Getting Things Done on the Road

Vor einigen Tagen gab es ein Webinar mit David Allen: Stress-Free Productivity on the Road. Leider war ich selbst unterwegs und konnte an dem Webinar nicht teilnehmen. Toolblog Leser Jan Fischbach konnte und kl├Ąrt uns auf. Hier sein Bericht:

Lieber Stephan,

vielen Dank f├╝r Deinen Hinweis auf das Webinar mit David Allen. F├╝r alle, die sich mit GTD auskennen, war der Vortag eine gute Zusammenfassung des Buchs "Wie ich die Dinge geregelt kriege". Wer noch nicht mit GTD vertraut ist, konnte zu folgenden Punkten etwas erfahren: Reisevorbereitungen, Wartezeiten nutzen, organisiert bleiben, Nacharbeiten.

Listen und feste Orte sind David Allens Thema. Damit entlastet man seinen Kopf. So bereitet er auch seine Reisen vor. Er hat zu Hause einen festen Ort, an dem er alle Sachen, die er auf Reisen braucht, aufbewahrt. Dort hat er z. B. ein 2. Netzteil f├╝r seinen Laptop. So muss er nicht vor einer Reise durch das ganze Haus gehen, unter Schreibtische kriechen und die Sachen zusammensuchen. F├╝r unterschiedliche Reisen hat er unterschiedliche Checklisten. F├╝r eine Gesch├Ąftsreise braucht er andere Dinge, als f├╝r einen Sporturlaub.

Wenn man unterwegs ist, sollte man sich immer etwas einpacken, um Wartezeiten sinnvoll zu f├╝llen. David Allen hat Zeitschriften wie den "New Yorker" in der Au├čentasche seines Gep├Ącks, damit er beim Warten schnell zugreifen kann. Er hat auch ein iPad und einen Blackberry dabei. Aber er will das E-Mail-Snacking nicht empfehlen. E-Mails werden am Laptop und online bearbeitet und abgelegt. Das iPad ist f├╝r ihn ein Unterhaltungsger├Ąt und kein Arbeitswerkzeug.

Im Hotel angekommen, werden erst mal alle Sachen ausgepackt. So muss man nicht nachdenken, ob bestimmte Dinge im Schrank oder noch im Koffer sind. David legt immer feste Pl├Ątze im Hotelzimmer fest: ein Platz als Eingangskorb f├╝r Mitschriften, Quittungen etc. und einen festen Platz als Durchgangsstation f├╝r Dinge wie Mietwagenschl├╝ssel, Hotelkarte usw. David hat unterwegs 4 Mappen dabei: "To office", "To Home", "Action support", "Travel" (f├╝r ausgedruckte Reisedokumente).

Im Laufe der Zeit hat er sich auch eigene Mappen f├╝r die unterschiedlichen St├Ądte und L├Ąnder angelegt, die er besucht. Dort sind z. B. Stadtpl├Ąne, Restaurant-Empfehlungen oder ausl├Ąndisches Geld drin.

Zur├╝ck im Office sollte man f├╝r jeden Tag, den man unterwegs war, eine Stunde Nacharbeit einplanen. Wird auch gern untersch├Ątzt.

Die Aufnahme soll lt. Veranstalter demn├Ąchst im Web verf├╝gbar sein:

http://blog.clearme.com/2012/05/17/clear-exclusive-webinar-david-allens-stress-free-productivity-on-the-road-june-5/

Bisher habe ich dort aber noch nichts gesehen.

Beste Gr├╝├če, Jan

 

Vielen Dank f├╝r die ausf├╝hrliche Zusammenfassung!

Smiley mit ge├Âffnetem Mund

3 Antworten

3 Gedanken zu „Getting Things Done on the Road

  1. Pingback: Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity : Dealing with Stress and Anxiety

  2. Thomas Brettinger

    Sich durch feste Gewohnheiten (feste Orte, Listen o.a.) zu entlasten kann ich nur best├Ątigen. F├╝r Gesch├Ąftsreisen habe ich immer eine spezielle Reisetasche. Darin findet sich immer eine kleine (mittlerweile mehrere) Extrataschen mit 2. Netzteilen, Beameranschlu├čkabeln und weitere Zubeh├Ârteile.

    Das ist ziemlich entspannend. Ein Griff und die Reise kann beginnen.

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