Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

Besprechungsprotokolle: Tipps und Tricks

Eine der am meist gehassten Jobs während eines Meetings ist der des Protokollanten. Aus diesem Grund wird er oft an den Berufsjüngsten in der Besprechung vergeben. So ging es auch mir in meinen ersten Berufsjahren. Allerdings habe ich schnell bemerkt, welche Vorteile mit der ungeliebten Aufgabe verbunden waren. Der eine besteht in der Möglichkeit des Weglassens, der andere in der unterschiedlichen Gewichtung eines Beitrags. Auf diese Weise kann ein Protokollant nach der Besprechung Akzente setzen, die ganz in seinem Sinne sind. Ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt.

Immer wieder stellt sich für den Protokollführer die Frage, welchen Umfang ein Protokoll haben sollte. Die Antwort ist klar:

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Schließlich soll sich der Aufwand in Grenzen halten, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen.

In dem Artikel Meeting Minutes for Ninjas, den Amy Dean über das Schreiben von Protokollen veröffentlicht hat, behandelt einer der Tipps auch die Frage nach Form und Umfang. Aber es gibt noch weitere:

  1. Machen Sie sich nicht zu viel Gedanken über die äußere Form und
    schreiben Sie eine knappe E-Mail, die alles enthält, was man wissen muss
    (Beispiel im Artikel)
  2. Hacken Sie das Protokoll direkt gleich in ein elektronisches Gerät (Laptop, Tablet)
  3. Lassen Sie jemand anders das Protokoll schreiben (!)
  4. Führen Sie nur Punkte auf, die die Zielsetzung des Meetings tangieren
  5. Achten Sie auf eine klare übersichtliche Struktur.
    Und ja, hier sind Aufzählungszeichen ausdrücklich erwünscht!
  6. Schicken Sie die Protokolle innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Meetings an die Teilnehmer und die, die es angeht

Ich muss gestehen, mit dem Punkt (2) komme ich nicht klar. Wenn ich ein Protokoll schreiben muss, verwende ich nach wie vor Papier und Bleistift. Vielleicht liegt es am Alter.

Noch einmal zum Umfang eines Protokolls: Ich hatte einen Kollegen, dessen Protokolle an Ausführlichkeit nicht zu überbieten waren. Er erzählte uns, dass er einmal auf die vorletzte Seite eines dicken Protokolls den Satz unterbrachte:

Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich bei mir eine Flasche Sekt abholen!

Sie können sich denken, es hat nie jemand dieses Angebot eingelöst.

Wenn Sie Protokolle in elektronischer Form vorziehen, dann versuchen Sie es doch einmal mit iProt. An diesem Programm hat mein Freund und Kollege Thomas Mathoi (hier im Gespräch) mitgearbeitet. Und wenn der was macht, dann macht er es richtig.

 

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Evernote und FreeCommander

Vor einigen Tagen veröffentlichte Herbert Hertramph, der unbestrittene Guru für Evernote, auf seinem Blog diesen Beitrag: Tool: Unterschiedliche Notizbücher via Dateimanager bedienen (Windows).

Dieser Artikel hat ToolBlog-Leser Horst Saak-Winkelmann angeregt, darüber zu schreiben, wie er Evernote mit dem freien Dateimanager FreeCommander verbindet: Evernote FreeCommander-Menü.

Eine detaillierte und lesenswerte Anleitung für die Power-User von Evernote.

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Eine Frage zur Planung des Zeitaufwands mit Trello

ToolBlog-Leser Peter Fiala hat mir eine Frage gestellt, die ich leider nicht beantworten kann, da ich nicht soo der Trello-Experte bin. Vielleicht können Sie ihm helfen, diese Nuss zu knacken. Sein Anliegen:

In meiner Tagesplanung schätze ich vorab die Zeiten je Aufgabe, die ich erledigen möchte. Diese Zeiten je Aufgabe soll Trello addieren, so dass ich den Tagesbedarf errechnen kann. Dadurch sehe ich, ob ich realistisch plane, und ob aus Planungssicht noch Zeit an dem Tag besteht. Aktuell schreibe ich das in die Karte hinein, das rechnet natürlich nicht.

Könnten Sie mir da einen Tipp geben, wie das geht?

Wie gesagt. Ich kann es nicht. Aber vielleicht Sie. Die Kommentarfunktion steht zu Ihrer Verfügung. Peter Fiala und ich bedanken uns schon einmal recht herzlich.

 

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Wie Sie Zeug, an dem Sie hängen, trotzdem loswerden

In meinem Keller habe ich Zeug, das ich bestimmt über 20 Jahre nicht mehr angeschaut habe: Getriebezeichnungen aus den Studium oder Messdaten von meiner Doktorarbeit. Kein Mensch braucht das mehr und dennoch habe ich es bisher nicht über das Herz gebracht, den Krempel einfach über Bord zu werfen. Es hängen einfach zu viel Blut, Schweiß und Tränen daran.

