Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

So kommen die ToolBlog-Beiträge automatisch zu Ihnen!

Ich habe es bereits erwähnt. Leider kann ich Ihnen die bequeme Benachrichtigung bei neuen Beiträgen und Kommentaren nicht mehr automatisch per E-Mail zukommen lassen. Sie ahnen es: Der Grund liegt in der DSGVO.

Wenn Sie dennoch keinen Beitrag aus dem ToolBlog verpassen möchten ohne eigens hier vorbeizukommen, dann ist das dennoch kein Problem.

Abonnieren sie die Beiträge doch einfach

Das ToolBlog stellt einen RSS-Feed zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen speziellen Code, der von sog. Feedreadern, aber auch von vielen E-Mail-Programmen gelesen und übersetzt werden kann. Wenn Sie mit einem solchen Programm den RSS-Feed vom ToolBlog abonniert haben, werden die neuesten Beiträge automatisch abgeholt und Ihnen angezeigt. Sie brauchen also nicht immer extra hier vorbei zu surfen.

Sie können den RSS-Feed abonnieren mit
(Linkliste ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Eine Empfehlung von ToolBlog-Leser S. Hartung ist der Dienst bloglovin, den ich aber selbst noch nicht probiert habe.

Wenn Sie neue Nachrichten und Kommentar immer noch gerne per E-Mail beziehen möchten, dann könnte IFTTT eine Möglichkeit sein. Mir wäre das allerdings zu kompliziert. Dann schon lieber direkt abonnieren.

Die Links zum ToolBlog-Feed (RSS)

Viel Spaß beim Lesen!

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Wie Sie in 20 Minuten klar Schiff machen

Nun gut, ich gebe zu, ich habe bei der Überschrift die Hälfte weggelassen. Denn wenn Sie Ihr Zuhause schön und aufgeräumt haben möchten, dann sollten Sie 20 Minuten am Tag investieren, allerdings 20 Tage lang.

Wie das geht, haben die Macher von Apartment Therapy in zwanzig kurzen Videos beschrieben:

In only 20 minutes a day for 20 days we’re all going to make our homes beautiful, organized and healthy.

Wie die Autoren sagen, handelt es sich bei der Videoreihe um eine Umsetzung des Buchs von Maxwell Ryan: The Eight Step Home Cure.

Ich werde mir auf jeden Fall das Video zum Entrümpeln des Bücherregals anschauen, ich brauche nämlich Platz. Ob das Vorhaben allerdings in zwanzig Minuten zu bewerkstelligen ist, wage ich zu bezweifeln.

programmingibc / Pixabay

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DSGVO für Wald- und Wiesenblogger (4)

Achtung: Dies ist weder eine Rechtsberatung noch eine technische Anleitung! Weder kann ich garantieren, dass die Maßnahmen rechtlich korrekt noch dass sie vollständig sind.

Wer jetzt meint, mit der Überarbeitung seiner/ihrer WordPress-Seite wäre alles erledigt, der täuscht sich. Ein paar Dinge sind noch offen.

Blog auf https umstellen

Das führe ich nur der Vollständigkeit halber auf. Ist beim ToolBlog schon längst passiert. Wie das geht, beschreibt Dr. Katja Flinzner hier oder ein Beitrag von tiefenschaerfe.

Cookies

Es schadet sicher nicht, zum Abschluss noch einmal auf die Browsererweiterungen Ghostery und/oder Privacy Badger zu schauen. Auf diese Weise kann man herausbekommen, wer heimlich von der Website nach Hause telefoniert um das Nutzerverhalten zu melden.
Wie Cookies in Zukunft behandelt werden, ist wohl noch nicht abschließend geklärt, wie RA Max-Lion Keller schreibt. Dennoch sollte weiterhin ein Banner auf die Verwendung von Cookies hinweisen. Welche Möglichkeiten es dazu gibt, zeigt Michelle Retzlaff. Wenn Sie ganz tief in das Thema Cookies einsteigen wollen, dann empfehle ich die Seite What Are Cookies – Computer Cookies Explained.

