Archiv der Kategorie: Methoden

Wie Sie Fotoprotokolle von Whiteboards erstellen

Whiteboards sind heute das, was früher einmal Kreidetafeln waren. Sie sind praktisch, denn man kann auf die Schnelle für Alle sichtbar Informationen festhalten und diese durch einfaches Auswischen auch wieder entfernen. Und genau darin liegt auch ein entscheidendender Nachteil solcher Schreibtafeln, denn man möchte mitunter doch gerne für die Nachwelt festhalten, was auf der Tafel geschrieben und gemalt wurde.

Wenn Sie allerdings mit Ihrem Smartphone versuchen, ein Bild von den Aufschrieben auf dem Whiteboard zu machen, dann werden Sie i.d.R. enttäuscht feststellen, dass das Foto wenig bis gar nicht zu gebrauchen ist. Der Grund liegt darin, dass die glatte Oberfläche der Tafel das Licht dermaßen stark reflektiert, dass das Geschiebene/Skizzierte auf dem Foto fast nicht zu erkennen ist.

Doch es gibt Abhilfe und wie Sie richtig vermuten, in Form von Apps. Ich kann Ihnen drei Möglichkeiten anbieten:

Die Korrektur per E-Mail

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wie Mihir Patkar in seinem Artikel Unwhiteboard Cleans Whiteboard Photos With an Email schreibt, müssen Sie Ihr Foto nur an die Adresse please@make.unwhiteboard.com schicken und schwuppdiwupp bekommen Sie eine korrigierte lesbare Kopie als pdf-Datei zurück. Nähere Info erhalten Sie unter (Un)Whiteboard.

TurboScan für Android

Da ich Benutzer eines iPhones bin, kann ich Ihnen nichts Bedeutsames zu TurboScan für Android sagen. Falls Sie sich nicht damit anfreunden können, dann probieren Sie doch eine der Alternative aus, die Namrata Gogoi in dem Beitrag 5 Free Alternatives to CamScanner on Android vorstellt.

Office Lens für iPhone und Android

Ich benutze für Fotoprotokolle von Whiteboards mein iPhone und Office Lens und bin im Großen und Ganzen auch zufrieden mit den Ergebnissen. Office Lens gibt es auch für PC und Android-Smartphones.

Inwieweit dieser Anwendungen OCR-fähig sind, spielt meines Erachtens keine Rolle, denn die Erkennungsrate ist bei Handschriften ohnehin mehr als dürftig. Aber für die einfache Erstellung von Fotoprotokollen reichen diese Anwendungen allemal.

 

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Scrum: Stolperfallen und Lösungen

Scrum und Agilität sind derzeit in aller Munde. Bis April gehörte ich zu den Ahnungslosen, die sich unter Scrum nicht allzu viel bis gar nichts vorstellen konnten. Nach der Teilnahme an einem Seminar mit Jan Fischbach hat sich das etwas geändert, mittlerweile kann ich den Gesprächen der Fachleute wenigstens einigermaßen kompetent zuhören.

Jan hat es in dem Training geschafft, mich wirklich für das Thema „anzuspitzen“, der Scrum Day in Filderstadt tat sein Übriges. Nach der Lektüre vieler Fachartikel und Bücher zum Thema Scrum ist mir eines klar geworden:

It’s simple but not easy.

Übrigens muss man den Urhebern von Scrum, Jeff Sutherland und Ken Schwaber zugute halten, dass sie daraus nie einen Hehl gemacht haben. Im Scrum Guide (pdf-Datei] schreiben sie:

Scrum ist leichtgewichtig, einfach zu verstehen, schwierig zu meistern.

Der Teufel steckt im Detail und in der Anwendung von Scurm gibt es einige Fallstricke. Mishkin Berteig hat 24 Common Scrum Pitfalls zusammengefasst. Die Fallstricke reichen von „Exzessiver Vorbereitung/Planung“ über „Zuweisung von Aufgaben“ bis hin zur „Anwesenheit der Scrum Master“. Zu jedem Fallstrick gibt es eine kurze Beschreibung und einen Link zu einem weiterführenden Beitrag.

Leider sehe ich mich (noch) nicht in der Lage, den Nutzwert des Artikels von Mishkin zu beurteilen. Allerdings gibt es dazu viele Kommentare, die einen näheren Blick sicher wert sind.

