So isst man Chicken Wings

Ab und zu bin ich Gast des hiesigen Irish Pub. Ich gehe gerne dorthin, nicht nur wegen des frisch gezapften Guinness, sondern auch wegen der herzhaften, wenn auch vermutlich ungesunden Snacks. Eine meiner Lieblingsspeisen sind die knusprigen Chicken Wings, die zwar gut schmecken, aber einen Nachteil haben: Der Verzehr kann in eine ziemliche Kleckerei ausarten.

Da ich ins Irish Pub eher schlicht gewandet einkehre, hält sich der Ärger über Flecken im Hemd in Grenzen. Allerdings habe ich jetzt gelernt, dass man Chicken Wings auch mit Schlips und Kragen unfallfrei essen kann. Wie das geht, zeigt uns dieses Video: BD Wong Teaches You How to Eat a Chicken Wing.

[via Lifehacker]

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Frohe Weihnachten!

Ganz überraschend steht wie immer Weihnachten vor der Tür. 😉

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs ein frohes und friedvolles Fest. Erholen Sie sich gut und üben Sie sich über die Feiertage in der Kunst der Achtsamkeit und des Loslassens.

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Leichter gesagt als getan. Damit die Feiertage wirklich nicht in Stress ausarten, gibt es hier eine Fülle von Tipps:

Hier gibt es noch etwas für den Gaumen:

… und hier für die Umwelt:

So, das reicht jetzt aber auch .
Frohes Fest! 🙂

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Ihr Kalender für 2017

Ein altes Sprichwort lautet:

Ists Silvester frostig kalt,
so kommt das neue Jahr auch bald!

In ein paar Tagen steht wieder einmal der Jahreswechsel an und es wird langsam Zeit, sich einen neuen Kalender anzuschaffen. Zumindest, wenn Sie ein Anhänger der klassischen Papier- und Bleistift-Methode sind. All die anderen, darunter auch ich, vertrauen der digitalen Variante, die sich ja von Jahr zu Jahr von selbst erneuert.

Wenn Sie zur ersten Gruppe gehören und nicht recht wissen, wie Ihr neuer Kalender aussehen soll, dann hat Sunray von  The Organized Cardigan vielleicht den passenden Tipp. In ihrem Beitrag “15 Kalender für 2017” stellt sie ihre ultimative Kalenderliste mit ausführlicher Beschreibung vor.

Gleich zu Anfang steht Ein guter Plan. Dieses Buch können Sie zwar als Kalender benutzen, allerdings würden Sie dann zu kurz springen. Vielmehr ist dieser Planer ein Begleiter durch den beruflichen und privaten Alltag mit vielen Tipps z. B. zur Achtsamkeit. Hier ein Interview mit der weiblichen Hälfte des Autorenduos, Milena Glimbovski:

Dass die beiden dieses Jahr auf der re:publica eine Präsentation unter dem Titel “Radikal achtsam!” gehalten haben, habe ich an dieser Stelle schon erwähnt.

Ich finde das Konzept des Planers sehr interessant und ich werde mir den Kalender sicher einmal näher anschauen.

Wenn Ihnen vorgefertigte Lösungen nicht ausreichen, dann stellen Sie doch Ihren Kalender selbst zusammen. Sunray empfiehlt hier den Persönlichen Kalender. Ich selbst möchte Sie auf die Kalender meines Freundes Matthias Büttner hinweisen: X17 (Nein, ich bin weder an seinem Geschäft beteiligt noch erhalte ich Provision).

Wenn Sie sich ganz intensiv mit Kalendern beschäftigen möchten, dann schauen Sie doch bei Christian Mählers Notizbuchblog vorbei. Dort dürfte keine Frage unbeantwortet bleiben.

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Wie Sie bessere E-Mails schreiben

Eigentlich müssten wir uns jetzt darüber einigen, was das Wort “besse” in der Überschrift heißen soll. Ich sag mal so: Wenn ich eine E-Mail bekomme, möchte ich sofort im Betreff erkennen können, was der Absender eigentlich von mir will. Zum anderen sollte der Inhalt knapp gehalten werden, in einem Umfang, der in urvordenklichen Zeiten dem Inhalt einer Postkarte entsprochen hätte. Weiteres Text- und Datenmaterial gehört für mich in den Anhang. Über den Abschluss einer E-Mail müssen wir uns in der Juristenrepublik Deutschland keinen Gedanken machen. Wie eine Signatur auszusehen hat, regeln (natürlich) entsprechende Vorschriften.

