Archiv der Kategorie: Lernen

Entfernen Sie Ihre mentalen Bremsklötze (Teil 2)

Hier und heute der zweite Teil von Gilbert Ross‘
20 Mental Barriers You Should Let Go Of :

  1. Ängste und Befürchtungen
    Sorgen gehören zum Leben. Unbegründete Sorgen verzerren allerdings die Wahrnehmung und trüben die Urteilsfähigkeit. Fragen Sie sich, wie groß die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des befürchteten Ereignisses ist und welche Tragweite es hat. Oft relativierten sich die Befürchtungen dann.
  2. Kummer aus der Vergangenheit
    Verletzungen heilen manchmal langsam. Doch irgendwann ist es Zeit, ein Kapitel abzuschließen.
  3. Schlechte Erinnerungen
    Dasselbe gilt für unangenehme Erfahrungen, wie Peinlichkeiten oder Fehler, die Sie gemacht habe. So etwas kann man lange mit sich herumschleppen, doch was geschehen ist, ist geschehen. Lernen Sie daraus für die Zukunft und seien Sie nicht allzu streng mit sich.
  4. Unnütze Dinge
    Was schleppen Sie an unnützen Zeug mit sich herum? Vielleicht ist es Zeit, gründlich aufzuräumen und sich von überflüssigem Krempel zu befreien. Das gilt übrigens nicht nur für materielle Dinge.
  5. Schlechter Umgang
    Mit welchen Leuten umgeben Sie sich? Sind diese Menschen für Sie eine Stütze oder werden Sie von ihnen eher „heruntergezogen“? Ich habe vor einiger Zeit beschlossen, mich von Einbahnstraßenbeziehungen zurückzuziehen. Das sind Beziehungen, bei denen in der Hauptteil in der Beziehung von mir geleistet wird, aber wenig bis gar nichts zurückkommt.
  6. Die Idee, ein Produkt der Vergangenheit zu sein
    Sicher wirft die Vergangenheit ihre Schatten in die Gegenwart. Dennoch: Wollen Sie sich von der Vergangenheit lähmen lassen oder ziehen Sie einen Neuanfang vor. Sie entscheiden!
  7. Sich selbst gleichsetzen mit dem Job oder/und der Rolle
    Hüten Sie sich davor, sich lediglich über Ihren Beruf oder Ihre Rolle zu definieren. Sie und Ihre Arbeit sind nicht identisch. Nehmen Sie sich als der/die, der/die Sie sind, nämlich als einzigartigen Menschen.
  8. Kontraproduktive Angewohnheiten
    Haben Sie Angewohnheiten, die Ihnen schaden und/oder Sie daran hindern, das zu tun, was Sie wirklich möchten? Dies kann alles sein: Rauchen, zu wenig Bewegung, übermäßiges Essen und Trinken usw.
  9. Dinge zu persönlich nehmen
    Wir sollten uns immer wieder fragen, ob eine Bemerkung oder auch Kritik wirklich an uns persönlich gerichtet ist. Niemand möchte gerne zurückgewiesen werden. Vielleicht sind wir aber gar nicht persönlich gemeint, sondern es wird etwas ganz anderes adressiert.
  10. Die tickende Uhr
    Denken Sie nicht immer an die tickende Uhr. Sie müssen nicht immer produktiv sein. Sie dürfen sich auch erlauben, ab und zu die Zeit zu verplempern. Oder wie Astrid Lindgren sagt:

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben,
einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.

annca / Pixabay

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Entfernen Sie Ihre mentalen Bremsklötze (Teil 1)

Wir alle kennen Sie, diese mentalen Blockaden, die uns davon abhalten, Dinge zu tun, die wir tun möchten, sollen oder müssen. Der „innere Schweinehund“ ist so ein Bremsklotz, aber es gibt noch einige mehr. Gilbert Ross kennt sie und hat sie in seinem Artikel Reboot Your Life: 20 Mental Barriers You Should Let Go Of beschrieben. Hier sind die ersten zehn:

