Archiv des Autors: Stephan List

Wie Sie richtig Notizen machen: 10 Prinzipien

Nach wie vor bin ich ein Freund handschriftlicher Notizen. Ich sammle sie in einem linierten Notizbuch der GrĂ¶ĂŸe DIN A 5 und sichte meine Aufschriebe einmal pro Woche wĂ€hrend des Weekly Reviews.

Wie man Notizen schreibt und verwaltet, dazu gibt es Artikel und Literatur wie Sand am Meer. Geben Sie auf diesem Bildschirm oben rechts in das Suchfeld nur mal das Stichwort „Notiz“ ein. FĂŒr mich der Maßstab bez. Tipps fĂŒr Notizen ist immer noch Die Megaseite ĂŒber das Notizen machen.

Nun wurde mir ein Artikel von Tiago Forte in den Posteingang gespĂŒlt, der sich auch diesem Thema widmet: How To Take Smart Notes: 10 Principles to Revolutionize Your Note-Taking and Writing. Tiago hat das bekannte (aber von mir nie verstandene) Zettelkastenprinzip von Nicklas Luhmann analysiert und leitet daraus diese Prinzipien ab.

  1. Schreiben ist nicht das Ergebnis des Denkens, sondern das Medium,
    durch das Denken stattfindet
  2. Tun Sie so, als ob allein das Schreiben zÀhlt
  3. Niemand beginnt etwas total von Anfang an
  4. Werkzeuge und Techniken sind nur so gut wie der Arbeitsablauf
  5. Standardisierung ermöglicht KreativitÀt
  6. Unsere Arbeit wird nur besser, wenn wir stÀndig hochwertiges Feedback einholen
  7. Arbeiten Sie an mehreren gleichzeitigen Projekten (!)
  8. Organisieren Sie Ihre Notizen nach Kontext, nicht nach Thema
  9. Folgen Sie immer dem interessantesten Pfad
  10. Halten Sie widersprĂŒchliche Ideen fest

Wenn sich Ihnen bei dem einen oder anderen Prinzip die Nackenhaare strĂ€uben, dann sind Sie nicht allein. Mir ging es zum Beispiel bei Nummer 7 so. Tiago liefert daher zu jedem einzelnen Prinzip eine ausfĂŒhrliche ErklĂ€rung. Ob Ihnen diese einleuchtet, ist dann wieder eine andere Sache.

Er ist natĂŒrlich nicht der Einzige, der sich mit Notizen beschĂ€ftigt. Hier noch einige FundstĂŒcke mehr, die ich der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten will:

Fortsetzung folgt…

Bild von Pexels auf Pixabay.

 

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Kurznachrichten: 3-D-Druck, Videos, W-Fragen, Ablage, Achtsamkeit, Job-Hopping

Pappe und 3D-Druck

Papieringenieurwesen habe ich zwar einmal studiert, ĂŒbe aber den Beruf des Papiermachers schon seit 1991 nicht mehr aus. Dennoch bin ich natĂŒrlich nach wie vor sehr interessiert an allem, was mit Papier zu tun hat. Dass man diesen altehrwĂŒrdigen Werkstoff hervorragend mit neuen Technologien verbinden kann, zeigt XYZAidan in seinem Video Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!:

Recycle Cardboard into Anything with 3D Printing!

Wie Sie Videos auf dem iPhone bearbeiten

Ich gestehe, die Videofunktionn auf meinem iPhone benutze ich relativ selten. Meist bin ich von dem Ergebnis enttÀuscht, denn die Meeresbrandung wirkt in echt eben doch anders als auf dem Bildschirm des Smartphones. Allerdings habe ich bislang auch noch nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Videos nachtrÀglich zu editieren. Wie das geht, können Sie in dem Artikel von Jackie Dove nachlesen: How to Edit Videos on Your iPhone or iPad.

