Archiv der Kategorie: Software

Vom Text zum Diagramm

Ich muss gestehen, als ich das entdeckt habe, war ich geplĂ€ttet. Haben Sie gewusst, dass man aus reinen Textdateien Diagramme basteln kann? Wenn ja, dann sind Sie mir einen Riesenschritt voraus, denn ich wusste es nicht. Nun weiß ich es, denn ich bin zufĂ€llig ĂŒber die Website Online text to diagram tools von Muhammad Usama gestolpert.

Auf dieser Seite verlinkt Muhammad knapp 40 (!) Programme, mit Sie, nun ja, ich schrieb es schon, aus ganz einfachen Texten Diagramme erstellen können.

Als Beispiel diene Markdeep, die erste App in der Liste. Links sehen Sie das getippte Ausgangsformat und rechts das, was im Browser dann zu sehen ist.

ASCIIFlow Infinity liefert das Zeichenbrett gleich mit. Sie können Ihr Diagramm im Browser direkt „malen“ und anschließend auf Google Drive exportieren oder zur weiteren Verwendung in die Zwischenablage legen. Allerdings ist die Umsetzung nicht immer so einfach. Bei Webgraphviz mĂŒssen Sie schon ein bisschen Programmierkenntnisse mitbringen, um Diagramme zu erzeugen.

Ich finde diese Programme schon sehr cool. Wenn Sie mich allerdings fragen, wozu man das braucht, dann bringen Sie mich in Verlegenheit. Schließlich gibt es mittlerweile die tollsten Anwendungen zum Erstellen von Grafiken, auch online.

Vielleicht begeistern mich diese Apps deswegen, weil sie mich an die Anfangsjahre des Rechenknechts erinnern. Damals wurden mit ganz „normalen“ ASCII-Zeichen nicht nur Diagramm, sondern die reinsten Kunstwerke erstellt. ASCII-Art nannte man das. Beispiele hierfĂŒr finden Sie im Ascii Art Dictionary.

Wie gesagt, viele der Programme in Muhammads Liste wenden sich wohl eher an die Softwareexperten im Publikum. Aber manche sind auch eine schöne Spielerei fĂŒr das Laienvolk.

Hier ein kleines Tutorial, wenn Sie mehr wissen wollen:

Gabriel Santos – ASCII Art Techniques & Animation

 

 

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ApParade: Herein!, MarkDown, Listen, Dateimanager, Bildschirm-Videos, Budgetkontrolle

Seit der letzten ApParade sind wieder einige Tage vergangen. In der Zwischenzeit hat sich einiges an ProgrammvorschlĂ€gen angesammelt. Hier die Apps, die ich fĂŒr besonders interessant halte:

Die App fĂŒr Kneipenbesuche wĂ€hrend Corona: Herein!

Nein, die Pandemie ist noch nicht vorbei, auch wenn manche Zeitgenossen es aufgrund der Lockerungen glauben. Nach wie vor sind ein paar Vorschriften in Kraft, die verhindern sollen, dass uns eine zweite Welle kalt erwischt. Bei uns in Baden-WĂŒrttemberg muss man als Besucher einer GaststĂ€tte nach wie vor seine Daten sowie die Uhrzeit fĂŒr die Einkehr hinterlassen. Mit Papier und Stift ist das etwas mĂŒhselig. Einfacher geht es mit dem Smartphone mit der App Herein! von Frank Blome. Wie sie funktioniert, erklĂ€rt Jörg Schieb in App statt Zettel: Restaurantbesuche komfortabler machen.

Noch ein Markdown-Editor: Zettlr

Mittlerweile sind die vielen Markdown-Editoren auf dem Markt nicht mehr zu zĂ€hlen. Auf meinem Windows-Desktop-Rechner verwende ich derzeit WriteMonkey, in der Version 2.7. Mittlerweile ist die Version 3 erschienen, mit der ich mich allerdings noch nicht so recht anfreunden kann. Außerdem teste ich gerade ausfĂŒhrlich Typora, eine App, die ich auch auf meinem Mac nutzen kann. Nun bin ich ĂŒber Zettlr fĂŒr Windows gestolpert. Die Macher behaupten, dass Zettlr noch etwas mehr kann als Typora. Wie bereits der Name vermuten lĂ€sst, soll Zettlr sogar die Zettelkasten-Methode nach Luhmann unterstĂŒtzen. Ich kann dazu nichts sagen, denn ich habe diese Methode bis heute nicht begriffen.

