Archiv der Kategorie: Software

Wie man mit KI neue Musik entdeckt

Seit geraumer Zeit bin ich zufriedener Nutzer des Streamingdienstes Spotify. Dieses Programm schlägt mir aufgrund meiner Hörgewohnheiten immer wieder Musik vor. Wie es diese Art von Programmen halt so machen…

Da die Vorschläge in Form von Wiedergabelisten oder „Künstler-Radios“ anhand von Kategorien erstellt werden, ist die Gefahr ist sehr groß, sich in der eigenen Echokammer zu verfangen. Man bekommt immer nur das zu hören, was man ohnehin immer hört. Gänzlich Neues ist auf diese Weise schwer zu entdecken.

Robert Smith weiß um dieses Problem und hat ein Programm entwickelt, das auf intelligente Weise beim Entdecken neuer Musik helfen soll. Er beschreibt es in seinem Artikel How to discover new music on Spotify with Artificial Intelligence.

In dem Artikel beschreibt Robert, wie sein Programm Deej-A.I. vorgeht um neue Musik aufzustöbern und stellt einige praktische Anwendungsbeispiele vor. Ganz trivial ist das nicht, aber das war bei Künstlicher Intelligenz auch nicht zu erwarten.

Ich habe Deej-A.I. bislang noch nicht ausprobiert, aber reizen würde mich ein Versuch allemal. Sollten Sie mir zuvorkommen, dann freue ich mich über einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen.

 

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Lernen mit digitalen Karteikarten

Ich bin ja ein großer Fan des Prinzips der Lernkartei nach Sebastian Leitner. Momentan lerne ich meine Vokabeln mit Anki. Ich gebe zu, ich habe eine ganze Zeitlang gebraucht, um die Arbeitsweise von Anki zu verstehen. Auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich das Programm richtig (aus-) nutze.

Vielleicht helfen mir die Hinweise von Polar: 13 Lucky Tips for using Anki and Spaced Repetition in 2019. Wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich auch intensiv in Anki einarbeiten, mit dem offiziellen Handbuch oder den Artikeln des Anki-Spezialisten Stefan Moosmann.

Eine interessante Alternative zu Anki ist Mochi. Hier können Sie Notizen in Lernkarten umwandeln und nach dem Leitner-Prinzip memorieren. Das Programm gibt es für Mac, Windows und Linux. Ausprobieren können Sie Mochi im Browser. Das Besondere: Die Einträge können in Markdown geschrieben werden. Für mich ein gewichtiges Argument.

Wenn Sie gar nichts installieren möchten, dann versuchen Sie es doch einmal mit Quizlet. Sieht auch ganz vielversprechend aus.

 

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Quix – Die eierlegende Wollmilchsau für Bookmarklets

Schauen wir einmal in der Wikipedia nach:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert.

Das wäre jetzt also auch geklärt. Vielleicht haben Sie ja auch solche Bookmarklets in Gebrauch. Vielleicht auch so viele, dass Sie langsam die Übersicht verlieren. Und jetzt kommt Quix ins Spiel. Quix ist ein Bookmarklet, das Ihre Bookmarklets verwaltet, ein Meta-Bookmarklet sozusagen. Das Video zeigt, wie es funktioniert:

 

An introduction to Quix on 14011796

 

Vielleicht haben Sie ja Verwendung für so etwas.

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Apps für das Erstellen von Infografiken

Vielleicht haben Sie es schon bemerkt. Meine Kurznachrichten werden immer durch eine Infografik abgeschlossen. Ich mag diese Infografiken, denn Sie verschaffen einen Überblick zu Zahlen, Daten, Faken zu einem bestimmten Thema.

Sie möchten Ihre eigenen Infografiken erstellen? Versuchen Sie es doch einmal mit den 5 Best Free Tools to Make Infographics Online, die Kamosh Pathak in seinem Beitrag vorstellt. Wie der 30Titel verrät, sind diese Apps frei und webbasiert. Um die ersten Versuche zu starten, müssen Sie also kein Geld ausgeben und auch kein Programm installieren. Hier seine Auswahl:

  1. Canva
  2. Visme
  3. Piktochart
  4. Venngage
  5. Infogram

Dass die Programme kostenfrei sind, stimmt leider nicht so ganz, denn sie folgen dem Freemium-Modell. Meist können Sie nur eine begrenzte Anzahl an Infografiken mit ebenso begrenzten Programmfunktionen erstellen. Wenn Sie die Anwendung in ganzer Pracht nutzen wollen, wird ein Obolus fällig. Nun gut, für das Ausprobieren und die ersten Schritte dürften die kostenlosen Varianten erst einmal ausreichen.

Wenn Ihnen die o.a. Auswahl nicht ausreicht, dann gibt es auch noch andere Alternativen. Einige davon habe ich in Werkzeuge für Infografiken aufgeführt. Karl Gude hat darüber sogar eine [Präsentation auf Slideshare] erstellt.

