Archiv der Kategorie: Büchertipps

Buch: Moderne Technologie: Bescheid wissen. In eine bessere Zukunft starten.

„Build + Become“ heißt die Reihe von Büchern, mit denen Sie der Zürcher Verlag Edition Olms auf bestimmten Themengebieten auf den Stand der Dinge bringen möchte. Den Büchern ist eine Gebrauchsanweisung vorangestellt, die erklärt, wie das jeweilige Buch zu benutzen ist:

  • In den „Lektionen“ werden Ihnen grundlegende Konzepte des Fachgebiets nahegebracht („Build“)
  • Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Beschriebene im Alltag anwenden können
  • Toolkits geben die einzelnen Aspekte in einem kurzen Absatz wieder und helfen Ihnen, das große Ganze im Blick zu behalten
  • Für die LeserInnen, die tiefer gehen möchten, gibt es am Ende jeden Kapitels Literaturtipps, Links u.ä. zur weiteren Recherche

In dieser Reihe erschien das Buch von Gerald Lynch:
Moderne Technologie: Bescheid wissen. In eine bessere Zukunft starten.,
das ich mir für Sie angesehen habe.

Alexa, Siri, autonomes Fahren, Pflegeroboter, dies alles sind Begriffe einer sich rapide entwickelnden Technik, die schon längst Einzug in unseren Alltag gehalten hat, mehr oder weniger. Gerald Lynch möchte uns mit seinem Buch über die letzten Entwicklungen (und Aussichten) auf den neuesten Stand bringen. Updaten, wie es neudeutsch heißt.

Das Buch ist gemäß der Reihe Build + Become strukturiert und stellt die neuesten Technologien vor auf den Gebieten

  1. Alltagsleben: Virtuelle und erweiterte Realität, Künstliche Intelligenz
  2. Exploration: Autonomes Fahren, Hyperloop, Exosuit, Marserkundung
  3. Überleben: Nanobots, Selbstoptimierung, Kernfusion, Asteroidenabwehr
  4. Sicherheit: Cybersicherheit, Biometrie, Blockchain, autonome Armee
  5. Transzendenz: Quantencomputer, Terraforming, Bionische Implantate, Transhumanismus

Wenn Ihnen diese Begriffe spanisch vorkommen sollten, dann ist das Buch für Sie gemacht. Alle diese Technologien werden kurz und knapp, auch mit Hilfe von eingängigen Illustrationen erklärt und so für den Laien verständlich.

Die Techniken werden aber nicht nur erklärt, sondern Lynch zeigt uns auch, welchen Nutzen sie für uns haben können, wenn man sie entsprechend einsetzt. Leider wird hier viel über die Chancen gesprochen, während die Risiken eher beiläufig erwähnt werden. Hier hätte ich mir in der Beschreibung der Folgen ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken gewünscht. Aber vielleicht unterscheidet genau dies den optimistischen britischen Autor vom nörgelnden deutschen Kritiker.

Für Technikfreaks ist dieses Buch sicher nicht gedacht, dazu bleibt es zu sehr an der Oberfläche. Newbies bietet dieses Buch aber einen sehr schönen Einstieg in das weite Thema der neuen Technologien. Es eignet sich mit den Abschnitten „Zur Vertiefung“ auch hervorragend als Ausgangspunkt für die weitere Recherche. Als solches wäre es ein schönes Geschenk Menschen, die noch neu auf dem Gebiet sind und sich erst einmal einen Überblick über die Materie verschaffen wollen.

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Edition Olms Zürich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die Bücher, die mir gut gefallen, bespreche ich, über die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich kein Literaturpapst.

Bild von PIRO4D auf Pixabay

 

Weitere Bücher aus der Reihe Build + Become (Werbung):

 

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Kurznachrichten: 3-D-Druck, Videos, W-Fragen, Ablage, Achtsamkeit, Job-Hopping

Pappe und 3D-Druck

Papieringenieurwesen habe ich zwar einmal studiert, übe aber den Beruf des Papiermachers schon seit 1991 nicht mehr aus. Dennoch bin ich natürlich nach wie vor sehr interessiert an allem, was mit Papier zu tun hat. Dass man diesen altehrwürdigen Werkstoff hervorragend mit neuen Technologien verbinden kann, zeigt XYZAidan in seinem Video Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!:

Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!

