Archiv der Kategorie: Software

Wie Sie E-Mail-Signaturen erstellen

Sie alle kennen Signaturen. Als Signatur wird ein

Textabschnitt bezeichnet, der häufig am Ende von E-Mails, Usenet-Postings oder Beiträgen in Internetforen steht und Angaben zum Absender enthält. (Wikipedia)

Mit Inhalt und Gestaltung einer solchen Signatur müssen Sie sich dann nicht besonders befassen, wenn Sie Mitarbeiter eines Unternehmens sind und ausschließlich geschäftlichen E-Mail-Verkehr pflegen. Denn dann stellt Ihr Arbeitgeber vermutlich bereits eine gesetzeskonforme Signatur bereit, um die Sie nicht herumkommen. Sollten Sie selbst ein Unternehmen Ihr Eigen nennen und noch keine entsprechende Signatur verwenden, dann sollten Sie sich schleunigst darum kümmern. Welche Informationen für die einzelnen Unternehmensformen bereit gestellt werden müssen, erklärt Ihnen z. B. Bea Brünen in Ihrem Beitrag Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails.

Andere Personengruppen wie Privatleute oder Freiberufler haben deutlich mehr Gestaltungsspielräume. Sie können eine Signatur auch für originelle (Werbe-) Botschaften verwenden.

Wie Sie eine sinnvolle E-Mail-Signatur gestalten können, zeigt Ihnen der Artikel von Joel Lee: 7 Tips for Creating the Perfect Professional Email Signature.
Hier seine Tipps:

  1. Benutzen Sie das richtige Trennzeichen
    Viele zeitgemäße E-Mail-Programme nutzen die Signatur, um die Kontaktliste zu vervollständigen. Bei Outlook funktioniert das, indem Sie die E-Mail per Drag & Drop aus dem Lesebereich über das Modul „Kontakte“ ziehen (Bezeichnungen). Wenn Sie loslassen wird ein neues Kontaktformular geöffnet, in dem die wesentlichen Informationen bereits eingetragen sind.
    Allerdings müssen die E-Mail-Clients erkennen, wann die Nachricht aufhört und die Signatur anfängt. Dies geschieht in einem Quasi-Standard über den Trenner – – (zwei aufeinanderfolgende Bindestriche), also:
    Nachricht
    – –
    Signatur
  2. Halten Sie die Signatur einfach
    Überlegen Sie sich, welche Informationen Sie dem Empfänger tatsächlich mitteilen wollen. In der Regel soll er mit Ihnen Kontakt aufnehmen können, nicht mehr und nicht weniger. Halten Sie evtl. Werbebotschaften knapp. Auch Zitate wollen sparsam eingesetzt werden, Ich gebe zu, ich bin kein großer Fan von ihnen.
  3. Fassen Sie sich kurz
    Es gilt der Grundsatz: So wenig Zeilen wie möglich, so viel wie nötig. Vielleicht können Sie zusammengehörende Infos über ein geeignetes Trennzeichen in eine Zeile packen. z. B.
    E-Mail | Telefon | Fax
  4. Gestalten Sie die Signatur dezent
    Erinnern Sie  sich noch einmal an Punkt (2). Die Signatur soll in erster Linie dem Adressaten ermöglichen, einfach mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Sie ist nicht das Mittel der Wahl, um Werbung zu betreiben. Auch sollten derartige Botschaften nicht von den eigentlichen Kontaktinformationen ablenken.
  5. Verwenden Sie je nach Zweck unterschiedliche Signaturen
    Manchmal kann es sinnvoll sein, je nach Empfängergruppe verschiedenen Signaturen zu verwenden. In Outlook können Sie das bequem verschiedene Variante über den Menüpunkt „Signatur“ im Menüband anlegen, wenn Sie eine neue E-Mail schreiben.
  6. Seien Sie vorsichtig mit HTML und vCards
    Ich weiß, viele sagen etwas anderes, aber ich bleiben dabei: Ich mag HTML-Mails aus verschiedenen Gründen nicht besonders. Outlook habe ich so eingestellt, dass ich nur reinen Text senden und schreiben kann. Mir kommt es auf die Information an und nicht auf bunte Bilder. Wenn Sie Ihre Signatur mit den relevanten Informationen versehen haben, können Sie auf das Versenden einer vCard getrost verzichten.
  7. Testen Sie die Signatur mit verschiedenen E-Mail-Programmen aus
    Schauen Sie sich im letzten Schritt noch einmal an, wie Ihre Signaturen in den gängigen Programmen (Oulook, GoogleMail usw.) dargestellt werden und nehmen Sie ggf. Korrekturen vor.

