Archiv der Kategorie: Software

In diesen Tagen wichtig: Allerhand digitales Zeug

Ich will kein Wort über Corona verlieren. Da ist „alles schon gesagt, nur noch nicht von allen“ (Karl Valentin). Allerdings habe ich mir vorgenommen, interessante Ideen, Links, Apps und (auch analoge) Anregungen zu sammeln. Not macht bekanntlich erfinderisch, und da kommt schon einiges Be-Merkens-Wertes zutage.

Außerdem wird es wieder eine Zeit danach geben und dann ist es vielleicht nützlich, sich daran zu erinnern, was uns damals geholfen hat und was vielleicht auch nicht.

Da ich mich auch etwas in der evangelischen Kirche engagiere, stehen weiter unten auch Tipps aus und für dieses Umfeld. Das ist mir persönlich sehr wichtig, wenn Sie das stören sollte, überlesen Sie es einfach. Aber wer weiß, vielleicht finden Sie auch da die eine oder andere Anregung für den „weltlichen“ Gebrauch.

Online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit

Wenn wir uns schon nicht persönlich nahekommen dürfen, so sollten wir uns dennoch nahe sein. Dabei helfen Tools zur Kommunikation online:

Linksammlungen und Anleitungen

Empfehlungen für einzelne Tools

[Dank an @AndreasPublic, @SCRUMschau, @robert_we, @spacedani, @selinafui2, @jepe92, @schlossblog, @SwiftLizard, @krolli53], @madiko

Ich habe mich sehr angestrengt, dass mir beim Dankeschön niemand durch die Lappen gegangen ist. Sollte mir es doch passiert sein, danke ich Euch anonym und bitte um Verzeihung.

Hier eine Video-Anleitung für die Arbeit mit Jitsi, gedacht als online-Klassenzimmer, aber auch für andere online-Konferenzen.

So gelingt das virtuelle Klassenzimmer 2 – Ein Tool für die Onlinekonferenz

 

In diesem Zusammenhang ein (von ihm abgewandeltes) Zitat
meines geschätzten Kollegen Marcus Raitner. Denken Sie dran!

Wenn du eine Scheißbesprechung digitalisierst, dann hast du eben eine scheiß digitale Besprechung!

Ideen, Anregungen

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten einiges anders machen müssen. Hier finden Sie ein paar Idee dazu:

 

Kirchlicher Bereich

Apps

Ich bin mir bewusst, dass diese Übersicht nur ein Bruchteil der Ideen und Angebote darstellt. Daher meine Bitte: Sollten Sie auf etwas stoßen, auf das ich an dieser Stelle hinweisen sollte, dann lassen Sie mich es wissen. Bitte benutzen Sie dazu die Kommentarfunktion. Ich pflege Ihre Tipps dann ein.

Nochmals vielen Dank.
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.

 

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Bücher hören mit Spotify

Seit längerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lässt kaum Wünsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach Hörbüchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die Hörbücher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder Hörbücher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach Hörbüchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nächste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewähltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und überall hören, auch wenn mal kein Netz in der Nähe ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos überzeugt!

Ach ja, ich hätte fast vergessen zu erwähnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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Ein Werkzeug für vernetztes Denken: Roam

Schon immer haben mich Programme interessiert, die das Denken im allgemeinen und das vernetzte Denken (gibt es eigentlich ein anderes?) im besonderen unterstützen. Daher meine Vorliebe für Programme zu Mind-Mapping, Concept-Mapping und andere Methoden dieser Art.

Nun bin ich wieder über eine solche Anwendung gestolpert. Sie heißt Roam und ist ein

Note-taking tool für networked thought.

Offensichtlich kann man Notizen anlegen und diese durch clevere Verlinkung miteinander vernetzen. Das Programm lässt sich über den Browser steuern, man muss sich auf der entsprechenden Website registrieren. Es gibt also nicht herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner zu installieren.

Ich steige noch nicht so richtig durch, wie Roam funktioniert, die Philosophie dahinter ist mir noch nicht klar. Aber es gibt eine Menge Erklärvideos zum Beispiel für den Einsatz von Roam in der Aufgabenorganisation

Task Management in Roam

 

oder für Luhmanns Zettelkastenmethode („Zettlekasting“):

 

Wer so wie ich Text den bewegten Bildern vorzieht, für den gibt es eine Einführung, natürlich mit Roam verfasst.

