Archiv der Kategorie: Internet

Wie Sie sich netztechnisch entgiften

Ich will gar nicht drumherumreden. Im Sommer diese Jahr gab es Momente, in denen ich gemerkt habe, dass „das Netz“ meinem Wohlbefinden durchaus deutlich abträglich war. Dies traf insbesondere auf Twitter und die unsägliche „Grexit“-Debatte zu, die damals dort geführt wurde.

Ich habe dann den Sommerurlaub dazu genutzt, meinen Umgang mit den sozialen Netzwerken neu zu überdenken. Das Fazit: Ich habe die Zeit, die ich mit Twitter oder Facebook verbringe, deutlich reduziert. Und siehe da, es geht mir besser damit.

Micah Nielsen treibt offensichtlich das gleiche Problem um, zumindest lässt ein Artikel von ihr darauf schließen: Howto: Detox from the Internet. Für eine wirkungsvolle „Entgiftung“ macht sie folgende Vorschläge:

  1. Koppeln Sie sich ab vom Netz
  2. Besorgen Sie sich eine Software zum Blocken von Inhalten
  3. Verwenden Sie einen Wecker anstatt Ihr Smartphone
  4. Verbannen Sie Ihre Ladestation aus Ihrem Wohnbereich
  5. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Hobby!
  6. Klicken Sie nicht auf jeden Button, nur weil er da ist
  7. Wenn die Batterie leer ist, gönnen Sie dem Gerät eine Pause
  8. Benutzen Sie zur gleichen Zeit immer nur einen einzigen Bildschirm
  9. Benutzen Sie Ihr Hirn anstatt Google
  10. Verwenden Sie den „Bitte nicht stören“-Status
  11. Keine technische Geräte, wenn Sie zu Tisch sind

Haben Sie noch ein paar persönliche Tipps zur „Entgiftung“ auf Lager oder halten Sie davon gar nichts? Was meinen Sie?

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Der E-Mail-Knigge der DB

Durch Zufall bin ich dieser Tage über eine Veröffentlichung der Deutschen Bahn (!) zum Thema „Umgang mit E-Mail“ gestolpert: Der kleine E-MailKnigge (pdf-Datei). 16 Tipps sollen den Leserinnen und Lesern helfen, eine „gepflegte E-Mail-Kommunikation“ zu erlangen.

Ich finde die Publikation gar nicht schlecht. Schauen Sie mal rein!

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Die Axiome von Watzlawick

Schon während der Grexit – Debatte und auch in den letzten Tagen wieder wurden mir die Grenzen von Twitter & Co in aller Deutlichkeit vor Augen geführt. Für mich Grund genug, mir wieder einmal die Axiome des großen Paul Watzlawick in Erinnerung zu rufen, die da lauten [Quelle]:




  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt
  3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
  4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten
  5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Fazit für mich auf Twitter:

  • Einwegkommunikation im Stil von Statements raushauen geht
  • Diskussion im Sinn von Argumenten um die Ohren hauen, wird zwar gemacht, ist aber nicht besonders fruchtbar
  • Dialog im Sinne von Sich gegenseitig verstehen wollen geht überhaupt nicht.

Das war ein kurzer Beitrag für mich selbst. 😉

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Eine Checkliste für E-Mails

Manchmal werde ich in meinen Workshops gefragt, warum das Medium E-Mail so „miss“braucht wird. Meine Antwort ist relativ simpel: Weil man es kann. Tatsächlich schicken manche Zeitgenossen elektronische Nachrichten in der Weltgeschichte herum, ohne auch nur einen Moment vor Betätigung des „Senden“-Knopfs nachgedacht zu haben.

Für diese Menschen ist eine Checkliste gedacht, die Dave LeClair in seinem Beitrag „Before You Send an Email, Run it Through This Checklist“ vorstellt. Diese Punkte sollte man beachten:

  1. Schreiben Sie eine Betreffzeile (und zwar eine aussagekräftige!)
  2. Vermeiden Sie eine flapsige Anrede
  3. Kontrollieren Sie Ihre Nachricht noch einmal auf Fehler
  4. Setzen Sie den Empfänger immer zuletzt ein (so können Sie noch einmal überprüfen, ob Sie alles zusammen haben: Anhänge, Signatur etc.)
  5. Strukturieren Sie Ihren Text, damit er besser lesbar wird
  6. Schreiben Sie kein Follow-up. Wenn es dringend ist, greifen Sie stattdessen zum Hörer
  7. Versehen Sie die Nachricht nur dann mit dem Status „Wichtig“, wenn sie wirklich wichtig ist

Die Liste ist sicher nicht vollständig, aber wichtige Dinge stehen schon einmal drin. Wenn Sie es ansprechender haben möchten, dann betrachten Sie die einschlägige Infografik. Allerdings ist die in Englisch.

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Quellen für lizenzfreie Bilder

Das Thema beschäftigt mich immer wieder. Wo bekommt ein Blogger wie ich Bilder her, ohne den Zorn der Juristenrepublik Deutschland auf sich zu ziehen? Immer mal wieder tun sich interessante neue Quellen auf, ich habe schon mehrfach darüber berichtet, z. B. hier oder hier.

