Archiv der Kategorie: Software

E-Mails mit reinem Text: Wie, warum, weshalb?

Wie viele ToolBlog-Leser wissen, bin ich bekennender Outlook-Nutzer. Von Haus aus befindet sich Outlook im HTML-Modus. Bei mir allerdings nicht. Ich habe Outlook so eingestellt, dass nur reine Textmails gesendet und empfangen werden.

Warum das so ist, können die Autoren von Use plaintext email viel besser erklären als ich selbst: Why is plaintext better than HTML?. HTML in E-Mails

  • erleichtert das Phishing
  • unterstützt Datenschutzverletzungen und Datenverfolgung
  • bietet eine Reihe von Sicherheitslücken
  • lenkt durch bunte Bildchen von der eigentlichen Information ab

und hat noch manch andere Nachteile, wie die Autoren schreiben.

Um diese zu vermeiden, können Sie zu einen den HTML-Modus in Ihrem E-Mail-Programm deaktivieren, wie ich es für Outlook getan habe.
Die andere Möglichkeit, die ich Ihnen zumindest für den Privatgebrauch emfpfehlen kann, ist die Verwendung eines E-Mail-Clients, der von sich aus nur reinen Text verarbeitet. Use plaintext email gibt Ihnen eine Übersicht über derartige Programme.

Ein paar weitere Dinge sind außerdem noch zu beachten. Auf der Website gibt es auch noch einige Hinweise zur Etiquette für Text-E-Mails und für das Versenden von Nachrichten.

Mein Lieblingsthema ist die Untugend, per E-Mail-Pingpong Nachrichten in der Länge von Handtüchern zu produzieren („top posting“). Gewöhnen Sie sich stattdessen an, aus den vorangegangenen Nachrichten zu zitieren. Bei den meisten E-Mail-Programmen ist dies gefahrlos und ohne Aufwand möglich. Außerdem erhält man so den natürlichen Lesefluss. Oder wie die Autoren der Website schreiben:

A: Because it reverses the logical flow of conversation.
Q: Why is top posting frowned upon?

422737 / Pixabay

 

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Markdown, Editoren und mehr

Kennen Sie Markdown?

Wenn Sie nicht, dann empfehle ich Ihnen den entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder meinen Text Lernen Sie Markdown in 10 Minuten.

In meiner Begeisterung für Markdown lasse ich mich nur ungern übertreffen. Ich finde, Markdown hilft dabei, schnell und effizient Teste zu verfassen, ohne sich von Klicki-Bunti-Formatierungsvorschlägen ablenken zu lassen.
Zum Beispiel verwende ich für das Verfassen meiner ToolBlog Artikel den Markdown-Editor WriteMonkey. Mit ihm schreibe ich den Text, kopiere ihn als HTML-Datei in die Zwischenablage und übertrage ihn ins ToolBlog. Fertig die Laube.

Mittlerweile das Angebot von, auch kostenlosen, Markdown-Editoren schier unübersehbar. Mein Freund und Kollege Frank Hamm hat in seinem Beitrag Die besten Markdown-Editoren für Windows, MacOS und Online einige aufgelistet. Und auch hier im ToolBlog finden Sie unter Markdown für Chrome: Textdown (…und mehr) einige Hinweise.

Die wohl neueste Liste der Editoren liefert Andrew von der Dev Community: State of Markdown Editors 2019. Er empfiehlt Joplin, ein kostenloses Programm, das mit allen gängigen Betriebssystemen läuft. Der Schwerpunkt von Joplin liegt auf dem Erstellen und Verwalten von Aufgabenlisten und Notizen. Es bietet außerdem die Möglichkeit zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren.

Wie auch immer. Hier noch einige spezielle Tipps für die Verwendung von Markdown:

  • Das Markdown Cheatsheet gibt Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Auszeichnungsbefehle
  • Mit Markdown-cv können Sie Ihren Lebenslauf zumindest optisch aufhübschen
  • Der Name ist bei Markdown Tables generator Programm. Manchmal braucht man eben Tabellen.
  • Marxico soll den vermissten Markdown-Editor für Evernote ersetzen. Da ich Marxico nicht benutze, kann ich auch kein Urteil über ihn abgeben.
  • Vor einiger Zeit wies Jan Fischbach hier im Blog auf Pandoc hin, mit dem Sie Dokumente verschiedener Dateiformate ineinander umwandeln können. So formuliert es die Wikipedia etwas umständlich.
  • Wenn Sie öfters Links zitieren müssen, dann empfehle ich Ihnen eine Erweiterung für Chrome namens Copy as Markdown. Hier können Sie geöffnete Tabs bequem als Link im Markdown-Format kopieren. Ein kleines, aber äußerst nützliches Helferlein.

