Szenarien als Ersatz für die Kristallkugel

Eines der Bücher, die in meinen über zwanzig Jahre Tätigkeit in der Organisationsentwicklung am meisten beeindruckt und beeinflusst hat, ist Peter Senges Die fünfte Disziplin und das dazu gehörende Fieldbook. Dort ist mir auch zum ersten Mal die Szenariotechnik begegnet,

eine Methode der Strategischen Planung und eine Prognosetechnik, die sowohl in der Politik, in der Wissenschaft als auch der Wirtschaft verwendet wird. Ziel ist, mögliche Entwicklungen der Zukunft zu analysieren und zusammenhängend darzustellen. (Wikipedia)

In den o.a. Buch wird die Royal Dutch Shell als leuchtendes Beispiel für die praktische Anwendung dieser Methode in der Praxis benannt. Von Shell stammen auch gefühlte  Videos, die die Szenariotechnik erläutern: Navigating an Uncertain Future und  Windows on the future: modelling scenarios.

Das ist aber bei weitem nicht alles. Sie finden auf YouTube noch eine Unzahl weiterer Videos zu Szenarios, die von Shell sind oder sich mit Shell beschäftigen.

Allerdings ist die Szenariotechnik vielleicht auch nur eine Methode, in die Glaskugel zu schauen. Denn trotz Szenarien hat sich Shell auch nicht immer mit Ruhm bekleckert. Es gilt eben immer noch das weise Wort eines amerikanischen Zeitgenossen:

You simply don’t know.

 

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