenSpaceWorld können Sie zwei Bücher von Harrison Owen als pdf-Dateien kostenlos herunterladen: Riding the Tiger: Doing Business in a Transforming World und Tales From Open Space. (Danke, liebe Deborah, für den Tipp!)

Handbook with Methods for Workshops

Weil wir gerade bei Methoden sind. Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat für schlappe € 4,50 ein Methodenhandbuch für Insights into the work and methods of the peer education project „Young European Professionals“ (YEPs). Bei der Bundeszentrale habe ich so manches nützliche Schnäppchen gemacht. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall besorgen.

Auswirkungen von Lärm auf das Lesen

Wie ich weiß, sind viele ToolBlog-Leserinnen und Leser als Wissensarbeiter unterwegs. Das geistige Erfassen und Verarbeiten (Lesen eben) von Texten gehört zu den Grundfertigkeiten in diesen Berufen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Studie veröffentlicht, in der die Wirkungen von Lärm auf das Lesen untersucht wurden (pdf-Datei). Wenn Sie bei dem Thema etwas tiefer graben möchten, dann sind Sie mit dem Beitrag gut bedient.

Was ist der ideale Arbeitsplatz?

Die Gestaltung von Büros ist immer schon Diskussionsgegenstand in verschiedenen Fachbeiträgen gewesen. Dabei ist das Bürodesign durchaus gewissen Moden unterworfen. Gerade noch als das Optimum gepriesen, scheint derzeit das Open Office wieder im Zentrum der Kritik zu stehen. Jede Variante hat halt ihre Vor- und Nachteile, wie auch die Infografik What’s your ideal workplace? zeigt. Hier werden unterschiedliche Arbeitsplatzformen mit Für und Wider vorgestellt.

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Kurznachrichten: XMind, Chat-Programme, Neil Young, Poopfiction, Tonaufnahme

XMind für iOS gerade kostenlos

Ich hatte es zu Anfang der Woche schon einmal gemeldet, aber weil es so schön ist, hier gleich noch einmal: XMind für iOS (iPhone und iPad) gibt es zur Markteinführung gerade ummesonscht (Download über den Apple Store).

XMind ZEN erschienen (Beta)

Bei XMind tut sich was. Neben dem oben erwähnten XMind für iOS ist auch die Beta-Version von XMind ZEN erschienen, die dem Nutzer ein ganz neues, d.h. ästhetisches Mind-Map-Erlebnis bieten möchte. Hintergründe zu diesem Programm bietet Chuck Frey in einem Interview mit Stephen Zhu von XMind.

Chat-Programme (nicht nur) für Zocker

In den letzten Kurznachrichten hatte ich bereits den aufsteigenden Stern am Himmel der Chat-Programme, Discord, hingewiesen. Die App bekommt Konkurrenz, wie Joel Lee schreibt: 3 Must-Have Free Voice Chat Clients for Gamers. Erwähnt werden neben Discord auch Mumble und TeamSpeak mit allen ihren Vor- und Nachteilen. Nicht nur für Gamer interessant, wie ich finde.

Neil Young kostenlos im Netz

Die jüngeren Leserinnen und Leser werden Neil Young vielleicht gar nicht mehr kennen, daher zur Erklärung: Neil Young war in den 19770/80ern einer der Ikonen im Bereich des Foik-Rock. Manch Babyboomer bekommt feuchte Augen, wenn er zufällig Radio „Heart of Gold“ hört. Nun hat sich Neil Young entschlossen, seine Werke kostenlos im Netz zu verteilen. Nähere Informationen gibt uns Spiegel-online dazu.

Die Anwendung zur Klo-Lektüre: Poopfiction

Jeder tut es, reden will niemand darüber. Manch eine Zeitschrift verdankt ihre Existenz lediglich der Tatsache, dass ihre Artikel bequem auf der Toilette gelesen werden können. Aber auch auf dort haben die modernen Medien ihren Einzug gehalten und immer häufiger ersetzt das Tablet das herkömmliche Papier. Hier genau setzt das Angebot von Poopfiction an: Sie geben die Länge Ihrer Sitzung ein und erhalten sofort Lesestoff, der in diesem Zeitraum bewältigt werden kann. Demnächst erscheinen eigene Apps für iPhone und Android. Wenn das kein Service ist!

Tonaufnahme mit dem PC: Apowersoft Online Audiorekorder

Vielleicht wollten Sie immer schon einmal ein Gespräch mit Skype & Co mitschneiden ohne sich gleich in Unkosten für eine professionelle Aufnahmesoftware zu stürzen. Wenn Sie nur ab und zu eine Aufnahme machen wollen, dann probieren Sie doch einmal den Apowersoft Gratis Online Audiorekorder. Zur Wahl steht Ihnen die Aufnahme direkt aus dem Browser oder mit der Desktopversion, die Sie herunterladen können.