Datenschutzerklärung

Bis jetzt steht auf dem ToolBlog eine Datenschutzerklärung, deren Text von einem Datenschutzgenerator erzeugt wurde. Dieser wurde dankenswerterweise von RA Dr. Thomas Schwenke zur Verfügung gestellt. Momentan wird er bez. der DSGVO überarbeitet. Ich harre sehnsüchtig auf die Veröffentlichung. Allerdings muss man dieses Mal wohl genauer hinschauen und die eine oder ander Anpassung vornehmen. Kleiner Tipp am Rande: Die IT Logic GmbH empfiehlt Impressum und Datenschutzerklärung mit einem noindex gegen Abmahnungen zu versehen.

Weitere Datenschutzgeneratoren findet man auch bei:

ADV-Verträge

Wenn Sie Dritte beschäftigen, die Ihre Daten weiterverarbeiten, dann handelt es sich um Auftragsdatenverarbeitung (ADV). Mit diesen Dritten müssen Sie einen ADV-Vertrag schließen. Dazu gehört u.a. auch der Provider (bei mir all-inkl). Welche Unternehmen derzeit schon einen solchen ADV-Vertrag bereitstellen, verrät uns wieder einmal Finn Hillebrandt: ADV-Verträge für Blogger: Liste mit Hostern, Newsletter-Tools etc.. Wichtig: Es geht nicht nur um das Internet, sondern auch um andere Unternehmen, die unsere Daten verarbeiten. Also muss man überprüfen, mit wem man noch entsprechende Geschäftsbeziehungen hat. Auch mit ihnen müssen ADV-Verträge geschlossen werden.

Sonstiges Zeug

Es gibt noch andere Dinge zu erledigen, die nicht unbedingt mit dem Bloggen zu tun haben, aber mit meiner Tätigkeit als Freiberufler. Zum Beispiel das Erstellen eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten. Näheres erfährt man bei Thomas Werning in seinem Artikel DSGVO – und nun ?. Auf jeden Fall zu empfehlen ist die Broschüre Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine: Das Sofortmaßnahmen-Paket.

Weitere Informationen über die Kombination Freiberufler und DSGVO findet man unter:

Überprüfung der getroffenen Maßnahmen

Eine letzte Kontrolle darüber, ob unsere Maßnahmen ausreichend sind, könnte die Antwort auf einen (noch) fiktiven Albtraum-Brief sein. Roman Abashin hat ihn geschrieben: Der DSGVO-Albtraum-Brief: Ein Kunde will an seine Daten. Danke Franziska für den Tipp.

Ein letztes Wort

Mein Freund Detlef Stern, ein ausgewiesener IT-Experte meinte, WordPress DSGVO-sicher zu machen ist alles andere als trivial. Das liegt an den ganzen Plugins, die von dritter Seite gebastelt wurden. Ich denke, da hat er Recht. Man darf gespannt sein, inwieweit die DSGVO in späteren Versionen von WordPress berücksichtigt wird. Über die einzelnen Plug-ins, insbesondere über Jetpack habe ich mich ja bereits ausgelassen.

Ich denke, der Grundgedanke der DSGVO ist richtig. Ob man allerdings Großkonzerne, KMUs oder gar Einzelunternehmer über einen Kamm scheren sollte, ist eine andere Frage. Ein Konzern leistet sich halt einige Rechtsanwälte, die sich um nichts anderes als die Anwendung der DSGVO kümmern. Aus diesem Grund wird sich die Abmahnindustrie überlegen, Konzerne und große Unternehmen anzugehen. Das ist bei uns „kleinen Leuten“ leider anders. Und so liegt die Motivation, die DSGVO einzuhalten, nicht so sehr in dem Respekt vor dem Gesetzgeber, sondern vielmehr in der Angst vor den Abmahnhyänen, seien wir ehrlich. Abmahnungen sind mittlerweile ein lukratives Geschäftsmodell geworden. Die Politik weiß das, unternimmt aber nichts dagegen. Vielleicht schreien wir nicht laut genug. Damit sich das ändert, zeichnen Sie die Petition 77180

Unlauterer Wettbewerb – Reform des wettbewerbsrechtlichen Abmahnwesens vom 08.03.2018
(Zeichnen)

… und noch eine Bemerkung:

<sarkasmus> Als Sicherheitsingenieur wünschte ich mir, dass die zuständigen Stellen bei Umsetzung der Arbeitsschutzgesetzes, insbes. der Gefährdungsbeurteilung, nur halb so sorgfältig vorgingen wie bei der DSGVO. Aber vielleicht ist der Aufwand bei der Überprüfung zu hoch und das Abmahnen schwieriger. </sarkasmus>

darkmoon1968 / Pixabay

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DSGVO für Wald- und Wiesenblogger (3)

Achtung: Dies ist weder eine Rechtsberatung noch eine technische Anleitung! Weder kann ich garantieren, dass die Maßnahmen rechtlich korrekt noch dass sie vollständig sind.

