Archiv der Kategorie: Unterwegs

Tools für die intensive Bahnbenutzung

Ein Kunde von mir hat uns Trainer, Coaches und Berater einmal spöttisch als Nachfahren der Gaukler und Wanderprediger bezeichnet. Man kann trefflich darüber streiten, was an dieser Aussage gerechtfertigt ist, aber bezüglich der Reisetätigkeit trifft sie ins Schwarze.

Mein Freund und Kollege Jan Fischbach, mit dem ich hin und wieder gemeinsam auftrete, ist einer der Fachleute, wenn es um agile Methode und/oder Scrum geht. Als solcher ist er permanent auf Achse und nutzt für seine Reisen fast ausschließlich die Deutsche Bahn. Ich bewundere immer wieder, mit welcher Gelassenheit er die Mätzchen dieses großen Transportunternehmens erträgt. Er lässt sich in keinster Weise durch Verspätungen, Zugausfälle oder Änderungen der Wagenreihung seine gute Laune verderben.

Vielleicht liegt es an den Tools, die er für das Bahnreisen benutzt. Für die Leserinnen und Leser beschreibt er in diesem Gastartikel, mit welchen Werkzeugen er die vielen Reisen organisiert und sicherstellt, auch unterwegs nicht aufgeschmissen zu sein, wenn es mal zu „Störungen im Betriebsablauf“ kommt.

… Und hier seine Tipps:

Ich lege pro Jahr mehr als 45.000 km mit der Bahn zurück. Da kann man schon einiges erleben. Bitte kein Bahn-Bashing an dieser Stelle. Das System Bahn mit seinem Netz und den verschiedenen Beteiligten ist komplex. Und Infrastruktur kann man nicht in kurzer Zeit austauschen. Aber man kann sich vorbereiten. Daher will ich an dieser Stelle vorstellen, welche Dinge mich begleiten.

 

Zur Planung und während der Fahrt sind die Reiseauskunft und der DB Navigator unverzichtbar. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, die BahnCard in der App zu zeigen. Da muss ich nicht in meiner Tasche danach kramen. Der DB Navigator bietet auch den Ticketverkauf in vielen Verkehrsverbünden an. Falls Sie für Ihre Spesenabrechnung einen Kaufbeleg brauchen, können Sie den eigenständig mit richtiger Rechnungsadresse über die Auftragssuche erzeugen.

Wissen Sie wie viele Kilometer Sie mit der Bahn zurücklegen? Früher gab es eine Software, mit der man die Trassenpreise ermitteln konnte. Dafür gibt es nun eine eigene Webseite bei der Bahn, den Trassenfinder. Dort kann man die Strecke anzeigen lassen und erfährt auch die Länge. Falls Sie bestimmte Bahnhöfe häufiger nutzen, können Sie sich die Abkürzung der Betriebsstelle merken.

Wenn es beim Umsteigen knapp wird, ist es gut zu wissen, ob die Gleise beim nächsten Umstieg am selben Bahnsteig liegen oder nicht. Dies erfährt man in der Bahnhofssuche. Für die größeren Bahnhöfe gibt es eine PDF-Datei mit dem Lageplan, z. B. für den Berliner Hbf. Einige davon habe ich schon auf meinem Mobiltelefon gespeichert. Falls Sie dort keinen Plan finden, können Sie Ihr Glück bei openrailwaymap versuchen. Manchmal werden dort auch die Gleisnummern angezeigt.

Ist mein Zug pünktlich? Zum Einen gibt es die Informationen zum Zug und zur Abfahrt/Ankunft im DB Navigator. Wenn Sie den Fernverkehr überblicken wollen, empfehle ich die unabhängige Webseite Zugfinder. Dort können Sie einen Netzbereich auswählen und die Fernzüge sehen, die dort gerade unterwegs sind. (Wenn Sie zu einem geringen Preis ein Abo abschließen, bekommen Sie eine Verspätungsprognose.) Sehr schön wird dies auch auf der unabhängigen Webseite Zugverfolgung.com dargestellt.

