Archiv der Kategorie: Kreativität

Wie Sie mit dem iPhone bessere Bilder machen

Seit einiger Zeit verzichte ich zunehmend auf meine Digitalkamera und verwende nur noch mein iPhone. Denn die habe ich immer dabei und hervorragende Bilder lassen sich auch mit einem Smartphone machen. Falls Sie das nicht glauben, dann empfehle ich Ihnen den Artikel von Greta J.: Best iPhone Photos of 2017 Have Been Just Announced, And They Will Blow Your Mind. Ich finde, sie hat damit wahrlich nicht übertrieben. Offensichtlich kommt es (wieder einmal) auf den Menschen hinter der Kamera an und nicht auf den technischen Schnickschnack des Geräts.

Wenn Sie gerne mehr aus Ihrem iPhone herausholen möchten, dann empfehle ich Ihnen den Artikel von Markus Schelhorn: 10 geniale Foto-Tricks für das iPhone. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie extreme Makros herstellen können durch einen Wassertropfen auf der Linse oder wie Sie eine Kaffeetasse für perfekte Panoramafotos verwenden? Ich wusste es nicht.
Ähnliche Tipps bekommen Sie auch von den Profis von National Geographic: Tips for Better iPhone Photography.
Und da die meisten Fotografen, wie könnte es auch anders sein, den visuellen Sinneskanal bevorzugen, hier noch der Hinweis auf eine Infografik von personalCreations: 12 iPhone Photography Tips to Make Your Photos Pop.

Wer noch tiefer in das Thema eintauchen will, der kann auch auf die Schule gehen. Es gibt eine iPhone Photography School, wo Sie Schritt für Schritt dem Umgang mit der iPhone-Kamera erlernen können. Bei mir kommt der Besuch dieser Schule auf jeden Fall auf die Liste.

Allerdings will ich Sie nicht davon abhalten, sich eine teure Fotoausrüstung zuzulegen. Schließlich meinte Heiko Kanzler, ebenfalls Fotograf:

Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch. Aber ich habe jetzt mehr Spass an meinen schlechten Bildern.

Das gilt auch für das iPhone, wie ein Blick auf die entsprechende Zubehörseite bei Apple oder Amazon zeigt.

[Foto von Pexels [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

 

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Die große Sammlung der Visualisierungs-Tools

Ich bin ja wirklich vorsichtig mit Superlativen. Aber bei dieser Website musste ich doch staunen, was es alles gibt.

Auf dataviz.tools finden Sie eine Riesensammlung von Werkzeugen, mit denen Sie Rohdaten in aussagekräftige Diagramme verwandeln können. Die Seite versteht sich als

a curated guide to the best tools, resources and technologies for data visualization

und tatsächlich finden Sie von A wie Analyse bis V wie Visualization Books eine große Zahl weiterführender Informationen und Links. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass bei diesem Angebot ein Wunsch unerfüllt bleibt, aber wenn doch, dann dürfte die Website zumindest ein idealer Ausgangspunkt für die weitergehende Recherche sein.

dataviz.tools

[via Nathan Yau]

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Der Zettelkasten von Luhmann in elektronisch

Der Zettelkasten nach Niklas Luhmann ist eine Methode, die mich immer schon fasziniert hat. Leider habe ich bis heute noch nicht den richtigen Zugang zu ihr gefunden. Ich habe auch im ToolBlog schon einige Male darüber berichtet.

Näheres zu dem berühmten Zettelkasten erfahren Sie in diesem Video der Universität Bielefeld, wo Luhmann lehrte:


Vielleicht verstehen Sie nach diesem Film, warum ich, wie o.a. dieses System immer noch nicht verstanden habe. Von einer wie immer gearteten Anwendung will ich hier gar nicht erst reden.

Für die Uneingeweihten wie mich gibt es mittlerweile zwei Bücher. Eines von Sönke Ahrens

und eines von Sascha Fast und Christian Tietze.

Diese beiden Bücher sind für mich der letzte Strohhalm, an den ich mich klammere, um den Ansatz von Luhmann vielleicht doch noch zu verstehen.

Andere Mitmenschen haben sich von der Komplexität des Zettelkastens nicht abschrecken lassen und über eine Umsetzung der dahinter stehenden Prinzipien auf dem Computer nachgedacht.


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Brainstorming online: brainR

Ich weiß schon, Brainstorming wird in der Diskussion im Netz häufig als nicht-funktionierende Methode abqualifiziert. Die Gegner haben gute Gründe, schlagende Argumente findet man aber auch für das Brainstorming. Wobei immer hinterfragt werden sollte, ob in der Diskussion das Brainstorming als Synonym für Ideenfindung im allgemeinen oder als Gruppenmethode im besonderen gemeint ist. Bleiben wir bei letzterem.

