Aufgaben organisieren: Text oder Tabellen?

Wie meine LeserInnen wissen, ist für mich MS Outlook das Mittel der Wahl, wenn es um die Organisation meiner Arbeit geht. Allerdings ärgere ich mich aus verschiedenen Gründen gerade sehr über Office 365 Microsoft 365 und ich liebäugele damit, mein Abonnement zum Ende des Jahres zu beenden. Was dann?

Da ich mich zum minimalistischen Prinzip hingezogen fühle und sowohl Windows als auch den Mac benutze, wär die Aufgabenorganisation mit Textdateien denkbar. Ich habe darüber im ToolBlog mehrfach berichtet. Hier eine Auswahl:

Eine andere Möglichkeit wäre der Einsatz einer Tabellenkalkulation, z. B. LibreOffice Calc oder ein einschlägiges online-Produkt wie Google Tabellen.

Wie dies zu bewerkstelligen ist, können Sie in dem Artikel Getting Things Done mit Google Tabellen nachlesen.

So eine online-Variante oder auch die Verwendung von txt-Dateien hat für mich noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Ich arbeite sowohl mit Windows als auch mit dem Mac. Beide Varianten sind unabhängig von der Plattform. Wer schon einmal parallel mit Outlook für Windows und für Mac gearbeitet hat, weiß das zu schätzen.

Vielleicht gelingt es mir aber auch einmal, Thunderbird mit einem vernünftigen Aufgabenmanager zu kombinieren. „Vernünftig“ heißt für mich, dass ich ihn nach den Ideen von Michael Linenberger konfigurieren kann. Kostenlos und OpenSource sollte das Ganze dann auch noch sein.

Sagen Sie nicht, ich wäre anspruchsvoll.

 

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ApParade: pdf-Reader, Dateien organisieren, Diagramme, Termine, Links kürzen, Screenshots

Es ist nun ein paar Tage her, dass ich hier auf diesem Bildschirm einen Beitrag veröffentlicht habe. Der Grund für die Unterbrechung liegt auf der Hand. Auch mich lässt die Corona-Krise nicht kalt. Offensichtlich gibt es aber ein normales Leben im anormalen. Und so gibt es ab sofort wieder etwas zu lesen im ToolBlog. Schließlich kann ich ja nicht ewig Pause machen und gebannt auf das Rauschen achten, das die Meinungen echter und vermeintlicher Experten verursachen.

Starten möchte ich mit einer Übersicht über interessante Apps, auf die ich in den letzten Tagen gestoßen bin.

Ein neuer pdf-Reader: Slim PDF Reader 2

Ich gebe zu, pdf-Reader gibt es wie Sand am Meer. Nun ist noch einer hinzugekommen: Slim PDF Reader. Er kommt aus demselben Haus wie Able2Extract Professional™, über das ich im ToolBlog bereits berichtet habe. Für mich wird diese App wohl in Zukunft der Standard auf meinem Rechner werden, denn er ist schlank und gut ausgestattet. Gut, das sind andere auch. Das i-Tüpfelchen ist für mich die Bedienung und die Optik des Programms. Die Beurteilung des Designs bleibt natürlich Ihrem Geschmack überlassen. Die App läuft unter Windows, Linux und auf dem Mac.

Dateien und Verzeichnisse organisieren: DropIt

Das Organisieren von Dateien und Verzeichnissen ist ein trockenes, wenn auch wichtiges Geschäft. Hierfür gibt es einige sog. Dateimanager auf dem Markt, die diese Arbeit erleichtern sollen. Ein kostenloser Vertreter aus dem Open Source Bereich ist DropIt. Damit können Sie einfacher als sonst Dateien hin- und herschieben, verschlüsseln, filtern, drucken, umbenennen und noch viel mehr. DropIt läuft unter Windows und ist ummesonscht (um Spenden wird gebeten).

