Archiv der Kategorie: Kreativität

Wie Sie mit Dingbats Ihre Präsentation aufpeppen

Sie kennen sicher diese Symbolschriften unter Windows. Hierbei werden die “normalen” Buchstaben durch kleine Bildsymbole ersetzt. Die bekanntesten dieser “Schriften” dürften wohl Dingbats oder Wingdings sein. Es gibt aber noch mehr davon, manche kostenlos, manche in mehr oder weniger kostenpflichtigen Schriftsammlungen, z.B. hier oder hier.

Vor einiger Zeit habe ich in einem Beitrag beschrieben, wie Sie solche Bildschriften verwenden können, um auf einfache Weise Ihre Dokumente oder Präsentationsfolien aufzupeppen: Visualisieren mit Dingbats & Co.

Tom Kuhlmann ergänzt diese Hinweise durch seinen Artikel: Create Free Icons and Images in PowerPoint Using Dingbat Fonts. Er beschreibt für PowerPoint ab Version 2013, wie Sie Dingbat-“Buchstaben” in Vektorgrafiken umwandeln. Es gibt auch ein kurzes Video dazu:

Wenn Sie etwas tiefer einsteigen wollen, dann schauen Sie sich ein anderes Video mit einer detaillieren Beschreibung des Vorgehens an.

Mir gefällt die Idee. Vielleicht ist sie auch für den einen oder anderen Leser interessant.

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Sollten Sie die E-Mails checken?

Wendy MacNaughton heißt eine Grafikerin, über deren Werke ich schon öfters gestolpert bin. Auf ihrer Website finden Sie einen Ablaufplan, der Ihnen erklärt, ob Sie einen Blick in den elektronischen Briefkasten werfen sollten oder eher nicht.

EMailFlowSheet

Ich mag Wendys Art zu visualisieren. Sie vielleicht auch.

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Das Portal der schönen Diagramme: Vizzlo

In der Steinzeit der Computerei gab es ein Programm, das ich bis heute schmerzlich vermisse: ABC Snapgraphics von Micrografx. Es war ein Programm, mit dem man auf einfache  Weise schöne Schaubilder erzeugen konnte. Irgendwann teilte Micrografx das Schicksal von Borland, Lotus usw. und entschwand von der Bildfläche. Und mit der Firma leider auch das Produkt. Sicher gibt es mittlerweile Erweiterungen, Programmbestandteile oder Erweiterungen wie SmartArt innerhalt von PowerPoint, den Charme und die Einfachheit von ABC Snapgraphics haben diese Apps leider nicht. Zumindest finde ich das.

Nun gibt es eine webbasierte Anwendung, mit der allerlei Arten von Diagrammen erzeugt werden können: Vizzlo (diese Namen immer!). Noch bekommen Sie einen kostenlosen Zugang, denn das Programm befindet sich noch in der Alpha-mäßigen Testphase. So kann es passieren, dass es an der einen oder anderen Stelle immer noch ein wenig ruckelt.

Wenn Sie sich für Vizzlo mit dem üblichen Prozedere angemeldet haben, können Sie auf der Hauptseite unter einer Vielzahl von Diagrammvorlagen auswählen. Die Angebote umfassen Standarddiagramme, aber auch Exoten wie “Hamburger Chart” oder “Brain Chart”. Auch spezielle Anwendungen wie die berüchtigte “Business Model Canvas” oder eine “Balanced Scorcard” sind im Angebot.

Die Erstellung der Grafiken mit eigenen Daten ist kein Hexenwerk, das ansehnliche Ergebnis (“Dokument”) können Sie dann als png-Bild oder als pdf-Datei herunterladen. Damit dürfte einem Einbinden in PowerPoint & Co nichts im Weg stehen. Aber auch das Teilen mit Anderen über das Internet ist möglich, State of the Art eben.

Mir gefallen die Diagramme außerordentlich gut und ich werden sicher den einen oder anderen Anwendungsfall für Präsentationen, Handouts o.ä. finden. Auf jeden Fall drücke ich den Leipzigern alle Daumen, bis jetzt haben sie einen guten Job gemacht.

Vizzlo_Market

 

BTW: Sie können ABC Snapgraphics immer noch per Download erhalten, z.B. hier oder hier. Das Programm ist mittlerweile Abandonware. Sie müssen aber schon Computerfreak sein, um es installieren zu können, denn es läuft nur unter Windows 3.x (!).

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Die richtigen Fragen für mehr Innovation

Vor Jahren durfte ich den Marketing-Tausendsassa Guy Kawasaki live auf der Bühne bewundern. Das war anlässlich des GTDSummits in San Francisco, wo er David Allen interviewte. Sie wissen schon, zwei Meister auf Barhockern vor großem Publikum.

