Wie Sie Nomophobie bekämpfen

Es ist schon einige Wochen her, als ich hier im ToolBlog über das Phänomen der Nomophobie geschrieben habe.  Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern können, was der Ausdruck bedeutet, hier noch einmal die Definition der Wikipedia:

Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, ohne Mobiltelefon unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.

In dem Artikel hatte ich Ihnen einen Test vorgestellt, mit dem Sie überprüfen können, ob die Nomophobie von Ihnen Besitz ergriffen hat.

Was ich Ihnen in dem Beitrag schuldig geblieben bin, ist ein Hinweis, wie Sie aus dieser Zwangsnummer wieder herauskommen. Dies hole ich hiermit nach unter Berufung auf einen Artikel von Jillian D’Onfro: Here are some ways to curb your smartphone addiction this year. Hier sind ihre Tipps:

  1. Halten Sie sich an einen festen Zeitplan
    Stellen Sie einen Timer auf eine bestimmte Zeit ein. Gehen Sie nicht an Ihr Telefon, solange die eingestellte Zeit läuft. Nach Ablauf der Zeit dürfen Sie dann wieder für ein paar Minuten Ihre Nachrichten checken. Beginnen Sie mit 15 Minuten und steigern Sie die phonephfreie Zeit schrittweise auf bis zu 1 Stunde.
  2. Schalten Sie unnötige Push-Nachrichten aus
    Jedes Mal, wenn Sie einen neue App installieren, werden Sie gefragt, ob Sie Push-Nachrichten erhalten möchten. Wählen Sie hier sorgsam aus. Im Zweifel schalten Sie die Funktion aus und behalten nur die Benachrichtigungen, die Sie unbedingt benötigen.
  3. Verbannen Sie ablenkende Apps vom Hauptbildschirm
    Ein Plädoyer für einen aufgeräumten Bildschirm. Behalten Sie auf dem Hauptbildschirm, d.h. dem ersten sichtbaren Bildschirm nach dem Einschalten, nur die wichtigsten Apps. Hier gilt das berühmte 80/20-Prinzip: Es sollten nur die 20% Ihrer Apps zu sehen sein, mit denen Sie 80% Ihrer Aufgaben erledigen.
  4. Verwenden Sie Ihr Smartphone nicht im Bett
    Das sehe ich nicht ganz so streng. Ich benutze mein Smartphone abends im Bett gerne noch, um ein paar Vokabeln zu lernen. Allerdings weiß man aus Studien, dass der Blick auf einen Bildschirm für das Einschlafen abträglich ist.
  5. Benutzen Sie Amazon Echo, Google Home & Co
    Leider kann ich zu diesem Punkt nichts beisteuern. Derlei Geräte sind bei mir nicht im Einsatz und ich habe auch nicht vor, dies zu ändern.
  6. Schalten Sie Ihr Phone auf Schwarz-Weiß-Modus
    Ich gebe zu, ich wusste bis jetzt gar nicht, dass das geht. Zweck ist es, sich nicht von Blinki-Bunti-Icons ablenken zu lassen.
  7. Überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten
    Um Ihr Smartphone-Verhalten nachzuvollziehen, gibt es – Sie ahnen es – geeignete Apps. Jillian nennt in dem Beitrag QualityTime (Android) oder Moment (iOS). Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was ich von dem Vorschlag halten soll. Solche Analyse-Apps können süchtig machen und das wäre dann kontraproduktiv.

Ich finde, einige von Jillians Vorschlägen sind einfach und schnell umzusetzen. Ich denke, dass damit schon viel zur Vermeidung von Nomophobie getan ist.

Haben Sie noch andere Tricks auf Lager um der Handy-Falle zu entgehen?

geralt / Pixabay

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