Archiv der Kategorie: Allgemein

Alles über Tequila

Wie ich unlängst erfahren habe, ist momentan Gin das Getränk das gerade „in“ ist. Projektmanager wiederum bevorzugen Whiskey oder Whisky in mehr oder weniger rauhen Mengen, wie ich während einiger PM-Camps erleben durfte.
Nicht erst seit einer Rundreise durch Mexiko habe ich persönlich den Tequila schätzen gelernt.

Leider hat der Tequila hierzulande immer noch den Ruf des Schnapses für die Expertenrunde an der Trinkhalle. Doch Tequila ist weit mehr, weiß Jeremy Anderberg und lässt uns an seinem Wissen in A Man’s Primer on Tequila teilhaben.

Kürzer geht es mit der Infografik von Lemonly: Tequila!: All About Tequila.

 

Übrigens:
Tequila schmeckt am besten in Maßen. Bitte seien Sie vorsichtig mit Alkohol. Alkohol ist eine Droge. Legal zwar, aber eine Droge.

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Wilhelm Busch zum Thema Selbstkritik

Ab und zu kann es sinnvoll sein, sich öffentlich einer Selbstkritik zu unterziehen. Warum das so ist, sagt uns Wilhelm Busch:

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich:
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

Besser geht’s nicht.

 

 

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Wie man Mücken im Schlafzimmer bekämpft

Dem Dalai Lama wird das Zitat zugeschrieben:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Ob der Ausspruch tatsächlich von ihm ist, sei dahingestellt, aber die Situation hat sicher jeder schon einmal erlebt. Man liegt müde im Bett und so ein Quälgeist summt dauernd um den Kopf herum und sticht an (fast) allen Stellen, die nicht bedeckt sind. In der Sommerhitze sind das eine Menge dieser ungeschützten Stellen!

Höchste Zeit, den Mücke Widerstand zu leisten und die Tipps von Patrick Allen zu befolgen: How to Find and Kill That Single Mosquito Buzzing Around Your Room. Patrick hat nach ausführlicher Recherche zwei erfolgversprechende Techniken ausgemacht:

  1. Die Taschenlampenjagd
  2. Die Technologiefalle

Die Taschenlampenjagd

  1. Nehmen Sie eine Taschenlampe zur Hand und löschen Sie alle Lichter im Schlafzimmer.
  2. Schalten Sie eine kleine Lichtquelle an, z.B. eine Lampe, ein Smartphone oder ein Tablet. Ihre Taschenlampe lassen Sie noch ausgeschaltet.
  3. Streifen Sie langsam durch das Zimmer und achten Sie auf die Summgeräusche des Feindes.
  4. Nach einer Weile wird sich der Feind in Richtung Lichtquelle bewegen und sich auf der Wand in der Nähe des Lichts niederlassen.
  5. Schalten Sie Ihre Taschenlampe an und halten Sie flach zur Wand. Dann bewegen Sie den Lichtstrahl wie einen Suchscheinwerfer langsam über die Wand.
  6. Wenn Sie Glück haben, dann wirft die Mücke einen langen Schatten. Nichts wie hin und drauf gehauen!

Achtung! Dieses Vorgehen kann unschöne Spuren auf weißen Wänden hinterlassen, wenn sich die erlegte Mücke kurz vor ihrem Ableben mit Blut vollgesaugt hat. Hier heißt es Prioritäten setzen…

Die Technologiefalle

  1. Sie liegen auf dem Rücken und legen Ihr Smartphone oder besser noch Ihr Tablet flach auf die Brust. Schalten Sie den Bildschirm auf maximale Leuchtstärke.
  2. Wenn Sie ein helles Laken haken, dann beugen Sie Ihre Knie. Auf diese Weise erzeugen Sie mit dem Laken vor Ihren Augen eine Art Bildschirm (Leinwand!), auf dem die Mücken gut zu sehen sind. Das Tablett ist quasi die Bühne, das Laken der Hintergrund.
  3. Holen Sie tief Luft und atmen aus auf das Tablet auf Ihrer Brust. Das Kohlendioxyd aus dem Atem lockt zusammen mit dem Licht die Mücke an.
  4. Legen Sie sich auf die Lauer. Mit etwas Glück landet die Mücke genau auf dem Tablet. Nun machen Sie ihr gnadenlos den Garaus.

