Tools für die intensive Bahnbenutzung

Ein Kunde von mir hat uns Trainer, Coaches und Berater einmal spöttisch als Nachfahren der Gaukler und Wanderprediger bezeichnet. Man kann trefflich darüber streiten, was an dieser Aussage gerechtfertigt ist, aber bezüglich der Reisetätigkeit trifft sie ins Schwarze.

Mein Freund und Kollege Jan Fischbach, mit dem ich hin und wieder gemeinsam auftrete, ist einer der Fachleute, wenn es um agile Methode und/oder Scrum geht. Als solcher ist er permanent auf Achse und nutzt für seine Reisen fast ausschließlich die Deutsche Bahn. Ich bewundere immer wieder, mit welcher Gelassenheit er die Mätzchen dieses großen Transportunternehmens erträgt. Er lässt sich in keinster Weise durch Verspätungen, Zugausfälle oder Änderungen der Wagenreihung seine gute Laune verderben.

Vielleicht liegt es an den Tools, die er für das Bahnreisen benutzt. Für die Leserinnen und Leser beschreibt er in diesem Gastartikel, mit welchen Werkzeugen er die vielen Reisen organisiert und sicherstellt, auch unterwegs nicht aufgeschmissen zu sein, wenn es mal zu „Störungen im Betriebsablauf“ kommt.

… Und hier seine Tipps:

Ich lege pro Jahr mehr als 45.000 km mit der Bahn zurück. Da kann man schon einiges erleben. Bitte kein Bahn-Bashing an dieser Stelle. Das System Bahn mit seinem Netz und den verschiedenen Beteiligten ist komplex. Und Infrastruktur kann man nicht in kurzer Zeit austauschen. Aber man kann sich vorbereiten. Daher will ich an dieser Stelle vorstellen, welche Dinge mich begleiten.

 

Zur Planung und während der Fahrt sind die Reiseauskunft und der DB Navigator unverzichtbar. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, die BahnCard in der App zu zeigen. Da muss ich nicht in meiner Tasche danach kramen. Der DB Navigator bietet auch den Ticketverkauf in vielen Verkehrsverbünden an. Falls Sie für Ihre Spesenabrechnung einen Kaufbeleg brauchen, können Sie den eigenständig mit richtiger Rechnungsadresse über die Auftragssuche erzeugen.

Wissen Sie wie viele Kilometer Sie mit der Bahn zurücklegen? Früher gab es eine Software, mit der man die Trassenpreise ermitteln konnte. Dafür gibt es nun eine eigene Webseite bei der Bahn, den Trassenfinder. Dort kann man die Strecke anzeigen lassen und erfährt auch die Länge. Falls Sie bestimmte Bahnhöfe häufiger nutzen, können Sie sich die Abkürzung der Betriebsstelle merken.

Wenn es beim Umsteigen knapp wird, ist es gut zu wissen, ob die Gleise beim nächsten Umstieg am selben Bahnsteig liegen oder nicht. Dies erfährt man in der Bahnhofssuche. Für die größeren Bahnhöfe gibt es eine PDF-Datei mit dem Lageplan, z. B. für den Berliner Hbf. Einige davon habe ich schon auf meinem Mobiltelefon gespeichert. Falls Sie dort keinen Plan finden, können Sie Ihr Glück bei openrailwaymap versuchen. Manchmal werden dort auch die Gleisnummern angezeigt.

Ist mein Zug pünktlich? Zum Einen gibt es die Informationen zum Zug und zur Abfahrt/Ankunft im DB Navigator. Wenn Sie den Fernverkehr überblicken wollen, empfehle ich die unabhängige Webseite Zugfinder. Dort können Sie einen Netzbereich auswählen und die Fernzüge sehen, die dort gerade unterwegs sind. (Wenn Sie zu einem geringen Preis ein Abo abschließen, bekommen Sie eine Verspätungsprognose.) Sehr schön wird dies auch auf der unabhängigen Webseite Zugverfolgung.com dargestellt.