Auf einem Video der Zeitschrift Forbes sind noch einmal die wichtigsten Aspekte zusammengefasst:

[via Forbes]

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GTD®–Das Buch in der Zusammenfassung

Manchmal frage ich mich, ob David Allen selbst damit gerechnet hat, dass sein Buch Getting Things Done ein internationaler Bestseller werden würde. Ich tippe mal auf Nein, zumindest hatte ich während des GTD Summits 2009 in San Francisco diesen Eindruck. Falls Sie tatsächlich dieses bahnbrechende Buch noch nicht gelesen haben, aber dennoch wissen möchten, was der Inhalt ist, dann empfehle ich Ihnen die Zusammenfassung im Video:

Wenn Sie danach Appetit bekommen und doch Lust auf die Lektüre des kompletten Werks bekommen empfehle ich Ihnen die Originalausgabe. Es gibt zwar auch eine deutsche Übersetzung, allerdings halte ich diese für nicht besonders gelungen. Am besten lesen sie beide. 😉

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Und der Gewinner ist…

Wir haben einen Gewinner für das Buch Sketching at work:
35 starke Visualisierungs-Tools für Manager, Berater, Verkäufer, Trainer und Moderatoren
.

Er heißt Nicolai Beerheide (@nibe).
Herzlichen Glückwunsch!

Auch allen anderen ein dickes Dankeschön fürs Mitmachen.

Jetzt muss ich nur noch, wissen, wohin ich das Buch schicken soll.

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Eine Website für effektives Studieren

Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass unter den Leserinnen und Lesern des ToolBlogs auch viele Studierende sind. Da das Studieren offensichtlich immer mehr zur reinen Fleißaufgabe mutiert, ist es offensichtlich sehr wichtig, gut organisiert zu sein um den Lernstoff überhaupt zu bewältigen.

Kürzlich wurde mir eine Website zum effektiven Studieren empfohlen. Diesen Tipp geben ich gerne an die Studierenden unter meinen Lesern weiter: How To Study Effectively. Aus der Selbstbeschreibung der Seite:

Everyone can be a great student. And yes, that means you too! Here at effectivestudy.org, you’ll have access to top-notch articles on useful study skills that’ll help you to be the best that you can be in the most efficient way possible!

Sie finden eine Fülle von Studiertipps zu den Rubriken:

  • Mnemotechniken:
    Wie man lernt und sich vor allem wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort daran erinnert. Für Prüfungen nicht ganz unwichtig.
  • Zweckmäßiges Anfertigen von Notizen
  • Umgang mit Aufschieberitis
  • Blockieren ablenkender Internetseiten
  • Einsatz der Tomatentechnik (Pomodoro Technique)
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Auf der Website finden Sie auch eine kommentierte Liste mit Buchempfehlungen. Allerdings glaube ich, dass das Lesen zusätzlicher Bücher über das Studium hinaus nicht gerade Begeisterungsstürme entfachen dürfte.

Was mir auch gut gefällt, ist die Zusammenstellung von Werkzeugen, die beim Studieren nützlich sein könnten. Sie finden Empfehlungen für Notizen, das Schreiben, für Apps zum Zeitmanagement u.v.m.

Auch wenn Sie nicht studieren sollten, schauen Sie dennoch einmal bei Effective Study vorbei. Ich bin mir sicher, Sie werden das eine oder andere entdecken.

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Goethes “Faust” in Ihrer Handschrift

Vor einiger Zeit gab es einen Aufruf verschiedener Hörfunkanstalten, den grandiosen Roman von David Foster Wallace “Unendlicher Spaß” in ein Hörspiel zu übertragen. Dazu wurde der Roman in kleine Happen unterteilt, aus denen sich jeder einen aussuchen und vorlesen durfte. Klar, dass ich auch mitgelesen habe: Kap. 13, Szene 44, Seite 199 (mp3-Datei zum Nachhören).