Achtung! Bei dieser Methode ist Fingerspitzengefühl beim finalen Schlag gefragt. Schlagen Sie zu schwach, überlebt der Feind, schlagen Sie zu stark, dann zerstören Sie das Display Ihres Geräts.

Ich wünsche Ihnen Waidmanns Heil!

FotoshopTofs / Pixabay

 

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Buch: Das New Workspace Playbook

Man muss sich schon kräftig die Ohren zu halten, um Wörtern wie Digitalisierung, New Work, Agil & Co aus dem Weg zu gehen. Eines ist jedoch klar: Es wird gar nicht mehr diskutiert, ob es Veränderungen in der Arbeitswelt gibt, sondern allenfalls, wie stark sie sind und in welche Richtungen sie tatsächlich gehen.

Mit Sicherheit wird die Qualität der Kommunikation der beteiligten Menschen ein noch größere Rolle für den Erfolg eines Unternehmens spielen als bisher. Neue Formen der Zusammenarbeit benötigen auch andere (neue?) Arbeitsumgebungen. Das der der Arbeitsplatz großen Einfluss auf Kreativität und Produktivität der Beschäftigten hat, zeigt nicht zuletzt die teils heftige Diskussion um Vor- und Nachteile von Großraumbüros.

Dark Horse Innovation ist eine Denkfabrik aus Berlin (woher sonst), die auf die Fahne geschrieben haben, ihre „Kunden dazu zu befähigen, die Chancen der digitalen Revolution zu erkennen und davon zu profitieren“. Und das bedeutet eben auch, sich mit neuen Raumkonzepten zu beschäftigen. Daraus entstand das New Workspace Playbook, ein „Praxisbuch für das Arbeiten in neuen Räumen“.

Das Buch gliedert sich in drei Teile:

  1. In „New Times“ wird dargestellt, warum wir schon mitten in der Digitalisierung stecken und welche Auswirkungen sie auf die Arbeit hat.
  2. In „New Work„, werden die Prinzipien diskutiert, die nach Meinung der Autoren die Grundlagen für das neue Arbeiten bilden. Jedes Prinzip wird in drei Teilen dargestellt: Einer Definition, Beispiele hierfür und eine steckbriefartige Zusammenfassung („Take-Aways“).
  3. In „New Space“ geht es in die Praxis. Hier wird gezeigt, wie die im zweiten Teil des Buches vorgestellten Prinzipien in Arbeitsumgebungen übersetzt und umgesetzt werden. Vorgestellt wird ein Umsetzungsmodell in sechs Phasen, eine Vorbereitungsphase, vier Arbeitsphasen und eine Nachbereitungsphase. Dieser Teil des Buches zeigt sehr schön, dass das Design von Räumen weit mehr ist als bloßes Stühlerücken. Vielmehr handelt es sich um eine Stück Organisationsentwicklung, das wir oft genug gar nicht auf dem Schirm haben.

Mir gefällt dieses Buch außerordentlich gut. Es ist nicht nur ein Arbeits-, sondern im besten Sinn auch ein Bilderbuch, ein Playbook eben. Das große Format, die reichhaltige Illustration und die angenehme Haptik laden dazu ein, das Buch öfters in die Hand zu nehmen und darin zu blättern. Es ist kein Buch zum Durchlesen. Man nimmt es immer wieder, liest einen Abschnitt, schließt die Augen und stellt sich vor, wie es wäre, wenn…

Allerdings hat einen dann schnell wieder die Realität eingeholt. Das Gefühl kennen Sie vielleicht von den Broschüren der Bausparkassen. Da werden schmucke großzügige Einfamilienhäuser in parkähnlichen Landschaften vorgestellt und am Ende ist man froh ein Reihenhaus zu ergattern. So ging es mir manchmal beim Betrachten der Beispiele von Lufthansa, SAP usw. auch.