Den E-Mail-Disclaimer, der von vielen Unternehmen an die E-Mail gehängt wird, können Sie sich im übrigen sparen. Warum, können Sie hier oder hier nachlesen. Mit einer Signatur hat ein solcher Disclaimer überhaupt nichts zu tun.

Postkasten Arona
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Bookmarklets, kleine Helferlein für Ihren Browser

Wenn Sie jetzt nicht wissen, was Sie mit dem Begriff “Bookmarklet” anfangen sollen, dann hilft Ihnen ein Blick in die Wikipedia:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert. Es erlaubt beispielsweise, Aussehen oder Funktionalität von Webseiten clientseitig zu verändern. Technisch gesehen ist ein Bookmarklet ein Lesezeichen auf das Pseudoprotokoll javascript:, das ermöglicht, Code durch den Browser auszuführen.

Bookmarklets haben gegenüber Erweiterungen gewisse Vorteile. Sie sind in der Regel browserübergreifend einsetzbar und müssen nicht besonders installiert werden. Amit Agarwal zeigt in seinem Beitrag “Guide to Most Useful Bookmarklets for Chrome, Firefox, Safari, etc.” noch weitere Vorteile auf. Vor allem bekommen Sie in dem Artikel die “besten Bookmarklets für Web Browser” aufgelistet. Zumindest die, die Amit dafür hält.

Weitere Sammlungen von Bookmarklets finden Sie auch bei

Wenn Sie es lieber in Deutsch wollen, dann finden Sie eine umfangreiche Aufstellung von Bookmarklets bei stichpunkte.de.

Sollten Sie dort keinen Schnipsel für Ihre Zwecke finden, dann müssen Sie wohl selbst ein Bookmarklet schreiben. Wie das geht, erfahren Sie ebenfalls auf o.a. Seiten oder Sie sehen sich dazu das folgende Video an. Hier lernen Sie die ersten Schritte, allerdings nur an einem einfachen Beispiel. Aber das ist für den Anfang ja auch in Ordnung.

[Die erste Fassung dieses Artikels erschien im ToolBlog am 5. 12. 2011]

 

Bücher zu Javascript (Werbung)

 

 

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Der Tipp zum Wochenende: 5 interessante YouTube-Tricks

Seit Ende der 1980er hat bei mir Fernsehen als Medium ausgedient. Kein Tatort und kein Länderspiel vermögen es, mit vor den Bildschirm zu zerren. Wenn überhaupt, dann schaue ich mir Filme nur noch über die Mediatheken der Rundfunksender oder auf YouTube an. Allerdings gehen auch da die neuesten Trends regelmäßig an mir vorbei.

Wenn Sie öfters auf YouTube unterwegs sind, dann stellt Ihnen Mihir Patkar in einem Artikel einige nützliche Apps vor: 5 New Ways to Watch YouTube and Find Videos. Hier sind sie:

  1. YouTube Roulette
    Der Name ist Programm. Hier können Sie YouTube-Videos anschauen bis der Arzt kommt. In einer Endlos-Schleife wird ein Video nach dem anderen abgespielt. Die einzige Obergrenze ist Ihr Standvermögen. Damit die „Auswahl“ nicht ganz so willkürlich ist, können Sie zwischen bestimmten Kategorien, wie z. B. Spaß oder Musik auswählen. Aber auch hier können Sie den Zufall walten lassen und die Wahl der Kategorien dem Programm überlassen.
  2. YouTube Map Explorer
    Hier können Sie Videos anschauen, die einem bestimmten Standort zugeordnet sind. Sie geben z. B. in das Suchfeld „Ravensburg“ ein und erhalten Videos, die mit diesem verträumten Örtchen zu tun haben. Zumindest theoretisch, denn die Ergebnisse, die ich mit diesem Programm erzielt habe, waren eher bescheiden.
  3. Noutube
    Hier verpassen Sie garantiert gar nicht mehr, denn diese Anwendung zeigt Ihnen das Video, das zuletzt auf YouTube hochgeladen wurde. Sie schauen also immer das letzte Video, ob dieses allerdings der letzte Schrei wird, muss sich erst noch herausstellen.
  4. My 90s TV
    Hier können Sie aus einer Vielzahl von Kategorien Filme anschauen, die ursprünglich in den 1990ern entstanden sind. Für mich ist besonders die Sparte „Musik“ interessant. Sie wissen schon, Spice Girls usw. Weiter als die Kategorien können Sie die Auswahl allerdings nicht eingrenzen. Sie können allenfalls weiterzappen, wenn ihnen ein Titel nicht gefällt.
    Bleibt nur noch die Frage, ob es so etwas auch für die 1980er gibt.
  5. MINI Fast Forward
    Wenn Sie den Chrome-Browser benutzen, dann könnte diese Erweiterung für Sie von Nutzen sein. Mit der S-Taste („S_peed“) können Sie ab sofort Filme mit hoher Geschwindigkeit vorspulen. Nicht missverstehen: Mit dieser Taste springen Sie nicht einfach, sondern spulen tatsächlich, es entgeht Ihnen also nichts.