Die DB Station&Service AG hat einen Dienst, der die aktuellen Abfahrten anzeigt. Diese Anzeige kennen Sie vielleicht aus einer DB Lounge. Hier brauchen Sie jetzt die Abkürzung der Betriebsstelle (s. o.). Der Bahnhof Ravensburg hat das Kürzel TRB. Mit folgender URL sehen Sie die Abfahrten in Ravensburg: https://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=TRB. Eine ähnliche Funktion bietet der Dienst Marudor.de von Thies Clasen. Hier wählen Sie den Bahnhof aus und sehen zusätzliche Informationen zum Zug.

Wenn die Abfahrtstafel viele Meldungen anzeigt, wissen Sie, dass es eine Störung gibt. Eine wichtige Regel für mich lautet dann: „Strecke machen“. Das funktioniert meistens, aber nicht immer. Dazu müssen Sie das Streckennetz und die Zugläufe kennen. Welcher Zug bringt mich näher an mein Ziel? Auf welcher Strecke kann ich die Störung umfahren. Die Karten vom ICE- und vom EC/IC-Netz habe ich ausgedruckt und laminiert dabei. Zusätzlich habe ich mir im Reisezentrum für 4 EUR eine Deutschlandkarte mit den Personenverkehrstrecken gekauft. Das ist die Karte, die auch in den Zügen im Einstiegsbereich hängt.

Dann allzeit gute Fahrt!

 

Hier gibt es noch die Abkürzungen für die größten Bahnhofe in Deutschland (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berlin Hauptbahnhof: BL und BLS
  • Bremen Hauptbahnhof: HB
  • Dortmund Hauptbahnhof: EDO
  • Düsseldorf Hauptbahnhof: KD
  • Duisburg Hauptbahnhof: EDG
  • Essen Hauptbahnhof: EE
  • Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: FF
  • Hamburg Hauptbahnhof: AH
  • Hannover Hauptbahnhof: HH
  • Köln Hauptbahnhof: KK
  • Leipzig Hauptbahnhof: LL
  • Mannheim Hauptbahnhof: RM
  • München Hauptbahnhof: MH
  • Nürnberg Hauptbahnhof: NN
  • Stuttgart Hauptbahnhof: TS

Vielen Dank, lieber Jan, für diese wertvollen Infos.

 

Und für die, die neugierig sind und gerne hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen möchten, ein Vortrag von Daniel KrieselBahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier.

36C3 – BahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier

 

Nachtrag (13. 02. 2020)

Der Beitrag von Jan hat mich veranlasst, einmal zu recherchieren, welche Apps die Bahn selbst anbietet. Schließlich hatten die App-Macher auf der re:publica einen bemerkenswerten Auftritt: Mobility re:loaded – Inspiring innovation with #DBLabs.

Hier die Ergebnisse meiner Suche (die wichtigsten Apps hat Jan oben schon vorgestellt):

  • DB Streckenagent: Überwacht die Situation im Nahverkehr und sendet Push-Nachrichten, wenn es etwas zu melden gibt. (iOS, Android)
  • BahnBonus: Die App zum Kundenbindungsprogramm der DB. (iOS, Android)
  • DB Bahnhof live: Hier gibt es Infos zu den meisten Bahnhöfen, auch die Abfahrt- und Ankunftszeiten. Ob sie so aktuell sind wie die von Jan geschilderten Anzeigetafeln, kann ich nicht sagen. (iOS, Android)
  • DB Zug Simulator: Selbsterklärend. (iOS, Android)
  • DB Bauarbeiten: Anzeige baubedingter Fahrplanänderungen. Gerade in meiner Gegend interessant, denn die Südbahn wird momentan elektrifiziert. (iOS, Android)
  • DB Barrierefrei: Reisebegleiter für Fahrgäste mit Einschränkungen. (iOS, Android)
  • WIFI@DB Regio: Internettechnische Service App für das regionale Streckennetz. Was sie genau tut, entzieht sich meiner Kenntnis. (iOS, Android)

Ansonsten gibt es natürlich für viele regionale Verkehrsverbünde noch eigene Programme.

