10 coole Browsertricks

Dies ist zwar nur ein ultrakurzer Blogpost, dennoch ist der Artikel von Dan Price einen Hinweis wert: 10 Cool Browser Tricks to Help You Use the Internet Like a Pro. Diese Tipps werde ich mir merken:

  • Wiederherstellen eines versehentlich geschlossenen Tabs (Ctrl + Shift + T)
  • Laden verschwundener Websites mittels Internet Archive
  • Markieren einer Webadresse (Ctrl + L)
  • Navigieren innerhalb der geöffneten Tabs (Ctrl + Tab nach rechts, Ctrl + Shift + Tab nach links)

Haben Sie auch irgendwelche Browsertricks auf Lager?

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Webinar zu Todoist: Gewinnen Sie eine Premium-Version (Update!)

Unter den vielen Tools zur Arbeitsorganisation befindet sich Todoist sicher in der ersten Reihe. Der Grund liegt in der schnörkellosen Optik, der intuitiven Bedienung und der hervorragenden Integration mit anderen Programmen.

Der Erfolgsautor, Journalist und Übersetzer Frank Borsch zeigt Ihnen in einem Webinar, wie Sie mit Todoist Ihren Arbeitsalltag organisieren und “Berufliches und Privates elegant unter einen Hut bringen”. Termin ist

7. 6. 2016 – 19:00 bis 20:10 Uhr,

die Teilnahmegebühr beträgt € 38,–.

Veranstaltet wird das Webinar von Academia Webinars, anmelden können Sie sich auf der einschlägigen Website, dort finden Sie auch eine nähere Beschreibung des Inhalts. Der Clou: Unter den Teilnehmern wird eine Premium-Version von Todoist verlost. Und damit nicht genug, es gibt noch eins drauf:

Toolblog-Leser erhalten einen Rabatt von 10 %. Bitte vor der Buchung im Shop mit dem Wort „Toolblog“ im Betreff einen Rabattcode anfordern: info@academia-webinars.de

Ich glaube, Todoist mit diesem Referenten für kleines Geld, das dürfte sich lohnen. Wenn Sie es dabei waren, erzählen Sie doch bitte, wie es war. 😉

Webinar Todoist Academia

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Kurt Lewin im Radio

Auf der Liste der Vordenker, die mich im Lauf meines Berufslebens am meisten beeinflusst haben, steht Kurt Lewin sicher ganz oben. Sein 3-Phasen-Modell ist die Grundlage für das Verständnis von Veränderungen in Gruppen und Organisationen. In meinen eigenen Workshops greife ich für Gruppenarbeiten gerne und oft auf die Kraftfeldanalyse zurück, die ebenfalls auf Lewin zurückgeht.

Im zweiten Programm des Bayerischen Rundfunks erschien kürzlich ein Radioessay über Kurz Lewin, die ich meinen Leserinnen und Lesern sehr ans Herz legen möchte: Kurt Lewin – Aktionsforschung, Feldtheorie und Gruppendynamik.

Von Lewin stammt auch eines meiner Lieblingszitate:

Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.

In dem Satz steckt tiefe Weisheit.

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Die Fundgrube für E-Lehrer

Momentan arbeite ich wie ein Brunneputzer an meinem online-Kurs zum Thema “Arbeitsorganisation”. Es geht voran, es müssen “nur noch” technische Dinge eingerichtet werden, aber ich bin zuversichtlich, denn ich habe in dieser Hinsicht wertvolle Unterstützung. Kurz: Es ist Licht am Ende des Tunnels und ich halte Sie auf diesem Bildschirm auf dem Laufenden.

