Archiv der Kategorie: Projektmanagement

Der Grundkurs für Agile Results

Über den Ansatz “Agile Results” von J. D. Meyer habe ich im ToolBlog bereits mehrfach berichtet (“Agile Results in 7 Tagen” und “Getting Results the Agile Way: Das Wiki”). Damals hatte ich geschrieben, dass ich mit diesem Ansatz nicht so richtig warm werden konnte. Leider hat sich das bis jetzt noch nicht grundlegend geändert. Das sagt nichts über die Qualität dieser Methode aus, sondern eher etwas über meine begrenzte Aufnahmefähigkeit, denn wenn mein Freund und Kollege Thomas Mathoi diesen Ansatz empfiehlt, dann hat das sicher gewichtige Gründe.




Vielleicht bewegt mich die mehrteilige Einführung auf Asian Efficiency dazu, noch einmal den Versuch zu unternehmen, mich mit Agile Results zu beschäftigen. Die Autoren stellen die Methode in vier Teilen vor und beschäftigen sich darüber hinaus  mit diversen Einzelaspekten wie

  • Agile Results und Mind Mapping
  • Agile Results und OmniFocus
  • Agile Results Sprints
  • Agile Results und Evernote

Natürlich darf auch der direkte Vergleich mit der Konkurrenz nicht fehlen: 6 Ways Agile Results is Better than GTD.

Außerdem erhalten Sie allerhand weiterführende Links zur Vertiefung, unter anderem zur 30-Tage-Implementierungstour vom Erfinder der Methode JD Meier.

Für mich ist das Buch von JD Meier, sagen wir mal vorsichtig, schwer verdauliche Kost. Je nach Stimmung würde ich sogar den Ausdruck “unverdaulich” verwenden. Aber das liegt immer auch im Auge des Lesers. Deshalb hier noch einmal der Link zu Buch.

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Die besten Projektmanagementblogs

Die Macher des ProjektassistenzBlogs haben heute eine Liste mit lesenswerten Projektmanagementblogs veröffentlicht: 15 großartige deutsche Projektmanagement-Blogs, die Sie kennen sollten.

Ich gebe zu, ich lese nicht alle diese Blogs, aber ich kenne die Menschen, die dahinter stehen und somit möchte ich mich dem ProjektassistenzBlog anschließen. Allen Leserinnen und Lesern, die sich für Projektmanagement interessieren, seien diese Blogs ans Herz gelegt.

Übrigens hatte ich einige genannte Autoren schon für meinen Podcast an der Strippe, nämlich

Demnächst folgt ein Gespräch mit Christian Botta von Visual Braindump und wer weiß, wen ich noch ans Mikrofon bekomme.

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[Foto von Sophie Janotta [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Office 365 Planner kommt!

Ich gebe zu, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Dieser Tage wird MS Office 365 Planner auch für die deutschen Nutzer freigegeben. Als zufriedener Nutzer von Trello bin ich neugierig, ob auch für den Planner der Grundsatz gilt

Das Bessere ist der Feind des Guten.

Wir werden sehen. Einen ersten Eindruck vermittelt dieses Video:

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Nützliche Erweiterungen für Trello

Mittlerweile nutze ich für die Organisation meiner eigenen größeren Vorhaben Trello, das ich nach Art der Methode “Personal Kanban” gestalte. Ich gebe zu, von einer optimalen Verwendung des Werkzeugs trennen mich noch einige Meter, aber ich bin ja lernfähig und mit zunehmendem Gebrauch wird sich auch die nötige Meisterschaft einstellen.

Da ich weiß, das viele Leserinnen und Leser ebenfalls Trello nutzen, möchte ich auf einige Erweiterungen hinweisen, die Akshata Shanbhag in Ihrem Artikel beschreibt: 11 Essential Trello Integrations That Make Your Job Easier. Hierbei handelt es sich um

  1.  PomoDone, ein Timer für die Tomatentechnik den Sie mit Trello verbinden können
  2. Trello Bookmarklet Maker, ein raffiniertes Tool zur Erzeugung von Bookmarklets für Trello
  3. Gmail for Trello. Hier können Sie auf Knopfdruck E-Mails als Aufgaben an Trello senden
  4. Taco macht Ihre To-do-Liste in einem eigenen Tab im Chrome-Browser sichtbar. (Wer es braucht…)
  5. Mit Chromello  können Sie Trello Cards aus Chrome’s Omnibox erzeugen. (Was ist die Omnibox?)
  6. Timeneye ist ein Zeiterfassungstool, das mit Trello hervorragend zusammenarbeitet
  7. Mit Tab for Trello (Mac) haben Sie Zugang zu Trello von der Menüzeile
  8. Plus for Trello erzeugt Zwischenberichte Ihrer Projekte auf Trello
  9. Mit IFTTT lassen sich unzählige Verknüpfungen nutzen
  10. Echo for Trello hilft Ihnen, wiederkehrende Aufgaben in Trello zu erstellen
  11. Mit Websites for Trello können Sie Ihr Weblog mit Trello betreiben. Ein interessantes Konzept, finde ich

