Archiv der Kategorie: Methoden

Wie Sie Ihre Bücher loswerden

Schon seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, meine Bibliothek zu verkleinern. Ich werde mich von einigen Büchern trennen, denn ich brauche Platz für neue. Eigentlich ganz einfach, müsste man meinen.

Allerdings schiebe ich dieses Vorhaben immer wieder hinaus. Der Grund steht oben, ich muss mich von einigen Büchern trennen und das verursacht Trennungsschmerzen. Da ich wie die meisten Menschen Schmerz vermeiden möchte, habe ich bislang noch gar nicht mit dem Aufräumen angefangen.

Doch ich schöpfe Hoffnung. Anderen geht es offensichtlich ebenso wie mir und so hat Jacki Hollywood Brown auf Anfrage beschrieben, wie man seine geliebten Bücher doch noch loswerden kann: Reader question: Letting go of books. Sie empfiehlt:

Spielen Sie Evakuierung

Stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen und hätten nur drei kleine Umzugskartons für Ihre Bücher. Welche würden Sie mitnehmen? Welche würden Sie zurücklassen? Für diese Entscheidung haben Sie genau 30 Minuten Zeit, nicht mehr. Die Bücher in den Umzugskartons sind die, die Sie behalten, die anderen sind verzichtbar.

Worst-case Szenario

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie sich von einem Buch trennen sollten, dann überlegen Sie den Worst Case. Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte, wenn Sie dieses Buch nicht mehr hätten? Wäre das tragbar für Sie? Wenn nicht, dann behalten Sie es.

Handeln Sie wie ein Bibliothekar

Sind Sie sicher, dass Sie Ihre Bücher zweckmäßig aufbewahren? Könnten Sie dadurch vielleicht noch etwas Platz schaffen? Gibt es Bücher, die gar nicht mehr aktuell sind und wirklich nur noch Platz wegnehmen?

Gamification

Bitten Sie einen Freund, ein beliebiges Buch aus Ihrem Regal zu entnehmen. Nachdem er Ihnen Autor und Titel genannt hat, erzählen Sie Ihrem Freund aus dem Kopf, was Sie (noch) über das Buch wissen. Je weniger Sie über das Buch wissen, desto eher sollten Sie das Buch entsorgen. Wenn Sie es noch gar nicht gelesen haben, dann nehmen Sie sich vor, es alsbald zu lesen. Sollten Sie das aus irgendwelchen Gründen in einer bestimmten Frist nicht schaffen, dann trennen Sie sich von dem Buch.

Übrigens weist Jacki auf einen Beitrag ihres Kollegen Jeri Danski hin. Dieser nennt in Uncluttering books: What to let go Bücher , die man getrost wegwerfen, verschenken oder weitergeben kann. Dies sind

  • Bücher, die man nicht noch einmal lesen wird
  • Bücher, die man nie lesen wird
  • Bücher, zu denen man einfach keinen Zugang bekommt
  • Bücher mit Informationen, die man auch online erhalten kann
  • Bücher, die keinen besonderen Nutzen stiften
  • Reiseführer von Orten, die man bereits besucht hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob mir diese Tipps wirklich helfen werden.
Es hängt halt doch viel Herzblut an den Schwarten…

EliFrancis / Pixabay

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Alles über Schnürsenkel: Ian’s Shoelace Site

Heute morgen bin ich über einen Tweet von @awkwardgoogle gestolpert, in dem auf ein kleines Filmchen mit dem Titel 5 Cool Ways To Lace Your Shoes gezeigt wurde. Leider war es mir nicht möglich, den Streifen hier direkt einzubetten.

Schade, aber trotzdem nicht weiter schlimm, denn auf YouTube finden Sie derartige Schnürsenkel-Videos in Hülle und Fülle. Stellvertretend für die vielen anderen, hier ein Video mit 20 cool ideas how to tie shoe laces.