Wie Sie relevanten Content produzieren: Das W-Fragen-Tool

Vielleicht hat es manche(r) LeserIn schon geahnt: Ich habe mich noch nie sonderlich um Keywords, die systematische Contentproduktion u.Ă€. gekĂŒmmert. Ich schreibe einfach so. Falls Sie Ihre Website professioneller als ich betreiben möchten, dann ist vielleicht das W-Fragen-Tool das richtige Werkzeug fĂŒr Sie. Laut den Machern erhalten Sie damit „clevere Wortkombinationen fĂŒr ansprechende Inhalte und damit fĂŒr optimierte Texte“. Sehen Sie es mir nach, ich bleibe bei meinem suboptimalen Schreibstil.

Wie Sie Ihre Dokumente ablegen

Die Ablage von Dokumenten ist eine Wissenschaft fĂŒr sich. Das gilt sowohl fĂŒr analoge als auch fĂŒr digitale Dateien. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass sich die gĂ€ngigen Programme immer (noch) an den Strukturen herkömmlicher BĂŒros orientieren. Auch im virtuellen Bereich gibt es Ordner, Mappen und dergleichen. Brooks Duncan stellt uns in The Most Effective Way of Organizing Your Files and Folders eine ausgeklĂŒgelte Ablagestrategie vor.

Was bringt Achtsamkeit wirklich?

Auch die „Achtsamkeit“ folgt der ĂŒblichen Lebensdauerkurve. Nachdem sich der grĂ¶ĂŸte Hype gelegt hat, mehren sich die Stimmen, die der Achtsamkeit kritisch gegenĂŒber stehen. Nora Scharelka stellt diesen Ansatz in ihrem Artikel Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit zumindest wieder auf den Boden der RealitĂ€t. Ich selbst ĂŒbe mich seit mehr als zehn Jahren in Achtsamkeitsmeditation, bin aber weit davon entfernt, in ihr ein Allheilmittel zur Rettung der Welt zu sehen. In diesem Zusammenhang kann ich nur wĂ€rmstens das Buch von Ronald Purser empfehlen: McMindfulness: How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality.

Die verdeckten Kosten des „Job-Hoppings“

Ab und zu die Nase in den Wind zu stecken und den Arbeitsmarkt zu beobachten, ist sicher von Vorteil. Sich regen bringt Segen und eine VerÀnderung kann sicher nicht schaden. Allerdings gibt es auch Zeitgenossen, die ggf. die Gunst der Konjunktur nutzen und schon nach kurzer Zeit die Stelle wechseln: Job-Hopper eben. Doch diese Vorgehensweise hat auch ihren Preis, wie 8 Hidden Costs of Job Hopping zeigt. Ein Kommilitone von mir durfte diese Erfahrungen machen. Als die Zeiten schlechter wurden, stand ihm sein Ruf als Job-Hopper bei der Jobsuche sehr im Wege.

 

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RIP Lyle Mays

Ich war und bin immer noch ein großer Fan von Pat Metheny und seiner Musik. Der große Erfolg der Pat Metheny Group wĂ€re sicher ohne den kongenialen WeggefĂ€hrten und MitgrĂŒnder Lyle Mays kaum denkbar.

Lyle Mays starb am 19. Februar nach langer Krankheit. RIP.

Lyle Mays arbeitete gegen Ende seines Lebens in der Software-Industrie. Daher an dieser Stelle ein Auftritt auf der TEDxCaltech:  Lyle Mays and Friends.

TEDxCaltech – Lyle Mays and Friends

 

 

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Ein Werkzeug fĂŒr vernetztes Denken: Roam

Schon immer haben mich Programme interessiert, die das Denken im allgemeinen und das vernetzte Denken (gibt es eigentlich ein anderes?) im besonderen unterstĂŒtzen. Daher meine Vorliebe fĂŒr Programme zu Mind-Mapping, Concept-Mapping und andere Methoden dieser Art.

Nun bin ich wieder ĂŒber eine solche Anwendung gestolpert. Sie heißt Roam und ist ein

Note-taking tool fĂŒr networked thought.

Offensichtlich kann man Notizen anlegen und diese durch clevere Verlinkung miteinander vernetzen. Das Programm lĂ€sst sich ĂŒber den Browser steuern, man muss sich auf der entsprechenden Website registrieren. Es gibt also nicht herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner zu installieren.

