Archiv der Kategorie: Management

Papst Franziskus über die Krankheiten der Führung

Auch wenn ich als Mitglied der evangelischen Kirche das andere Parteibuch in der Tasche trage, so muss ich doch gestehen, dass es sich für mich immer wieder lohnt, hinzuhören, wenn Papst Franziskus etwas zu sagen hat.

In einer Weihnachtsansprache Anno 2014 hat sich Papst Franziskus mit Führung beschäftigt und in dieser Rede (Predigt?) von den 15 Krankheiten der Führung gesprochen. Die Krankheiten, die er benennt, sind:

  1. Die Krankheit, sich „unsterblich“, „immun“ oder sogar „unentbehrlich“ zu fühlen
  2. Der „Martalismus“ (von „Marta“ abgeleitet), der übertriebene Fleiß
  3. Die geistige und geistliche „Versteinerung“
  4. Die Planungswut und der Funktionalismus
  5. Die schlechte Koordination
  6. Der geistliche Alzheimer
  7. Rivalität und Eitelkeit
  8. Die Krankheit der existenziellen Schizophrenie
  9. Die Krankheit des Geredes, des Gemunkels und des Tratsches
  10. Die Krankheit, den Vorgesetzten zu vergöttern
  11. Gleichgültigkeit gegenüber den Anderen
  12. Die Krankheit der Totengräbermiene
  13. Die Krankeit des Hortens

Sie sehen schon, Papst Franziskus diagnostiziert hier Krankheiten, die das ganze Spektrum des Management abdecken. Sie finden Hinweise zu persönlichem Verhalten ebenso wie zum Umgang mit den Mitmenschen, aber auch zu Projektmanagement und Selbstorganisation.

Papst Franziskus hat diese Krankheiten, ihrer Symptome und möglicher Heilung in seiner Ansprache näher erläutert (Download pdf-Datei). Natürlich nimmt er dabei stets Bezug auf die Heilige Schrift, wer wollte ihm das verübeln.

Aber selbst wenn Sie nicht viel mit Religion und Kirche am Hut haben, die Lektüre dieser Rede lohnt sich allemal. Gerade auch für die Menschen, die sich mit Arbeiten auf Augenhöhe oder New Work beschäftigen. Es steckt viel Weisheit in seinen Worten.

[via Gary Hamel in Harvard Business Review]

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Spielen wir eine Runde agile Bullshit-Bingo!

Bullshit-Bingo (aka Buzzword-Bingo) ist ein Spiel, dass mittlerweile allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs bekannt sein dürfte. So manchen frustrierten Mitmenschen hat Bullshit-Bingo während langatmiger Besprechungen über die Zeit geholfen.

Bullshit-Bingo kommt nie aus der Mode, denn entsprechenden Ausdrücke wachsen quasi immer wieder nach, sie gehen nie aus.
Momentan hört man zum Beispiel an allen Ecken und Enden das Wort „agil“ in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen. Klar, dass Sie einen dazu gehörenden Spielvordruck im Internet herunterladen können: Agile Bingo.

Neben diesem höchst aktuellen Template finden Sie auf der Website noch eine große Zahl Vorducke für andere Themen, etwa Click-Bait– oder Cloud Computing Bingo. Falls nicht das Richtige dabei ist, können Sie natürlich auch Ihr ganz persönliches Bullshit-Bingo gestalten und ausdrucken.

Wenn Sie das Spiel lieber in Deutsch spielen möchten, dann geht das natürlich auch. Auf bsbingo.de können Sie aus verschiedenen Themen von Besprechung über Politiker bis Marketing wählen. Sie können sogar das Format des Vordrucks bestimmen.

Nun steht einer gepflegten Runde Bullshit-Bingo nichts mehr im Wege. Viel Spaß!

BTW: Sollten Sie Bullshit-Bingo tatsächlich noch nicht kennen, dann hilft Ihnen dieses (auch schon etwas ältere) Video weiter:

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Die Liste der alternativen Zeitbegriffe

In Peter Senges „Fieldbook zur Fünften Disziplin“ finden Sie eine interessante Übung mit dem Namen „Die linke Spalte“. Es geht darum, herauszufinden, was wirklich hinter einer Aussage steckt.