LACE SHOES – 20 cool ideas how to tie shoe laces

 

Nun müssen Sie sich aber nicht mit derlei Videos zufrieden geben. Wenn Sie ganz tief in die Materie einsteigen wollen, dann empfehle ich Ihnen Ian’s Shoelace Site. Sie lesen richtig, ein Zeitgenosse namens Ian W. Fieggen hat eine eigene Seite zum Gebrauch von Schnürsenkeln ins Netz gestellt. Ich weiß nicht, ob Sie auf dieser Seite Alles zu Schnürsenkeln finden, aber es dürfte dem ziemlich nahe kommen. Nicht umsonst trägt Ian den Ehrennamen „Professor Shoelace“.

Wie die Navigationsleiste auf der linken Seite zeigt, hat Ian bez. der Schnürsenkelwissenschaft tatsächlich an nahezu alles gedacht. Es gibt sogar ein Kapitel, in dem das Vorkommen von Schnürsenkeln in der Bibel diskutiert wird.

Bevor Sie jetzt den Kopf schütteln…
Ich habe mir dieses Jahr ein Paar Sneakers gekauft, bei denen Ösen durch einschneidende Senkel durchtrennt wurden. Die Schuhe waren prima, ich werde sie nächstes Jahr wieder kaufen. Dann schaue ich aber garantiert auf Ian’s Shoelace Site nach, wie ich sie ösenschonend binden kann.

cherylholt / Pixabay

 

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Bullet Journal: Eine Anleitung

In meiner Buchbesprechung zum Bullet Journal neulich hatte ich ein wenig herumgemeckert, dass dort die Beschreibung der Methode etwas zu kurz kommt.

Wenn Sie auch eher an der Methode als an der Optik interessiert sind, dann empfehle ich Ihnen den umfangreichen Artikel von Kim Alvarez: Thorough Guide to the Bullet Journal System. In dem Beitrag können Sie eine systematische und ausführliche Beschreibung des Ansatzes nachlesen.

Kim empfiehlt, vor der Lektüre ihres Artikels das offizielle Bullet-Journal-Video anzuschauen. Das können Sie direkt hier tun. Viel Spaß!

 

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Wie gehen Sie mit Totschlagargumenten um?

In vielen Diskussionen, insbesondere bei TV-Krawallsendungen á la „Hart, aber fair“, kann man beobachten, dass gar nicht auf Argumente sachlich, fachlich, logisch, kurz angemessen, reagiert wird. Vielmehr versuchen die Gesprächsgegnerpartner das Argument mit Scheinargumenten totzuschlagen.

Eine meiner Lieblingsfiguren ist der Whataboutism. Wenn ich beispielsweise Fahrradfahrer auf regelwidriges Verhalten gegenüber Fußgänger hinweise, bekomme ich oft die Antwort: „Und was ist mit den Autofahrern? Wie verhalten die sich gegenüber uns? Ist das etwa besser?“. Auf das ursprüngliche Argument wird also gar nicht eingegangen, vielmehr wird es mit Whataboutism totgeschlagen.

Es gibt aber noch mehr solcher Konstruktionen. Ligitas Nefas hat 20 Logical Fallacies That Dumb People Use To Win Arguments zusammengetragen. Mit dabei sind fiese Methoden wie

  • Auf die Person statt auf das Argument zielen
  • Das ausschließliche Verwenden von „Beweisen“, die die eigene Meinung untermauern oder
  • zirkuläres Begründen.

Nun kann man sich fragen, wer jemals durch derartige Rabulistik jemand anders überzeugt hat. Den Anwendern geht es aber oft auch gar nicht um das Überzeugen. Vielmehr wollen sie sich selbst erhöhen, indem sie andere klein machen. Oder sie ziehen es vor, in ihrem vermeintlich sicheren Meinungskokon zu verbleiben. Andere wiederum wollen vor dem Publikum glänzen. Es geht also weniger um die Sache, sondern um die eigene Person.

