Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

Alte Tricks, die auch heute noch funktionieren

Nur weil Tipps und Tricks aus alten Zeiten stammen, heißt es nicht, dass sie heute nicht mehr wirksam sind. Darauf habe ich in den Beiträgen

bereits hingewiesen. Mit 100 Vintage Home Hacks That are Still Brilliant Today kommt nun eine weitere Website hinzu die sich den produktiven Oldies but Goldies widmet. Hier finden Sie eine Vielzahl von Tricks und Kniffen aus nahezu allen Lebensbereichen. Vor allem die Heimwerker unter den Leser:innen dürften dabei auf ihre Kosten kommen.

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Kleine Helferlein für Ihren Browser: Bookmarklets

Bookmarklets werden die meisten LeserInnen gar nicht mehr auf dem Schirm haben. Den Experten sind diese kleinen Helferlein so selbstverständlich geworden, dass sie schon lange nicht mehr darüber diskutieren. Den weniger Beschlagenen werden Bookmarklets vielleicht genau deswegen unbekannt sein. Schade eigentlich, denn sie können sehr praktisch sein.

Wenn Sie jetzt tatsächlich nicht wissen, was Sie mit dem Begriff “Bookmarklet” anfangen sollen, dann hilft Ihnen der Blick in die Wikipedia:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert. Es erlaubt beispielsweise, Aussehen oder Funktionalität von Webseiten clientseitig zu verändern. Technisch gesehen ist ein Bookmarklet ein Lesezeichen auf das Pseudoprotokoll javascript:, das ermöglicht, Code durch den Browser auszuführen.

Bookmarklets haben gegenüber Erweiterungen gewisse Vorteile. Sie sind in der Regel browserübergreifend einsetzbar und müssen nicht besonders installiert werden. Amit Agarwal scheint der Spezialist für die Konstruktion und Verwendung dieser Mini-Programme zu sein. Auf seiner Seite hat er über 400 (!) einschlägige Artikel verfasst. Es ist wirklich unglaublich, was Sie mit Bookmarklets alles machen können.

Wenn Sie wissen wollen, was es an „fertigen“ Bookmarklets gibt, dann schauen Sie doch einmal bei Jesse’s Bookmarklets Site vorbei. Seine Website ist zwar schon etwas älteren Datums, bietet Ihnen aber dennoch eine große Auswahl. Eine andere gute Adresse ist die Sammlung von Honkiat Lim: 100+ Useful Bookmarklets For Better Productivity.

Wenn Sie dort keinen Schnipsel für Ihre Zwecke finden, dann müssen Sie wohl selbst ein Bookmarklet schreiben. Wie das geht, zeigt Ihnen Silke Schlüter in Bookmarklet oder Favelet erstellen.

Für die Videofreunde gibt es hier etwas Passendes:

11.2: Bookmarklets – Programming with Text

 

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Websites für kühle Rechner

Wenn Sie schon einmal angloamerikanische Länder bereist haben, dann haben Sie sicher festgestellt, dass Sie mit unserem Einheitensystem nicht weit kommen. Auch wenn das MKS-Einheitensystem bestechend logisch ist und weltweit akzeptiert wird, tun sich unsere FreundInnen auf der anderen Seite des Atlantiks und teilweise auch des Ärmelkanals immer noch schwer damit.

Wenn man also in Irland ein Auto mietet und die (noch) imaginäre Grenze nach Nordirland überquert (mph), dann muss man die Geschwindigkeit von km/h in mph umrechnen, wenn man kein Knöllchen riskieren will. Links gefahren wird in beiden Ländern, wenigstens da muss man sich nicht umstellen.

