Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

Wie Sie einfach merkbare Passwörter konstruieren

Sind Sie auch neugierig auf neue Internet-Dienste, für deren Gebrauch Sie sich registrieren müssen? Wenn ja, dann haben wir etwas gemeinsam. Als Folge davon wächst die Zahl der Passwörter leider ins Unermessliche. Irgendwann verliert man den Überblick und kann sich nur mit einem Passwortmerkprogramm weiterhelfen. Momentan benutze ich dazu 1Passwort, denke aber darüber nach, reumütig zu KeePass oder seinem Ableger KeeWeb zurückzukehren. Aus Gründen, wie es so schön heißt.

Nun bin ich über einen knappen, aber interessanten Artikel von Rachel Bowie gestolpert: A Simple Trick for Remembering All of Your Passwords Forever. Sie beschreibt, wie Sie sich ein relativ sicheres Passwort bauen können, das Sie sich leicht merken können.
Der Trick besteht aus diesen drei Schritten:

  1. Wählen Sie einen Satz, den Sie sich leicht merken können, z. B. einen Refrain eines Volkslieds: „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm“.
    Nehmen Sie nun die ersten Buchstaben der Wörter des Satzes und ersetzen Sie sie ggf. durch leicht zu merkende Ziffern: Beipiel 1 für i, 5 für s , 3 für e und ähnliches. In unserem Beispiel könnte das dann so aussehen: EMsiWgsus, wird zu 3m51Wg5u5.
  2. Überlegen sie sich Kürzel für die Dienste, für die Sie die Passwörter benötigen,
    z. B. AMZ  =  Amazon, FB  = Facebook, Xg  = Xing  usw.
  3. Hängen Sie diese Kürzel an die in Schritt 1 konstruierte Buchstabenfolge. Das ist dann Ihr Passwort, z. B. für Amazon: 3m51Wg5u5AMZ

Ich muss sagen, mir gefällt dieser Trick außerordentlich gut. Wie sicher die auf diese Weise konstruierten Passwörter aber tatsächlich sind, kann ich nicht beurteilen. Irgendeine menschliche oder maschinelle Enigma wird auch sie dechiffrieren können.

Haben Sie noch einen coolen Trick bez. Passwörtern auf Lager?

BTW: Diese und andere Tipps sind in dieser Infografik noch einmal zusammengefasst.
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Machen Sie Ihre Namensschilder selbst!

Bei mir häufen sich in meinem Freundeskreis wieder einmal die runden Geburtstage. Diesmal sind es die 60er (ja, ist so!). Oft werden dann zu den Geburtstagsfeiern Gäste eingeladen, die sich untereinander gar nicht kennen. Damit die Vorstellung unkompliziert verläuft, könnten Sie sich ein witziges Namensschild mit einem kernigen Spruch an die Brust heften.

Hilfestellung bietet dazu die Website icebreakertags.com. Es handelt sich dabei um einen Namensschild-Generator. Sie müssen nur Ihren Namen und einen geeigneten Slogan in die dafür vorgesehenen Felder eingeben und „Print“ klicken. In Null Komma Nichts erhalten Sie ein pdf-Datei mit einer Seite mit Namensschildern zum Ausschneiden.

Nächstes Wochenende heiratet mein Schwager. Vielleicht probiere ich das mal aus.

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Uralte Lifehacks für Sie getestet

Lifehacks, also Tipps und Tricks, die das Leben einfacher machen sollen, sind zwar in Mode, aber mitnichten eine Erfindung unserer Zeit. Im Gegenteil, früher waren diese Kniffe bitter notwendig, denn all diese modernen Helferlein in Küche und Haushalt hatten unsere Urgroßeltern noch nicht zur Verfügung.

Sogar auf Zigarettenschachteln wurden diese Lifehacks abgedruckt oder als Sammelkärtchen beigelegt, wie eine Sammlung der New York Public Library beweist. Hier finden Sie Tipps zu allen Lebenslagen, die wohl bei Gallaher’s Cigarettes das einzig wirklich Nützliche waren.

