Was tun in schlaflosen Nächten

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die jede Nacht durchschlafen und ausgeruht am nächsten Morgen aufstehen, dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Denn dann gehören Sie zu dem glücklicheren Teil der Menschheit. Es gibt aber auch viele Menschen, denen entweder das Einschlafen oder denen das Durchschlafen nicht gelingen will. Im schlimmsten Fall beides.

Gesund ist das nicht, darüber sind sich alle einig. Die Ursachen für schlechten Schlaf können vielseitig sein. Wenn wir einmal die krankheitsbedingten beiseite lassen, dann gibt es zum Beispiel die sog. „senile Bettflucht“. Sie beschreibt den Umstand, dass wir mit zunehmendem Alter einfach nicht mehr so viel Schlaf benötigen. Auch das nächtliche Aufsuchen der Toilette gehört dazu. Aber lassen wir das…

Ein wichtiger Grund, uns nicht ein- oder durchschlafen zu lassen, ist die Grübelei, die uns in wachen Stunden oft befällt. In Gedankenkreiseln gehen uns immer wieder Sorgen oder Ängste durch den Kopf, für die wir untertags offensichtlich gar keine Zeit haben.

Schauen Sie in solchen Situationen nicht ständig auf die Uhr. Das schlechte Gefühl, nur noch soundsoviel Stunden zu haben, bis der Wecker klingelt, setzt Sie nur noch mehr unter Druck. Mitunter ist es einfach das Beste, einfach aufzustehen und einfache Arbeiten zu erledigen.

Zugegeben, eine dauerhafte Lösung ist das auch nicht, aber Nicole Bayes-Fleming hat noch einige andere Pfeile im Köcher. In ihrem Artikel What To Do When Worry Keeps You Awake empfiehlt sie:

Lenken Sie sich ab

Versuchen Sie Ihre Aufmerksamkeit von den negativen Gedanken abzuziehen und wenden Sie sich positiven Dingen zu. Denken Sie an den vergangenen oder kommenden Urlaub. Denken Sie sich schöne Orte aus und versuchen Sie, diese Orte mit Ihren Sinnen zu erfahren. Wie sieht es dort aus, wie hört es sich dort an, was können Sie spüren, riechen Sie vielleicht sogar etwas? Beteiligen Sie all Ihre Sinneskanäle.

Nehmen Sie Ihre Sorgen an

Bekämpfen Sie die unangenehmen Gedanken nicht. Der Schuss kann nach hinten losgehen. Das Paradox: Je mehr Sie versuchen, diese Gedanken zu unterdrücken, desto mehr werden Sie Besitz von Ihnen ergreifen. Nehmen Sie stattdessen die Gedanken mit Wohlwollen zur Kenntnis und denken Sie daran, dass Gedanken noch keine Realitäten sind.

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge. Epiktet

Wenn Ihre Sorgen auf ein ganz bestimmtes Ereignis gerichtet sind (Prüfung o. ä.), denken Sie an eine alltägliche Handlung, die Sie danach vornehmen werden. Zum Beispiel in die Mensa gehen und Kaffee trinken.

Üben Sie sich in Achtsamkeit

Ich schließe mich hier Nicole voll und ganz an und empfehle Ihnen, einen Bodyscan durchzuführen. Dieser hilft bei mir fast immer. Mittlerweile lasse ich mich nicht mehr durch diese Meditation führen, sondern gebe mir geeignete Geräusche auf die Ohren. Beim Bodyscan handelt es sich um eine Achtsamkeitsübung. Sie bewegen sich im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft woanders.

Seien Sie dankbar

Denken Sie nicht daran, was schief laufen könnte, sondern erinnern Sie sich daran, was in Ihrem Leben gut läuft. Erinnern Sie sich an die Menschen, die Ihnen wohlgesonnen sind und die Sie mögen. Und ja, auch das Gebet ist eine Gelegenheit. für die schönen Dinge im Leben zu danken.

Nicole hat ein schönes Video zum Thema veröffentlicht. Sehen Sie selbst:

How to Calm Your Worries and Sleep Better: A Scientist's Tips for Falling Asleep More Quickly

 

 

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