Sie können Ihre Infografik aber auch mit dem erstellen, was bei Ihnen sowieso auf dem Rechner ist, mit Bordmitteln sozusagen. Lesen Sie hier, wie Sie Infografiken mit Powerpoint erstellen. Powerpoint dürfte auf jedem gut sortierten Rechner installiert sein.

Von Venngage gibt es auch eine nette Anleitung für Beginner, die Ihnen bei der Arbeit unter die Arme greift.

Ansonsten betrachten Sie einfach diese Infographic About Infographics:

 

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User Storys als Excel Chart

Die Formulierung von Anforderungen an ein Produkt aus Sicht der Kunden halte ich für essentiell. Nur so kann man die Gefahr minimieren, am Kunden vorbei zu produzieren. Besonders bewährt hat sich hier der Ansatz der User Story.

Eine User Story besteht im Prinzip aus einem kurzen Satz mit den Elementen:

Als <Rolle> möchte ich <Ziel/Wunsch>, um <Nutzen>

Mike Cohn hat aus dieser Formulierungsvorlage ein Excel-Template gestrickt: A Sample Format for a Spreadsheet-Based Product Backlog.

Vielleicht kann ja der eine oder die andere CEO (Chief Excel Officer) unter der Leserschaft dieses gebrauchen.

 

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Das Multitool für pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit über die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, über die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trägt die Nummer 14 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien signieren
  • Formulare erstellen, bearbeiten
  • Paginierstempel anbringen
  • die Authentizität signierter pdf-Dateien verifizieren

Eine vollständige Aufzählung der angeboten Möglichkeiten finden Sie auf der einschlägigen Website.

Ich habe das Programm in Gebrauch und finde es sehr nützlich. Hier gibt es eine Zusammenfassung, was Able2Extract machen kann und soll:

What's New: Able2Extract Professional 14 Features

 

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Lassen Sie sich anregen: 35 Trello-Boards

Ich habe es schon läuten hören, dass es ja mittlerweile viel „bessere“ Kartenstecktafelprogramme als Trello gibt. Meist wird hier Meistertask genannt. Mag sein, ich bleibe bei Trello, schon allein, weil ich mich damit auskenne und angemessen erfolgreich meine eigenen Projekte damit fahre. Frei nach dem Titel einer Platte meines Lieblingsgitarristen John Scofield: „Works for me“.

Für mich ist die Umsonst-Version von Trello mehr als ausreichend. Darüber hinaus ist das Tool leicht zu bedienen und äußerst vielseitig. Wie vielseitig, habe ich noch gar nicht gewusst, bis ich über einen Artikel auf dem innovate Magazinie gestolpert bin: Best 35 Trello Boards For You To See And Get Inspired.

Die vorgestellten Boards kommen aus folgenden Themenbereichen:

  • Eigene persönliche Entwicklung, z.B. Produktivität
  • Planung von Veröffentlichungen, z.B. Podcasts oder Blogartikel
  • Projektplanung wie Scrum, Kanban & Co
  • Marketing
  • Planung von Events von Hochzeit bis Dinner Party
  • Familie und Freunde

Gut, ich hätte die Kategorien anders benannt und auch die Einteilung anders vorgenommen. Nichtsdestoweniger finde ich die Zusammenstellung wirklich sehr anregend.

Sie können übrigens die vorgestellten Boards sehr einfach übernehmen und dann nach Ihren Bedürfnissen verändern. Auf Mausklick lässt sich jedes Board in Ihrem Account betrachten und verwenden oder weiter verarbeiten.

Weitere Anregungen für Boards auf Trello finden Sie außerdem unter:

Sollten Sie sich jetzt verwundert die Augen reiben, weil Sie gar nicht wissen, was Trello ist, dann lesen Sie zum Einstieg:

Wenn Sie Projektarbeit lieben und gerne fernsehen, dann ist dieses Video vielleicht etwas für Sie: Projekte organisieren mit Trello.

Projekte organisieren mit Trello | Grundlagen Tutorial deutsch

 

 

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Wie Sie einfach Ranglisten erstellen: Choicing

Manchmal ist es notwendig, eine Liste zu sortieren.

Ein Beispiel stellt eine To-do-Liste dar, in der die „wichtigste“ Aufgabe oben stehen soll und die „unwichtigste“ ganz unten. Alle anderen Aufgaben liegen irgendwo dazwischen.
Ein anderes Beispiel könnte die Sortierung eines Backlogs sein, mit der am meisten Wert schöpfenden Aufgabe oben usw.