BookBabe / Pixabay

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Strategie und Konzentration

Management-Guru Peter Drucker wird die Unterscheidung zwischen Effektiviät und Effizienz zugeschrieben. Demnach bedeutet

Effektivität: Die richtigen Dinge tun  und
Effizienz: Die Dinge richtig tun

Sie merken schon, bei der Effektivität bezieht sich „richtig“ auf die Dinge, ist also ein Adjektiv, bei der Effizienz auf das „Tun“ und ist daher Adverb.
Bei der Effektivität geht es um Ziele und Verwandtem, bei der Effizienz um den Wirkungsgrad.

Es wird immer wieder diskutiert, welches von den beiden das Wichtigere ist. Ehrlich gesagt, ich finde diese Debatte müßig, Sie können sehr effizient die falschen Dinge tun und/oder trotz richtiger Ziele nicht zu Potte kommen. Um Erfolg zu haben, sollten Sie also

Die richtigen Dinge richtig tun!

William Allen greift diese Idee in seinem Artikel Be Unapologetically Focused: Why Having a Great Strategy Matters auf. Er plädiert dafür, eine sinnvolle Strategie zu entwickeln (Effektiviät) und diese dann fokussiert zur verfolgen (Effizienz). Dazu schlägt er vor, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Welches Problem müssen Sie gerade lösen?
  2. Setzen Sie Ihre Ressourcen punktgenau ein, um Ihre Stratgie zu verfolgen?
    (Zeit, Geld, Energie oder sonstige Unterstützung)
  3. Sagen Sie oft genug „Nein“ oder lassen Sie sich in andere Aufgaben einspannen?
  4. Überprüfen Sie Ihre Strategie von Zeit zu Zeit?

Ich denke, vor allem die letzte Frage wird immer wieder unterschätzt. Die Rahmenbedingungen sind dynamisch, sie ändern sich. Aus diesem Grund ist es notwendig, immer wieder einmal innezuhalten und zu überprüfen, „ob man noch in der Spur“ ist. Deswegen sind auch die verschiedenen Reviews (wöchentlich, monatlich, jährlich) so wichtig.

Vielleicht nutzen Sie dazu die kommenden Feiertage, wenn die Geschenke alle ausprobiert sind und es draußen regnet. Sie werden es nicht bereuen.

jarmoluk / Pixabay

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XMind für iOS (vorläufig) gratis!

Wie viele ToolBlog-Nutzer wissen, bin ich überzeugter Nutzer der Mind-Mapping-Software XMind. Nun haben die Entwickler XMind für iPhone und iPad veröffentlicht. Und das auch noch gratis, zumindest für eine gewisse Zeit. Hier die Ankündigung der Macher:

To celebrate the release of XMind for iOS, all XMind lovers can get XMind for iOS for FREE now (Limited Time)

Wie üblich erfolgt der Download über den Apple Store.

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Tipps für den Morgenkaffee und wie Sie sonst noch wach werden

Wenn ich manchmal meine Timeline bei Twitter morgens überfliege, dann fällt mir die Vielzahl von Tweets auf, in der die Nutzer laut und überdeutlich die Vorzüge des Morgenkaffees preisen. Da werden die merkwürdigsten GIFs, Bilder und Zitate bemüht, um das dunkle Heißgetränk zu preisen. Kaffee als Kult sozusagen.

Jeremy Anderberg beschreibt in seinem Artikel 7 Ways to Level Up Your Morning Coffee Routine, wie Sie Ihren Morgenkaffee zusätzlich aufpeppen können. Er schlägt vor:

  1. Verwenden Sie eine Kaffeetasse, die eine Bedeutung für Sie hat
    Anstatt eines beliebig austauschbaren 08/15-Stück eine Tasse mit einer besonderen Form oder einem aussagekräftigen Aufdruck. Ein Unikat eben.
  2. Heizen Sie die Tasse vor
  3. Brauen Sie Ihren Kaffee aus Bohnen, die Sie selbst frisch gemahlen haben
  4. Probieren Sie verschiedene Brühvarianten aus
  5. Versuchen Sie Aromazusätze oder alkoholische Zugaben
    Für unseren europäischen Geschmack dürfte dieser Tipp wohl eher nicht zutreffen. Und Alkohol währende der Arbeit geht sowieso nicht. Also kein Irish Coffee am Arbeitsplatz!
  6. Steigern Sie Ihren Testosteronspiegel mit Butter im Kaffee (!)
  7. Rösten Sie Ihre eigenen Bohnen

Wenn Ihnen der eine oder andere Tipp nun doch etwas schräg vorkommt, dann gibt Ihnen Jeremy in seinem Beitrag umfangreiche Informationen zum Hintergrund, teilweise auch mit weiterführenden Links.

