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Wie Sie Ihr persönliches RIM bauen

Wenn Sie nicht wissen, was ein RIM ist, dann befanden Sie sich bis vor etwa einer Viertelstunde in bester Gesellschaft, in meiner nämlich. In der Zwischenzeit habe ich mich jedoch schlau gemacht und weiß, dass RIM für Records and Information Management steht. Im Deutschen wird dies wie immer etwas trocken mit dem Begriff Schriftgutverwaltung belegt.

Wie Sie sich eine solche Schriftgutverwaltung aufbauen können, erklärt Ihnen in einer sechsteiligen Artikelreihe Jacki Hollywood Brown. Diese Themen werden besprochen:

  1. Allgemein anerkannte Regeln der Schriftgutverwaltung
    Hier erfahren Sie, welchen Kriterien ein RIM genügen sollte.
  2. Dokumenttypen und Inventarisieren
    Jacki unterscheidet zwischen aktiven, inaktiven und unverzichtbaren Dokumenten. Sie lernen, wie man seine Dokumente inventarisieren kann,
  3. Verwalten von Aufbewahrungsfristen
    Sie wissen schon, Steuerkram und ähnliches.
  4. Effizientes Wegwerfen von Dokumenten
    Sie bekommen die Papier- und die elektronische Variante erklärt.
  5. Scannen von Dokumenten
    Interessant ist hier die rechtliche Seite. Inwieweit darf man zum Beispiel amtliche Dokument scannen ohne das Sie Ihre Gültigkeit verlieren? Wie das in der Juristenrepublik Deutschland (JRD) gehandhabt wird, können Sie hier, hier oder hier nachlesen.
  6. Aufbau eines Ablagesystems
    Über Philosophien zur Dateiablage kann man sicher ganze Bücher füllen. Hier finden Sie Hinweise sowohl für die Papierablage als auch für die elektronische Variante. Wichtig ist der Hinweis, dass der Aufbau beider Ablagen in etwa gleich sein sollte.

Zum letzten Punkt: Ich persönlich bin ja ein Freund der chaotischen Lagerhaltung. Warum soll ich mich mit irgendwelchen Ablagesystemen herumärgern, wo ich doch einen Rechenknecht habe? Das dieses Ablegen auch mit Dokumenten 1.0 funktioniert, beweist die Archivierungslösung fileee. Diese Anwendung kombiniert Smartphone und Pappkarton, wie ich im ToolBlog bereits früher beschrieben habe.

Ich finde Jackis Artikelreihe sehr nützlich. Hier bekommen Sie alle notwendigen Informationen zum Aufbau Ihrer persönlichen Schriftgutverwaltung (welch ein Wort!).

422737 / Pixabay

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10 Tipps für den Gebrauch von Twitter

Immer wieder werde ich von Teilnehmern in meinen Workshops gefragt, was ich eigentlich an Twitter finde. Tatsächlich erschließt sich der Sinn von Twitter nicht von jetzt auf gleich. Als ich 2009 meinen Twitteraccount eröffnete, habe ich auch nach relativ kurzer Zeit die Flinte ins Korn geworfen, da mir zunächst die Anwendungsmöglichkeiten verschlossen blieben.

Geändert hat sich das während des GTD Summit in San Francisco, an dem ich als Blogger teilnehmen durfte. Damals habe ich das ruhende Twitterkonto wieder reaktiviert, denn ich wollte in Deutsch über die Konferenz twittern. Twitter half mir damals während des Summits, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Durch die Tweets war ich immer darüber informiert, was gerade in den parallel laufenden Workshops lief, an denen ich nicht teilnehmen konnte. Eine Art „elektronische Hummel“ also, die Open-Space-Kenner wissen, was ich meine.

Das Schönste an Twitter ist für mich jedoch, dass ich durch das Zwitschern nette Mitmenschen auch im realen Leben kennengelernt habe. Wenn man sich auf einem Barcamp etc. zum ersten Mal begegnet, dann kennt man denjenigen schon irgendwie („Ach Du bist das!“). Damit geht die notwendige Zeit zum Beschnuppern nahezu gegen Null, denn man weiß ja aufgrund der Tweets schon ungefähr, wie er/sie tickt. Umgekehrt liest man danach die Tweets noch einmal mit anderen Augen, denn nun gibt es ein Gesicht hinter den Tweets.

