Archiv der Kategorie: Lernen

Kultur: Freibier für alle!

Es kann mitunter durchaus sinnvoll sein, ohne bestimmtes Ziel im Netz herumzustöbern. Auf diese Weise kommt man manchmal auf Websites, auf die man sonst nie getoßen wäre. Ein Vorstoß in unbekannte Welten sozusagen. Und so habe ich durch Surfen aus Langeweile diese interessante Seite gefunden: Open Cultur. Laut eigener Aussage beinhaltet diese Website

the best free cultural & educational media on the web.

Nun ja, das klingt wie immer etwas vollmundig, aber im Kern stimmt diese Aussage wohl doch. Sie finden auf dieser Seite:

  • 1300 kostenlose online Kurse
  • mehr als tausend MOOCs (Massive Open Online Course)
  • 1150 Filme zum freien Anschauen
  • 700 kostenlose Hörbücher
  • 800 E-Books (kostenlos, natürlich)
  • 200 freie Lehrbücher
  • 300 kostenfreie Sprachkurse und manches mehr

Die Titel in den Sammlungen decken vielerlei Themen aus Geistes- und Naturwissenschaften ab, auch Fachbücher über Informationstechnologie sind hier zu finden. Bei den Filmen finden Sie Dokumentationen genauso wie Werke von Chaplin oder Hitchcock.

Wie gesagt, dem eigenen Anspruch (s.o.) kommt diese Sammlung ziemlich nahe. Open Culture ist werbefrei, um Spenden wird gebeten.

Für die Architektur- und Designinteressierten unter den ToolBlog-Lesern hier ein besonderes Schmankerl: Download Original Bauhaus Books & Journals for Free: Gropius, Klee, Kandinsky, Moholy-Nagy & More.

Moonglow / Pixabay

 

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Virtuelle Lernkartei: Wie man Anki bedient

Kürzlich habe ich mich offen dazu bekannt, ein Brett vor dem Kopf zu haben. Das Brett bezieht sich auf Anki, einem kostenfreien Lernkarteiprogramm. Hilfsbereit wie Sie ist, hat mich meine sympathische Kollegin Alexandra Graßler auf ein Video hingewiesen, das den Umgang mit Anki erklärt. Dankeschön dafür.

How I Learn Everything : Anki Tutorial

 

Mal sehen, vielleicht werden Anki und ich doch noch Freunde.

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Lernen mit der Lernkartei

Schon im Studium, und das ist gefühlte hundert Jahre her, habe ich die Lernkartei nach Sebastian Leitner benutzt, um den Prüfungsstoff einzuprägen und, was genau so wichtig ist, auch zu behalten.

Das Lernen mit der Lernkartei trägt den Erkenntnissen von Herrmann Ebbinghaus Rechnung. Dieser gilt als Vater der experimentellen Gedächtnisforschung und erstellte die berühmte Lern- und Vergessenskurve. Diese besagt, dass

Der Vorgang des Vergessens muss durch mehrfaches Wiederholen des Lernstoffes abgemindert werden (Überlernen), wobei jede Wiederholung das Intervall, nach dem eine erneute Wiederholung nötig ist, vergrößert. Was man nicht im Alltag benutzt, vergisst man; und nur durch ständiges Benutzen des Wissens behält man es.

Der Volksmund wusste das auch schon vorher: „Übung macht den Meister“.

Die Lernkartei bietet dem Lernenden einen Rahmen, in dem der Stoff systematisch wiederholt wird. Außerdem wird vermieden, dass bereits Gelerntes noch einmal unnötig wiederholt wird. Das trägt zur Effizienz des Lernens bei.

Meiner Erfahrung nach eignet sich diese Methode vor allem zum Lernen von Zahlen, Daten, Fakten. Das könnten sein Geschichtsdaten, geographische Fakten oder – der Klassiker – Fremdsprachenvokabeln. Für Mathematik & Co ist die Lernkartei weniger geeignet, hier übt man besser durch das Lösen von Aufgaben.

Für die Haptiker unter den Lesern empfehle ich, tatsächlich einen Karteikasten mit den entsprechenden Karten zu benutzen. Sie können ihn selber bauen. Wie das geht, erfahren Sie auf der Seite lernkartei.de. Es empfiehlt sich, die Karten selbst zu schreiben, denn auf diese Weise erfolgt schon ein erstes Einprägen des Inhalts.