Wenn Sie einen Tipp oder eine Empfehlung bez. Markdown haben, dann immer her damit! Die Kommentarfunktion steht Ihnen zur Verfügung!

 

 

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Freie Icons für alles Mögliche: Mind-Maps, Websites usw.

Die Piktogramme (“Icons”), die von Programmen wie dem Mind-Manager oder XMind mitgeliefert werden, haben mich noch nie vom Hocker gehauen. Wenn Sie Ihre Maps wirklich anschaulich illustrieren oder einfach nur verschönern möchten, dann müssen Sie sich im Internet selbst auf die Suche machen. Sie können sich aber dabei helfen lassen. Von Lea Weitekamp zum Beispiel. In ihrem gleichnamigen Beitrag stellt sie uns Die 15 besten Seiten für kostenlose Icons und Icon-Fonts vor. Die beschriebenen Icons sind aktuell, denn sie sind im hochmodischen Flat-Design gehalten. Leider liegt der Fokus für meinen Geschmack zu sehr auf der Darstellung von Social-Media-Anwendungen. Mir würde es gefallen, wenn mehr ganz normale Objekte dargestellt würden, so wie bei “Free Web Icons” etwa. Damit könnten wir Mind-Mapper mehr anfangen. Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht, ein Dankeschön für das kostenlose zur Verfügung Stellen!

Wenn Sie noch mehr Icons benötigen, schauen Sie doch einmal bei FreeIconsWeb vorbei. Aber achten Sie wie immer auf evtl.Urheberrechte.

 

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Das Visual Understanding Environment

Wenn Sie mit Concept-Maps arbeiten, dann kennen Sie sicher auch die kostenlose Software Cmap Tools. Mit diesem mächtigen Programm können Sie solche Diagramme erstellen, bearbeiten und verwalten.

Sollten Sie auf der Suche nach einer Alternative zu Cmap Tools sein und möchten darüber hinaus noch die  Vorzüge von Concept Mapping und Mind-Mapping verbinden, dann gefällt Ihnen vielleicht  VUE. VLE steht für Virtual Understanding Environment und wurde von Angehörigen der Tufts University ausgeknobelt. Auf der Website wird das Programm so beschrieben:

The VUE project is focused on creating flexible tools for managing and integrating digital resources in support of teaching, learning and research. VUE provides a flexible visual environment for structuring, presenting, and sharing digital information.

Sie können sich in einer Galerie den Leistungsumfang dieses Programms anschauen. Die Mapbeispiele sind wirklich sehr beeindruckend. Für den Austausch unter den Benutzern sorgen Tweets und ein Blog. Das Programm läuft unter allen drei wichtigen OS-Plattformen.

Für VUE gibt es eine ganze Reihe von Erklärvideos auf YouTube. Wie dieses zum Beispiel:

Visual Understanding Environment Introduction

 

 

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Wie man mit KI neue Musik entdeckt

Seit geraumer Zeit bin ich zufriedener Nutzer des Streamingdienstes Spotify. Dieses Programm schlägt mir aufgrund meiner Hörgewohnheiten immer wieder Musik vor. Wie es diese Art von Programmen halt so machen…

Da die Vorschläge in Form von Wiedergabelisten oder „Künstler-Radios“ anhand von Kategorien erstellt werden, ist die Gefahr sehr groß, sich in der eigenen Echokammer zu verfangen. Man bekommt immer nur das zu hören, was man ohnehin immer hört. Gänzlich Neues ist auf diese Weise schwer zu entdecken.

Robert Smith weiß um dieses Problem und hat ein Programm entwickelt, das auf intelligente Weise beim Entdecken neuer Musik helfen soll. Er beschreibt es in seinem Artikel How to discover new music on Spotify with Artificial Intelligence.

In dem Artikel beschreibt Robert, wie sein Programm Deej-A.I. vorgeht um neue Musik aufzustöbern und stellt einige praktische Anwendungsbeispiele vor. Ganz trivial ist das nicht, aber das war bei Künstlicher Intelligenz auch nicht zu erwarten.

Ich habe Deej-A.I. bislang noch nicht ausprobiert, aber reizen würde mich ein Versuch allemal. Sollten Sie mir zuvorkommen, dann freue ich mich über einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen.

 

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Lernen mit digitalen Karteikarten

Ich bin ja ein großer Fan des Prinzips der Lernkartei nach Sebastian Leitner. Momentan lerne ich meine Vokabeln mit Anki. Ich gebe zu, ich habe eine ganze Zeitlang gebraucht, um die Arbeitsweise von Anki zu verstehen. Auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich das Programm richtig (aus-) nutze.

Vielleicht helfen mir die Hinweise von Polar: 13 Lucky Tips for using Anki and Spaced Repetition in 2019. Wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich auch intensiv in Anki einarbeiten, mit dem offiziellen Handbuch oder den Artikeln des Anki-Spezialisten Stefan Moosmann.