Wie Sie Twitter zu noch ganz anderen Zwecken einsetzen können, zeigt uns Connie Malamed in ihrem Artikel 10 Ways to Learn From Twitter.  Sie können

  1. mit Twitter die neuesten Nachrichten empfangen,
  2. Twitter als Suchmaschine benutzen
  3. An Twitter Chats teilnehmen
  4. Über geeignete Listen ein Netzwerk aufbauen
  5. zeitnah Ratschläge bekommen (#followerpower)
  6. in Konferenzen einen Backchannel eröffnen (s. o.)
  7. Content erzeugen und teilen
  8. Twitter als Recherchetool nützen
  9. Twitterfreunde auf Konferenzen treffen (s. o.)
  10. allerhand fachbezogene Informationen beziehen

Zu jedem dieser Anwendungsmöglichkeiten gibt Ihnen Connie einige zusätzliche Hintergrundinformationen zu Tools und nützlichen Twitteraccounts.

Für mich ist Twitter das soziale Netzwerk, das ich am intensivsten nutze. Allerdings hat es auch seine Grenzen. Tiefgründige philosophische Erörterungen sollten Sie auf diesem Kanal nicht erwarten, auch wenn manche Zeitgenossen das immer wieder probieren. Manches passt halt nicht in 140 Zeichen.

BTW:
Wenn Sie Lust haben, dann folgen Sie mir doch auf Twitter.
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

Aquilatin / Pixabay

 

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10 Tipps fürs Aufräumen

Wenn Sie den Frühjahrsputz in diesem Jahr verpasst haben, dann machen Sie doch jetzt im Herbst einen neuen Anlauf. Auch in den kommenden kalten Wochen möchten Sie die Zeit doch sicher in einem aufgeräumten Haus verbringen.
Allerdings sollten Sie das Reinemachen mit einem gewissen System verbinden und gezielt vorgehen, sonst verlieren Sie wahrscheinlich schnell die Lust, weil Sie sich verzetteln.

Lisa Westmoreland gibt Ihnen in ihrem Artikel 10 Ways To Declutter Your Home (And Life!) ein paar nützliche Hinweise mit auf den Weg:

  1. Sortieren Sie Ihre Sachen nach Kategorien, nicht nach Örtlichkeit
    Die meisten von uns, ich eingeschlossen, räumen nach Örtlichkeit auf: Erst die Garage, dann die Küche, dann das Wohnzimmer usw. Das ist uneffektiv. Besser ist es, die Gegenstände in Kategorien einzuteilen und danach klar Schiff zu machen. Eine Kategorie findet dann immer einen bestimmten Platz. Zuerst alle Bücher, dann alle CDs usw.
  2. Beurteilen Sie jedes Teil danach, ob Sie wirklich Spaß daran haben
    Überlegen Sie sich, wenn Sie mit dem Wegwerfen zögern, ob der Gegenstand für Sie notwendig oder nützlich ist. Zumindest sollten Sie Ihre Freude an ihm haben. Ist das nicht der Fall, ab in die Tonne.
  3. Stufen Sie Kleidung nicht zu Freizeitklamotten herunter
    „Das kann ich immerhin noch zuhause anziehen“ ist zumeist der Einstieg in die heimische Altkleidersammlung. Geben Sie die Sachen lieber tatsächlich in den Second-Hand-Shop oder in den Kleiderladen der örtlichen Tafel. Dann können Sie wenigstens sicher sein, dass irgendjemand Ihre ausrangierten Kleider tatsächlich nutzt.
  4. Bei ungelesenen Büchern heißt „irgendwann“ meistens „nie“
    Hier widerspreche ich der Autorin ausdrücklich! Ich habe tatsächlich schon oft erlebt, dass ich ein Buch zur Hand genommen habe, das ich vor Jahren gekauft, aber bis dato nicht gelesen hatte. Wenn Sie sich dennoch von manchen Büchern trennen wollen, dann probieren Sie es doch einmal bei Buchankäufern wie Momox oder Rebuy.
  5. Trennen Sie sich von den Papierstapeln
    Da ich meinen Papierkram in Noguchitüten verpackt habe, löst sich bei mir dieses Problem von alleine. Der Tipp, alles Papier einzuscannen, ist m.E. nur eine Verlagerung der Unordnung vom Schreibtisch auf den Rechner. Überlegen Sie lieber ernsthaft, ob und wozu Sie ein Dokument tatsächlich brauchen.
  6. Keine Schuldgefühle beim Wegwerfen!
    Sie kennen das: Man will das selbstgemalt Bild der Schwiegermutter einfach nicht wegwerfen. Schon beim Gedanken daran meldet sich das schlechte Gewissen. Lassen Sie sich nicht davon beeindrucken. Weg damit, verscherbeln Sie es!
  7. Werfen Sie Verpackungen weg
    Heben Sie nicht die Verpackung von jedem erworbenen Gadget auf. Das müllt Ihnen nur den Keller zu. Auch Gebrauchtanweisungen finden Sie in der Regel im Netz, falls Sie sie brauchen.
  8. Trennen Sie sich von Kruscht
    Sie wissen schon: Kabel, Adapter, Aufkleber und anderen Krempel oder Kruscht auf Schwäbisch.
  9. Misten Sie Fotos und Erinnerungsstücke aus
    Siehe hierzu Punkt Nr. 6. Gilt auch für Postkarten, alte Eintrittskarten und andere „wertvollen“ Erinnerungsstücke.
  10. Verstauen Sie Dinge erst, nachdem Sie sie gesichtet haben
    Guru David Allen sagte einmal in einem Seminar, ein Archiv könne immer so groß sein, wie der Platz, den man dafür zur Verfügung stelle. Bevor sich also ein ausgeklügeltes Regalsystem anschaffen, entscheiden Sie erst, was Sie tatsächlich benötigen. Dies ist eine Analogie zum Einscannen unter Punkt Nr. 5.

Fairerweise weist die Autorin des Artikels auf die Quelle hin, die sie zu diesen Tipps inspiriert hat. Es handelt sich um Marie Kondo, den strahlenden Stern am Aufräum- und Ordnungshimmel. Über sie habe ich im ToolBlog schon öfters berichtet:

Hans / Pixabay

 

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Die große Methodensammlung zur Erwachsenenbildung

Seit meine Tochter als Grundschullehrerin im Schuldienst ist, habe ich aufgehört, über Lehrerinnen und Lehrer zu lästern. Sozusagen als Zaungast durfte ich während ihres Studiums und auch danach miterleben, wie viel an Theorie und Praxis für einen guten Unterricht nötig ist. Jeder von uns hat die Schule besucht und so meinen viele, sie verstünden etwas von Pädagogik. Dem ist nicht so, denn auf diese Weise sieht man nur eine Seite der Medaille.

Wie facettenreich die Methoden sind, die derzeit an vielen unserer Schulen verwendet werden, zeigt die Methodensammlung der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW). Lassen Sie sich von diesem grauenhaften Bürokratennamen nicht täuschen. Sie finden in der Methodensammlung eine bunte Palette von aktivierenden Methoden nicht nur für die Schule, sondern auch für die Erwachsenenbildung. Sie soll helfen (Zitat):

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren und zu aktivieren,
  • Problemerleben und Erwartungen transparent zu machen,
  • Erfahrungen und Kompetenzen aufzurufen und zu nutzen,
  • Mitbestimmungs- und Selbstorganisationsprozesse zu organisieren,
  • ein Klima kollegialer Kooperation herzustellen.

