Archiv der Kategorie: Mac

AutoHotkey und Textexpander: Die umfangreiche Anleitung

Sie kennen das. Von allen Produktivitätsexperten bekommen Sie den – goldrichtigen – Tipps, immer wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. So auch von mir. Das Problem dabei: Sie müssen erst einmal einiges an Zeit investieren, um die Automatisierung zu bewerkstelligen. In der analogen Welt heißt das z. B. Checklisten erststellen, in der digitalen müssen Sie zunächst die entsprechenden Programme lernen.

In der Zwischenzeit gibt es eine große Zahl von Anwendungen, die die Eingabe über die Tastatur rationalisieren helfen. Ein Beispiel für Windows ist das hervorragende AutoHotkey, für den Mac gibt es den TextExpander. Aber wie gesagt, vor dem Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt und bevor Sie die Früchte ernten können, müssen Sie sich erst einmal mit der Software auseinandersetzen. Die Einarbeitung ist gar nicht so einfach, denn die Dokumentation ist nicht gerade prickelnd.

Für AutoHotkey gibt es  ein deutschsprachiges Manual. Ich gestehe, ich bin damit nicht gut klar gekommen. Momentan versuche ich, mir AutoHotkey über ein Kindle-Buch zu erschließen. Es ist von Jack Dunning und heißt „A Beginner’s Guide to AutoHotkey„. Klar, das mich das anspricht.

Mike Schmitz hat eine Anleitung für TextExpander veröffentlicht, die mit zahlreichen Videos unterlegt ist: A Comprehensive Video Guide to TextExpander. Das wird mir zum Einstieg erst einmal genügen.

Ich denke, für den produktiven Einsatz  derartiger Software sollte man einmal mit wachen Augen durch das Computerarbeitsleben gehen und aufschreiben, welche Arbeiten tatsächlich oft wiederholt werden. Da kommt schon etwas zusammen!

 

8 Antworten

Mehr braucht man nicht: TodoTxt für den Mac

Über Gina Trapanis Ansatz, die Aufgabenliste über einfache Textdatei zu führen, habe ich im Toolblog schon berichtet, nämlich hier und hier. Ihre Anwendung Todo.txt gibt es jetzt auch in einer Mac-Version mit dem bezeichnenden Namen TodoTxtMac.  Es gibt von Michael Descy ein einführendes Video dazu: TodoTxtMac Introduction and Basic Commands.

TodoTxtMac Introduction and Basic Commands

 

Windows-Nutzer müssen nicht in die Röhre gucken, sondern gucken hier.

[via Lifehacker]

 

 

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Ihre Dateien wiederfinden

Sie will mir nicht aus dem Kopf, die chaotische Lagerung von Dokumenten auf dem Computer. Warum soll ich mir Gedanken um eine ausgeklügelte Dateiablage machen, wenn der Rechenknecht die Files viel schneller findet. Theoretisch zumindest, in der Praxis funktioniert das nicht immer so, wie man sich das vorstellt.

Über spezielle Suchprogramm habe ich an dieser Stelle bereits berichtet: Die Dateisuche in Windows – Ein leidiges Thema. Leidig ist das Thema unter Windows immer noch, so richtig überzeugt hat mich bislang noch keines dieser Suchprogramme. Eine andere Möglichkeit ist es, die Dateien mit Etiketten zu versehen (zu „taggen“), damit sie später leicht gefunden werden können. Auch darüber habe ich vor einiger Zeit einen Artikel verfasst: Die chaotische Lagerung von Dokumenten. Aus genau dieser Ecke kommt die Anwendung „Tabbles„. Worin genau der Vorteil gegenüber anderen Tagging – Programmen wie tag2find oder TaggedFrog besteht, erschließt sich mir nicht so recht, außer der Möglichkeit, die Tags mit Anderen zu teilen. Aber vielleicht sehen Sie mehr als ich, zum Beispiel in dem Einführungsvideo zu Tabbles:

 

Für den Mac kann ich übrigens DEVONsphere Express empfehlen. Das Programm macht auf dem Mac das, was ich mir immer schon unter Windows vorgestellt habe. Ganz ummesonscht ist das Programm zwar nicht, aber bezahlbar.