Wie Sie Videos auf dem iPhone bearbeiten

Ich gestehe, die Videofunktionn auf meinem iPhone benutze ich relativ selten. Meist bin ich von dem Ergebnis enttäuscht, denn die Meeresbrandung wirkt in echt eben doch anders als auf dem Bildschirm des Smartphones. Allerdings habe ich bislang auch noch nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Videos nachträglich zu editieren. Wie das geht, können Sie in dem Artikel von Jackie Dove nachlesen: How to Edit Videos on Your iPhone or iPad.

Wie Sie relevanten Content produzieren: Das W-Fragen-Tool

Vielleicht hat es manche(r) LeserIn schon geahnt: Ich habe mich noch nie sonderlich um Keywords, die systematische Contentproduktion u.ä. gekümmert. Ich schreibe einfach so. Falls Sie Ihre Website professioneller als ich betreiben möchten, dann ist vielleicht das W-Fragen-Tool das richtige Werkzeug für Sie. Laut den Machern erhalten Sie damit „clevere Wortkombinationen für ansprechende Inhalte und damit für optimierte Texte“. Sehen Sie es mir nach, ich bleibe bei meinem suboptimalen Schreibstil.

Wie Sie Ihre Dokumente ablegen

Die Ablage von Dokumenten ist eine Wissenschaft für sich. Das gilt sowohl für analoge als auch für digitale Dateien. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass sich die gängigen Programme immer (noch) an den Strukturen herkömmlicher Büros orientieren. Auch im virtuellen Bereich gibt es Ordner, Mappen und dergleichen. Brooks Duncan stellt uns in The Most Effective Way of Organizing Your Files and Folders eine ausgeklügelte Ablagestrategie vor.

Was bringt Achtsamkeit wirklich?

Auch die „Achtsamkeit“ folgt der üblichen Lebensdauerkurve. Nachdem sich der größte Hype gelegt hat, mehren sich die Stimmen, die der Achtsamkeit kritisch gegenüber stehen. Nora Scharelka stellt diesen Ansatz in ihrem Artikel Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit zumindest wieder auf den Boden der Realität. Ich selbst übe mich seit mehr als zehn Jahren in Achtsamkeitsmeditation, bin aber weit davon entfernt, in ihr ein Allheilmittel zur Rettung der Welt zu sehen. In diesem Zusammenhang kann ich nur wärmstens das Buch von Ronald Purser empfehlen: McMindfulness: How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality.

Die verdeckten Kosten des „Job-Hoppings“

Ab und zu die Nase in den Wind zu stecken und den Arbeitsmarkt zu beobachten, ist sicher von Vorteil. Sich regen bringt Segen und eine Veränderung kann sicher nicht schaden. Allerdings gibt es auch Zeitgenossen, die ggf. die Gunst der Konjunktur nutzen und schon nach kurzer Zeit die Stelle wechseln: Job-Hopper eben. Doch diese Vorgehensweise hat auch ihren Preis, wie 8 Hidden Costs of Job Hopping zeigt. Ein Kommilitone von mir durfte diese Erfahrungen machen. Als die Zeiten schlechter wurden, stand ihm sein Ruf als Job-Hopper bei der Jobsuche sehr im Wege.

 

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Vorab-Manuskript: Die ICH-Methode von Matthias Büttner

Mein Freund Matthias Büttner ist für mich der Philosoph unter den Zeitmanagement-Gurus. Ihm geht es nicht so sehr allein um die Organisation von Aufgaben und Tätigkeiten. Vielmehr hat er die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Blick.

Einige LeserInnen kennen Matthias Büttner als Autor der Bücher

und einiger anderer mehr.

Demnächst legt er eine Art Zusammenfassung seiner Erkenntnisse vor: Die ICH-Methode – Wie führe ich mein Leben?. Das Meta-Buch zur ICH-Methode sozusagen. Matthias meint dazu:

Das Buch beschreibt ein Vorgehen in 11 Schritten, beginnend bei der Zielfindung und endend bei der Planung des Tages. Das Einzigartige an diesem Buch ist die Ganzheitlichkeit des Ansatzes, das Herausstellen wiederkehrender Aktivitäten.

Zu dem Buch gibt es auch eine (sehr!) umfangreiche Liste aller Aufgaben und der dafür geeigneten Werkzeuge. Sie können Sie schon jetzt hier als pdf-Datei herunterladen.

Außerdem bietet der Autor ein kostenfreies Vorab-Manuskript an. Wenn Sie es lesen wollen, dann schreiben Sie Matthias Büttner eine E-Mail.