Leider bietet Ligitas Nefas keine Lösungen für seine Beipiele an. Vielmehr sind die Leser gefordert, in den Kommentaren ihre Vorschlage für den Umgang mit Totschlagargumenten zu hinterlassen. Allerdings muss man die sprachlichen Figuren erst einmal kennen, bevor man in der Lage ist sich zu wehren.

Zu diesem Zweck empfehle ich den Klassiker von Arthur Schopenhauer: Die Kunst, Recht zu behalten. Für den Kindle gibt es das Buch sogar umsonst.

Tumisu / Pixabay

 

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Lernen mit der Lernkartei

Schon im Studium, und das ist gefühlte hundert Jahre her, habe ich die Lernkartei nach Sebastian Leitner benutzt, um den Prüfungsstoff einzuprägen und, was genau so wichtig ist, auch zu behalten.

Das Lernen mit der Lernkartei trägt den Erkenntnissen von Herrmann Ebbinghaus Rechnung. Dieser gilt als Vater der experimentellen Gedächtnisforschung und erstellte die berühmte Lern- und Vergessenskurve. Diese besagt, dass

Der Vorgang des Vergessens muss durch mehrfaches Wiederholen des Lernstoffes abgemindert werden (Überlernen), wobei jede Wiederholung das Intervall, nach dem eine erneute Wiederholung nötig ist, vergrößert. Was man nicht im Alltag benutzt, vergisst man; und nur durch ständiges Benutzen des Wissens behält man es.

Der Volksmund wusste das auch schon vorher: „Übung macht den Meister“.

Die Lernkartei bietet dem Lernenden einen Rahmen, in dem der Stoff systematisch wiederholt wird. Außerdem wird vermieden, dass bereits Gelerntes noch einmal unnötig wiederholt wird. Das trägt zur Effizienz des Lernens bei.

Meiner Erfahrung nach eignet sich diese Methode vor allem zum Lernen von Zahlen, Daten, Fakten. Das könnten sein Geschichtsdaten, geographische Fakten oder – der Klassiker – Fremdsprachenvokabeln. Für Mathematik & Co ist die Lernkartei weniger geeignet, hier übt man besser durch das Lösen von Aufgaben.

Für die Haptiker unter den Lesern empfehle ich, tatsächlich einen Karteikasten mit den entsprechenden Karten zu benutzen. Sie können ihn selber bauen. Wie das geht, erfahren Sie auf der Seite lernkartei.de. Es empfiehlt sich, die Karten selbst zu schreiben, denn auf diese Weise erfolgt schon ein erstes Einprägen des Inhalts.

Natürlich gibt es auch Programme, die die Lernkartei virtuell abbilden. Sie können sich auch bei lernkartei.de kostenlos registrieren, um einen webbasierten virtuellen Karteikasten zu nutzen. Weitere Angebote finden Sie bei Sandy Writtenhouse: 8 Awesome Sites for Making Flashcards Online.

Wenn Sie den virtuellen Kasten lieber auf dem eigenen Rechner haben, dann gibt Ihnen der einschlägige Artikel in der Wikipedia eine erste Übersicht.
Ich selbst habe es einmal mit Anki probiert, es aber nach einiger Zeit wieder aufgegeben. Die Philosophie dieses Programms hat sich mir einfach nicht erschlossen. Ich fand die App viel zu kompliziert.

Vielleicht kennen Sie ja ein leicht zu bedienende Lernkartei-Programm.

Was können Sie empfehlen?

 

Bild: M.Blinky unter CC BY-SA 3.0

 

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Wie Sie Fotoprotokolle von Whiteboards erstellen

Whiteboards sind heute das, was früher einmal Kreidetafeln waren. Sie sind praktisch, denn man kann auf die Schnelle für Alle sichtbar Informationen festhalten und diese durch einfaches Auswischen auch wieder entfernen. Und genau darin liegt auch ein entscheidendender Nachteil solcher Schreibtafeln, denn man möchte mitunter doch gerne für die Nachwelt festhalten, was auf der Tafel geschrieben und gemalt wurde.