Für Mitmenschen, die sich ebenfalls im Bereich des online-Lernens tummeln, hat Connie Malamed eine große Liste mit allerlei Material zusammengestellt: 100 Hand-picked Freebies for eLearning Designers. Sie finden dort Links eingeteilt in die Kategorien:

  1. Mit dem Lernen am Ball bleiben
  2. Grafik: Bilder, Clip Arts etc.
  3. Icons  und Elemente für die Schnittstelle zum Nutzer (UI)
  4. Hintergründe
  5. Schriften
  6. Geräusche, Musik etc.
  7. Lernsoftware und -systeme
  8. Soziale Medien als Werkzeug zum Lernen
  9. Produktivitätstools

Gut, die letzte Sparte mag für ToolBlog-Leser kalter Kaffee sein, dafüt haben es die anderen in sich. Sie können diese Liste übrigens auch als pdf-Datei kostenlos herunterladen. Die Verweise lassen sich auch in der pdf-Version direkt anklicken.

Ich habe auf der Liste einiges gefunden, was mir hervorragend in den Kram passt und ich denke, das Stöbern lohnt sich auch für Leute, die nichts mit E-Learning am Hut haben.

BTW: Ich bin mir immer noch nicht im Klaren, wie man es nennen soll, wenn man sich mit Hilfe eines durchdachten Systems effizient organisiert:

  • Arbeitsorganisation
  • Aufgabenorganisation
  • Selbstorganisation
  • Selbstmanagement?

Mir ist noch nichts wirklich Überzeugendes eingefallen. Haben Sie vielleicht eine Idee?

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Die Hitparade der digitalen Ignoranz

…hat heute Frank Widmayer getweetet. Gefällt mir und ist wert, festgehalten zu werden:

Hier ist noch eine andere Quelle.

 

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Brainstorming auf einen Blick

Ja, ich weiß schon. Das Brainstorming und verwandte Techniken sind in letzter Zeit sehr in die Kritik geraten. Und ich gebe zu, manche der Argument sind wahrlich nicht von der Hand zu weisen. So löst schon das bloße gegenseitige Beobachten der Teilnehmer Deutungen und Bewertungen aus, die unvoreingenommene (was ist das eigentlich?) Ergebnisse erschweren oder sogar unmöglich machen.

Das weiß ich zwar, aber ich weiß nichts Besseres. So ist auch die Infografik auf Essay.Expert zu verstehen, auf die uns Shardul Mehta hinweist: The Keys To Productive Brainstorming. Sie finden dort auf einen Blick Informationen zu den Ursprüngen, zu Varianten der Methode und einige Tipps und Tricks, die das Brainstorming produktiver machen sollen. Sehen Sie selbst:

Weiterlesen

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Die Anleitung zum persönlichen Minimalismus

Seit ich das Buch “Early Retirement Extreme” von Jacob Lund Fisker gelesen habe, fasziniert mich der Gedanke des Minimalismus. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, Faszination bedeutet nicht, dass ich Minimalismus praktiziere, davon bin ich noch weit weg, denn alte Gewohnheiten sind schwer zu ändern, wie Sie wissen. Dennoch versuche ich, das eine oder andere in meine Lebensgewohnheiten aufzunehmen und bemerke doch den einen oder anderen Fortschritt.

So bin ich schon recht weit darin, meine Wünsche nach ihrer Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Auf diese Weise konnte ich Neuanschaffungen schon erheblich reduzieren. Früher habe ich oft viel zu schnell ohne weitere Überlegung zugegriffen. Was mir jedoch immer noch schwer fällt, ist der Verzicht auf einmal erworbene Besitztümer, auch wenn ich sie eigentlich nicht mehr brauche. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen, vielleicht bin ich als Angehöriger der Kriegsenkelgeneration doch ein Jäger und Sammler (“Wer weiß, wozu man es noch mal brauchen kann”).

Brianna Wiest hat einen Artikel darüber verfasst, wie man einer realistischen einfachen Lebensführung ein Stück weit näher kommen kann: The Ultimate Guide To Realistic Minimalism (What You Need, What You Don’t, And How To Break The Cycle Of Wanting). Minimalistisch ist der Titel zwar nicht (“Ultimate” darf nicht fehlen), der Inhalt dafür aber nützlich.

Brianna führt uns Leser durch die Sparten Kleidung, Bücher, Wohnungsausstattung, Möbel und Gerätschaften. Zu jedem dieser Bereiche gibt es nachdenkenswerte Hinweise. Am besten gefallen mir die Absätze “How to break the cycle of wanting”, in denen sie Tipps gibt, wie wir dem Teufelskreis des Immer-mehr-haben-Wollens entrinnen können.