In der Regel wird das Brainstorming in der Gruppe durchgeführt. Den Teilnehmern wird eine Frage gestellt und diese äußern spontan, was ihnen dazu einfällt. Diese Gedanken werden in geeigneter Form simultan protokolliert. So weit, so gut.
Was machen Sie aber, wenn Sie nicht auf eine Gruppe zurückgreifen können, die Ihnen (hoffentlich) viele Ideen liefert? Klar, Sie bemühen das Netz.

Vielleicht nutzen Sie wie ich Evernote. Dann zeigt Ihnen Michael Gaylord, wie Sie Evernote für Effektive Brainstorming-Techniken einsetzten können.

Wenn nicht, müssen Sie dennoch nicht verzagen, denn es gibt brainR:

brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.

Das geht ganz einfach. Unter “Let’s go” klicken Sie einfach auf “Brainstorming anlegen” und schon kann es losgehen mit der gemeinsamen Ideenfindung. Nach geraumer Zeit haben hoffentlich einige Leute geantwortet und Sie können die Ernte Ihrer virtuellen Brainstorming-Session einfahren.

Das Konzept geht natürlich nur auf, wenn auch Sie sich als Ideengeber an der einen oder anderen Session beteiligen. Damit Sie leichter eine Sie ansprechenden Fragestellung finden, sind die Brainstormings in Kategorien abgelegt. So finden Sie Anfragen aus Haus und Garten genau so wie Geschäftsideen oder Aus- und Weiterbildung und vieles mehr.

Sie sehen, die Nutzung dieses Angebots ist äußerst einfach und dennoch vielseitig. So können Sie Ihre Frage sogar als Rundmail an Freunde und Bekannte weiterschicken.

brainR ist kostenlos und verlangt noch nicht einmal eine Registrierung. Wenn Sie also als Einzelkämpfer eine zündende Idee benötigen, dann ist brainR vielleicht der Retter in der Not. Allerdings bekommen Sie die Antworten nicht sofort, ein bisschen Zeit müssen Sie den Ideengebern schon geben.

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[Foto von TeroVesalainen [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Symbolschriften in Hülle und Fülle!

So geht es manchmal. Vor einigen Tagen habe ich hier im ToolBlog einen Beitrag über die Verwendung von Symbolschriften für Präsentationen usw. veröffentlicht. Heute bin ich über einen Artikel gestolpert, in dem Tom Kuhlmann zeigt, wo Sie solche Dingbats in den Weiten des Internets finden können: Dozens of Free Dingbat Fonts for Commercial Use.

Wie immer sollten Sie auch bei vermeintlich “freien” Daten immer vor der Verwendung das Kleingedruckte lesen, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Hier ein schönes Beispiel aus den vorgestellten Symbolschriften: PWToonZ Font.

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Wie Sie mit Dingbats Ihre Präsentation aufpeppen

Sie kennen sicher diese Symbolschriften unter Windows. Hierbei werden die “normalen” Buchstaben durch kleine Bildsymbole ersetzt. Die bekanntesten dieser “Schriften” dürften wohl Dingbats oder Wingdings sein. Es gibt aber noch mehr davon, manche kostenlos, manche in mehr oder weniger kostenpflichtigen Schriftsammlungen, z.B. hier oder hier.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Beitrag beschrieben, wie Sie solche Bildschriften verwenden können, um auf einfache Weise Ihre Dokumente oder Präsentationsfolien aufzupeppen: Visualisieren mit Dingbats & Co.

Tom Kuhlmann ergänzt diese Hinweise durch seinen Artikel: Create Free Icons and Images in PowerPoint Using Dingbat Fonts. Er beschreibt für PowerPoint ab Version 2013, wie Sie Dingbat-“Buchstaben” in Vektorgrafiken umwandeln. Es gibt auch ein kurzes Video dazu:

Wenn Sie etwas tiefer einsteigen wollen, dann schauen Sie sich ein anderes Video mit einer detaillieren Beschreibung des Vorgehens an.

Mir gefällt die Idee. Vielleicht ist sie auch für den einen oder anderen Leser interessant.

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Sollten Sie die E-Mails checken?

Wendy MacNaughton heißt eine Grafikerin, über deren Werke ich schon öfters gestolpert bin. Auf ihrer Website finden Sie einen Ablaufplan, der Ihnen erklärt, ob Sie einen Blick in den elektronischen Briefkasten werfen sollten oder eher nicht.

EMailFlowSheet

Ich mag Wendys Art zu visualisieren. Sie vielleicht auch.