Offensichtlich geht es anderen außer mir ebenso. Für uns Unentschlossene hat Melissa Maker vier Tipps parat: 4 Decluttering Roadblocks & How to Overcome Them! Letting Go Of Stuff. Sehen Sie selbst:

[via Lifehacker]

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Wie Sie in Englisch eine E-Mail beenden

Wenn Sie international unterwegs sind und öfters E-Mails an englischsprachige Adressaten versenden, dann hilft es sicher zu wissen, wie man im anglo-amerikanischen Geschäftsverkehr eine Nachricht sauber beendet. Karen Hertzberg hat für Sie die wichtigsten Regeln zusammengestellt: How to End an Email: 9 Never-Fail Sign-Offs and 9 to Avoid.

Ich gebe gerne zu, mir war nicht klar, dass man „Looking forward to hearing from you“, „Respectfully / Respectfully yours“ oder „Yours truly“ lieber vermeiden sollte. Karen nennt uns stattdessen andere Grußformeln der mehr oder weniger formellen Art.
Interessant. Ein kleiner, aber feiner Artikel mit hohem Nutzwert.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie man im Deutschen eine E-Mail am besten beenden sollte. Nein, ich meine jetzt nicht die Signatur ;-).

Verwenden Sie neben den üblichen trockenen Grußformeln, auch noch andere originellere? Teilen Sie sie mit uns?

 

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Wie Sie Informationen aus Vorlesungen behalten

Mitunter ist es schon Leistung genug, in Vorlesungen nicht einzuschlafen. Wenn Ihnen das nicht genügt und Sie tatsächlich etwas von den Vorlesungen behalten möchten, dann folgen Sie die Tipps von Student Study Habits: Improve Memory Retention After Lectures.

Nun habe ich mein Studium im letzten Jahrhundert abgeschlossen und weiß daher nicht, ob diese Tipps tatsächlich funktionieren. Außerdem stellen sich Vorlesungen in mathematisch-ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen etwas anders dar als etwa in der Geisteswissenschaft. In Fächern wie Strömungslehre oder Regelungstechnik war ich mitunter schon zufrieden, wenn ich überhaupt etwas verstanden hatte, von merken will ich hier gar nicht reden.

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Checkliste für Präsentationen

Offensichtlich habe ich es gerade etwas mit Checklisten. Nachdem ich vor ein paar Tagen schon eine zur Einsatzfähigkeit von Datenprojektoren veröffentliche habe, folgt diesmal eine generell zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Präsentationen.

Sie stammt von Scott Berkun, der sie als Ergänzung zu seinem Buch Bekenntnisse eines Redners veröffentlicht hat: Speaking checklist for great talks. Sie finden dort Punkte zum Abhaken für die einzelnen Phasen:

  • Vorbereitung
  • Aufbruch zur Veranstaltung
  • Während der Veranstaltung
  • Nach der Präsentation

Sie können die Checkliste auch direkt als pdf-Datei herunterladen.

Das Buch von Scott Berkun habe ich seinerzeit mit großem Gewinn gelesen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen.

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Wie Sie Lampenfieber bekämpfen

Jeder kennt das, die einen mehr, die anderen weniger: Die Angst vor dem Sprechen vor der Gruppe.

Ich meine, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass die Ursachen für diese Angst tief in unserem Inneren vergraben sind. Wir haben nämlich die Urangst, den Schutz der Gruppe zu verlieren, wenn wir sie verlassen und dies sogar dadurch markieren, dass wir uns vor die Gruppe stellen. Ich bin kein Anthropologe, aber ich kann diese Begründung für das Auftreten des berüchtigten Lampenfiebers durchaus nachvollziehen, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, wie schon Aristoteles bemerkte.

Außerdem helfen uns derartige Betrachtungen auch nicht weiter, wenn wir eine Rede halten oder präsentieren müssen. Hier sind praktische Tipps gefragt. Solche, wie Sie sie beispielsweise in der Infografik How to Overcome Public Speaking Fear bekommen. Schauen Sie selbst:

Weiterlesen

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Wie Sie Ihren Kruscht loswerden

Für die Leserinnen und Leser, die oberhalb des Weißwurschtäquators angesiedelt sind, muss ich den Ausdruck “Kruscht” wohl erst erklären. Dieser stammt aus dem Schwäbischen und steht für Kram, Zeug oder wie unsere amerikanischen Freunde sagen “Clutter”.

Nicht nur eingefleischte Minimalisten möchten derlei Krempel gerne loswerden. Was einfach in der Vorstellung ist, stellt sich bei der Umsetzung oft als schwierig heraus. Der Teufel steckt halt im Detail. Was soll ich wegwerfen, was behalten? Eine Frage, die so manchen überfordert.

