Archiv der Kategorie: Methoden

Agile is dead!

Eigentlich ist dieser Überschrift ein Widerspruch an sich. Denn entweder ist etwas agil oder eben nicht. Wie auch immer. Dass „Agil tot ist“ behauptet in dem folgenden Video nicht irgendwer, sondern einer der Unterzeichner des Agilen Manifests, Dave Thomas. Den Vortrag „Agile is Dead“ hat Dave Thomas auf der GOTO Konferenz 2015 in Amsterdam gehalten. Mir haben einige Sequenzen durchaus eingeleuchtet, aber sehen Sie selbst:

GOTO 2015 • Agile is Dead • Pragmatic Dave Thomas

 

1 Antwort

Wie Sie Ihr Whiteboard richtig sauber kriegen

Vielleicht kennen Sie das Problem aus Ihrem Konferenzraum. Das schon etwas angejahrte Whiteboard sieht aufgrund der intensiven Nutzung ziemlich schmuddelig aus. Da halten sich Streifen vom Filzstift oder bunte Flecken hartnäckig und sind trotz intensiven Rubbelns nicht weg zu bekommen.

Vikas Agrawal hat sich dieses Problems angenommen und empfiehlt 6 Simple Tips for Removing Stains from Your Dry Erase Board. Diese sind:

Fleckenentferner

Gemeint sind hier Hilfsmittel wie Teppichreiniger, Haarspray oder Reinigungsspray. Erst sprühen Sie die Tafel ein und dann wischen Sie die Oberfläche mit einem weichen trockenen Tuch ab. Pro-Tipp: Um die Oberfläche zu schützen, können Sie anschließend Babyöl (!) auftragen.

Reinigungsalkohol

Greifen Sie hier zu höheren Konzentrationen überhalb 90%. Achten Sie vor dem Auftragen des Alkohols mit einem trockenen Tuch darauf, evtl. Staub zu entfernen. Danach wischen Sie die Tafel mit warmen Wasser ab.

Desinfektionsmittel für die Hände

Hier sollten Sie ebenfalls vorher den Staub entfernen. Danach tragen sie das Mittel auf die Oberfläche auf und lassen es ein paar Minuten einwirken. Danach die Reste mit einem Küchentuch oder einem weichen Stofftuch abwischen.

Essig

Offensichtlich ist Essig als Wundermittel für alles Mögliche auch hier zu gebrauchen. Stellen Sie Ihre persönliche Reinigungsmischung aus einem Teelöffel Essig und einer Tasse Wasser her. Füllen Sie das ganze in eine Sprühflasche und dann folgen Sie dem Prozedere wie oben beschrieben. Statt dessen können Sie das Essig-Wasser-Gemisch auch direkt mit einem Tuch auftragen. Danach wieder mit einem fusselfreien Stück Stoff abreiben.

Zahnpasta

Laut Vikas eignet sich Zahnpasta hervorragend um Streifen von versehentlich benutzten Flipchartstiften („Permanent Markers“) zu entfernen. Schrubben Sie die Tafel mit einer ausrangierten Zahnbürste unter Zugabe von etwas Wasser ab.

Backpulver (Natriumbicarbonat)

Stellen Sie eine Reinigungspaste her, indem Sie etwas Backpulver mit Wasser verreiben. Mit einem Papier- oder Stofftuch tragen Sie ein kleine Menge auf der Tafeloberfläche auf. Lassen Sie die Tafel an der Luft trocknen oder trocknen Sie sie mit einem geeigneten Tuch ab.

Ich muss gestehen, ich habe noch keine dieser Methoden ausprobiert. Allerdings könnte das Whiteboard in meinem Büro durchaus etwas Pflege gebrauchen. Ich denke, ich werde mir zunächst eine kleine Ecke der Tafel aussuchen, um diese Methoden erst einmal auszuprobieren. Nicht, dass ich mir durch die intensive Reinigung womöglich die Tafel beschädige.

Also noch einmal: Bei diesen Tipps agiere ich lediglich als Briefträger. Ich übernehme keine Garantie für Schäden oder Ärger jeglicher Art.