Ein kleiner, aber feiner Artikel, den ich sicher mehrmals lesen werde.

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Wie Sie ein Buch einmal zweimal lesen

Nicht erst seit Ebbinghaus wissen wir, dass sinnvolle Wiederholung ein Grundprinzip erfolgreichen Lernens und manchmal auch Verstehens ist. Nun gibt es auch tatsächlich Bücher, die ich gerne zweimal gelesen hätte. “Hätte” deshalb, weil bislang “der Wille zwar vorhanden, aber das Fleisch zu schwach war”, wie der Volksmund sagt. Vielleicht ist es Zeit für mich, einen neuen Anlauf zu wagen.

Mark Forster kennen wir aus seinen Büchern als ausgewiesenen Zeitmanagement-Experten. In seinem Artikel “How to Read a Book Once Twice” beschreibt er einen Kniff, wie Sie ein Buch zweimal lesen können und es trotzdem nur einmal in die Hand zu nehmen brauchen. Und so geht es:

  1. Besorgen Sie sich zwei magnetische Lesezeichen oder Book Darts.
  2. Stecken Sie beide Lesezeichen in die Startseite des Buches.
  3. Wenn Sie aufhören zu lesen, stecken Sie eine der beiden Lesezeichen an die Seite, auf der Sie zu lesen aufgehört haben.
  4. Wenn Sie das Lesen wieder aufnehmen, dann beginnen Sie das Buch wieder von vorne. Lesen Sie so viel wie Sie möchten und stecken dann das zweite Lesezeichen an die Seite, wo Sie jetzt das Lesen beenden.
  5. Wenn Sie jetzt das nächste Mal lesen, beginnen Sie an der Seite, an der das Lesezeichen steckt, das dem Anfang des Buchs am nächsten ist und beenden Sie Ihre Lektüre, indem Sie dieses Lesezeichen an ebendiese Seite stecken, wo Sie das Lesen unterbrechen.
  6. Wiederholen Sie Punkt 5 so oft, bis Sie mit beiden Lesezeichen am Schluss des Buchs angelangt sind.

Der zeitliche Aufwand für diese Lesetechnik ist bei weitem nicht so hoch, wie wir vielleicht vermuten würden, behauptet Mark Forster. Auch sei das Lesen wesentlich entspannter. Ich kann das alles nicht bestätigen, werde diese Methode aber auf jeden Fall bei meinem nächsten Krimi oder Thriller einmal ausprobieren. Besonders bei spannenden Exemplaren habe ich manchmal das problem, dass ich vor lauter Nervenkitzel schneller lese als mein Gehirn mitkommt.  Auf diese Weise habe ich schon so manche wichtige Wendung verpasst.  Ich kann mir auch vorstellen, mit dieser Technik fremdsprachige Literatur besser verarbeiten zu können.

Es lohnt sich übrigens, auch die Kommentare zu Forsters Blogpost zu überfliegen. Hier finden Sie Erfahrungsberichte und wertvolle Ergänzungen.

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Die Geschichte des Trainings und der Personalentwicklung

Seit 1991 bin ich als Trainer, Berater und Coach für Organisationen unterschiedlichster Art unterwegs. Ich muss zugeben, ich habe mir kaum bis gar nicht darüber Gedanken gemacht, worin das Training für Mitarbeiter seinen Ursprung hat. Vielleicht hätte ich auf eine entsprechende Frage mit dem Hinweis auf die Industrialisierung und das Scientific Management nach Taylor geantwortet. Ganz falsch liege ich damit wohl nicht, doch das Training ist schon etwas älter, zumindest wenn man dem Schaubild “The History of Training and Development Infographic” Glauben schenkt. Vorläufer des Trainings ist demnach das Kriegsspiel, das um 1812 von der preussischen Armee (von wem auch sonst?) dazu benutzt wurde, angehende militärische Strategen das nötige Handwerkszeug beizubringen. Sie sehen, Planspiele und “Gamification” gab es auch damals schon.