Etwas ähnliches hat wohl Matthias Büttner im Sinn. Er möchte mit vielen andern Schreibern und deren Schreibgeräten Goethes Faust abschreiben. Jeder bekommt 20 Zeilen, daraus wird dann eine wunderbare Handschriftensammlung. Auf seinem Blog erfahren Sie Näheres über diese Aktion: Schreiben wir gemeinsam ein Buch: Goethes Faust in Handschrift.

Ich finde diese Idee prima. Wenn Sie wie so viele Menschen denken, Ihre Handschrift ähnele eher einem Gekrakel als einer Handschrift, dann schreiben Sie trotzdem. Nehmen Sie sich den Satz von Joseph Beuys zu Herzen: “Jeder ist ein Künstler”.

Dies ist übrigens Goethes Handschrift: Aus dem Epilog zu Schillers “Glocke”:

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[Bild Johann Wolfgang von Goethe [Public domain], via Wikimedia Comm, (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie Ihren persönlichen Jahresabschluss erstellen

Die Wochendurchsicht (Weekly Review) gehört für mich zu den unverzichtbaren Bestandteilen der Arbeitsorganisation. Ich erkläre es den Teilnehmern in meinen Workshops immer so: In der Wochendurchsicht nehmen Sich sich einmal in der Woche eine stille Stunde Zeit und verlassen Ihr Hamsterrad, um aus der Außenperspektive auf Ihr Hamsterrad zu schauen. Ich bitte den Ausdruck “Hamsterrad” nicht allzu ernst zu nehmen, er dient nur der bildhaften Darstellung. In der Wochendurchsicht überprüfen Sie, ob alles so läuft wie es soll. Ich selbst habe dafür eine Checkliste erstellt, auf der die einzelnen “Inspektionspunkte” aufgeführt sind.

Darüber hinaus erscheint es mir sinnvoll, aus noch etwas größerem Abstand eine “Jahresdurchsicht” vorzunehmen. Sie nehmen sich ein paar Stunden Zeit und reflektieren in ungestörter Umgebung darüber, was im vergangenen Jahr so geschehen ist, wie Sie mit dem Verlauf des Jahres zufrieden sind und was Sie sich für das nächste Jahr wünschen.

Ich selbst orientiere mich dabei am Modell der Logischen Ebenen nach Robert Dilts, die ich in U-Form durchlaufe.

LogischeEbenen

Ich starte links von unten nach oben und beantworte mir in der Rückschau für dieses (vergangene) Jahr Fragen wie:

Umgebung

  • Wo war ich tätig?
  • Wer sind meine Partner: Mit wem und für wen habe ich gearbeitet?
  • Welche Werkzeuge habe ich benutzt?
  • Wo habe ich meine Arbeit getan (Ort und Kontext)?

Tätigkeit

  • Was habe ich getan?
  • Für was wurde ich bezahlt?
  • Welche Ergebnisse habe ich erzielt (Mensch, Maschine, Material, Methode…)
  • Was wurde von mir erwartet, was sollte herauskommen?

Fertigkeiten

  • Was kann ich, was sind meine Stärken?
  • Worin bin ich Spezialist?
  • Was habe ich gelernt?
  • Welche besonderen Erfahrungen habe ich gemacht?

Glaubenssätze

  • Wie lässt sich meine Einstellung beschreiben?
  • Welche Grundsätze haben mich geleitet
  • Welche Eigenschaften und Einstellungen waren mir von Nutzen?

Identität (Zugehörigkeit)

  • Mit wem oder was konnte ich mich identifizieren?
  • Mit was und wem konnte ich mich identifizieren?
  • Was war meine Rolle? Wie könnte ich sie beschreiben?

Nach Beantwortung dieser Fragen beantworte ich für das kommende Jahr in umgekehrter Reihenfolge von rechts oben nach unten die gleichen Fragen. Allerdings beginnen diese Fragen dann mit “im nächsten Jahr möchte ich…”.

Ich habe mir angewöhnt, diese Übung mittels Mind-Mapping durchzuführen, ohne Computer, von Hand wohlgemerkt.

