Archiv der Kategorie: Kleine Kniffe

30 Tipps gegen Langeweile am Computer

Lange habe ich mein Gewissen befragt, ob ich diesen Beitrag überhaupt schreiben soll. Wenn ich an die Teilnehmer in meinen Workshops denke, leiden die meisten wohl eher nicht unter massiver Langeweile. Außerdem sind Ablenkungen jeglicher Art Gift für das produktive Arbeiten, wie jeder Ratgeber zu effizientem Zeitmanagement betont.

Falls dennoch der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass Sie vor dem Computer sitzen und nicht wissen, was Sie machen sollen, dann hat Ramesh Natarajan ein paar Tipps parat, wie Sie die Zeit sinnvoll totschlagen können. Hier sind seine 30 Things To Do When you are Bored and have a Computer:

  1. Stöbern Sie in interessanten Blogs
  2. Fertigen Sie ein Backup Ihres Laptops an
  3. Wenn Sie noch kein Backup haben, dann lesen Sie nicht weiter, sondern machen sich umgehend an die Arbeit (Naresh ist ein Scherzkeks)
  4. Räumen Sie Ihr Laptop auf
    (Wie das geht, erfahren Sie in dem nützlichen Buch von Herbert Hertramph)
  5. Pflegen Sie Ihre Profile in den sozialen Netzwerken, bei denen Sie Mitglied sind. Bringen Sie sich dort auf den neuesten Stand
  6. Entmüllen Sie Ihre E-Mails
  7. Erneuern bzw. ändern Sie Ihre Zugangsdaten (Passwörter etc.)
  8. Planen Sie sportliche Aktivitäten
  9. Überarbeiten Sie Ihre Websites oder richten Sie welche ein, so Sie noch keine haben
  10. Nehmen Sie Kontakt zu Freunden oder Familienmitgliedern auf
  11. Machen Sie einen Kassensturz bez. Ihres jetzigen Jobs. Wie müsste Ihr Traumjob aussehen?
  12. Stöbern Sie in der Wikipedia herum. Sie werden dadurch nicht dümmer.
    (Als Jugendlicher habe ich früher oft ein Lexikon auf das Klo mitgenommen, es waren halt andere Zeiten damals, wir hatten ja nichts)
  13. Schreiben Sie ein Dankeschön an  jemanden, der es verdient hat
  14. Laden Sie Ihre Fotos hoch und organisieren Sie sie in der Cloud
  15. Stöbern Sie in YouTube. Aber suchen Sie nicht irgendwelchen Lifestyle-Kram oder Katzenvideos, sondern Filme, die Sie wirklich weiter bringen. Die gibt es da auch.
  16. Halten Sie Ausschau nach einem Hobby
  17. Setzen Sie sich Ziele (o nein, nicht schon wieder…)
  18. Schreiben Sie etwas (einen Artikel, einen Tagebucheintrag, ein Posting oder so etwas)
  19. Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Stand Ihrer persönlichen Finanzen
  20. Üben Sie sich in den online-Varianten von Word, Excel oder Powerpoint
    (…oder sonst einer Software, die Sie benutzen möchten)
  21. Schauen Sie Ihre Einkaufsliste und Ihre Wunschliste durch und bereinigen Sie sie
  22. Defragmentieren Sie Ihre Festplatte
  23. Gibt es für Ihren Browser nützliche Erweiterungen?
  24. Erstellen Sie Checklisten und überlegen Sie, wie Sie Abläufe automatisieren könnten
  25. Entfällt, da Unix-Kram
  26. Überprüfen Sie Ihr System auf Viren
  27. Checken Sie, ob im Hintergrund Programme laufen, die nicht laufen sollen
  28. Katalogisieren Sie Ihre Bücher. Ich empfehle genau wie Ramesh  zu diesem Zweck Librarything
  29. Wenn Sie wirklich nichts mehr wissen, dann schauen Sie sich halt doch Spaßvideos an. Das hebt zumindest die Laune
  30. Üben Sie sich in Tastaturkürzeln. Die Programme meiner Wahl sind TastenTrick (Win) und Typinator (Mac)

Einige der Tipps von Ramesh wenden sich an Linux-Freaks (z. B. Nr. 25), sind aber auch 1:1 für die Anwender anderer Betriebssysteme nutzbar. Die meisten Hinweise zielen ohnehin auf webbasierte Anwendungen. Sie finden die dazu gehörenden Links im Artikel.

