Archiv der Kategorie: Software

Das Multitool für pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit über die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, über die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trägt die Nummer 15 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien erzeugen, auch von mehreren Dateien im Batch-Modus (neu)
  • eine neue pdf Datei von Grund auf neu entwerfen
  • Formulare erstellen und bearbeiten
  • pdf-Dateien in Word, Excel, Powerpoint, AutoCAD, MS Publisher (bei mir noch gut und gerne in Gebrauch!), Bild- und viele andere Formate überführen
  • in den Dokumenten Notizen machen
  • Ihre Dokumente verschlüsseln, mit sicheren Passwörtern versehen und Wasserzeichen anbringen … und vieles mehr

Eine vollständige Aufzählung der in der Version 15 angebotenen Neuigkeiten finden Sie auf der einschlägigen Website.

Able2Extract läuft unter Windows, auf dem Mac und unter Linux.

Ich habe das Programm seit langem in Gebrauch und finde es sehr nützlich. Ein Arbeitspferd.
Ganz billig ist es allerdings nicht und somit sei es eher den sog. „Power-Usern“ empfohlen.

 

 

 

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Präsentieren in pdf: PDFrizator

An alles haben Sie gedacht. Sie haben Ihre Präsentation auf den USB-Stick gezogen, vorsichtshalber im PowerPoint-Format der letzten und vorletzten Versionsnummern. Da kann nichts mehr schiefgehen, meinen Sie. Und dann das: Beim Kunden stimmen die Überschriften nicht mehr, die Bilder sind verrutscht und die richtige Schrift ist auch nicht vorhanden.

Gegen einen solchen Alptraum können Sie sich rückversichern, indem Sie Ihre Präsentation in das pdf-Format überführen. Dieses Format kann schließlich von Rechnern nahezu aller Betriebssysteme gelesen werden. Von den geplanten Übergangseffekten bleibt allerdings nichts übrig, nicht immer von Nachteil, wie ich finde. Wenn Sie dennoch mehr Einfluss auf Ihre Präsentation im pdf-Format haben möchten, dann empfehle ich Ihnen das freie Programm PDFrizator. Aus der Beschreibung:

The PDFrizator is a Freeware tool to create PDF presentations, with the possibility to setup the PDF page transition effect, page advance time, and background music.

Dieses Programm ermöglicht Ihnen unter anderem:

  • Folienwechsel  mit Übergangseffekt
  • Konvertieren von gif, jpg, png u.a. in pdf
  • Durchsuchen bestimmter Internetdienste für Bilder und Klänge
  • Zusammenführen, Löschen, Drehen und Neu anordnen

Sie können übrigens auch das komplette Programm auf den Stick installieren. Auf diese Weise können Sie bis kurz vor knapp noch Änderungen an Ihrer Präsentation vornehmen. Ein praktisches kleines Helferlein!

Bild von analogicus auf Pixabay

 

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Schreiben Sie einen Brief an sich selbst!

Als ich am Beginn meiner Trainerkarriere stand, war eine Methode gebräuchlich, die den Transfer von Seminarinhalten in die Praxis durch einen „Brief an sich selbst“ sicherstellen wollte. Das ging so:

Am Ende einer Veranstaltung wurden die TeilnehmerInnen gebeten, ein Schreiben mit ihren Lernerfahrungen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen zu verfassen. Idealerweise sollten in dem Brief auch Vorsätze für die zukünftige Arbeitspraxis formuliert werden. Danach wurde das Papier in einen Umschlag gesteckt und mit der eigenen Adresse versehen. Die Briefe wurden eingesammelt und vom Trainer nach einer vereinbarten Zeit verschickt. Nach z.B. einem Jahr erhielten die TeilnehmerInnen ihren „Brief an sich selbst“ und konnten überprüfen, wie weit sie das Erlernte im Alltag umgesetzt hatten.

Zumeist waren diese Briefe vorstrukturiert. Hier ein paar Beispiele:

  • Schulentwicklung NRW: Brief an mich Link
  • DGB-Bildungswerk Thüringen e. V.: Erwartungsbrief (pdf-Datei)
  • Methodium: Brief an mich selbst (pdf-Datei)

Wenn Sie auch etwas über den theoretischen Hintergrund der Methode erfahren möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag zur Briefmethode aus dem Methodenpool der Uni Köln (pdf-Datei).

