Archiv des Autors: Stephan List

Online-Apps zum Konvertieren von Dateien

Jede(r) kennt das Problem. Da bekommt man eine Datei in einem bestimmten Format geschickt, hat aber auf dem heimischen Rechner kein Programm, das diese Datei lesen oder gar verarbeiten kann. Es bleibt dann nichts weiter ĂŒbrig, als die Datei in ein „bekanntes“ Format zu ĂŒberfĂŒhren.

Wem das nicht allzu oft passiert, muss dazu kein eigenes Programm installieren, sondern kann sich mit einer webbasierten App behelfen. Und von dieser Sorte gibt es eine Menge, wie Sandy Writtenhouse schreibt: The Best Free Online File Converters for Your Formatting Needs.

Diese Konverter stellt sie vor:

Auch wenn Sandy zu jeder App noch ein paar warme Zeilen schreibt, lesen muss man das nicht unbedingt. Die Konvertierungsprogramme scheinen sich sehr zu Àhneln. Meine eigene Erfahrung mit dem Konvertieren ist so lala. Gerade bei Bild- oder Officedateien steckt der Teufel wie so oft im Detail. Mitunter weicht die Zieldatei doch stark vom Original ab. Da hilft dann nur eine mehr oder weniger aufwÀndige Nacharbeit.

Aber wie gesagt, zur gelegentlichen Verwendung sind diese Konverter durchaus geeignet.

 

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Buch: Microsoft 365 Education – Digital unterrichten mit Microsoft Teams, OneNote, Office und Co.

Wir erinnern uns, zu Beginn der Pandemie vor etwas mehr als einem Jahr schlug die Stunde einer Softwaresparte, die bis dahin nur Experten auf dem Schirm hatten: Die der Videokonferenzprogramme. Vor allem Zoom machte seinerzeit Furore und begann seinen kometenhaften Aufstieg, der sich in Marktanteil und Börsenwert widerspiegelte. Nicht nur das, auch einzelne Wörter fanden Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch, wie zum Beispiel Zoom Fatigue. Diese Bezeichnung beschreibt den ErmĂŒdungszustand, der bei ĂŒbermĂ€ĂŸiger HĂ€ufigkeit und Dauer von Videokonferenzen auftreten kann, eine höchst unerwĂŒnschte Nebenwirkung.

Die Umstellung von FirmenbĂŒro auf das HeimbĂŒro gelang in der Wirtschaft relativ schnell. In einigen Firmen wurde zu diesem Zeitpunkt die Arbeit von zuhause aus schon praktiziert. Außerdem verfĂŒgten die Firmen ĂŒber die entsprechende Infrastruktur und geeignete Programme. Hier hatte und hat Microsoft mit Teams sicher die Nase vorn. Neben der Industrie verlangten aber auch gerade Schulen und das Bildungswesen nach einer Lösung, um das Klassenzimmer in die WohnrĂ€ume der SchĂŒler:innen zu verlegen. Dass hier die eklatanten VersĂ€umnisse der letzten Jahre (Jahrzehnte?) gnadenlos offengelegt wurden, muss hier nicht weiter erwĂ€hnt werden. DarĂŒber wurde hinreichend geschrieben.

Microsoft hechelte anfangs dem Erfolg von Zoom etwas hinterher. Das Videokonferenzmodul innerhalb Teams war nicht so ausgereift wie das des Konkurrenten. Es war halt nur ein Modul unter mehreren, wÀhrend sich Zoom ganz auf die Videokonferenz konzentrierte.

Mittlerweile hat Microsoft nachgezogen und stellt mit Microsoft 365 Education Bildungseinrichtungen sogar eine komplette Lehr- und Lernumgebung zur VerfĂŒgung. Teams ist dabei nur ein Element unter vielen anderen, wenn auch ein zentrales. Das Videokonferenzmodul wurde entscheidend verbessert und ermöglicht nun auch die Einrichtung von Breakout-Rooms, so dass der Kleingruppenarbeit nichts im Weg steht.

Ein gewichtiger Nachteil aller Microsoft-Programme ist die mangelhafte Benutzerfreundlichkeit. Es werden wahnsinnig viele Funktionen in die Programme hineingepackt. Der Überblick geht leicht verloren. MenĂŒpunkte befinden sich dort, wo man sie garantiert nicht vermutet. Eine logische Gruppierung von Bedienelementen mit Ă€hnlichem Zweck ist nicht zu erkennen. Die Dokumentation ist lausig, zum einen, weil sie in unzĂ€hligen Einzelartikeln ĂŒber das Internet verstreut ist, zum anderen, weil sie oft nicht mehr aktuell ist. Microsoft modifiziert seine Programme nĂ€mlich in atemberaubend kurzen AbstĂ€nden. Aus diesem Grund ist mittlerweile ein eigenes Genre der Ratgeberliteratur entstanden: Manuals, die die Benutzung von Microsoft-Programmen erklĂ€ren.

Stefan Malter hat ein Buch geschrieben, das Unterrichtenden den Einsatz und den Gebrauch des Softwarepaket MS 365 Education erklĂ€rt: Microsoft 365 Education – Digital unterrichten mit Microsoft Teams, OneNote, Office und Co. (Amazon-Link).

