Archiv der Kategorie: Software

Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. GemĂ€ĂŸ dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas ĂŒber Bord werfen, was sich bewĂ€hrt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller AnsĂ€tze finden Sie auf der Website uses this. Dort erzĂ€hlen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen HintergrĂŒnden, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Die Website uses this ist eine

collection of nerdy interviews asking people from all walks of life what they use to get the job done.

In den Kategorien finden Sie alle die Berufe, deren VertreterInnen bislang interviewt worden sind. Das sind seit Bestehen der Seite (2009) eine ganze Menge. Wenn Sie ein bisschen stöbern, tun sich da ganz neue Perspektiven auf.

 

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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Windows rauf- und runterfahren: Shutdown7

Manchmal stolpert man ĂŒber kleine Softwareperlen, die das Computerleben erheblich vereinfachen können. Shutdown7 ist ein solches feines Helferlein. Mit dieser Freeware können Sie zu festgelegten Zeiten

  • automatisch den Rechner herunterfahren oder neustarten
  • den Monitor abschalten
  • in den Ruhezustand wechseln
  • und vieles mehr.

Kurzum, das Programm ist so flexibel, dass ich manches aus der Featureliste gar nicht verstehe. Das gilt aber sicher nicht fĂŒr Sie. Deshalb empfehle ich Ihnen, das Programm einmal nĂ€her unter die Lupe zu nehmen.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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Daten visualisieren mit Tulip

Ingenieure und Naturwissenschaftler haben es bei ihren PrĂ€sentation oft schwerer als Ökonomen oder Marketingmenschen. Ich denke hier vor allem an die Visualisierung der dargebotenen Inhalte. WĂ€hrend letztere oft „nur“ Statements mit eingehenden Bildern unterstreichen mĂŒssen, kĂ€mpfen Naturwissenschaftler in der Regel damit, große Zahlenfriedhöfe mit geeigneten Diagrammen anschaulich zu machen.

Tulip ist ein Programm, dass die Visualisierung von Zahlen, Daten, Fakten erleichtern soll. Sie können hier verschiedene Daten miteinander in Beziehung setzen und diese Beziehungen auf geeignete Weise grafisch darstellen (Beschreibung):

Tulip is an information visualization framework dedicated to the analysis and visualization of relational data. Tulip aims to provide the developer with a complete library, supporting the design of interactive information visualization applications for relational data that can be tailored to the problems he or she is addressing.

Das Programm stammt offenbar von der UniversitĂ€t Bordeaux und wird Ihnen kostenlos zum Download zur VerfĂŒgung gestellt. Allerdings ist die Bedienung nicht ganz einfach, das kann man schon an den Diagrammenersehen, die Tulip erzeugt. Aus diesem Grund gibt es auch ein FĂŒlle von Anleitungen und ein Nutzerforum.

FĂŒr einen ersten Einstieg empfehle ich Ihnen dieses Video:

Tulip Software Presentation

 

 

BĂŒcher zum Artikel (Werbung)

 

 

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Aufgaben organisieren: Text oder Tabellen?

Wie meine LeserInnen wissen, ist fĂŒr mich MS Outlook das Mittel der Wahl, wenn es um die Organisation meiner Arbeit geht. Allerdings Ă€rgere ich mich aus verschiedenen GrĂŒnden gerade sehr ĂŒber Office 365 Microsoft 365 und ich liebĂ€ugele damit, mein Abonnement zum Ende des Jahres zu beenden. Was dann?

Da ich mich zum minimalistischen Prinzip hingezogen fĂŒhle und sowohl Windows als auch den Mac benutze, wĂ€r die Aufgabenorganisation mit Textdateien denkbar. Ich habe darĂŒber im ToolBlog mehrfach berichtet. Hier eine Auswahl:

Eine andere Möglichkeit wÀre der Einsatz einer Tabellenkalkulation, z. B. LibreOffice Calc oder ein einschlÀgiges online-Produkt wie Google Tabellen.

Wie dies zu bewerkstelligen ist, können Sie in dem Artikel Getting Things Done mit Google Tabellen nachlesen.

So eine online-Variante oder auch die Verwendung von txt-Dateien hat fĂŒr mich noch einen anderen entscheidenden Vorteil. Ich arbeite sowohl mit Windows als auch mit dem Mac. Beide Varianten sind unabhĂ€ngig von der Plattform. Wer schon einmal parallel mit Outlook fĂŒr Windows und fĂŒr Mac gearbeitet hat, weiß das zu schĂ€tzen.