Spätestens jetzt wissen Sie, wie Sie langweilige Momente sinnvoll nutzen können. Wenn das keine Produktivität ist!

geralt / Pixabay

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Wie Sie blitzschnell Geschenke einpacken

Sie haben es sicher schon im Supermarkt Ihres Vertrauens gesehen: Es gibt wieder Lebkuchen und Zimtsterne. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht. Das ToolBlog macht seinem Namen wieder einmal alle Ehre und präsentiert Ihnen das folgende Video. In diesem erklärt ein freundlicher Mann aus Japan, wie Sie blitzschnell Ihre Geschenke einpacken können. Ich zeige Ihnen den Schnipsel jetzt schon, damit Sie noch ein wenig üben können.

Effizienz ist eben alles, auch zu Weihnachten!

[via Bored Panda]

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Die Werkzeugkiste von Daily PlanIt

Manchmal habe ich Glück und stoße in den unendlichen Weiten des World Wide Webs auf wahre Fundgruben. Dieser Tage ist mir das wieder passiert, nämlich auf der Website von Daily PlanIt, die von Rosemary Rice mit allerhand nützlichen Tipps befüllt wird.

Unter dem einfachen wie aussagekräftigen Titel Free Tools hat Sie eine umfangreiche Sammlung von – nun ja – eben kostenlosen Werkzeugen veröffentlicht. Die Auflistung ist unterteilt in die Kategorien:

  • Druckvorlagen
  • Allerhand Informationen zu David Allens GTD
  • Planungsmittel nicht nur für Projekte
  • Zielsetzung
  • Dateiablage
  • Gewohnheiten und wie immer am Schluss
  • Sonstige Instrumente

Ergänzt wird die Toolbox durch Hinweise auf Werkzeuge anderenorts, die entsprechend verlinkt sind.

Darüberhinaus gibt es unter der Seite Resources ganze Werkzeugsätze (Toolkits) für z.B. persönliches Wachstum, Personal Branding oder das Ab- und Anlegen von Gewohnheiten.

Fazit: Es lohnt sich, auf der Website zu stöbern. Das eine oder andere ist bestimmt dabei!

falconp4 / Pixabay

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Kanban mit Google Mail, Evernote und noch viel mehr

Während ich vor einigen Jahren dem Personal Kanban noch etwas skeptisch gegenüberstand, bin ich mittlerweile eines Besseren belehrt. Ich organisiere meine persönlichen Projekte ausschließlich nach dieser Methode und benutze dazu die Webanwendung Trello.

Die Menge der Software, die Personal Kanban unterstützt, ist mittlerweile riesengroß. Dabei müssen Sie gar keine besonderen Programme benutzen, wie einem Artikel von Melanie Pinola zu entnehmen ist: Kanban Everything: How to Add Trello-Like Boards to Gmail, Evernote, and More.

In ihrem Beitrag stellt Sie Erweiterungen vor, mit denen Sie

  • Gmail
  • Evernote
  • Chrome
  • Outlook
  • WordPress

als Grundlage für die Organisation Ihrer Projekte nach dem Personal-Kanban-Prinzip nutzen können.

Alle Programme werden mit ihren Funktionen und einem Screenshot kurz vorgestellt. Der Clou: Viele der vorgestellten Apps sind für ummesonscht zu haben.

Ich meine, ich hätte vor einigen Monaten eine einschlägige Erweiterung für Outlook ausprobiert. Allerdings habe ich sie nach kurzer Zeit wieder entnervt vom Rechner geworfen. Microsoft hat ja selbst mit dem Planner eine eigene Anwendung auf dem Markt. Inwieweit der Planner mit Outlook harmoniert, entzieht sich meiner Kenntnis.
Allerdings hat sich wohl einiges bei den einschlägigen Erweiterungen getan.

Zeit für eine neue Recherche!

yibb / Pixabay

 

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Wie Sie in 10 Schritten eine Infografik erstellen

Infografiken erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Meinungen über den Nutzen dieser Schaubilder sind durchaus geteilt. Ich mag sie sehr gerne, vorausgesetzt, sie sind tatsächlich informativ und ansprechend gestaltet.