Natürlich gibt es auch Programme, die die Lernkartei virtuell abbilden. Sie können sich auch bei lernkartei.de kostenlos registrieren, um einen webbasierten virtuellen Karteikasten zu nutzen. Weitere Angebote finden Sie bei Sandy Writtenhouse: 8 Awesome Sites for Making Flashcards Online.

Wenn Sie den virtuellen Kasten lieber auf dem eigenen Rechner haben, dann gibt Ihnen der einschlägige Artikel in der Wikipedia eine erste Übersicht.
Ich selbst habe es einmal mit Anki probiert, es aber nach einiger Zeit wieder aufgegeben. Die Philosophie dieses Programms hat sich mir einfach nicht erschlossen. Ich fand die App viel zu kompliziert.

Vielleicht kennen Sie ja ein leicht zu bedienende Lernkartei-Programm.

Was können Sie empfehlen?

 

Bild: M.Blinky unter CC BY-SA 3.0

 

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Die Seite für Gedächtnis und Lernen: SuperMemo Guru

Ein Buch von der großen Dame des Trainings, Vera Birkenbihl hatte einst den Untertitel:

vom Gehirnbesitzer zu Gehirnbenutzer

In den heutigen Zeiten kann man gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich hierbei tatsächlich um einen kleinen aber feinen Unterschied handelt.

Dabei muss ich zugeben, dass ich kein Freund davon bin, meinen Denkapparat zu strapazieren, wenn ich keinen unmittelbaren Nutzen davon spüre. Ich bin also kein Freund von Denksportaufgaben, Knobeleien oder Spielen wie Dame oder Schach. Bei derlei Tätigkeiten spüre ich weniger Vergnügen als vielmehr die Anstrengung. Nichts für mich!

Vielleicht lässt dich das Gehirn aber auch anderweitig trainieren. Wie, das erfahren Sie auf der Website SuperMemo Guru. Dort finden Sie eine große Anzahl Artikel rund um das Denken:

  • Lernen und Lerntheorie
  • Kreativität
  • Schlaf (!)
  • Produktivität

und einiges mehr.

Falls nach der Lektüre der vielen Artikel noch Fragen offen bleiben, finden Sie vielleicht auf der FAQ-Seite die entsprechende Antwort.

Es sei mir noch eine Bemerkung erlaubt:
Ihr Gehirn ist ein Wunderwerk, hat aber dennoch begrenzte Kapazität. Verschwenden Sie diese nicht mit dem Speichern von Daten, sondern tatsächlich zum Denken. Oder wie David Allen sagt:

Your mind is for having ideas, not holding them.

Dem schließe ich mich gerne an!

ulleo / Pixabay

 

Buch von Vera Birkenbihl (Werbung)

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Entfernen Sie Ihre mentalen Bremsklötze (Teil 2)

Hier und heute der zweite Teil von Gilbert Ross‘
20 Mental Barriers You Should Let Go Of :

  1. Ängste und Befürchtungen
    Sorgen gehören zum Leben. Unbegründete Sorgen verzerren allerdings die Wahrnehmung und trüben die Urteilsfähigkeit. Fragen Sie sich, wie groß die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des befürchteten Ereignisses ist und welche Tragweite es hat. Oft relativierten sich die Befürchtungen dann.
  2. Kummer aus der Vergangenheit
    Verletzungen heilen manchmal langsam. Doch irgendwann ist es Zeit, ein Kapitel abzuschließen.
  3. Schlechte Erinnerungen
    Dasselbe gilt für unangenehme Erfahrungen, wie Peinlichkeiten oder Fehler, die Sie gemacht habe. So etwas kann man lange mit sich herumschleppen, doch was geschehen ist, ist geschehen. Lernen Sie daraus für die Zukunft und seien Sie nicht allzu streng mit sich.
  4. Unnütze Dinge
    Was schleppen Sie an unnützen Zeug mit sich herum? Vielleicht ist es Zeit, gründlich aufzuräumen und sich von überflüssigem Krempel zu befreien. Das gilt übrigens nicht nur für materielle Dinge.
  5. Schlechter Umgang
    Mit welchen Leuten umgeben Sie sich? Sind diese Menschen für Sie eine Stütze oder werden Sie von ihnen eher „heruntergezogen“? Ich habe vor einiger Zeit beschlossen, mich von Einbahnstraßenbeziehungen zurückzuziehen. Das sind Beziehungen, bei denen in der Hauptteil in der Beziehung von mir geleistet wird, aber wenig bis gar nichts zurückkommt.
  6. Die Idee, ein Produkt der Vergangenheit zu sein
    Sicher wirft die Vergangenheit ihre Schatten in die Gegenwart. Dennoch: Wollen Sie sich von der Vergangenheit lähmen lassen oder ziehen Sie einen Neuanfang vor. Sie entscheiden!
  7. Sich selbst gleichsetzen mit dem Job oder/und der Rolle
    Hüten Sie sich davor, sich lediglich über Ihren Beruf oder Ihre Rolle zu definieren. Sie und Ihre Arbeit sind nicht identisch. Nehmen Sie sich als der/die, der/die Sie sind, nämlich als einzigartigen Menschen.
  8. Kontraproduktive Angewohnheiten
    Haben Sie Angewohnheiten, die Ihnen schaden und/oder Sie daran hindern, das zu tun, was Sie wirklich möchten? Dies kann alles sein: Rauchen, zu wenig Bewegung, übermäßiges Essen und Trinken usw.
  9. Dinge zu persönlich nehmen
    Wir sollten uns immer wieder fragen, ob eine Bemerkung oder auch Kritik wirklich an uns persönlich gerichtet ist. Niemand möchte gerne zurückgewiesen werden. Vielleicht sind wir aber gar nicht persönlich gemeint, sondern es wird etwas ganz anderes adressiert.
  10. Die tickende Uhr
    Denken Sie nicht immer an die tickende Uhr. Sie müssen nicht immer produktiv sein. Sie dürfen sich auch erlauben, ab und zu die Zeit zu verplempern. Oder wie Astrid Lindgren sagt:

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben,
einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.

annca / Pixabay

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Entfernen Sie Ihre mentalen Bremsklötze (Teil 1)

Wir alle kennen Sie, diese mentalen Blockaden, die uns davon abhalten, Dinge zu tun, die wir tun möchten, sollen oder müssen. Der „innere Schweinehund“ ist so ein Bremsklotz, aber es gibt noch einige mehr. Gilbert Ross kennt sie und hat sie in seinem Artikel Reboot Your Life: 20 Mental Barriers You Should Let Go Of beschrieben. Hier sind die ersten zehn:

  1. Unnötige Bindungen
    Ist es notwendig, sich von so vielen Dingen abhängig zu machen? Wir meinen, so viel zu brauchen, aber benötigen wir dies alles tatsächlich? Abhängigkeit schränkt ein, macht uns unflexibel. Übrigens gilt das auch für Beziehungen. Ist es jede Beziehung wert, das sie einseitig von mir gepflegt wird?
  2. Schuldgefühle
    Machen Sie sich nicht klein durch Schuldgefühle. Gewiss, manchmal hat man allen Grund zu bereuen. Dennoch ist es besser, Fehler als Chance zu begreifen, es das nächste Mal besser zu machen, als sich in Selbstanklagen zu ergehen.
  3. Negatives Denken
    Hüten Sie sich vor Catastrophizing. Stets das Schlechtestes anzunehmen, beeinträchtigt Ihr Leben und das Ihrer Umgebung.
  4. Übertriebene Selbstkritik
    Verwechseln Sie Selbstkritik nicht mit Selbstkasteiung. Wir alle machen Fehler, sonst wären wir keine Menschen.
  5. Voreingenommenheit
    Infolge von Vorurteilen verpassen wir manch günstige Gelegenheit, interessante Mitmenschen näher kennen zu lernen. Setzen Sie Ihre Vorannahmen auf den Prüfstand!
  6. Zwanghaftes Denken
    Behalten Sie nicht Dinge bei, nur weil Sie es so gewohnt sind. Entrümpeln Sie von Zeit zu Zeit. Sind sie immer noch nützlich?
  7. Gier nach Anerkennung
    Wir alle brauchen die Anerkennung durch Andere. Aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift (Paracelsus). Hüten Sie sich, etwas nur deshalb zu machen, damit Sie anderen gefallen. Entwickeln Sie für Ihren Erfolg Ihren eigenen Maßstab.
  8. Einschränkende Glaubenssätze
    Die Transaktionsanalytiker setzen den Antreibern die Erlauber entgegen. Was treibt Sie an?
  9. Groll
    Jeder hat das Recht, enttäuscht oder wütend zu sein. Allerdings wird es problematisch, wenn daraus Groll wird. Groll führt zur Verbitterung, die im schlimmsten Fall einsam machen kann.
  10. Aufschieberitis
    Wenn Sie Angst vor dem Scheitern haben, dann fangen Sie manche Aufgaben wahrscheinlich gar nicht erst an. Das Problem, damit sind Sie schon gescheitert, bevor Sie überhaupt begonnen haben. Scheitern ist nicht schön, gehört aber mit zum Leben. Aller Anfang ist schwer (aber nicht unmöglich).