Vielleicht gelingt es mir aber auch einmal, Thunderbird mit einem vernĂŒnftigen Aufgabenmanager zu kombinieren. „VernĂŒnftig“ heißt fĂŒr mich, dass ich ihn nach den Ideen von Michael Linenberger konfigurieren kann. Kostenlos und OpenSource sollte das Ganze dann auch noch sein.

Sagen Sie nicht, ich wÀre anspruchsvoll.

 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

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ApParade: pdf-Reader, Dateien organisieren, Diagramme, Termine, Links kĂŒrzen, Screenshots

Es ist nun ein paar Tage her, dass ich hier auf diesem Bildschirm einen Beitrag veröffentlicht habe. Der Grund fĂŒr die Unterbrechung liegt auf der Hand. Auch mich lĂ€sst die Corona-Krise nicht kalt. Offensichtlich gibt es aber ein normales Leben im anormalen. Und so gibt es ab sofort wieder etwas zu lesen im ToolBlog. Schließlich kann ich ja nicht ewig Pause machen und gebannt auf das Rauschen achten, das die Meinungen echter und vermeintlicher Experten verursachen.

Starten möchte ich mit einer Übersicht ĂŒber interessante Apps, auf die ich in den letzten Tagen gestoßen bin.

Ein neuer pdf-Reader: Slim PDF Reader 2

Ich gebe zu, pdf-Reader gibt es wie Sand am Meer. Nun ist noch einer hinzugekommen: Slim PDF Reader. Er kommt aus demselben Haus wie Able2Extract Professionalℱ, ĂŒber das ich im ToolBlog bereits berichtet habe. FĂŒr mich wird diese App wohl in Zukunft der Standard auf meinem Rechner werden, denn er ist schlank und gut ausgestattet. Gut, das sind andere auch. Das i-TĂŒpfelchen ist fĂŒr mich die Bedienung und die Optik des Programms. Die Beurteilung des Designs bleibt natĂŒrlich Ihrem Geschmack ĂŒberlassen. Die App lĂ€uft unter Windows, Linux und auf dem Mac.

Dateien und Verzeichnisse organisieren: DropIt

Das Organisieren von Dateien und Verzeichnissen ist ein trockenes, wenn auch wichtiges GeschĂ€ft. HierfĂŒr gibt es einige sog. Dateimanager auf dem Markt, die diese Arbeit erleichtern sollen. Ein kostenloser Vertreter aus dem Open Source Bereich ist DropIt. Damit können Sie einfacher als sonst Dateien hin- und herschieben, verschlĂŒsseln, filtern, drucken, umbenennen und noch viel mehr. DropIt lĂ€uft unter Windows und ist ummesonscht (um Spenden wird gebeten).

HOW TO DropIt file & folder management tool

Online Grafiken erstellen: Vectr

KĂŒrzlich musste ich fĂŒr ein Tutorial auf die Schnelle eine Grafik erstellen. Ich mache das nicht oft, aus diesem Grund wollte ich kein besonderes Grafikprogramm installieren. Erste Versuche mit LibreOffice und Word waren unbefriedigend, denn der Aufwand stand in keinem VerhĂ€ltnis zum Nutzen. Genau fĂŒr solche FĂ€lle eignet sich Vectr. Mit dieser App können Sie im Browser schnell und einfach Diagramme (und noch einiges mehr) erstellen. Installieren brauchen Sie nichts, bezahlen auch nicht.

Getting Started with Vectr

Gemeinsame Termine finden: Nuudel

Sie kennen sicher Doodle, das Programm, mit dem Sie bequemTermine fĂŒr gemeinsame AktivitĂ€ten finden können. Genau das können Sie auch mit nuudel tun. Was ist anders an Nuudel? Das Programm speichert nichts und ist daher datensicher. Mit einem einfachen Kniff, der auf der Website beschrieben wird, brauchen Sie als Owner der Befragung noch nicht mal Ihre E-Mail-Adresse angeben, wenn Sie nicht wollen. Neben der Terminfindung sind auch einfache Umfragen möglich. Leicht zu bedienen, kostenlos und funktioniert!