Die DB Station&Service AG hat einen Dienst, der die aktuellen Abfahrten anzeigt. Diese Anzeige kennen Sie vielleicht aus einer DB Lounge. Hier brauchen Sie jetzt die Abkürzung der Betriebsstelle (s. o.). Der Bahnhof Ravensburg hat das Kürzel TRB. Mit folgender URL sehen Sie die Abfahrten in Ravensburg: https://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=TRB. Eine ähnliche Funktion bietet der Dienst Marudor.de von Thies Clasen. Hier wählen Sie den Bahnhof aus und sehen zusätzliche Informationen zum Zug.

Wenn die Abfahrtstafel viele Meldungen anzeigt, wissen Sie, dass es eine Störung gibt. Eine wichtige Regel für mich lautet dann: „Strecke machen“. Das funktioniert meistens, aber nicht immer. Dazu müssen Sie das Streckennetz und die Zugläufe kennen. Welcher Zug bringt mich näher an mein Ziel? Auf welcher Strecke kann ich die Störung umfahren. Die Karten vom ICE- und vom EC/IC-Netz habe ich ausgedruckt und laminiert dabei. Zusätzlich habe ich mir im Reisezentrum für 4 EUR eine Deutschlandkarte mit den Personenverkehrstrecken gekauft. Das ist die Karte, die auch in den Zügen im Einstiegsbereich hängt.

Dann allzeit gute Fahrt!

 

Hier gibt es noch die Abkürzungen für die größten Bahnhofe in Deutschland (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berlin Hauptbahnhof: BL und BLS
  • Bremen Hauptbahnhof: HB
  • Dortmund Hauptbahnhof: EDO
  • Düsseldorf Hauptbahnhof: KD
  • Duisburg Hauptbahnhof: EDG
  • Essen Hauptbahnhof: EE
  • Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: FF
  • Hamburg Hauptbahnhof: AH
  • Hannover Hauptbahnhof: HH
  • Köln Hauptbahnhof: KK
  • Leipzig Hauptbahnhof: LL
  • Mannheim Hauptbahnhof: RM
  • München Hauptbahnhof: MH
  • Nürnberg Hauptbahnhof: NN
  • Stuttgart Hauptbahnhof: TS

Vielen Dank, lieber Jan, für diese wertvollen Infos.

 

Und für die, die neugierig sind und gerne hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen möchten, ein Vortrag von Daniel KrieselBahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier.

36C3 – BahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier

 

Nachtrag (13. 02. 2020)

Der Beitrag von Jan hat mich veranlasst, einmal zu recherchieren, welche Apps die Bahn selbst anbietet. Schließlich hatten die App-Macher auf der re:publica einen bemerkenswerten Auftritt: Mobility re:loaded – Inspiring innovation with #DBLabs.

Hier die Ergebnisse meiner Suche (die wichtigsten Apps hat Jan oben schon vorgestellt):

  • DB Streckenagent: Überwacht die Situation im Nahverkehr und sendet Push-Nachrichten, wenn es etwas zu melden gibt. (iOS, Android)
  • BahnBonus: Die App zum Kundenbindungsprogramm der DB. (iOS, Android)
  • DB Bahnhof live: Hier gibt es Infos zu den meisten Bahnhöfen, auch die Abfahrt- und Ankunftszeiten. Ob sie so aktuell sind wie die von Jan geschilderten Anzeigetafeln, kann ich nicht sagen. (iOS, Android)
  • DB Zug Simulator: Selbsterklärend. (iOS, Android)
  • DB Bauarbeiten: Anzeige baubedingter Fahrplanänderungen. Gerade in meiner Gegend interessant, denn die Südbahn wird momentan elektrifiziert. (iOS, Android)
  • DB Barrierefrei: Reisebegleiter für Fahrgäste mit Einschränkungen. (iOS, Android)
  • WIFI@DB Regio: Internettechnische Service App für das regionale Streckennetz. Was sie genau tut, entzieht sich meiner Kenntnis. (iOS, Android)

Ansonsten gibt es natürlich für viele regionale Verkehrsverbünde noch eigene Programme.