Viele Fragen, die die Umsetzung von Scrum aufwirft, kommen mir als Organisationsentwickler bekannt vor, Déjà-vu sozusagen. Es würde sich für die Agilisten und Scrummer m. E. durchaus lohnen, einmal über den Tellerrand in Richtung Gruppendynamik oder Problemlösungsmethodik zu schauen.

Da gäbe es für sie einiges zu entdecken.

 

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Agile is dead!

Eigentlich ist dieser Überschrift ein Widerspruch an sich. Denn entweder ist etwas agil oder eben nicht. Wie auch immer. Dass „Agil tot ist“ behauptet in dem folgenden Video nicht irgendwer, sondern einer der Unterzeichner des Agilen Manifests, Dave Thomas. Den Vortrag „Agile is Dead“ hat Dave Thomas auf der GOTO Konferenz 2015 in Amsterdam gehalten. Mir haben einige Sequenzen durchaus eingeleuchtet, aber sehen Sie selbst:

GOTO 2015 • Agile is Dead • Pragmatic Dave Thomas

 

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Wie Sie Ihr Whiteboard richtig sauber kriegen

Vielleicht kennen Sie das Problem aus Ihrem Konferenzraum. Das schon etwas angejahrte Whiteboard sieht aufgrund der intensiven Nutzung ziemlich schmuddelig aus. Da halten sich Streifen vom Filzstift oder bunte Flecken hartnäckig und sind trotz intensiven Rubbelns nicht weg zu bekommen.

Vikas Agrawal hat sich dieses Problems angenommen und empfiehlt 6 Simple Tips for Removing Stains from Your Dry Erase Board. Diese sind:

Fleckenentferner

Gemeint sind hier Hilfsmittel wie Teppichreiniger, Haarspray oder Reinigungsspray. Erst sprühen Sie die Tafel ein und dann wischen Sie die Oberfläche mit einem weichen trockenen Tuch ab. Pro-Tipp: Um die Oberfläche zu schützen, können Sie anschließend Babyöl (!) auftragen.

Reinigungsalkohol

Greifen Sie hier zu höheren Konzentrationen überhalb 90%. Achten Sie vor dem Auftragen des Alkohols mit einem trockenen Tuch darauf, evtl. Staub zu entfernen. Danach wischen Sie die Tafel mit warmen Wasser ab.

Desinfektionsmittel für die Hände

Hier sollten Sie ebenfalls vorher den Staub entfernen. Danach tragen sie das Mittel auf die Oberfläche auf und lassen es ein paar Minuten einwirken. Danach die Reste mit einem Küchentuch oder einem weichen Stofftuch abwischen.

Essig

Offensichtlich ist Essig als Wundermittel für alles Mögliche auch hier zu gebrauchen. Stellen Sie Ihre persönliche Reinigungsmischung aus einem Teelöffel Essig und einer Tasse Wasser her. Füllen Sie das ganze in eine Sprühflasche und dann folgen Sie dem Prozedere wie oben beschrieben. Statt dessen können Sie das Essig-Wasser-Gemisch auch direkt mit einem Tuch auftragen. Danach wieder mit einem fusselfreien Stück Stoff abreiben.

Zahnpasta

Laut Vikas eignet sich Zahnpasta hervorragend um Streifen von versehentlich benutzten Flipchartstiften („Permanent Markers“) zu entfernen. Schrubben Sie die Tafel mit einer ausrangierten Zahnbürste unter Zugabe von etwas Wasser ab.

Backpulver (Natriumbicarbonat)

Stellen Sie eine Reinigungspaste her, indem Sie etwas Backpulver mit Wasser verreiben. Mit einem Papier- oder Stofftuch tragen Sie ein kleine Menge auf der Tafeloberfläche auf. Lassen Sie die Tafel an der Luft trocknen oder trocknen Sie sie mit einem geeigneten Tuch ab.

Ich muss gestehen, ich habe noch keine dieser Methoden ausprobiert. Allerdings könnte das Whiteboard in meinem Büro durchaus etwas Pflege gebrauchen. Ich denke, ich werde mir zunächst eine kleine Ecke der Tafel aussuchen, um diese Methoden erst einmal auszuprobieren. Nicht, dass ich mir durch die intensive Reinigung womöglich die Tafel beschädige.

Also noch einmal: Bei diesen Tipps agiere ich lediglich als Briefträger. Ich übernehme keine Garantie für Schäden oder Ärger jeglicher Art.

