Archiv der Kategorie: Präsentieren

Daten präsentieren mit Hans Rosling

Immer wieder taucht die Frage auf, wie man „trockene“ Zahlen, Daten, Fakten präsentieren kann. Cole Nussbaumer Knaflic hat mit ihrem Buch Storytelling mit Daten Lösungen für dieses Problem angeboten. Vor einiger Zeit habe ich ihr Buch hier im ToolBlog besprochen.

Ein Experte, der immer wieder genannt wird, wenn es um die Präsentation von Facts & Figures geht, ist Hans Rosling. Hans Rosling starb von fast genau einem Jahr. Hier können Sie noch einmal ein Video von ihm anschauen, in dem Sie einiges zum Thema Darstellung von Statistiken lernen können.

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Tipps von TED für gute Folien

Zwar glaube ich nicht, dass TED heute noch irgendjemandem erklärt werden muss, falls aber doch, dann empfehle ich den einschlägigen Artikel auf (in?) der Wikipedia. Im allgemeinen gilt es als Ritterschlag, bei einer TED-Konferenz referieren zu dürfen und tatsächlich sind die Präsentationen selten langweilig. Dies liegt nicht zuletzt auch an der Gestaltung der Folien, die den Inhalt des Gesagten nicht ersetzen, sondern eben wirkungsvoll ergänzen.

Wenn Sie lernen möchten, wie auch Sie solche Folien erstellen können, dann empfehle ich Ihnen einen einschlägigen Artikel auf dem TEDBlog: 10 tips on how to make slides that communicate your idea, from TED’s in-house expert. Hier sind die Tipps:

  1. Denken Sie erst zum Schluss über Ihre Folien nach
  2. Verwenden Sie ein durchgängiges Foliendesign
  3. Wählen Sie eine besondere Gestaltung für die Folien für die Übergänge
  4. Bei Text gilt ganz besonders: Weniger ist mehr!
  5. Verwenden Sie Bilder, die die Bedeutung des Gesagten unterstreichen
  6. Gehen Sie sparsam mit Effekten und Animationen um (oder verwenden Sie gar keine)
  7. Benutzen Sie statt einem Pfeil die Technik des Maskierens, um Bedeutsames hervorzuheben
  8. Verschieben Sie große Bilder (anstatt sie zu skalieren oder abzuschneiden)
  9. Vermeiden Sie Autoplay, wenn Sie Videos zeigen
  10. Erstellen Sie Diagramme mit Ihrem Präsentationsprogramm
    (anstatt sie mit Cut & Paste einfach einzufügen)

Nähere Informationen und ein paar Beispiele finden Sie in dem o.a. Artikel. Ich kann diesen Tipps nur zustimmen. Ein Vorgehen nach der Methode „Hast Du Folie, hast Du Vortrag“ funktioniert nicht. Wenn Sie wirklich eine gute Präsentation gestalten wollen, dann kostet das eben Mühe und Gehirnschmalz. Warum sollte das auch anders sein?

seagul / Pixabay

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Buch: Storytelling mit Daten

Mitunter darf ich Workshops zu Struktur und Aufbau von Präsentationen begleiten. Meistens kommen die Zuhörer aus dem technischen Bereich und so werde ich oft gefragt, wie man “trockenes” Zahlenmaterial auf aktivierende Weise dem Publikum vermitteln kann. Ein bekanntes Konzept für spannende Vorträge ist das Storytelling, wie es zum Beispiel von Cliff Atkinson beschrieben wird. Wie aber funktioniert eine Umsetzung dieses Ansatzes bei der Vorstellung von Zahlen, Daten, Fakten?

Eine Antwort auf diese Frage gibt Cole Nussbaumer Knaflic mit ihrem Buch Storytelling mit Daten. Hier erfahren Sie “die Grundlagen der effektiven Kommunikation und Visualisierung mit Daten”.

Der Aufbau des Buches macht dem Anspruch der Autorin nach Klarheit alle Ehre. Es ist logisch aufgebaut: Zunächst werden sechs Bausteine einer guten Präsentation beschrieben, danach erfolgt die Anwendung an einem konkreten Beispiel. Fallstudien und Tipps runden das inhaltliche Angebot ab.