Zettlr Introduction: Getting Started

 

Listen in Spaltenform: Columns

Wenn Sie gerne mit Listen arbeiten und die Übersicht behalten wollen, dann sind Sie bei Columns genau richtig. On dieser webbasierten Anwendung ordnen Sie Ihre Notizen, Aufgaben in Spalten an, die sie nahezu beliebig gestalten können. Individuelle Überschriften, Farben. Checkboxes: Alles ist möglich. Sie können mit KollegInnen sogar ĂŒber einzelne Listenpunkte chatten. Columns ist wirklich ein beeindruckendes Programm!

Die einzige Sorge, die mich bei solchen Umsonst-Apps immer umtreibt: Diese Programme werden von den Betreibern immer wieder auch vom Netz genommen. Und dann stehen Sie da mit Ihren Daten…

Columns.me Review: A new type of checklist app

 

Ein visueller Dateimanager: Cryo

Wenn Sie zu den Mitmenschen gehören, die ihren visuellen Sinneskanal besonders nutzen, dann könnte der Dateimanager cryo fĂŒr Sie interessant sein. cryo stellt die Dateistruktur auf Ihrem Rechner visuell in Form von Diagrammen dar, die an Mind-Maps erinnern. Auf diese Weise können Sie auf einem Blick die Dateihierarchie auf der Festplatte Ihres Rechenknechts erfassen. Die App gibt es fĂŒr Windows, Mac und Linux und wird als Freemium-Software vertrieben.

Wenn Sie Windows nutzen und die visuelle Darstellung fĂŒr Sie nicht so wichtig ist, können Sie den Windows eigenen Fileexplorer auch anderweitig ersetzen. Zum Beispiel ganz kostenfrei mit Files UWP. Eine Beschreibung gibt Ihnen Brendan Hesse in seinem Artikel Replace File Explorer With This Free Windows App.

Bildschirm filmen ganz einfach: Screen Recorder

Wenn Sie einmal auf die Schnelle ein Filmchen von Ihrem Bildschirm aufnehmen wollen, dann mĂŒssen Sie nicht extra ein eigenes Programm installieren. FĂŒr das Bildschirm-Video zwischendurch brauchen Sie nur Ihren Browser und Screen Recorder. Screen Recorder macht wirklich nur das, was der Name verspricht, nĂ€mlich Bildschirmaufnahmen. DafĂŒr ist das Design minimalistisch, die Bedienung einfach.

Wie Ihr Budget kontrollieren: Money for Excel

Ältere LeserInnen werden sich vielleicht daran erinnern, dass es zu urvordenklicher Zeit ein Microsoft-Programm gab, mit dem Sie Ihre Geldbewegungen kontrollieren konnten. Es hatte den einfallsreichen Titel Microsoft Money und wurde 2011 eingestellt. Nun feierte Money seine Auferstehung in Form einer Erweiterung fĂŒr Excel. Arjun Tomar, stellt die Erweiterung in seinem Beitrag Introducing Money in Excel, an easier way to manage your finances vor. Die Erweiterung gibt es bislang nur fĂŒr die USA, ob sie mit der deutschen Version von Excel lĂ€uft, ist mir nicht bekannt. Vielleicht weiß ein(e) ToolBlog-LeserIn NĂ€heres.

How to use Money in Excel

 

 

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Arbeiten mit Notion: Ein Erfahrungsbericht (Gastbeitrag)

Vor einiger Zeit habe ich auf Twitter gefragt, ob irgendjemand in der Twitterwelt das Notizen-mach-Programm Notion benutzt und Erfahrungen gesammelt hat. Denn mittlerweile mausert sich Notion zum ernsthaften Wettbewerber fĂŒr den Platzhirschen Evernote.

