Archiv der Kategorie: Präsentieren

Präsentationstipps vom TED-Coach

Es gab eine Zeit, da galt ein Auftritt auf einer TED-Konferenz als der Ritterschlag für professionelle Redner, oder „Speaker“, wie man neudeutsch sagt. Was ich nicht wusste, dass diese Präsentationen vor dem Auftritt unter den Augen eines Präsentationscoachs gründlich geprobt werden. Naiv von mir, ich weiß.
Wie auch immer, Gina Barnett ist solch ein TED-Coach. Kate Torgovnick May und emludolph (?) haben ihr über die Schulter geschaut. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen haben sie in einem Artikel zusammengefasst: A TED speaker coach shares 11 tips for right before you go on stage.

Her sind die Ratschläge des Coachs:

  1. Trinken Sie 15 Minuten vor Ihrem Auftritt Wasser
  2. Denken Sie positiv, vermeiden Sie Selbstzweifel
  3. Wandeln Sie Ihre Nervosität in positive Energie um
  4. Wenn Sie Angst bekommen, konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem
  5. Vermeiden Sie sich wiederholende Bewegung oder zappeln Sie nicht herum
  6. Setzen Sie Körperbewegung zielgerichtet ein
  7. Betonen Sie richtig, um Worte zu unterstreichen
  8. Geben Sie den Zuhörern die Möglichkeit, sich auf ihren Akzent einzustellen (so Sie einen haben)
  9. Suchen Sie sich etwas aus, auf was Sie sich konzentrieren können
  10. Denken Sie daran, dass Ihnen das Publikum wohlgesonnen ist
  11. Trotz guter Vorbereitung: Rechnen Sie mit Überraschungen!

Merken Sie etwas? Einige dieser Dinge können (sollten) Sie schon im Vorfeld üben. Ich glaube, es bringt z.B. nicht allzu viel, direkt vor der Präsentation mit Atemübungen zu beginnen. Die sollten Sie schon geraume Zeit im Köcher haben.

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Was Sie in einer Präsentation nie sagen sollten

Bei vielen Dingen im Leben wissen wir nicht, was sie gelingen lässt, aber sehr wohl, was ihnen schadet. So ist es auch mit Vorträgen. Das ganze Internet ist voll von Tipps und Tricks, die zu einer gelungenen Präsentation beitragen sollen. Aber Sie werden vergeblich darauf warten, dass jemand Ihnen den Erfolg garantiert, wenn Sie diesen Hinweisen brav und treu folgen.

Ganz anders verhält es sich mit den Faktoren, die einen Vortrag scheitern lassen. Hier lassen sich schon einige Dinge aufzählen, mit deren „Hilfe“ Sie Ihre Präsentation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an die Wand fahren werden.

So sollten Sie zum Beispiel während Ihrer Präsentation gewisse Floskeln vermeiden, wie Boris Veldhuijzen van Zanten meint. In seinem Beitrag 10 things you should NEVER say during presentations zählt er sie auf:

  1. Ich bin sehr müde, verkatert oder leide unter dem Jet-lag
    Zwar ist es bedauerlich für Sie, aber das Publikum kann nun wirklich nichts dafür und ehrlich gesagt, dem Publikum ist das auch wurscht. Bedenken Sie außerdem, dass Sie die Zuhörer für negative Vorkommnisse geradezu sensibilisieren. Also: Schauen Sie, dass niemand Ihre Unpässlichkeit bemerkt. Augen zu und durch!
  2. Ich komme später noch einmal darauf zurück
    Es besteht die Gefahr, dass die Zuhörer über die Zeit das Interesse an dem Punkt verlieren. Sie müssen es später erst wieder wecken. Denken Sie noch einmal darüber nach, wie Sie Ihren Vortrag in eine geeignete logische Struktur bekommen.
  3. Können Sie mich hören? Ja, Sie können!
    Die Technik sollten Sie vor Ihrem Vortrag checken (lassen). Eine solche Frage wirkt unprofessionell.
  4. Ich kann Sie nicht sehen, weil das Licht so hell ist
    Das ist normal auf einer Bühne, jeder Schauspieler kennt das. Im Prinzip schaut man ggf. in ein schwarzes Loch. Unangenehm, aber eben manchmal nicht zu ändern. Falls Sie in den Dialog mit dem Publikum treten möchten, bitten Sie den Techniker, das Licht einen Moment anzuschalten. Kabarettisten machen das auch so.
  5. Können Sie das lesen?
    Hier empfehle ich die Kawasaki Regel 10/20/30. Die letzten 30 stehen für eine Schriftgröße von 30 pt. Sie sollten keine kleinere Schriftgröße darunter benutzen. Vor allem ist es sinnvoll, die Folien vorher auf Lesbarkeit zu testen.
  6. Ich lese das mal laut für Sie
    Die Zuhörer sollen keine Zeit damit verbringen, Ihre Folien zu lesen, Sie sollen Ihnen zuhören. Also allenfalls ein Satz pro Folie mit 7 ± 2 Worten. 
  7. Bitte machen Sie Ihr iPhone, Laptop oder Tablet aus
    Ob eine solche Regel sinnvoll ist oder nicht, ist durchaus umstritten. Es ist aber nicht Ihre Aufgabe, den Zuhörern Vorschriften zu machen. Wenn überhaupt, dann sollte dies an anderer Stelle in den Rahmenbedingungen für die Veranstaltung geklärt werden.
  8. Sie müssen nicht mitschreiben oder Fotos machen,
    Sie finden die Präsentation später im Netz
    Warum halten Sie dann die Präsentation? Auch wenn ich weiß, dass viele Veranstalter gerne meine Folien hätten, versuche ich doch, Handouts zu vermeiden. Außerdem könnten die Zuhörer mit den Folien allein ohnehin wenig anfangen, denn man sieht nur Bilder mit etwas Text. Man muss schon beim Vortrag dabei gewesen sein, um sie zu verstehen.
  9. Lassen Sie mich Ihre Frage gleich beantworten
    Auch wenn Sie diese Frage schon 100mal gehört haben, der Frager stellt Sie zum ersten Mal. Stellen Sie also sicher dass Sie sie wirklich verstanden haben, indem Sie sie in Ihren Worten noch einmal wiederholen. Außerdem zeigen Sie damit dem Fragenden, dass Sie ihn (oder sie) ernst nehmen. Wertschätzung nennt man das.
  10. Ich werde mich kurz fassen
    Das ist eine Selbstverständlichkeit und muss nicht extra erwähnt werden. Das Auditorium erwartet von Ihnen, dass Sie nicht schwafeln, sondern auf den Punkt kommen.
  11. (Zugabe) Was die Zeit ist schon um? Aber ich habe noch 23 Folien!
    Um es kurz zu machen: So etwas darf nicht passieren, denn das zeugt von schlechter oder gar fehlender Vorbereitung. Üben Sie Ihren Vortrag mehrmals und stoppen Sie die Zeit, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie lange Sie brauchen werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie kürzen müssen.

Wie immer sollten Sie auch diese Tipps nicht als unumstößliches Dogma betrachten. Es mag Situationen geben, in denen manche der o.a. Phrasen durchaus angebracht sind. Betrachten Sie jedoch solche Gelegenheiten als Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Auditorium

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Daten präsentieren mit Hans Rosling

Immer wieder taucht die Frage auf, wie man „trockene“ Zahlen, Daten, Fakten präsentieren kann. Cole Nussbaumer Knaflic hat mit ihrem Buch Storytelling mit Daten Lösungen für dieses Problem angeboten. Vor einiger Zeit habe ich ihr Buch hier im ToolBlog besprochen.

Ein Experte, der immer wieder genannt wird, wenn es um die Präsentation von Facts & Figures geht, ist Hans Rosling. Hans Rosling starb von fast genau einem Jahr. Hier können Sie noch einmal ein Video von ihm anschauen, in dem Sie einiges zum Thema Darstellung von Statistiken lernen können.

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Tipps von TED für gute Folien

Zwar glaube ich nicht, dass TED heute noch irgendjemandem erklärt werden muss, falls aber doch, dann empfehle ich den einschlägigen Artikel auf (in?) der Wikipedia. Im allgemeinen gilt es als Ritterschlag, bei einer TED-Konferenz referieren zu dürfen und tatsächlich sind die Präsentationen selten langweilig. Dies liegt nicht zuletzt auch an der Gestaltung der Folien, die den Inhalt des Gesagten nicht ersetzen, sondern eben wirkungsvoll ergänzen.

Wenn Sie lernen möchten, wie auch Sie solche Folien erstellen können, dann empfehle ich Ihnen einen einschlägigen Artikel auf dem TEDBlog: 10 tips on how to make slides that communicate your idea, from TED’s in-house expert. Hier sind die Tipps:

  1. Denken Sie erst zum Schluss über Ihre Folien nach
  2. Verwenden Sie ein durchgängiges Foliendesign
  3. Wählen Sie eine besondere Gestaltung für die Folien für die Übergänge
  4. Bei Text gilt ganz besonders: Weniger ist mehr!
  5. Verwenden Sie Bilder, die die Bedeutung des Gesagten unterstreichen
  6. Gehen Sie sparsam mit Effekten und Animationen um (oder verwenden Sie gar keine)
  7. Benutzen Sie statt einem Pfeil die Technik des Maskierens, um Bedeutsames hervorzuheben
  8. Verschieben Sie große Bilder (anstatt sie zu skalieren oder abzuschneiden)
  9. Vermeiden Sie Autoplay, wenn Sie Videos zeigen
  10. Erstellen Sie Diagramme mit Ihrem Präsentationsprogramm
    (anstatt sie mit Cut & Paste einfach einzufügen)