Sollte es kommendes Wochenende regnen und es wird Ihnen langweilig, dann können Sie mit den o.a. Apps mehr oder weniger sinnvoll die Zeit verbringen.

Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zum YouTube-Junkie werden und viereckige Augen bekommen!

YouTube-Tricks

[Foto von Pexels [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie einfach merkbare Passwörter konstruieren

Sind Sie auch neugierig auf neue Internet-Dienste, für deren Gebrauch Sie sich registrieren müssen? Wenn ja, dann haben wir etwas gemeinsam. Als Folge davon wächst die Zahl der Passwörter leider ins Unermessliche. Irgendwann verliert man den Überblick und kann sich nur mit einem Passwortmerkprogramm weiterhelfen. Momentan benutze ich dazu 1Passwort, denke aber darüber nach, reumütig zu KeePass oder seinem Ableger KeeWeb zurückzukehren. Aus Gründen, wie es so schön heißt.

Nun bin ich über einen knappen, aber interessanten Artikel von Rachel Bowie gestolpert: A Simple Trick for Remembering All of Your Passwords Forever. Sie beschreibt, wie Sie sich ein relativ sicheres Passwort bauen können, das Sie sich leicht merken können.
Der Trick besteht aus diesen drei Schritten:

  1. Wählen Sie einen Satz, den Sie sich leicht merken können, z. B. einen Refrain eines Volkslieds: „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm“.
    Nehmen Sie nun die ersten Buchstaben der Wörter des Satzes und ersetzen Sie sie ggf. durch leicht zu merkende Ziffern: Beipiel 1 für i, 5 für s , 3 für e und ähnliches. In unserem Beispiel könnte das dann so aussehen: EMsiWgsus, wird zu 3m51Wg5u5.
  2. Überlegen sie sich Kürzel für die Dienste, für die Sie die Passwörter benötigen,
    z. B. AMZ  =  Amazon, FB  = Facebook, Xg  = Xing  usw.
  3. Hängen Sie diese Kürzel an die in Schritt 1 konstruierte Buchstabenfolge. Das ist dann Ihr Passwort, z. B. für Amazon: 3m51Wg5u5AMZ

Ich muss sagen, mir gefällt dieser Trick außerordentlich gut. Wie sicher die auf diese Weise konstruierten Passwörter aber tatsächlich sind, kann ich nicht beurteilen. Irgendeine menschliche oder maschinelle Enigma wird auch sie dechiffrieren können.

Haben Sie noch einen coolen Trick bez. Passwörtern auf Lager?

BTW: Diese und andere Tipps sind in dieser Infografik noch einmal zusammengefasst.
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Lektüreplanung mit XMind

Sind Sie auch so ein Büchernarr, der weit mehr Bücher erwirbt als er lesen kann? Mir geht es so. Mittlerweile stapeln sich bei mir die Bücher, die ich irgendwann mal lesen will und es werden immer mehr. Um die Menge der ungelesenen Bücher in den Griff zu bekommen, habe ich schon versucht, mir eine Art Lektüreplan zu erstellen.

Leider muss ich zugeben, dass diese Lektüreplanung bislang wenig Erfolg hatte. Vielleicht habe ich das Ganze aber auch falsch aufgezogen. Wie es funktionieren könnte, zeigen die Autoren eines einschlägigen Artikels auf dem XMind-Blog: Be a more productive reader with XMind.

Bevor Sie planen, sollten Sie folgende Grundfragen beantworten:

  1. Welche Bücher möchte ich lesen?
  2. Wann werde ich sie lesen?
  3. Wie viel Zeit steht mir für die Lektüre zur Verfügung?