Erfahrungen sammeln ist das eine, darĂŒber zu sprechen oder gar zu schreiben, das andere. ToolBlog-Leserin Daniela Schulz hat einen umfangreichen Bericht darĂŒber geschrieben, warum sie von Notion begeistert ist und wie sie Notion nutzt. Lesen Sie selbst:

 

Da melde ich mich mal und schreibe Ihnen dazu einige Zeilen. Aus GrĂŒnden: ich bin da nĂ€mlich schwer von notion angefixt. Notion legt ziemlich zu in den letzten Monaten, im deutschsprachigen Raum scheint es aber noch nicht ganz so bekannt zu sein. Ich benutze es seit Anfang MĂ€rz sehr intensiv. Dass es nun in der Basisversion kostenlos ist, finde ich super. Damit lĂ€sst es sich auch das Tool wirklich gut ausprobieren – bei der bisherigen EinschrĂ€nkung auf 1000 Blöcke war das meines Erachtens nach nicht wirklich möglich.

Also was ist Notion ĂŒberhaupt? Die Selbstbezeichnung „All-in-one workspace“ hilft einem auch nicht richtig weiter, aber sie stimmt. Notion ist eine sehr vielseitig zu nutzende Anwendung, die allerhand andere spezifische Tools ersetzen kann. Was es fĂŒr mich einzigartig macht, ist die absolute Gestaltungsfreiheit: ich kann mir meine Arbeitsumgebung so zurecht basteln, wie ich es möchte. Und immer wieder anpassen, wenn sich BedĂŒrfnisse Ă€ndern. Das muss man allerdings mögen und auch die damit einhergehende Lernkurve in Kauf nehmen. Wenn man es frisch installiert, benötigt man entweder vorgefertigte Templates, die man einfach duplizieren und verwenden kann oder (und das ist der bessere Weg) man investiert Zeit und Geduld, sich in die Möglichkeiten des Systems einzuarbeiten und entwickelt sein eigenes Tool – das macht Spaß, und ist eigentlich auch nicht schwer – vieles ist intuitiv gestaltet oder so, dass man es rasch versteht und Erfolgs- und Aha-Erlebnisse nicht lange auf sich warten lassen. Dennoch: Notion erfordert etwas Einsatz – das muss man wollen.

Nun ein paar Anwendungsbeispiele:

Strukturiertes Sammeln von Informationen lĂ€sst sich mit Notion gut machen. Es kann durchaus als Evernote-Ersatz genutzt werden. Ich habe eine Datenbank angelegt, wo ich alles, was mir an hilfreichen kleinen Dingen im Leben unterkommt, notiere, mit URL, Notiz und Verschlagwortung ablege und dann leicht wiederfinden kann. Auch Bilder und Dateien lassen sich leicht einfĂŒgen (Beispiel).

„Habittracking“ ist mit Notion leicht und vielfĂ€ltig machbar. Welche Dinge habe ich wann, wie oft gemacht? Es lassen sich monatliche Auswertungen automatisiert erstellen (Beispiel).

Aufgaben- und Projektverwaltung ist eine großer Bereich: es lassen sich Termine mit Erinnerungen anlegen, Aufgaben gefiltert anzeigen nach Arbeitsbereichen, Art der TĂ€tigkeit, verfĂŒgbarer Zeit oder welchen Parametern auch immer – nichts davon ist vorgegeben, das erstellt man alles selbst. Die Aufgabendatenbank kann man mit einer Projektdatenbank verknĂŒpfen. So lĂ€sst sich im Monats- und QuartalsrĂŒckblick gut erfassen, was in welchem Projekt geschehen ist. Es gibt einige Youtube-Videos, die zeigen wie sich Todoist durch Notion ersetzen lĂ€sst (hier oder hier).

Hervorragend gelöst ist die Möglichkeit, ein und dieselbe Datenbank völlig unterschiedlich darzustellen (und diese Darstellungsformen auch abzuspeichern). Mal als schlichte Liste, als Kanban-Board, als Kalender, als Liste, die nach allen möglichen Parametern gefiltert und sortiert wird, u.v.a. Datenbank können beliebig oft auf einer Seite oder verschiedenen Seiten eingebunden werden. Dennoch bleibt es die eine Datenbank, wo eine Änderung dann ĂŒberall zum Tragen kommt.

Notion = Evernote + Todoist + Trello + Google Calendar

 

Besonders ist auch, dass jeder Datenbankeintrag zugleich die Funktion einer Seite hat. Das heißt: neben den strukturierten Daten wie Vorname, Nachname, Adresse, etc. kann ich auch unstrukturierte Daten wie Text und Bilder außerhalb der Datenfelder erfassen (z.B. eine Telefonnotiz, o.Ă€.). Kann man nutzen, muss man aber nicht.

