Getting Things Done mit Google Tabellen

Vor langen Jahren, als ich noch das Blog „Interessante Zeiten“ betrieb, habe ich einmal angefangen, sämtliche To-do-Apps zu listen, über die ich mehr oder weniger zufällig gestolpert bin. Die Anwendung, auf der ich diese Liste führte, wurde in der Zwischenzeit geschlossen. Ich muss aber zugeben, dass ich schon zuvor die Flinte ins Korn geworfen hatte. Das Sammeln einschlägiger Anwendungen wäre irgendwann ein Full-time-job geworden. Wenn Sie mir nicht glauben, dann möchte ich auf den Artikel Wunderlist is shutting down. What should I use instead? verweisen, in dem 73 (!) Alternativen für das bekannte Programm Wunderlist aufgeführt sind. Verstehen Sie jetzt, warum ich das Sammeln aufgegeben habe?

Allerdings brauchen Sie für Ihre Aufgabenverwaltung vielleicht gar kein spezielles Programm. In seinem Beitrag How to Implement a Killer GTD System in Google Sheets zeigt Ihnen Mike Sturm, wie Sie das online-Tabellenkalkulation von Google für Ihre Aufgabenverwaltung einrichten können. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Ein Tabellenblatt hat eine klare Struktur mit Reihen und Spalten
  2. Die Daten können leicht eingegeben und geändert werden
  3. Flexibilität durch den Einsatz von Filtern
    (Mike nennt dies „Agility“. Ich kann es nicht mehr hören :–/ )
  4. Einfachheit bei hoher Leistungsfähigkeit
  5. Verwendung über verschiedene Plattformen hinweg

Mike richtet zur Aufgabenverwaltung eine Tabelle mit 7 Teilblättern ein:

  1. Projekte
  2. Next Actions (Allen-Jünger wissen, was das ist)
  3. Warten-Auf
  4. Agendas (für Besprechungen)
  5. Brutkasten (für Ideen, irgendwann vielleicht)
  6. Wochendurchsicht
  7. abgeschlossene Projekte

Im weiteren Verlauf verrät Ihnen Mike, welchen Zweck die einzelnen Tabellenblätter haben und wie Sie die Tabelle mit Leben sinnvollen Daten füllen und damit arbeiten.

Ich finde die Idee, die Aufgaben mit Google Tabellen zu organisieren, durchaus ansprechend. Ganz so einfach, wie Mike es eingangs behauptet, scheint es aber dann doch nicht zu sein.

Pexels / Pixabay

 

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