Die Methodensammlung ist nicht nur sehr umfangreich, sondern auch bedienerfreundlich. Sie können in einer Matrix vorauswählen, für welche Phase sie Methoden benötigen, z.B. zum Kennenlernen, für Partnerarbeit, Gruppenarbeit usw. Es werden Ihnen dann nur die Methoden angezeigt, die für den jeweiligen Zweck geeignet sind. Zu allen Methoden gibt es einen kompakten Steckbrief, in dem der Verlauf und die benötigten Materialien beschrieben werden. Sie finden dort auch einen Kommentar, der Sie mit dem Einsatzzweck und evtl. Stolperstellen vertraut macht.

Alle Methoden können Sie auch als pdf-Datei herunterladen. Für die Kinästheten unter den Lesern gibt es die Methodensammlung auch in Form von Karteikarten in einer ansprechenden Box. Allerdings kostet sie dann etwas, wenn auch nicht die Welt.

Wenn Sie Trainerkollegin oder -kollege sind oder sonst öfters mit dem Thema Seminar und/oder Workshop befasst sind, dann kann ich Ihnen diese Methodensammlung nur ans Herz legen.

Seminar - Gruppenarbeit

 

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In eigener Sache: Wer kennt sich mit Luhmanns Zettelkasten aus?

Dieser Tage habe ich das Buch von Sönke Arens Das Zettelkasten-Prinzip mit großem Gewinn gelesen. Der Autor beschreibt darin, warum Luhmanns Zettelkasten funktioniert und welche Vorteile damit verbunden sind. So weit so gut, aber etwas ist doch sehr unbefriedigend.

Ich bin jetzt außerordentlich gut informiert, zu welchen Zweck und aus welchem Grund ich den Zettelkasten verwenden kann, weiß aber immer noch nicht WIE ich einen Zettelkasten anlege. Ahrens beschreibt kaum bis gar nicht, wie man damit in der Praxis arbeitet. Das gilt auch für das Werkzeug: Zwar empfiehlt Sönke Ahrens die Programme Zettelkasten von Daniel Lüdecke und Zotero zur Literaturverwaltung. Über diese Empfehlung geht er aber leider nicht hinaus. Und nein, der Abschnitt „Bedienungsanleitung“ wird seinem Titel nicht gerecht.
Das Zusammenspiel von Zotero und dem elektronischen Zettelkasten ist mir erst durch die Lektüre eines einschlägigen Artikels von Daniel Lüdecke einigermaßen klar geworden.

Zotero ist nicht schwer zu bedienen, ich konnte mich schnell damit vertraut machen. Ganz anders verhält es sich jedoch bei Lüdeckes Zettelkasten. Das Anlegen eines Zettel ist alles andere als trivial:

  • Reicht ein Zettelkasten oder wann sollte man mehrere anlegen?
  • Wie lege ich Zettel für flüchtige, dauerhafte und projektbezogene Notizen an?
  • Wie und mit was befüllt man den Abschnitt „Sonstige Vermerke“ und Anhänge?
  • Wie funktioniert im E-Zettelkasten das Anlegen von Folgezetteln und wann sollte man diese überhaupt anlegen

Fragen über Fragen, die ich mir gerade mühsam durch die Lektüre einzelner Artikel im Internet versuche zu beantworten, denn leider ist das Anleitungswiki vom Zettelkasten momentan nicht erreichbar.

Ich habe jedoch noch die Hoffnung, dass es vielleicht doch einfacher geht:

Arbeitet einer der verehrten Leser vielleicht mit Daniel Lüdeckes Zettelkasten und ist bereits durchgestiegen, wie das Ganze funktioniert? Könnte er/sie mir unter die Arme greifen?

Wenn nicht, hat jemand Lust, sich zusammen mit mir durch die Methode und das Programm zusammen durchzubeißen? So quasi als Lerntandem?

Auf Luhmanns Zettelkasten habe ich in einigen ToolBlog-Artikeln verwiesen Die ToolBlog-Leser wissen daher, dass ich gerne den Gebrauch erlernen würde. Bis jetzt ist mir das noch nicht gelungen, aber wer weiß, vielleicht bin ich auch einfach nur begriffsstutzig.