Über seine Verwendung von Roam hat Nat Eliason einen Erfahrungsbericht geschrieben: Roam: Why I Love It and How I Use It. In diesem ausführlichen Beitrag stellt er vor:

  • Warum er Roam benutzt
  • Wie er es als „Zweithirn“ verwendet
  • Wie das Programm seine Produktivität unterstützt

Hauptaugenmerk legt Nat auf den Einsatz als CRM-System, ein Gebiet, das für mich nicht so wichtig ist, aber vielleicht die eine Leserin oder den anderen Leser interessiert.

Was mich bei diesen Programmen immer stört ist, dass ich letztendlich nicht die Kontrolle über meine Daten habe. Ich meine das gar nicht einmal im Sinne des Datenschutz. Aber was passiert, wenn Roam irgendwann mal wieder vom Netz genommen wird? Wohin kommen dann meine sorgfältig gehegten und gepflegten Notizen? Und falls ich sie sichern kann, habe ich dann anderweitig Zugriff um sie auf dem Desktop weiter zu verwenden?

Wäre ja nicht das erste Mal (Gruß an Google)…

 

Nachtrag (17. 2. 2020)

Auch Anne-Laure Le Cunff hat sich in einem ausführlichen Artikel mit Roam beschäftigt: How to use Roam Research: a tool for metacognition. Sie erklärt, welcher Philosophie Roam folgt und das ist ja für einen Newbie schon mal die halbe Miete.

Nachtrag (3. 3. 2020)

Roam scheint derzeit einen kleinen Boom zu erleben. Hier eine Beitrag auf reddit und die Diskussion dazu: Building a Second Brain in Roam…And Why You Might Want To.

 

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Tools für die intensive Bahnbenutzung

Ein Kunde von mir hat uns Trainer, Coaches und Berater einmal spöttisch als Nachfahren der Gaukler und Wanderprediger bezeichnet. Man kann trefflich darüber streiten, was an dieser Aussage gerechtfertigt ist, aber bezüglich der Reisetätigkeit trifft sie ins Schwarze.

Mein Freund und Kollege Jan Fischbach, mit dem ich hin und wieder gemeinsam auftrete, ist einer der Fachleute, wenn es um agile Methode und/oder Scrum geht. Als solcher ist er permanent auf Achse und nutzt für seine Reisen fast ausschließlich die Deutsche Bahn. Ich bewundere immer wieder, mit welcher Gelassenheit er die Mätzchen dieses großen Transportunternehmens erträgt. Er lässt sich in keinster Weise durch Verspätungen, Zugausfälle oder Änderungen der Wagenreihung seine gute Laune verderben.

Vielleicht liegt es an den Tools, die er für das Bahnreisen benutzt. Für die Leserinnen und Leser beschreibt er in diesem Gastartikel, mit welchen Werkzeugen er die vielen Reisen organisiert und sicherstellt, auch unterwegs nicht aufgeschmissen zu sein, wenn es mal zu „Störungen im Betriebsablauf“ kommt.

… Und hier seine Tipps:

Ich lege pro Jahr mehr als 45.000 km mit der Bahn zurück. Da kann man schon einiges erleben. Bitte kein Bahn-Bashing an dieser Stelle. Das System Bahn mit seinem Netz und den verschiedenen Beteiligten ist komplex. Und Infrastruktur kann man nicht in kurzer Zeit austauschen. Aber man kann sich vorbereiten. Daher will ich an dieser Stelle vorstellen, welche Dinge mich begleiten.

 

Zur Planung und während der Fahrt sind die Reiseauskunft und der DB Navigator unverzichtbar. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, die BahnCard in der App zu zeigen. Da muss ich nicht in meiner Tasche danach kramen. Der DB Navigator bietet auch den Ticketverkauf in vielen Verkehrsverbünden an. Falls Sie für Ihre Spesenabrechnung einen Kaufbeleg brauchen, können Sie den eigenständig mit richtiger Rechnungsadresse über die Auftragssuche erzeugen.

