Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

Entscheidungshilfe: E-Mail schicken oder nicht?

Es gibt Leute, die behaupten, die beste E-Mail ist die, die gar nicht verschickt wird. Tatsächlich hören wir allerorts das Klagelied über die E-Mail-Flut, in der nahezu jeder Werktätige abzusaufen droht. Um dieser fatalen Entwicklung entgegen zu wirken, habe die Autoren von Co.Design ein nützliches Diagramm veröffentlicht. Es soll Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob Sie ein E-Mail verschicken sollen oder nicht: Should You Send That Email? Here’s A Flowchart For Deciding.

 

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Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. Gemäß dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas über Bord werfen, was sich bewährt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller Ansätze finden Sie auf der Website uses this. Dort erzählen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Die Website uses this ist eine

collection of nerdy interviews asking people from all walks of life what they use to get the job done.

In den Kategorien finden Sie alle die Berufe, deren VertreterInnen bislang interviewt worden sind. Das sind seit Bestehen der Seite (2009) eine ganze Menge. Wenn Sie ein bisschen stöbern, tun sich da ganz neue Perspektiven auf.

 

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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Windows rauf- und runterfahren: Shutdown7

Manchmal stolpert man über kleine Softwareperlen, die das Computerleben erheblich vereinfachen können. Shutdown7 ist ein solches feines Helferlein. Mit dieser Freeware können Sie zu festgelegten Zeiten

  • automatisch den Rechner herunterfahren oder neustarten
  • den Monitor abschalten
  • in den Ruhezustand wechseln
  • und vieles mehr.

Kurzum, das Programm ist so flexibel, dass ich manches aus der Featureliste gar nicht verstehe. Das gilt aber sicher nicht für Sie. Deshalb empfehle ich Ihnen, das Programm einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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Bücher hören mit Spotify

Seit längerem bin ich Nutzer der Bezahlversion von Spotify. Meistens höre ich Musik, die Auswahl ist riesengroß und lässt kaum Wünsche offen. In letzter Zeit habe ich allerdings auch entdeckt, dass Spotify auch eine ganze Anzahl hörenswerter Audiobooks im Programm hat.

Die Suche nach Hörbüchern ist allerdings nicht besonders komfortabel. Hier kommt Spooks (iOS, Android) ins Spiel. In dieser App sind die Hörbücher, die Spotify anbietet, in Kategorien Hörspiele oder Hörbücher eingeteilt oder nach Genres gelistet. Hat man ein Buch gefunden, kann man es entweder im Spooks-eigenen Player (Registrierung notwendig) anhören, oder wird zum Hören direkt zu Spotify geleitet. Ganz nett, aber das Bessere ist bekanntlich der Fein des Guten.

Meine App der Wahl heißt Eary (iOS, Android?). Hier können Sie nach Hörbüchern suchen und diese dann in Eary abhören. Der Clou: Eary merkt sich, wo sie das letzte Mal unterbrochen haben und setzt an dieser Stelle das nächste Mal das Abspielen automatisch fort. Wenn Sie nun noch die Offline-Funktion von Spotify nutzen und Ihr gewähltes Hörbuch herunterladen, dann können Sie immer und überall hören, auch wenn mal kein Netz in der Nähe ist. Spooks ist gut, aber Eary hat mich restlos überzeugt!

Ach ja, ich hätte fast vergessen zu erwähnen, dass beide Apps kostenlos sind.

Bild von StockSnap auf Pixabay

 

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Wie Sie große Poster drucken

Manchmal braucht man so etwas. Ab und zu kommt es vor, dass man Bilder, Diagramme und ähnliches im Großformat ausdrucken möchte. Nun kann man sich nicht wegen ein paar Mal drucken gleich einen Großformatplotter zulegen, es sei denn man schwimmt in Geld.

Aber es gibt Abhilfe in Form von geeigneter Software. PosterPrint ist ein Programm, mit der Sie Ihre Bilder auf mehreren Seiten verteilt ausdrucken und danach zum Plakat zusammenfügen können. Es gibt Alternativen, zum Beispiel

Allerdings darf man sich von diesen Programmen nicht zuviel erwarten. Das Zusammenkleben ist schon ein Gefrickel und schön ist was anderes. Aber wie gesagt, für ein Poster zwischendurch reicht es allemal.

Wie PosteRazor funktioniert, erklärte der freundliche Herr in diesem Filmchen. Es hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel.