HOW TO DropIt file & folder management tool

Online Grafiken erstellen: Vectr

Kürzlich musste ich für ein Tutorial auf die Schnelle eine Grafik erstellen. Ich mache das nicht oft, aus diesem Grund wollte ich kein besonderes Grafikprogramm installieren. Erste Versuche mit LibreOffice und Word waren unbefriedigend, denn der Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Genau für solche Fälle eignet sich Vectr. Mit dieser App können Sie im Browser schnell und einfach Diagramme (und noch einiges mehr) erstellen. Installieren brauchen Sie nichts, bezahlen auch nicht.

Getting Started with Vectr

Gemeinsame Termine finden: Nuudel

Sie kennen sicher Doodle, das Programm, mit dem Sie bequemTermine für gemeinsame Aktivitäten finden können. Genau das können Sie auch mit nuudel tun. Was ist anders an Nuudel? Das Programm speichert nichts und ist daher datensicher. Mit einem einfachen Kniff, der auf der Website beschrieben wird, brauchen Sie als Owner der Befragung noch nicht mal Ihre E-Mail-Adresse angeben, wenn Sie nicht wollen. Neben der Terminfindung sind auch einfache Umfragen möglich. Leicht zu bedienen, kostenlos und funktioniert!

Lange Links zu kurzen machen: KurzeLinks.de

Wenn Sie so wie ich öfters mal Links verschicken, dann haben Sie sicher auch schon mal einen Link-Kürzer benutzt. Bitly oder Ow.ly sind bekannte Vertreter dieses Genres, die in ihrer kommerziellen Version auch noch einiges mehr können als „nur“ Linkadressen kürzen. Wenn Sie es lieber kostenlos und in Deutsch mögen, dann versuchen Sie es doch einmal mit KurzeLinks.de. Das Programm ist datenschutzfreundlich und bietet die Möglichkeit die Kurzlinks in gewissen Grenzen weiter zu bearbeiten. Sie können auch den Gültigkeitszeitraum beschränken, den Link durch ein Passwort schützen, einen QR-Code generieren und noch ein paar andere Kleinigkeiten mehr. KurzeLinks.de ist derzeit das Mittel meiner Wahl.

Screenshots erstellen und bearbeiten: ShareX

Ein viel benutztes Programm auf meinem Rechner ist Snagit, mit dem man einfach Bildschirmaufnahmen und -Videos erstellen kann. Die Software ist gut, aber nicht kostenfrei. Wenn Sie kein Geld ausgeben möchten und trotzdem ansprechende Bildschirmfotos (aka Screenshots) erstellen und anschließend bearbeiten wollen, dann schauen Sie sich doch einmal ShareX an. Sie können damit alle möglichen Arten von Screenshots schießen und bearbeiten. Aber nicht nur das: Auch das Teilen mit unterschiedlichsten Services ist möglich. Eine eierlegende Wollmilchsau für Windows, kostenlos noch dazu.

Das bessere Puush? ► Software Vorstellung : ShareX | SephsRevenge

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In diesen Tagen wichtig: Allerhand digitales Zeug

Ich will kein Wort über Corona verlieren. Da ist „alles schon gesagt, nur noch nicht von allen“ (Karl Valentin). Allerdings habe ich mir vorgenommen, interessante Ideen, Links, Apps und (auch analoge) Anregungen zu sammeln. Not macht bekanntlich erfinderisch, und da kommt schon einiges Be-Merkens-Wertes zutage.

Außerdem wird es wieder eine Zeit danach geben und dann ist es vielleicht nützlich, sich daran zu erinnern, was uns damals geholfen hat und was vielleicht auch nicht.

Da ich mich auch etwas in der evangelischen Kirche engagiere, stehen weiter unten auch Tipps aus und für dieses Umfeld. Das ist mir persönlich sehr wichtig, wenn Sie das stören sollte, überlesen Sie es einfach. Aber wer weiß, vielleicht finden Sie auch da die eine oder andere Anregung für den „weltlichen“ Gebrauch.