Wissen Sie wie viele Kilometer Sie mit der Bahn zurücklegen? Früher gab es eine Software, mit der man die Trassenpreise ermitteln konnte. Dafür gibt es nun eine eigene Webseite bei der Bahn, den Trassenfinder. Dort kann man die Strecke anzeigen lassen und erfährt auch die Länge. Falls Sie bestimmte Bahnhöfe häufiger nutzen, können Sie sich die Abkürzung der Betriebsstelle merken.

Wenn es beim Umsteigen knapp wird, ist es gut zu wissen, ob die Gleise beim nächsten Umstieg am selben Bahnsteig liegen oder nicht. Dies erfährt man in der Bahnhofssuche. Für die größeren Bahnhöfe gibt es eine PDF-Datei mit dem Lageplan, z. B. für den Berliner Hbf. Einige davon habe ich schon auf meinem Mobiltelefon gespeichert. Falls Sie dort keinen Plan finden, können Sie Ihr Glück bei openrailwaymap versuchen. Manchmal werden dort auch die Gleisnummern angezeigt.

Ist mein Zug pünktlich? Zum Einen gibt es die Informationen zum Zug und zur Abfahrt/Ankunft im DB Navigator. Wenn Sie den Fernverkehr überblicken wollen, empfehle ich die unabhängige Webseite Zugfinder. Dort können Sie einen Netzbereich auswählen und die Fernzüge sehen, die dort gerade unterwegs sind. (Wenn Sie zu einem geringen Preis ein Abo abschließen, bekommen Sie eine Verspätungsprognose.) Sehr schön wird dies auch auf der unabhängigen Webseite Zugverfolgung.com dargestellt.

Die DB Station&Service AG hat einen Dienst, der die aktuellen Abfahrten anzeigt. Diese Anzeige kennen Sie vielleicht aus einer DB Lounge. Hier brauchen Sie jetzt die Abkürzung der Betriebsstelle (s. o.). Der Bahnhof Ravensburg hat das Kürzel TRB. Mit folgender URL sehen Sie die Abfahrten in Ravensburg: https://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=TRB. Eine ähnliche Funktion bietet der Dienst Marudor.de von Thies Clasen. Hier wählen Sie den Bahnhof aus und sehen zusätzliche Informationen zum Zug.

Wenn die Abfahrtstafel viele Meldungen anzeigt, wissen Sie, dass es eine Störung gibt. Eine wichtige Regel für mich lautet dann: „Strecke machen“. Das funktioniert meistens, aber nicht immer. Dazu müssen Sie das Streckennetz und die Zugläufe kennen. Welcher Zug bringt mich näher an mein Ziel? Auf welcher Strecke kann ich die Störung umfahren. Die Karten vom ICE- und vom EC/IC-Netz habe ich ausgedruckt und laminiert dabei. Zusätzlich habe ich mir im Reisezentrum für 4 EUR eine Deutschlandkarte mit den Personenverkehrstrecken gekauft. Das ist die Karte, die auch in den Zügen im Einstiegsbereich hängt.

Dann allzeit gute Fahrt!

 

Hier gibt es noch die Abkürzungen für die größten Bahnhofe in Deutschland (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berlin Hauptbahnhof: BL und BLS
  • Bremen Hauptbahnhof: HB
  • Dortmund Hauptbahnhof: EDO
  • Düsseldorf Hauptbahnhof: KD
  • Duisburg Hauptbahnhof: EDG
  • Essen Hauptbahnhof: EE
  • Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: FF
  • Hamburg Hauptbahnhof: AH
  • Hannover Hauptbahnhof: HH
  • Köln Hauptbahnhof: KK
  • Leipzig Hauptbahnhof: LL
  • Mannheim Hauptbahnhof: RM
  • München Hauptbahnhof: MH
  • Nürnberg Hauptbahnhof: NN
  • Stuttgart Hauptbahnhof: TS

Vielen Dank, lieber Jan, für diese wertvollen Infos.

 

Und für die, die neugierig sind und gerne hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen möchten, ein Vortrag von Daniel KrieselBahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier.

