Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

Wie Sie Ihre Schuhe wintertauglich machen

So eine weiße Pracht hätten wir uns zu Weihnachten gewünscht und nicht gerade jetzt. Aber die Jammerei ist überflüssig. Schließlich ist Winter und da gehört in unseren Breitengraden Schnee einfach dazu.

Egal, ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, der morgens das Fahrzeug frei kratzen muss, das Schuhwerk wird bei dieser Witterung besonders beansprucht.
Das ToolBlog, das Magazin für überhaupt alles, lässt Sie aber auch diesmal nicht im Regen Schnee stehen. Vielmehr erhalten Sie mit dieser Infografik eine Fülle von Informationen, mit denen Sie Ihr Schuhwerk wintertauglich machen. Erklärungen zur Grafik finden Sie im dazu gehörenden Artikel: Winter Proof Your Shoes: Footwear Life Hacks to Get You Through the Winter Months.

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Ihren Koffer packen

Das ToolBlog versteht sich auch als ein Magazin für Tipps und Tricks für die Reise. Schließlich gibt es Leser, die beruflich viel unterwegs sind. Wenn Sie dazu gehören, dann ist vielleicht das folgende Video interessant. Darin wird Ihnen erklärt, wie Sie Ihren Koffer effizient packen können: 8 Packing Techniques.

Wenn Sie bewegte Bilder nicht so gerne mögen, dann können Sie auch die entsprechende Infografik als Spickzettel zu Rate ziehen

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort

Wozu sind diese Dinge gut?

Haben Sie sich bei manchen Dingen auch schon gefragt, welchen Zweck sie eigentlich haben? Ich wusste z. B. nicht , warum auf der Tastatur das F und das J kleine Erhebungen haben. Seit ich mit allen meinen 10 Fingern schreibe, weiß ich es.




Facts Verse hat ein kleines Video veröffentlich, die genau zehn solcher Dinge erklärt: 10 Things You Did Not Know The Use For. Was es alles gibt…

[via Presurfer]

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Aufgaben mit Post-it’s® planen

Ich gebe zu, diesen Artikel schreibe ich nur mit einem gewissen inneren Widerstand. Wenn ich an Aufgabenorganisation mit Haftklebezetteln denke, dann sehe ich immer Computerbildschirme vor mir, die reihum mit gelben Beppern, wie der Schwabe sagt, beklebt sind. Obwohl ich ansonsten ein Fan dieser Zettel bin, konnte ich mich für diesen Einsatz nie begeistern.

Jessica Fisher sieht das anders und stellt in einem Artikel ein Post-it Note To Do List System vor. Im Prinzip handelt es sich hierbei um die One-Minute-To-Do-List von Linenberger, allerdings ersetzt Jessica die Prioritäten durch Zeiträume.

Konsequenter macht das eine Dame, der ich den Ansatz von Linenberger in einem Workshop vorgestellt hatte. Sofort, nachdem Sie davon gehört hatte, machte sie sich daran, Linenbergers To-do-List mit Post-its und ihrem Notizbuch umzusetzen. Hier ist das Ergebnis:

IMG_6645

 

Die maximal fünf Muss-Aufgaben (“Critical Now”), die am gleichen Tag unbedingt zu erledigen sind, klebt sie auf die vordere innere Buchseite. Die anderen, die erledigt werden können (“Opportunity Now”) befinden sich rechts daneben.

Einfach, praktisch, funktioniert.

Schreibe eine Antwort

Betten machen für Faulenzer

Es gibt Fundstücke im weltweiten Netz, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, wie nützlich sie sind. Kürzlich bin ich über ein Video gestolpert, mit dem Sie lernen können, Ihr Bett zu machen ohne es verlassen zu müssen (!). ToolBlog, das Magazin für alle Fragen des Haushalts, möchte Ihnen dieses Juwel natürlich nicht vorenthalten. Hier ist es:

2 Antworten

So isst man Chicken Wings

Ab und zu bin ich Gast des hiesigen Irish Pub. Ich gehe gerne dorthin, nicht nur wegen des frisch gezapften Guinness, sondern auch wegen der herzhaften, wenn auch vermutlich ungesunden Snacks. Eine meiner Lieblingsspeisen sind die knusprigen Chicken Wings, die zwar gut schmecken, aber einen Nachteil haben: Der Verzehr kann in eine ziemliche Kleckerei ausarten.