Anna von XMind hat eine Mind-Map veröffentlicht, die zeigt, wie Sie in 10 Schritten eine Infografik erstellen können: Make an Infographic in 10 Steps. Wie bei fast allen Mind-Maps der Fall, muss man sich auch bei dieser erst einmal ein wenig orientieren um sie richtig lesen und verstehen zu können.

Wenn Sie XMind-Nutzer sind, können Sie die Mind-Map auch zur weiteren Verwendung herunterladen.

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Wie Sie ein nasses Buch restaurieren

Ich nehme einmal an, Sie transportieren Ihre wertvollen Bücher in einem geeigneten wetterfesten Behältnis. Falls es Ihnen dennoch passiert, dass ein Buch in eine Pfütze fliegt, dann können Sie vielleicht Ihr Buch auf diese Weise restaurieren:

Allerdings sage ich Ihnen als ehemaliger Papiermacher: Sie werden das Buch auf diese Weise nicht in der ursprünglichen Zustand zurücksetzen können. Machen Sie sich da nichts vor. Also: Aufpassen!

[via OpenCulture]

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Wie Sie doppelte Evernote-Einträge vermeiden

Wenn Sie Evernote so intensiv nutzen wie ich, dann speichern Sie sicher auch den einen oder anderen Artikel aus dem Internet in eines Ihrer Notizbücher. Mit der Zeit kommt da einiges zusammen. Da kann es schon sein, dass Sie auf eine interessante Website stoßen, die schon einmal besucht und in Evernote gespeichert hatten. Das Problem ist nur, dass Sie genau das in er Zwischenzeit vergessen hatten. Die Folgen sind Doubletten, die die Anzahl Ihrer Notizen unnötig aufblähen.

Wenn Sie den Chrome-Browser nutzen, dann gibt es genau für dieses Problem eine Lösung: Evernote Duplicated – EVERDU. Diese kostenfreie Erweiterung schaut in Ihren Notizen nach, ob dieser Link von Ihnen schon einmal gesichert wurde.

Getestet habe ich die Erweiterung noch nicht, aber bereits installiert. Ich bin gespannt. Wenn das Programm das tut, was es verspricht, dann ist es m.E. sehr nützlich.

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Wie Sie beim Lesen richtig Anmerkungen machen

Vor einigen Tagen hatte ich einen Artikel zu Luhmanns Zettelkasten geschrieben, der durchaus auf einige Resonanz gestoßen ist. Allerdings: Man soll den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.

Bevor man mit dem „Verzetteln“ überhaupt anfangen kann, muss man über die entsprechenden Notizen zur jeweiligen Lektüre verfügen. Da kam mir heute ein Beitrag gerade recht, in dem beschrieben wird, wie man Bücher zweckmäßig mit Anmerkungen versieht: How to Annotate a Book.

Von der Wahl des richtigen Werkzeugs (Textmarker oder Post-it-Note?) bis zu den Möglichkeiten der Zusammenfassung erfahren Sie reich bebildert Schritt für Schritt, wie Sie nützliche Exzerpte erstellen können. Diese Notizen lassen sich dann wunderbar in den Zettelkasten einordnen, wo sie dann weiterverarbeitet werden können.

Für mich genau der richtige Artikel zum richtigen Zeitpunkt.

Anmerkungen zu Büchern

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Bookmarklets, kleine Helferlein für Ihren Browser

Wenn Sie jetzt nicht wissen, was Sie mit dem Begriff “Bookmarklet” anfangen sollen, dann hilft Ihnen ein Blick in die Wikipedia:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen eines Webbrowsers erweitert. Es erlaubt beispielsweise, Aussehen oder Funktionalität von Webseiten clientseitig zu verändern. Technisch gesehen ist ein Bookmarklet ein Lesezeichen auf das Pseudoprotokoll javascript:, das ermöglicht, Code durch den Browser auszuführen.

Bookmarklets haben gegenüber Erweiterungen gewisse Vorteile. Sie sind in der Regel browserübergreifend einsetzbar und müssen nicht besonders installiert werden. Amit Agarwal zeigt in seinem Beitrag “Guide to Most Useful Bookmarklets for Chrome, Firefox, Safari, etc.” noch weitere Vorteile auf. Vor allem bekommen Sie in dem Artikel die “besten Bookmarklets für Web Browser” aufgelistet. Zumindest die, die Amit dafür hält.