Die Vorgehensweise ist einfach: Sie bereiten einen Zettel mit zwei Spalten vor. Als Überschrift über die linke Spalte schreiben Sie „Was ich gedacht habe“ und über die rechte „Was wir gesagt haben“. Die Übung soll dazu dienen, Kommunikationsblockade zum Beispiel in Besprechungen zu identifizieren. Wenn Sie Näheres zu der Übung erfahren möchten, Georg Dietrich hat eine Anleitung dazu verfasst (pdf-Datei).

An etwas ähnliches muss auch Marco Kaye bei seinem Artikel Corporate Time Equivalents gedacht haben. In seinem Beitrag listet er Zeitbegriffe auf, die in Unternehmen oft verwendet werden und liefert die Übersetzung gleich mit:

“Just a sec” = 5 minutes

“Quick meeting” = 3 hours

“Brainstorming session” = the entire afternoon, but everyone involved gets to sneak out early

Ich denke, Sie haben das Prinzip verstanden. Eins zu eins sind die Begriffe sicher nicht auf deutsche Verhältnisse zu übertragen. Immerhin spielen kulturelle Aspekte immer eine Rolle, wenn es um Zeitbegriffe geht. Während eines Aufenthalts im Mexiko wurde mir z. B. erklärt, dass die Aussage eines Kellners „Momentito“ alles bedeuten könne, von 3 Minuten bis 3 Jahre.

Vielleicht können wir ja gemeinsam eine Übung „linke Spalte“ machen. Kennen Sie derartige Ausdrücke auch aus Ihrem Arbeitsalltag, z. B. dem Projektmanagement? Sie müssen ja nicht auf die Zeit begrenzt sein, derartige „Umschreibungen“ gibt es schließlich auch für andere Gebiete. Was wird gesagt, was ist tatsächlich gemeint?

Liste der alternativen Zeitbegriffe

 

 

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Das Fieldbook zur Fünften Disziplin (Systemisches Management) (Taschenbuch)
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Tools für Manager (made by Google)

Auf die Website re:work von Google habe ich bereits hier im ToolBlog hingewiesen: Von Google lernen, wie man richtig arbeitet.
Dieser Tage wurde ich einer Ausgabe des entsprechenden Newsletters, den man auch über die Website beziehen kann, auf einen interessanten Beitrag hingewiesen.

Unter dem Titel Support your managers with these re:Work tools finden Sie folgende Zwecke:

  1. Einen Feedback-Bogen für Führungskräfte (Link)
  2. Unterlagen aus entsprechenden Google-Kursen (Link)
  3. einen Leitfaden für strukturierte Mitarbeitergespräche nach dem GROW-Modell (Link)
  4. eine Anleitung zur Zielformulierung nach dem „One Simple Thing“-Prinzip (Link)
  5. eine Agenda für persönliche f2f-Gespräche (Link)

Alle Vorlagen können Sie entweder als pdf-Datei herunterladen oder in Google Docs (wo sonst?) entsprechend Ihren Bedürfnissen modifizieren.

[Foto von Radosław Kulupa [via pixabay], (CC0 Public Domain)]



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Die Zukunft der Arbeit

…wie Hugh MacLeod sie sieht. Made my day.

 

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Keine Skrupel!: Schmieden Sie böse Pläne und haben Sie Spaß auf dem Weg zur Nummer 1 (Gebundene Ausgabe)
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Eine Bemerkung zur sog. Fehlerkultur

Mein geschätzter Kollege Marcus Raitner hat vor einigen Tagen auf seinem Blog “Führung erfahren” einen interessanten Beitrag zum Thema “Umgang mit Fehlern” veröffentlicht: Scheitern erlauben – Fehler vermeiden. Dort ist von Fehlerkultur die Rede, Marcus schreibt:

Eine positive Fehlerkultur erlaubt also Scheitern,
vermeidet aber Fehler.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, so war in einem Tweet von Daniel Dubbel zu lesen:

Beides, sowohl Artikel als auch Tweet haben mich dazu angeregt, etwas über diese Thematik zu grübeln und auch meinen Senf dazuzugeben.