Da ich ins Irish Pub eher schlicht gewandet einkehre, hält sich der Ärger über Flecken im Hemd in Grenzen. Allerdings habe ich jetzt gelernt, dass man Chicken Wings auch mit Schlips und Kragen unfallfrei essen kann. Wie das geht, zeigt uns dieses Video: BD Wong Teaches You How to Eat a Chicken Wing.

[via Lifehacker]

Schreibe eine Antwort

Frohe Weihnachten!

Ganz überraschend steht wie immer Weihnachten vor der Tür. 😉

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs ein frohes und friedvolles Fest. Erholen Sie sich gut und üben Sie sich über die Feiertage in der Kunst der Achtsamkeit und des Loslassens.

DSC06421

Leichter gesagt als getan. Damit die Feiertage wirklich nicht in Stress ausarten, gibt es hier eine Fülle von Tipps:

Hier gibt es noch etwas für den Gaumen:

… und hier für die Umwelt:

So, das reicht jetzt aber auch .
Frohes Fest! 🙂

Schreibe eine Antwort

Tastaturkürzel für MS Office auf einen Blick

Ich muss gestehen, aus dem Office-Paket von Microsoft arbeite ich derzeit nur mit Outlook und ab und an mit PowerPoint. Excel brauche ich nicht und mit Word konnte ich mich nie so richtig anfreunden. Stattdessen verwende ich lieber das freie LibreOffice, das ich nicht so überladen finde wie der große Konkurrent.

Nun weiß ich aber, dass MS Office für viele Leserinnen und Leser MS Office benutzen (müssen), schon allein weil gefühlte 99% der Unternehmen in Deutschland auf dieses Produkt zurückgreifen. Damit für diese Nutzer die Arbeit leichter von der Hand geht, hat Tyler Snow eine Infografik erstellt, auf denen die wichtigsten Tastaturkürzel  dargestellt sind: 60 Essential Keyboard Shortcuts for Office Workers.  Mit diesen Shortcuts können Sie Ihre Arbeit wesentlich effizienter gestalten, das gilt auch für andere Programme.

Office_Shortcuts

[via Lifehacker]

Schreibe eine Antwort

Produktivitätstipps, neu verpackt

Wie sich der geneigte Lesern denken kann, wühle ich mich wöchentlich durch eine Unzahl von Artikeln rund um die Themen Zeitmanagement, Arbeitsorganisation und –methodik. Oft werden darin nur sattsam bekannte Arbeitstechniken neu beschrieben, von denen manche nur selten funktionieren, wie

  • Setzen Sie sich (tägliche, wöchentliche, monatliche, jährliche oder sogar Lebens- Ziele)
  • Blocken Sie für die Arbeit Zeitfenster im Kalender
  • Delegieren Sie mehr und öfter
  • Fangen Sie den Tag mit der unangenehmsten Aufgabe an

Die Liste ließe sich sicher noch beliebig fortsetzen. Nur weil diese Tipps ständig wiederholt werden, werden sie dennoch nicht nützlicher.

Nun bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem der Autor Martin Zwilling ein paar Tipps der anderen Art gibt: 7 Counter-Intuitive Insights On How To Get Things Done. Er meint:

  1. Fahren Sie runter und arbeiten Sie bedächtiger
    Zwilling wendet sich hier mit anderen Worten gegen das Multitasking. Aber auch das Hetze bei der Erledigung der Aufgaben ist gemeint. Ich persönlich empfehle Ihnen, Achtsamkeit bei der Arbeit zu üben. Da gibt es gute Literatur, z. B. von Alidina oder Grijns.
  2. Setzen Sie weniger Zeit für wichtige Aufgaben an
    Wenn Sie sich ein Zeitfenster setzen, dann arbeiten Sie wahrscheinlich konzentrierter. Zumindest geht mir das so. Viele Methoden, z.B. die Pomodorotechnik oder das Time-Boxing beruhen auf dieser Erkenntnis.
  3. Markieren Sie mehr Aktivitäten als “unwichtig”
    Ein alter Ratschlag, auf den man nicht oft genug hinweisen kann. Wenn alle Ihre Aufgaben höchste Priorität haben, hat letztendlich nichts höchste Priorität. Was uns zum nächsten Tipp führt…
  4. Legen Sie pro Tag nur 3 (drei!) Ergebnisse, die unbedingt erreicht werden müssen
    Das kennen wir von Linenberger und anderen Autoren. Auch ich verfahre danach. Es bringt meistens nichts, sich mehr als drei Aufgaben vorzunehmen, die unbedingt am selben Tag gemacht werden müssen. Es kommt einfach zu viel dazwischen.
  5. Lassen Sie bewusst Unvollkommenheit bei Schlüsselaktivitäten zu
    Stimmt. Perfektion erreichen Sie ohnehin nicht. Manchmal ist es besser, nach dem 80/20-Prinzip zu arbeiten.
  6. Halten Sie Ablenkungen für mindestens 20 Sekunden fern
    Geben Sie nicht gleich der ersten Versuchung nach, sich ablenken zu lassen, sondern bleiben Sie noch eine Weile bei Ihrer momentanen Tätigkeit. Vielleicht ist die Ablenkung dann gar nicht mehr so attraktiv oder die Angelegenheit hat sich sogar von selbst erledigt.
  7. Beseitigen Sie unproduktives Aufschieben
    Ach ja, die Aufschieberitis! Zwilling nimmt hier den entgegengesetzten Standpunkt von John Perry ein. Entscheiden Sie selbst.

Ich finde, ganz so “Counter-intuitiv” sind die Tipps von Zwilling jetzt auch wieder nicht. Vielmehr verpackt er manches Altbekanntes neu, was nicht schlecht sein muss. Hinweis Nr. 6 finde ich interessant. Ich werde das mal ausprobieren.

the-bucket-list-734593_1920

[Foto von Richard Park [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Die Sammlung lebenswichtiger Diagramme

Nun gut, ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe mich in der Überschrift der typisch amerikanischen Übertreibungen bedient. Lebenswichtig sind die Diagramme, die Peggy Wang in ihrem Artikel “21 Incredibly Important Diagrams To Help You Get Through Life” vorstellt, natürlich nicht, aber äußerst nützlich allemal.

Sie finden in dem Beitrag Diagramme oder Infografiken zu allen möglichen Lebensbereichen. Besonders gut gefallen haben mir die Visualisierungen zu

  • How to Make the Perfect Burger
  • How to Know When a Steak Is Done by Touch
  • How to Transform Your Hoodie or Sweater into an Emergency Laptop Sleeve
  • How Much to Serve at a Party
  • How to Know When to Throw Your Groceries Out

Andere Diagramme sind für mich uninteressant (“How to Determine Which Wine to Drink with Dinner”) oder nur für die USA relevant (“How to Tip Correctly”). Letzteres Schaubild können zumindest für die nächste Reise über den großen Teich nützen.

Schreibe eine Antwort

15 Dinge in 15 Minuten

So etwas gibt es. Da hat man unverhofft eine Viertelstunde Zeit und lässt den Blick unsicher durch die Gegend schweifen: Was könnte ich jetzt Sinnvolles tun? Oft kommt dies zwar nicht vor, aber es passiert. Damit Sie bei der  nächsten Gelegenheit die gewonnenen 15 Minuten nicht durch Nachdenken verschwenden, gibt Ihnen Saikat Basu in seinem Artikel “15 Productive Things To Do Online When You Have 15 Minutes To Kill” diese Tipps:

  1. Nutzen Sie die Zeit, um etwas Neues zu lernen
    Meine App der Wahl ist zu diesem Zweck Duolingo. Mit dieser Anwendung lerne ich Spanisch, wenn ich z.B. im Wartezimmer beim Arzt sitze. Saikat empfiehlt Now I know. Aber auch der Artikel des Tages bei Wikipedia hilft beim Optimieren der Allgemeinbildung.
  2. Üben Sie sich in Schnelllesetechniken (Speed Reading)
    Hier gibt es eine prima App für das iPhone/iPad: Schneller Lesen.
  3. Gehen Sie auf Google Street View spazieren (Link)
  4. Schauen Sie sich eine TED-Präsentation an (Link)
  5. Lernen Sie eine Fremdsprache
    Siehe dazu auch Punkt 1: Duolingo
  6. Widmen Sie sich Ihrem Hobby
  7. Lernen Sie Ihr Betriebssystem kennen
  8. Bauen Sie sich eine Bücherliste auf
    Ich empfehle zu diesem Zweck LibraryThing.
  9. Schreiben Sie Ihre Gedanken auf
    Benutzen Sie dazu ein Notizbuch, so dass Sie später wieder darauf zugreifen können.
  10. Trainieren Sie Ihr Gedächtnis
    Sie können dazu aus einer Fülle von Programmen auswählen, denen das Karteikartenprinzip von Leitner zugrunde liegt. Eines ist z.B. Anki.
  11. Beteiligen Sie sich an öffentlichen Forschungsprojekten
    Saikat nennt hier Be a Martian. Kann ich nichts weiteres dazu sagen.
  12. Pflegen Sie Ihr Netzwerk
    Auf Xing, LinkedIn oder wo Sie sonst so sind. Halten Sie es auf dem Laufenden.
  13. Arbeiten Sie an Ihrem online-Image
    Sie können z.B. bei Quora Fragen beantworten oder stellen. Fachforen gibt es immer noch in Hülle und Fülle.
  14. Machen Sie etwas Gymnastik
  15. Meditieren Sie

Punkt Nummer 15 kommt bei mir oft in die engere Wahl, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe, in denen nichts weiter zu tun ist. Ich halte das achtsame Innehalten für sehr wichtig für das geistige und körperliche Wohlbefinden. Auf diese Weise bekommt man neue Frische für die anstehenden Aufgaben.

Machen Sie einfach Pause. Man muss nicht immer etwas tun.

lonely-273629_1920

[Foto von cocoparisienne [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Kleine Kniffe für die Reise

Da ich einen ausgesprochenen Reiseberuf habe, bin ich immer auf der Suche nach kleinen Kniffen für die Reisen. Zum Beispiel nach solchen, wie sie in diesem Video gezeigt werden:

Aber auch Laura Wittmann hat ein paar Packtipps auf Lager, insbesondere was den ganzen Elektronikkram angeht, den wir immer dabei haben: Pro Tips for Organized Travel with Electronic Devices.

Den Trick mit den Toilettenpapierhülsen zum Aufbewahren von Kabeln wende ich schon lange an. Ansonsten benutze ich ein Picard Switchbag zum Verstauen für die elektronischen Utensilien. Die Teile sollen eigentlich dem schnellen Wechsel von Inhalten weiblicher Handtaschen dienen, für Kabel, Akkus usw. sind sie jedoch genauso gut geeignet.

Gute Reise!

Schreibe eine Antwort

Schluss mit dem Kabelsalat

Eine der lästigsten Dinge im Alltag ist der Kabelsalat. Für mich persönliche ist er eine der ungelösten Mysterien der Menschheit. Man kann das Kabel noch so gut zusammenlegen, irgendwie verknotet es sich doch wieder.

Vielleicht ist „gut“ zusammengelegt das Gegenteil von“gut“. Es reicht eben doch nicht, die Kabel nur zusammenzuwickeln. Wie es richtig geht, beschreibt Adam Dachis in seinem Artikel „Six Ways to Wrap Your Cables Like a Pro“.

Ich persönlich wickle meine Kabel ohne große Expertise auf, stecke sie dann allerdings in eine Toilettenpapierhülse. Dort haben sie auch keine Gelegenheit, sich zu verwirren. Nicht besonders schön, wie ich zugeben muss, aber äußerst wirkungsvoll.