Die HouseholdHacker haben nun einige der Lifehacks unter die Lupe genommen und sie einem Test unterzogen. Das Ergebnis sehen Sie in diesem Video:

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49 Arten, sich inspirieren zu lassen

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber manchmal wollen die richtigen Ideen einfacht nicht kommen. Nun gibt es allerhand Kreativitätsmethoden, mit deren Hilfe sich angeblich Geistesblitze systematisch aus dem Hut zaubern lassen. Sie finden eine schöne Sammlung in dem einschlägigen Artikel der Wikipedia.

Robin Sharma gibt sich mit Techniken nicht zufrieden, sondern fragt vielmehr, wie man sich dauerhaft inspirieren lassen kann. Einige Antworten gibt er uns in 49 Ways to Get Inspired,

Ich will an dieser Stelle nicht alle Tipps aufführen, diese hier haben mir besonders gut gefallen:

  • (2) Verschwende keine Zeit mit der Vergangenheit
  • (3) Konzentrieren Sie sich darauf, die Meisterschaft in einer Sache zu erlangen, anstatt in vielen mittelmäßig zu bleiben
  • (9) Verursachen Sie ein wenig Unruhe, indem sie am Status Quo rütteln
  • (12) Hören Sie auf, Nachrichten zu schauen
  • (16) Gewöhnen Sie sich etwas Neues an
  • (17) Denken Sie immer daran, dass Einfachheit die Mutter aller Genialität ist
  • (19) Reden Sie weniger und hören Sie öfter zu
  • (24) Verwechseln Sie Geld nicht mit Sinn und Einkommen nicht mit Bedeutung
  • (27) Sprechen Sie die Wahrheit aus, auch wenn Ihre Stimme zittert
  • (32) Betrachten Sie Ihre Arbeit als Ihr Handwerk
  • (42) Hören Sie auf zu jammern
  • (44) Weniger fernsehen (ich ergänze: Weniger Internet), mehr lesen
  • (49) Leben Sie, wie Sie es für richtig halten

Diese Auswahl sind meine persönlichen Favoriten, keinesfalls sind die anderen Hinweise weniger bedeutsam. Wenn Sie die Liste durchgehen, dann werden sie sicher die Tipps finden, die am besten auf Sie und Ihre Situation passen.

Das einzige, was mich an Robins Liste wirklich stört, dass er zumeist nennt, was wir nicht tun sollten. Mir hätte es besser gefallen, er hätte gesagt, was wir anstatt dessen tun sollen. Aber sei’s drum.

Vielleicht hat Robin ja auch etwas vergessen, dass für Sie bedeutsam ist. Wir sind neugierig: Was fehlt Ihnen auf der Liste?

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Wie Sie sich vor der Hitze schützen

Auch wenn es heute etwas kühler zu sein scheint, die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Ich muss gestehen, die Temperaturen gestern haben mir sehr zu schaffen gemacht, zumal ich ohnehin leider einen labilen Kreislauf habe.

Falls Sie auch unter der Hitze stöhnen, dann empfehle ich Ihnen den umfangreichen Artikel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten. In diesem Beitrag können Sie sich umfassend informieren über:

  • Die Rechtslage (kommt in Deutschland immer zuerst)
  • Abkühlung und Schutz vor Überwärmung
  • Personenbezogene Maßnahmen und Verhalten
  • Schutz vor UV-Strahlung, sollten Sie im Freien arbeiten

und einiges Anderes mehr.

Der Artikel ist Bestandteil der Broschüre „Gesundes Klima und Wohlbefinden am Arbeitsplatz“, die Sie als pdf-Datei kostenlos herunterladen können.