Ich steige noch nicht so richtig durch, wie Roam funktioniert, die Philosophie dahinter ist mir noch nicht klar. Aber es gibt eine Menge ErklĂ€rvideos zum Beispiel fĂŒr den Einsatz von Roam in der Aufgabenorganisation

Task Management in Roam

 

oder fĂŒr Luhmanns Zettelkastenmethode („Zettlekasting“):

 

Wer so wie ich Text den bewegten Bildern vorzieht, fĂŒr den gibt es eine EinfĂŒhrung, natĂŒrlich mit Roam verfasst.

Über seine Verwendung von Roam hat Nat Eliason einen Erfahrungsbericht geschrieben: Roam: Why I Love It and How I Use It. In diesem ausfĂŒhrlichen Beitrag stellt er vor:

  • Warum er Roam benutzt
  • Wie er es als „Zweithirn“ verwendet
  • Wie das Programm seine ProduktivitĂ€t unterstĂŒtzt

Hauptaugenmerk legt Nat auf den Einsatz als CRM-System, ein Gebiet, das fĂŒr mich nicht so wichtig ist, aber vielleicht die eine Leserin oder den anderen Leser interessiert.

Was mich bei diesen Programmen immer stört ist, dass ich letztendlich nicht die Kontrolle ĂŒber meine Daten habe. Ich meine das gar nicht einmal im Sinne des Datenschutz. Aber was passiert, wenn Roam irgendwann mal wieder vom Netz genommen wird? Wohin kommen dann meine sorgfĂ€ltig gehegten und gepflegten Notizen? Und falls ich sie sichern kann, habe ich dann anderweitig Zugriff um sie auf dem Desktop weiter zu verwenden?

WĂ€re ja nicht das erste Mal (Gruß an Google)…

 

Nachtrag (17. 2. 2020)

Auch Anne-Laure Le Cunff hat sich in einem ausfĂŒhrlichen Artikel mit Roam beschĂ€ftigt: How to use Roam Research: a tool for metacognition. Sie erklĂ€rt, welcher Philosophie Roam folgt und das ist ja fĂŒr einen Newbie schon mal die halbe Miete.

 

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Tools fĂŒr die intensive Bahnbenutzung

Ein Kunde von mir hat uns Trainer, Coaches und Berater einmal spöttisch als Nachfahren der Gaukler und Wanderprediger bezeichnet. Man kann trefflich darĂŒber streiten, was an dieser Aussage gerechtfertigt ist, aber bezĂŒglich der ReisetĂ€tigkeit trifft sie ins Schwarze.

Mein Freund und Kollege Jan Fischbach, mit dem ich hin und wieder gemeinsam auftrete, ist einer der Fachleute, wenn es um agile Methode und/oder Scrum geht. Als solcher ist er permanent auf Achse und nutzt fĂŒr seine Reisen fast ausschließlich die Deutsche Bahn. Ich bewundere immer wieder, mit welcher Gelassenheit er die MĂ€tzchen dieses großen Transportunternehmens ertrĂ€gt. Er lĂ€sst sich in keinster Weise durch VerspĂ€tungen, ZugausfĂ€lle oder Änderungen der Wagenreihung seine gute Laune verderben.

Vielleicht liegt es an den Tools, die er fĂŒr das Bahnreisen benutzt. FĂŒr die Leserinnen und Leser beschreibt er in diesem Gastartikel, mit welchen Werkzeugen er die vielen Reisen organisiert und sicherstellt, auch unterwegs nicht aufgeschmissen zu sein, wenn es mal zu „Störungen im Betriebsablauf“ kommt.

… Und hier seine Tipps:

Ich lege pro Jahr mehr als 45.000 km mit der Bahn zurĂŒck. Da kann man schon einiges erleben. Bitte kein Bahn-Bashing an dieser Stelle. Das System Bahn mit seinem Netz und den verschiedenen Beteiligten ist komplex. Und Infrastruktur kann man nicht in kurzer Zeit austauschen. Aber man kann sich vorbereiten. Daher will ich an dieser Stelle vorstellen, welche Dinge mich begleiten.