Wie ich gehört habe, bastelt Microsoft im Rahmen von Office 365 an einem eigenen Aufgabenboard unter dem Namen Office Planner. Das Programm ist aber noch nicht für alle Nutzer freigeschaltet. Ich bin gespannt, ob Microsoft den Vorsprung von Trello noch einholen kann. Naja, notfalls werden sie dann den Laden eben einfach kaufen.

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OneNote für das Projektmanagement

Seit Jahren benutze ich für die Verwaltung meiner umfangreichen Notizen ausschließlich Evernote. Für eine kurze Zeit habe ich OneNote ausprobiert, bin aber relativ schnell wieder zu Evernote zurückgekehrt. OneNote orientiert sich sehr an realen Notizbüchern. Der Sinn dahinter hatte sich mir damals nicht erschlossen.

Momentan denke ich allerdings wieder darüber nach, meine Instrumente für Recherche und Notizen neu zu sortieren. Insbesondere für das eigene Projektmanagement könnte ich mir den Einsatz von OneNote durchaus vorstellen. Womit wir beim Thema wären. Tina Sieber hat einen umfangreichen Artikel genau darüber verfasst:  How You Can Use Microsoft OneNote for Project Management. Wir erfahren hier

  1. Wie wir Notizbücher, Abschnitte und Seiten nutzen können
  2. Wie man Notizbücher mit anderen Mitmenschen teilt
  3. Wie Daten in Listen und Tabellen organisiert werden
  4. Wie wir E-Mails nachverfolgen und Informationen teilen können
  5. Wie man ein Team Wiki aufsetzt
  6. Durch OneNote Besprechungen produktiver werden
  7. Wie man Projektvorlagen nutzt

Alle Abschnitte hat Tina mit entsprechenden Abbildungen und Videos versehen, so dass das Attribut “umfangreich” für ihren Beitrag wahrlich nicht zu hoch gegriffen ist.

Wie ich mich selbst entscheide, weiß ich noch nicht. Wenn OneNote für den Mac ebenso abgespeckt daher kommt wie Outlook für den Mac, dann hat der Flirt damit wohl ein schnelles Ende. Eine andere Variante wäre dann für mich, den bestehenden Evernote-Account einen langsamen Tod sterben zu lassen und ihn nur noch als “Datenhalde” zu benutzen. Gleichzeitig wird ein neues Evernote-Konto eröffnet, auf dem ich dann (hoffentlich) von Anfang an alles richtig mache: Tagging, IFTTT usw. usf.

Mal sehen…

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Probleme lösen mit System

Seit dem Studium habe ich mich immer sehr dafür interessiert, wie man systematisch an die Lösung von Problemen herangehen kann. Wir erinnern uns:

Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. (Wikipedia)

In der Zwischenzeit beschäftige ich mich beruflich mit Problemlösungsmethoden und begleite sogar Workshops dazu. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der Unterscheidung zwischen trivialen und nichttrivialen Problemen und der Auswahl der richtigen Strategie zu deren Lösung. Es genügt nicht, eine Kiste voll mit Werkzeugen zu besitzen, man muss auch wissen, wann man wozu welches Werkzeug einsetzen sollte und wie man sie zweckmäßig kombinieren kann.

Von Adam Sicinski stammt eine Artikelreihe, die sich ausdrücklich mit den verschiedenen Phasen der Problemlösung befasst:

  1. Define Your Problem
  2. Investigate Your Problem
  3. Re-Imagine Your Idea
  4. Engineer Plan of Action
  5. Execute and Master

Besonders hilfreich finde ich die Fragen, die in jeder dieser Phasen gestellt werden. Sie helfen, den Blick auf das Wesentliche zu lenken und „in der Spur zu bleiben“.

Wenn Sie möchten, können Sie dazu auch ansprechend gemachte Mind-Maps erwerben, auf der die einzelnen Problemlösungsphasen anschaulich dargestellt sind. Ganz billig ist das in Summe nicht, aber die Maps können sich wirklich sehen lassen.