Kennen Sie auch solche Blockaden?

Sackgasse

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Effizient studieren: 53 Tipps

Das Älter werden hat nicht nur Nachteile. Auch wenn ich vor gefühlten hundert Jahren gerne an der Uni studiert habe, so bin ich doch froh, heute keine Prüfungen mehr ablegen zu müssen. Seit einem Lehrauftrag an der DHBW weiß ich, dass der Lernstoff in manchen Disziplinen sehr umfangreich ist und die Studis tatsächlich sehr belastet sein können. Eine meiner Töchter nannte das Ganze einmal Bildungsbulimie. Sie wissen schon: Hineinstopfen und dann zur Prüfung wieder ausk….

Ich will hier aber nicht unser Hochschulsystem und deren unsägliche Reformen diskutieren, sondern auf einen Artikel hinweisen, der Studierenden Tipps gibt, wie Sie Ihr Studium effizient bewältigen können: Comprehensive Guide to Better Study: 53 Smart Tips for Students.
Die Tipps sind folgenden Kategorien zugeordnet.

  1. Effektives Lesen
  2. Effektives Schreiben
  3. Verbesserung der Merkfähigkeit
  4. Steigerung der Konzentration
  5. Herstellen einer zweckmäßigen Lernumgebung
  6. … wie kann es auch anders sein: Zeitmanagement

Nicht alle Tipps haben hohen Neuigkeitswert. Neben den altbekannten Lerntechniken findet sich aber auch die eine oder andere Perle.

Ich finde, man kann diese Aufzählung auch gut als Checkliste verwenden um herauszubekommen, wo das Lernen noch optimiert werden kann.
Auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen, zu recherchieren und deutsche Quellen zu Studiertechniken zusammenzustellen. Stay tuned!

jarmoluk / Pixabay

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Kognitive Verzerrungen beim Lernen

Kognitive Verzerrungen haben mich schon immer fasziniert. Im Grunde genommen geht es dabei um Selbsttäuschungen, während wir doch meinen, „rational“ zu denken, entscheiden oder zu handeln. Kurz und volkstümlich gesagt: Mit kognitiven Verzerrungen können wir uns gewaltig selbst ins Knie schießen. Vor einiger Zeit habe ich hier im ToolBlog schon einmal das Thema in einem eigenen Artikel behandelt: 5 mentale Irrtümer, die gute Entscheidungen erschweren.

Nun bin ich über eine interessante Darstellung gestolpert, die zeigt, welche Auswirkungen kognitive Verzerrungen auf das Lernen haben können: Cognitive Bias In Learning.
Mir gefällt diese Infografik sehr gut. Und wer weiß, vielleicht kennen Sie ja die eine oder andere Verzerrung aus eigener Erfahrung. Sehen Sie selbst:

Weiterlesen

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Das etwas andere Periodensystem

Heute mal Off Topic, aber trotzdem interessant, wie ich finde.

Vielleicht haben Sie sich, genau so wie ich auch, in Ihrer Schulzeit mit dem Periodensystem der Elemente herumgequält. Was mir das Lernen damals sehr erschwert hat, war der Bezug zum praktischen Leben. Wofür zum Beispiel „Osmium“ gut sein sollte, hat sich mir nie erschlossen.

Damit sich das ändert, gibt es eine Website The Periodic Table of the Elements, in Pictures and Words. Hier finden Sie eine etwas andere Periodentafel, denn unter jedem Element ist auch erklärt, wo es seine alltäglich Verwendung findet. Kugelschreiberminen enthalten zum Beispiel Osmium, womit die Frage oben auch geklärt wäre. Die Tafel gibt es zum Ausdrucken, aber auch in interaktiver Form zum Anklicken der einzelnen Elemente.

Es gibt noch keine deutsche Variante. Vielleicht ist ein Chemielehrer oder -Student unter den ToolBlog-Lesern, der die Übersetzung besorgen möchte?

Übrigens gibt es das Periodensystem auch als Song, wie Sie hier sehen und hören können:

The Periodic Table Song

Ob diese Variante gelungen ist oder nicht, das zu beurteilen, bleibt Ihnen überlassen.