Schwerpunkt fĂŒr mich ist die Aufgabenverwaltung, die wirklich recht viele Parameter umfasst. In der Darstellung auf der Startseite meines Notion-Systems habe ich aber die allermeisten ausgeblendet – ich sehe nur das, was ich will: das, was ich mit „wichtig“ gekennzeichnet habe, das, was in dieser Woche anliegt, o.Ă€. Kann also Aufgaben im kirchlichen Ehrenamt auf einer anderen Seite anzeigen lassen, als berufliche Aufgaben. Erfasst werden sie aber alle in einer Datenbank. Ich habe mir eine „Inbox“ eingerichtet, in der ich Aufgaben rasch notieren kann, wenn sie mir einfallen. Diese Inbox gehe ich dann durch und plane und verschlagworte die Aufgaben dann, wenn ich dazu Zeit habe.

Auch die Arbeit im Team ist möglich – das habe ich aber bisher nicht ausprobiert. Es gibt viele Anleitungen auf Youtube, Notion selbst hat einen eigenen Youtube-Kanal mit vielen Videos fĂŒr Einsteiger. – hier empfiehlt sich auch ein Blick auf die „Featured Channels“, die Nutzungsbeispiele und Tutorials verschiedener AnwenderInnen zeigen.

Abschließend noch zwei Bemerkungen:

Die Möglichkeiten der freien Konfiguration, das Ausloten dessen, was geht – das hat eine kreative Community hervorgebracht. Viele Menschen sind Ă€ußerst hilfbereit und stellen ihre selbstentwickelten Templates anderen frei zur (hier eine Auswahl).

Wer Gefahr lĂ€uft, sich im Erstellen und Modifizieren der Arbeitsumgebung zu verlieren, der muss bei Notion ein bisschen aufpassen. Es fĂŒhlt sich eben durchaus produktiv an, wenn man sich damit beschĂ€ftigt, seine Templates und Dashboards zu optimieren. In dieser Hinsicht verfĂŒhrt das Tool zum Prokrastinieren – man ist im Flow und gut beschĂ€ftigt, aber erledigt nicht unbedingt dass, was man auf der Todo-Liste stehen hatte.

 

Es scheint so, dass der User mittlerweile tatsÀchlich die Qual der Wahl hat. Evernote ist nicht mehr allein auf der Welt. Daneben stehen Programme, hinter denen interessante Konzepte stehen wie eben Notion oder auch Roam oder TiddlyWiki.

Man kommt wohl nicht darum herum, sich vor der Wahl fĂŒr ein Programm zu ĂŒberlegen, was genau man damit machen will. Das sollte zwar selbstverstĂ€ndlich sein, bietet aber auch keine GewĂ€hrleistung fĂŒr die „richtige“ Wahl, denn meistens merkt man erst beim Gebrauch, was fehlt oder was man gerne anders hĂ€tte.

Umso wertvoller sind daher solche Berichte aus der Praxis, die dabei helfen, sich ein Bild ĂŒber die Philosophie und die Funktionsweise eines Programms zu machen.

Vielen herzlichen Dank, liebe Daniela Schulz, fĂŒr diesen ausfĂŒhrlichen informativen Erfahrungsbericht!

 

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Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. GemĂ€ĂŸ dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas ĂŒber Bord werfen, was sich bewĂ€hrt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller AnsĂ€tze finden Sie auf der Website uses this. Dort erzĂ€hlen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen HintergrĂŒnden, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Die Website uses this ist eine

collection of nerdy interviews asking people from all walks of life what they use to get the job done.

In den Kategorien finden Sie alle die Berufe, deren VertreterInnen bislang interviewt worden sind. Das sind seit Bestehen der Seite (2009) eine ganze Menge. Wenn Sie ein bisschen stöbern, tun sich da ganz neue Perspektiven auf.

 

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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Windows rauf- und runterfahren: Shutdown7

Manchmal stolpert man ĂŒber kleine Softwareperlen, die das Computerleben erheblich vereinfachen können. Shutdown7 ist ein solches feines Helferlein. Mit dieser Freeware können Sie zu festgelegten Zeiten

  • automatisch den Rechner herunterfahren oder neustarten
  • den Monitor abschalten
  • in den Ruhezustand wechseln
  • und vieles mehr.