 

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Wie man Mücken im Schlafzimmer bekämpft

Dem Dalai Lama wird das Zitat zugeschrieben:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Ob der Ausspruch tatsächlich von ihm ist, sei dahingestellt, aber die Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Man liegt müde im Bett und so ein Quälgeist summt dauernd um den Kopf herum und sticht an (fast) allen Stellen, die nicht bedeckt sind. In der Sommerhitze sind das eine Menge dieser ungeschützten Stellen!

Höchste Zeit, den Mücke Widerstand zu leisten und die Tipps von Patrick Allen zu befolgen: How to Find and Kill That Single Mosquito Buzzing Around Your Room. Patrick hat nach ausführlicher Recherche zwei erfolgversprechende Techniken ausgemacht:

  1. Die Taschenlampenjagd
  2. Die Technologiefalle

Die Taschenlampenjagd

  1. Nehmen Sie eine Taschenlampe zur Hand und löschen Sie alle Lichter im Schlafzimmer.
  2. Schalten Sie eine kleine Lichtquelle an, z.B. eine Lampe, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihre Taschenlampe lassen Sie noch ausgeschaltet.
  3. Streifen Sie langsam durch das Zimmer und achten Sie auf die Summgeräusche des Feindes.
  4. Nach einer Weile wird sich der Feind in Richtung Lichtquelle bewegen und sich auf der Wand in der Nähe des Lichts niederlassen.
  5. Schalten Sie Ihre Taschenlampe an und halten Sie flach zur Wand. Dann bewegen Sie den Lichtstrahl wie einen Suchscheinwerfer langsam über die Wand.
  6. Wenn Sie Glück haben, dann wirft die Mücke einen langen Schatten. Nichts wie hin und drauf gehauen!

Achtung! Dieses Vorgehen kann unschöne Spuren auf weißen Wänden hinterlassen, wenn sich die erlegte Mücke kurz vor ihrem Ableben mit Blut vollgesaugt hat. Hier heißt es Prioritäten setzen…

Die Technologiefalle

  1. Sie liegen auf dem Rücken und legen Ihr Smartphone oder besser noch Ihr Tablet flach auf die Brust. Schalten Sie den Bildschirm auf maximale Leuchtstärke.
  2. Wenn Sie ein helles Laken haken, dann beugen Sie Ihre Knie. Auf diese Weise erzeugen Sie mit dem Laken vor Ihren Augen eine Art Bildschirm (Leinwand!), auf dem die Mücken gut zu sehen sind. Das Tablett ist quasi die Bühne, das Laken der Hintergrund.
  3. Holen Sie tief Luft und atmen aus auf das Tablet auf Ihrer Brust. Das Kohlendioxyd aus dem Atem lockt zusammen mit dem Licht die Mücke an.
  4. Legen Sie sich auf die Lauer. Mit etwas Glück landet die Mücke genau auf dem Tablet. Nun machen Sie ihr gnadenlos den Garaus.

Achtung! Bei dieser Methode ist Fingerspitzengefühl beim finalen Schlag gefragt. Schlagen Sie zu schwach, überlebt der Feind, schlagen Sie zu stark, dann zerstören Sie das Display Ihres Geräts.

Ich wünsche Ihnen Waidmanns Heil!

FotoshopTofs / Pixabay

 

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Infos über Scrum und Märchen darüber

Dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal das Vergnügen, beim Scrum Day in Filderstadt dabei zu sein. Für mich, der ich mit Scrum Neuland betrete, war die Veranstaltung äußerst lehrreich und hat wesentlich dazu beigetragen, dass meine Lernkurve seitdem stark angestiegen ist. Neben spannenden Vorträgen und Workshops kam auch das Netzwerken nicht zu kurz, ich habe viele nette und interessante Menschen kennengelernt. Ein Highlight war für mich das Open Space am Nachmittag des ersten Tages, dass ich zusammen mit Jan Fischbach und Edgar Rodehack begleiten durfte (s. Beweisfoto).

Jan hatte mir in auch die Session Barry Overeem empfohlen: The Scrum Master as a Change Facilitator. Kurz und klein, die Empfehlung von Jan war goldrichtig, das Hingehen hat sich gelohnt.