Online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit

Wenn wir uns schon nicht persönlich nahekommen dürfen, so sollten wir uns dennoch nahe sein. Dabei helfen Tools zur Kommunikation online:

Linksammlungen und Anleitungen

Empfehlungen für einzelne Tools

[Dank an @AndreasPublic, @SCRUMschau, @robert_we, @spacedani, @selinafui2, @jepe92, @schlossblog, @SwiftLizard, @krolli53], @madiko

Ich habe mich sehr angestrengt, dass mir beim Dankeschön niemand durch die Lappen gegangen ist. Sollte mir es doch passiert sein, danke ich Euch anonym und bitte um Verzeihung.

Hier eine Video-Anleitung für die Arbeit mit Jitsi, gedacht als online-Klassenzimmer, aber auch für andere online-Konferenzen.

So gelingt das virtuelle Klassenzimmer 2 – Ein Tool für die Onlinekonferenz

 

In diesem Zusammenhang ein (von ihm abgewandeltes) Zitat
meines geschätzten Kollegen Marcus Raitner. Denken Sie dran!

Wenn du eine Scheißbesprechung digitalisierst, dann hast du eben eine scheiß digitale Besprechung!

Ideen, Anregungen

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten einiges anders machen müssen. Hier finden Sie ein paar Idee dazu:

 

Kirchlicher Bereich

Apps

Ich bin mir bewusst, dass diese Übersicht nur ein Bruchteil der Ideen und Angebote darstellt. Daher meine Bitte: Sollten Sie auf etwas stoßen, auf das ich an dieser Stelle hinweisen sollte, dann lassen Sie mich es wissen. Bitte benutzen Sie dazu die Kommentarfunktion. Ich pflege Ihre Tipps dann ein.

Nochmals vielen Dank.
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.

 

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Buch: Moderne Technologie: Bescheid wissen. In eine bessere Zukunft starten.

„Build + Become“ heißt die Reihe von Büchern, mit denen Sie der Zürcher Verlag Edition Olms auf bestimmten Themengebieten auf den Stand der Dinge bringen möchte. Den Büchern ist eine Gebrauchsanweisung vorangestellt, die erklärt, wie das jeweilige Buch zu benutzen ist:

  • In den „Lektionen“ werden Ihnen grundlegende Konzepte des Fachgebiets nahegebracht („Build“)
  • Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Beschriebene im Alltag anwenden können
  • Toolkits geben die einzelnen Aspekte in einem kurzen Absatz wieder und helfen Ihnen, das große Ganze im Blick zu behalten
  • Für die LeserInnen, die tiefer gehen möchten, gibt es am Ende jeden Kapitels Literaturtipps, Links u.ä. zur weiteren Recherche

In dieser Reihe erschien das Buch von Gerald Lynch:
Moderne Technologie: Bescheid wissen. In eine bessere Zukunft starten.,
das ich mir für Sie angesehen habe.

Alexa, Siri, autonomes Fahren, Pflegeroboter, dies alles sind Begriffe einer sich rapide entwickelnden Technik, die schon längst Einzug in unseren Alltag gehalten hat, mehr oder weniger. Gerald Lynch möchte uns mit seinem Buch über die letzten Entwicklungen (und Aussichten) auf den neuesten Stand bringen. Updaten, wie es neudeutsch heißt.

Das Buch ist gemäß der Reihe Build + Become strukturiert und stellt die neuesten Technologien vor auf den Gebieten

  1. Alltagsleben: Virtuelle und erweiterte Realität, Künstliche Intelligenz
  2. Exploration: Autonomes Fahren, Hyperloop, Exosuit, Marserkundung
  3. Überleben: Nanobots, Selbstoptimierung, Kernfusion, Asteroidenabwehr
  4. Sicherheit: Cybersicherheit, Biometrie, Blockchain, autonome Armee
  5. Transzendenz: Quantencomputer, Terraforming, Bionische Implantate, Transhumanismus

Wenn Ihnen diese Begriffe spanisch vorkommen sollten, dann ist das Buch für Sie gemacht. Alle diese Technologien werden kurz und knapp, auch mit Hilfe von eingängigen Illustrationen erklärt und so für den Laien verständlich.