Eine beliebte Methode, so eine Rangliste zu erstellen, ist der Paarvergleich. Das funktioniert recht gut, wenn die Zahl der Elemente der Liste überschaubar ist. Ab einem gewissen Umfang kann das Unterfangen sehr mühselig werden. Man kann sich alles etwas leichter machen, wenn man ein Schema anwendet, wie es Andrea Windolph erklärt. Ich brauche auch nicht besonders zu erwähnen, dass es für den Paarvergleich auch entsprechende Excel-Vorlagen gibt. Auf Sixsigmablackbelt.de finden Sie ein solches Template.

Noch einfacher ist es, wenn Sie für das Ranking innerhalb einer Liste die Webanwendung Choicing verwenden. Danach bekommen Sie die Elemente immer in Dreierblöcken dargestellt und müssen daraus einen Favoriten wählen. Nach einigen Durchgängen ist die Rangliste fertig. Wie das praktisch aussieht, zeigt dieses Video:

Kurzanleitung: Schnell und sicher Priorisieren mit Choicing

 

Ich finde, bei diesem Programm handelt es sich wieder einmal um eines dieser Helferlein, die wenig Aufhebens machen, einfach zu bedienen sind und genau das tun, was sie sollen.

Gefällt mir!

 

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Die Galerie der Produktivitäts-Apps

Wenn Sie den berühmten Bestseller von David Allen „Getting Things Done“ gelesen haben, dann kennen Sie sicher auch die fünf Stufen, die Sie zum Meistern von Arbeitsabläufen zu meistern haben (Five Stages of Mastering Workflow). Zählen wir sie auf (in der Klammer die Ausdrücke der deutschen Übersetzung):

  1. Collect (Erfassen)
  2. Process (Durcharbeiten)
  3. Organize (Organisieren)
  4. Review (Durchsehen)
  5. Do (Durchführen)

Genau diese Stufen hatten die Macher der Produktivitätsplattform Hive im Blick als sie den Productivity Stack veröffentlicht haben. Auf der ansprechend gestalteten Seite finden Sie zu jeder Stufe Vorschläge für entsprechende Apps. Sie finden dort die üblichen Verdächtigen wie Evernote, OneNote oder Gmail genauso wie Apps, die nicht in so weit oben in der Hitliste stehen. Dargestellt werden die Programmvorschläge durch Thumbnails, bei denen Links hinterlegt sind, die bei einem Mausklick zu der jeweiligen Software führen.

Eine nette Idee, Programme vorzuschlagen, finde ich. Und wie gesagt, schön gemacht ist die Seite allemal.

 

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Vom Arbeiten mit einfachen Textdateien

Dass mich Minimalismus in hohem Maß interessiert, dürfte dem geneigten Leser mittlerweile nun wirklich nicht entgangen sein. Das gilt nicht nur für die analoge Welt, sondern auch für die digitale. Insbesondere die Aufgabenorganisation mit einfachen Textdateien finde ich spannend, auch wenn ich mich bislang noch nicht dazu durchringen konnte, sie in der eigenen Arbeit zu verwenden. Immerhin habe ich im ToolBlog mehrfach darüber geschrieben:

Die Organisation ist aber noch nicht alles. Sie können mit reinen Textdateien eine ganze Menge mehr erledigen. Auf eine Zusammenstellung der verschiedenen Möglichkeiten habe ich im Beitrag Die Schönheit reiner Textdateien hingewiesen.

Wenn Sie systematisch lernen möchten, wie man mit einfachen Textdateien schreibt im Sinn vom Verfassen längerer Texte, dann sind Sie bei Mark Bruce richtig. Er hat einen einschlägigen Kurs aus sieben Lektionen entwickelt und veröffentlicht:

  1. Writing in Plain Text: A Tutorial for the Non-Techy Writer
  2. The Editor
  3. Markdown Elegance
  4. Pandoc Magic
  5. Detangling Your Footnotes
  6. Citation Witardry
  7. Markdown Resources and Editors

Falls Sie es nicht ohnehin schon wissen: Markdown ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache, Pandoc ein freies Programm zur Umwandlung von Dateiformaten. Ich persönliche kann mir ein Schreiben ohne Markdown mittlerweile nicht mehr vorstellen und kann es nur wärmstens empfehlen.

Für mich besonders lesenswert sind die Lektionen über die Fußnoten (5) und das Zitieren (6). Diese Funktionen sind beim Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln von besonderer Bedeutung.

Ich halte viel davon, die einzelnen Phasen Schreiben – Formatieren – Veröffentlichen voneinander zu trennen. Gleichzeitig Schreiben und Formatieren lenkt von der eigentlichen Aufgabe, einen nützlichen Text zu verfassen, ab. Deshalb mein Tipp: Benutzen Sie einen einfachen Markdown-Editor und schreiben Sie Ihren Text (zunächst) als einfache Textdateien. Sie sind damit produktiver. Vor dem Erlernen von Markdown brauchen Sie keine Angst haben. Es ist nicht schwer und geht schnell.

Free-Photos / Pixabay

 

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