Ich gebe zu, ich konnte mich nie mit dieser Methode anfreunden und habe sie infolgedessen selbst nie eingesetzt. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand schien mir nicht gerechtfertigt.

In Zeiten wie diesen schreibt man allerdings nicht mehr Briefe, sondern E-Mails. Was läge da näher, eine E-Mail an sich selbst zu schreiben. Sie haben es geahnt, auch dafür gibt es eine App.

Auf FutureMe können Sie so eine Nachricht in die Zukunft verfassen. Sie schreiben einfach den Text, entscheiden, wann Sie die E-Mail erreichen soll, setzen Ihre E-Mail-Adresse ein und ab geht die Post. Sie sollten natürlich eine E-Mail-Adresse verwenden, die sie auch nach der abgelaufenen Frist noch benutzen. Wegwerf-Adressen machen hier wenig Sinn.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Mail auch anonym veröffentlichen. Diese Public, but Anonymous, Letters dienen dann der Neugierbefriedigung irgendwelcher Zeitgenossen (Wir selbst sind natürlich nicht neugierig).

Sollten Sie für dieses Jahr Vorsätze gefasst haben, dann ist das vielleicht die geeignete Art und Weise, nächstes Jahr oder später zu überprüfen, was daraus geworden ist.

 

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

 

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Wie Sie unter MS Outlook ein Taskboard anlegen

Den gewieften Leserinnen und Lesern ist das Taskboard sicher ein Begriff. In Scrum und/oder bei Personal Kanban, dient es dazu, die anstehenden Arbeiten zu organisieren.

Viele Teams ziehen es aus guten Gründen vor, ein Taskboard mit Hilfe von Whiteboard, Klebestreifen und Post-it-Notes zu gestalten. Aber es gibt natürlich Umsetzungen für den Rechenknecht in Hülle und Fülle. Trello oder Tidily sind Beispiele für solche Apps.

Nun gibt es aber hartgesottene Nutzer von MS Outlook, die vielleicht ebenfalls so ein Taskboard nutzen wollen. Geht nicht, gibts nicht, meint Pascal Le Rudulier und zeigt in Setting up a Kanban with Outlook, wie Sie unter Outlook ein Taskboard einrichten können. Ganz ohne Hilfsmittel geht es allerdings nicht. Sie benötigen dazu die Erweiterung Kanban Board for Microsoft Outlook Tasks, die Sie hier herunterladen können. Welche Schritte dann folgen, können Sie in dem Artikel (sogar auf Französisch) nachlesen.

Eine kleine Warnung: Outlook ist ein scheues Reh (manche sagen auch Zicke), das nicht alle Handlungen verzeiht. Ich habe die Erweiterung nicht selbst ausprobiert und habe das auch nicht vor, denn ich bin mit Trello hochzufrieden. Ich übernehme also keine Verantwortung für Ärger jedweder Art.

 

Nachtrag

Warum Englisch, wenn es auch in der Muttersprache geht?
Nach etwas Hin- und Hersurfen habe ich einen Artikel gefunden, in dem Peter Irmler die Einrichtung eines Taskboards unter Outlook erklärt: Kanban Board in Outlook mit Outlook-Aufgaben einrichten. Auch hier benötigen Sie eine Erweiterung, nämlich diese hier.

Noch ein Nachtrag (8. 1. 2020)

Heute morgen erreichte mich per Threema ein leichter Tadel meines Freundes Jan Fischbach:

Moin. Zu Kanban und Outlook hättest Du natürlich die ursprüngliche Quelle bei mir zitieren können 🙂

Was soll ich sagen? Er hat Recht und ich fühle mich geohrfeigt.
Hier also als Nachtrag der Artikel von Jan, in dem er sehr sorgfältig und ausführlich beschreibt, wie man Personal Kanban unter Outlook einsetzt. Ich empfehle ausdrücklich, sich auch den Kommentarthread zum Beitrag näher anzuschauen.

Entschuldige Jan, Asche auf mein Haupt!

 

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Kalender-Websites zum Jahreswechsel

Der Jahreswechsel nähert sich mit Riesenschritten. Nicht zuletzt merkt man das in Buch- und Schreibwarenläden, in denen man mit Kalenderangeboten förmlich bombardiert wird.