Wenn Sie das Schaubild betrachten, dann hat die Weiterbildung in Firmen einigen Wandel durchlaufen. Alles andere wäre auch verwunderlich, denn mit sich verändernden Umweltbedingungen ändern sich auch die Ziele und Methoden. Interessant ist auch zu sehen, welche unterschiedlichen Menschenbilder und psychologischen Modelle den verschiedenen Ansätzen zugrunde lagen.

Sicher wäre es sehr reizvoll, die Timeline auf der Grafik um die nächsten zehn Jahre zu verlängern und darüber nachzudenken, wie sich das Training in Zukunft entwickeln wird. Darüber gibt es verschiedene Ansichten und es darf trefflich darüber gestritten werden. Interessante Gedanken dazu hat beispielsweise mein kanadischer Kollege Harold Jarche. Ich selbst beteilige mich nicht gern am Lesen von Kaffeesätzen, genauso wenig schaue ich in die Glaskugel. Insofern habe ich keine Ahnung, ob das Training wirklich “tot” ist, wie manche Autoren behaupten. Mir fehlen dazu schlicht und einfach die hellseherischen Fähigkeiten, über die diese Zeitgenossen offensichtlich verfügen.

Allerdings werde ich weiter mit großem Interesse den weiteren Verlauf dieses Themas verfolgen. Schließlich habe ich zu den Timeline nunmehr 25 Jahre meinen bescheidenen Beitrag geleistet. 😉

Hier das Schaubild:

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Alles rund um Bullet Points

Sie kennen sicher Bullet Points. Im Deutschen heißen Sie etwas sperrig Aufzählungszeichen. Eine Zeitlang waren sie bei professionellen Präsentatoren sehr verpönt und man versuchte, sie nach Möglichkeit zu vermeiden.

Ich mag derlei dogmatisches Verhalten nicht besonders. Natürlich haben Aufzählungszeichen ihre Berechtigung. Vielleicht nicht so sehr auf der Präsentationsfolie, in Texten aber allemal. Sie helfen, den Text zu strukturieren und sorgen auf diese Weise für einen höheren Behaltenswert.

Taylor Pipes hat den Aufzählungszeichen in dem hauseigenen Blog von Evernote einen eigenen Artikel gewidmet: Taking Note: How to Use Bullet Points for Concise Note-Taking. Zunächst beschreibt Taylor die unbestreitbaren Vorteile der Bullet Points, erzählt etwas zu ihren Ursprüngen um sich schließlich der zweckmäßigen Verwendung in Notizen zu widmen. Dabei verweist er auf einen nicht minder interessanten Artikel von Brian Clark mit dem Titel „Little Known Ways to Write Fascinating Bullet Points“. Zum Ende finden Sie auch einen Hinweis auf das handschriftliche Bullet Journal, über das Sie auch schon etwas hier im ToolBlog lesen konnten.

Lassen Sie sich also nicht beirren, in Texten wie Artikeln oder Notizen sind Aufzählungszeichen also durchaus das Mittel der Wahl. Man muss nur wissen, wie man sie einsetzt.

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Die automatische Zusammenfassung: Der XMind Summarizer

Ich weiß nicht, ob Sie sich an wikimindmap erinnern können. Ich hatte diese Webanwendung hier im ToolBlog schon einmal vorgestellt, zu Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat. Dieses pfiffige Tool bastelt vollautomatisch aus Wikipedia-Artikel Mind Maps, die Sie dann als FreeMind-Dateien herunterladen können. Oder anders ausgedrückt, diese App fasst den Inhalt von Wikipedia-Artikel als Mind Map zusammen. Mind Maps eignen sich zu diesem Zweck ja auch überaus gut, wie wir alle wissen.