 

 

 

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9 Tipps gegen Jetlag

Ein Freund von mir hat beruflich sicher schon mehrfach die Erdkugel umrundet. Für ihn gehört es zum Alltag, mal eben in der nächsten Woche nach Singapur und wieder zurück zu fliegen. Ich gestehe, für mich wäre das nichts. Wenn ich einen Langstreckenflug hinter mich gebracht habe, leide ich die ersten Tage sehr unter dem berüchtigten Jetlag. Yumi Sakugawa hat ein Herz und gibt mir und anderen Leidensgenossen 9 Tips for Overcoming Jet Lag. Nun weiß ich nicht, ob diese Tipps funktionieren, aber schön anzuschauen sind sie allemal. Bei meinem nächsten Flug werde ich sie testen. Und vorher meinen Freund fragen, wie er das macht.

sagukawa

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Das Museum des Scheiterns

Wenn man manche Tweets oder Blogeinträge liest, könnte man meinen, es gäber nichts Schöneres auf der Welt als zu Scheitern. Dass man aus Fehlschlägen lernen soll und kann, geschenkt, das steht außer Frage. Aber sie herbei sehnen muss man Sie trotzdem nicht finde ich.

Scheitern kann eine Menge Geld und Nerven kosten, manche Mitmenschen mussten aufgrund einschlägiger Verluste schon ihren Laden dicht machen. Außerdem wären da noch Selbstzweifel und die Angst vor Blamage und/oder Schadenfreude. Man kann nämlich sicher sein, es gibt Leute, die haben es ja gleich gesagt. Sie kennen das.

Aber wie, gesagt, dümmer wird man durch Misserfolge nicht. Das weiß auch der Psychologe Samuel West. Um einen Einblick in die Risiken von Innovationen zu geben und uns tiefere Einsichten zu verschaffen, hat er das Museum des Scheiterns gegründet. Offensichtlich war er gelangweilt von den immergleichen Erfolgsstories, die in der Regel weniger Lernerfahrungen versprechen als Misserfolgsgeschichten. Das Museum möchte daher zu Diskussionen über Fehlschläge anregen und uns Mut machen, sinnvolle Risiken einzugehen.
Viele der ausgestellten Informationen waren der Zeit einfach nur voraus und kamen zu früh auf den Markt. Manche sind wirklich pure Fehleinschätzungen.

Übrigens handelt es sich bei dem Museum of Failure nicht um ein digitales, sondern um ein analoges Museum, offensichlich in Form einer Wanderausstellung. Kommendes Frühjahr wird es in München eröffnen. Wie lange es dort beheimatet sein wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Einen Vorgeschmack bietet dieses Video:

Inside Sweden's "Museum of Failure" for failed gadgets and electronics

 

Ich werde auf jeden Fall hingehen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

 

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Wie Sie in der Bahn meditieren

Letzte Woche musste ich beruflich von Ravensburg nach Beckum und wieder zurück nach Freiburg im Breisgau. Nu weiß ich als alter Bahnfahrer, dass die Verbindungen immer mit heißer Nadel gestrickt sind und man meist den Anschluss beim Umsteigen nicht mehr erreicht, wenn die Zeit dafür nur kurz angesetzt ist. Soweit so schlecht, damit hätte ich gerechnet. Was ich allerdings nicht auf dem Schirm hatte, waren die Ausfälle kompletter Züge.

Zunächst auf dem Weg nach Norden ein Zug von Basel nach Köln aus. Er wurde dann in Karlsruhe bereit gestellt, so dass ich das Ziel auf kreative Art und Weise doch noch erreicht habe. Auf dem Rückweg sollte ich abends in Essen umsteigen, die Anzeigetafel zeigte allerdings schon wieder den kompletten Ausfall des entsprechenden Zugs an. Ich habe dann auf Kosten der Bahn in einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs übernachtet und bin dann am nächsten Tag weitergereist.

Die Twitteria berichtet laufend von solchen Vorkommnissen. Es ist daher nicht schlecht, ein gewisses Maß an Resilienz zu besitzen, wenn man mit der Bahn fährt oder besser nicht fährt. Vielen fällt es schwer, die Ruhe zu bewahren, wenn sie die dürre Nachricht auf der Anzeige über einen Zugausfall lesen.