Die Techniken werden aber nicht nur erklärt, sondern Lynch zeigt uns auch, welchen Nutzen sie für uns haben können, wenn man sie entsprechend einsetzt. Leider wird hier viel über die Chancen gesprochen, während die Risiken eher beiläufig erwähnt werden. Hier hätte ich mir in der Beschreibung der Folgen ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken gewünscht. Aber vielleicht unterscheidet genau dies den optimistischen britischen Autor vom nörgelnden deutschen Kritiker.

Für Technikfreaks ist dieses Buch sicher nicht gedacht, dazu bleibt es zu sehr an der Oberfläche. Newbies bietet dieses Buch aber einen sehr schönen Einstieg in das weite Thema der neuen Technologien. Es eignet sich mit den Abschnitten „Zur Vertiefung“ auch hervorragend als Ausgangspunkt für die weitere Recherche. Als solches wäre es ein schönes Geschenk Menschen, die noch neu auf dem Gebiet sind und sich erst einmal einen Überblick über die Materie verschaffen wollen.

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Edition Olms Zürich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die Bücher, die mir gut gefallen, bespreche ich, über die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich kein Literaturpapst.

Bild von PIRO4D auf Pixabay

 

Weitere Bücher aus der Reihe Build + Become (Werbung):

 

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Die große Anleitung zum Aufräumen

Es ist schon interessant, was manchmal in meinem Eingangskorb an Hinweisen zu interessanten Artikeln landet. The Ultimate Home Decluttering Guide ist ein solcher Beitrag. Zuerst war ich skeptisch, handelt es sich doch um eine Seite, die von einer Organisation betrieben wird, die Immobilien in der Nähe von Armeestützpunkten in den USA (Military Home Search) anbietet.

Auf den zweiten Blick ist es dann nicht mehr ganz so abwegig, dass sich ein solches Unternehmen mit dem Aufräumen von Häusern und Wohnungen beschäftigt. Schließlich lässt sich mit aufgeräumten Immobilien, die in Schuss gehalten sind, leichter handeln als mit heruntergekommenen Bruchbuden. Ein wichtiges Randthema für Immobilienfritzen sozusagen.

Sei’s drum. Der The Ultimate Home Decluttering Guide macht seinem Namen alle Ehre. Sie finden dort wirklich ausführlichste Hinweise zum Aufräumen der eigenen oder gemieten vier Wände. Unterteilt ist der „Aufräum-Guide“ in folgende Kategorien:

  • Vorteile des Aufräumens
  • Angewohnheiten und Strategien des Aufräumens
  • Aufräumen Raum für Raum
  • Fehler beim Aufräumen, die man vermeiden sollte
  • Die Psychologie der Unordnung

Ich habe den Eindruck, dass der Hype um Marie Kondō und ihre Aufräumeritis zwar bereits seinen Höhepunkt überschritten hat. Aber egal, ob ich mich darin täusche oder nicht. Es wird immer aktuell bleiben, seinen Laden in Ordnung zu halten, mit oder ohne Hilfe aus Japan.

Manchmal reicht dazu auch ein (ultimate) Decluttering-Guide im Internet.

 

Bild von Angelo Giordano auf Pixabay

 

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Die Besprechungsseite

Besprechungen sind ein notwendiges Übel, wobei die Betonung für viele Mitmenschen auf dem „Übel“ liegt. Meiner Erfahrung nach liegt das Problem sehr oft in der mangelnden Effizienz. Das beginnt schon bei der Planung, setzt sich fort in der Durchführung, von der oft fehlenden Evaluation ganz zu schweigen. Die Free Management Library widmet dem Thema eine komplette Seite: Managing Meetings. Sie finden dort eine umfangreiche Sammlung von Links zu allen möglichen Aspekten von Meetings.

Vollkommen zu Recht empfehlen die Autoren sich auch mit der Gruppendynamik in Meetings zu beschäftigen: Group Dynamics: Basic Nature of Groups and How They Develop.

Beziehungsebene schlägt Sachebene, das wird leider oft vergessen.