Aber auch auf anderen Gebieten ist es mitunter notwendig, Einheiten umzurechnen. Damit Sie sich dabei nicht verkünsteln müssen, stellt die Website Unit Converter die wichtigsten Werkzeuge zur Umrechnung von Einheiten aus den Bereichen

  • Zahlen und Zahlensystemen
  • Mathematische Berechnungen
  • Finanzen
  • Datum und Zeit
  • Heim und Freizeit
  • Wetterberechnungen
  • Währungen und Sonstiges

Leider wird die Website der Überschrift nicht ganz gerecht. So habe ich für das o.a. Problem, km/h in mph hin- und her zu rechnen trotz längerem Suchen keine Lösung gefunden. Dafür finden Sie allerlei Kuriositäten. So können Sie das Alter Ihrer Katze oder Ihres Hundes in das entsprechende Menschenalter umrechnen. Wer es braucht…

Wenn Sie es seriöser möchten, dann weichen Sie einfach auf die Konkurrenz aus. Bei Unit Converter finden Sie den entsprechenden km/h-mph-Rechner. Diese Seite verzichtet auf sinnfreie Merkwürdigkeiten und orientiert sich völlig an den Naturwissenschaften. Ich finde sie auch wesentlich übersichtlicher, denn Sie macht das, was sie soll: Einheiten umrechnen.

Sollten Sie sich öfters in der Finanzmathematik tummeln, dann ist Calculator.net vielleicht die richtige Website für Sie. Dort gibt es eine eigene Rubrik zum Thema (Finance Calculator).

Aber was dem „Einen sin Uhl, ist dem Anderen sin Nachtigall“. Finden Sie selbst heraus, mit welchem Angebot Sie lieber arbeiten möchten.

Bild von 2427999 auf Pixabay

 

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Entscheidungshilfe: E-Mail schicken oder nicht?

Es gibt Leute, die behaupten, die beste E-Mail ist die, die gar nicht verschickt wird. Tatsächlich hören wir allerorts das Klagelied über die E-Mail-Flut, in der nahezu jeder Werktätige abzusaufen droht. Um dieser fatalen Entwicklung entgegen zu wirken, habe die Autoren von Co.Design ein nützliches Diagramm veröffentlicht. Es soll Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob Sie ein E-Mail verschicken sollen oder nicht: Should You Send That Email? Here’s A Flowchart For Deciding.

 

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Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. Gemäß dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas über Bord werfen, was sich bewährt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller Ansätze finden Sie auf der Website uses this. Dort erzählen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Die Website uses this ist eine

collection of nerdy interviews asking people from all walks of life what they use to get the job done.

In den Kategorien finden Sie alle die Berufe, deren VertreterInnen bislang interviewt worden sind. Das sind seit Bestehen der Seite (2009) eine ganze Menge. Wenn Sie ein bisschen stöbern, tun sich da ganz neue Perspektiven auf.

 

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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Windows rauf- und runterfahren: Shutdown7

Manchmal stolpert man über kleine Softwareperlen, die das Computerleben erheblich vereinfachen können. Shutdown7 ist ein solches feines Helferlein. Mit dieser Freeware können Sie zu festgelegten Zeiten

  • automatisch den Rechner herunterfahren oder neustarten
  • den Monitor abschalten
  • in den Ruhezustand wechseln
  • und vieles mehr.

Kurzum, das Programm ist so flexibel, dass ich manches aus der Featureliste gar nicht verstehe. Das gilt aber sicher nicht für Sie. Deshalb empfehle ich Ihnen, das Programm einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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Bücher hören mit Spotify

Seit längerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lässt kaum Wünsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach Hörbüchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die Hörbücher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder Hörbücher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach Hörbüchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nächste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewähltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und überall hören, auch wenn mal kein Netz in der Nähe ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos überzeugt!

Ach ja, ich hätte fast vergessen zu erwähnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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Wie Sie große Poster drucken

Manchmal braucht man so etwas. Ab und zu kommt es vor, dass man Bilder, Diagramme und ähnliches im Großformat ausdrucken möchte. Nun kann man sich nicht wegen ein paar Mal drucken gleich einen Großformatplotter zulegen, es sei denn man schwimmt in Geld.

Aber es gibt Abhilfe in Form von geeigneter Software. PosterPrint ist ein Programm, mit der Sie Ihre Bilder auf mehreren Seiten verteilt ausdrucken und danach zum Plakat zusammenfügen können. Es gibt Alternativen, zum Beispiel

Allerdings darf man sich von diesen Programmen nicht zuviel erwarten. Das Zusammenkleben ist schon ein Gefrickel und schön ist was anderes. Aber wie gesagt, für ein Poster zwischendurch reicht es allemal.