 

 

 

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Aus dem Antiquariat: Die Anleitung zur E-Mail

Eigentlich dürfte es das Werkzeug E-Mail schon längst nicht mehr gehen. Immer wieder haben die Internet-Auguren ihr Ende verkündet. Doch all die neuen beruflichen und privaten Instant Messenger Dienste haben der E-Mail bislang nicht den Garaus bereiten können. Totgesagte leben bekanntlich länger und so behauptet die gute alte Elektropost nach wie vor ihr Dasein.

Gut ein Vierteljahrhundert (das sind 25 Jahre!!) ist es bereits her, dass Kaitlin Duck Sherwood einen Leitfaden für die richtige Verwendung von E-Mails verfasst hat: A Beginner’s Guide to Effective Email.

Nun besteht der Charme dieses “uralten” Mediums durchaus darin, dass sich in den letzten Jahren im Umgang mit E-Mails nicht allzu viel geändert hat. E-Mail ist E-Mail ist E-Mail. Wenn Sie jedoch den Leitfaden genauer unter die Lupe nehmen, dann werden Sie sich die Augen reiben, wie viel davon noch aktuell ist und wie wenig davon bis heute im Geschäftsalltag umgesetzt wird.

Sie können den Leitfaden auch auf Deutsch lesen. Thorsten Scheffner hat die Übersetzung besorgt: Der effektive Einsatz von E-Mails. Wie alt diese Übersetzung ist, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht können die Designexperten unter den Lesern anhand der Anmutung von Thorstens Website das Alter bestimmen. Ist letztendlich aber auch wurscht, denn sie ist sehr gut lesbar und äußerst informativ. Und das ist schließlich die Hauptsache.

Wenn ich Unternehmer wäre, würde ich diese Anleitung jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter in meinem Unternehmen zu lesen geben. Es würde gewiss nicht schaden!

Bild von manfredrichter auf Pixabay.

 

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Zufrieden sein mit dem, was ist

Der geneigte Leser weiß, dass ich das Buch über das Zeitparadox von Zimbardo und Boyd mit großen Gewinn gelesen habe. Die Lektüre verhalf mir zu einigen neuen Einsichten. Zwei Zeitperspektiven, die uns bei der Lebensführung Knüppel zwischen die Füße werfen können, wenn sie besonders ausgeprägt sind, ist der negative Vergangenheitsbezug und die fatalistische Einstellung zur Gegenwart. Sie kennen vielleicht das entsprechende Kopfkino, das dabei abläuft:

  • Negativer Vergangenheitsbezug: Es ist alles schlecht und schmerzhaft, was ich in der Vergangenheit erlebt habe
  • Fatalistische Einstellung zur Gegenwart: Ich kann ja doch nichts tun. Ich bin den Kräften von außen hilflos ausgeliefert

Die Kombination dieser beiden Perspektiven ist besonders dazu geeignet, uns das Leben zu vermiesen.

Zimbardo und Boyd schlagen eine kleine Übung vor, mit der Betroffene ihren negativen Vergangenheitsbezug allmählich ins Positive rücken können: Schreiben Sie am Ende eines Tages eine Liste auf mit Dingen, für die Sie an diesem Tag dankbar sind. Eine einfache Übung die Wunder wirkt!

Ali Luke hat einen Artikel geschrieben, der in die gleiche Richtung zielt: How to Love the Life You Already Have. In seinem Beitrag gibt er einige nützliche Hinweise, die er unter den Überschriften zusammenfasst:

  1. Genieße das, was Du hast!
  2. Konzentriere Dich auf das Positive!
  3. Lebe im Jetzt!

Nein, es geht nicht um das Schönreden von Problemen und unschönen Umständen.