  1. Unnötige Bindungen
    Ist es notwendig, sich von so vielen Dingen abhängig zu machen? Wir meinen, so viel zu brauchen, aber benötigen wir dies alles tatsächlich? Abhängigkeit schränkt ein, macht uns unflexibel. Übrigens gilt das auch für Beziehungen. Ist es jede Beziehung wert, das sie einseitig von mir gepflegt wird?
  2. Schuldgefühle
    Machen Sie sich nicht klein durch Schuldgefühle. Gewiss, manchmal hat man allen Grund zu bereuen. Dennoch ist es besser, Fehler als Chance zu begreifen, es das nächste Mal besser zu machen, als sich in Selbstanklagen zu ergehen.
  3. Negatives Denken
    Hüten Sie sich vor Catastrophizing. Stets das Schlechtestes anzunehmen, beeinträchtigt Ihr Leben und das Ihrer Umgebung.
  4. Übertriebene Selbstkritik
    Verwechseln Sie Selbstkritik nicht mit Selbstkasteiung. Wir alle machen Fehler, sonst wären wir keine Menschen.
  5. Voreingenommenheit
    Infolge von Vorurteilen verpassen wir manch günstige Gelegenheit, interessante Mitmenschen näher kennen zu lernen. Setzen Sie Ihre Vorannahmen auf den Prüfstand!
  6. Zwanghaftes Denken
    Behalten Sie nicht Dinge bei, nur weil Sie es so gewohnt sind. Entrümpeln Sie von Zeit zu Zeit. Sind sie immer noch nützlich?
  7. Gier nach Anerkennung
    Wir alle brauchen die Anerkennung durch Andere. Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift (Paracelsus). Hüten Sie sich, etwas nur deshalb zu machen, damit Sie anderen gefallen. Entwickeln Sie für Ihren Erfolg Ihren eigenen Maßstab.
  8. Einschränkende Glaubenssätze
    Die Transaktionsanalytiker setzen den Antreibern die Erlauber entgegen. Was treibt Sie an?
  9. Groll
    Jeder hat das Recht, enttäuscht oder wütend zu sein. Allerdings wird es problematisch, wenn daraus Groll wird. Groll führt zur Verbitterung, die im schlimmsten Fall einsam machen kann.
  10. Aufschieberitis
    Wenn Sie Angst vor dem Scheitern haben, dann fangen Sie manche Aufgaben wahrscheinlich gar nicht erst an. Das Problem, damit sind Sie schon gescheitert, bevor Sie überhaupt begonnen haben. Scheitern ist nicht schön, gehört aber mit zum Leben. Aller Anfang ist schwer (aber nicht unmöglich).

Kennen Sie auch solche Blockaden?

Sackgasse

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Effizient studieren: 53 Tipps

Das Älter werden hat nicht nur Nachteile. Auch wenn ich vor gefühlten hundert Jahren gerne an der Uni studiert habe, so bin ich doch froh, heute keine Prüfungen mehr ablegen zu müssen. Seit einem Lehrauftrag an der DHBW weiß ich, dass der Lernstoff in manchen Disziplinen sehr umfangreich ist und die Studis tatsächlich sehr belastet sein können. Eine meiner Töchter nannte das Ganze einmal Bildungsbulimie. Sie wissen schon: Hineinstopfen und dann zur Prüfung wieder ausk….

Ich will hier aber nicht unser Hochschulsystem und deren unsägliche Reformen diskutieren, sondern auf einen Artikel hinweisen, der Studierenden Tipps gibt, wie Sie Ihr Studium effizient bewältigen können: Comprehensive Guide to Better Study: 53 Smart Tips for Students.
Die Tipps sind folgenden Kategorien zugeordnet.