Für das Mind Mapping Programm meiner Wahl, XMind, gibt es ein Plugin, das ebenfalls der Zusammenfassung von Texten dient: XMind Summarizer. Vor einiger Zeit erschien im Blog von XMind ein Artikel, der diese Erweiterung vorstellt. In erster Linie können Sie damit ebenfalls Wikipedia-Beiträge vermindmappen, aber auch andere Websites können auf diese Weise verarbeitet werden. In dem o.a. Artikel wird die Vorgehensweise für beide Varianten beschrieben.

Offensichtlich war das Plugin nicht allzu populär, denn die Weiterentwicklung wurde eingestellt. Schade einerseits, doch andererseits gibt es auch etwas Gutes im Schlechten: Sie können die Erweiterung kostenlos herunterladen.

Wenn Ihnen Mind Maps als Form der Zusammenfassung nicht gefallen dann versuchen Sie doch

Automatisches Zusammenfassen ist übrigens auch mit dem Mac möglich. Wie das geht, zeigt Ihnen Justin Pot in seinem Artikel “Summarize Any Text Using This Hidden Mac Tool”. Bis zur Version 2007 ging das auch in MS Word. Warum die Microsoftler dieses Feature in Word 2010 abgeschafft haben, wissen sie vermutlich selber nicht.

Für mich ist das alles ohnehin nicht das Wahre, ich ziehe Mind Maps vor, allerdings nicht die automatischen, sondern die handgemachten.

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Wie Sie Ihre E-Mails organisieren

Man sollte ja meinen, zum Thema E-Mail ist schon alles g’schwätzt, wie der Schwabe sagt. Das stimmt zwar zum großen Teil, aber es gibt immer wieder einzelne Artikel, die sich aus der Masse der Beiträge mit den 08/15-Tipps herausheben. Niraj Ranjan hat einen solchen geschrieben: Sending Sanity: How to Organize Your Inbox to Be More Productive. Zwar sind auch seine Hinweise nicht unbedingt neu, aber hier ist die Zusammenstellung interessant. Er rät uns

  1. Tragen Sie sich aus unnützen Maillisten aus
  2. Vermeiden Sie komplizierte Ablagestrukturen
  3. Verwenden Sie fortgeschrittene Suchmöglichkeiten
  4. Halten Sie sich an die 4-Sätze-Regel
  5. Folgen Sie der 1-Klick-Regel
  6. Verwenden Sie unterschiedliche Signaturen
  7. Verschwenden Sie keine Zeit, indem Sie jede Antwort einzeln tippen
  8. Benutzen Sie Bezeichnungen (Tags, Label, Kategorien) und Filter

Hier einige Bemerkungen zu Nirajs Ratschlägen von mir:

zu 1)  Niraj empfiehlt zum massenmäßigen Aufräumen das Tool unroll.me. Ich kann mich seiner Empfehlung nur anschließen.

zu 2) Ich selbst verwende gar keine Mappen in der Ablage, sondern bemühe die eingebaute Suche von Outlook oder ggf. das Plugin Lookeen. Wenn Sie so wollen, kann man das analog zur Materialwirtschaft “chaotische Lagerung” nennen. Wenn Sie auf die Mappen nicht verzichten wollen, dann empfehle ich Ihnen, nicht mehr als eine Ebene von Unterordnern zu verwenden. Eine tiefere Staffelung führt zur Verwirrung.

zu 4) Hier geht es darum, die eigentliche Nachricht auf maximal 4 Sätze zu beschränken. Längere Texte gehören in den Anhang. Zu den four.sentenc.es und seinen Verwandten habe ich vor einigen Jahren auf dem ToolBlog einen eigenen Artikel verfasst (“Die E-Mail-Selbstverpflichtung: Fasse Dich kurz”).

zu 5) Mit dieser Regel ist die Verpflichtung gemeint, die E-Mail angemessen weiter zu verarbeiten, wenn man sie einmal geöffnet hat. Die Nachricht kann etwa in eine Aufgabe überführt oder archiviert werden. Nur noch einmal draufklicken, dass sollte man nicht.

zu 7) Textbausteine!

Die Tipps von Niraj lassen sich mit allen E-Mail-Programmen realisieren. Sie funktionieren mit Outlook genauso wie mit GMail. Allerdings lohnt es sich die Recherche, ob es passende Plugins gibt, die für die Programme zugeschnitten sind.

