Archiv der Kategorie: Software

Wie Sie sich ohne Smartphone in einer fremden Stadt zurechtfinden

Als ich vor urvordenklicher Zeit meinen Wehrdienst absolvierte, lernten wir uns im freien Gelände zu orientieren. Ich erinnere mich an Moosbewuchs an Steinen, an Farne oder das Bestimmen der Himmelsrichtung mit der (analogen) Armbanduhr. Ich gebe zu, allzu viel ist von diesen Kenntnissen nicht hängen geblieben. Außerdem hat uns damals niemand erklärt, wie die Navigation in fremden Städten funktioniert. Offensichtlich hatte die Verteidigung in den ländlichen Gebieten zu erfolgen. Die BBC holt das nach, in einem Artikel mit dem Titel: Six ways to never get lost in a city again. Die empfohlenen Hilfsmittel sind:

  1. Satellitensch√ľsseln
  2. Religiöse Bauten
  3. Verwitterungsspuren
  4. Die Bewegung von Menschenmengen
  5. Die Ausrichtung von Straßen
  6. Wolken

Wer weiß, vielleicht können Sie die Hinweise irgendwann einmal gebrauchen, schließlich halten die Batterien vom Smartphone ja nicht ewig.

Aber wenn der Saft noch reicht…

dann scheint Crowsflight eine interessante App (iOS) zu sein. Hier wird nicht einfach auf einer normalen Stra√üenkarte √° la Google Maps navigiert, sondern es wird lediglich die Richtung vorgegeben, die dann (hoffentlich) zum Ziel f√ľhrt. Auf dieses Weise l√§sst sich im Urlaub so einiges entdecken, was abseits der Hauptroute liegt. Allerdings spricht jetzt der Fu√üg√§nger, die Tauglichkeit f√ľr andere Verkehrsmittel als die eigenen Beine wage ich zu bezweifeln.

Die Anwendung kommt von der Designschmiede CW&T, die auch noch andere merk-w√ľrdige Dinge im Angebot f√ľhren.

 

 

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E-Mails mit reinem Text: Wie, warum, weshalb?

Wie viele ToolBlog-Leser wissen, bin ich bekennender Outlook-Nutzer. Von Haus aus befindet sich Outlook im HTML-Modus. Bei mir allerdings nicht. Ich habe Outlook so eingestellt, dass nur reine Textmails gesendet und empfangen werden.

Warum das so ist, können die Autoren von Use plaintext email viel besser erklären als ich selbst: Why is plaintext better than HTML?. HTML in E-Mails

  • erleichtert das Phishing
  • unterst√ľtzt Datenschutzverletzungen und Datenverfolgung
  • bietet eine Reihe von Sicherheitsl√ľcken
  • lenkt durch bunte Bildchen von der eigentlichen Information ab

und hat noch manch andere Nachteile, wie die Autoren schreiben.

Um diese zu vermeiden, k√∂nnen Sie zu einen den HTML-Modus in Ihrem E-Mail-Programm deaktivieren, wie ich es f√ľr Outlook getan habe.
Die andere M√∂glichkeit, die ich Ihnen zumindest f√ľr den Privatgebrauch emfpfehlen kann, ist die Verwendung eines E-Mail-Clients, der von sich aus nur reinen Text verarbeitet. Use plaintext email gibt Ihnen eine √úbersicht √ľber derartige Programme.

Ein paar weitere Dinge sind au√üerdem noch zu beachten. Auf der Website gibt es auch noch einige Hinweise zur Etiquette f√ľr Text-E-Mails und f√ľr das Versenden von Nachrichten.

Mein Lieblingsthema ist die Untugend, per E-Mail-Pingpong Nachrichten in der L√§nge von Handt√ľchern zu produzieren („top posting“). Gew√∂hnen Sie sich stattdessen an, aus den vorangegangenen Nachrichten zu zitieren. Bei den meisten E-Mail-Programmen ist dies gefahrlos und ohne Aufwand m√∂glich. Au√üerdem erh√§lt man so den nat√ľrlichen Lesefluss. Oder wie die Autoren der Website schreiben:

A: Because it reverses the logical flow of conversation.
Q: Why is top posting frowned upon?