Aber auch wenn Sie die Maps nicht kaufen, die Lektüre der dazu gehörenden Artikel lohnt sich allemal.

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#PMCampDOR Nachlese (1): Session „Thesaurus Projekt“

Wie viele meiner Leserinnen und Leser nicht wissen, arbeite ich an einem E-Learning-Kurs zur Selbstorganisation. Ich habe mich in diesem Zusammenhang immer wieder gefragt, wie man Vorhaben betiteln könnte, die David Allen als „Projekte“ bezeichnet. Laut Allen ist ein Projekt etwas, das

  1. aus mehr als einem Handlungsschritt besteht und
  2. innerhalb eines Jahres zu erledigen ist

Sie als Eingeweihte sehen schnell , diese Beschreibung beißt sich mit dem Projektbegriff nach DIN 69901. Ich finde es immer störend, wenn Begriffe durcheinander gebracht werden. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Ausdruck für „Projekt“ gemacht. Leider mit mäßigem Erfolg. Die Suche im Open Thesaurus ergab ein eher dürftiges Ergebnis (s. hier).

Auf dem PMCamp in Dornbirn hatte ich deswegen die spontane Idee, einfach die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fragen, denn schließlich sind sie ja die Experten. Und tatsächlich kamen auch einige Mitmenschen zusammen, die dann in einem Brainstorming alles zusammengetragen haben, was ihnen zu dem Begriff „Projekt“ einfiel:

Die Mind-Map oben links war der Ausgangspunkt für den Gehirnsturm, die blauen Äste sind die Begriffe aus dem Open Thesaurus.

Wie man sieht, war die Ausbeute gewaltig. Das heißt aber nicht, dass die Sammlung abgeschlossen ist. Wenn Ihnen noch etwas zu dem Begriff „Projekt“ einfällt, dann bitte ich um einen kurzen Kommentar zu diesem Beitrag.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Session in Dornbirn danke ich herzlich für ihre vielen Ideen. Die Quelle hat förmlich gesprudelt! 🙂

Jetzt liegt es an mir, etwas passendes auszuknobeln.

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Vorlagen für das Projektmanagement

Ich gebe zu, ich komme noch aus der Welt des „klassischen“ Projektmanagements. Sie wissen schon, so mit GANTT- oder Netzplänen, kritischem Pfad usw. Falle Sie dieser altmodischen Form, Projekte zu organisieren noch etwas abgewinnen können, dann empfehle ich Ihnen auf der Website Bright Hub Project Management den Beitrag „Collection of Free Project Management Templates and Forms„.

Dort finden Sie unzählige Vorlagen unterschiedlicher Formate in den Kategorien

  • Planungsvorbereitung
  • Fehler-Ursachen-Analyse
  • Managen von Projektumfang, Umgang mit Stakeholdern
  • Planung
  • Werkzeuge der Terminplanung
  • Zuweisen und Nachverfolgen von Aufgaben
  • Risikomanagement
  • und das berühmte „Sonstige“

Linda Richter und Michele McDonough nehmen in ihrem Beitrag „10 Best PM Templates From Google Docs“ Vorlagen speziell für diese Anwendung unter die Lupe.

Ich denke, es lohnt sich, auf dieser Website etwas herumzustöbern. Die eine oder andere Perle ist unter der Vielzahl der Vorlagen sicherlich dabei.

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5 mentale Irrtümer, die gute Entscheidungen erschweren

Ja, ich gebe zu, auch mich stört der Ausdruck „gute“ Entscheidungen. Vielleicht sollte es korrekt heißen „gute“ Entscheidungsfindung. Und außerdem, was genau heißt „gut“?

Wie auch immer. James Clear beschreibt in einem Artikel die „5 Common Mental Errors That Sway You From Making Good Decisions“. Diese sind:

  1. Überlebensirrtum (Survivorship Bias)
  2. Verlustaversion
  3. Verfügbarkeitsheuristik
  4. Ankerheuristik
  5. Bestätigungfehler

Insbesondere der Überlebensirrtum kommt mir sehr bekannt vor. Diese Art der verzerrten Wahrnehmung beobachte ich bei manchen Kollegen, die aus der Leuchtturmposition einiger Unternehmen auf die Zukunft des gesamten Wirtschaftslebens schließen.