36C3 – BahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier

 

Nachtrag (13. 02. 2020)

Der Beitrag von Jan hat mich veranlasst, einmal zu recherchieren, welche Apps die Bahn selbst anbietet. Schließlich hatten die App-Macher auf der re:publica einen bemerkenswerten Auftritt: Mobility re:loaded – Inspiring innovation with #DBLabs.

Hier die Ergebnisse meiner Suche (die wichtigsten Apps hat Jan oben schon vorgestellt):

  • DB Streckenagent: Überwacht die Situation im Nahverkehr und sendet Push-Nachrichten, wenn es etwas zu melden gibt. (iOS, Android)
  • BahnBonus: Die App zum Kundenbindungsprogramm der DB. (iOS, Android)
  • DB Bahnhof live: Hier gibt es Infos zu den meisten Bahnhöfen, auch die Abfahrt- und Ankunftszeiten. Ob sie so aktuell sind wie die von Jan geschilderten Anzeigetafeln, kann ich nicht sagen. (iOS, Android)
  • DB Zug Simulator: Selbsterklärend. (iOS, Android)
  • DB Bauarbeiten: Anzeige baubedingter Fahrplanänderungen. Gerade in meiner Gegend interessant, denn die Südbahn wird momentan elektrifiziert. (iOS, Android)
  • DB Barrierefrei: Reisebegleiter für Fahrgäste mit Einschränkungen. (iOS, Android)
  • WIFI@DB Regio: Internettechnische Service App für das regionale Streckennetz. Was sie genau tut, entzieht sich meiner Kenntnis. (iOS, Android)

Ansonsten gibt es natürlich für viele regionale Verkehrsverbünde noch eigene Programme.

 

 

 

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ApParade: Zeitzonen, Artikelverwaltung, Befindlichkeiten, Dateiversand, Firmennamen

Auf meinen Erkundungsreisen durch das Internet stolpere ich immer wieder über Apps. Viele finde ich zwar durchaus interessant, allerdings liefern sie nicht immer Stoff für einen eigenen Beitrag im ToolBlog. Trotzdem möchte ich meine Entdeckungen den Leser*innen nicht vorenthalten.

Ich möchte deshalb in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder um die fünf neue Anwendungen in einer Art ApParade vorstellen. Vorstellen heißt nicht, dass die Programme von mir getestet worden sind. Ich kümmere mich auch nicht um die damit verbundene Datensicherheit. Ob Sie eine der vorgestellten Apps ausprobieren wollen, liegt also ganz bei Ihnen, das Risiko auch. Allerdings würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen, wenn Sie erste Erfahrungen sammeln konnten.

Ich hoffe, die Idee findet Ihre Zustimmung. Feedback ist immer willkommen.

Und gleich geht es los:

Das Tool für Zeitzonen: Windo (Web)

Wir können zwar nicht überall sein, aber wir sind oft überall vernetzt. Allerdings möchte nicht jeder unserer Gesprächspartner mitten in der Nacht unseren Anruf entgegennehmen, nur weil es bei uns Mittag ist. Windo – A timezone converter hilft Ihnen durch eine ansprechende grafische Aufbereitung, mit den verschiedenen Zeitzonen besser zurecht zu kommen.

Artikel verwalten: Footnote (Chrome)

Ich kann Ihnen davon ganze Opern singen. Wenn ich im Internet recherchiere, dann komme ich an unzähligen interessanten Websites vorbei, die ich gerne irgendwann nochmal lesen möchte. Damit ich die Quellen wiederfinde, benutze ich derzeit zwei Werkzeuge: Pinboard und den Evernote Web Clipper.
Den gleichen Zweck erfüllt auch die Chrome-Erweiterung footnote. Die App verspricht: „Never lose an article again.

Messen Sie Ihre Befindlichkeit: Reflect (Web)

Ich kenne einige Menschen, die regelmäßig Tagebuch führen. Darin notieren Sie die Höhepunkte des Tages oder auch, wofür sie dankbar sind. Keine schlechte Übung wie ich finde. Mit Reflect können Sie festhalten, wie Ihre Befindlichkeit am entsprechenden Tag war und dies auch mit Bemerkungen versehen. Über die Zeit können Sie vielleicht sogar Trends ausmachen oder Muster identifizieren. Und nein, ich finde das keine Übertreibung à la Selbstoptimierung. Auch Therapeuten können einer solchen Aufzeichnung Sinnvolles abgewinnen.