 

Schreibe eine Antwort

Wie man Mücken im Schlafzimmer bekämpft

Dem Dalai Lama wird das Zitat zugeschrieben:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Ob der Ausspruch tatsächlich von ihm ist, sei dahingestellt, aber die Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Man liegt müde im Bett und so ein Quälgeist summt dauernd um den Kopf herum und sticht an (fast) allen Stellen, die nicht bedeckt sind. In der Sommerhitze sind das eine Menge dieser ungeschützten Stellen!

Höchste Zeit, den Mücke Widerstand zu leisten und die Tipps von Patrick Allen zu befolgen: How to Find and Kill That Single Mosquito Buzzing Around Your Room. Patrick hat nach ausführlicher Recherche zwei erfolgversprechende Techniken ausgemacht:

  1. Die Taschenlampenjagd
  2. Die Technologiefalle

Die Taschenlampenjagd

  1. Nehmen Sie eine Taschenlampe zur Hand und löschen Sie alle Lichter im Schlafzimmer.
  2. Schalten Sie eine kleine Lichtquelle an, z.B. eine Lampe, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihre Taschenlampe lassen Sie noch ausgeschaltet.
  3. Streifen Sie langsam durch das Zimmer und achten Sie auf die Summgeräusche des Feindes.
  4. Nach einer Weile wird sich der Feind in Richtung Lichtquelle bewegen und sich auf der Wand in der Nähe des Lichts niederlassen.
  5. Schalten Sie Ihre Taschenlampe an und halten Sie flach zur Wand. Dann bewegen Sie den Lichtstrahl wie einen Suchscheinwerfer langsam über die Wand.
  6. Wenn Sie Glück haben, dann wirft die Mücke einen langen Schatten. Nichts wie hin und drauf gehauen!

Achtung! Dieses Vorgehen kann unschöne Spuren auf weißen Wänden hinterlassen, wenn sich die erlegte Mücke kurz vor ihrem Ableben mit Blut vollgesaugt hat. Hier heißt es Prioritäten setzen…

Die Technologiefalle

  1. Sie liegen auf dem Rücken und legen Ihr Smartphone oder besser noch Ihr Tablet flach auf die Brust. Schalten Sie den Bildschirm auf maximale Leuchtstärke.
  2. Wenn Sie ein helles Laken haken, dann beugen Sie Ihre Knie. Auf diese Weise erzeugen Sie mit dem Laken vor Ihren Augen eine Art Bildschirm (Leinwand!), auf dem die Mücken gut zu sehen sind. Das Tablett ist quasi die Bühne, das Laken der Hintergrund.
  3. Holen Sie tief Luft und atmen aus auf das Tablet auf Ihrer Brust. Das Kohlendioxyd aus dem Atem lockt zusammen mit dem Licht die Mücke an.
  4. Legen Sie sich auf die Lauer. Mit etwas Glück landet die Mücke genau auf dem Tablet. Nun machen Sie ihr gnadenlos den Garaus.

Achtung! Bei dieser Methode ist Fingerspitzengefühl beim finalen Schlag gefragt. Schlagen Sie zu schwach, überlebt der Feind, schlagen Sie zu stark, dann zerstören Sie das Display Ihres Geräts.

Ich wünsche Ihnen Waidmanns Heil!

FotoshopTofs / Pixabay

 

Schreibe eine Antwort

Infos über Scrum und Märchen darüber

Dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal das Vergnügen, beim Scrum Day in Filderstadt dabei zu sein. Für mich, der ich mit Scrum Neuland betrete, war die Veranstaltung äußerst lehrreich und hat wesentlich dazu beigetragen, dass meine Lernkurve seitdem stark angestiegen ist. Neben spannenden Vorträgen und Workshops kam auch das Netzwerken nicht zu kurz, ich habe viele nette und interessante Menschen kennengelernt. Ein Highlight war für mich das Open Space am Nachmittag des ersten Tages, dass ich zusammen mit Jan Fischbach und Edgar Rodehack begleiten durfte (s. Beweisfoto).

Jan hatte mir in auch die Session Barry Overeem empfohlen: The Scrum Master as a Change Facilitator. Kurz und klein, die Empfehlung von Jan war goldrichtig, das Hingehen hat sich gelohnt.