In dem Buch erfahren Lehrer:innen, wie sie ihren digitalen Schulalltag mit Teams, OneNote und anderen Microsoftprogrammen gestalten können. Stefan Malter weiß, dass es Unterrichtende gibt, die tatsĂ€chlich völlig unbeleckt von der digitalen Materie sind (gar nicht böse gemeint). Er hat den Ehrgeiz in diesem Buch die ganze Palette der angebotenen Werkzeuge abzudecken. Und zwar von Anfang an.

Die meisten ComputerbĂŒcher erklĂ€ren Programme, indem sie MenĂŒpunkt fĂŒr MenĂŒpunkt durchgehen und die einzelnen Funktionen dahinter erklĂ€ren. Mit Verlaub, solche BĂŒcher sind in meinen Augen nutzlos. Wenn ich ein Programm erwerbe, habe ich eine Vorstellung davon, was ich damit machen will. Ich möchte infolgedessen in einem Buch keine Produktmerkmale aufgezĂ€hlt bekommen. Vielmehr erwarte ich eine Anleitung dafĂŒr, was ich tun muss, damit ich mit der App meine Aufgaben erledigen kann.

Stefan Malter geht genau diesen Weg. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Nach einer allgemeinen Übersicht ĂŒber Windows 10 (!), MS 365 Education und die enthaltenen Apps im ersten Teil, erfahren Sie im zweiten, wie Sie Ihre LehrtĂ€tigkeit gestalten können, indem Sie

  • ihr Unterrichtsmaterial recherchieren, erstellen und organisieren
  • das Material den Lernenden zur VerfĂŒgung stellen
  • den Lernfortschritt ĂŒberprĂŒfen und Korrekturen vornehmen
  • sich und Ihre LehrtĂ€tigkeit organisieren
  • mit digitalen Inhalten arbeiten
  • mit allen Beteiligten (Kolleg:innen, Eltern, SuS) kommunizieren können

Mit diesen Inhalten können Sie schon das Wesentliche der Unterrichtsarbeit abdecken. Wenn Sie wirklich noch etwas mehr aus MS 365 Education herausholen möchten, dann hilft Ihnen der dritte Teil. Dort erfahren Sie, wie Sie mit Bordmitteln:

  • Audio- und Videodateien produzieren
  • Barrierefreiheit sicherstellen (Stichwort: Inklusion)
  • Mobile GerĂ€te wie Smartphone und Tablet einsetzen (Stichwort: Generation Smartphone)

Tipps fĂŒr komplette Projekte, Administration von MS 365 Education und zur Problemlösung wenden sich an die „Profis“ unter den PĂ€dagog:innen und runden den dritten Teil ab.

Fazit

Ich hatte es bereits erwĂ€hnt. FĂŒr mich ist es ein No-Go, wenn ein Buch die einzelnen MenĂŒpunkte nach und nach abklappert und ich nach der meist quĂ€lenden LektĂŒre immer noch nicht weiß, was ich eigentlich tun muss, um mein Ziel zu erreichen. Dieses Buch ist anders und zwar so, wie es m.E. sein soll:

  • Ich möchte gerne wissen, wie ich ein Handout erstellen soll? Also schaue ich in das Unterkapitel „ArbeitsblĂ€tter digital erstellen“. S. 217 ff.
  • Eine mĂŒndliche PrĂŒfung soll abgenommen werden? Man schlage nach im Unterkapitel „MĂŒndliche PrĂŒfungen per Videokonferenz mit Microsoft Teams“, S. 310 ff.

Genau das mĂŒssen gute ComputerbĂŒcher leisten:

Was will ich tun? ⇒ Nachschlagen, machen, fertig.

Und wenn ich dann wirklich nicht mehr weiter weiß, dann frage ich die „Online-Community Microsoft 365 fĂŒr Lehrer“, S. 544.

Das Buch ist leicht verstĂ€ndlich geschrieben und reichhaltig 4-farbig bebildert. Der Preis fĂŒr Umfang, Inhalt, PapierqualitĂ€t usw. ist Ă€ußerst fair. Da gibt es nichts zu meckern.

Stefan Malter wendet sich mit seinem Buch vornehmlich an LehrkrĂ€fte aus dem schulischen Bereich. Aber auch Unterrichtende an Hochschulen und in Einrichtungen der Erwachsenenbildung dĂŒrften in hohem Maß profitieren. Auch fĂŒr mich, den freiberuflichen Organisationsentwickler, dessen Schwerpunkt eher in der Beratung und im Coaching liegt, waren viele Anregungen und auch Neuigkeiten dabei.

Wenn Sie in der Lehre Microsoft 365 Education benutzen sollen, mĂŒssen oder wollen, dann gebe ich eine klare Kaufempfehlung. Sie können nichts falsch machen. Die 34,90 € sind gewinnbringend investiert.

… und der Datenschutz?

Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass die Verwendung von MS Office 365 und MS 365 Education in Bezug auf den Datenschutz derzeit kontrovers diskutiert wird. Ich enthalte mich bewusst einer Meinung. Und zwar deshalb, weil ich davon keine Ahnung habe. Sehen Sie mir das bitte nach. Danke.