In diesem Beitrag möchte ich mich mit dem Plug-in „Jetpack“ befassen. Man könnte ihn deshalb auch mit „Das Jetpack-Problem“ betiteln.

Leider kann man m.W. die Funktion zur Messung des Besucherverkehrs (Traffic) bei Jetpack nicht deaktivieren. Im Klartext: Sobald sich ein Besucher auf der Seite befindet, geht die Trackerei los. Momentan arbeitet Automattic offenbar mit Hochdruck daran, Jetpack DSGVO kompatibel zu machen. Sollte dies allerdings nicht rechtzeitig klappen, werde ich Jetpack bis auf weiteres komplett abschalten (müssen).

Über mögliche Alternativen für die Statistikfunktion habe ich im letzten Teil der Reihe geschrieben.

Mit dem Abschalten von Jetpack ist leider dann auch gleich ein ganzes Bündel nützlicher Funktionen weg, die ebenso bequem wie leicht einzurichten sind, wie:

  1. Das Jetpack Mobile-Theme
  2. Das Teilen meiner Beiträge automatisch in sozialen Netzwerken
  3. Funktion „Blog folgen“ und „Kommentaren folgen“
  4. Ähnliche Inhalte am Ende des Beitrags anzeigen

Ich gebe zu, dass ich diese Funktionen gerne nutze bzw. genutzt habe. Hier einige Ideen, wie sich die einzelnen Module vielleicht ersetzen lassen.

Das Jetpack Mobile-Theme

Ich weiß, mein derzeit benutztes mobiles Thema sollte responsiv sein. Ist es auch, nur bin ich damit aus verschiedenen Gründen sehr unzufrieden. Deshalb habe ich diese Funktion von Jetpack gerne genutzt. Leider habe ich noch keine vernünftige Alternative gefunden. WPtouchPro ist mir zu teuer. Außerdem hatte ich es schon einmal und wurde durch eine kundenunfreundliche Update-Politik verärgert. David Keulert hat noch eine andere Idee: Minileven Mobile Theme ohne Jetpack nutzen. Allerdings hat das bei mir nicht funktioniert.
Derzeitiger Stand: Ich suche nach einem ähnlich minimalistischen mobilen Theme á la Minileven. Wenn Sie eines kennen, lassen Sie es mich wissen.

Teilen der Artikel in sozialen Netzwerken

Das war eine äußerst bequeme Funktion von Jetpack, die ich sehr vermissen werde. Auch hier habe ich noch keine datenschutzgerechte Methode gefunden. Außer dem händischen Verlinkten natürlich. Aber ich bleibe am Ball.

Andere Funktionen wie Sharing oder Like Buttons sind bei mir schon jetzt nicht mehr im Einsatz. Siehe auch hier den zweiten Teil dieser Artikelreihe.

Funktion „Blog folgen“ und „Kommentaren folgen“

Momentan können Sie dank dieser Funktion ein Abo auf Blogartikel und Folgekommentare abschließen. Das funktioniert sogar wie es soll, nämlich mit Double-Opt-in und einfacher Abmeldemöglichkeit. Die E-Mail-Adressen werden bei wordpress.com gespeichert, wo ich jederzeit Zugriff auf sie habe. Ich weiß also, wo sie stehen und kann sie auf Wunsch sofort löschen. Soweit so gut, aber wenn Jetpack komplett abgeschaltet wird, wird auch diese Funktion abgeschaltet. Momentan denke ich über den Einsatz der Plug-ins Subscribe To Comments Reloaded oder Subscribe to Double-Opt-In Comments nach.
Derzeitiger Stand: Ersatz möglich, aber umständlich. Insbesondere das Abonnieren neuer Artikel via E-Mail ist für mich noch nicht befriedigend gelöst.

Ähnliche Inhalte am Ende des Beitrags anzeigen

Auch dies war eine schöne Funktion, die ich sehr vermissen werde. Als Alternative bietet sich Contextual Related Posts an.