  1. Effektives Lesen
  2. Effektives Schreiben
  3. Verbesserung der Merkfähigkeit
  4. Steigerung der Konzentration
  5. Herstellen einer zweckmäßigen Lernumgebung
  6. … wie kann es auch anders sein: Zeitmanagement

Nicht alle Tipps haben hohen Neuigkeitswert. Neben den altbekannten Lerntechniken findet sich aber auch die eine oder andere Perle.

Ich finde, man kann diese Aufzählung auch gut als Checkliste verwenden um herauszubekommen, wo das Lernen noch optimiert werden kann.
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, zu recherchieren und deutsche Quellen zu Studiertechniken zusammenzustellen. Stay tuned!

jarmoluk / Pixabay

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Kognitive Verzerrungen beim Lernen

Kognitive Verzerrungen haben mich schon immer fasziniert. Im Grunde genommen geht es dabei um Selbsttäuschungen, während wir doch meinen, „rational“ zu denken, entscheiden oder zu handeln. Kurz und volkstümlich gesagt: Mit kognitiven Verzerrungen können wir uns gewaltig selbst ins Knie schießen. Vor einiger Zeit habe ich hier im ToolBlog schon einmal das Thema in einem eigenen Artikel behandelt: 5 mentale Irrtümer, die gute Entscheidungen erschweren.

Nun bin ich über eine interessante Darstellung gestolpert, die zeigt, welche Auswirkungen kognitive Verzerrungen auf das Lernen haben können: Cognitive Bias In Learning.
Mir gefällt diese Infografik sehr gut. Und wer weiß, vielleicht kennen Sie ja die eine oder andere Verzerrung aus eigener Erfahrung. Sehen Sie selbst:

Weiterlesen

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Das etwas andere Periodensystem

Heute mal Off Topic, aber trotzdem interessant, wie ich finde.

Vielleicht haben Sie sich, genau so wie ich auch, in Ihrer Schulzeit mit dem Periodensystem der Elemente herumgequält. Was mir das Lernen damals sehr erschwert hat, war der Bezug zum praktischen Leben. Wofür zum Beispiel „Osmium“ gut sein sollte, hat sich mir nie erschlossen.

Damit sich das ändert, gibt es eine Website The Periodic Table of the Elements, in Pictures and Words. Hier finden Sie eine etwas andere Periodentafel, denn unter jedem Element ist auch erklärt, wo es seine alltäglich Verwendung findet. Kugelschreiberminen enthalten zum Beispiel Osmium, womit die Frage oben auch geklärt wäre. Die Tafel gibt es zum Ausdrucken, aber auch in interaktiver Form zum Anklicken der einzelnen Elemente.

Es gibt noch keine deutsche Variante. Vielleicht ist ein Chemielehrer oder -Student unter den ToolBlog-Lesern, der die Übersetzung besorgen möchte?

Übrigens gibt es das Periodensystem auch als Song, wie Sie hier sehen und hören können:

Ob diese Variante gelungen ist oder nicht, das zu beurteilen, bleibt Ihnen überlassen.

[via Futurism]

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Bücher lesen für Vielbeschäftigte

Wenn ich eine Sache irgendwann einmal bereuen werde, dann ist das (1) zu wenig gelesen und (2) nichts geschrieben zu haben. Allerdings bin ich gerade dabei, zumindest den ersten Punkt etwas abzumildern.

Dabei geht es den meisten Menschen wie mir. Wie würden gerne mehr lesen, „kommen aber einfach nicht dazu“. Ein klassischer Fall der Tücken des Tagesgeschäfts. Die Auswirkungen können m. E. dramatisch sein. Gerade Menschen, die Verantwortung tragen (aka Macht ausüben“ könnte die Lektüre des einen oder anderen Buchs, sei es Belletristik, Philosophie oder Psychologie, nicht schaden. Ich habe schon Führungskräfte kennengelernt, die Aristoteles für eine griechische Weinbrandsorte hielten.