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rheinwerk-Verlag als Rezensionsexemplar zur VerfĂŒgung gestellt. Vielen Dank dafĂŒr.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die BĂŒcher, die mir gut gefallen, bespreche ich, ĂŒber die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich kein Literaturpapst.

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Roam Research: Alternativen in Open Source

Wie manche Leser:innen wissen, habe ich mich vor geraumer Zeit ordentlich ĂŒber Evernote und den Umgang mit der deutschen Kundschaft geĂ€rgert. Und zwar so geĂ€rgert, dass ich mein Abo gekĂŒndigt habe und komplett mit meinen ganzen Notizen zu Notion gewechselt habe. Was soll ich sagen, der Umzug hat reibungslos geklappt und ich bin mit Notion mehr als zufrieden.

Allerdings musste ich unmittelbar nach die Wechsel die Botschaft hören: „Notion ist zwar gut, doch Roam ist besser.“ Und tatsĂ€chlich, mittlerweile ist um Roam und das dahinterstehende Konzept ein regelrechter Hype entstanden. UnzĂ€hlige Seiten und Artikel beschĂ€ftigen sich mittlerweile mit Roam. Nun, ich bleibe bei Notion, weil ich mich (a) nicht schon wieder neu einarbeiten will und (b) weil mir Roam schlicht und einfach zu teuer ist.

Vielleicht geht es aber auch billiger. Dann nÀmlich, wenn Sie sich nach Alternativen aus dem Open-Source-Bereich umschauen, so wie es Anne-Laure Le Cunff getan hat. In ihrem Beitrag Roam Research free, open source, and self-hosted alternatives stellt sie einige Optionen vor.

Seit Jahren bin ich von TiddlyWiki begeistert und werde es nutzen, wenn ich eines Tages Notion ĂŒberdrĂŒssig werden sollte, was derzeit allerdings nicht in Sicht ist. Anne-Laure weist auf zwei interessante Varianten dieses Wiki-Systems hin, TiddlyBlink und TiddlyRoam. Die WandlungsfĂ€higkeit und Anpassbarkeit von TiddlyWiki wird hier wieder einmal mehr bewiesen.

OrgRoam ist eine andere App, die sich an Roam orientiert. In dem o.a. Artikel wird auf dieses einfĂŒhrende Video verwiesen. Bei mir können Sie es sich direkt anschauen:

 

Foam ist das Programm, das vielleicht dem Vorbild am nĂ€chsten kommt. Ich denke, es eignet sich hervorragend um sich mit dem Konzept von Roam vertraut zu machen. Neben Roam hatten die Entwickler:innen von Foam auch den berĂŒchtigten berĂŒhmten Zettelkasten von Nicklas Luhmann vor Augen. Auch hier ein Video zur EinfĂŒhrung.

 

Es gibt noch andere Apps, auf die Anne-Laure hinweist, DocuWiki zum Beispiel. Aber die o.a. Apps spiegeln die Programmphilosophie von Roam wohl am besten wider. Und die ist schon einzigartig derzeit.

Einfach mal ausprobieren!

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Notizen machen wie die Profis

Eine hilfreiche Art, sich wĂ€hrend PrĂ€sentationen oder Vorlesungen Notizen zu machen, ist die Cornell-Methode. Ich habe immer mal wieder im ToolBlog darĂŒber geschrieben, allerdings zu urvordenklichen Zeiten. Nun bin ich ĂŒber einen Kurs des Learning Strategies Center der Cornell University gestolpert, in dem Sie lernen können, wie man effektiv und effizient Notizen anfertigen kann: Note-Taking-Strategies.

In rund einem Dutzend Modulen erfahren Sie, wie Sie die Cornell-Methode sinnvoll anwenden und in ein komplettes System integrieren können. Den Kurs können Sie schnell absolvieren, allzu schwer ist der Stoff nicht. Falls Sie nicht mehr wissen, was das Besondere an der Cornell-Methode ist und wie sie funktioniert, hier ein einfĂŒhrendes Video, weitere Videos finden Sie im Kurs.

 

 

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Sind Sie sparsam oder geizig?

Ein interessantes Experiment. Fragen Sie mal einen Mitmenschen ob „Sparsamkeit“ fĂŒr ihn/sie ein hoher oder wichtiger Wert ist. Viele werden diese Frage bejahen. Und danach stellen Sie ihm/ihr die Frage, was sie fĂŒr das Gegenteil von „Sparsamkeit“ halten. Ich halte die Wette, dass die meisten mit „Verschwendung“ antworten. Doch ist das so? Ist „Verschwendung“ tatsĂ€chlich das Gegenteil von „Sparsamkeit“? Oder sollte man nicht einen Gang zurĂŒckschalten und „GroßzĂŒgigkeit“ als GegenstĂŒck von „Sparsamkeit“ benennen?

Zu einer Eigenschaft, einem Wert fĂ€llt uns oft nicht der positive Gegenwert ein, sondern dessen entwertende Übertreibung in Form des kontrĂ€ren Gegensatzes. Der Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun beschreibt dieses PhĂ€nomen mit seinem berĂŒhmt gewordenen Wertequadrat. In unserem Beispiel lauten die positiven GegensĂ€tze, die Übertreibungen stehen darunter:

Sparsam vs. großzĂŒgig 
Geizig vs. verschwenderisch

Der Name „Wertequadrat“ stammt von der grafischen Darstellung der Gegensatzpaare (siehe Screenshot unten). Das obere Paar im Diagramm bezeichnet die positiven oder zumindest neutralen GegensĂ€tze, unten finden Sie die negativen Übertreibungen.