Auch wenn das Konzept von Dilts nicht unumstritten ist, sei’s drum, für mich funktioniert diese Vorgehensweise sehr gut. Wenn Sie damit nicht zurecht kommen sollten, dann hilft Ihnen vielleicht der Artikel von Matthias Büttner weiter: Mein persönlicher Jahresabschluss. Hier finden Sie ebenfalls eine detaillierte Beschreibung, wie Sie vorgehen und welche Fragen Sie sich stellen können.

Ich finde, so eine Jahresübersicht passt gut in die Zeit “zwischen den Jahren”, wenn die Geschenke alle ausprobiert und sämtliche Beuche zu Kaffee und Kuchen absolviert sind.

Es spricht allerdings überhaupt nichts dagegen, diese Übung auch zu jedem anderen Zeitpunkt des Jahres durchzuführen. Allerdings sollten Sie immer Ruhe, Zeit und Abstand dafür mitbringen, das geht nicht zwischen Tür und Angel so nebenbei.

Viel Spaß und neue Erkenntnisse!

BTW: In diesem Video erklärt Robert Dilts das Konzept der Logischen Ebenen

Auch er wird älter. 😉

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Buch zu gewinnen: Sketching at Work

Im Sommer dieses Jahres hatte ich über das Buch von Martin J. Eppler, Sebastian Kernbach und Roland A. Pfister mit dem Titel Dynagrams- Denken in Stereo geschrieben.

Von Eppler und Pfister stammt ein weiteres Buch zum Thema: Sketching at work: 35 starke Visualisierungs-Tools für Manager, Berater, Verkäufer, Trainer und Moderatoren.

In dem Buch erfahren Sie:

  • Welche Vorteile eine geeignete Visualisierung hat
  • Welchen Anforderungen eine gute Skizze genügen sollte
  • Welche Arten von Skizzen es gibt und wo Sie welche einsetzen können
  • Wie Sie Ihre Fertigkeiten im Anfertigen von Skizzen verbessern können

Herzstück des Buches ist die Methodenbox, in der Sie die Vorlage und Beschreibung von mehr als 30 verschiedenen Diagrammarten finden. Darunter finden Sie die üblichen Vertreter, wie Mind Maps oder Fischgrätdiagramm, aber auch andere Skizzen, die zumindest ich so noch nicht kannte, wie Brücke oder Risikolunte.

Abgerundet wird der Inhalt durch Tipps durch Fallbeispiele und Übungen zur Visualisierungskompetenz.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich werde sicherlich das eine oder andere in meinen zukünftigen Workshops mit einbauen.

Ganz ohne Motzen geht es jedoch nicht. Wer um Himmels willen ist auf die glorreiche Idee gekommen doppelt gestrichenes Papier mit diesem geringen Flächengewicht zu verwenden. Das Suchen und Blättern wird dadurch zur Qual. Hier war das “gut gemeint” wieder einmal das Gegenteil von gut.

Wenn Sie möchten, dann können Sie ein Exemplar des Buchs gewinnen. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Via Kommentar:
    Schreiben Sie hier einfach in einem Kommentar (“Hinterlasse eine Antwort”), dass Sie das Buch gewinnen möchten. Vergessen Sie aber nicht, eine gültige E-Mail-Adresse zu verwenden, damit ich Kontakt aufnehmen kann, falls Sie gewonnen haben.
  2. Via Twitter:
    Twittern Sie einfach (Cut & Paste):
    ++ Ich möchte das Buch “Sketching at Work” gewinnen!  https://goo.gl/scvNd6 #ToolBlog  //via @stlist ++

Die Verlosung endet am Sonntag, den 18. 12. 2016 um 24:00 Uhr.

Viel Glück, ich drücke die Daumen!

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Podcast 029: Im Gespräch mit Thilo Niewöhner

Diesmal habe ich mich mit dem Projektmanager und -consultant Thilo Niewöhner unterhalten.