 

3 Antworten

Bitte um Tipps: Wie macht man aus E-Mails Aufgaben? (Mac)

Eines der hervorstechenden Merkmale von Outlook ist es, E-Mail äußerst einfach zu Aufgaben zu machen. Nähere Informationen zu diesem Feature finden Sie in meinem Beitrag „Outlook: Wie Sie E-Mails in Aufgaben überführen“ hier auf dem Toolblog. In dem Artikel weise ich auch auf das hervorragende Buch zu Outlook von Michael Linenberger hin, das in der Zwischenzeit in der 4. Auflage erschienen ist.

Mittlerweile bin ich stolzer Besitzer eines MacBook Air. Auch wenn es eine Outlook-Version für den Mac gibt, bin ich trotzdem bislang zurückhaltend, denn Michael schreibt in seinem Buch:

While the Windows version of the Outlook task system is completely configurable, the Mac version is less so and has fewer features. Because of that, the Mac version might not be your best MYN task solution.

Bislang bin ich mit Michaels System und Outlook unter Windows hervorragend gefahren und möchte dies gerne auch auf dem Mac abbilden, wenn auch nicht zwingend mit Outlook. Nun habe ich gelesen, dass es unter früheren Versionen von MacOS möglich war, direkt aus Mail heraus Aufgaben zu erzeugen, für mich ein Killerkriterium. Wie das ging, steht hier oder hier. Offensichtlich geht das bei den neueren Versionen nicht mehr. Zumindest nicht ohne einen Workaround, wie ihn Marco Tesch beschreibt: Aufgabe aus Mail unter Lion erstellen.

Was also tun? Für die Implementierung seines Ansatzes auf dem Mac empfiehlt Michael die Verwendung von ToodleDo. Damit kann ich gut leben, ich finde die Anwendung brauchbar, wenngleich optisch ein wenig hausbacken. Bleibt immer noch die Frage, ob, und wenn ja wie, wir aus einer E-Mail eine Aufgabe machen können.

Hat jemand Ideen? Kann man Alfred für so etwas einspannen? Oder gibt es gar Lösungen mit Thunderbird? Oder Programme für den Mac, die ich noch gar nicht kenne?

Sachdienliche Hinweise nehme ich jederzeit entgegen und bedanke mich schon jetzt dafür.

BTW: Das o.a. Buch von Michael Linenberger kann für schlappe 6 €+ als pdf-E-Book hier erworben werden. Wenn Sie sich eher für die dahinter liegenden Prinzipien interessieren, dann empfehle ich Ihnen sein Buch „Master Your Workday Now„.

 

19 Antworten

Markdown für Chrome: Textdown (…und mehr)

In den letzten Tagen habe ich mich mit etwas intensiver mit Markdown beschäftigt und angefreundet. Der Vorteil von Markdown: Sie können auf einfache Weise einen Text in den Rechner hacken und ihn auf ebenso einfache Weise mit einigen Tastendrücken (-drucken?) formatieren. Der gesamte Text kann dann in Formate wie HTML, RTF oder andere exportiert werden. Welche Exportformate zur Verfügung stehen, hängt vom verwendeten Markdown-Editor ab.

Womit wir auch gleich beim Thema wären. Für den Mac gibt es Editoren in Hülle und Fülle, eine Übersicht gibt Ihnen Stef Conzaga: 35+ Markdown Apps for the Mac. Ganz frisch ist der Artikel allerdings nicht mehr, und so dürften mittlerweile noch einige Programme dazu gekommen sein. Ich persönlich habe mich für LightPaper entschieden, weil der ist ummesonscht.