Dass hier einiges an Konfliktpotenzial vorhanden ist, liegt auf der Hand. Stellen Sie sich vor, jemand, der sich fĂŒr eine konsequente FĂŒhrungskraft mit klaren Ansagen hĂ€lt, trifft auf eine andere, die stolz auf die eigene Kooperationsbereitschaft mit seinen Mitarbeitern ist. Der/die eine wird beim GegenĂŒber schnell an ein „Weichei“ denken, die/der andere an einen „Tyrannen“. Wenn es nun dumm kommt, nimmt das UnglĂŒck (der Konflikt) seinen Lauf.

Ein erster Schritt um einen solchen Konflikt zu vermeiden, ist die Kenntnis des Modells. Man sollte sich immer fragen, ob die Eigenschaft, die man einem anderen zuschreibt, (a) etwas mit dem zu tun hat, was man an sich selbst besonders gut findet und (b), ob man beim anderen nicht die entwertende Übertreibung anstatt das neutrale GegenstĂŒck erkennt.

In diesem Video können Sie noch einmal die Konstruktion des Wertequadrats nachvollziehen.

 

Das Bild oben ist ĂŒbrigens ein Screenshot aus der App „Wertequadrat“ (iOS, Android). Hier können Sie etwas ĂŒber das Modell erfahren und sich das passende Wertequadrat aus ĂŒber 70 Grundeigenschaften von „abwartend“ bis „zuverlĂ€ssig“ zusammenbasteln. Außerdem lĂ€sst sich  noch festlegen, wie stark die AusprĂ€gung der Eigenschaft sein soll. Trainer und Coaches finden also eine Menge Beispiele fĂŒr den praktischen Einsatz.

Die Originalbeschreibung des Modells finden Sie ĂŒbrigens in dem Buch Miteinander reden 2: Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung von Friedemann Schulz von Thun. Die BĂŒcher dieser Reihe lohnen allemal.

 

 

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Markdown fĂŒr WordPress

Ich musste direkt noch einmal nachschauen. Und tatsĂ€chlich, Anfang 2004 startete ich mein erstes Blog mit dem Namen „Interessante Zeiten.“ Das große Vorbild war damals der Schockwellenreiter, der ĂŒbrigens nach nunmehr zwanzig Jahren immer noch seine Kreise zieht. Damals war die gĂ€ngige Software Movable Type, danach kam WordPress, von da an bis heute der Platzhirsch unter den Blogprogrammen.

In all der Zeit habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich auf möglichst effiziente Weise meine Texte in die Öffentlichkeit bekomme. Klar hatte WordPress immer den internen Editor, aber ich bin nie so ganz glĂŒcklich damit geworden. Eine Zeitlang verwendete ich den Windows Live Writer. Aber auch dieser war nicht das Gelbe von Ei, er nervte immer mal wieder durch InstabilitĂ€ten.

Letzter Stand der Dinge war fĂŒr mich dann der Einsatz von Markdown, zuerst mit WriteMonkey, zuletzt und bis heute mit Typora. Das funktioniert ganz einfach: Text geschrieben, alles markiert, Markiertes als HTML kopieren und Kopiertes im WordPress-Editor einsetzen. Das war es. Funktioniert prima.

In der Zwischenzeit setzt WordPress beim Verfassen der Texte auf „Gutenberg“. Aus meiner Sicht handelt es sich hier weniger um einen Editor als vielmehr eine Art Satzprogramm wie man es aus dem Desktop-Publishing kennt (das Notizprogramm Notion macht es Ă€hnlich). Gutenberg ist imho ohne grĂŒndliches Einarbeiten nicht zu benutzen. Außerdem habe ich den Eindruck, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Deshalb werde ich wohl bei Markdown bleiben.

Es stellt sich nun fast zwangslÀufig die Frage, ob man Gutenberg nicht intern durch einen Markdown-Editor ersetzen kann. Ich habe ein wenig recherchiert und tatsÀchlich gibt es solche Plugins. Hier meine Liste ohne Wertung:

Man kann natĂŒrlich auch den Markdown-Editor von Jetpack verwenden, wenn man denn ĂŒberhaupt Jetpack verwenden will. Ich habe aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden gewisse Bedenken.

Auf Herz und Nieren geprĂŒft habe ich die o.a. Plugins noch nicht. Die Philosophien hinter den Programmen sind höchst unterschiedlich. Bei manchen handelt es sich um komplette Editoren, die Gutenberg ersetzen, manche importieren Markdown-Texte lediglich. Auf den ersten Blick erscheinen mir WP Markdown Editor und WP Githuber ganz interessant.

Mal sehen. Vielleicht bleibe ich auch bei meinem gewohnten Workflow. Ein bisschen umstÀndlich vielleicht, aber mittlerweile hervorragend eingespielt.

BTW/1: Es lohnt sich, Markdown nÀher anzuschauen. Die markdown.de | Markdown Syntax-Dokumentation ist sicher ein guter Einstiegspunkt.