Es geht um die Würdigung der Ressourcen, die man besitzt und vielleicht gar nicht wertschätzt.

Denn wie heißt es in dem alten Sprichwort, das Ali zitiert?

The grass is always greener on the other side of the fence.

Other Side of the Fence

 

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Der Fluch der ständigen Erreichbarkeit

Dass psychische Fehlbeanspruchungen in den letzten Jahren zugenommen haben, pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Eine Folge davon ist die Zunahme von unerwünschtem Stress, der auf Dauer sogar zu ernsten Erkrankungen führen kann.

Als eine der einflussreichsten Fehlbelastungen nennen Experten immer wieder die zunehmende Entgrenzung von Arbeit und Privatleben. Befördert wird dies insbesondere durch die (Un-) Kultur der ständigen Erreichbarkeit. Dadurch wird es fast unmöglich, die Arbeit nach Feierabend dort zu lassen, wo sie hingehört. An ein „Abschalten“ ist oft nicht mehr zu denken.

Das Problem der ständigen Erreichbarkeit sieht auch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. In ihrer Mitgliederzeitschrift Certo erschien unlängst der Beitrag Flexibles Arbeiten: Neun Dinge, die Sie klären sollten. In dem Artikel stellen die Autoren neun Fragen, mit denen Sie testen können, wie gesund Ihr Umgang mit erweiterter Erreichbarkeit ist. Die Fragen betreffen die Bereiche:

  1. Kontrolle
  2. Vorhersagbarkeit
  3. Wahrgenommene Vorteile
  4. Regelungen

Wenn Sie die dort gestellten Fragen alle mit „Ja“ beantworten können, dann umso besser. Wenn nicht, dann hilft Ihnen eine einschlägige Broschüre der VBG weiter, die Sie als pdf-Datei kostenlos herunterladen können: Erweiterte Erreichbarkeit – Gut gestaltet im Betrieb.

Die Broschüre besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es darum, zu verstehen, was erweiterte Erreichbarkeit überhaupt ist und welche Auswirkungen sie auf die Gesundheit haben kann. Im zweiten Teil bekommen Sie Hinweise, wie Sie die Erreichbarkeit gesundheitsgerecht gestalten können. Besonders empfohlen wird die Erarbeitung von Maßnahmen im Rahmen eines Workshops mit den Mitarbeitern. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass man auf dieses wirksame Element der Mitarbeiterbeteiligung immer wieder extra hinweisen muss. Dabei ist die Durchführung gar nicht so schwer. Sie finden in dem Heft sogar einen Vorschlag für ein Drehbuch. Die Folien zum Workshop finden Sie hier.

Bedenken Sie, dass die ständige Erreichbarkeit nur ein Belastungsfaktor von vielen ist. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass gesundheitstechnisch in Ihrem Betrieb alles im grünen Bereich ist, dann empfehle ich Ihnen eine vollständige Gefährdungsbeurteilung. Miriam Becker schreibt u.a. darüber in ihrem Beitrag Vorsicht, Überlast!.

Wenn Sie möchten, unterstütze ich Sie sowohl beim Workshop als auch bei der Gefährdungsbeurteilung.

Ich bin schließlich nicht umsonst auch Sicherheitsingenieur. 😉

 

Bild von Mabel Amber, still incognito… auf Pixabay

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ApParade: Zeitzonen, Artikelverwaltung, Befindlichkeiten, Dateiversand, Firmennamen

Auf meinen Erkundungsreisen durch das Internet stolpere ich immer wieder über Apps. Viele finde ich zwar durchaus interessant, allerdings liefern sie nicht immer Stoff für einen eigenen Beitrag im ToolBlog. Trotzdem möchte ich meine Entdeckungen den Leser*innen nicht vorenthalten.