Danach können Sie in die Planung einsteigen:

  1. Erstellen einer Lesemap
    Erstellen Sie ein Mind-Map, in die Sie als Äste die Bücher eintragen, die Sie lesen möchten,
  2. Einteilen in Kategorien
    Teilen Sie die Bücher in bestimmte Kategorien ein, indem Sie mit der Taste F4 den Ästen Label zuweisen.
  3. Den Büchern Monate zuordnen
    Im Artikel wird angenommen, dass Sie etwas ein Buch pro Monat lesen können. Sie können den einzelnen Büchern Monate per Marker zuordnen und die Mind-Map neu sortieren.
  4. Einen Detailplan erstellen
    Wählen Sie nun das nächste Buch und erstellen Sie einen detaillierten Leseplan. Dazu wandeln Sie den Zweig mit dem gewählten Buch in eine neue Map um (Rechtsklick: Neues Arbeitsblatt aus Knoten). Wählen Sie für die neue Map die Struktur „Horizontale Zeitleist“ (Rechtsklick: Struktur – Horizontale Zeitleiste). Fügen Sie auf der Leiste vier Knoten hinzu, die Sie mit der Kalenderwochennummer bezeichnen können. Pro Woche können Sie nun neue Unterzweige erstellen, Wochentage für die einzelnen Kapitel zum Beispiel.
  5. Notizen hinzufügen
    Wenn Sie möchten, dann können Sie während des Lesens zu den einzelnen Kapiteln noch Notizen hinzufügen, auf denen Sie Inhalte vermerken, die Sie für wichtig halten. Auf diese Weise erstellen Sie automatisch ein Exzerpt des Buches.

In dem Artikel finden Sie zu den einzelnen Schritten die entsprechenden Screenshots.

Grundsätzlich kann ich diese Vorgehensweise gut nachvollziehen. Allerdings würde ich in Schritt 4 die Reihenfolge der Zweige „Kapitel“ und „Kalenderwoche“ umdrehen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Sollte ich mich dazu durchringen können, meine Lektüre auf diese Weise mit XMind zu planen, dann werde ich die entsprechenden Maps hier veröffentlichen. Versprochen.

Allerdings habe ich Zweifel, dass ein solchen Planung bei mir generell funktioniert. Was sind Ihre Erfahrungen. Haben Sie das Bücher lesen schon einmal geplant? Mit Erfolg? Und wenn ja, wie habe Sie das gemacht?

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Werkzeuge, mit denen Sie alles Mögliche im Internet teilen können

Ja, ich gebe es zu: Es gab Zeiten, das wusste ich nicht, dass ich in pdf-Dateien die Bilder komprimieren kann oder sogar muss. Letzteres vor allem dann, wenn ich die Fotoprotokolle meiner Workshops an die Kunden sandte. Oft war es so, dass der Kundenserver diese aufgeblähten Anhänge gar nicht mehr akzeptiert hat. Damals nutzte ich einen Dienst namens YouSendIt. Diese Anwendung scheint es gar nicht mehr zu geben. Falls Sie öfters dicke E-Mails verschicken müssen, wären vielleicht der Zeta Uploader oder senduit geeignete Alternativen. Leider kann ich Ihnen nicht sagen, wie und wie gut diese Programme funktionieren, denn mittlerweile bin ich über das Komprimieren von Dateien im Bilde.

Es gibt aber noch viel mehr an Dateien als E-Mail-Anhänge, die man im Internet teilen kann. Der unermüdliche Saikat Basu hat einige von Ihnen mit den entsprechenden Apps zusammengestellt. In 10 Incredibly Simple Ways To Share Stuff On The Web While Saving Time nennt er