Weitere Sammlungen von Bookmarklets finden Sie auch bei

Wenn Sie es lieber in Deutsch wollen, dann finden Sie eine umfangreiche Aufstellung von Bookmarklets bei stichpunkte.de.

Sollten Sie dort keinen Schnipsel für Ihre Zwecke finden, dann müssen Sie wohl selbst ein Bookmarklet schreiben. Wie das geht, erfahren Sie ebenfalls auf o.a. Seiten oder Sie sehen sich dazu das folgende Video an. Hier lernen Sie die ersten Schritte, allerdings nur an einem einfachen Beispiel. Aber das ist für den Anfang ja auch in Ordnung.

[Die erste Fassung dieses Artikels erschien im ToolBlog am 5. 12. 2011]

 

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Der Tipp zum Wochenende: 5 interessante YouTube-Tricks

Seit Ende der 1980er hat bei mir Fernsehen als Medium ausgedient. Kein Tatort und kein Länderspiel vermögen es, mit vor den Bildschirm zu zerren. Wenn überhaupt, dann schaue ich mir Filme nur noch über die Mediatheken der Rundfunksender oder auf YouTube an. Allerdings gehen auch da die neuesten Trends regelmäßig an mir vorbei.

Wenn Sie öfters auf YouTube unterwegs sind, dann stellt Ihnen Mihir Patkar in einem Artikel einige nützliche Apps vor: 5 New Ways to Watch YouTube and Find Videos. Hier sind sie:

  1. YouTube Roulette
    Der Name ist Programm. Hier können Sie YouTube-Videos anschauen bis der Arzt kommt. In einer Endlos-Schleife wird ein Video nach dem anderen abgespielt. Die einzige Obergrenze ist Ihr Standvermögen. Damit die „Auswahl“ nicht ganz so willkürlich ist, können Sie zwischen bestimmten Kategorien, wie z. B. Spaß oder Musik auswählen. Aber auch hier können Sie den Zufall walten lassen und die Wahl der Kategorien dem Programm überlassen.
  2. YouTube Map Explorer
    Hier können Sie Videos anschauen, die einem bestimmten Standort zugeordnet sind. Sie geben z. B. in das Suchfeld „Ravensburg“ ein und erhalten Videos, die mit diesem verträumten Örtchen zu tun haben. Zumindest theoretisch, denn die Ergebnisse, die ich mit diesem Programm erzielt habe, waren eher bescheiden.
  3. Noutube
    Hier verpassen Sie garantiert gar nicht mehr, denn diese Anwendung zeigt Ihnen das Video, das zuletzt auf YouTube hochgeladen wurde. Sie schauen also immer das letzte Video, ob dieses allerdings der letzte Schrei wird, muss sich erst noch herausstellen.
  4. My 90s TV
    Hier können Sie aus einer Vielzahl von Kategorien Filme anschauen, die ursprünglich in den 1990ern entstanden sind. Für mich ist besonders die Sparte „Musik“ interessant. Sie wissen schon, Spice Girls usw. Weiter als die Kategorien können Sie die Auswahl allerdings nicht eingrenzen. Sie können allenfalls weiterzappen, wenn ihnen ein Titel nicht gefällt.
    Bleibt nur noch die Frage, ob es so etwas auch für die 1980er gibt.
  5. MINI Fast Forward
    Wenn Sie den Chrome-Browser benutzen, dann könnte diese Erweiterung für Sie von Nutzen sein. Mit der S-Taste („S_peed“) können Sie ab sofort Filme mit hoher Geschwindigkeit vorspulen. Nicht missverstehen: Mit dieser Taste springen Sie nicht einfach, sondern spulen tatsächlich, es entgeht Ihnen also nichts.

Sollte es kommendes Wochenende regnen und es wird Ihnen langweilig, dann können Sie mit den o.a. Apps mehr oder weniger sinnvoll die Zeit verbringen.

Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zum YouTube-Junkie werden und viereckige Augen bekommen!

YouTube-Tricks

[Foto von Pexels [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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