BTW/2: Momentan arbeite ich an einer Neuveröffentlichung (Relaunch sagt die Fachfrau dazu) meines Blogs Interessante Zeiten. Der Untertitel lautet: Gedanken zu Gott und der Welt. Der Untertitel ist Programm. Stay tuned!

 

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Buch: Microsoft Teams – Die verstĂ€ndliche Anleitung

Wenn ich gefragt werde, worin ich den Hauptunterschied zwischen den ewigen Konkurrenten Apple und Microsoft sehe, dann antworte ich gerne: In der Anwendung der 80/20 Regel. Was heißt das fĂŒr mich als Anwender von Computerprogrammen?

In der Regel nutzt der Wald-und-Wiesen-Anwender 20% der Funktionen, um 80% der Aufgaben zu erledigen. Hierin liegt meines Erachtens der Erfolg von Apple begrĂŒndet. Dort konzentriert man sich auf ebendiese 20% und macht diese Funktionen fĂŒr den User in der Bedienung so einfach wie möglich. Ganz anders Microsoft. dort versucht man, 100% des Funktionsumfangs anzubieten. Leider wĂ€chst damit auch die KomplexitĂ€t (oder besser: Kompliziertheit?) der Bedienung ins Bodenlose. Man braucht dann halt 80% der Funktionen, um auch noch die letzten 20% der Anforderungen abdecken zu können.

Auch wenn ich ein MacBook mein Eigen nenne, bevorzuge ich dennoch Windows und die dazugehörigen Programme. Denn ich finde es grundsĂ€tzlich gut, dass sie den „grĂ¶ĂŸtmöglichen“ Funktionsumfang bieten. Der Preis dafĂŒr ist allerdings nicht zu unterschĂ€tzen: Man muss sich einarbeiten.

Wie ich aus meinen vielen Workshops weiß, wird das in vielen Firmen nicht so gesehen. Oft wird den Mitarbeiter:innen ein Programm vor die Nase gesetzt mit der Maßgabe „Schau selbst, wie Du damit klar kommst“. Das fĂŒhrt dazu, dass viele das Potenzial der Anwendungen, fĂŒr die teure LizenzgebĂŒhren anfallen, nicht ausreichend ausschöpfen. MS Outlook ist ein typisches Beispiel fĂŒr suboptimale Anwendung infolge unzureichender Kenntnisse in der Bedienung.

Nun also MS Teams.

Aus gegebenem Anlass, wie es so schön heißt, muss ich mich derzeit etwas intensiver mit MS Teams befassen. Und wie zu erwarten, ist auch bei diesem MS-Programm die Bedienung alles andere als trivial. Zwar bietet Microsoft durchaus Websites an, auf denen man sich eingehend informieren kann. Allerdings sind sie in Internet verteilt wie Kraut und RĂŒben, man muss sie mĂŒhselig fĂŒr seine Zwecke zusammensuchen. Schon das ist ein erheblicher Aufwand.
Wie viele andere User bevorzuge ich daher zur Einarbeitung das gedruckte Buch. Nicole Enders hat eines geschrieben:

Microsoft Teams – Die verstĂ€ndliche Anleitung (Amazon-Link).

„VerstĂ€ndlich“ und „Anleitung“, der Untertitel ist Programm. TatsĂ€chlich ist das Buch gedacht fĂŒr Menschen, die zum ersten Mal mit Microsoft Teams konfrontiert sind bzw. denen es ohne entsprechende EinfĂŒhrung vor die Nase gesetzt wurde (s.o).

ZunĂ€chst erfahren die Leser:innen, was sie mit Teams ĂŒberhaupt anfangen können. Manchen erscheint das banal, doch erleichtert es die spĂ€tere Arbeit erheblich, wenn man den Sinn und Zweck einer Anwendung verstanden hat. Aus diesem Grund halte ich die Beantwortung der Fragen „Wozu dieses Programm und was kann ich damit machen?“ hilfreich gerade fĂŒr die Menschen, die nicht computeraffin durchs Leben gehen. Es gibt so gar einen eigenen Abschnitt zu den Faktoren, in dem kompakt die Erfolgsfaktoren fĂŒr Teamarbeit behandelt werden.

Danach geht es ins Eingemachte. Systematisch werden die Funktionsbereiche von Teams besprochen:

Chat und Telefonie

Hier erfahren Sie, wie Sie mit einem oder mehreren Kolleg:innen chatten können und wie Sie diese Chats verwalten.

Gruppenchat und Teamraum:

Dieses Kapitel ist dem Einrichten und der Zusammenarbeit von Teams gewidmet. Sie erfahren, wie Sie gemeinsam an Dokumenten arbeiten und ein Wiki anlegen. Ganz wichtig (gerade fĂŒr mich!) ist auch die Einbindung externer Mitarbeiter:innen, schließlich arbeiten Sie ja auch mit Menschen außerhalb Ihrer Organisation, wie Kunden und Lieferanten zusammen. Auch hier finden Sie eine Abschnitt ĂŒber den richtigen Benimm im Teamraum.

Gemeinsames Arbeiten an Aufgaben:

Wenn Sie und Ihre Team die gemeinsamen Aufgaben ĂŒber ein Taskboard organisieren, hier wird Ihnen erklĂ€rt, wie Sie das innerhalt von MS Teams bewerkstelligen können.