Fazit

Auch wenn ich bei einigen WordPress-Spezialisten Naserümpfen erzeuge: Mir wird Jetpack fehlen. Allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass den Macherinnen und Machern bei Automattic noch rechtzeitig bis Ende Mai das Richtige einfällt. Einige sind in Europa beheimatet, die DSGVO bzw. GDPR dürfte sie deswegen ausreichend beschäftigen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sie es bis zum Stichtag schaffen. Nicht ganz uneigennützig, wie ich zugebe.

burntpoet / Pixabay

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DSGVO für Wald- und Wiesenblogger (2)

Achtung: Dies ist weder eine Rechtsberatung noch eine technische Anleitung! Weder kann ich garantieren, dass die Maßnahmen rechtlich korrekt noch dass sie vollständig sind.

Vielleicht der für Blogger wichtigste Punkt der DSGVO ist der Umgang mit den persönlichen Daten der Besucher. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in einer schönen Infografik der Europäischen Kommission.

Kritisch wird es immer dann, wenn es um die persönlichen Daten der Leserinnen und Leser geht. Darunter fällt neben den üblichen Verdächtigen wie Name oder E-Mail auch die IP-Adresse des Nutzers. Für mich gilt damit eine Art hierarchische Maßnahmenliste zur Vermeidung von Ärger:

  1. Gar keine persönlichen Daten erheben
  2. Persönliche Daten erheben, aber vorher um Erlaubnis fragen und jederzeitigen Widerruf ermöglichen
  3. In der Datenschutzerklärung darauf hinweisen, wann, wo und wozu die Daten erhoben werden. Ansonsten s. (2)

Ich gebe zu, als datentechnischer Laie habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich gewahr wurde, was so an Daten erhoben wird, von denen ich Naivling gar nichts gewusst hatte. Allerdings habe ich mich als Blogger auch nicht besonders darum gekümmert. Wenn Sie wissen wollen, wer auf Ihrer Seite als irgendwelche Daten trackt, dann schauen Sie im Quelltext nach. Ein anderes nützliches Helferlein ist die Browsererweiterung Ghostery. Für mich haben sich hierbei diese Problemfelder ergeben:

Tracking via Schriftarten

Wenn Sie in Ihrem WordPress-Theme wie ich Google Fonts eingebunden haben, dann gibt es etwas zu tun: Entweder Sie ersetzen die diese durch Systemschriften oder Sie lagern die Fonts auf Ihren Server(-platz) aus. Näheres beschreibt ein Artikel im Privacy Handbuch. Wissenswertes über Google Fonts auch bei:

Nutzerstatistiken

Da ich doch interessiert bin, wie viele Mitmenschen mein ToolBlog besuchen und wozu, habe ich Google Analytics und das Plug-in Jetpack von Automattic im Einsatz. Wenn ich die DSGVO richtig verstanden habe, verarbeiten diese Anbieter die Daten meiner Besucher weiter. Also muss ich mit diesen eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung treffen. Bei Google geht das, Automattic ist an dem Thema dran. Ich persönlich werde erst einmal meine Google Analytics Konten komplett löschen. Jetpack wird deaktiviert. Um nicht ganz ohne Statistik dazustehen werde ich wohl Statify installieren. Zitat: Es ist konform zu deutschem Datenschutzrecht, da es weder Cookies noch einen Drittanbieter nutzt. Eine Alternative zu Statify könnte WP Statistics sein.

Hier noch einige einschlägige Artikel:

Kommentare und IP-Adressen, das Kontaktformular

Blogs leben durch den Austausch mit den Lesern, der über die Kommentarfunktion erfolgt. Dummerweise wird hierbei von WordPress die IP-Adresse erfasst. Man kann dies durch das Plug-in Remove IP verhindern. Schon installiert!

Bereits gesammelte IP-Adressen müssen aus der Datenbank entfernt werden. Wie das geht, beschreibt Jens Bayer: IP Adressen von Nutzern nicht speichern.

Außerdem hole ich mir in Zukunft das Einverständnis der Leser ab, den Kommentar zu veröffentlichen (Hier wiehert der Amtsschimmel!). Das geht ganz einfach mit dem Plug-in WP GDPR Compliance.