Die Windows-Gemeinde erwähnt wohlwollend MarkdownPad, das Sie kostenfrei herunterladen, aber auch in einer aufgebohrten Version für kleines Geld erwerben können.
Wenn Sie wenig Geld ausgeben und plattformübergreifend arbeiten möchten, dann sein Ihnen Textdown ans Herz gelegt. Sie können dieses Programm kostenlos als Chromeerweiterung herunterladen und installieren. Saikat Basu zeigt Ihnen, wie man Textdown benutzt: Looking For A Good Markdown Editor On Chrome? Try Your Writing On Textdown.

Und hier gibt’s noch einige Tipps, wie Sie Markdown zusammen mit Evernote gewinnbringend einsetzen können:

BTW: Wenn Sie als Blogger so wie ich WordPress nutzen, dann können Sie dort im Editor ebenfalls Markdown benutzen. Dazu sollten Sie das Jetpack-Plugin in der Version 2.8 installiert haben. Vladimir Simovic (aka Perun) gibt uns nähere Informationen dazu: WordPress: Jetpack 2.8 mit Markdown-Modul. Allerdings bin ich kein großer Freund von Jetpack. Alternativen für WordPress gibt es genug.

 

2 Antworten

Wie Sie Workflows mit Alfred erstellen (Mac)

In alten deutschen Filmen heißen die Diener in herrschaftlichen Häusern immer „Johann“. Was bei uns der „Johann“, ist in Großbritannien wohl der „Alfred“. Denselben Namen trägt ein Programm, das auf einem Mac die Aufgaben eines Butlers übernimmt. Still und höflich im Hintergrund kümmert sich dieser virtuelle Diener um Alltagskram, der zwar erledigt werden muss, den Herrschaften aber reichlich lästig ist.

So startet Alfred zum Beispiel Programme mit der Tastenkombination  alt + Leertaste, man muss nicht mit der Maus weite Wege zurücklegen. Das an sich ist noch nichts besonderes, das kann Launchy unter Windows auch. Alfred hat aber viel mehr auf dem Kasten, er kann nämlich ganze Abläufe automatisch abspulen.

Damit Alfred weiß, was er tun soll, müssen Sie ihn natürlich genau instruieren. Wie das geht, zeigt Ihnen Richard Guay in seinem Artikel „Alfred Workflows for Beginners„.

Ein Wermutstropfen hat das Ganze. Um Workflows mit Alfred definieren zu können, benötigen Sie das Alfred Powerpack. Das ist leider nicht mehr kostenlos, sondern kostet ca. 20 €.

Ein guter Butler ist in der heutigen Zeit eben nicht mehr gratis zu bekommen. 😉

2 Antworten

Futter für den Mac: Umsonst oder billig

Da ich seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines Macbooks bin, richtet sich mein Augenmerk zwangsläufig immer mehr auf einschlägige Programme. Adam Dachis nennt in seinem Artikel „Cheap Alternatives to Expensive Creative Mac Software“ einige wenn nicht kostenlose, so doch preisgünstige Programme für

  • Bildbearbeitung
  • Zeichnen und Malen
  • Kreatives Schreiben und
  • Videobearbeitung

auf.
Von den aufgeführten Programmen war mir nur Scrivener bekannt. Ich schließe mich in diesem Fall dem Autor und kann dieses Programm für das Entwickeln von Textdokumenten uneingeschränkt empfehlen.

Wenn Sie den Mac gerne für bildnerisches Gestalten verwenden möchten, aber die Ausgaben für die Profiprogramme von Adobe scheuen, dann lesen Sie die Empfehlungen von Thorin Klosowski, ebenfalls aus dem Hause Lifehacker: Build Your Own Adobe Creative Suite with Free and Cheap Software. Offensichtlich gibt es für jedes Programm von Adobe einen brauchbaren Ersatz.

BTW: Für den Mac habe ich jetzt eine eigene Kategorie erstellt. So finden Sie die einschlägigen Artikel leichter.

2 Antworten