[via Futurism]

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Bücher lesen für Vielbeschäftigte

Wenn ich eine Sache irgendwann einmal bereuen werde, dann ist das (1) zu wenig gelesen und (2) nichts geschrieben zu haben. Allerdings bin ich gerade dabei, zumindest den ersten Punkt etwas abzumildern.

Dabei geht es den meisten Menschen wie mir. Wie würden gerne mehr lesen, „kommen aber einfach nicht dazu“. Ein klassischer Fall der Tücken des Tagesgeschäfts. Die Auswirkungen können m. E. dramatisch sein. Gerade Menschen, die Verantwortung tragen (aka Macht ausüben“ könnte die Lektüre des einen oder anderen Buchs, sei es Belletristik, Philosophie oder Psychologie, nicht schaden. Ich habe schon Führungskräfte kennengelernt, die Aristoteles für eine griechische Weinbrandsorte hielten.

Eva Lantsoght hat ein paar Tipps für vielbeschäftigte Nichtleser, die dabei helfen sollen, doch das eine oder andere Buch „fertig zu bekommen“: 11 Ways Busy People Make Time To Read. Sie lauten:

  1. Leihen Sie sich mehr Bücher aus als Sie lesen können
    Ich weiß nicht recht und bezweifle, dass Bücherstapel auf dem Schreibtisch zu mehr Lesen motivieren. Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall.
  2. Lesen Sie mehrere Bücher gleichzeitig
    Am Anfang war ich skeptisch. Mittlerweile lese ich aber zwei Bücher nebeneinander. Durchaus mit Gewinn. Man muss nur aufpassen, dass die Themen nicht zu ähnlich sind. Sonst kann es sein, dass eine Art Ähnlichkeitshemmung auftritt.
  3. Setzen Sie sich für jede Leseeinheit ein Ziel
    Wenn ich ein Buch lesen muss, weil ich mich in ein Thema einarbeiten muss, ist dies das Mittel der Wahl. Ich nehme mir dann vor, z. B. an einem Tag ein Kapitel durchzuarbeiten. Neuerdings unter Zuhilfenahme des Luhmannschen Zettelkastens.
  4. Lassen Sie sich nicht erzählen, was Sie lesen „sollten“
    Das kann ich nur unterstreichen. Ich bin ohnehin ein Verfechter des #essi-Prinzip („Einen Sch… sollte ich“). Bestsellerlisten haben mich noch in den wenigsten Fällen interessiert.
  5. Wenden Sie Schnelllesemethoden an
    Für Belletristik würde ich das nicht empfehlen, für Fachbücher kann ich mir das durchaus vorstellen. Wenn Sie iPhone-Nutzer sind, dann können Sie das schnelle Lesen mit der App Schneller lesen für iPhone erlernen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, sie auszuprobieren. 😉
  6. Lesen Sie auf allen Ihren mobilen Geräten
    Auf diese Weise können Sie so manche „tote“ Minute in nützliche Zeit verwandeln. Lesen kann man auch im Wartezimmer beim Arzt oder in der Straßenbahn. Und das Smartphone hat man immer dabei.
  7. Lesen Sie vor dem Schlafen gehen
    Wenn Sie das richtige Buch lesen, kann das ein probates Mittel zum Einschlafen sein. 😉
  8. Bilden Sie einen Lesekreis
  9. Verfolgen Sie Ihren Lesefortschritt online
    Zu diesen beiden Tipps kann ich nichts sagen, ich habe Programme wie Goodreads noch nicht ausprobiert. Meine Bücher habe bei Librarything gelistet. Inwieweit diese beiden Portale vergleichbar sind, weiß ich nicht.
  10. Hören Sie auf, irgendwelche Artikel zu lesen, über die Sie gerade stolpern
    Sie lenken sich damit nur vom wesentlichen Lesestoff ab. Und bedenken Sie: Für den Preis einer Zeitschrift bekommen Sie in der Regel auch ein Buch zu einem Thema und nicht nur einen Artikel.
  11. Fordern Sie sich selbst heraus
    Nehmen Sie sich vor, pro Jahr x Bücher zu lesen oder noch besser: Erarbeiten Sie sich ein Thema mit Hilfe geeigneter Literatur.

Vielleicht haben Sie ja noch einen anderen Trick auf Lager. Was tun Sie, um die Zeit und Ruhe zu finden, die Bücher zu lesen, die Sie interessieren?

Lassen Sie es uns wissen.

AhmadArdity / Pixabay

 

 

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