Das Gesagte gilt auch für das beliebte Kontaktformular. Ich habe mich gefragt, warum ich überhaupt eines brauche und werde es von der Seite nehmen. Die E-Mail-Adresse reicht auch. Allerdings: Muss ich für die DSGVO auch schriftlich festhalten, dass über die Signatur des Schreibers die Adresse (persönliche Daten!) u.U. in der Kontaktliste von Outlook landet?. Muss ich dazu auch die Erlaubnis einholen? Fragen über Fragen…

Einbinden von Social Media Buttons und anderer Dateien

Zum Teilen auf den sozialen Netzwerken gibt es die Social Media Buttons (Twitter, Faceboók & Co). Ich habe sie bereits entfernt, denn sie wurden ohnehin nur selten genutzt. Wenn ich mal viel Zeit habe, dann installiere ich vielleicht das Plug-in Shariff Wrapper. Dann klappt es auch mit der Datensicherheit.

Einbinden von YouTube & Co.

Um YouTube datensicherheitstechnisch richtig einzubinden, gibt es einige Möglichkeiten, die hier beschrieben werden:

Ich werde das Plug-in Embed videos and respect privacy installieren. Das Plug-in baut erst eine Verbindung zu Youtube auf, wenn der Nutzer aktiv auf den Abspielen-Knopf klickt.

Ansonsten habe ich noch einige Videos von Vimeo, bestimmte Tweets und Infografiken mit Skripts eingebunden. Ich werde dies durch einfache Textlinks ersetzen. Nützt ja nichts.

Zwei kleine Helferlein: Anti-Spam-Bee und Pretty Links

Zur Abwehr von Spam habe ich Anti-Spam-Bee im Einsatz. Allerdings „sollten die Optionen „Öffentliche Spamdatenbank berücksichtigen“ sowie „Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen“ deaktiviert werden“, wie Finn Hillebrandt schreibt.

Außerdem verwende ich auch Pretty Links, die hässliche Bandwurm-Linkadressen verkürzt. Auch das ist laut Finn kein Problem, wenn man durch Ausschalten die Klick-Statistiken unterbindet.

Vielen Dank soweit, nach den Feiertagen geht es weiter.

bis dahin…

Frohe Ostern!

stux / Pixabay

 

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DSGVO für Wald- und Wiesenblogger (1)

Die Spatzen haben es mittlerweile so lange von den Dächern gepfiffen, bis es schließlich selbst Schwerhörige wie ich nicht mehr überhören konnten.

Ab 25. Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Ich will mich hier weder über das Für und Wider auslassen, noch diese Verordnung in aller epischen Breite erläutern. Im folgenden richte ich mich vielmehr an die Wald- und Wiesenblogger, die so etwas wie das ToolBlog betreiben und einfach nur wissen möchten, was zu tun ist. „Was zu tun ist“ habe ich gerade geschrieben und mir dabei fast den Finger in die Tastatur geklemmt. Natürlich erhebe ich nicht den Anspruch,

  1. rechtsverbindliche Auskunft zur erteilen (ich bin kein Jurist!)
  2. detaillierte technische Anleitung geben (ich bin kein ITler!)
  3. vollständig und ohne Fehler zu sein (ich bin ein Mensch!)

Vielmehr erläutere ich in diesem Beitrag nur mein Vorgehen und meine Schritte, die ich bis zum o.a. Stichtag abgeschlossen haben möchte.

Allgemeine Informationen

Wenn Sie „DSGVO“ in einen Suchmaschine tippen, dann werden Sie förmlich von der Fülle von Suchergebnissen erschlagen. Vielleicht halten Sie sich an das Nächstliegende:

Mir ging es wie Ihnen. Man muss schon mit besonderer Geduld gesegnet sein, um derlei Texte wirklich durchzulesen. Wobei das Lesen allein nicht reicht, denn verstehen muss man sie auch und ableiten können, was das für das eigene Weblog bedeutet. Viele Artikel, die man im Netz finden kann, richten sich an Unternehmen jedweder Größe. Wir sogenannten „kleinen Leute“, die ein mehr oder weniger einfaches Weblog mit WordPress betreiben, müssen da schon näher hinschauen, um geeignete Beiträge zu finden.

Für den ersten Überblick hilft Ihnen vielleicht die Broschüre Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine: Das Sofortmaßnahmen-Paket.