Eva Lantsoght hat ein paar Tipps für vielbeschäftigte Nichtleser, die dabei helfen sollen, doch das eine oder andere Buch „fertig zu bekommen“: 11 Ways Busy People Make Time To Read. Sie lauten:

  1. Leihen Sie sich mehr Bücher aus als Sie lesen können
    Ich weiß nicht recht und bezweifle, dass Bücherstapel auf dem Schreibtisch zu mehr Lesen motivieren. Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall.
  2. Lesen Sie mehrere Bücher gleichzeitig
    Am Anfang war ich skeptisch. Mittlerweile lese ich aber zwei Bücher nebeneinander. Durchaus mit Gewinn. Man muss nur aufpassen, dass die Themen nicht zu ähnlich sind. Sonst kann es sein, dass eine Art Ähnlichkeitshemmung auftritt.
  3. Setzen Sie sich für jede Leseeinheit ein Ziel
    Wenn ich ein Buch lesen muss, weil ich mich in ein Thema einarbeiten muss, ist dies das Mittel der Wahl. Ich nehme mir dann vor, z. B. an einem Tag ein Kapitel durchzuarbeiten. Neuerdings unter Zuhilfenahme des Luhmannschen Zettelkastens.
  4. Lassen Sie sich nicht erzählen, was Sie lesen „sollten“
    Das kann ich nur unterstreichen. Ich bin ohnehin ein Verfechter des #essi-Prinzip („Einen Sch… sollte ich“). Bestsellerlisten haben mich noch in den wenigsten Fällen interessiert.
  5. Wenden Sie Schnelllesemethoden an
    Für Belletristik würde ich das nicht empfehlen, für Fachbücher kann ich mir das durchaus vorstellen. Wenn Sie iPhone-Nutzer sind, dann können Sie das schnelle Lesen mit der App Schneller lesen für iPhone erlernen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, sie auszuprobieren. 😉
  6. Lesen Sie auf allen Ihren mobilen Geräten
    Auf diese Weise können Sie so manche „tote“ Minute in nützliche Zeit verwandeln. Lesen kann man auch im Wartezimmer beim Arzt oder in der Straßenbahn. Und das Smartphone hat man immer dabei.
  7. Lesen Sie vor dem Schlafen gehen
    Wenn Sie das richtige Buch lesen, kann das ein probates Mittel zum Einschlafen sein. 😉
  8. Bilden Sie einen Lesekreis
  9. Verfolgen Sie Ihren Lesefortschritt online
    Zu diesen beiden Tipps kann ich nichts sagen, ich habe Programme wie Goodreads noch nicht ausprobiert. Meine Bücher habe bei Librarything gelistet. Inwieweit diese beiden Portale vergleichbar sind, weiß ich nicht.
  10. Hören Sie auf, irgendwelche Artikel zu lesen, über die Sie gerade stolpern
    Sie lenken sich damit nur vom wesentlichen Lesestoff ab. Und bedenken Sie: Für den Preis einer Zeitschrift bekommen Sie in der Regel auch ein Buch zu einem Thema und nicht nur einen Artikel.
  11. Fordern Sie sich selbst heraus
    Nehmen Sie sich vor, pro Jahr x Bücher zu lesen oder noch besser: Erarbeiten Sie sich ein Thema mit Hilfe geeigneter Literatur.

Vielleicht haben Sie ja noch einen anderen Trick auf Lager. Was tun Sie, um die Zeit und Ruhe zu finden, die Bücher zu lesen, die Sie interessieren?

Lassen Sie es uns wissen.

AhmadArdity / Pixabay

 

 

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Wie Sie beim Lesen richtig Anmerkungen machen

Vor einigen Tagen hatte ich einen Artikel zu Luhmanns Zettelkasten geschrieben, der durchaus auf einige Resonanz gestoßen ist. Allerdings: Man soll den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.