Die Themen unseres Gesprächs:

  • Der Unterschied zwischen Dienst- und Werkverträgen
  • Die Dienstleistung, die er im Projektmanagement erbringt
  • Agile und „klassische“ Methoden des Projektmanagements
  • Iterationszyklen im klassischen Projektmanagement
  • Wie Risk-Management funktioniert
  • Wie man Projekte an die Wand fährt
  • Kommunikation innerhalb eines Projekts
  • State of the Art of „Führung“
  • Der Umgang mit Konflikten in Projekten und das Treffen von Entscheidungen
  • Die Bedeutung von „Blau“ und  „Rot“: Parallelkulturen in Unternehmen
  • Die Nachteile der Matrix-Organisation
  • Führen ohne Weisungsbefugnis
  • Die Besonderheiten des PM Camps in Dornbirn und anderswo
  • Informelle Strukturen im Unternehmen
  • Wie sich Thilo organisiert: OneNote und Outlook

Hier die Links zum Podcast::

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CmapTools in neuem Gewand

Es gibt Aufgabenstellungen, die sich sehr gut mit Mind-Maps bearbeiten lassen. Wie jede andere Methode auch, gibt es für die Anwendungen von Mind-Maps gewissen Grenzen. Diese liegen in der Baustruktur der Map, so dass dynamische Zusammenhänge wie Rückbezüglichkeiten nur schwer darzustellen sind.

Für “die Visualisierung von Begriffen (Concepts) und ihren Zusammenhängen” (Wikipedia) ist die Concept-Map das Mittel der Wahl. Dort werden durch gerichtete Pfeile die Abhängigkeiten zwischen den aufgeführten Elementen dargestellt. Eine fertige Concept-Map ähnelt dann einem Netzwerk.

Ich selbst habe Concept-Maps vor vielen Jahren in einer Weiterbildung zum vernetzten Denken nach Gomez und Probst kennen gelernt. Dort kamen damals mangels geeigneter digitaler Werkzeuge Pinnwände und Post-it®-Notes oder Whiteboards zum Zug. Tools, die gerade bei der Erstellung von Concept-Maps im Team nach wie vor großen Charme besitzen.

Nun kann man zwar auch mit Software zum Mind-Mapping Concept-Maps erstellen, wie z.B. auf dem Blog von XMind beschrieben wird. Allerdings ist diese Vorgehenweise etwas umständlich.

Ein bewährtes Programm, dass ausschließlich für Concept-Maps konzipiert ist, ist CmapTools vom Florida Institute for Human & Machine Cognition (IHMC). Mittlerweile ist eine regelrechte Suite erschienen, bestehend aus den Programmen CMapTools für PCs aller Plattformen, für iPad und für die Cloud. Zum Download müssen Sie sich registrieren und können etwas spenden, müssen aber nicht.

Wenn Sie mit der Erstellung von Concept-Maps noch nicht allzu vertraut sind, dann hilft Ihnen eine umfangreiche Einführung weiter, natürlich visualisiert mit einer Concept-Map. Auch für eine tiefergehende Dokumentation ist gesorgt.

Ich habe mit CmapTools bislang gute Erfahrungen gemacht und kann die Software nur empfehlen.

CmapTools

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GTD® mit Thunderbird

Wie die Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen, bin ich bekennender Outlook-Fan. Zumindest, wenn es sich um die Windows – Version dieses mächtigen Personal Information Managers geht. Leider ist der Funktionsumfang von Outlook für den Mac bei weitem nicht so mächtig und in der neuen letzten Version wurden m. E. sogar noch ein paar “Verschlimmbesserungen” gegenüber dem Vorgänger vorgenommen. Sehr unbefriedigend das Ganze.

Aus diesem Grund bin ich für meinen Mac immer noch auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Ein Programm, das mir schon zu früheren Zeiten sehr gut gefallen hat, ist der bekannte E-Mail-Client Thunderbird. Weil ein reines E-Mail-Programm jedoch Outlook nicht ersetzen kann, muss Thunderbird mit entsprechende Plugins aufgebohrt und auch sonst entsprechend angepasst werden.

Wie das geht, zeigen diese Artikel:

Leider sind die Artikel schon etwas älter. In der Zwischenzeit sind für einige wichtige Produktivitäts-Apps eigene Erweiterungen für Thunderbird erschienen, so etwa für Todoist, Remember the Milk der Toodledo, die aber schon wieder eingestellt oder zwar noch erhältlich sind, aber nicht mehr gepflegt werden. Schade.