Eine interessante Alternative zu Anki ist Mochi. Hier können Sie Notizen in Lernkarten umwandeln und nach dem Leitner-Prinzip memorieren. Das Programm gibt es für Mac, Windows und Linux. Ausprobieren können Sie Mochi im Browser. Das Besondere: Die Einträge können in Markdown geschrieben werden. Für mich ein gewichtiges Argument.

Wenn Sie gar nichts installieren möchten, dann versuchen Sie es doch einmal mit Quizlet. Sieht auch ganz vielversprechend aus.

 

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Quix – Die eierlegende Wollmilchsau für Bookmarklets

Schauen wir einmal in der Wikipedia nach:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert.

Das wäre jetzt also auch geklärt. Vielleicht haben Sie ja auch solche Bookmarklets in Gebrauch. Vielleicht auch so viele, dass Sie langsam die Übersicht verlieren. Und jetzt kommt Quix ins Spiel. Quix ist ein Bookmarklet, das Ihre Bookmarklets verwaltet, ein Meta-Bookmarklet sozusagen. Das Video zeigt, wie es funktioniert:

 

An introduction to Quix on 14011796

 

Vielleicht haben Sie ja Verwendung für so etwas.

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Apps für das Erstellen von Infografiken

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt. Meine Kurznachrichten werden immer durch eine Infografik abgeschlossen. Ich mag diese Infografiken, denn Sie verschaffen einen Überblick zu Zahlen, Daten, Faken zu einem bestimmten Thema.

Sie möchten Ihre eigenen Infografiken erstellen? Versuchen Sie es doch einmal mit den 5 Best Free Tools to Make Infographics Online, die Kamosh Pathak in seinem Beitrag vorstellt. Wie der 30Titel verrät, sind diese Apps frei und webbasiert. Um die ersten Versuche zu starten, müssen Sie also kein Geld ausgeben und auch kein Programm installieren. Hier seine Auswahl:

  1. Canva
  2. Visme
  3. Piktochart
  4. Venngage
  5. Infogram

Dass die Programme kostenfrei sind, stimmt leider nicht so ganz, denn sie folgen dem Freemium-Modell. Meist können Sie nur eine begrenzte Anzahl an Infografiken mit ebenso begrenzten Programmfunktionen erstellen. Wenn Sie die Anwendung in ganzer Pracht nutzen wollen, wird ein Obolus fällig. Nun gut, für das Ausprobieren und die ersten Schritte dürften die kostenlosen Varianten erst einmal ausreichen.

Wenn Ihnen die o.a. Auswahl nicht ausreicht, dann gibt es auch noch andere Alternativen. Einige davon habe ich in Werkzeuge für Infografiken aufgeführt. Karl Gude hat darüber sogar eine [Präsentation auf Slideshare] erstellt.

Sie können Ihre Infografik aber auch mit dem erstellen, was bei Ihnen sowieso auf dem Rechner ist, mit Bordmitteln sozusagen. Lesen Sie hier, wie Sie Infografiken mit Powerpoint erstellen. Powerpoint dürfte auf jedem gut sortierten Rechner installiert sein.

Von Venngage gibt es auch eine nette Anleitung für Beginner, die Ihnen bei der Arbeit unter die Arme greift.

Ansonsten betrachten Sie einfach diese Infographic About Infographics:

 

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User Storys als Excel Chart

Die Formulierung von Anforderungen an ein Produkt aus Sicht der Kunden halte ich für essentiell. Nur so kann man die Gefahr minimieren, am Kunden vorbei zu produzieren. Besonders bewährt hat sich hier der Ansatz der User Story.

Eine User Story besteht im Prinzip aus einem kurzen Satz mit den Elementen:

Als <Rolle> möchte ich <Ziel/Wunsch>, um <Nutzen>

Mike Cohn hat aus dieser Formulierungsvorlage ein Excel-Template gestrickt: A Sample Format for a Spreadsheet-Based Product Backlog.

Vielleicht kann ja der eine oder die andere CEO (Chief Excel Officer) unter der Leserschaft dieses gebrauchen.

 

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Das Multitool für pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit über die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, über die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trägt die Nummer 14 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien signieren
  • Formulare erstellen, bearbeiten
  • Paginierstempel anbringen
  • die Authentizität signierter pdf-Dateien verifizieren

Eine vollständige Aufzählung der angeboten Möglichkeiten finden Sie auf der einschlägigen Website.

Ich habe das Programm in Gebrauch und finde es sehr nützlich. Hier gibt es eine Zusammenfassung, was Able2Extract machen kann und soll:

What's New: Able2Extract Professional 14 Features

 

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