Lange Links zu kurzen machen: KurzeLinks.de

Wenn Sie so wie ich öfters mal Links verschicken, dann haben Sie sicher auch schon mal einen Link-KĂŒrzer benutzt. Bitly oder Ow.ly sind bekannte Vertreter dieses Genres, die in ihrer kommerziellen Version auch noch einiges mehr können als „nur“ Linkadressen kĂŒrzen. Wenn Sie es lieber kostenlos und in Deutsch mögen, dann versuchen Sie es doch einmal mit KurzeLinks.de. Das Programm ist datenschutzfreundlich und bietet die Möglichkeit die Kurzlinks in gewissen Grenzen weiter zu bearbeiten. Sie können auch den GĂŒltigkeitszeitraum beschrĂ€nken, den Link durch ein Passwort schĂŒtzen, einen QR-Code generieren und noch ein paar andere Kleinigkeiten mehr. KurzeLinks.de ist derzeit das Mittel meiner Wahl.

Screenshots erstellen und bearbeiten: ShareX

Ein viel benutztes Programm auf meinem Rechner ist Snagit, mit dem man einfach Bildschirmaufnahmen und -Videos erstellen kann. Die Software ist gut, aber nicht kostenfrei. Wenn Sie kein Geld ausgeben möchten und trotzdem ansprechende Bildschirmfotos (aka Screenshots) erstellen und anschließend bearbeiten wollen, dann schauen Sie sich doch einmal ShareX an. Sie können damit alle möglichen Arten von Screenshots schießen und bearbeiten. Aber nicht nur das: Auch das Teilen mit unterschiedlichsten Services ist möglich. Eine eierlegende Wollmilchsau fĂŒr Windows, kostenlos noch dazu.

Das bessere Puush? â–ș Software Vorstellung : ShareX | SephsRevenge

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In diesen Tagen wichtig: Allerhand digitales Zeug

Ich will kein Wort ĂŒber Corona verlieren. Da ist „alles schon gesagt, nur noch nicht von allen“ (Karl Valentin). Allerdings habe ich mir vorgenommen, interessante Ideen, Links, Apps und (auch analoge) Anregungen zu sammeln. Not macht bekanntlich erfinderisch, und da kommt schon einiges Be-Merkens-Wertes zutage.

Außerdem wird es wieder eine Zeit danach geben und dann ist es vielleicht nĂŒtzlich, sich daran zu erinnern, was uns damals geholfen hat und was vielleicht auch nicht.

Da ich mich auch etwas in der evangelischen Kirche engagiere, stehen weiter unten auch Tipps aus und fĂŒr dieses Umfeld. Das ist mir persönlich sehr wichtig, wenn Sie das stören sollte, ĂŒberlesen Sie es einfach. Aber wer weiß, vielleicht finden Sie auch da die eine oder andere Anregung fĂŒr den „weltlichen“ Gebrauch.

Online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit

Wenn wir uns schon nicht persönlich nahekommen dĂŒrfen, so sollten wir uns dennoch nahe sein. Dabei helfen Tools zur Kommunikation online:

Linksammlungen und Anleitungen

Empfehlungen fĂŒr einzelne Tools

[Dank an @AndreasPublic, @SCRUMschau, @robert_we, @spacedani, @selinafui2, @jepe92, @schlossblog, @SwiftLizard, @krolli53], @madiko

Ich habe mich sehr angestrengt, dass mir beim Dankeschön niemand durch die Lappen gegangen ist. Sollte mir es doch passiert sein, danke ich Euch anonym und bitte um Verzeihung.

Hier eine Video-Anleitung fĂŒr die Arbeit mit Jitsi, gedacht als online-Klassenzimmer, aber auch fĂŒr andere online-Konferenzen.

So gelingt das virtuelle Klassenzimmer 2 – Ein Tool fĂŒr die Onlinekonferenz

 

In diesem Zusammenhang ein (von ihm abgewandeltes) Zitat
meines geschÀtzten Kollegen Marcus Raitner. Denken Sie dran!

Wenn du eine Scheißbesprechung digitalisierst, dann hast du eben eine scheiß digitale Besprechung!