 

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Wie Sie E-Mail-Signaturen erstellen

Sie alle kennen Signaturen. Als Signatur wird ein

Textabschnitt bezeichnet, der häufig am Ende von E-Mails, Usenet-Postings oder Beiträgen in Internetforen steht und Angaben zum Absender enthält. (Wikipedia)

Mit Inhalt und Gestaltung einer solchen Signatur müssen Sie sich dann nicht besonders befassen, wenn Sie Mitarbeiter eines Unternehmens sind und ausschließlich geschäftlichen E-Mail-Verkehr pflegen. Denn dann stellt Ihr Arbeitgeber vermutlich bereits eine gesetzeskonforme Signatur bereit, um die Sie nicht herumkommen. Sollten Sie selbst ein Unternehmen Ihr Eigen nennen und noch keine entsprechende Signatur verwenden, dann sollten Sie sich schleunigst darum kümmern. Welche Informationen für die einzelnen Unternehmensformen bereit gestellt werden müssen, erklärt Ihnen z. B. Bea Brünen in Ihrem Beitrag Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails.

Andere Personengruppen wie Privatleute oder Freiberufler haben deutlich mehr Gestaltungsspielräume. Sie können eine Signatur auch für originelle (Werbe-) Botschaften verwenden.

Wie Sie eine sinnvolle E-Mail-Signatur gestalten können, zeigt Ihnen der Artikel von Joel Lee: 7 Tips for Creating the Perfect Professional Email Signature.
Hier seine Tipps:

  1. Benutzen Sie das richtige Trennzeichen
    Viele zeitgemäße E-Mail-Programme nutzen die Signatur, um die Kontaktliste zu vervollständigen. Bei Outlook funktioniert das, indem Sie die E-Mail per Drag & Drop aus dem Lesebereich über das Modul „Kontakte“ ziehen (Bezeichnungen). Wenn Sie loslassen wird ein neues Kontaktformular geöffnet, in dem die wesentlichen Informationen bereits eingetragen sind.
    Allerdings müssen die E-Mail-Clients erkennen, wann die Nachricht aufhört und die Signatur anfängt. Dies geschieht in einem Quasi-Standard über den Trenner – – (zwei aufeinanderfolgende Bindestriche), also:
    Nachricht
    – –
    Signatur
  2. Halten Sie die Signatur einfach
    Überlegen Sie sich, welche Informationen Sie dem Empfänger tatsächlich mitteilen wollen. In der Regel soll er mit Ihnen Kontakt aufnehmen können, nicht mehr und nicht weniger. Halten Sie evtl. Werbebotschaften knapp. Auch Zitate wollen sparsam eingesetzt werden, Ich gebe zu, ich bin kein großer Fan von ihnen.
  3. Fassen Sie sich kurz
    Es gilt der Grundsatz: So wenig Zeilen wie möglich, so viel wie nötig. Vielleicht können Sie zusammengehörende Infos über ein geeignetes Trennzeichen in eine Zeile packen. z. B.
    E-Mail | Telefon | Fax
  4. Gestalten Sie die Signatur dezent
    Erinnern Sie  sich noch einmal an Punkt (2). Die Signatur soll in erster Linie dem Adressaten ermöglichen, einfach mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Sie ist nicht das Mittel der Wahl, um Werbung zu betreiben. Auch sollten derartige Botschaften nicht von den eigentlichen Kontaktinformationen ablenken.
  5. Verwenden Sie je nach Zweck unterschiedliche Signaturen
    Manchmal kann es sinnvoll sein, je nach Empfängergruppe verschiedenen Signaturen zu verwenden. In Outlook können Sie das bequem verschiedene Variante über den Menüpunkt „Signatur“ im Menüband anlegen, wenn Sie eine neue E-Mail schreiben.
  6. Seien Sie vorsichtig mit HTML und vCards
    Ich weiß, viele sagen etwas anderes, aber ich bleiben dabei: Ich mag HTML-Mails aus verschiedenen Gründen nicht besonders. Outlook habe ich so eingestellt, dass ich nur reinen Text senden und schreiben kann. Mir kommt es auf die Information an und nicht auf bunte Bilder. Wenn Sie Ihre Signatur mit den relevanten Informationen versehen haben, können Sie auf das Versenden einer vCard getrost verzichten.
  7. Testen Sie die Signatur mit verschiedenen E-Mail-Programmen aus
    Schauen Sie sich im letzten Schritt noch einmal an, wie Ihre Signaturen in den gängigen Programmen (Oulook, GoogleMail usw.) dargestellt werden und nehmen Sie ggf. Korrekturen vor.