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Das Portal der schönen Diagramme: Vizzlo

In der Steinzeit der Computerei gab es ein Programm, das ich bis heute schmerzlich vermisse: ABC Snapgraphics von Micrografx. Es war ein Programm, mit dem man auf einfache  Weise schöne Schaubilder erzeugen konnte. Irgendwann teilte Micrografx das Schicksal von Borland, Lotus usw. und entschwand von der Bildfläche. Und mit der Firma leider auch das Produkt. Sicher gibt es mittlerweile Erweiterungen, Programmbestandteile oder Erweiterungen wie SmartArt innerhalt von PowerPoint, den Charme und die Einfachheit von ABC Snapgraphics haben diese Apps leider nicht. Zumindest finde ich das.

Nun gibt es eine webbasierte Anwendung, mit der allerlei Arten von Diagrammen erzeugt werden können: Vizzlo (diese Namen immer!). Noch bekommen Sie einen kostenlosen Zugang, denn das Programm befindet sich noch in der Alpha-mäßigen Testphase. So kann es passieren, dass es an der einen oder anderen Stelle immer noch ein wenig ruckelt.

Wenn Sie sich für Vizzlo mit dem üblichen Prozedere angemeldet haben, können Sie auf der Hauptseite unter einer Vielzahl von Diagrammvorlagen auswählen. Die Angebote umfassen Standarddiagramme, aber auch Exoten wie “Hamburger Chart” oder “Brain Chart”. Auch spezielle Anwendungen wie die berüchtigte “Business Model Canvas” oder eine “Balanced Scorcard” sind im Angebot.

Die Erstellung der Grafiken mit eigenen Daten ist kein Hexenwerk, das ansehnliche Ergebnis (“Dokument”) können Sie dann als png-Bild oder als pdf-Datei herunterladen. Damit dürfte einem Einbinden in PowerPoint & Co nichts im Weg stehen. Aber auch das Teilen mit Anderen über das Internet ist möglich, State of the Art eben.

Mir gefallen die Diagramme außerordentlich gut und ich werden sicher den einen oder anderen Anwendungsfall für Präsentationen, Handouts o.ä. finden. Auf jeden Fall drücke ich den Leipzigern alle Daumen, bis jetzt haben sie einen guten Job gemacht.

Vizzlo_Market

 

BTW: Sie können ABC Snapgraphics immer noch per Download erhalten, z.B. hier oder hier. Das Programm ist mittlerweile Abandonware. Sie müssen aber schon Computerfreak sein, um es installieren zu können, denn es läuft nur unter Windows 3.x (!).

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Die richtigen Fragen für mehr Innovation

Vor Jahren durfte ich den Marketing-Tausendsassa Guy Kawasaki live auf der Bühne bewundern. Das war anlässlich des GTDSummits in San Francisco, wo er David Allen interviewte. Sie wissen schon, zwei Meister auf Barhockern vor großem Publikum.

Guy Kawasaki äußert sich immer wieder auch zu Fragen der Kreativität und der Innovation. Das ist sozusagen seine Kernkompetenz. In seinem Artikel “The Art of Simple Questions: How Simple Questions Lead to Great Innovations” beschreibt er, wie einfache Frage zu großartigen Innovationen führen können. Fragen wie diese zum Beispiel:

  • Was folgt aus einem bestimmten Umstand?
    (Am besten 5 mal hintereinander fragen)
  • Ist das nicht interessant?
    (Besser: Was ist daran interessant?)
  • Kann man das noch besser machen?
  • Warum machen wir das nicht?
  • Es ist möglich, warum tun wir es dann nicht?
  • Wo ist der wunde Punkt beim Marktführer?

Sie merken schon, diese Fragen sind tatsächlich sehr Marketing getrieben. Wenn Sie sich tiefer mit Innovation beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen die “Blue Ocean Strategie”.

Hier das Buch zum Film:

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Wie Sie mit Mind Maps Bücher planen

Wenn Sie ein Buch schreiben wollen, aber nicht wissen, wie Sie das anfangen sollen, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Artikel aus dem XMind-Blog weiter: Wie kann man Bücher mit Hilfe des Mindmaps planen?

In dem Artikel wird Ihnen erklärt wie Sie mit Mind Maps im allgemeinen und mit XMind im besonderen

  • Eine Gliederung erstellen
  • Den Vertrieb des Buches planen
  • einen Redaktionsplan aufstellen
  • und eine Wettbewerbsanalyse durchführen.

Ich selbst nutze Mind Maps in der Regel für das Entwerfen von Workshop-Designs, zu Büchern habe ich es (noch) nicht gebracht.

Aus diesem Grund meine Frage: Wer hat den schon einmal ein Buch geschrieben und den kreativen Prozess mit Mind Maps organisiert. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? Gibt es vielleicht sogar noch bessere Methoden?

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