Ideen, Anregungen

Wir werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten einiges anders machen mĂŒssen. Hier finden Sie ein paar Idee dazu:

 

Kirchlicher Bereich

Apps

Ich bin mir bewusst, dass diese Übersicht nur ein Bruchteil der Ideen und Angebote darstellt. Daher meine Bitte: Sollten Sie auf etwas stoßen, auf das ich an dieser Stelle hinweisen sollte, dann lassen Sie mich es wissen. Bitte benutzen Sie dazu die Kommentarfunktion. Ich pflege Ihre Tipps dann ein.

Nochmals vielen Dank.
Besondere UmstĂ€nde erfordern besondere Maßnahmen.

 

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BĂŒcher hören mit Spotify

Seit lĂ€ngerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lĂ€sst kaum WĂŒnsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach HörbĂŒchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die HörbĂŒcher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder HörbĂŒcher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach HörbĂŒchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nĂ€chste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewĂ€hltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und ĂŒberall hören, auch wenn mal kein Netz in der NĂ€he ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos ĂŒberzeugt!

Ach ja, ich hÀtte fast vergessen zu erwÀhnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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Ein Werkzeug fĂŒr vernetztes Denken: Roam

Schon immer haben mich Programme interessiert, die das Denken im allgemeinen und das vernetzte Denken (gibt es eigentlich ein anderes?) im besonderen unterstĂŒtzen. Daher meine Vorliebe fĂŒr Programme zu Mind-Mapping, Concept-Mapping und andere Methoden dieser Art.

Nun bin ich wieder ĂŒber eine solche Anwendung gestolpert. Sie heißt Roam und ist ein

Note-taking tool fĂŒr networked thought.

Offensichtlich kann man Notizen anlegen und diese durch clevere Verlinkung miteinander vernetzen. Das Programm lĂ€sst sich ĂŒber den Browser steuern, man muss sich auf der entsprechenden Website registrieren. Es gibt also nicht herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner zu installieren.

Ich steige noch nicht so richtig durch, wie Roam funktioniert, die Philosophie dahinter ist mir noch nicht klar. Aber es gibt eine Menge ErklĂ€rvideos zum Beispiel fĂŒr den Einsatz von Roam in der Aufgabenorganisation

Task Management in Roam

 

oder fĂŒr Luhmanns Zettelkastenmethode („Zettlekasting“):

 

Wer so wie ich Text den bewegten Bildern vorzieht, fĂŒr den gibt es eine EinfĂŒhrung, natĂŒrlich mit Roam verfasst.

Über seine Verwendung von Roam hat Nat Eliason einen Erfahrungsbericht geschrieben: Roam: Why I Love It and How I Use It. In diesem ausfĂŒhrlichen Beitrag stellt er vor:

  • Warum er Roam benutzt
  • Wie er es als „Zweithirn“ verwendet
  • Wie das Programm seine ProduktivitĂ€t unterstĂŒtzt

Hauptaugenmerk legt Nat auf den Einsatz als CRM-System, ein Gebiet, das fĂŒr mich nicht so wichtig ist, aber vielleicht die eine Leserin oder den anderen Leser interessiert.

Was mich bei diesen Programmen immer stört ist, dass ich letztendlich nicht die Kontrolle ĂŒber meine Daten habe. Ich meine das gar nicht einmal im Sinne des Datenschutz. Aber was passiert, wenn Roam irgendwann mal wieder vom Netz genommen wird? Wohin kommen dann meine sorgfĂ€ltig gehegten und gepflegten Notizen? Und falls ich sie sichern kann, habe ich dann anderweitig Zugriff um sie auf dem Desktop weiter zu verwenden?

WĂ€re ja nicht das erste Mal (Gruß an Google)…

 

Nachtrag (17. 2. 2020)

Auch Anne-Laure Le Cunff hat sich in einem ausfĂŒhrlichen Artikel mit Roam beschĂ€ftigt: How to use Roam Research: a tool for metacognition. Sie erklĂ€rt, welcher Philosophie Roam folgt und das ist ja fĂŒr einen Newbie schon mal die halbe Miete.

Nachtrag (3. 3. 2020)

Roam scheint derzeit einen kleinen Boom zu erleben. Hier eine Beitrag auf reddit und die Diskussion dazu: Building a Second Brain in Roam…And Why You Might Want To.

 

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Tools fĂŒr die intensive Bahnbenutzung

Ein Kunde von mir hat uns Trainer, Coaches und Berater einmal spöttisch als Nachfahren der Gaukler und Wanderprediger bezeichnet. Man kann trefflich darĂŒber streiten, was an dieser Aussage gerechtfertigt ist, aber bezĂŒglich der ReisetĂ€tigkeit trifft sie ins Schwarze.