Sicher Dateien verschicken: ToffeeShare 2.0 (Web)

Wenn Sie öfter Dateien austauschen müssen, ist es sicher sinnvoll, ein gemeinsames Verzeichnis in der Cloud mit Google Drive, OneDrive & Co einzurichten. Zum gelegentlichen Verschicken auch großer Dateien verwenden Sie ToffeeShare. Die Anwendung verspricht, die Datei verschlüsselt und sicher zum Empfänger zu bringen. Auch für unsere mobilen Rechenknechte gibt es eine Lösung. Und: „The website is completely in accordance with the GDPR (General Data Protection Regulation), as your data is never stored anywhere.“ Na dann.

Für Gründer: Der Business Name Generator (Web)

Es soll ja Menschen geben, die schon so viele Start-ups gegründet haben, dass ihnen langsam die Namen für die nächste Unternehmung ausgehen. Hier hilft der Business Name Generator. Er verspricht, innerhalb drei Sekunden den richtigen Firmennamen zu erstellen. Wie er das macht, sehen Sie hier:

Free Business Name Generator – Get Catchy Name in 3 Seconds

 

 

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Das Multitool für pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. Tatsächlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit über die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, über die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trägt die Nummer 15 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien erzeugen, auch von mehreren Dateien im Batch-Modus (neu)
  • eine neue pdf Datei von Grund auf neu entwerfen
  • Formulare erstellen und bearbeiten
  • pdf-Dateien in Word, Excel, Powerpoint, AutoCAD, MS Publisher (bei mir noch gut und gerne in Gebrauch!), Bild- und viele andere Formate überführen
  • in den Dokumenten Notizen machen
  • Ihre Dokumente verschlüsseln, mit sicheren Passwörtern versehen und Wasserzeichen anbringen … und vieles mehr

Eine vollständige Aufzählung der in der Version 15 angebotenen Neuigkeiten finden Sie auf der einschlägigen Website.

Able2Extract läuft unter Windows, auf dem Mac und unter Linux.

Ich habe das Programm seit langem in Gebrauch und finde es sehr nützlich. Ein Arbeitspferd.
Ganz billig ist es allerdings nicht und somit sei es eher den sog. „Power-Usern“ empfohlen.

 

 

 

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Präsentieren in pdf: PDFrizator

An alles haben Sie gedacht. Sie haben Ihre Präsentation auf den USB-Stick gezogen, vorsichtshalber im PowerPoint-Format der letzten und vorletzten Versionsnummern. Da kann nichts mehr schiefgehen, meinen Sie. Und dann das: Beim Kunden stimmen die Überschriften nicht mehr, die Bilder sind verrutscht und die richtige Schrift ist auch nicht vorhanden.

Gegen einen solchen Alptraum können Sie sich rückversichern, indem Sie Ihre Präsentation in das pdf-Format überführen. Dieses Format kann schließlich von Rechnern nahezu aller Betriebssysteme gelesen werden. Von den geplanten Übergangseffekten bleibt allerdings nichts übrig, nicht immer von Nachteil, wie ich finde. Wenn Sie dennoch mehr Einfluss auf Ihre Präsentation im pdf-Format haben möchten, dann empfehle ich Ihnen das freie Programm PDFrizator. Aus der Beschreibung:

The PDFrizator is a Freeware tool to create PDF presentations, with the possibility to setup the PDF page transition effect, page advance time, and background music.

Dieses Programm ermöglicht Ihnen unter anderem:

  • Folienwechsel  mit Übergangseffekt
  • Konvertieren von gif, jpg, png u.a. in pdf
  • Durchsuchen bestimmter Internetdienste für Bilder und Klänge
  • Zusammenführen, Löschen, Drehen und Neu anordnen

Sie können übrigens auch das komplette Programm auf den Stick installieren. Auf diese Weise können Sie bis kurz vor knapp noch Änderungen an Ihrer Präsentation vornehmen. Ein praktisches kleines Helferlein!