Den E-Mail-Disclaimer, der von vielen Unternehmen an die E-Mail gehängt wird, können Sie sich im übrigen sparen. Warum, können Sie hier oder hier nachlesen. Mit einer Signatur hat ein solcher Disclaimer überhaupt nichts zu tun.

Postkasten Arona
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Coaching selbst gemacht: Die Kollegiale Beratung

Wo Menschen zusammenarbeiten, läuft es nicht immer rund und manchmal entstehen Konflikte. Vielleicht hatten Sie dabei auch schon einmal das Gefühl, mit Ihren Problemen allein auf weiter Flur zu stehen ohne sich darüber lösungsorientiert austauschen zu können.
„Lösungsorientiert“ beschreibt hierbei den Unterschied, der den Unterschied macht. Wenn Sie Glück haben, stoßen Sie zwar in der Kaffeeküche auf das offene Ohr des einen oder anderen Kollegen. Wie Sie dann aber mit den Schwierigkeiten weiter zurecht kommen oder gar den Konflikt lösen, bleibt im weiteren Verlauf Ihnen überlassen.

Kein Wunder, dass Sie dann das Gefühl beschleicht, mit Ihrem einzigartigen Problem allein fertig werden zu müssen. Das muss nicht so sein, denn zumeist ist Ihr Problem (a) nicht einzigartig und (b) müssen Sie nicht als Einzelkämpfer eine Lösung suchen.
Oftmals ist es so, dass auch schon anderswo Kolleginnen oder Kollegen ein ähnliches Problem gelöst haben. Warum also nicht die „Weisheit“ dieser Menschen anzapfen?

Zu diesem Zweck gibt es die „Kollegiale Beratung“. Coaching ohne Coach, so könnte man die Kollegiale (Fall-) Beratung (Intervision) auch beschreiben. Nach einer festen Vorgehensweise tauschen sich die Teilnehmer über anstehende Problemfälle aus, unterstützen sich gegenseitig und geben Lösungshinweise aus ihrem eigenen Erfahrungshintergrund.

Und so geht man dabei vor:

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Wie Sie einfach merkbare Passwörter konstruieren

Sind Sie auch neugierig auf neue Internet-Dienste, für deren Gebrauch Sie sich registrieren müssen? Wenn ja, dann haben wir etwas gemeinsam. Als Folge davon wächst die Zahl der Passwörter leider ins Unermessliche. Irgendwann verliert man den Überblick und kann sich nur mit einem Passwortmerkprogramm weiterhelfen. Momentan benutze ich dazu 1Passwort, denke aber darüber nach, reumütig zu KeePass oder seinem Ableger KeeWeb zurückzukehren. Aus Gründen, wie es so schön heißt.

Nun bin ich über einen knappen, aber interessanten Artikel von Rachel Bowie gestolpert: A Simple Trick for Remembering All of Your Passwords Forever. Sie beschreibt, wie Sie sich ein relativ sicheres Passwort bauen können, das Sie sich leicht merken können.
Der Trick besteht aus diesen drei Schritten:

  1. Wählen Sie einen Satz, den Sie sich leicht merken können, z. B. einen Refrain eines Volkslieds: „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm“.
    Nehmen Sie nun die ersten Buchstaben der Wörter des Satzes und ersetzen Sie sie ggf. durch leicht zu merkende Ziffern: Beipiel 1 für i, 5 für s , 3 für e und ähnliches. In unserem Beispiel könnte das dann so aussehen: EMsiWgsus, wird zu 3m51Wg5u5.
  2. Überlegen sie sich Kürzel für die Dienste, für die Sie die Passwörter benötigen,
    z. B. AMZ  =  Amazon, FB  = Facebook, Xg  = Xing  usw.
  3. Hängen Sie diese Kürzel an die in Schritt 1 konstruierte Buchstabenfolge. Das ist dann Ihr Passwort, z. B. für Amazon: 3m51Wg5u5AMZ

Ich muss sagen, mir gefällt dieser Trick außerordentlich gut. Wie sicher die auf diese Weise konstruierten Passwörter aber tatsächlich sind, kann ich nicht beurteilen. Irgendeine menschliche oder maschinelle Enigma wird auch sie dechiffrieren können.