KanÀle und Tags

Hier zeigt Ihnen die Autorin, wie Sie Ihre Teamarbeit mit KanĂ€len und Tags strukturieren können. Sie lernen, was KanĂ€le und Tags sind, wofĂŒr sie dienen und wie man sie einrichtet und verwaltet.

Online-Besprechungen

Ich ĂŒbertreibe wohl nicht, wenn ich behaupte, dass in diesen pandemischen Tagen die Funktion der online-Besprechungen die grĂ¶ĂŸte Aufmerksamkeit bekommt. Zoom ist in aller Munde und so war Microsoft gezwungen, bei der Besprechungsfunktion von Teams ordentlich nachzulegen. In diesem Kapitel bekommen Sie alle nötigen Informationen, damit Sie sicher online-Besprechungen abhalten können.

Es gibt noch weitere Kapitel, die ĂŒber eine EinfĂŒhrung schon deutlich hinaus gehen, so erhalten Sie eine Praxistipps, Hinweise zu GeschĂ€ftsprozessen. Eigene Abschnitte widmen sich dem Einsatz von Teams in besonderen Kontexten wie im Privatbereich oder im Bildungssektor. Auch die gemeinsame Anwendung mit anderen Programmen der Office-Familie wird besprochen.

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Die verstĂ€ndliche Sprache, die mehrfarbige Struktur und der reichliche Einsatz von Bildern machen es zum nĂŒtzlichen Leitfaden fĂŒr Einsteiger:innen in MS Teams. Man muss es nicht von Anfang bis Ende lesen, sondern kann sich auch die Kapitel zu den Themen herauspicken, bei denen man KlĂ€rungsbedarf hat. Interessant finde ich, dass die Autorin auch allgemeine Hinweise zur Teamarbeit einstreut. Gerade bei der Anwendung von online-Tools macht es Sinn, sich immer wieder die Erfolgsfaktoren fĂŒr Teams in Erinnerung zu rufen.

Wie gesagt, ein Buch fĂŒr Einsteiger:innen, aber fĂŒr diese Zielgruppe von großem Nutzen.

Sollten Sie bereits Experte/in fĂŒr MS Teams sein, dann gibt es anderes Lesefutter aus dem gleichen Haus: Microsoft Teams: Planung, Change Management, Deployment von Markus Widl. Allerdings habe ich dieses Buch nicht gelesen, wie gesagt, es richtet sich an Experten.

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rheinwerk-Verlag als Rezensionsexemplar zur VerfĂŒgung gestellt. Vielen Dank dafĂŒr.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die BĂŒcher, die mir gut gefallen, bespreche ich, ĂŒber die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich kein Literaturpapst.

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Buch: Meine neue Freiheit 60+

In meinen Workshops zu Arbeits- und Selbstorganisation lĂ€sst sich meistens eine Diskussion ĂŒber Sinn und Unsinn von Zielen nicht vermeiden. Ich mache dann aus meinem Herzen keine Mördergrube und bekenne öffentlich, dass ich dazu ein, sagen wir einmal, ambivalentes VerhĂ€ltnis habe.

Ein Grund fĂŒr meine skeptische Sichtweise liegt in den verschiedenen Lebensabschnitten, die wir alle durchlaufen dĂŒrfen. Nun gibt es sicher operative Ziele wie der nĂ€chste Urlaub oder der Kauf einer Eigentumswohnung. Aber die Frage nach dem Sinn des Lebens wird mit zwanzig sicher anders beantwortet als mit siebzig.

Oft erzĂ€hle ich meinen Teilnehmer:innen, dass ich es fĂŒr mich am Horizont öfters blinkt und frage sie dann, ob sie wĂŒssten, was das sei. Auf meine Antwort „das Werkzeug des Sensenmanns“ folgt dann oft verlegenes Schweigen.

Aber so ist das nun einmal. Irgendwann kommt die Zeit, wo einem die Endlichkeit bewusst wird und spÀtestens mit 60 stellen sich viele die Frage, was sie in den rund zwanzig Jahren aktiver Restzeit noch tun könnten (oder auch lassen sollten).

„Wie aktives und erfĂŒlltes Älterwerden gelingen kann“, will uns Senioren die Gisela Gehrmann in ihrem Buch Meine neue Freiheit 60+ zeigen. Was kommt, wenn man die Kröte des 60. Geburtstags erst einmal geschluckt hat? Was hilft dabei, diese Kröte auch zu verdauen?

Ein vielzitierte Weisheit lautet:

Alt werden will jede(r), Alt sein hingegen niemand.

Nun kommt es sehr darauf an, wie das Alt sein gestaltet wird. Wie so oft gilt auch hier der Grundsatz der Stoa, dass es nicht die Dinge selbst sind, die uns beunruhigen, sondern die Art und Weise, wie wir darĂŒber denken. Laut der Autorin sollten wir nicht so sehr darĂŒber sinnieren, was in unserem Leben alles nicht funktioniert hat. Vielmehr besteht der erste Schritt zu einem erfĂŒllten Alter darin, auszuloten, was noch alles möglich ist.