Kurzum, das Programm ist so flexibel, dass ich manches aus der Featureliste gar nicht verstehe. Das gilt aber sicher nicht fĂŒr Sie. Deshalb empfehle ich Ihnen, das Programm einmal nĂ€her unter die Lupe zu nehmen.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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Daten visualisieren mit Tulip

Ingenieure und Naturwissenschaftler haben es bei ihren PrĂ€sentation oft schwerer als Ökonomen oder Marketingmenschen. Ich denke hier vor allem an die Visualisierung der dargebotenen Inhalte. WĂ€hrend letztere oft „nur“ Statements mit eingehenden Bildern unterstreichen mĂŒssen, kĂ€mpfen Naturwissenschaftler in der Regel damit, große Zahlenfriedhöfe mit geeigneten Diagrammen anschaulich zu machen.

Tulip ist ein Programm, dass die Visualisierung von Zahlen, Daten, Fakten erleichtern soll. Sie können hier verschiedene Daten miteinander in Beziehung setzen und diese Beziehungen auf geeignete Weise grafisch darstellen (Beschreibung):

Tulip is an information visualization framework dedicated to the analysis and visualization of relational data. Tulip aims to provide the developer with a complete library, supporting the design of interactive information visualization applications for relational data that can be tailored to the problems he or she is addressing.

Das Programm stammt offenbar von der UniversitĂ€t Bordeaux und wird Ihnen kostenlos zum Download zur VerfĂŒgung gestellt. Allerdings ist die Bedienung nicht ganz einfach, das kann man schon an den Diagrammenersehen, die Tulip erzeugt. Aus diesem Grund gibt es auch ein FĂŒlle von Anleitungen und ein Nutzerforum.

FĂŒr einen ersten Einstieg empfehle ich Ihnen dieses Video:

Tulip Software Presentation

 

 

BĂŒcher zum Artikel (Werbung)

 

 

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Aufgaben organisieren: Text oder Tabellen?

Wie meine LeserInnen wissen, ist fĂŒr mich MS Outlook das Mittel der Wahl, wenn es um die Organisation meiner Arbeit geht. Allerdings Ă€rgere ich mich aus verschiedenen GrĂŒnden gerade sehr ĂŒber Office 365 Microsoft 365 und ich liebĂ€ugele damit, mein Abonnement zum Ende des Jahres zu beenden. Was dann?

Da ich mich zum minimalistischen Prinzip hingezogen fĂŒhle und sowohl Windows als auch den Mac benutze, wĂ€r die Aufgabenorganisation mit Textdateien denkbar. Ich habe darĂŒber im ToolBlog mehrfach berichtet. Hier eine Auswahl:

Eine andere Möglichkeit wÀre der Einsatz einer Tabellenkalkulation, z. B. LibreOffice Calc oder ein einschlÀgiges online-Produkt wie Google Tabellen.

Wie dies zu bewerkstelligen ist, können Sie in dem Artikel Getting Things Done mit Google Tabellen nachlesen.

So eine online-Variante oder auch die Verwendung von txt-Dateien hat fĂŒr mich noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Ich arbeite sowohl mit Windows als auch mit dem Mac. Beide Varianten sind unabhĂ€ngig von der Plattform. Wer schon einmal parallel mit Outlook fĂŒr Windows und fĂŒr Mac gearbeitet hat, weiß das zu schĂ€tzen.

Vielleicht gelingt es mir aber auch einmal, Thunderbird mit einem vernĂŒnftigen Aufgabenmanager zu kombinieren. „VernĂŒnftig“ heißt fĂŒr mich, dass ich ihn nach den Ideen von Michael Linenberger konfigurieren kann. Kostenlos und OpenSource sollte das Ganze dann auch noch sein.

Sagen Sie nicht, ich wÀre anspruchsvoll.

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

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ApParade: pdf-Reader, Dateien organisieren, Diagramme, Termine, Links kĂŒrzen, Screenshots

Es ist nun ein paar Tage her, dass ich hier auf diesem Bildschirm einen Beitrag veröffentlicht habe. Der Grund fĂŒr die Unterbrechung liegt auf der Hand. Auch mich lĂ€sst die Corona-Krise nicht kalt. Offensichtlich gibt es aber ein normales Leben im anormalen. Und so gibt es ab sofort wieder etwas zu lesen im ToolBlog. Schließlich kann ich ja nicht ewig Pause machen und gebannt auf das Rauschen achten, das die Meinungen echter und vermeintlicher Experten verursachen.