Guy Kawasaki äußert sich immer wieder auch zu Fragen der Kreativität und der Innovation. Das ist sozusagen seine Kernkompetenz. In seinem Artikel “The Art of Simple Questions: How Simple Questions Lead to Great Innovations” beschreibt er, wie einfache Frage zu großartigen Innovationen führen können. Fragen wie diese zum Beispiel:

  • Was folgt aus einem bestimmten Umstand?
    (Am besten 5 mal hintereinander fragen)
  • Ist das nicht interessant?
    (Besser: Was ist daran interessant?)
  • Kann man das noch besser machen?
  • Warum machen wir das nicht?
  • Es ist möglich, warum tun wir es dann nicht?
  • Wo ist der wunde Punkt beim Marktführer?

Sie merken schon, diese Fragen sind tatsächlich sehr Marketing getrieben. Wenn Sie sich tiefer mit Innovation beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen die “Blue Ocean Strategie”.

Hier das Buch zum Film:

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Wie Sie mit Mind Maps Bücher planen

Wenn Sie ein Buch schreiben wollen, aber nicht wissen, wie Sie das anfangen sollen, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Artikel aus dem XMind-Blog weiter: Wie kann man Bücher mit Hilfe des Mindmaps planen?

In dem Artikel wird Ihnen erklärt wie Sie mit Mind Maps im allgemeinen und mit XMind im besonderen

  • Eine Gliederung erstellen
  • Den Vertrieb des Buches planen
  • einen Redaktionsplan aufstellen
  • und eine Wettbewerbsanalyse durchführen.

Ich selbst nutze Mind Maps in der Regel für das Entwerfen von Workshop-Designs, zu Büchern habe ich es (noch) nicht gebracht.

Aus diesem Grund meine Frage: Wer hat den schon einmal ein Buch geschrieben und den kreativen Prozess mit Mind Maps organisiert. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? Gibt es vielleicht sogar noch bessere Methoden?

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Brainstorming auf einen Blick

Ja, ich weiß schon. Das Brainstorming und verwandte Techniken sind in letzter Zeit sehr in die Kritik geraten. Und ich gebe zu, manche der Argument sind wahrlich nicht von der Hand zu weisen. So löst schon das bloße gegenseitige Beobachten der Teilnehmer Deutungen und Bewertungen aus, die unvoreingenommene (was ist das eigentlich?) Ergebnisse erschweren oder sogar unmöglich machen.

Das weiß ich zwar, aber ich weiß nichts Besseres. So ist auch die Infografik auf Essay.Expert zu verstehen, auf die uns Shardul Mehta hinweist: The Keys To Productive Brainstorming. Sie finden dort auf einen Blick Informationen zu den Ursprüngen, zu Varianten der Methode und einige Tipps und Tricks, die das Brainstorming produktiver machen sollen. Sehen Sie selbst:

Weiterlesen

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Visualisieren mit Dingbats & Co

Sie kennen sicher diese komischen Schriftarten, wo anstatt Buchstaben kleine Bildchen zu sehen sind? Symbolschriften heißen diese und bekannte Vertreter sind unter Windows z.B. Wingdings  oder Dingbats.

Ich muss zugeben, ich wusste nie so richtig, wozu derartige Schriften gut sein sollen, von dem einen oder anderen Zeichen mal abgesehen. Allerdings könnte sich das mit einem Artikel von Connie Malamed ändern: How To Use Dingbats For Free eLearning Illustrations.

Connie stellt zunächst die Schriftarten Wingdings, Dingbats und Webdings vor und beschreibt dann, was Sie die einzelnen Symbolde für Präsentationsfolien nutzen können. So können Sie z.B. einzelne Symbole in PowerPoint auch als Bilder abspeichern, ein Trick, den ich bis jetzt noch gar nicht kannte. Daraus ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, so könnte man etwas für diverse Mind Mapping Programme daraus eine Symbolbibliothek erstellen.

Weitere Einsatzgebiete der Schriftsymbole sind die Erstellung von Icons oder  Illustrationen, die aus einzelnen Symbolen zusammengesetzt sind. Connie gibt dafür in ihrem Artikel ein schönes Beispiel.

Am Ende des Beitrags finden Sie Links zu weiteren Symbolschriften, die Sie kostenlos herunterladen können. Es sind auch Sammlungen auf CD-ROM im Handel, die man aber nicht unbedingt braucht. Es sind auch so schon genug.

So habe ich die Anwendung von Symbolschriftarten noch nie gesehen. Ich werde mich auf jeden Fall näher damit beschäftigen, wenn ich wieder einmal eine Präsentation erstellen darf.