PosteRazor – Poster zu Hause drucken

 

 

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Wir putzen Alles!

Vielleicht schaffen wir es nicht, die Welt zu retten, aber dann sollten wir zumindest versuchen, sie zu putzen. Natürlich nicht auf einmal im Ganzen, sondern Stück für Stück. Eine Anleitung dazu liefert die Website HowToCleanStuff. Sie finden dort Anleitungen zum Sauber machen von Dingen aller Art, eingeteilt in die Kategorien:

Über ein einschlägiges Blog können Sie sich mit den neuesten Nachrichten rund um das Putzen versorgen lassen. Wenn Sie möchten, funktioniert das sogar per RSS-Feed in Ihrem Newsreader.

Es ist unglaublich, was die Autoren an Putzbarem zusammengetragen haben. Sollten Sie trotzdem, was unwahrscheinlich ist, nicht fündig werden, dann steht Ihnen ein Formular zur Verfügung, auf dem Sie Ihr Putzproblem schildern können. Sie können dann auf kompetente Antwort hoffen:

HowToCleanStuff.net provides valuable cleaning information, tools for managing your household, and direct assistance with cleaning and maintenance questions. You can trust that our cleaning guides are well-researched and credible.

Monfocus / Pixabay

 

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Wie Sie aus Tweets RSS-Feeds erstellen

Wenn Sie Ihre Blogbeiträge automatisch als Tweets in Twitter unterbringen möchten, so ist das nicht weiter schwer. Hier gibt es Möglichkeiten in Hülle und Fülle, sei es über geeignete Apps, über entsprechende Erweiterungen oder über Dienste wie IFTTT.
Wie geht das aber umgekehrt, also von Twitter via RSS zum Newsreader?

Ich fand es immer ein bisschen umständlich, auf TweetDeck eine eigene Spalte mit einem Hashtag zu erstellen und dann hin- und herzuscrollen um die entsprechenden Tweets lesen zu können. Viel praktischer wäre es, diese Nachrichten als RSS-Feed in den eigenen Newsreader einbinden zu können.

Und Leute, das geht!

Es war ein bisschen Recherchearbeit notwendig, um unter einigen kommerziellen Anwendungen die eine kostenfreie herauszufinden, die so etwas macht. Sie heißt RSS-Bridge und ist bei GitHub zu finden. Eigentlich ist das Programm zum Selbst-Hosten auf dem eigenen Serverspace gedacht, aber es gibt auch öffentlich zugängliche Seiten, die RSS-Bridge anbieten. Ich habe meine Tweets mit der Hilfe von @amolith (Dankeschön!) verarbeitet und es hat prima funktioniert.

Und so bin ich vorgegangen:

  1. Eine RSS-Bridge-Seite aufrufen, z. B. diese
  2. In das Suchfeld „twitter“ eingeben
  3. Beim Suchergebnis „Twitter Bridge“ die Schaltfläche „Show More“ anklicken
  4. Auswählen, welche Art Tweets man als RSS-Feed haben möchte:
    1. #hashtag
    2. username
    3. List(e)
  5. Dann noch anwählen, in welcher Form der Feed erstellt werden soll. Ich habe „Atom“ ausgewählt
  6. Es erscheint eine Seite mit dem entsprechenden Code
  7. URL dieser Seite kopieren… und
  8. URL als neuen Feed in den Newsreader Ihres Vertrauens einbinden

Funktioniert prima, ist praktisch und kostenlos.

RSS-Bridge ist beileibe nicht auf Twitter beschränkt, es gibt auch Verbindungen (Bridges) zu Instagram, Amazon und anderen bekannten Websites. Um diese Verbindungen zu finden, bemühen Sie einfach die RSS-Bridge-Suche.

Wie Sie ansonsten einen RSS-Feed basteln können, erklären Ihnen die Artikel:

 

 

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Das Gegenskript zur Bekämpfung ungebetener Anrufe

Kürzlich ist es wieder passiert. Ich sitze gerade konzentriert bei der Arbeit, ein Pomodoro ist zur Hälfte abgelaufen und dann klingelt das Telefon.

Ärgerlich genug, aber dann ist auch noch jemand am anderen Ende der Leitung, der wissen will, ob man sein Geld (welches Geld?) sinnvoll angelegt hat oder ob man den Stromanbieter wechseln möchte. In letzter Zeit habe ich öfters Anrufe der Vereinigten Medien bekommen, mit denen ich nun wirklich nichts mehr zu tun haben möchte. Normalerweise lege ich bei derartigen Anrufen schnell auf und sperre die Nummer in meiner FritzBox.