  1. Ge.tt (Filesharing)
    Mir hat sich leider nicht erschlossen, inwieweit sich Ge.tt von DropBox & Co unterscheiden soll. Sie können Dateien hochladen und diese dann per E-Mail freigeben. Nicht mehr und nicht weniger.
  2. Jumpshare (Filesharing mit Öffen der Dateien)
    Auch eine Filesharing-Anwendung. Der Unterschied der den Unterschied macht. Sie können über 200 Dateitypen in dieser Anwendung direkt im Browser öffnen. Das ist praktisch, wenn Ihnen für den geteilten Dateityp das entsprechende Programm auf Ihrem Rechner nicht zur Verfügung steht.
  3. Screenleap (YouTube-Dateien)
    Hier können Sie Ihren Bildschirm mit anderen Menschen teilen. Zumindest für 20 Minuten. Wie so oft, so stehen aber auch hier aufgebohrte Bezahlversionen zur Verfügung.
  4. Surprise.ly (YouTube-Videos)
    Nur die Vollbildanzeige bewahrt Sie bei YouTube davor, das ganze Rauschen drumherum betrachten zu müssen: Kommentare, ähnliche Videos und all das andere Zeug das Sie ablenkt. Surprise.ly befreit Sie davon. Sie laden den Link des Videos hoch und tauschen ihn gegen einen anderen ein, wo Sie das entmüllte Filmchen betrachten können. Den Link können Sie auch verschicken.
  5. Flask (To-do-Listen)
    Mit Flask können Sie einfache Aufgabenlisten erstellen und anschließend teilen.
  6. TitanPad (Textdokumente)
    Hier können Sie Texte hochladen und gemeinsam bearbeiten. Klar können Sie das mit anderen Anwendungen auch, aber meistens müssen Sie sich dazu registrieren, Hier nicht.
    Allerdings meldet mein Chrome-Browser einen Datenschutzfehler (MS Edge übrigens nicht). Deswegen habe ich nicht weiter nachgeforscht.
  7. Draw.to (Zeichnungen)
    Dasselbe wie eben, nur mit Grafiken. Wunderdinge sollten Sie aber von diesem Programm nicht erwarten.

Wenn Sie jetzt nur 7 statt 10 Anwendungen gezählt haben, dann haben Sie richtig gezählt. Drei Apps waren leider nicht mehr erreichbar: TinySong, Hutt und 3DFile.io. Mit letzterem Programm ließen sich 3-D-Dateien teilen und betrachten. TinySong vermisse ich nicht besonders. Das ist (war?) ein Programm zum Versenden von Musiktiteln. Das kann Spotify auch.
Hutt hätte ich dagegen gerne einmal ausprobiert. Dort konnte man sich per Video in einem privaten Chatraum treffen.

Sie sehen, die Ausbeute ist bei o.a. Liste eher durchwachsen. Vielleicht werden die drei Programme irgendwann einmal wieder ins Netz genommen. Wenn nicht, dann ist es auch nicht weiter schlimm.

[Foto von heinzremyschindler [via pixabay], (CC0 Creative Commons)]

 

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Gibt es einen Lebenszyklus für Apps?

Heute Morgen setzte mein geschätzter Kollege Marcel Widmer, wohl etwas genervt, folgenden Tweet in Umlauf:

Ich musste schmunzeln, denn ich habe derlei auch schon erlebt. Könnte diese Aussage auch für andere Programme gelten?

Ich meine bei Apps eine Art Lebenszyklus erkennen zu können:

  1. In der ersten Phase kommt das Programm auf den Markt und begeistert mit einer einfachen klaren Struktur und hervorragenden Bedienbarkeit die Nutzer.
  2. In der zweiten Phase fügen die Macher dem Programm immer mehr Features hinzu. Nicht allein deshalb, um den Gebrauchsnutzen zu erhöhen, sondern auch um Updates auf künftige Versionen zu rechtfertigen (Ok, das war böse jetzt). Damit wird die Bedienung des Programms immer undurchsichtiger. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
  3. In der dritten Phase wenden sich schließlich die Nutzer von der Software ab, weil die Bedienung ihnen zu kompliziert wird. Sie wenden sich neuen einfacheren Programmen zu und das Spiel beginnt wieder bei Phase 1.

Diesen Ablauf konnte ich bei einigen Programmen schon beobachten.
Kennen Sie auch solche Fälle? Oder liege ich komplett daneben?

Was meinen Sie?

[Foto von Concord90 [via pixabay], (Pixabay-Lizenz)]

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Wie Sie Ihre Dateien zweckmäßig benennen

Das Einzige, was ich den Teilnehmern meiner Workshops zum effizienten Zeitmanagement nicht so gern zeige, ist die Verwaltung der Dateien. Ich muss gestehen, ich bin sehr unzufrieden damit, denn die Ordnung der Ablage ist nicht besonders durchdacht. Eigentlich ist sie gar nicht durchdacht, denn sie ist seit den Uraltversionen von Windows mehr oder weniger im Wildwuchs entstanden. Damals habe ich mir z. B. bei der Vergabe von Dateinamen keinen großen Kopf gemacht. Vielmehr wurde die Datei danach bezeichnet, was ich gerade im Kopf hatte. Systematisch geht anders und die Quittung bekomme ich immer dann, wenn ich in den Weiten meiner Festplatte nach einer bestimmten Datei suche, die ich sonst selten brauche.