 

Zur Planung und wĂ€hrend der Fahrt sind die Reiseauskunft und der DB Navigator unverzichtbar. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, die BahnCard in der App zu zeigen. Da muss ich nicht in meiner Tasche danach kramen. Der DB Navigator bietet auch den Ticketverkauf in vielen VerkehrsverbĂŒnden an. Falls Sie fĂŒr Ihre Spesenabrechnung einen Kaufbeleg brauchen, können Sie den eigenstĂ€ndig mit richtiger Rechnungsadresse ĂŒber die Auftragssuche erzeugen.

Wissen Sie wie viele Kilometer Sie mit der Bahn zurĂŒcklegen? FrĂŒher gab es eine Software, mit der man die Trassenpreise ermitteln konnte. DafĂŒr gibt es nun eine eigene Webseite bei der Bahn, den Trassenfinder. Dort kann man die Strecke anzeigen lassen und erfĂ€hrt auch die LĂ€nge. Falls Sie bestimmte Bahnhöfe hĂ€ufiger nutzen, können Sie sich die AbkĂŒrzung der Betriebsstelle merken.

Wenn es beim Umsteigen knapp wird, ist es gut zu wissen, ob die Gleise beim nĂ€chsten Umstieg am selben Bahnsteig liegen oder nicht. Dies erfĂ€hrt man in der Bahnhofssuche. FĂŒr die grĂ¶ĂŸeren Bahnhöfe gibt es eine PDF-Datei mit dem Lageplan, z. B. fĂŒr den Berliner Hbf. Einige davon habe ich schon auf meinem Mobiltelefon gespeichert. Falls Sie dort keinen Plan finden, können Sie Ihr GlĂŒck bei openrailwaymap versuchen. Manchmal werden dort auch die Gleisnummern angezeigt.

Ist mein Zug pĂŒnktlich? Zum Einen gibt es die Informationen zum Zug und zur Abfahrt/Ankunft im DB Navigator. Wenn Sie den Fernverkehr ĂŒberblicken wollen, empfehle ich die unabhĂ€ngige Webseite Zugfinder. Dort können Sie einen Netzbereich auswĂ€hlen und die FernzĂŒge sehen, die dort gerade unterwegs sind. (Wenn Sie zu einem geringen Preis ein Abo abschließen, bekommen Sie eine VerspĂ€tungsprognose.) Sehr schön wird dies auch auf der unabhĂ€ngigen Webseite Zugverfolgung.com dargestellt.

Die DB Station&Service AG hat einen Dienst, der die aktuellen Abfahrten anzeigt. Diese Anzeige kennen Sie vielleicht aus einer DB Lounge. Hier brauchen Sie jetzt die AbkĂŒrzung der Betriebsstelle (s. o.). Der Bahnhof Ravensburg hat das KĂŒrzel TRB. Mit folgender URL sehen Sie die Abfahrten in Ravensburg: https://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=TRB. Eine Ă€hnliche Funktion bietet der Dienst Marudor.de von Thies Clasen. Hier wĂ€hlen Sie den Bahnhof aus und sehen zusĂ€tzliche Informationen zum Zug.

Wenn die Abfahrtstafel viele Meldungen anzeigt, wissen Sie, dass es eine Störung gibt. Eine wichtige Regel fĂŒr mich lautet dann: „Strecke machen“. Das funktioniert meistens, aber nicht immer. Dazu mĂŒssen Sie das Streckennetz und die ZuglĂ€ufe kennen. Welcher Zug bringt mich nĂ€her an mein Ziel? Auf welcher Strecke kann ich die Störung umfahren. Die Karten vom ICE- und vom EC/IC-Netz habe ich ausgedruckt und laminiert dabei. ZusĂ€tzlich habe ich mir im Reisezentrum fĂŒr 4 EUR eine Deutschlandkarte mit den Personenverkehrstrecken gekauft. Das ist die Karte, die auch in den ZĂŒgen im Einstiegsbereich hĂ€ngt.

Dann allzeit gute Fahrt!