  1. Fehler sind nicht Fehler
    Fehler sind nicht gleich Fehler, sie unterscheiden sich m.E. in ihrer Qualität. Ich nenne das gerne Fehler 1. und Fehler 2. Ordnung. Ein Fehler 1. Ordnung “passiert” nicht, sondern wird verursacht. Zum Beispiel durch Unachtsamkeit, Schlamperei usw.
    Fehler 2. Ordnung sind Fehler, die auftreten, weil man etwas Neues probiert, in Ermangelung von Kenntnissen und/oder Erfahrungen.
    Bei Fehlern 1. Ordnung lautet der Grundsatz, man darf einen Fehler nicht zweimal machen. Das gilt auch für Fehler 2. Ordnung, nur wird hier ergänzt, “sondern dafür andere”.
  2. Fehler führen nicht grundsätzlich zum Scheitern
    Fehler machen führt nicht zwangsläufig zum Scheitern. Oder wie Edison sagt: “Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.” Andererseits ist Fehlerfreiheit nicht zwangsläufig mit Erfolg verbunden. Vielleicht macht es Sinn, sich an dieser Stelle Druckers Unterscheidung zwischen Effektivität und Effizienz ins Gedächtnis zu rufen. Oder etwas ketzerisch:

Nicht derjenige, der keine Fehler macht, wird Erfolg haben,
sondern
derjenige, der erfolgreich ist, hat keine Fehler gemacht.

Ich vermute aber, wir haben weniger ein Problem mit Fehlern, sondern vielmehr ein Problem mit der Angst. Der Angst nämlich, für einen Fehler empfindlich bestraft zu werden. Immer noch haben viele Menschen in den Unternehmen Angst, “den Kopf abgerissen zu bekommen” (es gibt noch ganz andere Ausdrücke), wenn ihnen ein Fehler unterlaufen ist. Nicht ganz zu Unrecht, denn Sanktionen sind auch im Arbeitsrecht ausdrücklich vorgesehen (die Abmahnung z. B.). Dies gilt aber vor allem für Fehler 1. Ordnung. Leider werden die Sanktionen aber oft auf Fehler 2. Ordnung ausgedehnt. Man nennt das dann gern “Überschreiten der Kompetenzen”.

Das eigentliche Problem ist also die Angst. Angst ist ein großer Kostenfaktor, was von vielen nicht bedacht wird. Schon vor knapp 20 Jahren haben Winfried Panse und Wolfgang Stegmann ein Buch darüber geschrieben: Kostenfaktor Angst.

Allerdings ist die Angst davor, Fehler zu machen,  nur ein  Aspekt. Die Sache ist komplexer. Angst als Phänomen (in Summe) entsteht auch durch

  • Angst vor Überforderung
  • Angst vor Innovation und Veränderung (!)
  • Angst vor Autoritätsverlust
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust

Es gibt noch einige mehr. Ich denke, an den Grundursachen für die Angst der Menschen bei der Arbeit hat sich seit Erscheinen des Buches nicht viel geändert. Angst gab es auch schon vor den Zeiten der Digitalisierung.  Allerdings sind die “Kosten”, die durch die Angst entstehen, in diesen Zeit besonders fatal. Angst führt zur Lähmung und mit “gelähmten” Mitarbeitern werden die Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft nicht stemmen können.

Allerdings: Angst entsteht eben nicht nur durch Angst vor Fehlern. Eine neue “Fehlerkultur” ist nur ein Baustein zum Ganzen, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

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[Foto von PublicDomainPictures [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

 

Noch ein Buch zum Thema von Panse Stegmann (Werbung)

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So kriegen Sie Ihr Team kaputt!

Spätestens seit dem berühmten Klassiker von Paul Watzlawick Anleitung zum Unglücklichsein wissen wir, was paradoxe Interventionen sind. Der Ausdruck kommt aus der Psychotherapie und bezeichnet

…verschiedene psychotherapeutische Methoden, die in scheinbarem Widerspruch zu therapeutischen Zielen stehen, die aber tatsächlich dafür entworfen sind, diese Ziele zu erreichen.