Dennoch; Wenn Sie planen, neue Büroräume zu beziehen oder Ihre alten umzugestalten, dann stöbern Sie in diesem Buch. Ihr Innenarchitekt wird im Gespräch Ihre Sachkenntnis bewundern.

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag Murmann Publishers als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die Bücher, die mir gut gefallen, bespreche ich, über die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich nicht Reich-Ranicki.

 

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In eigener Sache: Sendepause beendet

Dieser Tage erreichte mich eine freundliche E-Mail, in der ein netter ToolBlog-Leser seine Sorge über den weiteren Betrieb des ToolBlogs ausdrückte:

Als interessierter Leser Ihres Blogs mache ich mir Gedanken über die gegenwärtige Pause. Vielleicht habe ich irgendeine Mitteilung übersehen?

Nein übersehen haben Sie nichts, die Sorge ist allerdings nicht ganz unberechtigt. Tatsächlich war ich durchaus im Zweifel, ob ich weiter im ToolBlog schreiben solle.

Der Aufwand für das ToolBlog ist beträchtlich. Für mich stellt sich daher immer wieder die Frage, inwieweit dieser Aufwand den Nutzen rechtfertigt. Die o.a. E-Mail konnte leider nicht zur Beantwortung dieser Frage beitragen. Es war die einzige dieser Art, so dass ich gar nicht sicher bin, ob überhaupt sonst noch jemand bemerkt hat, dass im ToolBlog Sendepause war.

Die DSGVO war für mich ein unwillkommener Anlass, über diese Dinge nachzudenken. Und wie so oft, wohnen auch hier zwei Seelen in meiner Brust. Zum einen könnte ich mich durchaus mit dem Gedanken anfreunden, das ToolBlog zu schließen und meine Zeit und Energie anderen Dingen zuzuwenden. Auf der anderen Seite steht die Freude am Scheiben, die immerhin seit 12 Jahren besteht und über 3000 Artikel hervorgebracht hat.

Machen wir es kurz: Ich habe mich für das Weitermachen entschieden. Die Entscheidung war knapp oder in Handballergebnissen gesprochen etwa 17:16.

Allerdings weiß ich weder, ob ich die alte Frequenz von ca. 4 Beiträgen pro Woche beibehalten werde, noch in welche Richtung sich die Themen entwickeln. Ich bin selbst gespannt!

Infolge der DSGVO ändern sich ein paar Kleinigkeiten:

Abonnieren der Beiträge und der Kommentare

Leider können Sie die Beiträge und die Kommentare nicht mehr abonnieren. Ich musste diese Funktion abstellen. Die E-Mails der Leserinnen und Leser,die diesen Dienst bisher genutzt haben, wurden gelöscht. Wenn Sie dennoch weiterhin über neue Artikel informiert werden möchten, dann empfehle ich Ihnen Dienste wie IFTTT. Ansonsten können Sie weiterhin die RSS-Feeds nutzen. Wie das geht, wird hier (Outlook) oder hier (allgemein) beschrieben.

Aktuelle Informationen von und zu mir erhalten Sie auch, wenn Sie mir auf Twitter folgen.

#ToolBlogTipps

Ebenfalls gestoppt wurde die laufende Übersicht meiner #ToolBlogTipps bei Twitter. Vielleicht führe ich diese Funktion irgendwann wieder ein.

Online-Kurs

Der online-Kurs zum effizienten Zeitmanagement wurde vom Netz genommen. Den für einen online-Kurs erforderlichen Aufwand für den Datenschutz wollte ich nicht betreiben.