Ich selbst trinke aus verschiedenen Gründen so gut wie gar keinen Kaffee mehr. Zum Wach werden schon gar nicht. Lieber schlafe ich etwas länger. Falls Ihnen das nicht möglich ist und Sie dennoch auf Kaffee verzichten möchten, dann gibt Ihnen vielleicht das Video von AsapSCIENCE ein paar nützliche Hinweise: 7 Tips To Wake Up Without Coffee.

Ich habe mir vorgenommen, mir die Tipps einmal genauer anzuschauen. Auch bei mir funktioniert das mit dem längeren Schlafen nicht immer, denn selbst ich muss manchmal früh raus.

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Alles rund ums Bloggen (Infografik)

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich um das Jahr 2003 herum das erste Mal von einer Tätigkeit namens „Bloggen“ gehört. In Deutschland war damals der Pionier der Schockwellenreiter, manche werden sich erinnern. Er ist auch heute noch aktiv, jedoch etwas in der Unmenge von Weblogs untergegangen.

Als ich über das Bloggen las, wusste ich sofort, das ist mein Ding. Und so startete ich im Jahr 2004 mit Null Ahnung mein Blog „Interessante Zeiten“. WordPress war damals noch in den Kinderschuhen, die Software der Wahl hieß Movable Type.

Das Bloggen beschäftigt mich heute immer noch, sowohl hier auf dem ToolBlog als auch auf Arbeit statt Stress, bei dem Psychische (Fehl-) Belastungen am Arbeitsplatz aus Sicht der Arbeitssicherheit im Vordergrund stehen. Ich habe auch einige Ideen für die Zukunft, mal sehen, was daraus wird.

Megan von Websitebuilder hat auf der einschlägigen Website eine Infografik über das Bloggen veröffentlicht: The State of Blogging Industry & The Ultimate Beginners Guide on How to Create a Blog, Genau so lang wie der Titel des Beitrags ist die Infografik, sie ist schon ein ordentliches „Handtuch“.

Beschrieben werden in der schön gemachten Grafik nicht nur die Geschichte des Bloggens, sondern auch die Themen:

  • Warum Bloggen interessant ist
  • Welche Software es für das Bloggen gibt
  • Wie Sie das Blog hosten können
  • Wie Sie Ihr Blog nutzerfreundlich gestalten und ein passendes Design wählen
  • Wie Sie Ihr Blog suchmaschinengerecht platzieren und zu Geld machen
    (hier hapert es noch bei mir 😉 )

Falls Sie Infografiken nicht so gerne mögen, dann können Sie die Informationen und Tipps auch im Fließtext in dem Artikel nachlesen. Für die Anderen hier die grafische Variante (Achtung, die Infografik ist wirklich sehr sehr lang…)

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OpenSpace zur Strategieentwicklung

Wie die geneigten Leserinnen und Leser (gar nicht) gemerkt haben, habe ich in der ersten Woche nichts zu Papier in den Blog gebracht. Der Grund war sehr angenehm für mich: Ich durfte wieder einmal einen OpenSpace begleiten. Es ging bei der Veranstaltung um Stratiegieentwicklung bei AX Semantics. Kurz das Fazit von meiner Warte aus:

  • Lasst Menschen über die Dinge nachdenken, die ihnen am Herzen liegen. Fragt die Leute einfach und nehmt sie ernst, dann kommen die Lösungen von alleine. Es war faszinierend mit anzusehen, mit welchem Engagement und welcher Konzentration die Menschen zusammenarbeiten. Da braucht man kein Motivationsgedöns.
  • Die Menge an Themen, die im OpenSpace bearbeitet werden, ist beeindruckend. Am Dienstag bearbeiteten rd. 30 Teilnehmer 16 verschiedene Themen.
  • Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass die Themen am Ende der Veranstaltung so aufbereitet werden, dass nahtlos mit/an ihnen weitergearbeitet werden kann. Das ist gelungen, wie ich finde.
  • Zwischen Barcamp und OpenSpace gibt es tatsächlich Unterschiede, die den Unterschied machen. Ohne den Diskurs der vergangenen Wochen noch einmal aufgreifen zu wollen, fühle ich mich in meiner Ansicht bestätigt.

Danke dem sympathischen Team von AX Semantics für die Gastfreundschaft und das erwiesene Vertrauen!

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