Offensichtlich hat das auch die Deutsche Bahn erkannt. Und weil sie anscheinend die Mängel nicht auf die Schnelle abstellen kann, empfiehlt sie stattdessen eine mentale Stärkung der Bahnkunden. Die Passagiere sollen im Zug meditieren, die Bahn liefert die Anleitung gleich mit: Meditation im Zug – so geht’s!.

In der Tat ist die Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit beim Bahnfahren von Vorteil. Dennoch sollte auch hier der Grundsatz Verhältnis- vor Verhaltensprävention gelten. Auch wenn ich ein großer Freund der Meditation bin, so wäre mir ein reibungsloser Zugverkehr in diesem Fall doch lieber.

 

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Wie man richtig mit Stäbchen isst

Nach Beendigung meines Studiums erfüllten sich meine Frau und ich einen gemeinsamen Traum: Wir fuhren mit der Transsibirischen Eisenbahn von Irkutsk nach Beijing. Solche Reisen waren 1986 beileibe nicht an der Tagesordnung und so schüttelten viele Zeitgenossen über das jung verheiratete Paar nur den Kopf.

Bis zur sowjetisch-chinesischen Grenze ging auch alles ganz gut, doch dahinter tat sich eine Hürde auf. Der russische Speisewagen wurde durch einen chinesischen ersetzt und damit auch das dazu gehörige Besteck. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir das Essen mit Stäbchen erlernen zur großen Erheiterung unserer chinesischen Mitreisenden. Die Aufgaben waren klar verteilt: Wir kämpften ums Überleben und die Chinesen lachten sich halbtot. Wir leben noch, es hat also letztendlich geklappt. Man glaubt gar nicht, wie schnell man unter Druck neue Dinge lernen kann.

Damit Ihnen solche peinlichen Erfahrungen erspart bleiben, studieren Sie diese Infografik:

Wie Sie lesen können, wird in der Grafik die japanische Variante beschrieben. Ob die sich wesentlich von der chinesischen unterscheidet, weiß vielleicht ein kundiger Leser/eine kundige Leserin.

Vielleicht kann man Unterschiede aber auch schon in diesem Video erkennen:

Mit Stäbchen essen | Essstäbchen richtig halten

 

[via DailyInfographic]

 

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Leiden Sie an Nomophobie?

Keine Sorge, ich habe den Ausdruck „Nomophobie“ auch erst jetzt kennengelernt. Offensichtlich ist es gerade in Mode, für jede Marotte eine Krankheitsbezeichnung zu erfinden. „Orthorexie“ ist auch so eine Beispiel.

Nun also Nomphobie. Er steht für „Nomobile-phone phobia„, Wikipedia weiß natürlich Bescheid:

Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, ohne Mobiltelefon unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie selbst unter Nomophobie leiden, dann können Sie einen kleinen Test machen, den Ihnen das PsyBlog in dem Beitrag The Nomophobia Test: Fear of Being Without Your Mobile Phone zur Verfügung stellt. Es werden Ihnen eine Reihe von Statements vorgelegt, die Sie auf einer Zustimmungsskala von 1 (sehe ich völlig anders) bis 7 (stimme ich vollkommen zu) bewerten können. Je höher die Summe der Zustimmungswerte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Nomophobie am Wickel haben.

Ob dieser Test tatsächlich ernst zu nehmen ist, kann ich nicht beurteilen. Ganz von der Hand zu weisen ist die Seriosität wohl nicht, denn die Autoren des Artikels berufen sich auf eine wissenschaftliche Studie.

Wie auch immer. Wenn man das Verhalten manchen Zeitgenossen betrachtet, fragt man sich schon manchmal, ob das noch mit rechten Dingen zugeht. Ich denke zum Beispiel daran, dass gefühlte 0,3 Sekunden nach der Landung manche Fluggäste schon Ihren Sprechknochen am Ohr haben.