Ich denke, es lohnt sich, denn Matthias weiß, von was er schreibt.

 

Bild von Arek Socha auf Pixabay

 

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Warum Sie in der Regel eben doch Ihrem Bauch trauen sollten

“Bauch oder nicht Bauch?”, das ist hier die Frage. In einem Artikel auf seinem Blog will Scott Berkun den Nachweis führen, warum “Always trust your gut” (“Verlass Dich immer auf Deinen Bauch”) kein guter Ratschlag ist: Should you always trust your gut?

In dem Artikel erklärt er auch, warum:

  1. Unsere Instinkte können widersprüchlich reagieren
    Gemeint ist hier die Angst vor dem Ja-Wort im Standesamt, obwohl man sich auf diesen Moment eigentlich freut.
    Mag sein. Und dennoch. Es geht hier beim Bauchgefühl nicht um Momentaufnahmen. Wenn mich vor einem wichtigen Ereignis immer und immer wieder Zweifel plagen, dann sollte ich sie ernst nehmen. Es geht nicht um den Augenblick, sondern um ein gewisses Grundgefühl. Ein typischer Fall ist die Beförderung. Eigentlich sollte ich mich darüber freuen, aber es quält mich ein Unbehagen, das nicht auszuräumen ist. Wenn dem so ist, dann sollte ich mich fragen, woher das Bauchgefühl kommt.
  2. Wir kennen uns selbst gar nicht so gut
    Das stimmt. Das Meiste schlummert eben im Unbewussten. Und gerade deshalb ist es ja so wichtig, in sich hineinzuhören, ob vom Bauch nicht wichtige Impulse kommen.
  3. Instinkte hängen von Situationen ab
    Das ist richtig. Und hier zeigt sich, dass es nicht zweckmäßig ist, Instinkt mit Bauchgefühl gleichzusetzen. Instinkt ist nicht Intuition. Instinkt liegt im Reptilienhirn und gehört zu unserem Überlebensprogramm.
  4. Manche unserer Instinkte sind besser ausgebildet als andere
    Mag sein, aber siehe 3.
  5. Gutes Urteilsvermögen rührt von Fehlern her, die wiederum von schlechtem Urteilsvermögen kommen
    Klar, man bildet (teilweise) aufgrund von Erfahrungen sein Bauchgefühl aus. Wenn die Batterie etwas abgeben soll, dann muss man sie vorher laden.
  6. Daten stechen Speicher
    Was Scott hier beschreibt, hat für mich nichts mit Pro oder Contra Bauchgefühl zu tun. Was will er mir damit sagen?
  7. Man kann aus den falschen Gründen Erfolg haben und Misserfolg aus den richtigen
    Ach ja, was ist “falsch” und was ist “richtig”? Auch das hat m. E. nichts mit dem Bauchgefühl zu tun.

Meine Folgerungen?

So sehr ich Scott Berkun schätze, aber hier hat er sich meiner Meinung nach vergaloppiert. Zum ist das Gleichsetzen von Bauchgefühl und Instinkt für mich nicht sinnvoll. Zum anderen zählt er Dinge auf, die nichts über Vor- und Nachteile von Bauchentscheidungen aussagen. Ich kann verstehen, dass es besonders den “Kopfgesteuerten” unter uns schwerfällt, die Überlegenheit des Bauchgefühls zu akzeptieren. Vielleicht hilft ihnen die Lektüre von Gigerenzer weiter.

Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition (Taschenbuch)
by Gerd Gigerenzer

Price: EUR 10,00
42 used & new available from EUR 10,00
(0 customer reviews)

Für mich ist die Sache klar. Ich höre auf meinen Bauch. Denn die Entscheidungen, die ich in meinem Leben mit dem Kopf getroffen habe, gingen alle ordentlich in die Hose. Das heißt aber nicht, dass ich meinen Kopf ausschalte. Lassen Sie es mich auf auf folgende Formel bringen:

Vorbereitet werden die Entscheidungen mit dem Kopf, getroffen mit dem Bauch!

Wie so oft im Leben heißt die Devise “Sowohl als auch” und nicht “Entweder oder”. Ähnlich sieht es Scott wohl letztlich auch, wenn ich den Kommentarthread zu seinem Artikel richtig interpretiere.