Ähnliches hatte wohl ein Autor mit dem Pseudonym Aventr im Sinn als er seinen Beitrag The Secrets of Disengagement: 7 Easy Ways to Get Your Team to Hate Their Jobs veröffentlichte. In dem Artikel gibt er sieben Tipps, wie Sie Ihr Team garantiert nachhaltig sauer fahren (Anmerkungen von mir):

  1. Stellen Sie unbegründete Regeln auf
    Unbegründete Regeln fördern ein Verhalten, das in früherer Zeit als Kadavergehorsam bezeichnet wurde. Und das ist gut so. Schließlich sollen die Mitarbeiter arbeiten und nicht denken. Richtig erfolgreich wird dieser Tipp allerdings erst durch geeignete Sanktionen bei Regelverstößen. Wirkungsvoll besonders dann, wenn die Sanktionen intransparent und willkürlich sind.
  2. Betreiben Sie Micromanagement
    Sozusagen der Zwillingstipp zu (1). Sagen Sie Ihren Teammitgliedern nicht nur, was zu tun ist, sondern setzen Sie ihnen haarklein auseinander, wie sie es zu machen haben. Vergessen Sie jedoch die engmaschige Kontrolle nicht (“Die Arbeit ist fertig, aber der Chef will da noch mal drübergucken.”).
  3. Geben Sie den Teammitgliedern das Gefühl, ohne Bedeutung zu sein
    Grundsatz: Feedback ist nur dann nötig, wenn die Erledigung einer Aufgabe nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Sollte das nicht der Fall sein, dann ist es nicht nötig, Selbstverständlichkeiten hervorzuheben. Schließlich werden die Leute für ihr Funktionieren bezahlt.
  4. Gehen Sie nicht auf neue Ideen ein
    Mitarbeiter sollten das Denken dem Chef oder den Pferden überlassen, denn die haben größere Köpfe. Außerdem ist ein Mitarbeiter gar nicht in der Lage, die Gesamtsituation zu überblicken.
  5. Fordern Sie Flexibilität ohne Flexibilität zu gewähren
    Hier verhält es sich wie mit der Loyalität. Achten Sie darauf, dass sie nur in eine Richtung verläuft und zwar von unten nach oben. Außerdem: Woher sollen Sie wissen, ob sie Ihren Leuten trauen können, wenn diese nicht in Vorleistung gehen?
  6. Erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern, dass Sie Gedanken lesen können
    Sagen Sie Ihren Mitarbeitern unter keinen Umständen klar, was Sie von Ihnen erwarten.
    Bleiben Sie stets im Vagen und verraten Sie keinesfalls, was das Ergebnis einer Aufgabe sein soll. Das macht später das Kritisieren einfacher und ermöglicht, schnell den Schuldigen zu bestimmen, wenn es schief gelaufen ist (“Das müssen Sie doch wissen!”).
  7. Erwarten Sie 110% Einsatz, vor allem 110% Zeiteinsatz
    Passen Sie auf, das Mitglieder Ihres Teams nicht einfach nur herumsitzen. Das ist unproduktiv und womöglich kommen sie auf dumme Gedanken. Und Gedanken wollen Sie schließlich nicht, nicht mal kluge.

Ich bin mir sicher, wenn Sie sich an diese Ratschläge halten, dann werden Sie jedes Team erfolgreich zerstören können. Sie können noch mehr tun, aber diese sieben Schritte tun es fürs erste. Nun ans Werk!

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[Foto von Gerhard Gellinger [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

 

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Das Problem (nicht nur) der Softwareentwicklung

Dieser Tage bin ich über ein nettes Diagramm gestolpert, dass “das Problem der Softwareentwicklung” darstellt. Diese Einschränkung ist m. E. überflüssig. Ein ähnliches Diagramm haben wir auch schon Mitte der 1990er benutzt, um den Zusammenhang von Kundenerwartungen, Produkt- und Servicequalität zu illustrieren. Sie können es also auf alle möglichen Produkte und Dienstleistungen anwenden. Es ist allgemeingültig.