Laut Nussbaumer Knaflic sind dies die Bausteine einer guten Präsentation:

  1. Der Kontext
    Die Kenntnis des Kontexts, in denen Ihre Präsentation stattfinden soll, ist essentiell für den Erfolg Ihres Vortrags. Hierbei helfen zielführende Fragen zu Publikum und Thema, die in diesem Kapitel vorgestellt werden.
  2. Die Auswahl der effektiven Darstellung
    Nicht jede Darstellung ist für jeden Zweck geeignet. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile der wichtigste Darstellungsformen (Tabellen, Diagramme) erörtert. Danach wissen Sie auch, warum Sie keine Kuchendiagramme verwenden sollten. Und 3D schon gar nicht.
  3. Reduzierung von “Wirrwarr”
    Wenn Sie an Ihre Zuhörer klare Signale senden wollen, dann sollten Sie Rauschen so weit wie möglich vermeiden. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Grafiken von jeglichem Ballast befreien.
  4. Lenkung der Aufmerksamkeit des Publikums
    Hier lernen Sie präattentive Merkmale bei Text, Farbe und grafischen Darstellungen kennen.
  5. Denken wie ein Designer
    Es gibt allgemein anerkannte Regeln,  nach denen Texte und wirksame Visualisierungen gestaltet werden sollten. Sie sind nicht allzu schwierig zu verstehen und auch als Nicht-Designer ist es durchaus möglich, ihnen zu folgen.
  6. Geschichten erzählen
    Wichtig für eine gute Geschichte ist ein logischer, in sich schlüssiger Ablauf. Nussbaumer Knaflic plädiert für einen einfachen Aufbau, den Sie auch aus der Schule kennen: Beginn, Mitte, Schluss. Sie erfahren, wie Sie für Ihre Präsentation ein Drehbuch erstellen.

Alle Bausteine werden in einem eigenen Kapitel noch einmal zusammengefasst und zusammenhängend an einem Beispiel erläutert. Darüber hinaus gibt es noch fünf Fallstudien zur Vertiefung der einzelnen Bausteine. Zwar bin ich nicht immer mit den “Musterlösungen” einverstanden, aber das muss ja auch nicht sein. Auf erklärenden Text in den Diagrammen würde ich zum Beispiel verzichten und stattdessen Handouts bemühen.

Wenn Sie öfters Zahlen, Daten und Fakten präsentieren müssen, dann können Sie mit diesem Buch die Grundlagen dafür erlernen. Es ist sachlich geschrieben und gut strukturiert. Es bekommt einen festen Platz in meinem Bücherschrank, denn auch zum Nachschlagen eignet es sich aufgrund der vielen Beispiele sehr gut.

Die Website zum Buch finden Sie hier.

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Franz Vahlen GmbH als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

Weitere Bücher zum Thema (Werbung)

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20 Eigenschaften guter Redner

Die Artikel sind Legion, in denen beschrieben wird, was Sie während einer Präsentation tun und lassen sollten, um als Redner gut „rüberzukommen“. Beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Internets bin ich über eine Infografik gestolpert, die die wichtigsten Dinge für einen Blick zusammenfasst: 20 Habits οf Truly Brilliant Presenters.

Sehen Sie hier…

Weiterlesen

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Checkliste für Präsentationen

Offensichtlich habe ich es gerade etwas mit Checklisten. Nachdem ich vor ein paar Tagen schon eine zur Einsatzfähigkeit von Datenprojektoren veröffentliche habe, folgt diesmal eine generell zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Präsentationen.

Sie stammt von Scott Berkun, der sie als Ergänzung zu seinem Buch Bekenntnisse eines Redners veröffentlicht hat: Speaking checklist for great talks. Sie finden dort Punkte zum Abhaken für die einzelnen Phasen:

  • Vorbereitung
  • Aufbruch zur Veranstaltung
  • Während der Veranstaltung
  • Nach der Präsentation

Sie können die Checkliste auch direkt als pdf-Datei herunterladen.

Das Buch von Scott Berkun habe ich seinerzeit mit großem Gewinn gelesen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen.

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Wie Sie einen Projektor einrichten

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel verfasst, in dem ich das Hohelied auf die Checkliste gesungen habe. Wie praktisch eine solche Liste ist, können Sie erahnen, wenn Sie den Beitrag von David Katzmaier lesen: How to set up a projector.

Wie der Titel verrät, geht es um die richtige Einstellung des Projektors vor einem Vortrag. Hier sind die Punkte, die Sie vor Ihrer Präsentation durchgehen sollten um das Funktionieren der Technik zu gewährleisten:

  1. Finden Sie den richtigen Ort, um den Projektor aufzustellen
  2. Falls Sie einen Bildschirm verwenden, stellen Sie ihn ein
  3. Optimieren Sie das Licht
  4. Stöpseln Sie alles zusammen und schalten Sie die Geräte ein
  5. Projizieren Sie ein Testbild, z. B. das hier
  6. Justieren Sie den Projektor mit einem Testbild
  7. Wählen Sie den richtigen Modus aus
  8. Optimieren Sie evtl. den Klang
  9. Schalten Sie das Licht aus und legen Sie los!