422737 / Pixabay

 

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Markdown, Editoren und mehr

Kennen Sie Markdown?

Wenn Sie nicht, dann empfehle ich Ihnen den entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder meinen Text Lernen Sie Markdown in 10 Minuten.

In meiner Begeisterung f√ľr Markdown lasse ich mich nur ungern √ľbertreffen. Ich finde, Markdown hilft dabei, schnell und effizient Teste zu verfassen, ohne sich von Klicki-Bunti-Formatierungsvorschl√§gen ablenken zu lassen.
Zum Beispiel verwende ich f√ľr das Verfassen meiner ToolBlog Artikel den Markdown-Editor WriteMonkey. Mit ihm schreibe ich den Text, kopiere ihn als HTML-Datei in die Zwischenablage und √ľbertrage ihn ins ToolBlog. Fertig die Laube.

Mittlerweile das Angebot von, auch kostenlosen, Markdown-Editoren schier un√ľbersehbar. Mein Freund und Kollege Frank Hamm hat in seinem Beitrag Die besten Markdown-Editoren f√ľr Windows, MacOS und Online einige aufgelistet. Und auch hier im ToolBlog finden Sie unter Markdown f√ľr Chrome: Textdown (‚Ķund mehr) einige Hinweise.

Die wohl neueste Liste der Editoren liefert Andrew von der Dev Community: State of Markdown Editors 2019. Er empfiehlt Joplin, ein kostenloses Programm, das mit allen gängigen Betriebssystemen läuft. Der Schwerpunkt von Joplin liegt auf dem Erstellen und Verwalten von Aufgabenlisten und Notizen. Es bietet außerdem die Möglichkeit zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren.

Wie auch immer. Hier noch einige spezielle Tipps f√ľr die Verwendung von Markdown:

  • Das Markdown Cheatsheet gibt Ihnen eine √úbersicht √ľber die wichtigsten Auszeichnungsbefehle
  • Mit Markdown-cv k√∂nnen Sie Ihren Lebenslauf zumindest optisch aufh√ľbschen
  • Der Name ist bei Markdown Tables generator Programm. Manchmal braucht man eben Tabellen.
  • Marxico soll den vermissten Markdown-Editor f√ľr Evernote ersetzen. Da ich Marxico nicht benutze, kann ich auch kein Urteil √ľber ihn abgeben.
  • Vor einiger Zeit wies Jan Fischbach hier im Blog auf Pandoc hin, mit dem Sie Dokumente verschiedener Dateiformate ineinander umwandeln k√∂nnen. So formuliert es die Wikipedia etwas umst√§ndlich.
  • Wenn Sie √∂fters Links zitieren m√ľssen, dann empfehle ich Ihnen eine Erweiterung f√ľr Chrome namens Copy as Markdown. Hier k√∂nnen Sie ge√∂ffnete Tabs bequem als Link im Markdown-Format kopieren. Ein kleines, aber √§u√üerst n√ľtzliches Helferlein.

Wenn Sie einen Tipp oder eine Empfehlung bez. Markdown haben, dann immer her damit! Die Kommentarfunktion steht Ihnen zur Verf√ľgung!

 

 

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Freie Icons f√ľr alles M√∂gliche: Mind-Maps, Websites usw.

Die Piktogramme (‚ÄúIcons‚ÄĚ), die von Programmen wie dem Mind-Manager oder XMind mitgeliefert werden, haben mich noch nie vom Hocker gehauen. Wenn Sie Ihre Maps wirklich anschaulich illustrieren oder einfach nur versch√∂nern m√∂chten, dann m√ľssen Sie sich im Internet selbst auf die Suche machen. Sie k√∂nnen sich aber dabei helfen lassen. Von Lea Weitekamp zum Beispiel. In ihrem gleichnamigen Beitrag stellt sie uns Die 15 besten Seiten f√ľr kostenlose Icons und Icon-Fonts¬†vor. Die beschriebenen Icons sind aktuell, denn sie sind im hochmodischen Flat-Design gehalten. Leider liegt der Fokus f√ľr meinen Geschmack zu sehr auf der Darstellung von Social-Media-Anwendungen. Mir w√ľrde es gefallen, wenn mehr ganz normale Objekte dargestellt w√ľrden, so wie bei ‚ÄúFree Web Icons‚ÄĚ etwa. Damit k√∂nnten wir Mind-Mapper mehr anfangen. Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht, ein Dankesch√∂n f√ľr das kostenlose zur Verf√ľgung Stellen!