 

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Grundlegendes zu Arbeitsrecht & Co

Während des ScrumDays 2018 besuchte ich einen Workshop, in dem die Basics des Arbeitsrechts vermittelt werden sollten. Der Kenntnisstand zu diesem Thema hat mich doch einigermaßen erschreckt. Oder vornehm ausgedrückt: Es ist noch viel Luft nach oben. Offensichtlich hat sich seitdem nicht allzuviel verbessert, habe ich den Eindruck.

Zum eigenen unkomplizierten Aufschlauen möchte ich daher einige Broschüren empfehlen, die sämtlich kostenlos als pdf-Dateien heruntergeladen werden können:

Falls Sie in Ihrem Unternehmen Heimbürotage anbieten, dann emfpfehle ich Ihnen außerdem:

Ich denke, wenn Sie diese Broschüren durchgelesen haben, dann sind Sie erst einmal gerüstet.

BTW: Natürlich bin ich selbst kein Jurist und daher auch kein Arbeitsrechtler. Allerdings hat mir die langjährige Zusammenarbeit mit einem solchen immer wieder gezeigt, wie komplex diese Materie ist. Ein paar Grundkenntnisse können also nicht schaden.

Beim Thema Arbeitssicherheit kenne ich mich als gelernter Sicherheitsingenieur schon besser aus. Insbesondere hinsichtlich der Gefährdungsbeurteilung psychischer Faktoren kann ich Ihnen schon weiterhelfen, wenn Sie wollen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

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Bücher hören mit Spotify

Seit längerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lässt kaum Wünsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach Hörbüchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die Hörbücher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder Hörbücher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach Hörbüchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nächste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewähltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und überall hören, auch wenn mal kein Netz in der Nähe ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos überzeugt!

Ach ja, ich hätte fast vergessen zu erwähnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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Wie Sie richtig Notizen machen: 10 Prinzipien

Nach wie vor bin ich ein Freund handschriftlicher Notizen. Ich sammle sie in einem linierten Notizbuch der Größe DIN A 5 und sichte meine Aufschriebe einmal pro Woche während des Weekly Reviews.

Wie man Notizen schreibt und verwaltet, dazu gibt es Artikel und Literatur wie Sand am Meer. Geben Sie auf diesem Bildschirm oben rechts in das Suchfeld nur mal das Stichwort „Notiz“ ein. Für mich der Maßstab bez. Tipps für Notizen ist immer noch Die Megaseite über das Notizen machen.

Nun wurde mir ein Artikel von Tiago Forte in den Posteingang gespült, der sich auch diesem Thema widmet: How To Take Smart Notes: 10 Principles to Revolutionize Your Note-Taking and Writing. Tiago hat das bekannte (aber von mir nie verstandene) Zettelkastenprinzip von Nicklas Luhmann analysiert und leitet daraus diese Prinzipien ab.

  1. Schreiben ist nicht das Ergebnis des Denkens, sondern das Medium,
    durch das Denken stattfindet
  2. Tun Sie so, als ob allein das Schreiben zählt
  3. Niemand beginnt etwas total von Anfang an
  4. Werkzeuge und Techniken sind nur so gut wie der Arbeitsablauf
  5. Standardisierung ermöglicht Kreativität
  6. Unsere Arbeit wird nur besser, wenn wir ständig hochwertiges Feedback einholen
  7. Arbeiten Sie an mehreren gleichzeitigen Projekten (!)
  8. Organisieren Sie Ihre Notizen nach Kontext, nicht nach Thema
  9. Folgen Sie immer dem interessantesten Pfad
  10. Halten Sie widersprüchliche Ideen fest

Wenn sich Ihnen bei dem einen oder anderen Prinzip die Nackenhaare sträuben, dann sind Sie nicht allein. Mir ging es zum Beispiel bei Nummer 7 so. Tiago liefert daher zu jedem einzelnen Prinzip eine ausführliche Erklärung. Ob Ihnen diese einleuchtet, ist dann wieder eine andere Sache.