Also dann ans Werk. Ab Montag wird wieder gesendet.

Danke für Ihre Geduld und Ihr Verständnis!

 

BTW:
Sie werden im ToolBlog weiterhin Werbung für Produkte via Amazon finden. Dies hilft mir, wenigstens einen kleinen Teil der Betriebskosten wieder einzuspielen.
Ich danke für die gfl. Beachtung.

manfredrichter / Pixabay

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Zimbardo’s Zeitparadox im Video

Eines der faszinierendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, ist Philip Zimbardos Die neue Psychologie der Zeit. Ich habe hier im ToolBlog bereits darüber geschrieben: Zimbardos Zeitparadox. Nun habe ich die grafische Zusammenfassung eines Vortrags von Zimbardo gefunden. Autoren sind die Macher von von RSAnimates: The Secret Powers of Time. Sehen Sie selbst:

RSA ANIMATE: The Secret Powers of Time

 

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Tipps zur virtuellen Zusammenarbeit: Ein Leitfaden

Die Arbeit von zuhause aus ist mittlerweile fast zum Standard geworden. Das Spektrum der Telearbeit ist sehr weit gefasst. Viele Firmen geben ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, ein oder zwei Tage von zuhause aus ihre Arbeit zu erledigen. Andere Unternehmen machen nichts anderes als Telearbeit, sie bilden je nach Aufgabenstellung komplett virtuelle Teams. Die Project Wizards zum Beispiel arbeiten in dieser Weise. Der Geschäftsführer Frank Blome hat darüber beim PM Camp Dornbirn 2013 berichtet.
Ich erinnere mich gut an seinen Vortrag, in dem er auch freimütig die Schwierigkeiten schilderte, die bei dieser Arbeitsweise auftreten können.

Der Teufel liegt auch hier wie so oft im Detail. Damit die Telearbeit reibungsarm funktioniert, haben nette Menschen bei Trello einen Leitfaden veröffentlicht: The Best Advice For Remote Work Success From 10 Global Teams. In dem Manual, das Sie kostenlos als pdf-Datei herunterladen können, erfahren Sie

  • weitverbreitete Vorurteile über Telearbeit und was von ihnen zu halten ist
  • Best Practices für die Kommunikation
  • wie Sie den Austausch zwischen Telearbeitern und dem Betrieb sicherstellen
  • welche Software Sie nützen können
  • Tipps zur Jobsuche als Telearbeiter
  • welche Atmosphäre für die virtuelle Zusammenarbeit förderlich ist

Bei dem Leitfaden mitgearbeitet haben so namhafte Unternehmen wie Evernote, Buffer, Atlassion und Zapier. Der Clou: Der Text ist in der Art von Infografiken aufgemacht. So können Sie einzelne Seiten ohne Änderung ausdrucken, vergrößern und als Poster an die Wand hängen. Schöne Idee.

aitoff / Pixabay

PS: Über den Ausdruck virtuelle Zusammenarbeit bin ich nicht glücklich, auch wenn er im Internet und in der Presse oft verwendet wird. Schließlich bedeutet virtuell „gefühlt, nicht real, scheinbar“ (Quelle). Und „scheinbar“ ist die Zusammenarbeit über mehr oder weniger große Distanzen sicher nicht. Detlef Stern hat mich auf Twitter auf diesen Umstand hingewiesen. Daraus ist ein kleiner Diskussionsfaden entstanden. Vielleicht fällt Ihnen ein passender Ausdruck ein?

PPS: Gibt es eine Möglichkeit, einen komplette Twitter-Thread einzubetten? Vielleicht weiß einer der Experten Rat. TIA!

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Ich bitte um Ihr Verständnis

Hier wäre heute ein Artikel erschienen, der mir besonders gelungen erschien.