Wenn Sie allerdings mit Ihrem Smartphone versuchen, ein Bild von den Aufschrieben auf dem Whiteboard zu machen, dann werden Sie i.d.R. enttäuscht feststellen, dass das Foto wenig bis gar nicht zu gebrauchen ist. Der Grund liegt darin, dass die glatte Oberfläche der Tafel das Licht dermaßen stark reflektiert, dass das Geschiebene/Skizzierte auf dem Foto fast nicht zu erkennen ist.

Doch es gibt Abhilfe und wie Sie richtig vermuten, in Form von Apps. Ich kann Ihnen drei Möglichkeiten anbieten:

Die Korrektur per E-Mail

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wie Mihir Patkar in seinem Artikel Unwhiteboard Cleans Whiteboard Photos With an Email schreibt, müssen Sie Ihr Foto nur an die Adresse please@make.unwhiteboard.com schicken und schwuppdiwupp bekommen Sie eine korrigierte lesbare Kopie als pdf-Datei zurück. Nähere Info erhalten Sie unter (Un)Whiteboard.

TurboScan für Android

Da ich Benutzer eines iPhones bin, kann ich Ihnen nichts Bedeutsames zu TurboScan für Android sagen. Falls Sie sich nicht damit anfreunden können, dann probieren Sie doch eine der Alternative aus, die Namrata Gogoi in dem Beitrag 5 Free Alternatives to CamScanner on Android vorstellt.

Office Lens für iPhone und Android

Ich benutze für Fotoprotokolle von Whiteboards mein iPhone und Office Lens und bin im Großen und Ganzen auch zufrieden mit den Ergebnissen. Office Lens gibt es auch für PC und Android-Smartphones.

Inwieweit dieser Anwendungen OCR-fähig sind, spielt meines Erachtens keine Rolle, denn die Erkennungsrate ist bei Handschriften ohnehin mehr als dürftig. Aber für die einfache Erstellung von Fotoprotokollen reichen diese Anwendungen allemal.

 

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Scrum: Stolperfallen und Lösungen

Scrum und Agilität sind derzeit in aller Munde. Bis April gehörte ich zu den Ahnungslosen, die sich unter Scrum nicht allzu viel bis gar nichts vorstellen konnten. Nach der Teilnahme an einem Seminar mit Jan Fischbach hat sich das etwas geändert, mittlerweile kann ich den Gesprächen der Fachleute wenigstens einigermaßen kompetent zuhören.

Jan hat es in dem Training geschafft, mich wirklich für das Thema „anzuspitzen“, der Scrum Day in Filderstadt tat sein Übriges. Nach der Lektüre vieler Fachartikel und Bücher zum Thema Scrum ist mir eines klar geworden:

It’s simple but not easy.

Übrigens muss man den Urhebern von Scrum, Jeff Sutherland und Ken Schwaber zugute halten, dass sie daraus nie einen Hehl gemacht haben. Im Scrum Guide (pdf-Datei] schreiben sie:

Scrum ist leichtgewichtig, einfach zu verstehen, schwierig zu meistern.

Der Teufel steckt im Detail und in der Anwendung von Scurm gibt es einige Fallstricke. Mishkin Berteig hat 24 Common Scrum Pitfalls zusammengefasst. Die Fallstricke reichen von „Exzessiver Vorbereitung/Planung“ über „Zuweisung von Aufgaben“ bis hin zur „Anwesenheit der Scrum Master“. Zu jedem Fallstrick gibt es eine kurze Beschreibung und einen Link zu einem weiterführenden Beitrag.

Leider sehe ich mich (noch) nicht in der Lage, den Nutzwert des Artikels von Mishkin zu beurteilen. Allerdings gibt es dazu viele Kommentare, die einen näheren Blick sicher wert sind.