Wenn Sie weniger nach Wandschmuck, sondern eher nach Kalendern zum Arbeiten suchen, dann werden Sie vielleicht auf Kalenderpedia fündig. Hier finden Sie eine Unzahl von Kalender, Kalendervorlagen, die Ferientermine und Übersichten für Feiertage. Alle Templates können Sie kostenlos herunterladen in den Dateiformaten für Excel, Word oder im pdf-Format.

Um meine Workshops besser planen zu können, benötige ich eine Übersicht über die Schulferien und die Feiertage für bestimmte Bundesländer. Zu diesem Zweck ist es von Vorteil, die Ferientermine direkt in Outlook einbinden zu können. Die Website Schulferien.org bietet diese Möglichkeit. Auf der Seite iCal Schulferien, Feiertage Deutschland können Sie die Kalender im iCal-Format herunterladen. Wenn Sie diese Dateien öffnen, werden sie automatisch in Outlook eingebunden. Hierzu ein kleiner Tipp: Die einzelnen Kalender werden in Outlook als Tabs dargestellt. Wenn Sie mehrere Kalender gleichzeitig geöffnet haben und einen Termin eintragen wollen, achten Sie darauf, welcher Kalendertab gerade aktiv ist. Mir ist es schon passiert, dass ich versehentlich einen Workshoptermin auf dem Schulferienkalender anstatt auf dem Arbeitskalender eingetragen habe. Das kann unter Umständen böse ins Auge gehen. Also aufpassen!

Sollten Sie sich für das neue Jahr selbst ein Planungsbuch zusammenstellen wollen, wie ich es in Wir basteln uns ein Planungsbuch beschrieben habe, dann schauen Sie doch einmal bei DIY Planner vorbei. Auf dieser altbewährten Website finden Sie weniger Kalender, sondern vielmehr ein Unzahl von Vordrucken für Formulare, Notizen, Schaubilder, mit denen Sie Ihr selbstgemachtes Planungsbuch ergänzen und individualisieren können.

Sie suchen bestimmte, Kalender-Apps für Ihren Rechenknecht auch für ganz spezielle Anwendungen? Dann empfehle ich Ihnen die einschlägige Seite von heise. Bei mehr als 380 Einträgen wird mit Sicherheit eine App dabei sein, die Ihr Problem lösen kann.

 

Bild von Andreas Lischka auf Pixabay

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Wie Sie große Poster drucken

Manchmal braucht man so etwas. Ab und zu kommt es vor, dass man Bilder, Diagramme und ähnliches im Großformat ausdrucken möchte. Nun kann man sich nicht wegen ein paar Mal drucken gleich einen Großformatplotter zulegen, es sei denn man schwimmt in Geld.

Aber es gibt Abhilfe in Form von geeigneter Software. PosterPrint ist ein Programm, mit der Sie Ihre Bilder auf mehreren Seiten verteilt ausdrucken und danach zum Plakat zusammenfügen können. Es gibt Alternativen, zum Beispiel

Allerdings darf man sich von diesen Programmen nicht zuviel erwarten. Das Zusammenkleben ist schon ein Gefrickel und schön ist was anderes. Aber wie gesagt, für ein Poster zwischendurch reicht es allemal.

Wie PosteRazor funktioniert, erklärte der freundliche Herr in diesem Filmchen. Es hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

PosteRazor – Poster zu Hause drucken

 

 

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Komplish: Die To-do-List für Freelancer

Natürlich gilt das nicht nur für Freiberufler, aber hauptsächlich für sie. Bei der Bewerbung um einen Auftrag oder eine Mitarbeit in einem Projekt, wird man als solcher in der Regel nach den beruflichen Erfahrungen gefragt.

Hier kommt Komplish ins Spiel:

Komplish is a todo app that automatically builds a professional profile of your skills and accomplishments from your completed tasks!

Wenn ich den o. a. Satz richtig verstehe, dann bastelt Komplish aus den von Ihnen erledigten Aufgaben ein Jobprofil und hält es auch noch aktuell.  Das ist sicher nicht nur für Freelancer von Nutzen, auch als Angestellter kann man damit intern seinen Werdegang zur Geltung bringen.

Eine interessante Idee finde ich. Falls eine Leserin oder ein Leser Komplish ausprobieren möchte, dann wäre ich für einen kleinen Erfahrungsbericht sehr dankbar.

