Leiden Sie an Nomophobie?

Keine Sorge, ich habe den Ausdruck „Nomophobie“ auch erst jetzt kennengelernt. Offensichtlich ist es gerade in Mode, für jede Marotte eine Krankheitsbezeichnung zu erfinden. „Orthorexie“ ist auch so eine Beispiel.

Nun also Nomphobie. Er steht für „Nomobile-phone phobia„, Wikipedia weiß natürlich Bescheid:

Als Nomophobie bezeichnet man die Angst, ohne Mobiltelefon unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie selbst unter Nomophobie leiden, dann können Sie einen kleinen Test machen, den Ihnen das PsyBlog in dem Beitrag The Nomophobia Test: Fear of Being Without Your Mobile Phone zur Verfügung stellt. Es werden Ihnen eine Reihe von Statements vorgelegt, die Sie auf einer Zustimmungsskala von 1 (sehe ich völlig anders) bis 7 (stimme ich vollkommen zu) bewerten können. Je höher die Summe der Zustimmungswerte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Nomophobie am Wickel haben.

Ob dieser Test tatsächlich ernst zu nehmen ist, kann ich nicht beurteilen. Ganz von der Hand zu weisen ist die Seriosität wohl nicht, denn die Autoren des Artikels berufen sich auf eine wissenschaftliche Studie.

Wie auch immer. Wenn man das Verhalten manchen Zeitgenossen betrachtet, fragt man sich schon manchmal, ob das noch mit rechten Dingen zugeht. Ich denke zum Beispiel daran, dass gefühlte 0,3 Sekunden nach der Landung manche Fluggäste schon Ihren Sprechknochen am Ohr haben.

Ein kleiner Tipp: Falls Sie in dem Test herausgefunden haben, dass Sie tatsächlich Nomophobie haben, dann lassen Sie doch beim nächsten Spaziergang oder beim nächsten das Mobiltelefon einfach absichtlich zu Hause. Sie werden sehen, es geht!

Skitterphoto / Pixabay

 

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