Von Barry stammt auch ein Artikel, in dem er einen überblick über 10 Mythen zu Scrum gibt: A Summary of the 10 Scrum Myths. Diese sind:

  1. Ein Scrum Master muss während des Daily Scrums anwesend sein
  2. Der Sprint-Backlog darf sich während eines Sprints nicht ändern
  3. Releases gibt es nur am Ende eines Sprints
  4. Das Product Backlog muss aus User Stories bestehen
  5. Das Product Backlog ist priorisiert
  6. Der Product Owner ist ein Bevollmächtigter der Stakeholder
  7. Der Scrum Master muss jedes Problem lösen
  8. Der Scrum Master ist ein Junior Agile Coach
  9. Im Scrum sind Story Points erforderlich
  10. Im Scrum gibt es keine Planung.

Ich gebe zu, Irrtum (2) bin auch ich aufgesessen. Aber man lernt ja dazu.

Wenn Sie jetzt so gar nichts mit diese Ausdrücken anfangen können, aber gerne wissen möchten, um was es bei Scrum eigentlich geht, dann empfehle ich Ihnen diese Quellen für eine erste Übersicht:

  • Für eilige Leser: Der Wikipedia-Artikel auf die Schnelle
  • Der Scrum Guide, auch in Deutsch erhältlich (Die Grundlage, ein Muss!)
  • Agiles Projektmanagement mit Scrum, eine Präsentation von Eric Dreyer (pdf)
  • SCRUM, eine agile Methode zur Software Entwicklung. Seminararbeit von Raffael Schweitzer (pdf)
  • Scrum auf einer Seite von William C. Wake (pdf)
  • Scrum kompakt von Angelika Drach, Christoph Mathis (pdf)
  • Scrum – Auf dem Bierdeckel erklärt, diverse Autoren (pdf)

Eine kritische Würdigung von Scrum unternimmt Mark Harwardt in seiner Magisterarbeit:
Wasserfallmodell versus Scrum – Ist der gute Ruf der agilen Methode gerechtfertigt? (pdf)

Eine Anmerkung zum Schluss:
Besonders der Bierdeckel-Titel verleitet zu der Auffassung, Scrum sei einfach. Das stimmt nur zum Teil. Scrum ist

Einfach zu verstehen, aber schwierig zu meistern.

So die Väter des Ansatzes Jeff Sutherland und Ken Schwaber im Scrum Guide.
Ich finde, auch der erste Teil dieses Satzes stimmt nur bedingt.

 

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Die Seite für Gedächtnis und Lernen: SuperMemo Guru

Ein Buch von der großen Dame des Trainings, Vera Birkenbihl hatte einst den Untertitel:

vom Gehirnbesitzer zu Gehirnbenutzer

In den heutigen Zeiten kann man gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich hierbei tatsächlich um einen kleinen aber feinen Unterschied handelt.

Dabei muss ich zugeben, dass ich kein Freund davon bin, meinen Denkapparat zu strapazieren, wenn ich keinen unmittelbaren Nutzen davon spüre. Ich bin also kein Freund von Denksportaufgaben, Knobeleien oder Spielen wie Dame oder Schach. Bei derlei Tätigkeiten spüre ich weniger Vergnügen als vielmehr die Anstrengung. Nichts für mich!

Vielleicht lässt dich das Gehirn aber auch anderweitig trainieren. Wie, das erfahren Sie auf der Website SuperMemo Guru. Dort finden Sie eine große Anzahl Artikel rund um das Denken:

  • Lernen und Lerntheorie
  • Kreativität
  • Schlaf (!)
  • Produktivität

und einiges mehr.

Falls nach der Lektüre der vielen Artikel noch Fragen offen bleiben, finden Sie vielleicht auf der FAQ-Seite die entsprechende Antwort.

Es sei mir noch eine Bemerkung erlaubt:
Ihr Gehirn ist ein Wunderwerk, hat aber dennoch begrenzte Kapazität. Verschwenden Sie diese nicht mit dem Speichern von Daten, sondern tatsächlich zum Denken. Oder wie David Allen sagt:

Your mind is for having ideas, not holding them.

Dem schließe ich mich gerne an!

ulleo / Pixabay

 

Buch von Vera Birkenbihl (Werbung)

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So kommen die ToolBlog-Beiträge automatisch zu Ihnen!

Ich habe es bereits erwähnt. Leider kann ich Ihnen die bequeme Benachrichtigung bei neuen Beiträgen und Kommentaren nicht mehr automatisch per E-Mail zukommen lassen. Sie ahnen es: Der Grund liegt in der DSGVO.