Adam zitiert in seinem Beitrag auch das folgende Video. Hier können Sie es gleich direkt anschauen.

Schreibe eine Antwort

Mein iPhone ist weg! Was nun?

Vor kurzem hat mein Kollege Marcel Widmer diesen Tweet gezwitschert:

Nun sprechen die Seelenklempner ja immer von „selektiver Wahrnehmung“ und wahrscheinlich hätte ich ohne den o.a. Tweet den Artikel von Mark O’Neill gar nicht beachtet: 8 Ways To Find a Lost iPhone (& What To Do If You Can’t Get It Back).

Im Falle eines Falles empfiehlt Mark diese Maßnahmen zur Wiedererlangung des heiß geliebten Stücks:

  1. Schauen Sie hinter dem Sofa nach
    Nicht lachen, das hat bei mir schon Wunder gewirkt. Ich habe mein iPhone schon an den unmöglichsten Stellen liegen lassen (Ja, auch da!).
  2. Rufen Sie sich selbst an
    Wenn Sie sich nicht erinnern können, wo Sie Ihr Gerät zuletzt gesehen haben, dann können Sie sich ja von einem anderen Gerät selbst anrufen. Sie sollten dann allerdings Ihr iPhone nicht “stumm” geschaltet haben. Und allzu weit entfernt sollte es auch nicht liegen.
  3. Benutzen Sie die Funktion “Mein iPhone suchen”
    Diese Funktion sollten Sie allerdings aktiviert haben, bevor Sie Ihr Gerät vermissen, denn sonst funktioniert es nicht. Wie Sie die Funktion einschalten und wie Sie sie bedienen, steht auf der Hilfeseite von Apple.
  4. Aktivieren Sie den “Lost”-Modus
    Wie das geht, erfahren Sie ebenfalls auf einer einschlägigen Apple-Seite. Lesen Sie bitte die Anleitung sorgfältig durch, denn sonst könnte es ungewollte Überraschungen geben. Man kann nämlich auch ferntechnisch alle seine Daten auf dem vermissten Teil löschen.
  5. Dem iPhone hinterhergooglen
    Hier hat die Datensammelwut von Google vielleicht sein Gutes. Denn Google zeichnet auf, welche Strecken das iPhone zurückgelegt hat. Und mit der richtigen Anleitung können Sie das auch nachvollziehen. Die Anleitung dazu gibt Mark in seinem Beitrag.
  6. Fragen Sie in den sozialen Netzwerken nach
  7. Gehen Sie auf das virtuelle Fundbüro
    Das wusste ich auch noch nicht. Es gibt eine Seite namens Missing Phones. Dazu brauchen Sie eine spezielle Nummer, die IMEI. Was das ist und wo Sie sie finden, hat Tim Brooks beschrieben: What Is My Phone’s IMEI, And What Is It For?
    Übrigens können Sie auch ganz analoge Wege gehen und bei der Polizei oder dem Fundbüro nachfragen. Es kostet ja nichts.
  8. Benutzen Sie ein Gadget á la Tile
    Bei Tile handelt es sich um ein kleines Gerät, mit dem Sie alles tracken können, was Sie möchten. Allerdings müsste es sich irgendwie am iPhone befestigen lassen. Und dann brauchen Sie ein zweites Gerät samt App, um das Verlorene zu orten. Für Haus- oder Autoschlüssel  mag das Sinn machen.

Viele dieser Tipps setzen natürlich voraus, dass Sie Ihr iPhone tatsächlich verloren haben und der Finder ehrlich ist. Bei der Firma “Raub & Klau” sieht man da eher alt aus. Dann sollten Sie vielleicht doch darüber nachdenken, alle Ihre Daten aus der Ferne zu löschen und das Handy unbenutzbar zu machen. Die Ortung hilft da auch nicht weiter, besonders wenn das iPhone im Libanon wieder auftaucht, wie es meiner Tochter passiert ist.