 

Hier gibt es noch die AbkĂŒrzungen fĂŒr die grĂ¶ĂŸten Bahnhofe in Deutschland (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berlin Hauptbahnhof: BL und BLS
  • Bremen Hauptbahnhof: HB
  • Dortmund Hauptbahnhof: EDO
  • DĂŒsseldorf Hauptbahnhof: KD
  • Duisburg Hauptbahnhof: EDG
  • Essen Hauptbahnhof: EE
  • Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: FF
  • Hamburg Hauptbahnhof: AH
  • Hannover Hauptbahnhof: HH
  • Köln Hauptbahnhof: KK
  • Leipzig Hauptbahnhof: LL
  • Mannheim Hauptbahnhof: RM
  • MĂŒnchen Hauptbahnhof: MH
  • NĂŒrnberg Hauptbahnhof: NN
  • Stuttgart Hauptbahnhof: TS

Vielen Dank, lieber Jan, fĂŒr diese wertvollen Infos.

 

Und fĂŒr die, die neugierig sind und gerne hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen möchten, ein Vortrag von Daniel Kriesel: BahnMining – PĂŒnktlichkeit ist eine Zier.

36C3 – BahnMining – PĂŒnktlichkeit ist eine Zier

 

Nachtrag (13. 02. 2020)

Der Beitrag von Jan hat mich veranlasst, einmal zu recherchieren, welche Apps die Bahn selbst anbietet. Schließlich hatten die App-Macher auf der re:publica einen bemerkenswerten Auftritt: Mobility re:loaded – Inspiring innovation with #DBLabs.

Hier die Ergebnisse meiner Suche (die wichtigsten Apps hat Jan oben schon vorgestellt):

  • DB Streckenagent: Überwacht die Situation im Nahverkehr und sendet Push-Nachrichten, wenn es etwas zu melden gibt. (iOS, Android)
  • BahnBonus: Die App zum Kundenbindungsprogramm der DB. (iOS, Android)
  • DB Bahnhof live: Hier gibt es Infos zu den meisten Bahnhöfen, auch die Abfahrt- und Ankunftszeiten. Ob sie so aktuell sind wie die von Jan geschilderten Anzeigetafeln, kann ich nicht sagen. (iOS, Android)
  • DB Zug Simulator: SelbsterklĂ€rend. (iOS, Android)
  • DB Bauarbeiten: Anzeige baubedingter FahrplanĂ€nderungen. Gerade in meiner Gegend interessant, denn die SĂŒdbahn wird momentan elektrifiziert. (iOS, Android)
  • DB Barrierefrei: Reisebegleiter fĂŒr FahrgĂ€ste mit EinschrĂ€nkungen. (iOS, Android)
  • WIFI@DB Regio: Internettechnische Service App fĂŒr das regionale Streckennetz. Was sie genau tut, entzieht sich meiner Kenntnis. (iOS, Android)

Ansonsten gibt es natĂŒrlich fĂŒr viele regionale VerkehrsverbĂŒnde noch eigene Programme.

 

 

 

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Aus dem Antiquariat: Die Anleitung zur E-Mail

Eigentlich dĂŒrfte es das Werkzeug E-Mail schon lĂ€ngst nicht mehr gehen. Immer wieder haben die Internet-Auguren ihr Ende verkĂŒndet. Doch all die neuen beruflichen und privaten Instant Messenger Dienste haben der E-Mail bislang nicht den Garaus bereiten können. Totgesagte leben bekanntlich lĂ€nger und so behauptet die gute alte Elektropost nach wie vor ihr Dasein.

Gut ein Vierteljahrhundert (das sind 25 Jahre!!) ist es bereits her, dass Kaitlin Duck Sherwood einen Leitfaden fĂŒr die richtige Verwendung von E-Mails verfasst hat: A Beginner’s Guide to Effective Email.

Nun besteht der Charme dieses “uralten” Mediums durchaus darin, dass sich in den letzten Jahren im Umgang mit E-Mails nicht allzu viel geĂ€ndert hat. E-Mail ist E-Mail ist E-Mail. Wenn Sie jedoch den Leitfaden genauer unter die Lupe nehmen, dann werden Sie sich die Augen reiben, wie viel davon noch aktuell ist und wie wenig davon bis heute im GeschĂ€ftsalltag umgesetzt wird.