Mein Freund und Kollege Jan Fischbach, mit dem ich hin und wieder gemeinsam auftrete, ist einer der Fachleute, wenn es um agile Methode und/oder Scrum geht. Als solcher ist er permanent auf Achse und nutzt fĂŒr seine Reisen fast ausschließlich die Deutsche Bahn. Ich bewundere immer wieder, mit welcher Gelassenheit er die MĂ€tzchen dieses großen Transportunternehmens ertrĂ€gt. Er lĂ€sst sich in keinster Weise durch VerspĂ€tungen, ZugausfĂ€lle oder Änderungen der Wagenreihung seine gute Laune verderben.

Vielleicht liegt es an den Tools, die er fĂŒr das Bahnreisen benutzt. FĂŒr die Leserinnen und Leser beschreibt er in diesem Gastartikel, mit welchen Werkzeugen er die vielen Reisen organisiert und sicherstellt, auch unterwegs nicht aufgeschmissen zu sein, wenn es mal zu „Störungen im Betriebsablauf“ kommt.

… Und hier seine Tipps:

Ich lege pro Jahr mehr als 45.000 km mit der Bahn zurĂŒck. Da kann man schon einiges erleben. Bitte kein Bahn-Bashing an dieser Stelle. Das System Bahn mit seinem Netz und den verschiedenen Beteiligten ist komplex. Und Infrastruktur kann man nicht in kurzer Zeit austauschen. Aber man kann sich vorbereiten. Daher will ich an dieser Stelle vorstellen, welche Dinge mich begleiten.

 

Zur Planung und wĂ€hrend der Fahrt sind die Reiseauskunft und der DB Navigator unverzichtbar. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, die BahnCard in der App zu zeigen. Da muss ich nicht in meiner Tasche danach kramen. Der DB Navigator bietet auch den Ticketverkauf in vielen VerkehrsverbĂŒnden an. Falls Sie fĂŒr Ihre Spesenabrechnung einen Kaufbeleg brauchen, können Sie den eigenstĂ€ndig mit richtiger Rechnungsadresse ĂŒber die Auftragssuche erzeugen.

Wissen Sie wie viele Kilometer Sie mit der Bahn zurĂŒcklegen? FrĂŒher gab es eine Software, mit der man die Trassenpreise ermitteln konnte. DafĂŒr gibt es nun eine eigene Webseite bei der Bahn, den Trassenfinder. Dort kann man die Strecke anzeigen lassen und erfĂ€hrt auch die LĂ€nge. Falls Sie bestimmte Bahnhöfe hĂ€ufiger nutzen, können Sie sich die AbkĂŒrzung der Betriebsstelle merken.

Wenn es beim Umsteigen knapp wird, ist es gut zu wissen, ob die Gleise beim nĂ€chsten Umstieg am selben Bahnsteig liegen oder nicht. Dies erfĂ€hrt man in der Bahnhofssuche. FĂŒr die grĂ¶ĂŸeren Bahnhöfe gibt es eine PDF-Datei mit dem Lageplan, z. B. fĂŒr den Berliner Hbf. Einige davon habe ich schon auf meinem Mobiltelefon gespeichert. Falls Sie dort keinen Plan finden, können Sie Ihr GlĂŒck bei openrailwaymap versuchen. Manchmal werden dort auch die Gleisnummern angezeigt.

Ist mein Zug pĂŒnktlich? Zum Einen gibt es die Informationen zum Zug und zur Abfahrt/Ankunft im DB Navigator. Wenn Sie den Fernverkehr ĂŒberblicken wollen, empfehle ich die unabhĂ€ngige Webseite Zugfinder. Dort können Sie einen Netzbereich auswĂ€hlen und die FernzĂŒge sehen, die dort gerade unterwegs sind. (Wenn Sie zu einem geringen Preis ein Abo abschließen, bekommen Sie eine VerspĂ€tungsprognose.) Sehr schön wird dies auch auf der unabhĂ€ngigen Webseite Zugverfolgung.com dargestellt.