In dem Kapitel „Mein Alter neu gestalten“ gibt sie einige praktische Hinweise zur Gestaltung, wie Ehrenamt, Senioren-WG, Mini-SelbststĂ€ndigkeit oder auch das Leben als Single.

Einige Abschnitte sind den VerÀnderungen im und durch das Alter gewidmet und die tatsÀchlich irritierend sein können:

  • Wie steht es um das GefĂŒhlsleben? Geht das ĂŒberhaupt noch, Verliebt sein oder Sex im Alter? Darf man das?
  • VerĂ€ndert sich das Gehirn? Und wenn ja, wie? Wie ist das mit der Vergesslichkeit? Kann ich mein Gehirn fit halten?
  • Welche Körpersignale gibt es und wie kann ich sie deuten?
    (Hier habe ich endlich gelernt, warum mir immer wieder die Nase tropft).

Irgendwann geschieht es immer hĂ€ufiger, dass man hört, der Freund sein an diesem erkrankt, die Freundin an jenem verstorben. Dann spĂ€testens merkt man, die EinschlĂ€ge kommen immer nĂ€her. Und dann taucht es auf, das Bewusstsein fĂŒr die eigene VergĂ€nglichkeit. SpĂ€testens dann. Auch darum drĂŒckt sich das Buch nicht. Wie können wir mit der Angst vor dem Sterben umgehen? Wir erfahren, welche Aufgaben und welche Funktion Hospiz und Palliativmedizin einnehmen.

Wir, die wir von den JĂŒngeren etwas despektierlich mit dem Wort „Boomer“ tituliert werden, sind vermutlich die erste Generation in einer Sandwichposition. Will sagen, wir haben nicht nur Kinder und Enkelkinder, sondern mitunter auch hochbetagte Eltern, um die wir uns kĂŒmmern mĂŒssen wollen. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn eine beginnende oder fortgeschrittene Demenz das VerhĂ€ltnis beeintrĂ€chtigt. Auch hier geht die Autorin auf alltĂ€gliche Probleme ein, die immer wieder auftreten. Was, wenn der Vater den FĂŒhrerschein nicht abgeben möchte oder die Mutter keine Vorsorgevollmacht ausstellen will? Welchen Entscheidungen muss man sich eventuell stellen? Soll (muss?) der Vater oder die Mutter ins Pflegeheim?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist wichtig mit diesen Problemen auseinanderzusetzen. Allerdings glaube ich, dass dies eher den Zeitabschnitt 50+ betrifft. Die Angehörigen der Zielgruppe des Buches dĂŒrften mit 60+ diese Entscheidungen bereits frĂŒher, so oder so, getroffen haben.

In dem Buch werden viele Aspekte abgedeckt, die Menschen betreffen, wenn sie die sechzig ĂŒberschreiten. Das ist die StĂ€rke des Buchs, aber auch seine SchwĂ€che. Es wird vieles behandelt, wenn auch nur an der OberflĂ€che. Allerdings steht fĂŒr die tiefergehende Recherche ein umfangreiches Verzeichnis mit Links zu entsprechenden Websites zur VerfĂŒgung.

Wenn Sie eine EinfĂŒhrung in das Thema Altern und Älter werden suchen und dabei eine leicht verstĂ€ndliche unterhaltsame Sprache bevorzugen, dann dĂŒrfte das Buch genau das richtige fĂŒr Sie sein. Es eignet sich wunderbar als Übersicht und als Ausgangspunkt fĂŒr die weitere tiefer gehende BeschĂ€ftigung mit dem Thema.

Gisela Gehrmann:
Meine neue Freiheit 60+: Wie aktives und erfĂŒlltes Älterwerden gelingen kann.
(Link zu Amazon)

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom herbig Verlag als Rezensionsexemplar zur VerfĂŒgung gestellt. Vielen Dank dafĂŒr.

BTW: Ich freue mich, wenn ich ab und zu ein Buch zum Rezensieren geschickt bekomme. Die BĂŒcher, die mir gut gefallen, bespreche ich, ĂŒber die anderen schweige ich mich aus. Ich habe keinen Gefallen an Verrissen, schließlich bin ich kein Literaturpapst.

 

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In eigener Sache: Das ToolBlog macht Pause

Wie die Leser:innen vielleicht schon bemerkt haben, ist in den letzten Wochen die Frequenz der Veröffentlichen auf meinem ToolBlog kontinuierlich zurĂŒckgegangen. Ich möchte mich dafĂŒr entschuldigen und gerne erklĂ€ren, warum das so ist.

Immer hĂ€ufiger ereilt mich die berĂŒchtigte Schreibblockade und mir fĂ€llt es zunehmend schwer, mir die Zeit und Muße zu nehmen um einen Beitrag zu schreiben. Das ist eigentlich erstaunlich, denn Zeit wĂ€re genug da. Die DurchfĂŒhrung von Workshops wurde von den Unternehmen aufgrund der Pandemie stark reduziert und uns Organisationsberatern und Trainerinnen geht es da in etwa so wie den KĂŒnstlern (…aber das ist wieder eine andere Baustelle).