Nähere Informationen und ein paar Beispiele finden Sie in dem o.a. Artikel. Ich kann diesen Tipps nur zustimmen. Ein Vorgehen nach der Methode „Hast Du Folie, hast Du Vortrag“ funktioniert nicht. Wenn Sie wirklich eine gute Präsentation gestalten wollen, dann kostet das eben Mühe und Gehirnschmalz. Warum sollte das auch anders sein?

seagul / Pixabay

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Buch: Storytelling mit Daten

Mitunter darf ich Workshops zu Struktur und Aufbau von Präsentationen begleiten. Meistens kommen die Zuhörer aus dem technischen Bereich und so werde ich oft gefragt, wie man “trockenes” Zahlenmaterial auf aktivierende Weise dem Publikum vermitteln kann. Ein bekanntes Konzept für spannende Vorträge ist das Storytelling, wie es zum Beispiel von Cliff Atkinson beschrieben wird. Wie aber funktioniert eine Umsetzung dieses Ansatzes bei der Vorstellung von Zahlen, Daten, Fakten?

Eine Antwort auf diese Frage gibt Cole Nussbaumer Knaflic mit ihrem Buch Storytelling mit Daten. Hier erfahren Sie “die Grundlagen der effektiven Kommunikation und Visualisierung mit Daten”.

Der Aufbau des Buches macht dem Anspruch der Autorin nach Klarheit alle Ehre. Es ist logisch aufgebaut: Zunächst werden sechs Bausteine einer guten Präsentation beschrieben, danach erfolgt die Anwendung an einem konkreten Beispiel. Fallstudien und Tipps runden das inhaltliche Angebot ab.

Laut Nussbaumer Knaflic sind dies die Bausteine einer guten Präsentation:

  1. Der Kontext
    Die Kenntnis des Kontexts, in denen Ihre Präsentation stattfinden soll, ist essentiell für den Erfolg Ihres Vortrags. Hierbei helfen zielführende Fragen zu Publikum und Thema, die in diesem Kapitel vorgestellt werden.
  2. Die Auswahl der effektiven Darstellung
    Nicht jede Darstellung ist für jeden Zweck geeignet. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile der wichtigste Darstellungsformen (Tabellen, Diagramme) erörtert. Danach wissen Sie auch, warum Sie keine Kuchendiagramme verwenden sollten. Und 3D schon gar nicht.
  3. Reduzierung von “Wirrwarr”
    Wenn Sie an Ihre Zuhörer klare Signale senden wollen, dann sollten Sie Rauschen so weit wie möglich vermeiden. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Grafiken von jeglichem Ballast befreien.
  4. Lenkung der Aufmerksamkeit des Publikums
    Hier lernen Sie präattentive Merkmale bei Text, Farbe und grafischen Darstellungen kennen.
  5. Denken wie ein Designer
    Es gibt allgemein anerkannte Regeln,  nach denen Texte und wirksame Visualisierungen gestaltet werden sollten. Sie sind nicht allzu schwierig zu verstehen und auch als Nicht-Designer ist es durchaus möglich, ihnen zu folgen.
  6. Geschichten erzählen
    Wichtig für eine gute Geschichte ist ein logischer, in sich schlüssiger Ablauf. Nussbaumer Knaflic plädiert für einen einfachen Aufbau, den Sie auch aus der Schule kennen: Beginn, Mitte, Schluss. Sie erfahren, wie Sie für Ihre Präsentation ein Drehbuch erstellen.

Alle Bausteine werden in einem eigenen Kapitel noch einmal zusammengefasst und zusammenhängend an einem Beispiel erläutert. Darüber hinaus gibt es noch fünf Fallstudien zur Vertiefung der einzelnen Bausteine. Zwar bin ich nicht immer mit den “Musterlösungen” einverstanden, aber das muss ja auch nicht sein. Auf erklärenden Text in den Diagrammen würde ich zum Beispiel verzichten und stattdessen Handouts bemühen.

Wenn Sie öfters Zahlen, Daten und Fakten präsentieren müssen, dann können Sie mit diesem Buch die Grundlagen dafür erlernen. Es ist sachlich geschrieben und gut strukturiert. Es bekommt einen festen Platz in meinem Bücherschrank, denn auch zum Nachschlagen eignet es sich aufgrund der vielen Beispiele sehr gut.

Die Website zum Buch finden Sie hier.