Ein kleiner Tipp: Falls Sie in dem Test herausgefunden haben, dass Sie tatsächlich Nomophobie haben, dann lassen Sie doch beim nächsten Spaziergang oder beim nächsten das Mobiltelefon einfach absichtlich zu Hause. Sie werden sehen, es geht!

Skitterphoto / Pixabay

 

E-Books zum Thema (Werbung)

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Tipps für den Weg zur Arbeit


stellenonline präsentiert - Die top Blog-Posts zum Thema “Jobvielfalt in Europa”

Dieser Tage wurde vermeldet, dass Deutschland einen „Pendler-Rekord“ (FAZ online) zu verzeichnen habe. Auch Spiegel online und die Tagesschau berichteten darüber. Man mag sich fragen, ob dies der Preis für die hohe Flexibilität ist, die von Politik und Wirtschaft immer wieder von den Arbeitnehmer gefordert wird.

Nun ist das ToolBlog kein politisches Magazin und ich bin auch nicht der Experte, der Ursache und Wirkung der ganzen Pendelei sachgerecht kommentieren könnte. Wenn Sie allerdings lange Strecken zu Ihrem Arbeitsplatz zurückzulegen haben, gibt es ein paar Hinweise, wie Sie diese Zeit sinnvoll nutzen können. Allen Henry zeigt Ihnen in seinem Beitrag Top 10 Ways to Improve Your Daily Commute wie:

  1. Hören Sie Hörbücher oder Podcasts
    Podcasts sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich bevorzuge dazu die Beiträge der öffentlich-rechtlichen Radiosender. Eine Übersicht über die erhältlichen Podcasts finden Sie zum Beispiel hier oder hier. Wenn Sie Hörspiele bevorzugen, dann schauen Sie doch einmal beim WDR-Hörspiel-Speicher vorbei.
  2. Entdecken Sie neue Musik
    Zu diesem Zweck nutze ich Spotify. Dort bekommen Sie auch Vorschläge über Musik, die Ihrem Geschmack entsprechen. Allerdings besteht hier die Gefahr, im „eigenen Saft zu schmoren“. Deshalb schaue ich mir öfters die Playlists der Rundfunkanstalten an und höre die Musik auf dem Smartphone nach.
  3. Nehmen Sie die Zeit für sich selbst
    Lesen Sie ein interessantes Buch, lernen Sie eine Fremdsprache oder beschäftigen Sie sich mit Ihrem Hobby.
  4. Machen Sie langsam
    Ich bin immer wieder überrascht, wie manchen Mitmenschen morgens zur Arbeit hetzen. Manche nehmen in ihrer Eile sogar die Möglichkeit von Unfällen in Kauf. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Eine Viertelstunde früher aufzustehen kann schon Wunder wirken.
  5. Lassen Sie den Tag Revue passieren
    Sie können dies sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt tun. Was ist heute zu tun bzw. wie ist der Tag gelaufen?
  6. Fahren Sie einmal auf einer anderen Strecke zur Arbeit
    Es schadet nicht, mehrere Strecken zum Arbeitsplatz zur Auswahl zu haben. Sie sollten öfter einmal die Route wechseln, das bringt Abwechslung. Manchmal kommt man auch auf „Schleichwegen“ besser zur Arbeit als auf den üblichen Strecken.
  7. Nutzen Sie die Zeit für neue Ideen
  8. Schalten Sie total ab
    Bei mir sind (7) und (8) eng miteinander verbunden. Im Zug schaue ich oft einfach aus dem Fenster und betrachte die Landschaft. Beim Tagträumen hatte ich oft schon die besten Ideen.
  9. Meditieren Sie
    Als geneigter ToolBlog-Leser wissen Sie, dass ich überzeugter Anhänger der Meditations-Praxis bin. Warum nicht auch die Fahrt vom/zum Arbeitsplatz dazu nutzen? Glauben Sie mir, es geht!
  10. Überlegen Sie, wie Sie die Zeit fürs Pendeln verkürzen können
    Denken Sie grundsätzlich einmal darüber nach, wie Sie das Pendeln komplett vermeiden oder zumindest verkürzen können, z. B. durch Telearbeit oder durch einen geeigneten Wohnort (denn auch Pendeln kostet Geld und Ressourcen).