Starten möchte ich mit einer Übersicht ĂŒber interessante Apps, auf die ich in den letzten Tagen gestoßen bin.

Ein neuer pdf-Reader: Slim PDF Reader 2

Ich gebe zu, pdf-Reader gibt es wie Sand am Meer. Nun ist noch einer hinzugekommen: Slim PDF Reader. Er kommt aus demselben Haus wie Able2Extract Professionalℱ, ĂŒber das ich im ToolBlog bereits berichtet habe. FĂŒr mich wird diese App wohl in Zukunft der Standard auf meinem Rechner werden, denn er ist schlank und gut ausgestattet. Gut, das sind andere auch. Das i-TĂŒpfelchen ist fĂŒr mich die Bedienung und die Optik des Programms. Die Beurteilung des Designs bleibt natĂŒrlich Ihrem Geschmack ĂŒberlassen. Die App lĂ€uft unter Windows, Linux und auf dem Mac.

Dateien und Verzeichnisse organisieren: DropIt

Das Organisieren von Dateien und Verzeichnissen ist ein trockenes, wenn auch wichtiges GeschĂ€ft. HierfĂŒr gibt es einige sog. Dateimanager auf dem Markt, die diese Arbeit erleichtern sollen. Ein kostenloser Vertreter aus dem Open Source Bereich ist DropIt. Damit können Sie einfacher als sonst Dateien hin- und herschieben, verschlĂŒsseln, filtern, drucken, umbenennen und noch viel mehr. DropIt lĂ€uft unter Windows und ist ummesonscht (um Spenden wird gebeten).

HOW TO DropIt file & folder management tool

Online Grafiken erstellen: Vectr

KĂŒrzlich musste ich fĂŒr ein Tutorial auf die Schnelle eine Grafik erstellen. Ich mache das nicht oft, aus diesem Grund wollte ich kein besonderes Grafikprogramm installieren. Erste Versuche mit LibreOffice und Word waren unbefriedigend, denn der Aufwand stand in keinem VerhĂ€ltnis zum Nutzen. Genau fĂŒr solche FĂ€lle eignet sich Vectr. Mit dieser App können Sie im Browser schnell und einfach Diagramme (und noch einiges mehr) erstellen. Installieren brauchen Sie nichts, bezahlen auch nicht.

Getting Started with Vectr

Gemeinsame Termine finden: Nuudel

Sie kennen sicher Doodle, das Programm, mit dem Sie bequemTermine fĂŒr gemeinsame AktivitĂ€ten finden können. Genau das können Sie auch mit nuudel tun. Was ist anders an Nuudel? Das Programm speichert nichts und ist daher datensicher. Mit einem einfachen Kniff, der auf der Website beschrieben wird, brauchen Sie als Owner der Befragung noch nicht mal Ihre E-Mail-Adresse angeben, wenn Sie nicht wollen. Neben der Terminfindung sind auch einfache Umfragen möglich. Leicht zu bedienen, kostenlos und funktioniert!

Lange Links zu kurzen machen: KurzeLinks.de

Wenn Sie so wie ich öfters mal Links verschicken, dann haben Sie sicher auch schon mal einen Link-KĂŒrzer benutzt. Bitly oder Ow.ly sind bekannte Vertreter dieses Genres, die in ihrer kommerziellen Version auch noch einiges mehr können als „nur“ Linkadressen kĂŒrzen. Wenn Sie es lieber kostenlos und in Deutsch mögen, dann versuchen Sie es doch einmal mit KurzeLinks.de. Das Programm ist datenschutzfreundlich und bietet die Möglichkeit die Kurzlinks in gewissen Grenzen weiter zu bearbeiten. Sie können auch den GĂŒltigkeitszeitraum beschrĂ€nken, den Link durch ein Passwort schĂŒtzen, einen QR-Code generieren und noch ein paar andere Kleinigkeiten mehr. KurzeLinks.de ist derzeit das Mittel meiner Wahl.