Bevor man mit dem „Verzetteln“ überhaupt anfangen kann, muss man über die entsprechenden Notizen zur jeweiligen Lektüre verfügen. Da kam mir heute ein Beitrag gerade recht, in dem beschrieben wird, wie man Bücher zweckmäßig mit Anmerkungen versieht: How to Annotate a Book.

Von der Wahl des richtigen Werkzeugs (Textmarker oder Post-it-Note?) bis zu den Möglichkeiten der Zusammenfassung erfahren Sie reich bebildert Schritt für Schritt, wie Sie nützliche Exzerpte erstellen können. Diese Notizen lassen sich dann wunderbar in den Zettelkasten einordnen, wo sie dann weiterverarbeitet werden können.

Für mich genau der richtige Artikel zum richtigen Zeitpunkt.

Anmerkungen zu Büchern

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Die große Methodensammlung zur Erwachsenenbildung

Seit meine Tochter als Grundschullehrerin im Schuldienst ist, habe ich aufgehört, über Lehrerinnen und Lehrer zu lästern. Sozusagen als Zaungast durfte ich während ihres Studiums und auch danach miterleben, wie viel an Theorie und Praxis für einen guten Unterricht nötig ist. Jeder von uns hat die Schule besucht und so meinen viele, sie verstünden etwas von Pädagogik. Dem ist nicht so, denn auf diese Weise sieht man nur eine Seite der Medaille.

Wie facettenreich die Methoden sind, die derzeit an vielen unserer Schulen verwendet werden, zeigt die Methodensammlung der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW). Lassen Sie sich von diesem grauenhaften Bürokratennamen nicht täuschen. Sie finden in der Methodensammlung eine bunte Palette von aktivierenden Methoden nicht nur für die Schule, sondern auch für die Erwachsenenbildung. Sie soll helfen (Zitat):

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren und zu aktivieren,
  • Problemerleben und Erwartungen transparent zu machen,
  • Erfahrungen und Kompetenzen aufzurufen und zu nutzen,
  • Mitbestimmungs- und Selbstorganisationsprozesse zu organisieren,
  • ein Klima kollegialer Kooperation herzustellen.

Die Methodensammlung ist nicht nur sehr umfangreich, sondern auch bedienerfreundlich. Sie können in einer Matrix vorauswählen, für welche Phase sie Methoden benötigen, z.B. zum Kennenlernen, für Partnerarbeit, Gruppenarbeit usw. Es werden Ihnen dann nur die Methoden angezeigt, die für den jeweiligen Zweck geeignet sind. Zu allen Methoden gibt es einen kompakten Steckbrief, in dem der Verlauf und die benötigten Materialien beschrieben werden. Sie finden dort auch einen Kommentar, der Sie mit dem Einsatzzweck und evtl. Stolperstellen vertraut macht.

Alle Methoden können Sie auch als pdf-Datei herunterladen. Für die Kinästheten unter den Lesern gibt es die Methodensammlung auch in Form von Karteikarten in einer ansprechenden Box. Allerdings kostet sie dann etwas, wenn auch nicht die Welt.

Wenn Sie Trainerkollegin oder -kollege sind oder sonst öfters mit dem Thema Seminar und/oder Workshop befasst sind, dann kann ich Ihnen diese Methodensammlung nur ans Herz legen.

Seminar - Gruppenarbeit

 

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Lektüreplanung mit XMind

Sind Sie auch so ein Büchernarr, der weit mehr Bücher erwirbt als er lesen kann? Mir geht es so. Mittlerweile stapeln sich bei mir die Bücher, die ich irgendwann mal lesen will und es werden immer mehr. Um die Menge der ungelesenen Bücher in den Griff zu bekommen, habe ich schon versucht, mir eine Art Lektüreplan zu erstellen.

Leider muss ich zugeben, dass diese Lektüreplanung bislang wenig Erfolg hatte. Vielleicht habe ich das Ganze aber auch falsch aufgezogen. Wie es funktionieren könnte, zeigen die Autoren eines einschlägigen Artikels auf dem XMind-Blog: Be a more productive reader with XMind.