 

 

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12 Gründe für das Unglücklichsein

Von Paul Watzlawick stammt der immerwährende Bestseller “Anleitung zum Unglücklichsein”. Er gibt in diesem Buch Ratschläge, wie Sie sich nachhaltig selbst das Leben versauen können. Er will damit das Gegenteil erreichen, paradoxe Intervention nennt das der Fachmann. Marc & Angel zählen in einem Beitrag in ihrem Blog 12 übliche Gründe für das Unglücklichsein auf und geben Hinweise, wie Sie diesen Tücken des Alltags entkommen können: 12 Common Causes and Proven Cures for Unhappiness. Die Hitliste der Miesmacher sieht so aus:

  1. Dem täglichen Leben fehlt es an Sinn
  2. Besessenes Fixieren auf Vergangenheit und Zukunft
  3. Aus der Form sein und sich ungesund fühlen
  4. Sich in nachteiliger Form mit anderen vergleichen
  5. Sich auf das Negative konzentrieren
  6. Vermeiden persönlicher Verantwortlichkeit
  7. Perfektionismus und die Angst vor dem Scheitern
  8. Wenig Selbstbewusstsein
  9. Schulden
  10. Dauernd arbeiten, kaum Zeit zum Spielen
  11. Vernachlässigen persönlicher Beziehungen
  12. Aufschieberitis

Eigentlich ist es ganz einfach. Sie müssen nur das Gegenteil von dem tun, was oben beschrieben wird. Ok, das war ein Scherz. “It’s simple, but not  easy”, sagen die Amerikaner. Vielleicht können Sie so vorgehen:

  1. Schauen Sie in der Liste, was Sie am meisten zwickt
  2. Nehmen Sie bewusst wahr, wenn sich der identifizierte Miesmacher bemerkbar macht. Erwischen Sie sich selbst!
  3. Formulieren Sie bewusst zielführende Gedanken, anstatt den Miesmachern zu erlauben, sich in Ihrem Kopf breit zu machen.
    Beispiel Nr. 8: Das kriege ich nie hin. Besser: Das wird schwierig und könnte in die Hose gehen. Aber ich bin so gut vorbereitet, dass ich das wahrscheinlich schaffe.

BTW: Das Buch von Watzlawick lohnt sich nach wie vor zu lesen. Hier liest der Meister selbst…

 

Anleitung zum Unglücklichsein – Paul Watzlawick

 

 

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Ein Loblied auf die Checklist!

Ich kenne einige Leute, die das Primat der Schriftlichkeit in der Arbeitsorganisation nur mit einem spöttischen Lächeln begleiten. „Wozu habe ich denn sonst mein Gehirn, wenn ich mir meine Aufgaben nicht mehr merken soll oder kann“, wird von diesen Menschen oft gefragt. Meine Antwort: Zum Denken! Das berühmte Zitat von David Allen lautet dazu:

Your Mind Is For Having Ideas, Not Holding Them.

Der Ratschlag lautet, lagern Sie alle Daten aus, damit Ihr Kopf Platz für Ideen hat. Oder wie es Vera Birkenbihl einmal ausgedrückt hat:

Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer.

So gibt es eine Menge intelligenter Menschen in anspruchsvollen Berufen, die Checklisten benutzen, um sich den Umfang und die Reihenfolge von Routinetätigkeiten eben nicht merken zu müssen. Denken Sie an Piloten oder Chirurgen. Für die Ausübenden dieser Berufe und noch mehr für deren „Kunden“ könnte es fatal enden, wenn eine Tätigkeit vergessen würde.

Ein (mir leider unbekannter) Autor gibt in seinem Artikel The Simple Genius of Checklists, from B-17 to the Apollo Missions einen kurzen Abriss über die Geschichte der Checklist.

Die Übersicht reicht von einer Checklist für die Piloten des Militärflugzeuges Boeing B-17 über die Checklisten der Apollo-Mission bis hin zum Gebrauch im modernen Operationssaal.

Und hier ist die Checkliste es Autors für die Erstellung von Checklisten:

  1. Untersuchen Sie die bisher aufgetretenen Fehler.
  2. Konzentrieren Sie sich auf vermeintlich „dummes Zeug“.
    (Beachten Sie in diesem Zusammenhang Murphys Gesetz).
  3. Halten Sie die Liste einfach.
  4. Entscheiden Sie sich zwischen der Variante „Getan und abgehakt“ und der Variante „Als nächstes zu tun“.

Wenn Sie mehr über Checklisten erfahren wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Atul Gawande Checklist-Strategie: Wie Sie die Dinge in den Griff bekommen.