Leider hat ihn WordPress kurz vor der Fertigstellung völlig zerschossen.

Zu meinem Bedauern kann ich den Artikel nicht ohne weiteres aus dem Gedächtnis rekonstruieren. Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass die Fläche heute unbeschrieben bleibt.

In der Zwischenzeit versuche ich, mit meinem Ärger zurechtzukommen. Wenn er verraucht ist, mache ich mich wieder an die Arbeit.

Zum Ausgleich gibt es hier ein schönes Katzenfoto von meiner Leni:

Leni schläft

Merke: An der Resilienz Leni’scher Prägung muss ich noch arbeiten!

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Kurznachrichten: Bullet-Journal, Deep Work, Checklisten, Pocket, Suchen in Win, Bionik

Erfolgreiches Zeitmanagement – Die Arbeit im Griff

Die Technische Akademie in Schwäbisch Gmünd veranstaltet mit mir einen 1-Tages-Workshop mit dem Titel Erfolgreiches Zeitmanagement – Die Arbeit im Griff. Sie erfahren dort alles das Meiste über Strategien, mit denen Sie Ihre Arbeit organisieren und gelassen Ihre Arbeit erledigen können. Weitere Infos zu Inhalt und Anmeldung gibt es hier. Falls Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei mir.
Ort: Schwäbisch Gmünd, Zeit: Donnerstag, 22.02.2018, 08:00 Uhr – 16:00 Uhr

Das Bullet-Journal auf dem Mac

Eine Organisationsmethode, die in den letzten Monaten für viel Furore gesorgt hat, ist das Bullet Journal. Ich habe auch schon im ToolBlog einige Male darüber berichtet. Akshata Shanbhag unternimmt nun den Versuch diesen analogen Ansatz ins Digitale zu übertragen: Create a Bullet Journal on Your Mac With Reminders, Calendar, or Notes. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Transformation sinnvoll ist. Entscheiden Sie selbst.
Cal Newport steht dem Bullet Journal an sich skeptisch gegenüber. Warum und was er stattdessen vorschlägt, hat er in On Simple Productivity Systems and Complex Plans aufgeschrieben.

Deep Work: Eine Einführung

Von Cal Newport stammt auch das Buch Deep Work (dt. Konzentriert Arbeiten), indem er Strategien beschreibt, mit denen Sie es schaffen, Ablenkungen zu vermeiden und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Mir hat das Buch gut gefallen und ich konnte die eine oder andere Anregung daraus entnehmen. Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch für Sie die Anschaffung wert ist, dann verschaffen Sie sich doch einen Überblick mit dem Beitrag Introduction to Deep Work von Kristina Ich-weiß-nicht-wie.

Der Segen einer guten Checkliste

Immer wenn Sie eine Tätigkeit wiederholen müssen, die aus einer Abfolge von Schritten besteht (und nicht nur dann), empfiehlt sich der Gebrauch einer Checkliste. Dinnie Muslihat hat in How the simple checklist can improve your productivity zusammengestellt, welchen Nutzen eine Checkliste hat und wie sie zweckmäßig aufgebaut sein sollte. Auch ich habe mich zu diesem Thema bereits ausgelassen. Wenn Sie tiefer in dieses Thema einsteigen möchten, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Atul Gawande.

Wie Sie Pocket richtig nutzen

Sie kennen das. Beim Surfen im Internet stoßen Sie auf eine interessante Website, die Sie unbedingt lesen möchten, nur gerade nicht jetzt. Ich benutze dann immer Evernote, um die Seite für die spätere Lektüre abzulegen. Eine bekannte Software, die demselben Zweck dient, ist Pocket. Auch ich habe früher schon mit Pocket herumgespielt, konnte für mich aber keinen rechten Mehrwert entdecken. Vielleicht habe ich das Programm aber auch falsch bedient. Eric Ravenscraft zeigt uns in How to Use Pocket Like a Pro to Save Everything from the Web, wie es richtig geht.