Sie können den Leitfaden auch auf Deutsch lesen. Thorsten Scheffner hat die Übersetzung besorgt: Der effektive Einsatz von E-Mails. Wie alt diese Übersetzung ist, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht können die Designexperten unter den Lesern anhand der Anmutung von Thorstens Website das Alter bestimmen. Ist letztendlich aber auch wurscht, denn sie ist sehr gut lesbar und Ă€ußerst informativ. Und das ist schließlich die Hauptsache.

Wenn ich Unternehmer wĂ€re, wĂŒrde ich diese Anleitung jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter in meinem Unternehmen zu lesen geben. Es wĂŒrde gewiss nicht schaden!

Bild von manfredrichter auf Pixabay.

 

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Zufrieden sein mit dem, was ist

Der geneigte Leser weiß, dass ich das Buch ĂŒber das Zeitparadox von Zimbardo und Boyd mit großen Gewinn gelesen habe. Die LektĂŒre verhalf mir zu einigen neuen Einsichten. Zwei Zeitperspektiven, die uns bei der LebensfĂŒhrung KnĂŒppel zwischen die FĂŒĂŸe werfen können, wenn sie besonders ausgeprĂ€gt sind, ist der negative Vergangenheitsbezug und die fatalistische Einstellung zur Gegenwart. Sie kennen vielleicht das entsprechende Kopfkino, das dabei ablĂ€uft:

  • Negativer Vergangenheitsbezug: Es ist alles schlecht und schmerzhaft, was ich in der Vergangenheit erlebt habe
  • Fatalistische Einstellung zur Gegenwart: Ich kann ja doch nichts tun. Ich bin den KrĂ€ften von außen hilflos ausgeliefert

Die Kombination dieser beiden Perspektiven ist besonders dazu geeignet, uns das Leben zu vermiesen.

Zimbardo und Boyd schlagen eine kleine Übung vor, mit der Betroffene ihren negativen Vergangenheitsbezug allmĂ€hlich ins Positive rĂŒcken können: Schreiben Sie am Ende eines Tages eine Liste auf mit Dingen, fĂŒr die Sie an diesem Tag dankbar sind. Eine einfache Übung die Wunder wirkt!

Ali Luke hat einen Artikel geschrieben, der in die gleiche Richtung zielt: How to Love the Life You Already Have. In seinem Beitrag gibt er einige nĂŒtzliche Hinweise, die er unter den Überschriften zusammenfasst:

  1. Genieße das, was Du hast!
  2. Konzentriere Dich auf das Positive!
  3. Lebe im Jetzt!

Nein, es geht nicht um das Schönreden von Problemen und unschönen UmstÀnden.

Es geht um die WĂŒrdigung der Ressourcen, die man besitzt und vielleicht gar nicht wertschĂ€tzt.

Denn wie heißt es in dem alten Sprichwort, das Ali zitiert?

The grass is always greener on the other side of the fence.

Other Side of the Fence

 

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Der Fluch der stÀndigen Erreichbarkeit

Dass psychische Fehlbeanspruchungen in den letzten Jahren zugenommen haben, pfeifen mittlerweile die Spatzen von den DĂ€chern. Eine Folge davon ist die Zunahme von unerwĂŒnschtem Stress, der auf Dauer sogar zu ernsten Erkrankungen fĂŒhren kann.

Als eine der einflussreichsten Fehlbelastungen nennen Experten immer wieder die zunehmende Entgrenzung von Arbeit und Privatleben. Befördert wird dies insbesondere durch die (Un-) Kultur der stĂ€ndigen Erreichbarkeit. Dadurch wird es fast unmöglich, die Arbeit nach Feierabend dort zu lassen, wo sie hingehört. An ein „Abschalten“ ist oft nicht mehr zu denken.

