Bauen Sie sich Ihren Amiga selbst!

Ich weiß, mein Freund Thilo ist ein großer Freund antiker Rechenknechte. Es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht über den Erwerb oder die Reparatur eines antiken Taschenrechners twittert. Und ich gebe zu, auch ich bekomme manchmal feuchte Augen, wenn ich z. B. ein Foto meines alten HP 34C sehe. Was für ein Taschenrechner!

Nun liegt es in der Natur der Dinge, dass solche Veteranen nur noch schwer aufzutreiben sind, denn sie werden naturgemäß immer seltener. Mein Vorschlag lautet daher: Basteln Sie sich doch selber so einen Rechenoldtimer. Der Designer Rocky Bergen zeigt Ihnen auf seiner Website, wie das geht. Im Angebot hat er zum Beispiel den Amiga 500, den Amstrad CPC 464 und naürlich auch den Klassiker, den Commodore 64. Es gibt sogar einen sog. Ghettoblaster zum Nachbau, den Conion C-100F, aber das ist ja nur eine coole Boombox und kein Rechner.

Vielleicht sollte ich Ihnen fairerweise noch sagen, dass die selbstgebauten Rechner nicht so funktionieren, wie Sie es sich vielleicht gedacht haben. Sie sind nämlich aus Pappe. Aber wenn Ihnen das nichts ausmacht, dann können Sie den entsprechenden Schnittbogen herunterladen, ausdrucken, aufkleben und sofort mit der Bastelei loslegen.

Thilos Bastelstunde für Arme, sozusagen.

Viel Spaß dabei.

Monfocus / Pixabay

 

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