Viele Fragen, die die Umsetzung von Scrum aufwirft, kommen mir als Organisationsentwickler bekannt vor, Déjà-vu sozusagen. Es würde sich für die Agilisten und Scrummer m. E. durchaus lohnen, einmal über den Tellerrand in Richtung Gruppendynamik oder Problemlösungsmethodik zu schauen.

Da gäbe es für sie einiges zu entdecken.

 

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Agile is dead!

Eigentlich ist dieser Überschrift ein Widerspruch an sich. Denn entweder ist etwas agil oder eben nicht. Wie auch immer. Dass „Agil tot ist“ behauptet in dem folgenden Video nicht irgendwer, sondern einer der Unterzeichner des Agilen Manifests, Dave Thomas. Den Vortrag „Agile is Dead“ hat Dave Thomas auf der GOTO Konferenz 2015 in Amsterdam gehalten. Mir haben einige Sequenzen durchaus eingeleuchtet, aber sehen Sie selbst:

GOTO 2015 • Agile is Dead • Pragmatic Dave Thomas

 

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Wie Sie Ihr Whiteboard richtig sauber kriegen

Vielleicht kennen Sie das Problem aus Ihrem Konferenzraum. Das schon etwas angejahrte Whiteboard sieht aufgrund der intensiven Nutzung ziemlich schmuddelig aus. Da halten sich Streifen vom Filzstift oder bunte Flecken hartnäckig und sind trotz intensiven Rubbelns nicht weg zu bekommen.

Vikas Agrawal hat sich dieses Problems angenommen und empfiehlt 6 Simple Tips for Removing Stains from Your Dry Erase Board. Diese sind:

Fleckenentferner

Gemeint sind hier Hilfsmittel wie Teppichreiniger, Haarspray oder Reinigungsspray. Erst sprühen Sie die Tafel ein und dann wischen Sie die Oberfläche mit einem weichen trockenen Tuch ab. Pro-Tipp: Um die Oberfläche zu schützen, können Sie anschließend Babyöl (!) auftragen.

Reinigungsalkohol

Greifen Sie hier zu höheren Konzentrationen überhalb 90%. Achten Sie vor dem Auftragen des Alkohols mit einem trockenen Tuch darauf, evtl. Staub zu entfernen. Danach wischen Sie die Tafel mit warmen Wasser ab.

Desinfektionsmittel für die Hände

Hier sollten Sie ebenfalls vorher den Staub entfernen. Danach tragen sie das Mittel auf die Oberfläche auf und lassen es ein paar Minuten einwirken. Danach die Reste mit einem Küchentuch oder einem weichen Stofftuch abwischen.

Essig

Offensichtlich ist Essig als Wundermittel für alles Mögliche auch hier zu gebrauchen. Stellen Sie Ihre persönliche Reinigungsmischung aus einem Teelöffel Essig und einer Tasse Wasser her. Füllen Sie das ganze in eine Sprühflasche und dann folgen Sie dem Prozedere wie oben beschrieben. Statt dessen können Sie das Essig-Wasser-Gemisch auch direkt mit einem Tuch auftragen. Danach wieder mit einem fusselfreien Stück Stoff abreiben.

Zahnpasta

Laut Vikas eignet sich Zahnpasta hervorragend um Streifen von versehentlich benutzten Flipchartstiften („Permanent Markers“) zu entfernen. Schrubben Sie die Tafel mit einer ausrangierten Zahnbürste unter Zugabe von etwas Wasser ab.

Backpulver (Natriumbicarbonat)

Stellen Sie eine Reinigungspaste her, indem Sie etwas Backpulver mit Wasser verreiben. Mit einem Papier- oder Stofftuch tragen Sie ein kleine Menge auf der Tafeloberfläche auf. Lassen Sie die Tafel an der Luft trocknen oder trocknen Sie sie mit einem geeigneten Tuch ab.

