Drogen am Arbeitsplatz: Ein Diskussionspapier

Den Ausdruck Doping kennen wir vor allem aus dem Sport, wo ehrgeizige Aktive, Trainer und Funktionäre mehr oder weniger illegale Drogen zur Leistungssteigerung einsetzen. Was wir in der Diskussion oft vergessen: Doping ist auch am Arbeitsplatz weit verbreitet.

Bei zunehmender Leistungsdichte und damit eingehender Versagensangst ist die Versuchung sehr groß, zu einer Pille zu greifen, die verspricht, das Leistungsvermögen in irgendeiner Form zu steigern. Dabei stehen vor allem Mittel zu Verbesserung mentaler Fähigkeiten im Vorderung: Konzentration, Stimmungen oder Aufmerksamkeit. Die zwei bis drei Red Bull während der Nachtschicht zum Wach bleiben gehören da eher schon zu den Kinkerlitzchen.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat dazu ein Diskussionspapier mit dem sperrigen Titel Umgang mit leistungssteigernden Drogen am Arbeitsplatz aus der Perspektive von Sicherheit und Gesundheitsschutz verfasst. Es

versucht, die Umstände zu ergründen, unter denen Arbeitnehmer leistungssteigernde Drogen konsumieren, indem die soziale und wirtschaftliche Situation untersucht wird, in der jemand derartige Drogen wahrscheinlich konsumieren wird. Ein weiterer Aspekt ist die Art und Weise, wie darüber in den Medien berichtet wird.

Sie können das Papier als pdf-Datei direkt herunterladen. Leider ist nur eine englischsprachige Fassung erhältlich.

Meine Bitte:
Keine Arbeit ist es wert, die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Wenn Sie sich öfters dabei erwischen, das Arbeitspensum nur mit irgendwelchen rezeptfreien oder -pflichtigen Mitteln zu schaffen, dann ist es Zeit, über Ihr Leben nachzudenken. Dasselbe gilt auch, wenn Sie regelmäßig das „kleine Gläschen Rotwein“ am Abend brauchen um „runterzukommen“.

Denken Sie neu. Es geht auch anders.

Pexels / Pixabay

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