Wenn Sie noch mehr Icons benötigen, schauen Sie doch einmal bei FreeIconsWeb vorbei. Aber achten Sie wie immer auf evtl.Urheberrechte.

 

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Das Visual Understanding Environment

Wenn Sie mit Concept-Maps arbeiten, dann kennen Sie sicher auch die kostenlose Software Cmap Tools. Mit diesem mächtigen Programm können Sie solche Diagramme erstellen, bearbeiten und verwalten.

Sollten Sie auf der Suche nach einer Alternative zu Cmap Tools sein und m√∂chten dar√ľber hinaus noch die¬† Vorz√ľge von Concept Mapping und Mind-Mapping verbinden, dann gef√§llt Ihnen vielleicht¬†¬†VUE. VLE steht f√ľr Virtual Understanding Environment und wurde von Angeh√∂rigen der Tufts University ausgeknobelt. Auf der Website wird das Programm so beschrieben:

The VUE project is focused on creating flexible tools for managing and integrating digital resources in support of teaching, learning and research. VUE provides a flexible visual environment for structuring, presenting, and sharing digital information.

Sie k√∂nnen sich in einer Galerie den Leistungsumfang dieses Programms anschauen. Die Mapbeispiele sind wirklich sehr beeindruckend. F√ľr den Austausch unter den Benutzern sorgen Tweets und ein Blog. Das Programm l√§uft unter allen drei wichtigen OS-Plattformen.

F√ľr VUE gibt es eine ganze Reihe von Erkl√§rvideos auf YouTube. Wie dieses zum Beispiel:

Visual Understanding Environment Introduction

 

 

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Wie man mit KI neue Musik entdeckt

Seit geraumer Zeit bin ich zufriedener Nutzer des Streamingdienstes Spotify. Dieses Programm schl√§gt mir aufgrund meiner H√∂rgewohnheiten immer wieder Musik vor. Wie es diese Art von Programmen halt so machen…

Da die Vorschl√§ge in Form von Wiedergabelisten oder „K√ľnstler-Radios“ anhand von Kategorien erstellt werden, ist die Gefahr sehr gro√ü, sich in der eigenen Echokammer zu verfangen. Man bekommt immer nur das zu h√∂ren, was man ohnehin immer h√∂rt. G√§nzlich Neues ist auf diese Weise schwer zu entdecken.

Robert Smith weiß um dieses Problem und hat ein Programm entwickelt, das auf intelligente Weise beim Entdecken neuer Musik helfen soll. Er beschreibt es in seinem Artikel How to discover new music on Spotify with Artificial Intelligence.

In dem Artikel beschreibt Robert, wie sein Programm Deej-A.I. vorgeht um neue Musik aufzust√∂bern und stellt einige praktische Anwendungsbeispiele vor. Ganz trivial ist das nicht, aber das war bei K√ľnstlicher Intelligenz auch nicht zu erwarten.

Ich habe Deej-A.I. bislang noch nicht ausprobiert, aber reizen w√ľrde mich ein Versuch allemal. Sollten Sie mir zuvorkommen, dann freue ich mich √ľber einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen.

 

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Lernen mit digitalen Karteikarten

Ich bin ja ein großer Fan des Prinzips der Lernkartei nach Sebastian Leitner. Momentan lerne ich meine Vokabeln mit Anki. Ich gebe zu, ich habe eine ganze Zeitlang gebraucht, um die Arbeitsweise von Anki zu verstehen. Auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich das Programm richtig (aus-) nutze.

Vielleicht helfen mir die Hinweise von Polar: 13 Lucky Tips for using Anki and Spaced Repetition in 2019. Wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich auch intensiv in Anki einarbeiten, mit dem offiziellen Handbuch oder den Artikeln des Anki-Spezialisten Stefan Moosmann.