Ich möchte deshalb in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder um die fünf neue Anwendungen in einer Art ApParade vorstellen. Vorstellen heißt nicht, dass die Programme von mir getestet worden sind. Ich kümmere mich auch nicht um die damit verbundene Datensicherheit. Ob Sie eine der vorgestellten Apps ausprobieren wollen, liegt also ganz bei Ihnen, das Risiko auch. Allerdings würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen, wenn Sie erste Erfahrungen sammeln konnten.

Ich hoffe, die Idee findet Ihre Zustimmung. Feedback ist immer willkommen.

Und gleich geht es los:

Das Tool für Zeitzonen: Windo (Web)

Wir können zwar nicht überall sein, aber wir sind oft überall vernetzt. Allerdings möchte nicht jeder unserer Gesprächspartner mitten in der Nacht unseren Anruf entgegennehmen, nur weil es bei uns Mittag ist. Windo – A timezone converter hilft Ihnen durch eine ansprechende grafische Aufbereitung, mit den verschiedenen Zeitzonen besser zurecht zu kommen.

Artikel verwalten: Footnote (Chrome)

Ich kann Ihnen davon ganze Opern singen. Wenn ich im Internet recherchiere, dann komme ich an unzähligen interessanten Websites vorbei, die ich gerne irgendwann nochmal lesen möchte. Damit ich die Quellen wiederfinde, benutze ich derzeit zwei Werkzeuge: Pinboard und den Evernote Web Clipper.
Den gleichen Zweck erfüllt auch die Chrome-Erweiterung footnote. Die App verspricht: „Never lose an article again.

Messen Sie Ihre Befindlichkeit: Reflect (Web)

Ich kenne einige Menschen, die regelmäßig Tagebuch führen. Darin notieren Sie die Höhepunkte des Tages oder auch, wofür sie dankbar sind. Keine schlechte Übung wie ich finde. Mit Reflect können Sie festhalten, wie Ihre Befindlichkeit am entsprechenden Tag war und dies auch mit Bemerkungen versehen. Über die Zeit können Sie vielleicht sogar Trends ausmachen oder Muster identifizieren. Und nein, ich finde das keine Übertreibung à la Selbstoptimierung. Auch Therapeuten können einer solchen Aufzeichnung Sinnvolles abgewinnen.

Sicher Dateien verschicken: ToffeeShare 2.0 (Web)

Wenn Sie öfter Dateien austauschen müssen, ist es sicher sinnvoll, ein gemeinsames Verzeichnis in der Cloud mit Google Drive, OneDrive & Co einzurichten. Zum gelegentlichen Verschicken auch großer Dateien verwenden Sie ToffeeShare. Die Anwendung verspricht, die Datei verschlüsselt und sicher zum Empfänger zu bringen. Auch für unsere mobilen Rechenknechte gibt es eine Lösung. Und: „The website is completely in accordance with the GDPR (General Data Protection Regulation), as your data is never stored anywhere.“ Na dann.

Für Gründer: Der Business Name Generator (Web)

Es soll ja Menschen geben, die schon so viele Start-ups gegründet haben, dass ihnen langsam die Namen für die nächste Unternehmung ausgehen. Hier hilft der Business Name Generator. Er verspricht, innerhalb drei Sekunden den richtigen Firmennamen zu erstellen. Wie er das macht, sehen Sie hier:

Free Business Name Generator – Get Catchy Name in 3 Seconds

 

 

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Das Multitool für pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit über die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, über die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trägt die Nummer 15 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien erzeugen, auch von mehreren Dateien im Batch-Modus (neu)
  • eine neue pdf Datei von Grund auf neu entwerfen
  • Formulare erstellen und bearbeiten
  • pdf-Dateien in Word, Excel, Powerpoint, AutoCAD, MS Publisher (bei mir noch gut und gerne in Gebrauch!), Bild- und viele andere Formate überführen
  • in den Dokumenten Notizen machen
  • Ihre Dokumente verschlüsseln, mit sicheren Passwörtern versehen und Wasserzeichen anbringen … und vieles mehr

Eine vollständige Aufzählung der in der Version 15 angebotenen Neuigkeiten finden Sie auf der einschlägigen Website.