Thunderbird und der Exchange-Server

Für mich sind solche Lösungen auch nur eingeschränkt interessant, vielmehr würde ich mit Thunderbird & Co gerne auf meinen Exchange-Server unter Office 365 zugreifen. Das scheint mit einiger Pfriemelei zu gehen, wie man z. B. in der Anleitung der TU Dresden nachlesen kann: Konfiguration von Thunderbird als Client für den Exchange-Dienst der TU-Dresden. Beschrieben wird hier die Anbindung der E-Mail- und der Kalenderfunktion.

Dass E-Mail und Kalender sich hervorragend mit einem Exchange-Server vertragen, wusste ich schon von iPhone und iPad. Was ist aber mit dem Aufgabenmanager? Für mich ist der Aufgabenmanager unverzichtbarer Bestandteil meiner Arbeitsorganisation. Leider konnte ich bislang noch keine befriedigende Lösung für dieses Problem finden. Bislang, denn es gibt einen Silberstreifen am Horizont, in Form des Exchange EWS Provider. Die Erweiterung ist ummesonscht, herunterladen können Sie das Plugin unter GitHub. Ein Pferdefuß hat das Ganze allerdings. Auch wenn das Programm von der Fa. Ericsson gepflegt wird, sieht das ganze doch nach Technikkram für Fortgeschrittene aus. Daran ändert auch die umfangreiche Dokumentation nichts. Ich zumindest traue mir die Installation und Einrichtung nicht so ohne weiteres zu.

Deshalb eine Bitte: Wenn Sie mehr Ahnung von der Materie haben als ich und Lust verspüren, den Exchange EWS Provider einmal auszuprobieren, dann lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben. Ewiger Ruhm ist Ihnen sicher!

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[Quelle Logo Thunderbird unter CC-BY 3.0]

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Inneneinsichten eines Meisters der Aufschieberitis

Tim Urban bezeichnet sich selbst als Meister der Aufschieberitis. In einem TED-Talk lässt er uns an seiner Meisterschaft teilhaben: Inside the mind of a master procrastinator.

Mindestens so interessant wie seinen Vortrag finde ich den Artikel, in dem er beschreibt, wie sich sein TED Talk die Zeit entwickelt hat: Doing a TED Talk: The Full Story.  Sie erfahren in dem Beitrag eine Menge über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Vortragsstile. Tim untermalt dies mit einer Fülle von Diagrammen, der Artikel ist sehr unterhaltsam. Es lohnt sich, ihn zu lesen, finde ich.

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BMY®: Klarheit für Ihre Karriere

Vor ungefähr zwei Jahren bin ich nach Amsterdam gefahren, um bei Tim Clark die Master Class für seinen Ansatz Business Model You® zu besuchen. Dort habe ich auch Mercedes Hoss-Weis kennengelernt, die mit ihm damals zusammen den Workshop begleitet hat.

Für die Fachzeitschrift Training aktuell haben Mercedes und ich vor einigen Wochen einen Artikel verfasst, in dem wir den Hintergrund des Ansatzes und die Vorgehensweise bei der Umsetzung erklären: Beratungs Modell “Business Model You” – Klarheit für die Karriere. Sie können den Artikel hier herunterladen.

Wir beschreiben dort

  • Warum BMY eine wirksame Methode für die individuelle Organisationsplanung ist
  • Wie man mit BMY die wichtigen Erfolgsfaktoren beschreibt und visualisiert
  • Wie das Vorgehen in der Praxis aussieht

Im Rahmen eines Artikel mussten wir uns auf das Wesentliche beschränken. Wenn Sie Fragen zu BMY haben, dann kommen Sie gerne auf mich zu.

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Tim Clark und Stephan List in Amsterdam

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Spickzettel für das gute Benehmen

Vor einiger Zeit habe ich im ToolBlog über das Benimm-Buch von Susanne Beckmann berichtet: Benehmen Sie sich!
Vor ihr stammen auch einige “Spickzettel”, auf denen sie auf jeweils einem Blatt Papier die wichtigsten Spielregeln zusammengefasst hat.