Haben Sie noch einen coolen Trick bez. Passwörtern auf Lager?

BTW: Diese und andere Tipps sind in dieser Infografik noch einmal zusammengefasst.
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Lektüreplanung mit XMind

Sind Sie auch so ein Büchernarr, der weit mehr Bücher erwirbt als er lesen kann? Mir geht es so. Mittlerweile stapeln sich bei mir die Bücher, die ich irgendwann mal lesen will und es werden immer mehr. Um die Menge der ungelesenen Bücher in den Griff zu bekommen, habe ich schon versucht, mir eine Art Lektüreplan zu erstellen.

Leider muss ich zugeben, dass diese Lektüreplanung bislang wenig Erfolg hatte. Vielleicht habe ich das Ganze aber auch falsch aufgezogen. Wie es funktionieren könnte, zeigen die Autoren eines einschlägigen Artikels auf dem XMind-Blog: Be a more productive reader with XMind.

Bevor Sie planen, sollten Sie folgende Grundfragen beantworten:

  1. Welche Bücher möchte ich lesen?
  2. Wann werde ich sie lesen?
  3. Wie viel Zeit steht mir für die Lektüre zur Verfügung?

Danach können Sie in die Planung einsteigen:

  1. Erstellen einer Lesemap
    Erstellen Sie ein Mind-Map, in die Sie als Äste die Bücher eintragen, die Sie lesen möchten,
  2. Einteilen in Kategorien
    Teilen Sie die Bücher in bestimmte Kategorien ein, indem Sie mit der Taste F4 den Ästen Label zuweisen.
  3. Den Büchern Monate zuordnen
    Im Artikel wird angenommen, dass Sie etwas ein Buch pro Monat lesen können. Sie können den einzelnen Büchern Monate per Marker zuordnen und die Mind-Map neu sortieren.
  4. Einen Detailplan erstellen
    Wählen Sie nun das nächste Buch und erstellen Sie einen detaillierten Leseplan. Dazu wandeln Sie den Zweig mit dem gewählten Buch in eine neue Map um (Rechtsklick: Neues Arbeitsblatt aus Knoten). Wählen Sie für die neue Map die Struktur „Horizontale Zeitleist“ (Rechtsklick: Struktur – Horizontale Zeitleiste). Fügen Sie auf der Leiste vier Knoten hinzu, die Sie mit der Kalenderwochennummer bezeichnen können. Pro Woche können Sie nun neue Unterzweige erstellen, Wochentage für die einzelnen Kapitel zum Beispiel.
  5. Notizen hinzufügen
    Wenn Sie möchten, dann können Sie während des Lesens zu den einzelnen Kapiteln noch Notizen hinzufügen, auf denen Sie Inhalte vermerken, die Sie für wichtig halten. Auf diese Weise erstellen Sie automatisch ein Exzerpt des Buches.

In dem Artikel finden Sie zu den einzelnen Schritten die entsprechenden Screenshots.

Grundsätzlich kann ich diese Vorgehensweise gut nachvollziehen. Allerdings würde ich in Schritt 4 die Reihenfolge der Zweige „Kapitel“ und „Kalenderwoche“ umdrehen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Sollte ich mich dazu durchringen können, meine Lektüre auf diese Weise mit XMind zu planen, dann werde ich die entsprechenden Maps hier veröffentlichen. Versprochen.

Allerdings habe ich Zweifel, dass ein solchen Planung bei mir generell funktioniert. Was sind Ihre Erfahrungen. Haben Sie das Bücher lesen schon einmal geplant? Mit Erfolg? Und wenn ja, wie habe Sie das gemacht?

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