Aber manchmal liegt ja auch das Gute im Schlechten, wie Watzlawick schreibt. Zumindest lässt ein nachfolgender Tweet darauf schließen, den Marcel Widmer nach dem Klau abgesetzt hat:

iphone-923110_1920

[Foto von StockSnap [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Richtig Ziele formulieren in vier Schritten

Ich gestehe, zu Zielen habe ich ein ambivalentes Verhältnis, denn ich muss dabei immer an das Zitat aus BrechtsDreigroschenoper” denken:

Ja, mach nur einen Plan und sei ein großes Licht,
dann mach noch einen zweiten Plan,
gehn tun sie beide nicht.

Allerdings hadere ich eher mit den ganz großen hehren Lebenszielen. Gegen kleine Etappenziele mit dem Zeithorizont von bis zu drei (meinetwegen auch fünf Jahren) habe ich nichts einzuwenden, denn vielen von uns geben Sie eine Orientierung. Es gibt sogar Leute, die behaupten, nur so könne man sinnvoll Prioritäten setzen.

Wie auch immer, Bryan Clark beschreibt in seinem Artikel “How to Build Effective Goals in 4 Easy Steps”, wie Sie beim Formulieren effektiver Ziele vorgehen können:

  1. Formulieren Sie den gewünschten Endzustand
    Beispiel: Ich möchte Spanisch sprechen
  2. Zerlegen Sie das Ziel in drei Unterziele
    Beispiel: (1) Ich möchte eine spanische Zeitung lesen, (2) Ich möchte mit spanischen Tourismus-Websites meinen Urlaub planen, (3) Ich möchte mich in der Kneipe mit Spaniern unterhalten können
  3. Stellen Sie einen Maßnahmenplan dafür auf
    Beispiel: Ich erfülle jeden Tag mein Pensum auf duolingo. Ich besuche dreimal pro Woche die Seite VeinteMundos und versuche, die Beiträge zu verstehen.
  4. Formulieren Sie Wenn-Dann-Ziele
    Wenn ich ein Wort nicht verstehe, nehme ich es in meine Wortschatz-Kartei auf.

Mir gefällt an dieser Vorgehensweise, dass sie “auf dem Boden” bleibt und alltagstauglich ist.

BTW: Ich lerne tatsächlich auf diese Weise Spanisch.

DSC08163

4 Antworten

Wie Sie aus einer E-Mail eine Aufgabe machen (MS Outlook)

Ich neige ja nicht zu Superlativen. Aber wenn es eine Art Wirkungsgrad für Nützlichkeit gäbe, dann wäre dieser Kniff ganz oben auf der Hitliste: Converting Outlook Emails into Tasks.

In Zeiten des papierlosenarmen Büros kommen die meisten Informationen per E-Mail in den virtuellen Briefkasten geflattert. Bei der Durchsicht müssen Sie entscheiden, was mit den E-Mails zu tun ist. Folgende Wahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  1. Sie können die Nachricht wegwerfen
  2. Sie können die Nachricht aufheben
  3. Sie müssen aufgrund der Nachricht etwas tun

In letzterem Fall macht es Ihnen MS Outlook sehr einfach. Schließlich handelt es sich bei dem Programm um ein integriertes Managementsystem. Wie Sie in Outlook eine E-Mail in eine Aufgabe überführen, zeigt Ihnen der o.a. Artikel. Eigentlich ist das ganz einfach. Sie ziehen die E-Mail mit gedrückter Maustaste per Drag & Drop unten links auf den Tab Aufgaben. Dann haben Sie den Text des E-Mails in das Notizfeld der Aufgabe notiert. Oder Sie machen das Ganze mit der gedrückten rechten Maustaste. Dann können Sie entscheiden, ob Sie die E-Mail in das Notizfeld der Aufgabe kopieren oder verschieben möchten. Ich empfehle grundsätzlich das Kopieren.

Wem das jetzt zu schnell war, der vertiefe sich in den Artikel. Dort wird der Vorgang genauer und vor allem mit Hilfe von Screenshots beschrieben.