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Eine Empfehlung von ToolBlog-Leser S. Hartung ist der Dienst bloglovin, den ich aber selbst noch nicht probiert habe.

Wenn Sie neue Nachrichten und Kommentar immer noch gerne per E-Mail beziehen möchten, dann könnte IFTTT eine Möglichkeit sein. Mir wäre das allerdings zu kompliziert. Dann schon lieber direkt abonnieren.

Die Links zum ToolBlog-Feed (RSS)

Viel Spaß beim Lesen!

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Freie Vorlagen für Evernote

Sie kennen sicher Vorlagen für alle möglichen Programme. Excel, Word, LibreOffice & Co erleichtern derartige „Templates“, wie unsere amerikanischen Mitmenschen sagen, die Arbeit erheblich.

Auch unser beliebter Notizenknecht Evernote steht da nicht beiseite. Auf dem Evernote-Blog hat Pamela Rosen einige interessante Vorlagen veröffentlicht: Take Evernote to Work With These Free Business Templates. Sie finden dort Blaupausen für

  • Gesprächssnotizen
  • Zielvereinbarungen
  • eine Tagesordnung für Besprechungen
  • eine Checkliste für Dienstreisen und einiges mehr.

Diese Vorlagenliste ist aber nicht die einzige, die im Internet zu finden ist. Weitere Beispiele sind:

Natürlich können Sie Ihre Templates auch selber machen. Wie das geht, zeigt der Artikel Uncovering Templates, the Hidden Gem of Evernote. Auch in diesem Artikel finden Sie am Ende einige Vorlagen zum Herunterlade.

Sollten Sie ein(e) Freund(in) bewegter Bilder sein, dann zeigen Ihnen diese Videos, wie Sie auch selbst Ihre eigenen Vorlagen erstellen können, das erste lang, das zweite kurz:

 

Evernote TEMPLATES How to Create them Yourself | EVERNOTE PC

 

Sponchia / Pixabay

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Wie Sie Entscheidungen visualisieren

Irgendein schlauer Mensch hat einmal gesagt

Entscheidbares muss man nicht entscheiden.

Zugegeben, im ersten Moment verwirrt dieser Satz etwas. Aber wenn Sie eine Weile darüber nachdenken, wird Ihnen die Logik dahinter einleuchten. Wenn eine Sache klar und sicher voraussagbar ist, dann ist eine Entscheidung unnötig, denn dann wissen Sie ja, was zu tun ist. Entscheiden heißt, sich unter Unsicherheit eine aus zwei oder mehreren Optionen auszuwählen.

Leider gibt es keine Garantie dafür, dass sie schlussendlich die „richtige“ Entscheidung treffen. Daran ändern auch die vielen Entscheidungsmethoden nichts, die in Workshops immer wieder angwewandt werden. „You simply don’t know“, sagen die Amerikaner.

Allerdings können diese Techniken dazu verhelfen, die Entscheidungsfindung zu strukturieren und das Für und Wider der Optionen gegeneinander abzuwägen. Wenn die Entscheidungsfindung dann noch in geeigneter Form visualisiert wird, dann lässt sich über die Dokumentation auch später noch sagen, wie und warum man zu der entsprechenden Entscheidung gelangt ist. Dies ist eine gute Grundlage, um für zukünftige Entscheidung Lehren ziehen zu können.

Nun eignet sich nicht jede Technik für jede Entscheidungsfindung. Da gibt es Paarvergleiche, Entscheidungstabellen oder die Bildung von Rangfolgen.

Jan-Torsten Kohrs hat in zwei informative Artikel zu Entscheidungsmethoden veröffentlicht: Das kleine Trainer- und Moderatoren-1×1: Entscheidungen in Gruppen herbeiführen (Teil 1 und Teil 2). Alle Methoden werden kurz und knapp erklärt und durch Flipchartfotos illustriert.

Mir hat besonders die Visualisierung des Paarvergleichs in Form des „Entscheidungsstifts“ gefallen. Der Paarvergleich ist eigentlich einfach, die Durchführung führt jedoch manchmal zur Verwirrung. Der Entscheidungsstift hilft das Vorgehen zu vereinfachen.

GregMontani / Pixabay

BTW: Wenn jemand den Urheber des Zitats zu Anfang kennt, dann bitte ich darum, mich aufzuschlauen. Ich würde zu gerne wissen, wer das war.

 

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