Screenshots erstellen und bearbeiten: ShareX

Ein viel benutztes Programm auf meinem Rechner ist Snagit, mit dem man einfach Bildschirmaufnahmen und -Videos erstellen kann. Die Software ist gut, aber nicht kostenfrei. Wenn Sie kein Geld ausgeben möchten und trotzdem ansprechende Bildschirmfotos (aka Screenshots) erstellen und anschließend bearbeiten wollen, dann schauen Sie sich doch einmal ShareX an. Sie können damit alle möglichen Arten von Screenshots schießen und bearbeiten. Aber nicht nur das: Auch das Teilen mit unterschiedlichsten Services ist möglich. Eine eierlegende Wollmilchsau fĂŒr Windows, kostenlos noch dazu.

Das bessere Puush? â–ș Software Vorstellung : ShareX | SephsRevenge

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In diesen Tagen wichtig: Allerhand digitales Zeug

Ich will kein Wort ĂŒber Corona verlieren. Da ist „alles schon gesagt, nur noch nicht von allen“ (Karl Valentin). Allerdings habe ich mir vorgenommen, interessante Ideen, Links, Apps und (auch analoge) Anregungen zu sammeln. Not macht bekanntlich erfinderisch, und da kommt schon einiges Be-Merkens-Wertes zutage.

Außerdem wird es wieder eine Zeit danach geben und dann ist es vielleicht nĂŒtzlich, sich daran zu erinnern, was uns damals geholfen hat und was vielleicht auch nicht.

Da ich mich auch etwas in der evangelischen Kirche engagiere, stehen weiter unten auch Tipps aus und fĂŒr dieses Umfeld. Das ist mir persönlich sehr wichtig, wenn Sie das stören sollte, ĂŒberlesen Sie es einfach. Aber wer weiß, vielleicht finden Sie auch da die eine oder andere Anregung fĂŒr den „weltlichen“ Gebrauch.

Online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit

Wenn wir uns schon nicht persönlich nahekommen dĂŒrfen, so sollten wir uns dennoch nahe sein. Dabei helfen Tools zur Kommunikation online:

Linksammlungen und Anleitungen

Empfehlungen fĂŒr einzelne Tools

[Dank an @AndreasPublic, @SCRUMschau, @robert_we, @spacedani, @selinafui2, @jepe92, @schlossblog, @SwiftLizard, @krolli53], @madiko

Ich habe mich sehr angestrengt, dass mir beim Dankeschön niemand durch die Lappen gegangen ist. Sollte mir es doch passiert sein, danke ich Euch anonym und bitte um Verzeihung.

Hier eine Video-Anleitung fĂŒr die Arbeit mit Jitsi, gedacht als online-Klassenzimmer, aber auch fĂŒr andere online-Konferenzen.

So gelingt das virtuelle Klassenzimmer 2 – Ein Tool fĂŒr die Onlinekonferenz

 

In diesem Zusammenhang ein (von ihm abgewandeltes) Zitat
meines geschÀtzten Kollegen Marcus Raitner. Denken Sie dran!

Wenn du eine Scheißbesprechung digitalisierst, dann hast du eben eine scheiß digitale Besprechung!

Ideen, Anregungen

Wir werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten einiges anders machen mĂŒssen. Hier finden Sie ein paar Idee dazu:

 

Kirchlicher Bereich

Apps

Ich bin mir bewusst, dass diese Übersicht nur ein Bruchteil der Ideen und Angebote darstellt. Daher meine Bitte: Sollten Sie auf etwas stoßen, auf das ich an dieser Stelle hinweisen sollte, dann lassen Sie mich es wissen. Bitte benutzen Sie dazu die Kommentarfunktion. Ich pflege Ihre Tipps dann ein.

Nochmals vielen Dank.
Besondere UmstĂ€nde erfordern besondere Maßnahmen.

 

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BĂŒcher hören mit Spotify

Seit lĂ€ngerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lĂ€sst kaum WĂŒnsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach HörbĂŒchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die HörbĂŒcher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder HörbĂŒcher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach HörbĂŒchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nĂ€chste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewĂ€hltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und ĂŒberall hören, auch wenn mal kein Netz in der NĂ€he ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos ĂŒberzeugt!

Ach ja, ich hÀtte fast vergessen zu erwÀhnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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