Eine interessante Alternative zu Anki ist Mochi. Hier k√∂nnen Sie Notizen in Lernkarten umwandeln und nach dem Leitner-Prinzip memorieren. Das Programm gibt es f√ľr Mac, Windows und Linux. Ausprobieren k√∂nnen Sie Mochi im Browser. Das Besondere: Die Eintr√§ge k√∂nnen in Markdown geschrieben werden. F√ľr mich ein gewichtiges Argument.

Wenn Sie gar nichts installieren möchten, dann versuchen Sie es doch einmal mit Quizlet. Sieht auch ganz vielversprechend aus.

 

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Quix ‚Äď Die eierlegende Wollmilchsau f√ľr Bookmarklets

Schauen wir einmal in der Wikipedia nach:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert.

Das wäre jetzt also auch geklärt. Vielleicht haben Sie ja auch solche Bookmarklets in Gebrauch. Vielleicht auch so viele, dass Sie langsam die Übersicht verlieren. Und jetzt kommt Quix ins Spiel. Quix ist ein Bookmarklet, das Ihre Bookmarklets verwaltet, ein Meta-Bookmarklet sozusagen. Das Video zeigt, wie es funktioniert:

 

An introduction to Quix on 14011796

 

Vielleicht haben Sie ja Verwendung f√ľr so etwas.

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Apps f√ľr das Erstellen von Infografiken

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt. Meine Kurznachrichten werden immer durch eine Infografik abgeschlossen. Ich mag diese Infografiken, denn Sie verschaffen einen √úberblick zu Zahlen, Daten, Faken zu einem bestimmten Thema.

Sie m√∂chten Ihre eigenen Infografiken erstellen? Versuchen Sie es doch einmal mit den 5 Best Free Tools to Make Infographics Online, die Kamosh Pathak in seinem Beitrag vorstellt. Wie der 30Titel verr√§t, sind diese Apps frei und webbasiert. Um die ersten Versuche zu starten, m√ľssen Sie also kein Geld ausgeben und auch kein Programm installieren. Hier seine Auswahl:

  1. Canva
  2. Visme
  3. Piktochart
  4. Venngage
  5. Infogram

Dass die Programme kostenfrei sind, stimmt leider nicht so ganz, denn sie folgen dem Freemium-Modell. Meist k√∂nnen Sie nur eine begrenzte Anzahl an Infografiken mit ebenso begrenzten Programmfunktionen erstellen. Wenn Sie die Anwendung in ganzer Pracht nutzen wollen, wird ein Obolus f√§llig. Nun gut, f√ľr das Ausprobieren und die ersten Schritte d√ľrften die kostenlosen Varianten erst einmal ausreichen.

Wenn Ihnen die o.a. Auswahl nicht ausreicht, dann gibt es auch noch andere Alternativen. Einige davon habe ich in Werkzeuge f√ľr Infografiken aufgef√ľhrt. Karl Gude hat dar√ľber sogar eine [Pr√§sentation auf Slideshare] erstellt.

Sie k√∂nnen Ihre Infografik aber auch mit dem erstellen, was bei Ihnen sowieso auf dem Rechner ist, mit Bordmitteln sozusagen.¬†Lesen Sie hier, wie Sie Infografiken mit Powerpoint erstellen. Powerpoint d√ľrfte auf jedem gut sortierten Rechner installiert sein.

Von Venngage gibt es auch eine nette Anleitung f√ľr Beginner, die Ihnen bei der Arbeit unter die Arme greift.

Ansonsten betrachten Sie einfach diese Infographic About Infographics:

 

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User Storys als Excel Chart

Die Formulierung von Anforderungen an ein Produkt aus Sicht der Kunden halte ich f√ľr essentiell. Nur so kann man die Gefahr minimieren, am Kunden vorbei zu produzieren. Besonders bew√§hrt hat sich hier der Ansatz der User Story.

Eine User Story besteht im Prinzip aus einem kurzen Satz mit den Elementen:

Als <Rolle> möchte ich <Ziel/Wunsch>, um <Nutzen>

Mike Cohn hat aus dieser Formulierungsvorlage ein Excel-Template gestrickt: A Sample Format for a Spreadsheet-Based Product Backlog.

Vielleicht kann ja der eine oder die andere CEO (Chief Excel Officer) unter der Leserschaft dieses gebrauchen.

 

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