Scrum für Individualisten

Mit meinem Freund und Kollegen Jan Fischbach durfte ich letzten Donnerstag und Freitag einen Workshop mit dem Titel „Scrum – Grundlagen für alle Rollen“ begleiten. Danke an alle Beteiligten für die rege Beteiligung und die vielen inspirierenden Fragen und Anregungen.

Jan und ich haben ein Sache gemeinsam. Uns stehen die Nackenhaare zu Berge, wenn Scrum als eine (Projekt-) Managementmethode bezeichnet wird. So etwas zeugt von einem begrenzten Verständnis von Scrum. Vielmehr handelt es sich um ein Rahmenwerk, innerhalb dessen Teams Effektivität und Effizienz optimieren können. Wohlgemerkt, Scrum ist ein Rahmenwerk für Teams. Dennoch lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob dieser Ansatz nicht auch für Einzelmenschen geeignet sein könnte.

Alex Andrews hat diesen Gedanken weiterverfolgt und einen interessanten Artikel dazu geschrieben:  Scrum Of One: How to Bring Scrum into your One-Person Operation.

Tatsächlich geht er in dem Artikel alle Elemente von Scrum durch und passt sie an die individuelle Arbeit an. Sprint und Daily Scrum finden Sie hier genauso wieder wie Sprint-Planning, Task-Board oder Retrospective.

Ich finde, der Artikel ist allemal lesenswert. Sie können dann immer noch entscheiden, ob Sie dem beschriebenen Ein-Personen-Scrum oder Personal Kanban den Vorzug geben wollen.

Free-Photos / Pixabay

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Scrum für Individualisten

  1. Probao

    Super Idee. So habe ich noch nie über Scrum nachgedacht. Im meinem alten Job haben wir strikt nach Scurm gearbeitet. Für mich selbst habe ich noch nie über die konsequent/disziplinierte Nutzung nachgedacht.

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