Sie können übrigens auch neue Kontakte aus E-Mails erzeugen. Das Prozedere ist das gleiche, nur ziehen Sie die Nachricht über den Tab “Kontakte”. Wenn die E-Mail eine geeignete Signatur hatte, werden die wichtigen Daten sofort in das Kontaktformular eingetragen. Probieren Sie es mal aus. Schluss mit Cut & Paste!

Ganz so komfortabel geht es bei anderen Aufgabenplanern nicht, aber es geht. Wie, habe ich vor kurzem auf diesem Bildschirm beschrieben: Wie Sie aus E-Mails Aufgaben machen.

[Foto von geralt [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Praxistipps für Pendler

Als ich noch in der Papierfabrik gearbeitet habe, benutzte ich für den Weg zur und von der Arbeit mein Fahrrad. Hin und Zurück waren das etwa zehn Kilometer, Berg rauf und Berg runter. Groß war diese Distanz sicherlich nicht, aber die Tour leistete einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen Grundinstandhaltung. Zumindest meiner subjektiven Beobachtung nach fahren mittlerweile viele Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit, gerne auch weitere Strecken. Das ist löblich und das Zentralorgan, das Herz, wird es seinen Eigentümern danken.

Aber es gibt nach wie vor Mitmenschen, die auf das Fahrrad verzichten, aus welchen Gründen auch immer und im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit pendeln. Für diese hat das Auto Insurance Center eine Infografic mit Tipps zum Pendeln veröffentlicht: 6 Ways To Reduce Commuter Stress. „Achtsam pendeln“, heißt einer der Tipps, die die Autoren für uns bereit halten. Nun ja.

BTW: Eines der Bilder zeigt eine Dame, die sich im Bus (oder der Bahn) gut festhält. Ich kann das nur unterstreichen. Kürzlich durfte ich in Berlin erleben, wie die Tram eine Vollbremsung aus dem Schritttempo hingelegt hat. Manche der Fahrgäste hatten sich nicht festgehalten, da sie sich schon in Richtung Tür bewegt hatten. Die fanden sich nach dem Bremsmanöver sämtlich auf dem Boden wieder. Ein eindrucksvolle Vorführung in Experimentalphysik. Halten Sie sich also fest, auch wenn die Bahn vermeintlich im Schneckentempo unterwegs ist. So ein Sturz kann weh tun.

Hier die Infografik [via Lifehacker]:

Weiterlesen

1 Antwort

10 coole Browsertricks

Dies ist zwar nur ein ultrakurzer Blogpost, dennoch ist der Artikel von Dan Price einen Hinweis wert: 10 Cool Browser Tricks to Help You Use the Internet Like a Pro. Diese Tipps werde ich mir merken:

  • Wiederherstellen eines versehentlich geschlossenen Tabs (Ctrl + Shift + T)
  • Laden verschwundener Websites mittels Internet Archive
  • Markieren einer Webadresse (Ctrl + L)
  • Navigieren innerhalb der geöffneten Tabs (Ctrl + Tab nach rechts, Ctrl + Shift + Tab nach links)

Haben Sie auch irgendwelche Browsertricks auf Lager?

Schreibe eine Antwort

Wie Sie ein Buch einmal zweimal lesen

Nicht erst seit Ebbinghaus wissen wir, dass sinnvolle Wiederholung ein Grundprinzip erfolgreichen Lernens und manchmal auch Verstehens ist. Nun gibt es auch tatsächlich Bücher, die ich gerne zweimal gelesen hätte. “Hätte” deshalb, weil bislang “der Wille zwar vorhanden, aber das Fleisch zu schwach war”, wie der Volksmund sagt. Vielleicht ist es Zeit für mich, einen neuen Anlauf zu wagen.