Alexas_Fotos / Pixabay

 

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Pocketmod 2.0: Das Paperphone (Android)

Können Sie sich noch an Pocketmod  (The Free Recyclable Personal Organizer) erinnern? Nein? Hier eine kleine Auffrischung. Es handelt sich bei Pocketmod um ein Programm, mit dem Sie allerhand Informationen auf Papier ausdrucken können. Danach können Sie auf raffinierte Weise das Blatt so zusammenfalten, dass es garantiert in jede Hosen- oder Jackentasche passt.

Im ToolBlog habe ich Pocketmod einige Male erwähnt:

Nun heben die Kreativbolzen von Google das Prinzip des Pocketmod auf eine höhere Stufe, Pocketmod 2.0 sozusagen. Sie haben einen Android-App entwickelt, mit der Sie Inhalte Ihres Smartphones zusammenstellen, ausdrucken und dann zusammenfalten können. Sinnigerweise haben Sie ihre Spielerei Paper Phone genannt.

Paper phone – A printable Paper Phone which helps you take a break away from your digital world

 

Leider (aber nur in diesem Fall) habe ich ein iPhone, so dass ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern kann. Falls Sie aber stolzer Eigner eines Androiden sind, dann hinterlassen Sie doch einen Kommentar und erzählen uns, wie Paper Phone funktioniert hat.

 

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Zwei kostenlose Taskboard-Apps: Nullboard und TaskBoard

Bis vor einigen Jahren hatte ich noch relativ wenig mit IT-Unternehmen zu tun. Und wie alle Leute, die keine Ahnung haben, hatte ich ein Vorverständnis davon, wie die Menschen dort zusammenarbeiten würden. Alle säßen wie gebannt vor ihren Bildschirmen und hackten ihren Code in die Rechner, so war meine Vorstellung.

Nachdem ich nun einige Male für IT-Firmen arbeiten durfte, weiß ich es besser. Die Arbeitsmittel sind oft erstaunlich analog, das Whiteboard und die Haftklebezettel erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders wenn es um die Erstellung und die Pflege von Task Boards geht. Ich kann einem solchen analogen Taskboard einiges abgewinnen, vor allem weil es allen Teammitgliedern einen Überblick im wahrsten Sinn des Wortes bietet. Da ist der Bildschirm schon von der Fläche her recht begrenzt

Das Ganze geht auch wieder in einer Rolle rückwärts von analog auf digital. Es gibt eine Vielzahl von Apps da draußen im Netz, die ein Taskboard digital abbilden. Der bekannteste Vertreter dürfte wohl Trello sein. Trello gibt es in einer kostenfreien und einer kostenpflichtigen Version, wobei die erstere für den Otto Normalverbraucher wohl ausreichend sein dürfte.

Ein völlig kostenloses Taskboard ist Nullboard. Der Name ist Programm. Nullboard kommt absolut minimalistisch daher. Es läuft im Browser Ihres Vertrauens. Sie müssen nichts installieren, Sie brauchen sich nirgendwo registrieren, sondern können sofort loslegen. Das Menü ist nicht ganz einfach zu finden. Es befindet sich im rechten oberen Fenstereck hinter drei kleinen Strichen.

Ein weiteres kostenfreies (um Spenden wird gebeten!) Tool ist TaskBoard. Sie können es einfach auf Ihrem Server installieren und von dort aus starten. TaskBoard ist nicht ganz so minimalistisch und bietet einige Möglichkeiten mehr als das Nullboard. Sie können zum Beispiel für die Erstellung Ihrer Aufgaben-Karten Markdown benutzen. Das ist doch schon mal was!
Mir gefällt TaskBoard gut und ich werde es sicher einmal probieren, wenn es sich ergibt und der Tag verregnet ist.

 

 

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Software: Alt, aber nicht verstaubt

Sicher haben Sie sich bei so manchem Softwareupdate gefragt, was denn nun an der neuen Version besser sein soll. Oft gibt es gar keine Verbesserung, sondern eher eine Ver“schlimm“besserung, wie ein Kommilitone von mir immer sagte.

Es lohnt sich also manchmal, bei der alten Version zu bleiben oder zu einer alten zurückzukehren. Manchmal hat das sogar den Vorteil, dass diese alten Versionen kostenlos zu haben sind.

Sie finden alte Prorammversionen fein säuberlich aufgelistet bei OldApps.com oder OldVersion.com. Sie werden sehen, das Stöbern lohnt sich.

 

 

 

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