Ansonsten bedanke ich mich bei den Autorinnen und Autoren dieser Beiträge, die mir sehr geholfen haben:

Aus diesen und anderen Artikeln, die ich an entsprechender Stelle verlinken werde (auch hier großer Dank an die Autoren), habe ich mir die Vorgehensweise gebastelt, die ich in mehreren Abschnitten vorstellen möchte. Fragen Sie bitte mich nicht, warum ich das so machen werde. Nähere Informationen finden Sie in den o.a. Quellen oder unter den entsprechenden Links. Ich werde mich auf die Maßnahmen beschränken, die ich für mein ToolBlog zu tun gedenke. Kurz, knapp, knackig.

Bis denne…

Justitia

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So holen Sie mehr aus Ihrer Maus (Windows)

Ich fahre computertechnisch zweigleisig. Zuhause in meinem Büro arbeite ich an einem Desktop mit zwei Bildschirmen und Windows 10. Wenn ich unterwegs bin, nutze ich ein MacBook Air. Nach einigen Jahren Erfahrungen kann ich also ganz gut die Vor- und Nachteile beider Systeme beurteilen. Und wenn Sie mich jetzt fragen, wer der Gewinner ist, der Windows-Rechner oder der Mac, dann ernten Sie von mir ein Achselzucken. Ich finde, beide Computer haben ihre Vor- und Nachteile. Perfekt sind sie beide nicht oder wie der Schwabe sagt: „Irgendebbes isch immer“.

Was mir aber auf dem MacBook immer wieder gefällt, ist der Gebrauch des Touchpads. Die Bedienung mit Handgesten finde ich wirklich genial. Leider bin ich überfragt, ob die Windows-Laptops so etwas mittlerweile auch im Angebot haben.

Wenn Sie mehr aus Ihrer Windows-Maus am Desktop herausholen möchten, dann versuchen Sie es doch einmal mit Mausgesten. Wenn Sie StrokesPlus, dann sind den Gesten nahezu keine Grenzen gesetzt. Sogar eigene Skripte lassen sich entwickeln. Wie das Ganze funktioniert, zeigt Ihnen das Video:

How To Make Your Mouse More Useful Than Just Clicking

 

Ach so: Das Programm ist ummesonscht, um Spenden wird gebeten.

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Die allumfassende App für Checklisten

Einige Male schon habe ich im ToolBlog auf den Nutzen von Checklisten hingewiesen. Wenn Sie diese Listen elektronisch aufsetzen wollen, dann haben Sie die Qual der Wahl. Die Zahl der einschlägigen Apps ist nahezu unüberschaubar. Außerdem gehört bei manchen Herstellern ein Checklistenprogramm zur Grundausstattung, beim Mac zum Beispiel. Auch viele Notizprogramme wie Evernote stellen eine entsprechende Funktion bereit.

Nun bin ich über eine App gestolpert, die speziell für das Erstellen von Checklisten gemacht ist. Sie heißt, was Wunder, Checklist und steht für alle möglichen Formate kostenlos zur Verfügung. Es gibt Varianten für iOS und Android, aber auch für den Kindle oder sogar als WordPress-Plugin. Desktopversionen gibt es hingegen nicht. Das macht aber nichts, sie können Ihre Listen auch über das Web erstellen und pflegen. Außerdem müssen Sie nicht das Rad von neuem erfinden, sondern können in einer Sammlung unterschiedlichster Business- und Heimchecklisten stöbern und schauen, ob etwas für Ihre Zwecke dabei ist.

Mir gefällt Checklist auf den ersten Blick sehr gut und ich werde die App einmal ausprobieren. Ist ja ummesonscht.

geralt / Pixabay

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So schlagen Sie das Suppenkoma

Für die meisten von uns ist die Stunde nach dem Mittagessen die unproduktivste Tageszeit. Manche nennen sie daher auch „Suppenkoma“ oder „Schnitzelstarre“. Komplizierten Aufgaben sollten man dann aus dem Weg gehen, denn es kommt ohnehin nichts Vernünftiges dabei heraus. Vielleicht bekommt das Gehirn zuwenig Sauerstoff, weil der Organismus das Blut in den Verdauungstrakt schickt. Ich weiß es nicht, ich bin kein Arzt.

