Wie Sie ein Notizbuch für die Jackentasche verwenden

Vor ein paar Wochen habe ich im ToolBlog beschrieben, wie ich mein Notizbuch führe. Ich benutze derzeit ein Buch im Format DIN A 5. Ich dachte, das wäre praktisch, da ich es immer mit mir herumtragen könne. Lange Rede, kurzer Sinn, ich werde beim nächsten Mal wieder reumütig zum „Großformat“ DIN A 4 zurückkehren. Es schreibt sich damit einfach besser, besonders mit dem Füller.

Wie sich herausgestellt hat, brauche ich für unterwegs nicht unbedingt ein analaloges Notizbuch. Mir genügen mein iPhone und Apps wie Braintoss oder Captio, mit denen ich mir kurze Nachrichten direkt in den Eingangskorb von Outlook verschicke.

Vielleicht möchten Sie aber dennoch auch unterwegs nicht auf ein Notizbuch zum Anfassen verzichten. Für mich bietet sich in diesem Fall der Hipster PDA an (Artikel im ToolBlog). Er besteht aus nichts anderem als einem Stoß Karteikarten, die mit einer Klammer zusammengehalten werden. Es gibt auch eine Luxusversion, die MindPapers von X17.

3 Easy Hipster PDA Hacks

 

Und wenn Sie doch ein „gebundenes Buch“ bevorzugen? Während des GTD Summits in San Francisco habe ich die Field Notes kennengelernt, die mir sehr gut gefallen haben.

Trent Hamm beschreibt in seinem sehr ausführlichen Artikel How to Use a Simple Pocket Notebook to Change Your Life, wie er diese Notizbücher im Alltag einsetzt. Sie erfahren dort:

  • Warum er solche analoge Notizbücher verwendet
  • Was beim Kauf von Stift und Buch zu beachten ist und warum er sich für die Field Books entschieden hat
  • Wie er das Notizheft führt
  • Wie er die Notizen verarbeitet
  • Was er mit gefüllten alten Heften macht

Einiges wird Ihnen bekannt vorkommen. Die Vorgehensweise ähnelt dem, was ich in meinem Artikel auch schon beschrieben habe. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass ich im Gegensatz zu Trent das Notizheft nicht für To-do-Listen, sondern nur als Behälter für Informationen nutzen würde.

 

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4 Antworten

4 Gedanken zu „Wie Sie ein Notizbuch für die Jackentasche verwenden

  1. Rainer König

    Warum A5? Das wäre mir viel zu groß. Ich habe immer ein A6-Notzibuch in der Gesäßtasche meiner Jeans, das ist extrem hilfreich und schneller gezückt als ich an meinem Smartphone irgend eine App aufmache. Ich nutze das hier: https://www.brunnen.de/notizbuecher/notizbuecher/kompagnon/notizbuch-105521905/ ist deutlich billiger als die „Field Notes“ und sehr stabil. Im hinteren Teil des Buches gibt es zudem Seiten zum Heraustrennen, sehr nützlich wenn man irgendwem mal analog was aufschreiben möchte.

    1. Stephan List Beitragsautor

      In Zukunft wird es bei sogar nur noch A4 geben. Für unterwegs brauche ich nichts aus Papier.

  2. Daniel

    Moin Stephan,

    Sind Braintoss oder Captio aus Deiner Sicht gleichwertig oder nach welchen Kriterien kann ich zwischen den beiden auswählen?

    1. Stephan List Beitragsautor

      Hallo Daniel,
      entschuldige meine späte Antwort, ich war im Urlaub.
      Ich benutze beide Apps, ziehe aber Captio vor, weil es ein sehr einfach zu nutzendes Tool ist. Allerdings hat ein Leser in einem Kommentar einmal sicherheitstechnische Bedenken geäußert.

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