Die DB Station&Service AG hat einen Dienst, der die aktuellen Abfahrten anzeigt. Diese Anzeige kennen Sie vielleicht aus einer DB Lounge. Hier brauchen Sie jetzt die AbkĂŒrzung der Betriebsstelle (s. o.). Der Bahnhof Ravensburg hat das KĂŒrzel TRB. Mit folgender URL sehen Sie die Abfahrten in Ravensburg: https://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=TRB. Eine Ă€hnliche Funktion bietet der Dienst Marudor.de von Thies Clasen. Hier wĂ€hlen Sie den Bahnhof aus und sehen zusĂ€tzliche Informationen zum Zug.

Wenn die Abfahrtstafel viele Meldungen anzeigt, wissen Sie, dass es eine Störung gibt. Eine wichtige Regel fĂŒr mich lautet dann: „Strecke machen“. Das funktioniert meistens, aber nicht immer. Dazu mĂŒssen Sie das Streckennetz und die ZuglĂ€ufe kennen. Welcher Zug bringt mich nĂ€her an mein Ziel? Auf welcher Strecke kann ich die Störung umfahren. Die Karten vom ICE- und vom EC/IC-Netz habe ich ausgedruckt und laminiert dabei. ZusĂ€tzlich habe ich mir im Reisezentrum fĂŒr 4 EUR eine Deutschlandkarte mit den Personenverkehrstrecken gekauft. Das ist die Karte, die auch in den ZĂŒgen im Einstiegsbereich hĂ€ngt.

Dann allzeit gute Fahrt!

 

Hier gibt es noch die AbkĂŒrzungen fĂŒr die grĂ¶ĂŸten Bahnhofe in Deutschland (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berlin Hauptbahnhof: BL und BLS
  • Bremen Hauptbahnhof: HB
  • Dortmund Hauptbahnhof: EDO
  • DĂŒsseldorf Hauptbahnhof: KD
  • Duisburg Hauptbahnhof: EDG
  • Essen Hauptbahnhof: EE
  • Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: FF
  • Hamburg Hauptbahnhof: AH
  • Hannover Hauptbahnhof: HH
  • Köln Hauptbahnhof: KK
  • Leipzig Hauptbahnhof: LL
  • Mannheim Hauptbahnhof: RM
  • MĂŒnchen Hauptbahnhof: MH
  • NĂŒrnberg Hauptbahnhof: NN
  • Stuttgart Hauptbahnhof: TS

Vielen Dank, lieber Jan, fĂŒr diese wertvollen Infos.

 

Und fĂŒr die, die neugierig sind und gerne hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen möchten, ein Vortrag von Daniel Kriesel: BahnMining – PĂŒnktlichkeit ist eine Zier.

36C3 – BahnMining – PĂŒnktlichkeit ist eine Zier

 

Nachtrag (13. 02. 2020)

Der Beitrag von Jan hat mich veranlasst, einmal zu recherchieren, welche Apps die Bahn selbst anbietet. Schließlich hatten die App-Macher auf der re:publica einen bemerkenswerten Auftritt: Mobility re:loaded – Inspiring innovation with #DBLabs.

Hier die Ergebnisse meiner Suche (die wichtigsten Apps hat Jan oben schon vorgestellt):

  • DB Streckenagent: Überwacht die Situation im Nahverkehr und sendet Push-Nachrichten, wenn es etwas zu melden gibt. (iOS, Android)
  • BahnBonus: Die App zum Kundenbindungsprogramm der DB. (iOS, Android)
  • DB Bahnhof live: Hier gibt es Infos zu den meisten Bahnhöfen, auch die Abfahrt- und Ankunftszeiten. Ob sie so aktuell sind wie die von Jan geschilderten Anzeigetafeln, kann ich nicht sagen. (iOS, Android)
  • DB Zug Simulator: SelbsterklĂ€rend. (iOS, Android)
  • DB Bauarbeiten: Anzeige baubedingter FahrplanĂ€nderungen. Gerade in meiner Gegend interessant, denn die SĂŒdbahn wird momentan elektrifiziert. (iOS, Android)
  • DB Barrierefrei: Reisebegleiter fĂŒr FahrgĂ€ste mit EinschrĂ€nkungen. (iOS, Android)
  • WIFI@DB Regio: Internettechnische Service App fĂŒr das regionale Streckennetz. Was sie genau tut, entzieht sich meiner Kenntnis. (iOS, Android)

Ansonsten gibt es natĂŒrlich fĂŒr viele regionale VerkehrsverbĂŒnde noch eigene Programme.