Er ist natürlich nicht der Einzige, der sich mit Notizen beschäftigt. Hier noch einige Fundstücke mehr, die ich der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten will:

Fortsetzung folgt…

Bild von Pexels auf Pixabay.

 

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Kurznachrichten: 3-D-Druck, Videos, W-Fragen, Ablage, Achtsamkeit, Job-Hopping

Pappe und 3D-Druck

Papieringenieurwesen habe ich zwar einmal studiert, übe aber den Beruf des Papiermachers schon seit 1991 nicht mehr aus. Dennoch bin ich natürlich nach wie vor sehr interessiert an allem, was mit Papier zu tun hat. Dass man diesen altehrwürdigen Werkstoff hervorragend mit neuen Technologien verbinden kann, zeigt XYZAidan in seinem Video Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!:

Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!

Wie Sie Videos auf dem iPhone bearbeiten

Ich gestehe, die Videofunktionn auf meinem iPhone benutze ich relativ selten. Meist bin ich von dem Ergebnis enttäuscht, denn die Meeresbrandung wirkt in echt eben doch anders als auf dem Bildschirm des Smartphones. Allerdings habe ich bislang auch noch nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Videos nachträglich zu editieren. Wie das geht, können Sie in dem Artikel von Jackie Dove nachlesen: How to Edit Videos on Your iPhone or iPad.

Wie Sie relevanten Content produzieren: Das W-Fragen-Tool

Vielleicht hat es manche(r) LeserIn schon geahnt: Ich habe mich noch nie sonderlich um Keywords, die systematische Contentproduktion u.ä. gekümmert. Ich schreibe einfach so. Falls Sie Ihre Website professioneller als ich betreiben möchten, dann ist vielleicht das W-Fragen-Tool das richtige Werkzeug für Sie. Laut den Machern erhalten Sie damit „clevere Wortkombinationen für ansprechende Inhalte und damit für optimierte Texte“. Sehen Sie es mir nach, ich bleibe bei meinem suboptimalen Schreibstil.

Wie Sie Ihre Dokumente ablegen

Die Ablage von Dokumenten ist eine Wissenschaft für sich. Das gilt sowohl für analoge als auch für digitale Dateien. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass sich die gängigen Programme immer (noch) an den Strukturen herkömmlicher Büros orientieren. Auch im virtuellen Bereich gibt es Ordner, Mappen und dergleichen. Brooks Duncan stellt uns in The Most Effective Way of Organizing Your Files and Folders eine ausgeklügelte Ablagestrategie vor.

Was bringt Achtsamkeit wirklich?

Auch die „Achtsamkeit“ folgt der üblichen Lebensdauerkurve. Nachdem sich der größte Hype gelegt hat, mehren sich die Stimmen, die der Achtsamkeit kritisch gegenüber stehen. Nora Scharelka stellt diesen Ansatz in ihrem Artikel Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit zumindest wieder auf den Boden der Realität. Ich selbst übe mich seit mehr als zehn Jahren in Achtsamkeitsmeditation, bin aber weit davon entfernt, in ihr ein Allheilmittel zur Rettung der Welt zu sehen. In diesem Zusammenhang kann ich nur wärmstens das Buch von Ronald Purser empfehlen: McMindfulness: How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality.

Die verdeckten Kosten des „Job-Hoppings“

Ab und zu die Nase in den Wind zu stecken und den Arbeitsmarkt zu beobachten, ist sicher von Vorteil. Sich regen bringt Segen und eine Veränderung kann sicher nicht schaden. Allerdings gibt es auch Zeitgenossen, die ggf. die Gunst der Konjunktur nutzen und schon nach kurzer Zeit die Stelle wechseln: Job-Hopper eben. Doch diese Vorgehensweise hat auch ihren Preis, wie 8 Hidden Costs of Job Hopping zeigt. Ein Kommilitone von mir durfte diese Erfahrungen machen. Als die Zeiten schlechter wurden, stand ihm sein Ruf als Job-Hopper bei der Jobsuche sehr im Wege.

 

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