Able2Extract läuft unter Windows, auf dem Mac und unter Linux.

Ich habe das Programm seit langem in Gebrauch und finde es sehr nützlich. Ein Arbeitspferd.
Ganz billig ist es allerdings nicht und somit sei es eher den sog. „Power-Usern“ empfohlen.

 

 

 

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Präsentieren in pdf: PDFrizator

An alles haben Sie gedacht. Sie haben Ihre Präsentation auf den USB-Stick gezogen, vorsichtshalber im PowerPoint-Format der letzten und vorletzten Versionsnummern. Da kann nichts mehr schiefgehen, meinen Sie. Und dann das: Beim Kunden stimmen die Überschriften nicht mehr, die Bilder sind verrutscht und die richtige Schrift ist auch nicht vorhanden.

Gegen einen solchen Alptraum können Sie sich rückversichern, indem Sie Ihre Präsentation in das pdf-Format überführen. Dieses Format kann schließlich von Rechnern nahezu aller Betriebssysteme gelesen werden. Von den geplanten Übergangseffekten bleibt allerdings nichts übrig, nicht immer von Nachteil, wie ich finde. Wenn Sie dennoch mehr Einfluss auf Ihre Präsentation im pdf-Format haben möchten, dann empfehle ich Ihnen das freie Programm PDFrizator. Aus der Beschreibung:

The PDFrizator is a Freeware tool to create PDF presentations, with the possibility to setup the PDF page transition effect, page advance time, and background music.

Dieses Programm ermöglicht Ihnen unter anderem:

  • Folienwechsel  mit Übergangseffekt
  • Konvertieren von gif, jpg, png u.a. in pdf
  • Durchsuchen bestimmter Internetdienste für Bilder und Klänge
  • Zusammenführen, Löschen, Drehen und Neu anordnen

Sie können übrigens auch das komplette Programm auf den Stick installieren. Auf diese Weise können Sie bis kurz vor knapp noch Änderungen an Ihrer Präsentation vornehmen. Ein praktisches kleines Helferlein!

Bild von analogicus auf Pixabay

 

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Schreiben Sie einen Brief an sich selbst!

Als ich am Beginn meiner Trainerkarriere stand, war eine Methode gebräuchlich, die den Transfer von Seminarinhalten in die Praxis durch einen „Brief an sich selbst“ sicherstellen wollte. Das ging so:

Am Ende einer Veranstaltung wurden die TeilnehmerInnen gebeten, ein Schreiben mit ihren Lernerfahrungen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen zu verfassen. Idealerweise sollten in dem Brief auch Vorsätze für die zukünftige Arbeitspraxis formuliert werden. Danach wurde das Papier in einen Umschlag gesteckt und mit der eigenen Adresse versehen. Die Briefe wurden eingesammelt und vom Trainer nach einer vereinbarten Zeit verschickt. Nach z.B. einem Jahr erhielten die TeilnehmerInnen ihren „Brief an sich selbst“ und konnten überprüfen, wie weit sie das Erlernte im Alltag umgesetzt hatten.

Zumeist waren diese Briefe vorstrukturiert. Hier ein paar Beispiele:

  • Schulentwicklung NRW: Brief an mich Link
  • DGB-Bildungswerk Thüringen e. V.: Erwartungsbrief (pdf-Datei)
  • Methodium: Brief an mich selbst (pdf-Datei)

Wenn Sie auch etwas über den theoretischen Hintergrund der Methode erfahren möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag zur Briefmethode aus dem Methodenpool der Uni Köln (pdf-Datei).

Ich gebe zu, ich konnte mich nie mit dieser Methode anfreunden und habe sie infolgedessen selbst nie eingesetzt. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand schien mir nicht gerechtfertigt.