Leider hat sich bei mir bis heute an dieser, wie ich zugebe, unprofessionellen Vorgehensweise nicht allzu viel geändert. Allerdings bin ich heute über Evan Troxels Artikel The Best Way to Name Your Files  gestolpert und ich denken, das Dateileben wendet sich ab sofort zum Besseren. Evan bezieht sich in seinem Artikel wiederum auf David Spark und seinen Beitrag How I name files on my Mac, der auch sehr lesenswert ist.

Evan nennt 6 Grundregeln für effektive Dateibezeichungen:

  1. Die Dateinamen sollten anschaulich sein
  2. Sie sollten durchgängig nach demselben Schema aufgebaut sein
  3. Verwenden Sie nur Kleinbuchstaben
  4. Vermeiden Sie Sonderzeichen
  5. Sie sollten das Datum enthalten
  6. Die Versionsnummer sollte enthalten sein

Zu 1 erteilt uns Evan den Rat, Ausdrücke wie „endgültig“, „letzt“ und ähnliche tunlichst zu vermeiden. Anhänger agiler Methoden werden sofort verstehen warum: Perpetual Beta. Wann ist eine Version schon „endgültig“.

Wenn Sie den o.a. Regeln folgen, dann könnte ein Dateiname für diesen Artikel so aussehen:

170731 toolblog – artikel – bezeichnung von dateien 01.txt

Zuerst kommt das Datum. Evan schlägt das Format nach ISO 8601 vor, ich benutze das oben genannte, einfach weil ich es jetzt schon verwende. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, besonders beim Sortieren. Es folgt eine klare Beschreibung. Das kann sein der Name eines Projekts, eines Kunden usw.   hier sehe ich, dass die Datei für das ToolBlog benutzt wird. „artikel“ ist selbsterklärend, bei der Datei handelt es sich um einen Artikel. Der Inhalt wird kurz durch „bezeichnung von dateien“ gekennzeichnet, es folgt die Versionsnummer. Bitte vergessen Sie nie das Dateiformat, sonst wissen Sie in ein paar Jahren vielleicht nicht mehr, mit welchem Programm Sie die Datei öffnen können. Ich weiß, von was ich spreche.

Mir leuchtet dieser Aufbau von Dateinamen ein und ich habe mir vorgenommen, ihn in Zukunft für meine Ablage zu verwenden. Darüber hinaus sehe ich auch eine analoge Verwendung für meine Notizen in Evernote.

Sollten Sie einen Mac benutzen, dann gibt Ihnen Evan in seinem Artikel weitere Tipps, mit denen Sie Ihre Ablage automatisieren können. Er verwendet dazu die Apps TextExpander und Default Folder X. Alternativen für Window könnten TastenTrick oder RecentX sein.

Ich werde diese Art der Dateibezeichnung auf jeden Fall ausprobieren, denn ich verspreche mir mit ein wenig Selbstdisziplin einen großen Nutzen.

Haben Sie auch ein System, wie Sie Ihre Dateien bezeichnen? Wenn Sie es mit uns teilen möchten, dann hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

Nachtrag (17. 8.2017)

Ein paar Gedanken insbesondere zur Ablage elektronischer Dokument finden Sie auch bei K. J. McCorry: How to Organize Computer Documents.

 

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5 Antworten

Die große Sammlung der Visualisierungs-Tools

Ich bin ja wirklich vorsichtig mit Superlativen. Aber bei dieser Website musste ich doch staunen, was es alles gibt.

Auf dataviz.tools finden Sie eine Riesensammlung von Werkzeugen, mit denen Sie Rohdaten in aussagekräftige Diagramme verwandeln können. Die Seite versteht sich als

a curated guide to the best tools, resources and technologies for data visualization

und tatsächlich finden Sie von A wie Analyse bis V wie Visualization Books eine große Zahl weiterführender Informationen und Links. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass bei diesem Angebot ein Wunsch unerfüllt bleibt, aber wenn doch, dann dürfte die Website zumindest ein idealer Ausgangspunkt für die weitergehende Recherche sein.

dataviz.tools

[via Nathan Yau]

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