Ich muss gestehen, ich habe noch keine dieser Methoden ausprobiert. Allerdings könnte das Whiteboard in meinem Büro durchaus etwas Pflege gebrauchen. Ich denke, ich werde mir zunächst eine kleine Ecke der Tafel aussuchen, um diese Methoden erst einmal auszuprobieren. Nicht, dass ich mir durch die intensive Reinigung womöglich die Tafel beschädige.

Also noch einmal: Bei diesen Tipps agiere ich lediglich als Briefträger. Ich übernehme keine Garantie für Schäden oder Ärger jeglicher Art.

 

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Wie man Mücken im Schlafzimmer bekämpft

Dem Dalai Lama wird das Zitat zugeschrieben:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Ob der Ausspruch tatsächlich von ihm ist, sei dahingestellt, aber die Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Man liegt müde im Bett und so ein Quälgeist summt dauernd um den Kopf herum und sticht an (fast) allen Stellen, die nicht bedeckt sind. In der Sommerhitze sind das eine Menge dieser ungeschützten Stellen!

Höchste Zeit, den Mücke Widerstand zu leisten und die Tipps von Patrick Allen zu befolgen: How to Find and Kill That Single Mosquito Buzzing Around Your Room. Patrick hat nach ausführlicher Recherche zwei erfolgversprechende Techniken ausgemacht:

  1. Die Taschenlampenjagd
  2. Die Technologiefalle

Die Taschenlampenjagd

  1. Nehmen Sie eine Taschenlampe zur Hand und löschen Sie alle Lichter im Schlafzimmer.
  2. Schalten Sie eine kleine Lichtquelle an, z.B. eine Lampe, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihre Taschenlampe lassen Sie noch ausgeschaltet.
  3. Streifen Sie langsam durch das Zimmer und achten Sie auf die Summgeräusche des Feindes.
  4. Nach einer Weile wird sich der Feind in Richtung Lichtquelle bewegen und sich auf der Wand in der Nähe des Lichts niederlassen.
  5. Schalten Sie Ihre Taschenlampe an und halten Sie flach zur Wand. Dann bewegen Sie den Lichtstrahl wie einen Suchscheinwerfer langsam über die Wand.
  6. Wenn Sie Glück haben, dann wirft die Mücke einen langen Schatten. Nichts wie hin und drauf gehauen!

Achtung! Dieses Vorgehen kann unschöne Spuren auf weißen Wänden hinterlassen, wenn sich die erlegte Mücke kurz vor ihrem Ableben mit Blut vollgesaugt hat. Hier heißt es Prioritäten setzen…

Die Technologiefalle

  1. Sie liegen auf dem Rücken und legen Ihr Smartphone oder besser noch Ihr Tablet flach auf die Brust. Schalten Sie den Bildschirm auf maximale Leuchtstärke.
  2. Wenn Sie ein helles Laken haken, dann beugen Sie Ihre Knie. Auf diese Weise erzeugen Sie mit dem Laken vor Ihren Augen eine Art Bildschirm (Leinwand!), auf dem die Mücken gut zu sehen sind. Das Tablett ist quasi die Bühne, das Laken der Hintergrund.
  3. Holen Sie tief Luft und atmen aus auf das Tablet auf Ihrer Brust. Das Kohlendioxyd aus dem Atem lockt zusammen mit dem Licht die Mücke an.
  4. Legen Sie sich auf die Lauer. Mit etwas Glück landet die Mücke genau auf dem Tablet. Nun machen Sie ihr gnadenlos den Garaus.

Achtung! Bei dieser Methode ist Fingerspitzengefühl beim finalen Schlag gefragt. Schlagen Sie zu schwach, überlebt der Feind, schlagen Sie zu stark, dann zerstören Sie das Display Ihres Geräts.

Ich wünsche Ihnen Waidmanns Heil!

FotoshopTofs / Pixabay

 

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