 

Von NASA – http://grin.hq.nasa.gov/ABSTRACTS/GPN-2001-000013.html, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32049

 

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Der Leitfaden für konzentriertes Arbeiten

Es gibt Bücher, die ich so interessant finde, dass ich sie sogar zweimal in die Hand nehme um sie noch besser zu verstehen. Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen von Cal Newport ist so ein Buch.
Newport beschreibt in seinem Buch die Segnungen des Deep Work. Er bezeichnet damit Phasen des konzentrierten Arbeitens unter Ausschaltung von Ablenkungen jedweder Art.

Es ist zwar sehr zu empfehlen, das Buch zu lesen, aber Sie müssen es nicht unbedingt. Fadeke Adegbuyi hat eine umfangreiche Anleitung vorgelegt, wie Sie Deep Work auch so erreichen können. In ihrem Artikel The Complete Guide to Deep Work zeigt sie Ihnen:

  • Wie Sie Deep Work am besten praktizieren
  • Wie Sie Ihre Fähigkeiten zu Deep Work verbessern
  • Wie Sie digitale Ablenkungen vermeiden
  • Wie Sie oberflächliches Tun aus Ihrem Leben verbannen
  • Wie Sie einen erfolgreichen Start mit Deep Work hinlegen

Wir sind ja gewohnt, dass unseren amerikanischen Freunde mit ihren Überschriften gerne etwas übertreiben. Neben dem Wort „ultimativ“ finden sich sehr oft auch andere Superlative, die versprechen, was dann der Artikel oft nicht halten kann.
Hier ist das anders. Fadeke kann m. E. schon mit einiger Berechtigung von einem complete guide sprechen. Sie finden hier wirklich eine nützliche Anleitung, die viele Facetten des Deep Work aufgreift. Sogar an eine Checkliste für eine erfolgreiche Umsetzung hat sie gedacht.

Lesens- und beachtenswert!

i410hlr / Pixabay

 

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Buch zu gewinnen: 47 Gründe, sich NICHT selbstständig zu machen

Seit 1996 verdiene ich meine Brötchen als Freiberufler oder Freelancer, wie das auf Denglisch heißt. Manche Menschen meinen auch etwas despektierlich, ich wäre ein „Einzelkämpfer“, was immer das auch heißen mag. Allerdings bin ich kein „Unternehmer“ und auf die Unterscheidung zwischen Freiberufler und Unternehmer habe ich immer Wert gelegt. Unternehmer spielen in einer anderen Liga und haben andere (zusätzliche) Verantwortlichkeiten, die auch andere Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen.

Auf die Frage, ob ich jungen Menschen heute zur Selbstständigkeit raten würde, gibt es eine klare Antwort: Kommt darauf an. Für mich war die Vorsilbe „Frei-“ beim Freiberufler immer das entscheidende Argument für meine Selbstständigkeit. Bei mir hat es ja auch gut funktioniert (und es funktioniert immer noch). Dennoch möge man den Schritt in die Selbstständigkeit gut überdenken, denn es wartet so manche Stolperfalle.

Der Unternehmer Matthias Büttner (X47 und der (sein?) Steuerberater Guido Joest haben in einem Buch 47 Gründe, sich nicht selbstständig zu machen, aufgelistet. Die Gründe sind zu finden in den Kapiteln

  1. Der Unternehmer
  2. Der Unternehmer und sein Umfeld
  3. Das Finanzamt als Feind des Unternehmers (!)
  4. Der Arbeitnehmer als Feind (!)
  5. Weitere Feinde des Unternehmers
  6. Fallen bei der Gründung

Sie sehen, da kommt schon einiges zusammen. Dennoch gilt „viel Feind, viel Ehr“ und wenn Sie nach der Lektüre immer noch in die Selbstständigkeit wollen, dann sind Sie für das Scheitern zumindest gut gerüstet.

(Na gut, der letzte Satz war ein Scherz, denn es gibt ja auch genug Beispiele für die erfolgreiche Selbstständigkeit. Büttner und Joest zum Beispiel.)

Allerdings frage ich mich, ob bei Matthias Büttner der Name seines Unternehmens X47 etwas mit den 47 Gründen zu tun hat. Aber vielleicht ist das nur ein Zufall.