Bild von analogicus auf Pixabay

 

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Schreiben Sie einen Brief an sich selbst!

Als ich am Beginn meiner Trainerkarriere stand, war eine Methode gebräuchlich, die den Transfer von Seminarinhalten in die Praxis durch einen „Brief an sich selbst“ sicherstellen wollte. Das ging so:

Am Ende einer Veranstaltung wurden die TeilnehmerInnen gebeten, ein Schreiben mit ihren Lernerfahrungen und den sich daraus ergebenden Konsequenzen zu verfassen. Idealerweise sollten in dem Brief auch Vorsätze für die zukünftige Arbeitspraxis formuliert werden. Danach wurde das Papier in einen Umschlag gesteckt und mit der eigenen Adresse versehen. Die Briefe wurden eingesammelt und vom Trainer nach einer vereinbarten Zeit verschickt. Nach z.B. einem Jahr erhielten die TeilnehmerInnen ihren „Brief an sich selbst“ und konnten überprüfen, wie weit sie das Erlernte im Alltag umgesetzt hatten.

Zumeist waren diese Briefe vorstrukturiert. Hier ein paar Beispiele:

  • Schulentwicklung NRW: Brief an mich Link
  • DGB-Bildungswerk Thüringen e. V.: Erwartungsbrief (pdf-Datei)
  • Methodium: Brief an mich selbst (pdf-Datei)

Wenn Sie auch etwas über den theoretischen Hintergrund der Methode erfahren möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag zur Briefmethode aus dem Methodenpool der Uni Köln (pdf-Datei).

Ich gebe zu, ich konnte mich nie mit dieser Methode anfreunden und habe sie infolgedessen selbst nie eingesetzt. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand schien mir nicht gerechtfertigt.

In Zeiten wie diesen schreibt man allerdings nicht mehr Briefe, sondern E-Mails. Was läge da näher, eine E-Mail an sich selbst zu schreiben. Sie haben es geahnt, auch dafür gibt es eine App.

Auf FutureMe können Sie so eine Nachricht in die Zukunft verfassen. Sie schreiben einfach den Text, entscheiden, wann Sie die E-Mail erreichen soll, setzen Ihre E-Mail-Adresse ein und ab geht die Post. Sie sollten natürlich eine E-Mail-Adresse verwenden, die sie auch nach der abgelaufenen Frist noch benutzen. Wegwerf-Adressen machen hier wenig Sinn.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Mail auch anonym veröffentlichen. Diese Public, but Anonymous, Letters dienen dann der Neugierbefriedigung irgendwelcher Zeitgenossen (Wir selbst sind natürlich nicht neugierig).

Sollten Sie für dieses Jahr Vorsätze gefasst haben, dann ist das vielleicht die geeignete Art und Weise, nächstes Jahr oder später zu überprüfen, was daraus geworden ist.

 

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

 

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Wie Sie unter MS Outlook ein Taskboard anlegen

Den gewieften Leserinnen und Lesern ist das Taskboard sicher ein Begriff. In Scrum und/oder bei Personal Kanban, dient es dazu, die anstehenden Arbeiten zu organisieren.

Viele Teams ziehen es aus guten Gründen vor, ein Taskboard mit Hilfe von Whiteboard, Klebestreifen und Post-it-Notes zu gestalten. Aber es gibt natürlich Umsetzungen für den Rechenknecht in Hülle und Fülle. Trello oder Tidily sind Beispiele für solche Apps.

Nun gibt es aber hartgesottene Nutzer von MS Outlook, die vielleicht ebenfalls so ein Taskboard nutzen wollen. Geht nicht, gibts nicht, meint Pascal Le Rudulier und zeigt in Setting up a Kanban with Outlook, wie Sie unter Outlook ein Taskboard einrichten können. Ganz ohne Hilfsmittel geht es allerdings nicht. Sie benötigen dazu die Erweiterung Kanban Board for Microsoft Outlook Tasks, die Sie hier herunterladen können. Welche Schritte dann folgen, können Sie in dem Artikel (sogar auf Französisch) nachlesen.