Mark Forster kennen wir aus seinen Büchern als ausgewiesenen Zeitmanagement-Experten. In seinem Artikel “How to Read a Book Once Twice” beschreibt er einen Kniff, wie Sie ein Buch zweimal lesen können und es trotzdem nur einmal in die Hand zu nehmen brauchen. Und so geht es:

  1. Besorgen Sie sich zwei magnetische Lesezeichen oder Book Darts.
  2. Stecken Sie beide Lesezeichen in die Startseite des Buches.
  3. Wenn Sie aufhören zu lesen, stecken Sie eine der beiden Lesezeichen an die Seite, auf der Sie zu lesen aufgehört haben.
  4. Wenn Sie das Lesen wieder aufnehmen, dann beginnen Sie das Buch wieder von vorne. Lesen Sie so viel wie Sie möchten und stecken dann das zweite Lesezeichen an die Seite, wo Sie jetzt das Lesen beenden.
  5. Wenn Sie jetzt das nächste Mal lesen, beginnen Sie an der Seite, an der das Lesezeichen steckt, das dem Anfang des Buchs am nächsten ist und beenden Sie Ihre Lektüre, indem Sie dieses Lesezeichen an ebendiese Seite stecken, wo Sie das Lesen unterbrechen.
  6. Wiederholen Sie Punkt 5 so oft, bis Sie mit beiden Lesezeichen am Schluss des Buchs angelangt sind.

Der zeitliche Aufwand für diese Lesetechnik ist bei weitem nicht so hoch, wie wir vielleicht vermuten würden, behauptet Mark Forster. Auch sei das Lesen wesentlich entspannter. Ich kann das alles nicht bestätigen, werde diese Methode aber auf jeden Fall bei meinem nächsten Krimi oder Thriller einmal ausprobieren. Besonders bei spannenden Exemplaren habe ich manchmal das problem, dass ich vor lauter Nervenkitzel schneller lese als mein Gehirn mitkommt.  Auf diese Weise habe ich schon so manche wichtige Wendung verpasst.  Ich kann mir auch vorstellen, mit dieser Technik fremdsprachige Literatur besser verarbeiten zu können.

Es lohnt sich übrigens, auch die Kommentare zu Forsters Blogpost zu überfliegen. Hier finden Sie Erfahrungsberichte und wertvolle Ergänzungen.

book-1261800_1920

Schreibe eine Antwort

Die automatische Zusammenfassung: Der XMind Summarizer

Ich weiß nicht, ob Sie sich an wikimindmap erinnern können. Ich hatte diese Webanwendung hier im ToolBlog schon einmal vorgestellt, zu Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat. Dieses pfiffige Tool bastelt vollautomatisch aus Wikipedia-Artikel Mind Maps, die Sie dann als FreeMind-Dateien herunterladen können. Oder anders ausgedrückt, diese App fasst den Inhalt von Wikipedia-Artikel als Mind Map zusammen. Mind Maps eignen sich zu diesem Zweck ja auch überaus gut, wie wir alle wissen.

Für das Mind Mapping Programm meiner Wahl, XMind, gibt es ein Plugin, das ebenfalls der Zusammenfassung von Texten dient: XMind Summarizer. Vor einiger Zeit erschien im Blog von XMind ein Artikel, der diese Erweiterung vorstellt. In erster Linie können Sie damit ebenfalls Wikipedia-Beiträge vermindmappen, aber auch andere Websites können auf diese Weise verarbeitet werden. In dem o.a. Artikel wird die Vorgehensweise für beide Varianten beschrieben.

Offensichtlich war das Plugin nicht allzu populär, denn die Weiterentwicklung wurde eingestellt. Schade einerseits, doch andererseits gibt es auch etwas Gutes im Schlechten: Sie können die Erweiterung kostenlos herunterladen.

Wenn Ihnen Mind Maps als Form der Zusammenfassung nicht gefallen dann versuchen Sie doch

Automatisches Zusammenfassen ist übrigens auch mit dem Mac möglich. Wie das geht, zeigt Ihnen Justin Pot in seinem Artikel “Summarize Any Text Using This Hidden Mac Tool”. Bis zur Version 2007 ging das auch in MS Word. Warum die Microsoftler dieses Feature in Word 2010 abgeschafft haben, wissen sie vermutlich selber nicht.

Für mich ist das alles ohnehin nicht das Wahre, ich ziehe Mind Maps vor, allerdings nicht die automatischen, sondern die handgemachten.

type-786900_1920

1 Antwort