Das Problem der stÀndigen Erreichbarkeit sieht auch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. In ihrer Mitgliederzeitschrift Certo erschien unlÀngst der Beitrag Flexibles Arbeiten: Neun Dinge, die Sie klÀren sollten. In dem Artikel stellen die Autoren neun Fragen, mit denen Sie testen können, wie gesund Ihr Umgang mit erweiterter Erreichbarkeit ist. Die Fragen betreffen die Bereiche:

  1. Kontrolle
  2. Vorhersagbarkeit
  3. Wahrgenommene Vorteile
  4. Regelungen

Wenn Sie die dort gestellten Fragen alle mit „Ja“ beantworten können, dann umso besser. Wenn nicht, dann hilft Ihnen eine einschlĂ€gige BroschĂŒre der VBG weiter, die Sie als pdf-Datei kostenlos herunterladen können: Erweiterte Erreichbarkeit – Gut gestaltet im Betrieb.

Die BroschĂŒre besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es darum, zu verstehen, was erweiterte Erreichbarkeit ĂŒberhaupt ist und welche Auswirkungen sie auf die Gesundheit haben kann. Im zweiten Teil bekommen Sie Hinweise, wie Sie die Erreichbarkeit gesundheitsgerecht gestalten können. Besonders empfohlen wird die Erarbeitung von Maßnahmen im Rahmen eines Workshops mit den Mitarbeitern. FĂŒr mich ist es immer wieder erstaunlich, dass man auf dieses wirksame Element der Mitarbeiterbeteiligung immer wieder extra hinweisen muss. Dabei ist die DurchfĂŒhrung gar nicht so schwer. Sie finden in dem Heft sogar einen Vorschlag fĂŒr ein Drehbuch. Die Folien zum Workshop finden Sie hier.

Bedenken Sie, dass die stĂ€ndige Erreichbarkeit nur ein Belastungsfaktor von vielen ist. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass gesundheitstechnisch in Ihrem Betrieb alles im grĂŒnen Bereich ist, dann empfehle ich Ihnen eine vollstĂ€ndige GefĂ€hrdungsbeurteilung. Miriam Becker schreibt u.a. darĂŒber in ihrem Beitrag Vorsicht, Überlast!.

Wenn Sie möchten, unterstĂŒtze ich Sie sowohl beim Workshop als auch bei der GefĂ€hrdungsbeurteilung.

Ich bin schließlich nicht umsonst auch Sicherheitsingenieur. 😉

 

Bild von Mabel Amber, still incognito… auf Pixabay

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ApParade: Zeitzonen, Artikelverwaltung, Befindlichkeiten, Dateiversand, Firmennamen

Auf meinen Erkundungsreisen durch das Internet stolpere ich immer wieder ĂŒber Apps. Viele finde ich zwar durchaus interessant, allerdings liefern sie nicht immer Stoff fĂŒr einen eigenen Beitrag im ToolBlog. Trotzdem möchte ich meine Entdeckungen den Leser*innen nicht vorenthalten.

Ich möchte deshalb in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden immer mal wieder um die fĂŒnf neue Anwendungen in einer Art ApParade vorstellen. Vorstellen heißt nicht, dass die Programme von mir getestet worden sind. Ich kĂŒmmere mich auch nicht um die damit verbundene Datensicherheit. Ob Sie eine der vorgestellten Apps ausprobieren wollen, liegt also ganz bei Ihnen, das Risiko auch. Allerdings wĂŒrde ich mich ĂŒber einen Kommentar sehr freuen, wenn Sie erste Erfahrungen sammeln konnten.

Ich hoffe, die Idee findet Ihre Zustimmung. Feedback ist immer willkommen.

Und gleich geht es los:

Das Tool fĂŒr Zeitzonen: Windo (Web)

Wir können zwar nicht ĂŒberall sein, aber wir sind oft ĂŒberall vernetzt. Allerdings möchte nicht jeder unserer GesprĂ€chspartner mitten in der Nacht unseren Anruf entgegennehmen, nur weil es bei uns Mittag ist. Windo – A timezone converter hilft Ihnen durch eine ansprechende grafische Aufbereitung, mit den verschiedenen Zeitzonen besser zurecht zu kommen.