Wie PosteRazor funktioniert, erklärte der freundliche Herr in diesem Filmchen. Es hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

PosteRazor – Poster zu Hause drucken

 

 

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Wir putzen Alles!

Vielleicht schaffen wir es nicht, die Welt zu retten, aber dann sollten wir zumindest versuchen, sie zu putzen. Natürlich nicht auf einmal im Ganzen, sondern Stück für Stück. Eine Anleitung dazu liefert die Website HowToCleanStuff. Sie finden dort Anleitungen zum Sauber machen von Dingen aller Art, eingeteilt in die Kategorien:

Über ein einschlägiges Blog können Sie sich mit den neuesten Nachrichten rund um das Putzen versorgen lassen. Wenn Sie möchten, funktioniert das sogar per RSS-Feed in Ihrem Newsreader.

Es ist unglaublich, was die Autoren an Putzbarem zusammengetragen haben. Sollten Sie trotzdem, was unwahrscheinlich ist, nicht fündig werden, dann steht Ihnen ein Formular zur Verfügung, auf dem Sie Ihr Putzproblem schildern können. Sie können dann auf kompetente Antwort hoffen:

HowToCleanStuff.net provides valuable cleaning information, tools for managing your household, and direct assistance with cleaning and maintenance questions. You can trust that our cleaning guides are well-researched and credible.

Monfocus / Pixabay

 

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Wie Sie aus Tweets RSS-Feeds erstellen

Wenn Sie Ihre Blogbeiträge automatisch als Tweets in Twitter unterbringen möchten, so ist das nicht weiter schwer. Hier gibt es Möglichkeiten in Hülle und Fülle, sei es über geeignete Apps, über entsprechende Erweiterungen oder über Dienste wie IFTTT.
Wie geht das aber umgekehrt, also von Twitter via RSS zum Newsreader?

Ich fand es immer ein bisschen umständlich, auf TweetDeck eine eigene Spalte mit einem Hashtag zu erstellen und dann hin- und herzuscrollen um die entsprechenden Tweets lesen zu können. Viel praktischer wäre es, diese Nachrichten als RSS-Feed in den eigenen Newsreader einbinden zu können.

Und Leute, das geht!

Es war ein bisschen Recherchearbeit notwendig, um unter einigen kommerziellen Anwendungen die eine kostenfreie herauszufinden, die so etwas macht. Sie heißt RSS-Bridge und ist bei GitHub zu finden. Eigentlich ist das Programm zum Selbst-Hosten auf dem eigenen Serverspace gedacht, aber es gibt auch öffentlich zugängliche Seiten, die RSS-Bridge anbieten. Ich habe meine Tweets mit der Hilfe von @amolith (Dankeschön!) verarbeitet und es hat prima funktioniert.

Und so bin ich vorgegangen:

  1. Eine RSS-Bridge-Seite aufrufen, z. B. diese
  2. In das Suchfeld „twitter“ eingeben
  3. Beim Suchergebnis „Twitter Bridge“ die Schaltfläche „Show More“ anklicken
  4. Auswählen, welche Art Tweets man als RSS-Feed haben möchte:
    1. #hashtag
    2. username
    3. List(e)
  5. Dann noch anwählen, in welcher Form der Feed erstellt werden soll. Ich habe „Atom“ ausgewählt
  6. Es erscheint eine Seite mit dem entsprechenden Code
  7. URL dieser Seite kopieren… und
  8. URL als neuen Feed in den Newsreader Ihres Vertrauens einbinden

Funktioniert prima, ist praktisch und kostenlos.

RSS-Bridge ist beileibe nicht auf Twitter beschränkt, es gibt auch Verbindungen (Bridges) zu Instagram, Amazon und anderen bekannten Websites. Um diese Verbindungen zu finden, bemühen Sie einfach die RSS-Bridge-Suche.

Wie Sie ansonsten einen RSS-Feed basteln können, erklären Ihnen die Artikel:

 

 

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