 

 

 

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ApParade: Zeitzonen, Artikelverwaltung, Befindlichkeiten, Dateiversand, Firmennamen

Auf meinen Erkundungsreisen durch das Internet stolpere ich immer wieder ĂŒber Apps. Viele finde ich zwar durchaus interessant, allerdings liefern sie nicht immer Stoff fĂŒr einen eigenen Beitrag im ToolBlog. Trotzdem möchte ich meine Entdeckungen den Leser*innen nicht vorenthalten.

Ich möchte deshalb in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden immer mal wieder um die fĂŒnf neue Anwendungen in einer Art ApParade vorstellen. Vorstellen heißt nicht, dass die Programme von mir getestet worden sind. Ich kĂŒmmere mich auch nicht um die damit verbundene Datensicherheit. Ob Sie eine der vorgestellten Apps ausprobieren wollen, liegt also ganz bei Ihnen, das Risiko auch. Allerdings wĂŒrde ich mich ĂŒber einen Kommentar sehr freuen, wenn Sie erste Erfahrungen sammeln konnten.

Ich hoffe, die Idee findet Ihre Zustimmung. Feedback ist immer willkommen.

Und gleich geht es los:

Das Tool fĂŒr Zeitzonen: Windo (Web)

Wir können zwar nicht ĂŒberall sein, aber wir sind oft ĂŒberall vernetzt. Allerdings möchte nicht jeder unserer GesprĂ€chspartner mitten in der Nacht unseren Anruf entgegennehmen, nur weil es bei uns Mittag ist. Windo – A timezone converter hilft Ihnen durch eine ansprechende grafische Aufbereitung, mit den verschiedenen Zeitzonen besser zurecht zu kommen.

Artikel verwalten: Footnote (Chrome)

Ich kann Ihnen davon ganze Opern singen. Wenn ich im Internet recherchiere, dann komme ich an unzÀhligen interessanten Websites vorbei, die ich gerne irgendwann nochmal lesen möchte. Damit ich die Quellen wiederfinde, benutze ich derzeit zwei Werkzeuge: Pinboard und den Evernote Web Clipper.
Den gleichen Zweck erfĂŒllt auch die Chrome-Erweiterung footnote. Die App verspricht: „Never lose an article again.

Messen Sie Ihre Befindlichkeit: Reflect (Web)

Ich kenne einige Menschen, die regelmĂ€ĂŸig Tagebuch fĂŒhren. Darin notieren Sie die Höhepunkte des Tages oder auch, wofĂŒr sie dankbar sind. Keine schlechte Übung wie ich finde. Mit Reflect können Sie festhalten, wie Ihre Befindlichkeit am entsprechenden Tag war und dies auch mit Bemerkungen versehen. Über die Zeit können Sie vielleicht sogar Trends ausmachen oder Muster identifizieren. Und nein, ich finde das keine Übertreibung Ă  la Selbstoptimierung. Auch Therapeuten können einer solchen Aufzeichnung Sinnvolles abgewinnen.

Sicher Dateien verschicken: ToffeeShare 2.0 (Web)

Wenn Sie öfter Dateien austauschen mĂŒssen, ist es sicher sinnvoll, ein gemeinsames Verzeichnis in der Cloud mit Google Drive, OneDrive & Co einzurichten. Zum gelegentlichen Verschicken auch großer Dateien verwenden Sie ToffeeShare. Die Anwendung verspricht, die Datei verschlĂŒsselt und sicher zum EmpfĂ€nger zu bringen. Auch fĂŒr unsere mobilen Rechenknechte gibt es eine Lösung. Und: „The website is completely in accordance with the GDPR (General Data Protection Regulation), as your data is never stored anywhere.“ Na dann.

FĂŒr GrĂŒnder: Der Business Name Generator (Web)

Es soll ja Menschen geben, die schon so viele Start-ups gegrĂŒndet haben, dass ihnen langsam die Namen fĂŒr die nĂ€chste Unternehmung ausgehen. Hier hilft der Business Name Generator. Er verspricht, innerhalb drei Sekunden den richtigen Firmennamen zu erstellen. Wie er das macht, sehen Sie hier:

Free Business Name Generator – Get Catchy Name in 3 Seconds

 

 

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