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Kurt Lewin im Radio

In meinen Workshops zitiere ich immer wieder das Kraftfeldmodell und die daraus abgeleitete Kraftfeldanalyse von Kurt Lewin. Er “gilt als einer der einflussreichsten Pioniere der Psychologie. Er analysierte nicht das Innenleben des Einzelnen, sondern den Gesamtzusammenhang, in dem sich menschliches Verhalten realisiert”. So steht es in der Beschreibung eines Hörbeitrags von Brigitte Kohn für den Bayerischen Rundfunk: Aktionsforschung, Feldtheorie und Gruppendynamik.

Wenn Sie an Organisationsentwicklung, “Change-Management” und derlei Dingen interessiert sind, dann hören Sie sich den Beitrag an, denn hier gelangen Sie zu den Wurzeln.

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Bild Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

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3mal gratis für ToolBlog-Leser: „Praxisbuch Informationsmanagement“

Wolf Steinbrecher und Jan Fischbach haben ein nützliches Praxisbuch Informationsmanagement geschrieben. Ich hatte seinerzeit die Ehre und das Vergnügen, ein Vorwort zu dem Werk schreiben zu dürfen. Hier mein Text:

— Wie ich von den Teilnehmern meiner Workshops weiß, steht das Suchen nach Dokumenten ganz oben auf der Hitliste der berüchtigten Zeitdiebe. Im Heimbüro oder am Arbeitsplatz des einsamen Freelancers mindert die Suche nach Dateien die persönliche Effizienz erheblich.

Vorschläge zur Abhilfe gibt es in Hülle und Fülle. Sie reichen von ausgeklügelten Ord- nersystemen bis zur einfachen “chaotischen Lagerung”, bei der nur der Computer weiß, wo die Dokumente liegen. Wenn schon der Ärger über verlegte Dateien am einzelnen Arbeitsplatz groß ist, so kann sich das Suchen und nicht Finden innerhalb von Arbeitsteams zu regelrechten Konflikten auswachsen.

Das Problem wird oft noch dadurch verschärft, dass in den einzelnen Teams und Unternehmensbereichen die Ablagen über Jahre unsystematisch gewachsen sind. Dies führt dazu, dass die Dokumentablagen der einzelnen Bereiche zueinander nicht kompatibel sind. Die Folge dieser Insellösungen sind lästige Rückfragen, Missverständnisse und eine hohe Blindleistung.

Nicht nur die Effizienz des Teams und sogar des ganzen Unternehmens leidet darunter, im schlimmsten Fall werden durch fehlerhafte Kommunikation Fehler verursacht, die die Organisation viel Geld kosten können.

Im vorliegenden Buch beschreiben die Autoren mehr als nur eine bereichsübergreifen- de Ablage. Vielmehr stellen sie ein ausgereiftes Informationsmanagement vor, das einen effizienten Ablauf gewährleistet und Blindleistung durch unnötiges Suchen minimiert. Dabei geben sie dem Leser nicht nur einen fundierten Einblick in die dahinter stehende Philosophie ihres Ansatzes, sondern wenden ihn auf die unterschiedlichen Praxisfälle wie E-Mails, Besprechungen usw. an. Mit dem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis bekommt der Leser das Rüstzeug, um im eigenen Team und Unternehmen ein effizientes Informationsmanagement einzurichten. —

Wenn Sie noch genauer wissen möchten, was in dem Buch drinsteht, dann können Sie auch auf der Website der Autoren eine detaillierte Inhaltsbeschreibung nachlesen.

Und nun kommt der Clou

Wenn Sie sich für das Buch interessieren, dann haben Sie die Chance, es gratis zu bekommen.

Die Autoren stellen Exemplare für die ersten drei Leser zur Verfügung, die hier zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen.

Also klopfen Sie hurtig in die Tasten. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wenn Sie es doch nicht mehr schaffen, dann können Sie es natürlich auch kaufen. Und zwar hier:

PB_Informationsmanagement

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