Es lohnt sich im übrigen, die o.a. Website ganz nach unten zu scrollen. Sie finden dort nämlich Links zu kostenlosen Informationen zum Herunterladen wie

  • Sommerhitze im Büro – Hinweise und Tipps für die heißen Tage (pdf-Datei)
  • Hitzebeanspruchung und Leistungsfähigkeit in Büroräumen bei erhöhten Außentemperaturen (pdf-Datei)
  • Wirksamkeit von mobilen Klimageräten (pdf-Datei)
  • Sonnenbrillen – Sicherer Sonnenschutz für die Augen Faltblatt (pdf-Datei)

Es gibt sogar ein „Handbuch der thermischen Behaglichkeit – Sommerlicher Kühlbetrieb -“ (pdf-Datei).

Mit diesen Informationen sind Sie mehr als ausreichend in der Lage, der nächsten Hitzewelle wirksam zu begegnen. Das einzige Problem: Bis Sie das alles gelesen haben, ist es bereits Herbst oder sogar Winter.

[Foto von JuliaFalkner [via pixabay], (Pixabay-Lizenz)]

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Aufgewärmt: GTD in der Hosentasche

Pocketmod kennt der werte Leser dieses Blogs bereits. Dabei handelt es sich um raffiniert aus DIN A 4 Blättern gefaltete Minibroschüren, die man jederzeit und immer mit sich herumtragen kann. Neben einer Fülle von von Vordrucken für Notizen usw. gibt es auch einen Spickzettel für GTD: Daily Guide to Getting Things Done (pdf). Leider gibt es in Amerika kein Impressum, ich hätte den Autoren gerne genannt. Auf dem Blog dieses Anonymus namens Life Learning Today gibt es noch andere interessante Vordrucke für Pocketmod:

Ich benutze diese Pocketmods zwar derzeit nicht, aber wer weiß, sie passen hervorragend ins Notizbuch.

[Dieser Artikel erschien im ToolBlog zuerst am 22. 09. 2009]

Zeitmanagement auf Karteikarten

[Foto von AnnasPhotography [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Die große Seite der kleinen Kniffe: easyhack.de

Es gibt englische Ausdrücke, die sich nicht so einfach übersetzen lassen. „Lifehack“ ist so einer. Zu verstehen sind darunter kleine Alltags-Kniffe, die das Leben erleichtern und die Effizienz erhöhen sollen. Im Internet gibt es eine ganze Reihe von Blogs, die sich mit nichts anderem als mit Lifehacks beschäftigen. Das bekannteste Blog dürfte hierzulande wohl der Lifehacker sein, sozusagen das Urblog zum Thema. Auch YouTube ist eine wahre Fundgrube, Sie müssen nur einmal die Suchfunktion bemühen.

Manchmal kommt es vor, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. So ist mir bisher entgangen, dass es neben den vielen englischsprachigen Websites auch ein Angebot in Deutsch gibt: easyhack.de.

Auf easyhack.de finden Sie mehr als 500 Kniffe, die Ihnen auf Deutsch erklärt werden. Sie finden Sie in Kategorien wie:

  • Freizeit
  • Geld
  • Kleidung
  • Essen und Trinken
  • Technik
  • und vieles mehr

Sogar einen eigenen Unterpunkt zur Motivation gibt es.

Einen wichtigen Umstand gilt es allerdings zu beachten. Die Menge hat noch nichts mit der Qualität  der Lifehacks zu tun. Ob es sich bei dem Kniff um eine Perle handelt oder um einen Flop, müssen Sie selbst herausfinden. Oder Sie bemühen diesen YouTube-Kanal: So geht das. Ich finde die Art der Moderatorin etwas nervend, deswegen bleibe ich beim Englisch und verweise auf dieses Video von Mental Floss:

[via Wikipedia]

 

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Besprechungsprotokolle: Tipps und Tricks

Eine der am meist gehassten Jobs während eines Meetings ist der des Protokollanten. Aus diesem Grund wird er oft an den Berufsjüngsten in der Besprechung vergeben. So ging es auch mir in meinen ersten Berufsjahren. Allerdings habe ich schnell bemerkt, welche Vorteile mit der ungeliebten Aufgabe verbunden waren. Der eine besteht in der Möglichkeit des Weglassens, der andere in der unterschiedlichen Gewichtung eines Beitrags. Auf diese Weise kann ein Protokollant nach der Besprechung Akzente setzen, die ganz in seinem Sinne sind. Ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt.