Ein paar Tipps für ein effizientes Wegwerfen gibt uns Melanie Pinola in ihrem Artikel Top 10 Ways to Trick Yourself Into Getting Rid of Clutter Once and For All. Sie empfiehlt:

  1. Täuschen Sie einen Umzug vor
    Für viele Menschen ist ein Umzug die beste Aufräumaktion. Wenn man ohnehin die Dinge in die Hand nehmen muss, warum nicht gleich aussortieren. Tun Sie einfach so, als ob Sie demnächst umziehen würden. Am besten, Sie bestellen einen Müllcontainer. 😉
  2. Planen Sie die Aufräumaktion
    Sie können aus der Aufräumaktion auch eine Art Projekt machen. Mit Endziel, Meilensteinen und allem was dazu gehört. Michele Connolly beschreibt, wie so etwas geht: How To Run Your Own Declutter Project. Sollte Ihnen das zu kompliziert erscheinen, dann können Sie sich helfen lassen und bei der nächsten Fastenchallenge meiner netten Kollegin Alexandra Graßler teilnehmen.
  3. Trennen Sie sich von einem Gegenstand pro Tag
    Das ist leichter als man zunächst glaubt. Gehen Sie durch die Zimmer und machen Sie eine Liste von 2-3 Dingen/Zimmer, auf die Sie leicht verzichten können. Das erleichtert den Start für diese nützliche Angewohnheit.
  4. Kaufen Sie keine Dinge zu herabgesetzten Preisen, wenn Sie nicht bereit wären, den vollen Preis zu bezahlen
    Sie kennen den Spruch “Ich bin nicht reich genug, um dieses Angebot auszuschlagen.” Leider verführt dies dazu, Dinge anzuschaffen, die man dann gar nicht braucht. Und Dinge, die man nicht braucht, werden irgendwann zwangsläufig Kruscht.
  5. Abstellen heißt nicht Aufräumen!
    Überlegen Sie, ob Ihre Gegenstände tatsächlich da sind, wo sie hingehören. Wenn Sie etwas Neues kaufen wollen: Haben Sie überhaupt Platz dafür? Aus diesem Grund stagniert bei uns im Haushalt seit Jahren die Anzahl neu erworbener Küchengeräte. Und nein, wir vermissen nichts.
  6. Geben Sie die Hoffnung auf!
    Die Hoffnung nämlich, dass Sie den Gegenstand irgendwann doch noch einmal benutzen werden. Das ist eine Illusion, denn wenn Sie ihn die Monate/Jahre bisher nicht verwendet haben, warum soll sich das in der nächsten Zeit ändern? Verschenken oder verkaufen Sie ihn lieber an jemanden, der ihn tatsächlich brauchen kann.
  7. Bedanken Sie sich bei den Dingen dafür, dass sie nützlich waren
    Der Tipp für die Esoteriker unter den Lesern. Mit einer wertschätzenden Verabschiedung fällt die Trennung vielen leichter.
  8. Räumen Sie auf, indem Sie die richtige Frage stellen
    Fragen Sie sich, ob der fragliche Gegenstand Ihnen tatsächlich Freude bereitet. Wenn nicht, dann wissen Sie schon…
  9. Halten Sie sich an die Regel: Eine Sache rein, zwei Sachen raus
    Diesen Kniff wende ich bei Büchern an, denn mein Schrank platzt aus allen Nähten. Weggeworfen habe ich dadurch zwar wenig, aber auch wenig neu angeschafft.
  10. Konzentrieren Sie sich auf die Kruschtzentren
    Räumen Sie zuerst die Orte auf, wo sich der Kruscht konzentriert, denn Kruscht neigt zur selbstständigen automatischen Vermehrung.

Zu jedem dieser Tipps finden Sie in Melanies Artikel Links zu tiefer gehenden Erläuterungen. Einige davon führen, Sie ahnen es, zum Shooting-Star des Aufräumens, Marie Kondo. Über diese Dame und ihre erstaunliche Methoden habe ich im ToolBlog bereits mehrfach berichtet. David Hugendick hat einen schönen Artikel über sie geschrieben: Räum! Hier! Auf!

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[Foto von Markus Spiske [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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44 Dinge, die Sie produktiver machen

Klar, man sollte es mit der persönlichen Produktivität nicht übertreiben und auch der Muße ihren festen Platz lassen. Dennoch sind die 44 ways to be more productive, die Andrew Hewertson in einer Infografik vorstellt, einen Blick wert. Vorgestellt werden kleine Kniffe, mit denen Sie über den Tag verteilt in Summe Ihre Produktivität steigern können. Sie müssen ja nicht alles gleichzeitig machen. Picken Sie sich die Rosinen heraus, die Ihnen besonders nützlich erscheinen… Weiterlesen

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