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Ganz unbemerkt: Das ToolBlog hatte 10. Geburtstag!

Vor kurzem hatte ich Geburtstag und bekam persönlich, per E-Mail, aber auch über Twitter & Co jede Menge Glückwünsche, für die ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken möchte. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut.

Allerdings muss ich gestehen: Ich habe es mit den Geburtstagen (meinem und den anderen) nicht so. Leider kommt es deswegen dann und wann mal vor, dass ich einen vergesse. Aus diesem Grund bin ich gottfroh, dass ich von unseren sozialen Diensten an manche Geburtstage erinnert werde. Sehen Sie mir diese Schwäche nach.

Auch andere Jubiläen habe ich manchmal nicht auf dem Schirm. Zum Beispiel dieses hier:

Am 12. März hatte das ToolBlog 10. Geburtstag!

Wie es zum ToolBlog kam?

Hier in kurzen knappen Worten die Geschichte dahinter.
Zeit meines (Arbeits-) Lebens beschäftige ich mich mit Methoden, meine persönliche Effektivität und Effizienz zu steigen. In einem Kommentar zu einem Artikel in meinem früheren Blog “Interessante Zeiten” wies mich ein Leser auf das Buch von David Allen hin. Die Lektüre beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss selbst in einem eigenen Blog über Themen der Aufgabenorganisation zu schreiben. So entstand das ToolBlog. Ein paar Monate später fuhr ich sogar nach Washington D.C., um einen Workshop bei David Allen zu besuchen. Mittlerweile habe ich mich auch mit vielen anderen Ansätzen zur Arbeitsorganisation beschäftigt und meine eigene Methodik und meinen eigenen Stil  entwickelt. Und wie Sie sehen, schreibe ich immer noch gerne über persönliche Produktivität und allem, was damit zusammenhängt.

Was bringt die Zukunft?

Für das ToolBlog selbst sind keine Änderungen geplant. Manche sagen, mein Schreibstil hätte sich geändert und die Artikel seien etwas länger geworden. Wenn dem so ist, dann geschah das unbeabsichigt. Für mich liegt immer noch in der Kürze die berühmte Würze. Wenn ich Ihnen die tägliche kleine Dosis Arbeitsmethodik verabreichen kann, dann will ich zufrieden sein.

An einem online-Kurs zur Arbeitsorganisation bastle ich schon länger herum. Die gute Nachricht: Es geht “nur” noch um die Technik und den Feinschliff. Interessierte Leser werden ihn noch vor Ende der ersten Jahreshälfte auf diesem Bildschirm vorfinden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern für Ihr Interesse und Ihr Feedback bedanken. Ich hoffe, Sie halten dem ToolBlog auch in den nächsten Monaten und vielleicht sogar Jahren die Treue.

Ich würde mich sehr darüber freuen!

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BTW:
Wenn Sie sich ansehen möchten, wie sie das ToolBlog im Lauf der Zeit entwickelt hat, dann hier entlang.
Und dies war der erste Artikel vom 12. März 2006: Schikaniere mich!

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15 Excel Budget-Vorlagen für Kleinbetriebe

Viele meiner Leserinnen und Leser arbeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Für sie mag eine Sammlung interessant sein, die das Team von PDFConverter.com veröffentlicht hat: 15 Excel Templates for Small Business Budget Management. Sie finden dort allerlei Vorlagen zur Budgetplanung, wie etwa

  • Gesamtbudget
  • Ausgabenkontrolle
  • Cash Flow Report
  • Dienstreisen
  • Training und Weiterbildung
  • Marketing

Schauen Sie die Liste einmal durch, vielleicht ist etwas für Sie dabei.

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Eine Infografik zum Umgang mit Stress

Ergotopia hat eine schöne Infografik mit Tipps zum Umgang mit Stress veröffentlicht, die ich meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte.