Vielleicht kann man aber die Not zur Tugend machen, dachte sich Allison Stadd und beschreibt 8 Super-Productive Ways to Beat the Afternoon Slump. Und das können Sie tun:

Betreiben Sie ein wenig Büroyoga oder sonst etwas Gymnastik

Geben Sie nicht der Versuchung nach und hängen Sie herum wie ein Schluck Wasser in der Kurve Hier bekommen Sie von der netten Dame einen Crash Kurs in Büroyoga.

Yoga im Büro, Office, Arbeitsplatz | Sitting Lunch Break Yoga

Halten Sie eine Besprechung im Gehen ab

Gehen Sie an der frischen Luft ein wenig Spazieren. Wenn Sie möchten, können Sie dabei sogar eine Besprechung abhalten. Meine sympathische Kollegin Franziska Köppe hat solche Besprechung zu einer regelrechten Methode entwickelt: Walk to Talk. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, beim Gehen gar nichts zu machen und einfach die Gedanken schweifen zu lassen.

Trainieren Sie Ihren Denkapparat

Halten Sie mit geeigneten Rätseln und Denksportaufgaben Ihr Gehirn in Schwung. Anregungen finden Sie bei Brain-fit, der FAZ oder Neuronation.

Gehen Sie Ihre Wunschliste durch

Manche kennen die Wunschliste auch unter dem Namen @irgendwann/vielleicht. Gehen Sie doch Ihre Liste einmal durch: Was möchten Sie hinzufügen, was wegstreichen und was möchten Sie in Angriff nehmen?

Lesen Sie Artikel, die auf Ihrer Liste stehen

Wenn ich in den Weiten des Internets unterwegs bin, speichere ich Artikel, die ich später einmal lesen möchte, in Evernote ab. Manche Zeitgenossen benutzen Pocket zu diesem Zweck. Wie auch immer, wie wäre es die „tote“ Zeit zu nutzen, um einen oder mehrere Artikel zu lesen?

Lernen Sie etwas zwischendurch

Ich lerne für mein Leben gerne Sprachen. Ob mit Erfolg, sein jetzt einmal dahingestellt. Meine Programme bzw. Apps, mit denen ich übe, sind duolingo (kostenlos) und busuu (kostenpflichtig). Die Lektionen sind angenehm kurz gefasst und eignen sich daher wunderbar für das Lernen zwischendurch. Derlei Apps gibt es auch für das Smartphone, so dass Sie sich während des Spaziergangs (s.o) zum Büffeln auch auf eine Parkbank setzen können.

Räumen Sie Ihr Smartphone auf

Der Tipp spricht für sich. Entschlacken Sie Ihr Smartphone von Apps, die Sie ohnehin nicht benutzen. Organisieren Sie die Anordnung neu, so dass Sie schnellen Zugriff auf die am meisten verwendeten Apps haben.

Pflegen Sie Ihre Passwörter

Die Welt ist voller Spitzbuben und großer Gefahren. Das gilt auch für den digitalen Raum. Aus diesem Grund sollten Sie immer mal wieder Ihre Passwörter ändern. Damit das einfacher von der Hand geht, können Sie dazu einen geeigneten Passwortmanager wie 1Password (kostenpflichtig) oder KeePass (ummesonscht) verwenden.

Allisons Aufzählung ist bestimmt alles andere als vollständig. Es gibt bestimmt noch viele andere Dinge, mit denen man die Zeit des Suppenkomas sinnvoll gestalten kann.

Was machen Sie während der Schnitzelstarre? Lassen Sie es uns wissen!

skeeze / Pixabay

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Kostenfreie Anwendung rund um die Website: PinTab

Wenn Sie mehr oder weniger professionell Websites einrichten oder betreuen, dann sollte Ihre Werkzeugkiste sorgfältig bestückt sein. Dabei sind es gar nicht immer die großen Programme, die Sie unterstützen, sondern vielmehr die kleinen Helferlein. Sie machen ohne großes Gedöns das was Sie sollen: Dem Anwender die tägliche Arbeit erleichtern.

Auf PinTab finden Sie eine umfangreicher Sammlung solcher kleinen Anwendungen:

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Sie finden Quellen für Programme aus den Bereichen:

  • Fotografie
  • Schriften und Icons
  • HTML und CSS
  • SEO und Marketing

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Wenn Sie ein geeignetes Werkzeug rund um die Website suchen, das dazu hin noch kostenlos ist, hier werden Sie sicher fündig.

Astryd_MAD / Pixabay

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