In Zeiten wie diesen schreibt man allerdings nicht mehr Briefe, sondern E-Mails. Was läge da näher, eine E-Mail an sich selbst zu schreiben. Sie haben es geahnt, auch dafür gibt es eine App.

Auf FutureMe können Sie so eine Nachricht in die Zukunft verfassen. Sie schreiben einfach den Text, entscheiden, wann Sie die E-Mail erreichen soll, setzen Ihre E-Mail-Adresse ein und ab geht die Post. Sie sollten natürlich eine E-Mail-Adresse verwenden, die sie auch nach der abgelaufenen Frist noch benutzen. Wegwerf-Adressen machen hier wenig Sinn.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Mail auch anonym veröffentlichen. Diese Public, but Anonymous, Letters dienen dann der Neugierbefriedigung irgendwelcher Zeitgenossen (Wir selbst sind natürlich nicht neugierig).

Sollten Sie für dieses Jahr Vorsätze gefasst haben, dann ist das vielleicht die geeignete Art und Weise, nächstes Jahr oder später zu überprüfen, was daraus geworden ist.

 

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

 

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Wie Sie E-Mails richtig schreiben

Ich gebe zu, diese Überschrift ist etwas irreführend. Natürlich weiß ich, dass die LeserInnen des ToolBlogs ihre E-Mails sachlich korrekt und angemessen im Ton verfassen. Etwas schwieriger wird die Sache allerdings, wenn man den sicheren Hafen der Muttersprache verlässt und Nachrichten in einer Fremdsprache verfassen muss. Zum Beispiel in Englisch, der Lingua franca der heutigen Zeit.

Alex, ein Trainer bei engVid, zeigt uns, wie man in Englisch korrekte E-Mails schreibt. Zunächst formell im Geschäftsbereich…

How to write professional emails in English

 

…und dann auch informell im Privatleben:

How to write informal emails in English

 

Wenn Sie die Videos von Alex nützlich finden, er hat noch mehr unter seinem Videokanal Learn English with Alex [engVid] auf YouTube veröffentlicht.

Alex ist aber nicht der einzige Trainer auf engVid. Acht Kolleginnen und Kollegen helfen uns in einschlägigen Videos im Umgang mit der englischen Sprache.

Wenn Sie Ihr Englisch wirklich verbessern möchten, hier gibt es Material in Hülle und Fülle!

 

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Vorab-Manuskript: Die ICH-Methode von Matthias Büttner

Mein Freund Matthias Büttner ist für mich der Philosoph unter den Zeitmanagement-Gurus. Ihm geht es nicht so sehr allein um die Organisation von Aufgaben und Tätigkeiten. Vielmehr hat er die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Blick.

Einige LeserInnen kennen Matthias Büttner als Autor der Bücher

und einiger anderer mehr.

Demnächst legt er eine Art Zusammenfassung seiner Erkenntnisse vor: Die ICH-Methode – Wie führe ich mein Leben?. Das Meta-Buch zur ICH-Methode sozusagen. Matthias meint dazu:

Das Buch beschreibt ein Vorgehen in 11 Schritten, beginnend bei der Zielfindung und endend bei der Planung des Tages. Das Einzigartige an diesem Buch ist die Ganzheitlichkeit des Ansatzes, das Herausstellen wiederkehrender Aktivitäten.

Zu dem Buch gibt es auch eine (sehr!) umfangreiche Liste aller Aufgaben und der dafür geeigneten Werkzeuge. Sie können Sie schon jetzt hier als pdf-Datei herunterladen.

Außerdem bietet der Autor ein kostenfreies Vorab-Manuskript an. Wenn Sie es lesen wollen, dann schreiben Sie Matthias Büttner eine E-Mail.

Ich denke, es lohnt sich, denn Matthias weiß, von was er schreibt.

 

Bild von Arek Socha auf Pixabay

 

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