Eine kleine Warnung: Outlook ist ein scheues Reh (manche sagen auch Zicke), das nicht alle Handlungen verzeiht. Ich habe die Erweiterung nicht selbst ausprobiert und habe das auch nicht vor, denn ich bin mit Trello hochzufrieden. Ich übernehme also keine Verantwortung für Ärger jedweder Art.

 

Nachtrag

Warum Englisch, wenn es auch in der Muttersprache geht?
Nach etwas Hin- und Hersurfen habe ich einen Artikel gefunden, in dem Peter Irmler die Einrichtung eines Taskboards unter Outlook erklärt: Kanban Board in Outlook mit Outlook-Aufgaben einrichten. Auch hier benötigen Sie eine Erweiterung, nämlich diese hier.

Noch ein Nachtrag (8. 1. 2020)

Heute morgen erreichte mich per Threema ein leichter Tadel meines Freundes Jan Fischbach:

Moin. Zu Kanban und Outlook hättest Du natürlich die ursprüngliche Quelle bei mir zitieren können 🙂

Was soll ich sagen? Er hat Recht und ich fühle mich geohrfeigt.
Hier also als Nachtrag der Artikel von Jan, in dem er sehr sorgfältig und ausführlich beschreibt, wie man Personal Kanban unter Outlook einsetzt. Ich empfehle ausdrücklich, sich auch den Kommentarthread zum Beitrag näher anzuschauen.

Entschuldige Jan, Asche auf mein Haupt!

 

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Kalender-Websites zum Jahreswechsel

Der Jahreswechsel nähert sich mit Riesenschritten. Nicht zuletzt merkt man das in Buch- und Schreibwarenläden, in denen man mit Kalenderangeboten förmlich bombardiert wird.

Wenn Sie weniger nach Wandschmuck, sondern eher nach Kalendern zum Arbeiten suchen, dann werden Sie vielleicht auf Kalenderpedia fündig. Hier finden Sie eine Unzahl von Kalender, Kalendervorlagen, die Ferientermine und Übersichten für Feiertage. Alle Templates können Sie kostenlos herunterladen in den Dateiformaten für Excel, Word oder im pdf-Format.

Um meine Workshops besser planen zu können, benötige ich eine Übersicht über die Schulferien und die Feiertage für bestimmte Bundesländer. Zu diesem Zweck ist es von Vorteil, die Ferientermine direkt in Outlook einbinden zu können. Die Website Schulferien.org bietet diese Möglichkeit. Auf der Seite iCal Schulferien, Feiertage Deutschland können Sie die Kalender im iCal-Format herunterladen. Wenn Sie diese Dateien öffnen, werden sie automatisch in Outlook eingebunden. Hierzu ein kleiner Tipp: Die einzelnen Kalender werden in Outlook als Tabs dargestellt. Wenn Sie mehrere Kalender gleichzeitig geöffnet haben und einen Termin eintragen wollen, achten Sie darauf, welcher Kalendertab gerade aktiv ist. Mir ist es schon passiert, dass ich versehentlich einen Workshoptermin auf dem Schulferienkalender anstatt auf dem Arbeitskalender eingetragen habe. Das kann unter Umständen böse ins Auge gehen. Also aufpassen!

Sollten Sie sich für das neue Jahr selbst ein Planungsbuch zusammenstellen wollen, wie ich es in Wir basteln uns ein Planungsbuch beschrieben habe, dann schauen Sie doch einmal bei DIY Planner vorbei. Auf dieser altbewährten Website finden Sie weniger Kalender, sondern vielmehr ein Unzahl von Vordrucken für Formulare, Notizen, Schaubilder, mit denen Sie Ihr selbstgemachtes Planungsbuch ergänzen und individualisieren können.

Sie suchen bestimmte, Kalender-Apps für Ihren Rechenknecht auch für ganz spezielle Anwendungen? Dann empfehle ich Ihnen die einschlägige Seite von heise. Bei mehr als 380 Einträgen wird mit Sicherheit eine App dabei sein, die Ihr Problem lösen kann.

 

Bild von Andreas Lischka auf Pixabay

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