Sie finden dort folgende Hinweise:

  • Zu Gast bei Geschäftsessen – Fettnäpfchen vermeiden
  • Business-Peinlichkeiten – Die Klassiker
  • Der gelungene Messeauftritt
  • Der Umgang mit Visitenkarten
  • Distanzzonen: Bitte Abstand halten
  • Unhöflich, überflüssig oder missverständlich –
    Formulierungen in geschäftlichen E-Mails
  • Fünf Fettnäpfchen im Berufsalltag
  • Kleider machen Leute – Das passende Outfit für den Job
  • Nach oben bitte – Verhalten im Aufzug
  • Neu im Unternehmen – Engagieren Sie sich überlegt

Bei Überfliegen dieser Infoblätter habe ich festgestellt, dass ich mit meinem Verhalten gar nicht so sehr daneben liege . Allerdings habe ich auch ein paar Lücken z. B. beim Fahren im Lift oder im Umgang mit Visitenkarten festgestellt.

Ich habe mir erlaubt, die Hinweise in einer pdf-Datei zusammenzufassen, die Sie hier herunterladen können. Vielen Dank, Frau Beckmann.

Wenn Sie sich tiefer mit dem Thema Benimm im Unternehmen auseinandersetzen möchten, dann besuchen Sie Frau Beckmann doch auf ihrer Website.

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[Foto von Unsplash [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Able2Extract erscheint in der Version 11

Alle Jahre wieder, immer dann wenn das Geld aufgrund der Weihnachtseinkäufe ohnehin knapp ist, bekommen die meisten Programme kostenpflichtige Updates. Able2Extract, mit dem Sie pdf-Dateien in allem möglichen Formate wie Word, Excel, PowerPoint u.ä. überführen kann. Sogar der MS Publisher ist dabei, ein Programm, das mir sehr oft kleine, aber feine Dienste leistet.
Ich durfte mir auf Einladung des Herstellers die Beta-Variante der neuen Version 11  genauer anschauen.

Zunächst sei gesagt, dass ich das Programm zwar nicht häufig benutze, aber wenn, dann für wichtige Aufgaben. Insofern möchte ich es nicht mehr missen. Die Umwandlung in Office-Formate funktioniert. Und das so verblüffend gut, dass ich manchmal den Mund vor lauter Staunen kaum geschlossen kriege. Das ist keine Übertreibung, die Umwandlungsqualität ist m.E. überragend.

Die Neuigkeiten in der kommenden Version sind:

  • Notizfunktion mit mehr aus 12 Auszeichnungsvarianten
  • Neue Bearbeitungsmöglichkeiten bei pdf-Dateien, wie das Hinzufügen und Entfernen von Bildern oder Vektorgrafiken
  • Verschlüsselung von pdf-Dateien und
  • Die üblichen allgemeinen Verbesserungen unter der Motorhaube

Wie der Name deutlich macht, dient das Programm vornehmlich dem Extrahieren von Daten aus pdf-Dokumenten und ihre Überführung in andere Dateiformate. In der neuen Version ist es nun möglich, das pdf-Dokument zu bearbeiten, wie man es auch von anderen pdf-Apps kennt: Notizen und Bemerkungen anfügen und Seitenoperationen durchführen (Einfügen, Bewegen, Löschen usw.). Allerdings ist der Bedienkomfort nicht optimal. Drag & Drop geht leider nicht, die Bedienung erfolgt etwas umständlich über Menükästen.
Dennoch lassen sich nun kleine Veränderungen an der pdf-Datei direkt in Able2Extract vornehmen. Das ist schon eine Erleichterung, auch wenn ich mir etwas mehr Bedienkomfort gewünscht hätte.

Fazit: Wenn Sie pdf-Dateien öfters passgenau in Office-Dateien, CSV, HTML, oder Autocad überführen müssen, dann ist Able2Extract ein mächtiges Werkzeug. Ein pdf-Bearbeitungsprogramm ist es eher nicht, da gibt es andere einfachere Lösungen.

Einen Überblick darüber, was Sie mit Able2Extract alles machen können, gibt Ihnen diese Video:

Able2Extract v11 erscheint voraussichtlich am 5. Dezember.

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