Sie haben sicher schon bemerkt, viele der o.a. Tipps funktionieren nur, wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Meditation im Auto geht eben schlecht.

Übrigens fahren immer mehr Leute mit dem Fahrrad zur Arbeit. Man ist an der frischen Luft kommt auf andere Gedanken und sorgt für die körperliche Grundinstandhaltung.

Die Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto fasst diese Infografik von visually zusammen.

 

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Nehmen Sie sich eine Auszeit!

Morgen ist Donnerstag und vielleicht der richtige Zeitpunkt darüber nachzudenken, wie Sie das kommende Wochenende verbringen wollen. Wenn Ihnen dazu nichts Zwingendes einfällt, dann hilft Ihnen vielleicht ein Beitrag auf dem 5vorFlug-Reiseblog weiter: Tipps für kleine Auszeiten zwischendurch.

In dem Artikel empfehlen die Autoren

  • Entspannung für Zuhause
    Wie wäre zum Beispiel ein selbst inszeniertes Candlelight-Dinner oder ein hausgemachter Wellnesstag?
  • Die Erkundung des eigenen Heimatorts
    Diesen Tipp habe ich selbst schon an meinen verschiedenen Wohnort ausprobiert und für gut befunden. Mein Tipp: Schlüpfen Sie doch einmal in die Rolle eines ortsfremden Touristen und marschieren zum örtlichen Fremdenverkehrsbüro. Dort lassen Sie sich mit entsprechenden Prospekten ausstatten und los geht die Tour durch die eigene Heimatstadt. Auch ein Studieren der ortseigenen Website kann nicht schaden.
    Vielleicht können Sie sich sogar einer Stadtführung für Touristen anschließen. Ich muss gestehen, dass ich dort so einiges erfahren habe, was mir neu war. Und das, obwohl ich in dieser Stadt aufgewachsen bin.
    BTW: Kennen Sie schon alle Museen Ihrer Stadt?
  • Wechseln Sie das Element
    und gehen Sie ins Wasser. Sicher gibt es in Ihrer Nähe  ein schönes großes Schwimmbad eine Therme oder eine Sauna. Meistens sind diese Angebote heute ja in Wellness-“Oasen” kombiniert.
  • Erkundung der Umgebung
    Auch hier gilt Ähnliches wie bei der Erkundung des Heimatorts. Kaufen Sie sich doch einfach einen Reiseführer für die Gegend, in der Sie leben. Sie werden staunen, was Sie noch alles nicht kennen und was es zu entdecken gibt.
    Vielleicht lohnt sich auch eine Spritztour in das benachbarte Ausland, wenn Sie nicht zu weit weg wohnen. Ich gebe zu, in dem Dreiländereck DACH bin ich da etwas verwöhnt.

Wir haben uns über das Wochenende zum 1. Mai so eine kleine Auszeit gegönnt und waren am Lago d’Orta. Nach etwas mehr als 4 Stunden Fahrzeit waren wir da.

Der Erholungswert eines solchen Kurzurlaub ist gar nicht zu überschätzen.

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Wie Sie billig an einen Privatflug kommen

Eigentlich bin ich ja schon froh, wenn es mir gelingt ein Schnäppchen (auch so ein blöder Ausdruck) bei einer regulären Fluglinie zu machen. Wenn Sie nach Höherem streben, dann versuchen Sie es doch einmal mit einem Privatflugzeug. Wie das geht, angeblich ohne sich zu ruinieren, zeigt Ihnen diese Infografik:

Private_Jet

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Wie Sie Ihren Koffer packen

Das ToolBlog versteht sich auch als ein Magazin für Tipps und Tricks für die Reise. Schließlich gibt es Leser, die beruflich viel unterwegs sind. Wenn Sie dazu gehören, dann ist vielleicht das folgende Video interessant. Darin wird Ihnen erklärt, wie Sie Ihren Koffer effizient packen können: 8 Packing Techniques.

 

Wenn Sie bewegte Bilder nicht so gerne mögen, dann können Sie auch die entsprechende Infografik als Spickzettel zu Rate ziehen

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