Suchwerkzeuge für Windows

Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt hat, ist die Suche unter Windows. War der Gebrauch der internen Suchfunktion bisher lange ein Drama, so scheint sich mittlerweile einiges verbessert zu haben. Dennoch möchten Sie vielleicht nicht auf ein externes Suchwerkzeug für Ihre Computerdaten verzichten. Joel Lee hat die 10 Best Free Search Tools for Windows 10 für Sie zusammengestellt. Ich selbst benutze derzeit Everything und bin recht zufrieden damit.

Produktivität: Lernen von der Natur

Ein Gebiet, das mich immer schon fasziniert hat, ist die Bionik. Bei einem gegebenen Problem schaut man, wie diese Frage von Mutter Natur beantwortet wurde und versucht, die Lösung auf die Technik zu übertragen. Ähnliches hatten wohl die Macher der Infografik Boosting Productivity With The Help Of Nature im Sinn. Ob ihnen das gelungen ist, können Sie selbst beurteilen:

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Digital oder Papier? Sie haben die Wahl!

Kürzlich gab es auf Twitter eine Antwort auf einen Tweet von mir. In diesem hatte ich auf den Corbanizer hingewiesen, den ich in einem ToolBlog-Artikel vorgestellt hatte. Hier ist die Antwort:

Die Argumente, die Luise Freese hier nennt, sind absolut nachvollziehbar und stichhaltig. Was mir allerdings nicht gefällt, ist der letzte Satz: „Statisch und tot“. Bei mir kommt das Statement so an, dass Menschen, die Papier und Stift benutzen, nun ja, zumindest antiquiert sind. Warum eigentlich immer Entweder-oder? Vielleicht gibt es auch ein Sowohl-als-auch?

Kylie Brown hat die Vorteile beider Optionen in ihrem Artikel Digital Or Paper? How To Choose The Best Planner System For You zusammengestellt. Nachdem in dem Antworttweet oben die Vorteile der elektronischen Variante aufgeführt wurden, hier die der analogen, wie Kylie sie beschreibt:

  • Papierplaner können ohne elektronisches Equipment benutzt werden und sind daher auch sehr kostengünstig. Man hat den Planer schnell zur Hand, ohne irgendetwas starten oder gar hochfahren zu müssen.
  • Das Schreiben auf Papier mit der Hand schafft eine starke Verbindung zum Gehirn. Dies betrifft vor allem Menschen, die den kinästhetischen Sinneskanal bevorzugt benutzen. Aus diesem Grund gibt es auch Mitmenschen, die handgemachte Mind-Maps den elektronisch angefertigten vorziehen.
  • Papierplaner können die ganze Übersicht auf einer Seite bieten. Die Notizen sind leichter zu überschauen und wahrzunehmen.
  • Papierplaner werden für sich benutzt. Sie finden, anders als bei elektronischen Apps, kein Klicki Bunti oder andere Apps, die Sie irgendwie ablenken könnten.
  • Papierplaner sind einfach zu benutzen. Zumindest ist das die Meinung vieler, die einen solchen besitzen. Zudem kann er beliebig an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Es gibt kein Korsett, das durch ein vorgegebenes Programm, wie flexibel es auch immer sein mag, vorgegeben ist.
  • Die Datensicherheit ist laut Kylie beim Papierplaner größer. Dieser Behauptung kann ich nicht zustimmen. Denn man kann den Planer mit den sensiblen Daten auch versehentlich im Besprechungszimmer liegen lassen. Dann wird er auch „gehackt“.

Nein, Frau Freese, nicht jeder, der Papier und Bleistift benutzt, ist von vorgestern. Denn es gibt durchaus Vorteile der analogen Variante, wie man sieht. Daher gilt:

Jede(r) wähle die Variante, mit der er/sie am besten zurechtkommt.

BarnImages / Pixabay

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