Immer wieder stellt sich für den Protokollführer die Frage, welchen Umfang ein Protokoll haben sollte. Die Antwort ist klar:

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Schließlich soll sich der Aufwand in Grenzen halten, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen.

In dem Artikel Meeting Minutes for Ninjas, den Amy Dean über das Schreiben von Protokollen veröffentlicht hat, behandelt einer der Tipps auch die Frage nach Form und Umfang. Aber es gibt noch weitere:

  1. Machen Sie sich nicht zu viel Gedanken über die äußere Form und
    schreiben Sie eine knappe E-Mail, die alles enthält, was man wissen muss
    (Beispiel im Artikel)
  2. Hacken Sie das Protokoll direkt gleich in ein elektronisches Gerät (Laptop, Tablet)
  3. Lassen Sie jemand anders das Protokoll schreiben (!)
  4. Führen Sie nur Punkte auf, die die Zielsetzung des Meetings tangieren
  5. Achten Sie auf eine klare übersichtliche Struktur.
    Und ja, hier sind Aufzählungszeichen ausdrücklich erwünscht!
  6. Schicken Sie die Protokolle innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Meetings an die Teilnehmer und die, die es angeht

Ich muss gestehen, mit dem Punkt (2) komme ich nicht klar. Wenn ich ein Protokoll schreiben muss, verwende ich nach wie vor Papier und Bleistift. Vielleicht liegt es am Alter.

Noch einmal zum Umfang eines Protokolls: Ich hatte einen Kollegen, dessen Protokolle an Ausführlichkeit nicht zu überbieten waren. Er erzählte uns, dass er einmal auf die vorletzte Seite eines dicken Protokolls den Satz unterbrachte:

Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich bei mir eine Flasche Sekt abholen!

Sie können sich denken, es hat nie jemand dieses Angebot eingelöst.

Wenn Sie Protokolle in elektronischer Form vorziehen, dann versuchen Sie es doch einmal mit iProt. An diesem Programm hat mein Freund und Kollege Thomas Mathoi (hier im Gespräch) mitgearbeitet. Und wenn der was macht, dann macht er es richtig.

 

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Evernote und FreeCommander

Vor einigen Tagen veröffentlichte Herbert Hertramph, der unbestrittene Guru für Evernote, auf seinem Blog diesen Beitrag: Tool: Unterschiedliche Notizbücher via Dateimanager bedienen (Windows).

Dieser Artikel hat ToolBlog-Leser Horst Saak-Winkelmann angeregt, darüber zu schreiben, wie er Evernote mit dem freien Dateimanager FreeCommander verbindet: Evernote FreeCommander-Menü.

Eine detaillierte und lesenswerte Anleitung für die Power-User von Evernote.

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Eine Frage zur Planung des Zeitaufwands mit Trello

ToolBlog-Leser Peter Fiala hat mir eine Frage gestellt, die ich leider nicht beantworten kann, da ich nicht soo der Trello-Experte bin. Vielleicht können Sie ihm helfen, diese Nuss zu knacken. Sein Anliegen:

In meiner Tagesplanung schätze ich vorab die Zeiten je Aufgabe, die ich erledigen möchte. Diese Zeiten je Aufgabe soll Trello addieren, so dass ich den Tagesbedarf errechnen kann. Dadurch sehe ich, ob ich realistisch plane, und ob aus Planungssicht noch Zeit an dem Tag besteht. Aktuell schreibe ich das in die Karte hinein, das rechnet natürlich nicht.

Könnten Sie mir da einen Tipp geben, wie das geht?

Wie gesagt. Ich kann es nicht. Aber vielleicht Sie. Die Kommentarfunktion steht zu Ihrer Verfügung. Peter Fiala und ich bedanken uns schon einmal recht herzlich.

 

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