Als Sicherheitsingenieur sehe ich ja die sogenannte Verhaltensprävention mit gemischten Gefühlen. Beim Durchlesen der Tipps bedenken Sie bitte, dass auch die Selbsthilft ihre (manchmal engen) Grenzen hat. Es gilt immer noch der Grundsatz

Verhältnisprävention geht vor Verhaltensprävention!

Sie kennen den Unterschied nicht? Dann sprechen Sie mich an, ich erkläre es Ihnen innerhalb von nur wenigen Minuten. Für eventuelle Verstörungen kann ich dann aber nichts.  😉

Hier gehts zur Infografik:

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Ihre Präsentation auf den Tablets der Zuhörer: Sideflight

Ab und zu bekomme ich wohlmeinende Hinweise auf mehr oder weniger neue Software aus dem Themenbereich des ToolBlogs. Public Relations heißt wohl diese Disziplin. Dagegen ist nichts einzuwenden und ich erlaube mir auch dann und wann, meine Leserinnen und Leser davon in Kenntnis zu setzen, wenn mir die Anwendung interessante erscheint.

So zum Beispiel Sideflight. Diese Add-in für PowerPoint ermöglicht es Ihrem Publikum, die Folien Ihres Vortrags auf dem eigenen Gerät (Tablet, Laptop etc.) mitzuverfolgen. Das geht nicht nur vor Ort, sondern auch über die sozialen Medien. Hinterher bekommt die Zuhörerschaft sogar ein Handout, wobei Sie entscheiden, welche Folien darin enthalten sind.

Das mit dem Handout ist so eine Sache. Ich halte nichts davon, Folien als Handout auszuteilen. Das würde bei meinen Folien auch nichts nützen, denn meistens ist darauf nur ein Bild, allenfalls ein kurzer Satz zu sehen. Aber für manche mag das durchaus ein gangbarer Weg sein.

Für Einzelpersonen ist der nicht kommerzielle Gebrauch von Sideflight kostenlos. Die Lizenz zur kommerziellen Nutzung durch eine Person auf einem Rechner startet bei etwas unter 80€/Jahr. Wenn Sie also öfters Vorträge halten, könnte das Add-in durchaus interessant sein, um Ihre Reichweite zu erhöhen.

Aus der gleichen Werkstatt stammt auch Beamium, eine Webapp, mit der Sie pdf-Dokumente teilen und online betrachten können. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist Beamium eine Art Sideflight für pdf-Dokumente. So ganz genau hat sich mir das noch nicht erschlossen. Etwas mehr Informationsgehalt würde der Produktwebsite sicherlich gut tun.

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Wie Sie Konflikte am Arbeitsplatz lösen

Ich gebe zu, die Meinung über Infografiken ist durchaus geteilt. Ich persönlich mag sie sehr, aber ich habe auch den einen oder anderen kritischen Kommentar darüber gelesen.

Wie immer kommt es wohl darauf an, wie die Infografik gemacht ist. Es reicht halt nicht aus, dass sie schön bunt und farbenfroh daherkommt, auch etwas Substanz wäre nicht schlecht. So wie bei dieser: How to Manage Conflict at Work Infographic. Trotz des komplexen Themas scheint sie mir die wesentlichen Dinge darzustellen. Aber schauen Sie selbst:

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Wie wir Dinge, Menschen und anderes in Schubladen stecken

Im Sinne der Ordnung macht es mitunter Sinn, Dinge, Menschen u.a. zu kategorisieren oder “in Schubladen zu stecken”. Bei Menschen ist das nicht ungefährlich, denn das führt oft zu falschen Schlüssen. Wir sollten dann auf jeden Fall bereit sein, unsere Entscheidung zu überdenken und ggf. zu korrigieren.

Jeri Dansky hat einen Artikel über Taxonomie, wie das Kategorisieren in der Fachsprache heißt, geschrieben: The many ways to categorize your stuff. Aus seinem Beitrag stammt auch das Video, dass die Taxonomie von Bonbons erklärt:

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Visualisieren mit Dingbats & Co

Sie kennen sicher diese komischen Schriftarten, wo anstatt Buchstaben kleine Bildchen zu sehen sind? Symbolschriften heißen diese und bekannte Vertreter sind unter Windows z.B. Wingdings  oder Dingbats.