Wingdings
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Linkliste zum Mind Mapping

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, einen Workshop zum Thema “Mind Mapping” begleiten zu dürfen. Zu diesem Anlass habe ich für die Teilnehmer eine kleine Linkliste zusammengestellt, die ich den ToolBlog-Lesern nicht vorenthalten möchte.

Büchertipps

Die Büchertipps finden Sie hier auf der entsprechenden Seite im ToolBlog.

Artikel

Links

Software

Andere Software zur Visualisierung
tree-894903

 

Bücher zum Thema (Werbung)

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Das Lernprogramm zur Wissensbilanz-Toolbox

Vor Zeiten, also als das Wünschen noch geholfen hat, habe ich mich beruflich sehr für die Wissensbilanz interessiert.  Für mich war der Nutzen für Unternehmen zwingend und wie so manches Mal habe ich den Fehler gemacht, den Angler mit dem Fisch zu verwechseln. Bekanntlicherweise sollte ja der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Kurz und knapp: Die Wissensbilanz fand ich zwar spannend und äußerst nützlich, die Unternehmen aber offensichtlich weniger. Um bei Metafern zu bleiben: Trotz abgeschlossener Weiterbildung zu diesem Thema beschloss ich, dieses tote Pferd nicht mehr zu reiten, sondern abzusteigen und mir ein anderes zu suchen.

Ganz losgelassen hat mich das Thema dennoch nicht. Zumindest für mich selbst habe ich die Wissenbilanz nie aus den Augen verloren. Aus diesem Grund ist mir das interaktive Lernprogramm zur Wissenbilanz-Toolbox natürlich sofort aufgefallen. Das Lernprogramm ist als App für iOS, für Android und auch den kindle fire erhältlich. Einmal installiert, können Sie sich das Lernprogramm zur Wissensbilanz-Toolbox herunterladen.

Die Toolbox selbst können Sie beim Bundesverband Wissensbilanzierung kostenlos per Download erhalten. Dort finden Sie auch eine kurze Beschreibung, wie Sie eine Wissensbilanz erstellen können.

Auch wenn ich die Erstellung einer Wissenbilanz nicht mehr aktiv anbiete, so habe ich mich doch auf dem laufenden gehalten und stehe Ihnen als Sparringspartner gerne zur Verfügung.

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Kreativitätstipps von Brian Eno

Musikfreunden unter den Lesern braucht man sicher nicht zu erklären, wer Brian Eno ist. Die anderen verweise ich auf den entsprechenden Artikel in der Wikipedia. Dort steht:

Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno (* 15. Mai 1948 in Woodbridge, Suffolk) ist ein britischer Musiker, Musikproduzent, Musiktheoretiker und bildender Künstler. Er gilt als Innovator in vielen Bereichen der Musik.

Stimmt. Eno gilt unbestritten als einer der kreativsten Köpfe in der Musikszene und hat als Mastermind viele bahnbrechende Neuerungen hervorgebracht oder begleitet.

Wie kommt man nur auf solche Ideen?, fragen wir uns als Normalbürger und Scott McDowell gibt uns in seinem Artikel “Developing Your Creative Practice: Tips from Brian Eno” die passende Anwort. Demnach hat Brian Eno einen ganzen Werkzeugkoffer mit geeigneten Tools, um Ideen hervorzubringen:

  1. Sammeln Sie Ideen immer und überall
    Eno hatte immer einen Kassettenrekorder dabei, um Geräusche aufzuzeichnen, die ihm interessant vorkamen. Für uns tut es vielleicht ein Notizbuch, ein HipsterPDA oder Mind-Papers.
  2. Starten auf einem unbeschriebenen Blatt
    Betrachten Sie das Papier bitte als Metafer. Nehmen Sie ein neues Werkzeug und spielen Sie zunächst damit herum. Völlig absichtslos. Daraus werden sich irgendwann Muster und Struktur ergeben.
  3. Definieren Sie bestimmte Einschränkungen
    Beschreiben Sie vor einem Projekt spezifische Bedingungen und Kontexte, in denen das Ganze ablaufen soll.
  4. Bringen Sie entgegengesetze Kräfte zusammen
    Eno ließ Musiker aufeinander treffen, die normalerweise nie miteinander gespielt hätten. Das können Sie auch im übertragenen Sinn verstehen. Gegensätze können neue Dinge hervorbringen.
  5. Oblique Strategies
    Eno entwickelte die “Oblique Strategies”. Hierbei handelt es sich um ein Set von SpielKarten, die mit Fragen, Aussagen oder Anweisungen bedruckt sind. Sie dienen zur Anregung unserer grauen Zellen.

Zu den Oblique Strategies gibt es übrigens auch entsprechende Apps für das iPhone und Android, beide Varianten übrigens kostenlos.

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