12 Dinge, die Sie auf keinen Fall tun sollten

Wie viele meiner KollegInnen bin auch ich der Meinung, dass es sinnvoller ist, darüber nachzudenken, was man tun soll anstatt darüber, was man nicht tun soll. Gebote statt Verbote, wenn Sie so wollen. Allerdings ist dieser Grundsatz nicht in Stein gemeißelt, es gibt Ausnahmen.

Damit Sie Produktivitätsbremsen vermeiden („weg von“) können, um Ihre Produktion zu steigern („hin zu“), hat Marina Khidekel 12 Items to Take Off Your To-Do List to Increase Productivity notiert, die Sie in Zukunkt lassen sollten. Hören Sie auf,

  1. Unangenehme Aufgaben aufzuschieben
  2. Bücher zu Ende zu lesen, mit denen Sie nichts anfangen können
  3. Aufgaben selbst zu erledigen, die Sie delegieren können
  4. in den späten Abendstunden oder in der Nacht zu arbeiten
  5. an jedem Treffen teilzunehmen, nur weil Sie dazu eingeladen wurden
  6. Ihre Zeit mit Oberbedenkenträgern zu verbringen
  7. sich zu zwingen, eine Aufgabe noch zu Ende zu bringen, obwohl Ihnen inzwischen die Puste ausgegangen ist. Gönnen Sie sich stattdessen eine Pause zum Auftanken
  8. Ihren Tag mit einem geschäftlichen Telefonanruf zu beginnen (Ergänzung: Oder die E-Mails zu checken)
  9. nach dem Aufwachen sofort zu Smartphone & Co zu greifen
  10. mehrere Meetings direkt hintereinander in Folge zu besuchen
  11. die Steuererklärung selbst zu machen
  12. Ihre Gedankenkreisel außer Kontrolle geraten zu lassen

Zu allen diesen Tipps lässt Marina CEOs, Manager und andere illustre Zeitgenossen in Zitaten ihren Senf dazugeben.

Nicht mit allem bin ich einverstanden. So gibt es ausgesprochene Nachteulen, die gerade spät abends oder gar in der Nacht besonders produktiv sind. Das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ gilt halt auch nicht für jeden.

Die Steuererklärung ist ein Fall für sich, gerade in Deutschland. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass kein Land so ein kompliziertes Steuersystem hat wie das unsere. Wenn Sie als Angestellter immer die gleichen monetären Zu- und Abflüsse haben, schaffen Sie die Steuererklärung mit Hilfe geeigneter Apps vielleicht allein. Für Selbstständige kann ich mir das nicht vorstellen. Sie würden verrückt.

Gedankenkreisel sind besonders perfide. Sie können dazu führen, dass Sie in eine gedankliche Sackgasse geraten, aus der Sie nur schwer wieder herauskommen. „Stuck state“ nennen das die NLPer. Eine gutes Hilfsmittel dagegen sind Übungen der Achtsamkeit, mit denen Sie lernen, solche Gedanken bewusst wahrzunehmen. Sie lernen, zwischen Gedanken und Tatsachen zu unterscheiden. Das hilft ungemein, übrigens auch bei nächtlicher Grübelei (siehe auch Was tun in schlaflosen Nächten?).

Übrigens empfiehlt Marina den geneigten LeserInnen, sich diese Punkt auf eine Not-to-do-List zu schreiben. So können Sie sich immer wieder vor Augen führen, was Sie nicht tun sollten um Ihre Produktivität nicht zu sabotieren.

Keine schlechte Idee, finde ich.

 

Bild von NickyPe auf Pixabay

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