Ich muss zugeben, ich wusste nie so richtig, wozu derartige Schriften gut sein sollen, von dem einen oder anderen Zeichen mal abgesehen. Allerdings könnte sich das mit einem Artikel von Connie Malamed ändern: How To Use Dingbats For Free eLearning Illustrations.

Connie stellt zunächst die Schriftarten Wingdings, Dingbats und Webdings vor und beschreibt dann, was Sie die einzelnen Symbolde für Präsentationsfolien nutzen können. So können Sie z.B. einzelne Symbole in PowerPoint auch als Bilder abspeichern, ein Trick, den ich bis jetzt noch gar nicht kannte. Daraus ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, so könnte man etwas für diverse Mind Mapping Programme daraus eine Symbolbibliothek erstellen.

Weitere Einsatzgebiete der Schriftsymbole sind die Erstellung von Icons oder  Illustrationen, die aus einzelnen Symbolen zusammengesetzt sind. Connie gibt dafür in ihrem Artikel ein schönes Beispiel.

Am Ende des Beitrags finden Sie Links zu weiteren Symbolschriften, die Sie kostenlos herunterladen können. Es sind auch Sammlungen auf CD-ROM im Handel, die man aber nicht unbedingt braucht. Es sind auch so schon genug.

So habe ich die Anwendung von Symbolschriftarten noch nie gesehen. Ich werde mich auf jeden Fall näher damit beschäftigen, wenn ich wieder einmal eine Präsentation erstellen darf.

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Wie Sie Ihr E-Mail-Programm für die Feiertage vorbereiten

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und vielleicht sind Sie gerade dabei, sich gedanklich in die Ferien zu verabschieden. Vergessen Sie dennoch nicht, Ihre E-Mail-Programm für die freien Tage vorzubereiten. Michael Einstein gibt Ihnen dafür die “Top 10 Tips for Managing your Email over the Holidays”:

  1. Entfernen Sie so viel Müll wie möglich aus dem Eingangskorb bevor Sie in die Ferien fahren
    Ich gehe einen Schritt weiter. Schauen Sie, dass Ihre Inbox vollständig leer ist, bevor Sie das Büro verlassen. Was heute verarbeitet ist, müssen Sie nach Ihrer Rückkehr nicht in die Hand (oder vor die Augen) nehmen.
  2. Erstellen Sie eine Abwesenheitsnotiz für Ihr Mailprogramm
    Sie wissen schon “Out of Office”
  3. Erstellen Sie eine Abwesenheitsnachricht für Ihren Anrufbeantworter
    Denken Sie auch an die Mailbox Ihres Mobiltelefons
  4. Starten Sie diese Meldungen nicht erst am ersten Tag Ihres Urlaubs
    sondern am besten schon am Tag zuvor.
  5. Treffen Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen eine Übereinkunft, unter welchen Umständen Sie während Ihrer Abwesenheit erreicht werden können
  6. Vereinbaren Sie dafür einen eigenen Text für E-Mail oder SMS usw.
  7. Bestimmen Sie jemanden, der Sie während Ihrer Abwesenheit vertritt
  8. Informieren Sie wichtige Kontaktpersonen ein oder zwei Wochen vor Ihrer Abwesenheit
    Na gut, das ist für Ostern schon zu spät.
  9. Wenn überhaupt dann checken Sie Ihre E-Mail in Ihren freien Tagen nur nach einem festen Ritual
    Michael nennt dies “Vacation/Holiday Email Triage process”.
  10. Bleiben Sie standfest! Wenn Sie nicht erreichbar sind, dann sind Sie nicht erreichbar

Sie merken schon, die Hinweise sind nicht für alle gleichermaßen relevant. Ich denke, Michael hatte hier vor allem Freiberufler und Selbstständige im Blick. Aber vielleicht ist auch der eine oder andere Tipp dabei, wenn Sie Angestellter sind.

Wie auch immer, ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs schöne Feiertage und ein frohes Osterfest!

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