Falls Sie jetzt nicht auf die Schnelle wissen, was sich hinter einem bestimmten Checkpunkt verbirgt, dann gibt Ihnen David wertvolle Hinweise zu dem betreffenden Punkt.

Manchmal nützt aber auch die beste Checkliste nichts.
Hier ein Schwank aus meinem Leben:

Während eines Vortrags vor großem Publikum kämpfte ein Redner mit völlig willkürlichem Hin- und Herspringen der Folien. Zuerst dachen wir, er hätten versehentlich die automatische Bildfolge aktiviert. Das hätte aber nicht erklärt, warum die Folien wieder zurücksprangen. Schließlich stellte sich heraus, dass der Präsentierende einen Ordner auf die Laptopmaus gelegt hatte. Jedes Mal, wenn er an den Ordner stieß, wurde unabsichtlich die Maus geklickt und die Folien vor- und zurückbewegt.

Wie sagen unsere amerikanischen Freunde? Richtig:

Shit happens!

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[Foto von Tomasz Mikołajczyk [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie Lampenfieber bekämpfen

Jeder kennt das, die einen mehr, die anderen weniger: Die Angst vor dem Sprechen vor der Gruppe.

Ich meine, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass die Ursachen für diese Angst tief in unserem Inneren vergraben sind. Wir haben nämlich die Urangst, den Schutz der Gruppe zu verlieren, wenn wir sie verlassen und dies sogar dadurch markieren, dass wir uns vor die Gruppe stellen. Ich bin kein Anthropologe, aber ich kann diese Begründung für das Auftreten des berüchtigten Lampenfiebers durchaus nachvollziehen, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, wie schon Aristoteles bemerkte.

Außerdem helfen uns derartige Betrachtungen auch nicht weiter, wenn wir eine Rede halten oder präsentieren müssen. Hier sind praktische Tipps gefragt. Solche, wie Sie sie beispielsweise in der Infografik How to Overcome Public Speaking Fear bekommen. Schauen Sie selbst:

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Edward Tufte über Daten, Analyse und Wahrheit

Als ich mich vor einiger Zeit mit Tim Themann über die Visulisierung “trockener” Daten unterhalten habe, gab er mir den Tipp, mich mit den Ideen von Edward Tufte zu beschäftigen. Das werde ich tun. Falls Sie das auch vorhaben, dann hilft uns beim Einstieg vielleicht dieses Video mit einem Vortrag des Meisters: Edward Tufte on Data, Analysis, & Truth.

[via Presentation Zen]

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Stöckchen werfen: Präsentieren von Zahlen, Daten, Fakten

Vor einiger Zeit erschien hier im ToolBlog der Artikel So entkommen Sie aus dem PowerPoint-Knast. Leser Markus Jahns kommentierte diesen Beitrag so:

[…] welche Formate gibt es für die Präsentationen/ Schulungen von technischen Themen, bei denen eine hohe „Faktendichte“ besteht?

Dies ist in der Tat ein Problem, das mir auch in meinen Workshops immer wieder begegnet. Gerade Ingenieure fragen mich immer wieder, wie sie aus Zahlen, Daten, Fakten, Messreihen und Konstruktionsdetails, die i.a. als “trocken” bezeichnet werden, dennoch einen interessante Vortrag basteln können.

Ich dachte, ich leite die Frage von Markus Jahns mal als Stöcken an Menschen  weiter, die sich mit so etwas auskennen. Beginnen möchte ich mit Computermaler Tim Themann mit der Bitte, das Stöckchen nach der Antwort an einen Experten weiter zu reichen.

Vielen Dank. Ich bin gespannt.

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[Foto von raincarnation40 [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Tipp: Workshop “Visualisieren und schreiben für Kanban und Post-its”

Wenn Sie öfters am Flipchart Abläufe erklären müssen, und welcher Projektschaffende muss das nicht, dann könnte der Workshop „Visualisieren und schreiben für Kanban und Post-its” für Sie interessant sein. Trainer ist Tim Themann, der in Fachkreisen auch als Computermaler bekannt ist.

Der Workshop findet am 4. April in Hamburg statt. Wenn Sie also den hohen Norden schnell erreichen können, dann hurtig, hurtig mit der Anmeldung, viel Zeit bleibt nicht mehr.

Demnächst finden Sie hier im ToolBlog die Aufzeichnung eines Gesprächs, dass ich mit Tim Themann im Rahmen meiner Podcast-Reihe führen durfte. Bleiben Sie am Ball!

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