Achtung!!
Sie können das Buch von Büttner und Joest gewinnen, einmal in analog und einmal in digital. Schreiben Sie mir bis 15. Juni d. J. eine entsprechenden E-Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar. Am 16. Juni benachrichtige ich dann die GewinnerInnen Das Werk geht ihnen dann schnellstmöglich zu. Viel Glück!

Vielen Dank fürs Mitmachen, sei es per Kommentar oder per E-Mail.
Die Gewinner wurden benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!

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Buch: Alles ist Windhauch

Vor einiger Zeit las ich den ungemein spannenden historischen Roman Q, der in der Zeit während und nach der Reformation spielt. Einer der Protagonisten, ein römisch-katholischer Spion, unterschreibt in der Geschichte seine Depeschen immer mit den Decknamen Q oder Qohelet.

Was oder wer ist Kohelet? Die (fast) allwissende Wikipedia gibt Auskunft:

Kohelet (abgekürzt Koh; hebräisch קֹהֶלֶת „Versammler“) ist ein Buch des Tanach, das dort zu den Ketuvim („Schriften“) gehört. Im christlichen Alten Testament (AT) wird es zu den Büchern der Weisheit gezählt. In der Lutherbibel trägt das Buch den Titel Der Prediger Salomo.

Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, denn man kann eine Menge lernen. Sie finden es hier auf dem Bibelserver, in der analogen Bibel Ihres Vertrauens oder ganz eigenständig in dem Buch Alles ist Windhauch.

Das Buch zum Buch wird begleitet von Texten der bekannten Schauspielerin Ulrike Kriener, der Theologin Sabine Bobert und von Anselm Bilgri. Anselm Bilgri informiert uns in seinem Beitrag auch über die philosophischen und theologischen Hintergründe des Buches Kohelet. Er gibt uns einen Überblick über den historischen Kontext und über Aufbau und Inhalt. Außerdem zeigt er Bezüge zur modernen Existenzphilosophie auf.

Das Besondere: Dem Buch ist eine CD beigelegt, auf der Ulrike Kriener das Buch Kohelet vorliest. Und wie so oft, bekommt so ein Text noch einmal eine ganz andere Ausstrahlung, wenn er von einer geschulten Stimme vorgetragen wird. Für die musikalische Begleitung sorgt das Quadro Nuevo, das besonders den Jazz- und Weltmusikfreunden ein Begriff sein dürfte.

Im Buch Kohelet finden Sie viele Weisheiten, die gerade auch für die heutige Zeit große Bedeutung haben. Es geht um Vergänglichkeit, Mühe und Einsamkeit, die Nichtigkeit von Reichtum und Titeln, aber eben auch um Lebensfreude.

Einige Sätze aus dem Buch Kohelet dürften Ihnen bekannt vorkommen:

  • Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein [26,27]
  • Hochmut kommt vor dem Fall“ [16,18]
  • Wie du mir, so ich dir [24,29}

Das Buch ist schön aufgemacht, es macht einen hochwertigen Eindruck und eignet sich daher hervorragend als Geschenk. Nicht nur für sich selbst, sondern insbesondere für Mitmenschen, die vor lauter Betriebsamkeit keine Zeit zur Ruhe finden. Als Wink mit dem Zaunpfahl sozusagen.

Pexels / Pixabay

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Patmos Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die Bücher, die mir gut gefallen, bespreche ich, über die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich nicht Reich-Ranicki.

 

 

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Meine Linkliste zur Präsentation

Aus gegebenem Anlass, wie es immer heißt, habe ich meine bevorzugten Quellen zum Thema Präsentation wieder auf den neuesten Stand gebracht. Da ich diese den geneigten Lesern nicht vorenthalten möchte, hier die ultimative meine persönliche Linkliste zur Präsentation:

Literatur

(Links führen zu Amazon)

Beispiele

Bilder und Vorlagen

(Danke, Vladimir Simovic für die Links!)

  • CC Search – Suchmaschine für Creative Commons Medien

Achtung: Vor Verwendung von Bildern und Vorlagen aus dem Internet unbedingt die Rechte abklären!
Lesen Sie dazu auch die Wikipedia-Artikel zur Gemeinfreiheit und zu Creative Commons.

Software: Alternativen zu Powerpoint

Interessante Websites

 

Diese und andere Links gibt es auch als klickbare Mind-Map:

 

Vielleicht kennen Sie andere Quellen zum Thema Präsentieren?
Wenn ja, ich freue mich über Ergänzungen.

 

Links zu den o. a. Büchern (Werbung)

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