Obwohl ich also genĂŒgend Zeit hĂ€tte, Artikel zu verfassen, muss ich mich dazu regelrecht ĂŒberwinden. Offensichtlich schlĂ€gt mir die derzeitige Situation und Nachrichtenlage mehr aufs GemĂŒt als ich mir zugestehen möchte. Momentan ist mir einfach nicht nach Schreiben zumute. Stattdessen stecke ich meine Zeit und Energie lieber in andere Projekte.

So arbeite ich gerade daran, meinen populĂ€ren Workshop ĂŒber Aufgabenorganisation und Zeitmanagement online anzubieten. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, geben Sie mir doch bitte Bescheid, ich halte Sie dann auf dem Laufenden. Auch andere Themen wie „Problemlösungsmethoden“ oder „Umgang mit Psychischen Belastungen am Arbeitsplatz“ befinden sich in der Planung. Und ja, Sprintseminare halte ich nach wie vor und sie können gebucht werden.

Noch andere PlÀne?

Nun ja, was in diesen Tagen (fast) Alle versuchen. Ich bemĂŒhe mich, gesund zu bleiben und die Dinge tun, die mir wichtig, aber bisher zu kurz gekommen sind: Lesen, Nachdenken, Meditieren, Gitarre lernen, Sprachen ĂŒben u.a. Und vor allem meine Enkeltochter bespaßen, die uns allen sehr viel Freude macht.

Abgeschrieben ist das Bloggen allerdings noch nicht. Oder sehr frei mit Marc Aurel gesprochen:

Entweder es Àndern sich die Zeiten oder man Àndert sich mit der Zeit.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mich irgendwann wieder die Schreiblust ĂŒberfĂ€llt, vielleicht im ToolBlog, vielleicht in anderer Form oder in einem anderen Blog, ich werde Sie es wissen lassen.

Mich wĂŒrde sehr freuen, wenn wir in Kontakt blieben, vielleicht auch ĂŒber Twitter (ToolBlog by (@stlist).

Dankeschön, Ihnen allen!

 

Bildquelle: Klick auf das Bild.

 

 

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Digitale Whiteboards – Eine Übersicht

In letzter Zeit bekomme ich immer wieder Anfragen, ob ich meine Sprintseminare auch online durchfĂŒhre. Insbesondere das Sprintseminar zum Thema Zeitmanagement wird immer wieder nachgefragt. Ob die vermehrte Arbeit von zuhause aus und die damit verbundene Notwendigkeit zur Selbstorganisation der Grund dafĂŒr ist? Ich weiß es nicht, aber es spricht einiges dafĂŒr.

Bis auf einige wenige Gelegenheiten habe ich meine Workshops noch nicht online durchgefĂŒhrt, aber aufgrund der Anfragen denke ich ernsthaft darĂŒber nach. Momentan suche ich gerade Werkzeuge zusammen, die mich bei der AusfĂŒhrung des Vorhabens unterstĂŒtzen können.

Unter anderem habe ich ein wenig zu digitalen Whiteboards recherchiert. Die Ergebnisse waren recht interessant und ich möchte sie der verehrten Leserschaft auf keinen Fall vorenthalten. Es gibt eine FĂŒlle ansprechender Lösungen, momentan bin ich dabei eine Sichtung vorzunehmen. Aus diesem Grund kann ich noch gar nicht sagen, fĂŒr welche App ich mich letztendlich entscheiden werde. Vielleicht kann mir ja auch der eine Leser oder die andere Leserin noch einen wertvollen Hinweis geben.

Hier die Liste der Apps, auf die ich bei der Recherche gestoßen bin:

Amazing Online Whiteboard with Collaboration and its FREE!

 

  • NoteBookCast
    Eine kostenlose Whiteboard-App fĂŒr alle gĂ€ngigen Webbrowser und GerĂ€te, auf denen diese Browser laufen.
  • Whiteboard Fox – Simple Online Whiteboard
    Die Betonung bei diesem Programm liegt auf „simple“. Aber genau aus diesem Grund hat mich diese App sofort angesprungen. Weniger ist sehr oft mehr.
    Auch hier ein kleines Video dazu:
WhiteboardFox Demonstration Version 2 HD

 

IdeaBoardz walkthrough

 

NatĂŒrlich gibt es auch Whiteboardlösungen zum Herunterladen und Installieren. Microsoft hat im Rahmen seines Office 365 so ein Programm kostenlos im Angebot Microsoft Whiteboard – Ihre digitale Online-Whiteboard-App. Aber andere MĂŒtter Unternehmen haben auch schöne Programme. Diese hier zum Beispiel:

Andere Möglichkeiten, wie Sie ein Whiteboard fĂŒr das online-Lernen einsetzen können, zeigt Ihnen der Artikel 10 online whiteboard options for remote learning von Matt Miller. Hier erfahren Sie u.a., wie man auch mit PowerPoint die Arbeit am Whiteboard simulieren kann. Auch der Aufnahme realer Whiteboard-Sequenzen ist ein Abschnitt gewidmet.

 

BTW: Wenn auch Sie an einem Sprint-Webinar zum „Zeitmanagement“, aber auch an anderen Themen interessiert sind, lassen Sie mich es wissen. Das motiviert mich ungemein!

Ich halte Sie dann auch gerne ĂŒber den Stand der Dinge auf dem Laufenden!

 

Bildquelle: Klick auf das Bild.

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