Bevor Sie planen, sollten Sie folgende Grundfragen beantworten:

  1. Welche Bücher möchte ich lesen?
  2. Wann werde ich sie lesen?
  3. Wie viel Zeit steht mir für die Lektüre zur Verfügung?

Danach können Sie in die Planung einsteigen:

  1. Erstellen einer Lesemap
    Erstellen Sie ein Mind-Map, in die Sie als Äste die Bücher eintragen, die Sie lesen möchten,
  2. Einteilen in Kategorien
    Teilen Sie die Bücher in bestimmte Kategorien ein, indem Sie mit der Taste F4 den Ästen Label zuweisen.
  3. Den Büchern Monate zuordnen
    Im Artikel wird angenommen, dass Sie etwas ein Buch pro Monat lesen können. Sie können den einzelnen Büchern Monate per Marker zuordnen und die Mind-Map neu sortieren.
  4. Einen Detailplan erstellen
    Wählen Sie nun das nächste Buch und erstellen Sie einen detaillierten Leseplan. Dazu wandeln Sie den Zweig mit dem gewählten Buch in eine neue Map um (Rechtsklick: Neues Arbeitsblatt aus Knoten). Wählen Sie für die neue Map die Struktur „Horizontale Zeitleist“ (Rechtsklick: Struktur – Horizontale Zeitleiste). Fügen Sie auf der Leiste vier Knoten hinzu, die Sie mit der Kalenderwochennummer bezeichnen können. Pro Woche können Sie nun neue Unterzweige erstellen, Wochentage für die einzelnen Kapitel zum Beispiel.
  5. Notizen hinzufügen
    Wenn Sie möchten, dann können Sie während des Lesens zu den einzelnen Kapiteln noch Notizen hinzufügen, auf denen Sie Inhalte vermerken, die Sie für wichtig halten. Auf diese Weise erstellen Sie automatisch ein Exzerpt des Buches.

In dem Artikel finden Sie zu den einzelnen Schritten die entsprechenden Screenshots.

Grundsätzlich kann ich diese Vorgehensweise gut nachvollziehen. Allerdings würde ich in Schritt 4 die Reihenfolge der Zweige „Kapitel“ und „Kalenderwoche“ umdrehen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Sollte ich mich dazu durchringen können, meine Lektüre auf diese Weise mit XMind zu planen, dann werde ich die entsprechenden Maps hier veröffentlichen. Versprochen.

Allerdings habe ich Zweifel, dass ein solchen Planung bei mir generell funktioniert. Was sind Ihre Erfahrungen. Haben Sie das Bücher lesen schon einmal geplant? Mit Erfolg? Und wenn ja, wie habe Sie das gemacht?

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Der Zettelkasten von Luhmann in elektronisch

Der Zettelkasten nach Niklas Luhmann ist eine Methode, die mich immer schon fasziniert hat. Leider habe ich bis heute noch nicht den richtigen Zugang zu ihr gefunden. Ich habe auch im ToolBlog schon einige Male darüber berichtet.

Näheres zu dem berühmten Zettelkasten erfahren Sie in diesem Video der Universität Bielefeld, wo Luhmann lehrte:


Vielleicht verstehen Sie nach diesem Film, warum ich, wie o.a. dieses System immer noch nicht verstanden habe. Von einer wie immer gearteten Anwendung will ich hier gar nicht erst reden.

Für die Uneingeweihten wie mich gibt es mittlerweile zwei Bücher. Eines von Sönke Ahrens

und eines von Sascha Fast und Christian Tietze.

Diese beiden Bücher sind für mich der letzte Strohhalm, an den ich mich klammere, um den Ansatz von Luhmann vielleicht doch noch zu verstehen.

Andere Mitmenschen haben sich von der Komplexität des Zettelkastens nicht abschrecken lassen und über eine Umsetzung der dahinter stehenden Prinzipien auf dem Computer nachgedacht.


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