Um diese Wahrnehmungsverzerrungen zu minimieren, scheint eine Entscheidungsfindung im Team sinnvoll. Doch hundertprozent gefeit davor ist man auch dann nicht, insbesondere wenn die Mitglieder des Teams bereits eine funktionierende Echokammer bilden.

Samantha Lee und Shana Lebowitz haben übrigens noch weitere Wahrnehmungsverzerrungen in einem Diagramm zusammengefasst: 20 cognitive biases that screw up your decisions [via Lifehacker].


Nachtrag
(25. Nov. 2015)
Shana Lebowitz hat zusammen mit Drake Baer einen Artikel geschrieben, in dem die wichtigsten kognitiven Verzerrungen noch einmal verbal beschrieben werden:

14 cognitive biases that screw up your success in life.

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Trello für die Cracks

Zumindest für die Projektleute in meinem Bekanntenkreis stellt sich Trello so langsam als die Software zur Organisation von Arbeitsabläufen allein und im Team heraus. Vor einiger Zeit ist Trello komplett in deutscher Sprache erschienen. Die Macher hatten Dies damals zum Anlass genommen, einige Boards zur Einführung in das Programm zur Verfügung zu stellen (hier der ToolBlog-Artikel dazu).

Wenn Sie über diese ersten Schritte hinaus sind und sich tiefer in Trello einarbeiten möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag von Lauren Moon: Dangerously Productive: Master Level Trello Tips. Lauren weist auf ein Board hin, dass mit und Trello ausschließlich für Lehr- und Lernzwecke erstellt wurde. Auf dem Board erfahren Sie u.a.:

  • Wie Sie Karten (Cards) aus einem Spreadsheet erstellen
  • Wie Sie Internetadressen auf Karten ziehen
  • Wie Sie eine neue Karte auf elegante Art jeder Position hinzufügen können
  • Wie Sie Ihre eigenen Karten mit „Q“ herausfiltern können
  • Wie Sie Markdown verwenden können um Text zu formatieren

Danke für das informative Board!

Bis ein anständiges Buch über Trello erscheint, müssen wir uns wohl derartige Hilfen überall zusammensuchen. Ich bleibe für Sie am Ball!

Ein Nachtrag (direkt nach Erscheinen)

Es gibt übrigens auch ein Ressourcen-Board direkt von Trello. Hier gibt es allerhand Hinweise zu Tipps, Erweiterungen, Utilities, Anleitungen usw.

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Personal Kanban mit Outlook

Immer mehr Leute sind von der Methode „Personal Kanban“ angetan und verwenden Sie zur Organisation ihrer persönlichen Projekte. Diese Begeisterung konnte ich bislang noch nicht teilen, auch wenn ich mit Personal Kanban schon über längere Zeit experimentiert habe.

Vielleicht lag es bislang daran, dass mein bevorzugtes Programm MS Outlook und Personal Kanban nicht so recht zusammengingen. Doch aufgemerkt, die Lösung naht. Donna Michelle Anderson beschreibt in ihrem Artikel „You CAN create a Kanban view for your Outlook Tasks!“, wie Sie Outlook entsprechend frisieren können (Teil 1 und Teil 2).

Sagen wir mal so: Es geht und das Ergebnis ist beeindruckend. Aber Sie müssen schon ordentlich unter der Motorhaube von Outlook herumschrauben. Ich werde mir das wohl nicht zutrauen und so wird mir Personal Kanban wohl weiterhin verschlossen bleiben. Zumindest in der Kombination mit meinem Lieblingstool Outlook.

BTW: Im ersten Teil schreibt Donna:

Yes. über-blogger Jan Fischbach coded a POMODORO TIMER into his OUTLOOK TASK VIEW.

Über-Blogger Jan Fischbach. Donnerwetter. So möchte ich auch mal genannt werden.

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Trello spricht Deutsch!

Ich weiß, dass viele Leserinnen und Lesern des ToolBlogs begeisterte Nutzer von Trello sind. Offensichtlich werden es immer mehr. Aus diesem Grund startet Trello heute auch mit einem eigenen Ableger in Deutschland.

Mit Trello können Sie allein oder im Team Projekte organisieren. „In der web-optimierten Anwendung ist es möglich, auf sogenannten Boards gemeinsam mit anderen Mitgliedern Listen zu erstellen. Sie können beliebig bearbeitet werden und mit Checklisten, Anhänge und einen festgelegten Termin versehen werden.“ (Wikipedia).