Wenn Ihnen diese technische Lösung zu einfach ist und bei Ihnen der Ärger richtig hochkocht, dann können Sie sich auch anders wehren.

Wie wir wissen, benutzen die professionellen Nervensägen ein Skript, mit dem sie uns systematisch zu überrumpeln hoffen. Was liegt also näher, zur eigenen Verteidigung mit grimmigem Lächeln ein Gegenskript zu verwenden?
Mir leider unbekannt gebliebene Autoren haben ein solches Gegenskript entworfen und ins Netz gestellt. Sie können es als pdf-Datei herunterladen.

Klar, das Sperren ungebetener eingehender Anrufe ist einfacher, macht aber bestimmt nicht so viel Spaß. Aber ich gebe zu, ein bisschen gemein ist das Skript schon und das Tätigen von Anrufen zur kalten Akquise ist bestimmt auch kein Zuckerschlecken.

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Wie Sie sich ohne Smartphone in einer fremden Stadt zurechtfinden

Als ich vor urvordenklicher Zeit meinen Wehrdienst absolvierte, lernten wir uns im freien Gelände zu orientieren. Ich erinnere mich an Moosbewuchs an Steinen, an Farne oder das Bestimmen der Himmelsrichtung mit der (analogen) Armbanduhr. Ich gebe zu, allzu viel ist von diesen Kenntnissen nicht hängen geblieben. Außerdem hat uns damals niemand erklärt, wie die Navigation in fremden Städten funktioniert. Offensichtlich hatte die Verteidigung in den ländlichen Gebieten zu erfolgen. Die BBC holt das nach, in einem Artikel mit dem Titel: Six ways to never get lost in a city again. Die empfohlenen Hilfsmittel sind:

  1. Satellitenschüsseln
  2. Religiöse Bauten
  3. Verwitterungsspuren
  4. Die Bewegung von Menschenmengen
  5. Die Ausrichtung von Straßen
  6. Wolken

Wer weiß, vielleicht können Sie die Hinweise irgendwann einmal gebrauchen, schließlich halten die Batterien vom Smartphone ja nicht ewig.

Aber wenn der Saft noch reicht…

dann scheint Crowsflight eine interessante App (iOS) zu sein. Hier wird nicht einfach auf einer normalen Straßenkarte á la Google Maps navigiert, sondern es wird lediglich die Richtung vorgegeben, die dann (hoffentlich) zum Ziel führt. Auf dieses Weise lässt sich im Urlaub so einiges entdecken, was abseits der Hauptroute liegt. Allerdings spricht jetzt der Fußgänger, die Tauglichkeit für andere Verkehrsmittel als die eigenen Beine wage ich zu bezweifeln.

Die Anwendung kommt von der Designschmiede CW&T, die auch noch andere merk-würdige Dinge im Angebot führen.

 

 

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Warum die Vielzweckklemme ihren Namen verdient

Wenn Sie bei dict.cc “binder clip” eingeben, dann bekommen Sie diesen Begriff mit “Vielzweckklemme” übersetzt. Wenn Sie sich immer noch nicht vorstellen können, was das ist, dann werfen Sie für ein erleichterndes Aha-Erlebnis einen Blick auf das Foto. Dort sehen Sie eine ganze Spirale davon.

Das Sie diese Vielzweckklemmen dazu benutzen können, um Ihren Kabelsalat wieder unter Kontrolle zu bekommen, habe ich an dieser Stelle schon berichtet. Whitson Gordon setzt noch einen drauf und beschreibt “Top 10 DIY Miracles You Can Accomplish with a $1 Binder Clip”. Das Thema Klemmen und Kabel kennen wir ja bereits. Darüber hinaus können Sie lernen, wie Sie mit diesem famosen Utensil Schwämme trocken halten oder Flaschen im Kühlschrank oder sonstwo besser stapeln können.

Falls Ihnen das nicht reicht, hier gibt es noch mehr:

Und auf YouTube können Sie eine Unzahl einschlägiger Videos betrachten. Alle etwa in der Art wie dieses:

10 AWESOME LIFE HACKS WITH BINDER CLIPS

 

Sie sehen, hinsichtlich des Nutzwerts kommt die Vielzweckklemme gleich hinter den Haftklebezetteln.

 

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