Die Seite der Spickzettel: Cheatography

Es gibt Lehrkräfte, die empfehlen sich vor einer Prüfung Spickzettel anzufertigen. Nicht etwa, um in betrügerischer Absicht während der Klausur einen Blick darauf zu riskieren. Vielmehr behaupten sie, der Lerneffekt sei enorm.

Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Während meines Studiums war ich gezwungen, eine Diplomvorprüfung im Nebenfach Elektrotechnik abzulegen. Wir durften für die Klausur genau eine selbst beschriebene DIN-A-4-Seite mitnehmen mit Formeln und ähnlichem Quatsch. An zwei Dinge kann ich mich erinnern, (a) dass wir wahre Kunstwerke in Mikroschrift geschaffen haben und (b) dass das Schreiben des Spickzettels wohl das erste Mal war, das wir uns derart intensiv mit dem Fach beschäftig haben. Bestanden habe ich damals, wenn auch nicht glorreich. Wie gesagt, ein Nebenfach.

Spickzettel in Hülle und Fülle finden Sie auf einer Seite, die eigens diesem Thema gewidmet ist: Cheatography. Es handelt sich um eine Sammlung von allen erdenklichen Spickzetteln (Cheat Sheets) aus den Bereichen

  • Programmierung
  • Softwarebedienung
  • Business und Marketing
  • Bildung
  • Heim und Gesundheit
  • Spiele und Hobbys

Natürlich sind die Spickzettel nicht so kunstvoll wie unsere handgeschriebenen damals, aber ansprechend sind sie allemal. Außerdem geht natürlich der o.a. Lerneffekt verloren, wenn man lediglich Fertigware ausdruckt. Andererseits muss man ja auch nicht immer Prüfung schreiben.

Sie können sich übrigens auch an der Spickzettelsammlung beteiligen und sich dazu auf der Seite registrieren. Es gibt nämlich auch eine deutsche Abteilung mit immerhin rund 130 Einträgen, die allerdings ziemlich IT-lastig sind.

Dennoch, vielleicht ist auch für Sie etwas dabei. Wenn nicht, machen Sie selbst einen Spickzettel und laden ihn hoch. So eine Seite lebt vom Mitmachen.

 

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