Damit die Einarbeitung reibungslos funktioniert, hat die Trello-Crew ein paar Board-Beispiele in deutscher Sprache ins Netz gestellt:

Falls Ihnen das nicht reicht, es gibt auch zu Trello ein Kindle-Buch, das ich aber nicht gelesen habe:
Dominic Wolff: Get Things Done with Trello (Link).

Es existieren neben einer mobilen Version der Website von Trello auch eigenentwickelte Apps für iOS, Android und Windows 8.

Trello wird bereits von namhaften deutschen Unternehmen eingesetzt, wie z. B. Sennheiser, Daimer u.a. Sie befinden sich also in bester Gesellschaft.

Ich werde mich nun und wohl auch eingehend mit Trello beschäftigen.
Widerstand scheint zwecklos.

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Die 70/20/10 Regel nach Google

Es gibt viele Ansätze, wie Sie Ihre Arbeitszeit ansetzten können. Auf eine interessante Weise der Arbeitseinteilung bin ich in einem Artikel von Noah Weiss gestoßen: Manage your time like Google invests its resources: 70/20/10..

Noah zitiert in seinem Beitrag einen Aussage von Eric Schmidt aus dem Jahr 2005:

Wir verwenden 70% unserer Zeit auf unser Kerngeschäft Suche und Werbung. Wir verwenden 20% auf angrenzende Geschäftsfelder: Google News, Google Earth und Google Local. Und 10% sind den Dingen gewidmet, die tatsächlich ganz neu sind.

In dem Artikel gibt Noah Beispiele für die Zeiteinteilung für verschiedene Rollen: Designer, Techniker und Vertriebsmitarbeiter.

Noah, der auch VP Product bei Foursquare ist, überträgt dieses Prinzip auf sein Konzept „#now, #next, #later„. Er teilt die Projektarbeit in diese drei Kategorien ein:

* #now: Zeitraum von 2 – 4 Wochen („be-weekly sprints“)
* #next: Zeitraum von 1 – 3 Monaten
* #later: mehr als 3 Monate

Ich bin mir nicht sicher, ob sich diese Vorgehensweise 1:1 auf die persönliche Selbstorganisation anwenden lässt. Aber für mich war insbesondere der erste Artikel ein Anstoß, darüber nachzudenken, wie die Einteilung der eigenen Arbeitszeit auch vorgenommen werden kann.

Die Botschaft: Reservieren Sie einen gewichtigen Anteil Ihrer Zeit für die eigene Entwicklung.

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Die Galerie für Personal Kanban

Personal Kanban findet als Methode zum Organisieren von persönlichen Projekten immer mehr Anhänger. Aus diesem Grund hatte ich diesen Ansatz schon öfter im ToolBlog auf dem Schirm  auch wenn ich sie persönlich nicht anwende.

Gerry Kirk ist Trainer und Berater für Personal Kanban. In der Personal Kanban Gallery stellt er eine vielzahl von Beispielen zur Methode mit zahlreichen Bildern und einer knappen Beschreibung des Hintergrunds vor. Wenn Sie noch nicht recht wissen, wie Sie Personal Kanban einsetzen sollen, dann ist seine Übersicht bestimmt das richtige für Sie.

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Podcast 014: Im Gespräch mit Andreas Tremel

Andreas Tremel

 

Gestern Abend habe ich mit Andreas Tremel geplaudert. Andreas ist Geschäftsführer der InLoox GmbH. Das unternehmen entwickelt die gleichnamige Anwendung, mit der man Projekte innerhalb von MS Outlook planen und organisieren kann. Ich habe Andreas auf dem letzten PM Camp in Dornbirn kennengelernt (wo sonst?)-

Unsere Themen:

  • Wie InLoox entstanden ist und wie sich das Unternehmen entwickelt hat
  • Nach welchen Kriterien Projektmanagementsoftware ausgewählt wird
  • Glaskugel: Wohin sich Microsoft entwickelt und wie die Zusammenarbeit funktioniert
  • Möglichkeiten und Grenzen des Cloud Computing
  • Wie sich Andreas organisiert
  • Die Teilnahme an PMCamps (natürlich!)
  • u. v. m.

 

 

Hier die  Links zum Podcast:

Und hier das Foto mit den vielen Tools vom PMCamp 2014 in Dornbirn:

foto

 

Viel Spaß beim Hören!

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Podcast 013: Im Gespräch mit Thomas Mathoi

Mathoi

 

Nach längerer, teils unfreiwilliger, Pause freue ich mich, wieder einen Podcast veröffentlichen zu können. Diesmal habe ich mich mit Thomas Mathoi unterhalten. Thomas ist Bauingenieur und Baumeister in Graz. Als solcher begleitet er Bauherren bei Hochbauprojekten. Klar, wenn einer was über Projekte erzählen kann, dann er.