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Franz Vahlen GmbH als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

Weitere Bücher zum Thema (Werbung)

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20 Eigenschaften guter Redner

Die Artikel sind Legion, in denen beschrieben wird, was Sie während einer Präsentation tun und lassen sollten, um als Redner gut „rüberzukommen“. Beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Internets bin ich über eine Infografik gestolpert, die die wichtigsten Dinge für einen Blick zusammenfasst: 20 Habits οf Truly Brilliant Presenters.

Sehen Sie hier…

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Checkliste für Präsentationen

Offensichtlich habe ich es gerade etwas mit Checklisten. Nachdem ich vor ein paar Tagen schon eine zur Einsatzfähigkeit von Datenprojektoren veröffentliche habe, folgt diesmal eine generell zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Präsentationen.

Sie stammt von Scott Berkun, der sie als Ergänzung zu seinem Buch Bekenntnisse eines Redners veröffentlicht hat: Speaking checklist for great talks. Sie finden dort Punkte zum Abhaken für die einzelnen Phasen:

  • Vorbereitung
  • Aufbruch zur Veranstaltung
  • Während der Veranstaltung
  • Nach der Präsentation

Sie können die Checkliste auch direkt als pdf-Datei herunterladen.

Das Buch von Scott Berkun habe ich seinerzeit mit großem Gewinn gelesen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen.

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Wie Sie einen Projektor einrichten

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel verfasst, in dem ich das Hohelied auf die Checkliste gesungen habe. Wie praktisch eine solche Liste ist, können Sie erahnen, wenn Sie den Beitrag von David Katzmaier lesen: How to set up a projector.

Wie der Titel verrät, geht es um die richtige Einstellung des Projektors vor einem Vortrag. Hier sind die Punkte, die Sie vor Ihrer Präsentation durchgehen sollten um das Funktionieren der Technik zu gewährleisten:

  1. Finden Sie den richtigen Ort, um den Projektor aufzustellen
  2. Falls Sie einen Bildschirm verwenden, stellen Sie ihn ein
  3. Optimieren Sie das Licht
  4. Stöpseln Sie alles zusammen und schalten Sie die Geräte ein
  5. Projizieren Sie ein Testbild, z. B. das hier
  6. Justieren Sie den Projektor mit einem Testbild
  7. Wählen Sie den richtigen Modus aus
  8. Optimieren Sie evtl. den Klang
  9. Schalten Sie das Licht aus und legen Sie los!

Falls Sie jetzt nicht auf die Schnelle wissen, was sich hinter einem bestimmten Checkpunkt verbirgt, dann gibt Ihnen David wertvolle Hinweise zu dem betreffenden Punkt.

Manchmal nützt aber auch die beste Checkliste nichts.
Hier ein Schwank aus meinem Leben:

Während eines Vortrags vor großem Publikum kämpfte ein Redner mit völlig willkürlichem Hin- und Herspringen der Folien. Zuerst dachen wir, er hätten versehentlich die automatische Bildfolge aktiviert. Das hätte aber nicht erklärt, warum die Folien wieder zurücksprangen. Schließlich stellte sich heraus, dass der Präsentierende einen Ordner auf die Laptopmaus gelegt hatte. Jedes Mal, wenn er an den Ordner stieß, wurde unabsichtlich die Maus geklickt und die Folien vor- und zurückbewegt.

Wie sagen unsere amerikanischen Freunde? Richtig:

Shit happens!

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[Foto von Tomasz Mikołajczyk [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie Lampenfieber bekämpfen

Jeder kennt das, die einen mehr, die anderen weniger: Die Angst vor dem Sprechen vor der Gruppe.

Ich meine, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass die Ursachen für diese Angst tief in unserem Inneren vergraben sind. Wir haben nämlich die Urangst, den Schutz der Gruppe zu verlieren, wenn wir sie verlassen und dies sogar dadurch markieren, dass wir uns vor die Gruppe stellen. Ich bin kein Anthropologe, aber ich kann diese Begründung für das Auftreten des berüchtigten Lampenfiebers durchaus nachvollziehen, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, wie schon Aristoteles bemerkte.

Außerdem helfen uns derartige Betrachtungen auch nicht weiter, wenn wir eine Rede halten oder präsentieren müssen. Hier sind praktische Tipps gefragt. Solche, wie Sie sie beispielsweise in der Infografik How to Overcome Public Speaking Fear bekommen. Schauen Sie selbst:

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Edward Tufte über Daten, Analyse und Wahrheit

Als ich mich vor einiger Zeit mit Tim Themann über die Visulisierung “trockener” Daten unterhalten habe, gab er mir den Tipp, mich mit den Ideen von Edward Tufte zu beschäftigen. Das werde ich tun. Falls Sie das auch vorhaben, dann hilft uns beim Einstieg vielleicht dieses Video mit einem Vortrag des Meisters: Edward Tufte on Data, Analysis, & Truth.

[via Presentation Zen]

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