Von Barry stammt auch ein Artikel, in dem er einen überblick über 10 Mythen zu Scrum gibt: A Summary of the 10 Scrum Myths. Diese sind:

  1. Ein Scrum Master muss während des Daily Scrums anwesend sein
  2. Der Sprint-Backlog darf sich während eines Sprints nicht ändern
  3. Releases gibt es nur am Ende eines Sprints
  4. Das Product Backlog muss aus User Stories bestehen
  5. Das Product Backlog ist priorisiert
  6. Der Product Owner ist ein Bevollmächtigter der Stakeholder
  7. Der Scrum Master muss jedes Problem lösen
  8. Der Scrum Master ist ein Junior Agile Coach
  9. Im Scrum sind Story Points erforderlich
  10. Im Scrum gibt es keine Planung.

Ich gebe zu, Irrtum (2) bin auch ich aufgesessen. Aber man lernt ja dazu.

Wenn Sie jetzt so gar nichts mit diese Ausdrücken anfangen können, aber gerne wissen möchten, um was es bei Scrum eigentlich geht, dann empfehle ich Ihnen diese Quellen für eine erste Übersicht:

  • Für eilige Leser: Der Wikipedia-Artikel auf die Schnelle
  • Der Scrum Guide, auch in Deutsch erhältlich (Die Grundlage, ein Muss!)
  • Agiles Projektmanagement mit Scrum, eine Präsentation von Eric Dreyer (pdf)
  • SCRUM, eine agile Methode zur Software Entwicklung. Seminararbeit von Raffael Schweitzer (pdf)
  • Scrum auf einer Seite von William C. Wake (pdf)
  • Scrum kompakt von Angelika Drach, Christoph Mathis (pdf)
  • Scrum – Auf dem Bierdeckel erklärt, diverse Autoren (pdf)

Eine kritische Würdigung von Scrum unternimmt Mark Harwardt in seiner Magisterarbeit:
Wasserfallmodell versus Scrum – Ist der gute Ruf der agilen Methode gerechtfertigt? (pdf)

Eine Anmerkung zum Schluss:
Besonders der Bierdeckel-Titel verleitet zu der Auffassung, Scrum sei einfach. Das stimmt nur zum Teil. Scrum ist

Einfach zu verstehen, aber schwierig zu meistern.

So die Väter des Ansatzes Jeff Sutherland und Ken Schwaber im Scrum Guide.
Ich finde, auch der erste Teil dieses Satzes stimmt nur bedingt.

 

Schreibe eine Antwort

Die Seite für Gedächtnis und Lernen: SuperMemo Guru

Ein Buch von der großen Dame des Trainings, Vera Birkenbihl hatte einst den Untertitel:

vom Gehirnbesitzer zu Gehirnbenutzer

In den heutigen Zeiten kann man gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich hierbei tatsächlich um einen kleinen aber feinen Unterschied handelt.

Dabei muss ich zugeben, dass ich kein Freund davon bin, meinen Denkapparat zu strapazieren, wenn ich keinen unmittelbaren Nutzen davon spüre. Ich bin also kein Freund von Denksportaufgaben, Knobeleien oder Spielen wie Dame oder Schach. Bei derlei Tätigkeiten spüre ich weniger Vergnügen als vielmehr die Anstrengung. Nichts für mich!

Vielleicht lässt dich das Gehirn aber auch anderweitig trainieren. Wie, das erfahren Sie auf der Website SuperMemo Guru. Dort finden Sie eine große Anzahl Artikel rund um das Denken:

  • Lernen und Lerntheorie
  • Kreativität
  • Schlaf (!)
  • Produktivität

und einiges mehr.

Falls nach der Lektüre der vielen Artikel noch Fragen offen bleiben, finden Sie vielleicht auf der FAQ-Seite die entsprechende Antwort.

Es sei mir noch eine Bemerkung erlaubt:
Ihr Gehirn ist ein Wunderwerk, hat aber dennoch begrenzte Kapazität. Verschwenden Sie diese nicht mit dem Speichern von Daten, sondern tatsächlich zum Denken. Oder wie David Allen sagt:

Your mind is for having ideas, not holding them.

Dem schließe ich mich gerne an!

ulleo / Pixabay

 

Buch von Vera Birkenbihl (Werbung)

2 Antworten

So kommen die ToolBlog-Beiträge automatisch zu Ihnen!