Unsere Themen:

  • Die Besonderheiten der Arbeit von Thomas
  • Projekte im allgemeinen und besonderen
  • Agile Prinzipien im Bauwesen?
  • Risk Management
  • Wie sich Thomas organisiert
  • Das PMCamp 2015 in Dornbirn
  • u. v. m.

 

 

Hier die  Links zum Podcast:

Viel Spaß beim Hören!

 

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WordPress für das Projektmanagement

Wenn ich richtig informiert bin, dann ist WordPress die ungeschlagene Nr. 1 der Blogging – Software. Unzählige Erweiterungen machen WordPress mittlerweile zur eierlegenden Wollmilchsau. Es gibt Plugins für alle möglichen und unmöglichen Aufgabengebiete.

Brenda Barron stellt im Beitrag „Top 8 Project Management Plugins For WordPress“ vor. Der Name ist Programm, mit diesen Erweiterungen können Sie im Team Dokumente erstellen, Aufgaben verteilen und anderes tun, was für den Projekterfolg wichtig ist.

Zu jedem der acht Programme gibt es eine knappe, aber aussagekräftige Beschreibung. Viele der vorgestellte Erweiterungen sind kostenlos, manche aber nur in einer abgespeckten Version. Sie kennen das.

Wenn Sie sich in WordPress auskennen und ein funktionierendes Kollaborationstool installieren möchten, schauen Sie sich Brendas Artikel einmal näher an. Vielleicht ist genau das Plugin dabei, das Sie brauchen.

 

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Wie Sie Flowcharts mit MS Word erstellen

Ein wichtiges Hilfsmittel zur Visualisierung komplizierter Vorgänge sind Flowcharts oder Fließschemata, um in unserer Muttersprache zu bleiben. Zum Erstellen gibt es eine Menge spezieller Programme, die teilweise sogar kostenlos sind. Dia beispielsweise ist ein Vertreter dieser Gattung.

Wenn Sie aber nur ausnahmsweise ein Fließschema erstellen müssen, dann können Sie das auch in Ihrer gewohnten Office-Umgebung tun. Wie das geht, zeigt Ihnen Saikat Basu in seinem Beitrag: How To Create Stunning Flowcharts With Microsoft Word. Sie lernen Schritt für Schritt werden Sie mit vielen Abbildungen durch den „Herstellungsprozess“ geführt.

Ich denke, so etwas braucht man immer einmal.

 

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Gastbeitrag: Fokus, Fokus, Fokus – Wieso Priorisierung über den Erfolg eines Projektes entscheidet

Heute ein Gastbeitrag von Philip Schilling. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Ein Projekt erfolgreich zum Ziel zu führen ist kein Hexenwerk, wenn man das Wichtigste nie aus den Augen verliert. Dazu setzt man Prioritäten. Wie genau das funktioniert, lesen Sie hier.

Zwei Dinge sollten Sie allerdings im Vorfeld geklärt haben: Definieren Sie ein konkretes Ziel Ihres Projekts und legen Sie fest, welche Ressourcen Sie einsetzen können. Jetzt kann es losgehen.

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Warum „Trello“ so erfolgreich ist

Ich weiß, es gibt eine Menge Leser des Toolblogs, die „Trello“ wärmstens empfehlen. Hinter dem putzigen Namen steckt eine Anwendung, die die Kanban-Methode auf Projekte abbildet, die im Team gestemmt werden müssen. Trello ist mittlerweile sehr erfolgreich und warum das so ist, hat Klint Finley in einem Artikel beschrieben: Why a Simple To-Do List Tool Is Winning Over Legions of Fans.

In dem Beitrag porträtiert Klint nicht nur die Macher von Trello, sondern gibt auch noch einen kleinen Einblick in die Funktionsweise von Kanban im Projektmanagement. Auch auf dem Toolblog wird Kanban für die persönliche Aufgabenorganisation erklärt, nämlich hier und hier.

Ich selbst setze übrigens für meine persönlichen Projekte nicht auf Personal Kanban. Ich ziehe es vor, diese Aufgaben, die aus mehr als einem Schritt bestehen und innerhalb eines Jahres zu erledigen sind (so die Definition nach David Allen), mit Mind-Maps zu strukturieren und zu planen. Für die Arbeit in Teams hat die Kanban-Methodik jedoch durchaus ihren Charme, finde ich.

 

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