Artikel verwalten: Footnote (Chrome)

Ich kann Ihnen davon ganze Opern singen. Wenn ich im Internet recherchiere, dann komme ich an unzÀhligen interessanten Websites vorbei, die ich gerne irgendwann nochmal lesen möchte. Damit ich die Quellen wiederfinde, benutze ich derzeit zwei Werkzeuge: Pinboard und den Evernote Web Clipper.
Den gleichen Zweck erfĂŒllt auch die Chrome-Erweiterung footnote. Die App verspricht: „Never lose an article again.

Messen Sie Ihre Befindlichkeit: Reflect (Web)

Ich kenne einige Menschen, die regelmĂ€ĂŸig Tagebuch fĂŒhren. Darin notieren Sie die Höhepunkte des Tages oder auch, wofĂŒr sie dankbar sind. Keine schlechte Übung wie ich finde. Mit Reflect können Sie festhalten, wie Ihre Befindlichkeit am entsprechenden Tag war und dies auch mit Bemerkungen versehen. Über die Zeit können Sie vielleicht sogar Trends ausmachen oder Muster identifizieren. Und nein, ich finde das keine Übertreibung Ă  la Selbstoptimierung. Auch Therapeuten können einer solchen Aufzeichnung Sinnvolles abgewinnen.

Sicher Dateien verschicken: ToffeeShare 2.0 (Web)

Wenn Sie öfter Dateien austauschen mĂŒssen, ist es sicher sinnvoll, ein gemeinsames Verzeichnis in der Cloud mit Google Drive, OneDrive & Co einzurichten. Zum gelegentlichen Verschicken auch großer Dateien verwenden Sie ToffeeShare. Die Anwendung verspricht, die Datei verschlĂŒsselt und sicher zum EmpfĂ€nger zu bringen. Auch fĂŒr unsere mobilen Rechenknechte gibt es eine Lösung. Und: „The website is completely in accordance with the GDPR (General Data Protection Regulation), as your data is never stored anywhere.“ Na dann.

FĂŒr GrĂŒnder: Der Business Name Generator (Web)

Es soll ja Menschen geben, die schon so viele Start-ups gegrĂŒndet haben, dass ihnen langsam die Namen fĂŒr die nĂ€chste Unternehmung ausgehen. Hier hilft der Business Name Generator. Er verspricht, innerhalb drei Sekunden den richtigen Firmennamen zu erstellen. Wie er das macht, sehen Sie hier:

Free Business Name Generator – Get Catchy Name in 3 Seconds

 

 

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Das Multitool fĂŒr pdf: Able2Extract in neuer Version

Ich denke eine der Konstanten in der sonst so dynamischen IT-Welt stellt das pdf-Format dar. TatsĂ€chlich kann ich mir nur schwer vorstellen, ohne diese Dateien auszukommen. Mittlerweile ist dieses Format weit ĂŒber die reine Darstellung von Dokumenten hinausgewachsen. Viele Anwendungen helfen dabei, das letzte aus pdf-Files herauszuholen.

Able2Extract ist ein solches Programm, Mittlerweile ist eine neue Version der Anwendung, ĂŒber die ich hier im ToolBlog bereits berichtet habe, erschienen. Sie trĂ€gt die Nummer 15 und Sie können mit dem Programm

  • pdf-Dateien erzeugen, auch von mehreren Dateien im Batch-Modus (neu)
  • eine neue pdf Datei von Grund auf neu entwerfen
  • Formulare erstellen und bearbeiten
  • pdf-Dateien in Word, Excel, Powerpoint, AutoCAD, MS Publisher (bei mir noch gut und gerne in Gebrauch!), Bild- und viele andere Formate ĂŒberfĂŒhren
  • in den Dokumenten Notizen machen
  • Ihre Dokumente verschlĂŒsseln, mit sicheren Passwörtern versehen und Wasserzeichen anbringen … und vieles mehr

Eine vollstÀndige AufzÀhlung der in der Version 15 angebotenen Neuigkeiten finden Sie auf der einschlÀgigen Website.

Able2Extract lÀuft unter Windows, auf dem Mac und unter Linux.

Ich habe das Programm seit langem in Gebrauch und finde es sehr nĂŒtzlich. Ein Arbeitspferd.
Ganz billig ist es allerdings nicht und somit sei es eher den sog. „Power-Usern“ empfohlen.

 

 

 

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