Ich habe es bereits erwähnt. Leider kann ich Ihnen die bequeme Benachrichtigung bei neuen Beiträgen und Kommentaren nicht mehr automatisch per E-Mail zukommen lassen. Sie ahnen es: Der Grund liegt in der DSGVO.

Wenn Sie dennoch keinen Beitrag aus dem ToolBlog verpassen möchten ohne eigens hier vorbeizukommen, dann ist das dennoch kein Problem.

Abonnieren sie die Beiträge doch einfach

Das ToolBlog stellt einen RSS-Feed zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen speziellen Code, der von sog. Feedreadern, aber auch von vielen E-Mail-Programmen gelesen und übersetzt werden kann. Wenn Sie mit einem solchen Programm den RSS-Feed vom ToolBlog abonniert haben, werden die neuesten Beiträge automatisch abgeholt und Ihnen angezeigt. Sie brauchen also nicht immer extra hier vorbei zu surfen.

Sie können den RSS-Feed abonnieren mit
(Linkliste ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Eine Empfehlung von ToolBlog-Leser S. Hartung ist der Dienst bloglovin, den ich aber selbst noch nicht probiert habe.

Wenn Sie neue Nachrichten und Kommentar immer noch gerne per E-Mail beziehen möchten, dann könnte IFTTT eine Möglichkeit sein. Mir wäre das allerdings zu kompliziert. Dann schon lieber direkt abonnieren.

Die Links zum ToolBlog-Feed (RSS)

Viel Spaß beim Lesen!

Schreibe eine Antwort

Freie Vorlagen für Evernote

Sie kennen sicher Vorlagen für alle möglichen Programme. Excel, Word, LibreOffice & Co erleichtern derartige „Templates“, wie unsere amerikanischen Mitmenschen sagen, die Arbeit erheblich.

Auch unser beliebter Notizenknecht Evernote steht da nicht beiseite. Auf dem Evernote-Blog hat Pamela Rosen einige interessante Vorlagen veröffentlicht: Take Evernote to Work With These Free Business Templates. Sie finden dort Blaupausen für

  • Gesprächssnotizen
  • Zielvereinbarungen
  • eine Tagesordnung für Besprechungen
  • eine Checkliste für Dienstreisen und einiges mehr.

Diese Vorlagenliste ist aber nicht die einzige, die im Internet zu finden ist. Weitere Beispiele sind:

Natürlich können Sie Ihre Templates auch selber machen. Wie das geht, zeigt der Artikel Uncovering Templates, the Hidden Gem of Evernote. Auch in diesem Artikel finden Sie am Ende einige Vorlagen zum Herunterlade.

Sollten Sie ein(e) Freund(in) bewegter Bilder sein, dann zeigen Ihnen diese Videos, wie Sie auch selbst Ihre eigenen Vorlagen erstellen können, das erste lang, das zweite kurz:

 

Evernote TEMPLATES How to Create them Yourself | EVERNOTE PC

 

Sponchia / Pixabay

Bücher zum Thema (Werbung)

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Entscheidungen visualisieren

Irgendein schlauer Mensch hat einmal gesagt

Entscheidbares muss man nicht entscheiden.

Zugegeben, im ersten Moment verwirrt dieser Satz etwas. Aber wenn Sie eine Weile darüber nachdenken, wird Ihnen die Logik dahinter einleuchten. Wenn eine Sache klar und sicher voraussagbar ist, dann ist eine Entscheidung unnötig, denn dann wissen Sie ja, was zu tun ist. Entscheiden heißt, sich unter Unsicherheit eine aus zwei oder mehreren Optionen auszuwählen.

Leider gibt es keine Garantie dafür, dass sie schlussendlich die „richtige“ Entscheidung treffen. Daran ändern auch die vielen Entscheidungsmethoden nichts, die in Workshops immer wieder angwewandt werden. „You simply don’t know“, sagen die Amerikaner.

Allerdings können diese Techniken dazu verhelfen, die Entscheidungsfindung zu strukturieren und das Für und Wider der Optionen gegeneinander abzuwägen. Wenn die Entscheidungsfindung dann noch in geeigneter Form visualisiert wird, dann lässt sich über die Dokumentation auch später noch sagen, wie und warum man zu der entsprechenden Entscheidung gelangt ist. Dies ist eine gute Grundlage, um für zukünftige Entscheidung Lehren ziehen zu können.

Nun eignet sich nicht jede Technik für jede Entscheidungsfindung. Da gibt es Paarvergleiche, Entscheidungstabellen oder die Bildung von Rangfolgen.

Jan-Torsten Kohrs hat in zwei informative Artikel zu Entscheidungsmethoden veröffentlicht: Das kleine Trainer- und Moderatoren-1×1: Entscheidungen in Gruppen herbeiführen (Teil 1 und Teil 2). Alle Methoden werden kurz und knapp erklärt und durch Flipchartfotos illustriert.

Mir hat besonders die Visualisierung des Paarvergleichs in Form des „Entscheidungsstifts“ gefallen. Der Paarvergleich ist eigentlich einfach, die Durchführung führt jedoch manchmal zur Verwirrung. Der Entscheidungsstift hilft das Vorgehen zu vereinfachen.

GregMontani / Pixabay

BTW: Wenn jemand den Urheber des Zitats zu Anfang kennt, dann bitte ich darum, mich aufzuschlauen. Ich würde zu gerne wissen, wer das war.

 

2 Antworten

Scrum: Von null bis etwas Ahnung

Seit einigen Jahren bewege ich mich nun auf diversen PM-Camps und habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich von einigen diskutierten Ansätzen wenig bis keine Ahnung habe. Insbesondere was Scrum angeht, habe ich zwar hier und da das eine oder andere aufgeschnappt, von soliden Kenntnissen konnte aber keine Rede sein.

Höchste Eisenbahn also, den Zustand der Unkenntnis zu beseitigen. Letzte Woche durfte ich nun in Berlin auf Einladung meines lieben Kollegen und Freundes Jan Fischbach an einem seiner Scrum-Master-Trainings teilnehmen. Und ich muss sagen, nun fühle ich mich für weitere einschlägige Erkundungen gut gerüstet. Ich weiß nun, was die Werte, die Rollen, Artefakte und Ereignisse sind. Vor allem aber ist mir klar geworden, das Scrum weniger eine Projektmanagementmethode, sondern vielmehr ein Rahmen für Teams ist, um Ziele mit hoher Produktivität zu erreichen (und natürlich noch ein paar andere Dinge mehr).

Nun ist es ja nicht etwa so, dass ich in den vergangenen Monaten nicht versucht hätte, mir Kenntnisse bez. Scrum anzueignen. Startpunkt für derlei Unternehmungen ist bei mir zumeist ein Buch aus der berühmten Dummie-Reihe. So auch hier:

Allerdings muss ich gestehen, dass ich beim ersten Lesen nur Bahnhof verstanden habe. Das wird sich nach dem Seminarbesuch sicher ändern. Also ein neuer Versuch.

Das Seminar hat großen Spaß gemacht, nicht zuletzt deshalb, weil wir Teilnehmer uns den Stoff in Kleingruppenarbeit und durch Simulationen selbst erarbeiten durften. Eduscrum heißt die Methode: Scrum lernen durch Scrum tun. Die notwendigen Inputs von Jan waren kurz, knapp, knackig und vor allem auch humorvoll. Und ganz neidlos muss ich anerkennen, dass Jan sein Handwerkszeug versteht. Nicht nur als Scrum-Spezialist, sondern gerade auch als Trainer.

Vielen Dank.

Jan und Stephan

Achtung! In Berlin habe ich Blut geleckt. Es kann also durchaus sein. dass in der Zukunft hier der eine oder andere Artikel über Scrum & Co. erscheint. Ich hoffe, das stört nicht.

1 Antwort

Die Cornell-Methode im Film

Für Notizen während Präsentationen, Vorlesungen oder in Besprechungen ist die Cornell-Methode vorzüglich geeignet. Ich habe die Vorgehensweise vor einiger Zeit hier beschrieben. Für die Freunde bewegter Bilder habe ich dieses Video aufgetan. Sehen Sie selbst:

Cornell Notes Method of Taking Notes

Schreibe eine Antwort