Nun hat mir eine freundliche Dame namens Joyce Jamotillo eine E-Mail geschrieben und mich auf einen ebenso interessanten wie umfangreichen Beitrag aufmerksam gemacht: Free Stock Photos: 74 Best Sites To Find Awesome Free Images.. Der Titel sagt alles. Autorin Jacqueline Thomas stellt über 70 Sammlungen freier Fotos vor und trennt durch einen kurzen Kommentar und eine knappe Bewertung auch gleich die Spreu vom Weizen. Es gibt auch einen kurzen Steckbrief mit Informationen, ob etwa eine Mitgliedschaft nötig ist oder nicht.

Sehr nützlicher Beitrag, finde ich. Vielen Dank!

Bilder
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Lassen Sie das Internet für sich arbeiten

Wenn Sie eine bestimmte Tätigkeit immer wieder ausführen müssen, dann sollten Sie dringend über Automatisierungsmöglichkeiten nachdenken. Für den häuslichen Rechnenknecht gibt es eine große Anzahl von Programmen, die auf Knopfdruck einzelne Arbeitsschritte nacheinander ausführen und Ihnen so viel Zeit und Mühe sparen. Mittlerweile gibt es derartige Hilfen auch im Internet, wie Belle Beth Cooper schreibt: The Beginner’s Guide to Putting the Internet to Work for You. Vorgestellt werden:

IFTTT
Zapier
Alfred für den Mac (hat mit Internet nichts zu tun)
Keyboard Maestro für den Mac
Buffer (klar, Belle arbeitet dort)

Als Alternative für Keyboard Maestro gibt es für Windows das kostenlose AutoHotkey.
Zu meinem Leidwesen muss ich gestehen, dass ich Alfred und Keyboard Maestro bis heute nicht verstanden habe. Bis heute bin ich in den Anfängen stecken geblieben. Dasselbe gilt für AutoHotkey. Mir ist das alles etwas zu kompliziert.

BTW: Ich benutze gerne Programme für die Vervollständigung von Text. Für den Mac nehme ich dazu aText, das dasselbe leistet wie der TextExpander. Nur muss man nicht so tief in die Tasche greifen. Für Windows nehme ich FastKeys.

Für den Mac habe ich übrigens ein Buch zum Automatisieren der Aufgaben auf dem Mac entdeckt:

Vielleicht gibt es so etwas ja auch für Windows-Rechner oder in Deutsch. Für sachdienliche Hinweise bin ich Ihnen dankbar.

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Mind-Mapping (und noch viel mehr) in Google Drive

Vielleicht ist das für viele Leserinnen und Leser kalter Kaffee, für mich war es neu. Durch einen Artikel von Angela Alcorn habe ich gelernt, wie man die unterschiedlichsten Apps mit Google Drive verbinden und von dort direkt starten kann. Angela erklärt dies anhand der Mind-Mapping-App MindMup: Try MindMup Mind-Mapping Via Google Drive. Und so geht es:

1. Öffnen Sie Ihr Google-Drive-Verzeichnis
2. Klicken Sie links oben in das rote Feld „NEU“. Es öffnet sich ein Menü.
3. Fahren Sie mit der Maus auf „Mehr“, so dass ein Untermenü aufklappt
4. Klicken Sie auf „+ Weitere Apps verknüpfen“
5. Wählen Sie aus der Unzahl von angebotenen Apps die gewünschte aus

MindMup ist übrigens wirklich eine nette App für das Mind-Mapping zwischendurch. Und ummesonscht, was für die Schwaben unter den Lesern sehr wichtig ist.

Wie gesagt, die Anzahl der Apps, die Sie mit Google Drive verknüpfen können, ist sehr groß. Ich bin mir sicher, es ist auch die dabei, die genau für Ihre Zwecke passt. Leider sind nicht alles Angebote kostenfrei.

Und: Sie müssen natürliche einen Account bei Google haben.

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Wie Sie Ihre Arbeit mit Google Drive organisieren

Ich gebe zu, ich habe schon so manchen exotischen Ansatz zur Arbeitsorganisation gesehen. Aber immer wieder werde ich überrascht. Diesmal von Jordan Arbuckle. In seinem Beitrag „How to Organize, Improve, and Dominate Life with Google Drive“ zeigt er uns, wie wir unser ganzes Arbeitsleben komplett mit Google Drive und den dazugehörigen Apps organisieren können.

Zunächst listet Jordan auf, was mit Google Drive alles möglich ist. Ich gebe zu, schon das hat mich beeindruckt. Danach geht er in die Vollen. Er gibt uns Tipps für:

  • Die persönlichen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Daily Kaizen)
  • Eine Tabelle zur Verfolgung der eigenen Fitness
  • Projekt- und Aufgabenmanagement
  • Finanzplanung
  • Zielfindungs- und Umsetzungsmanagement

und noch ein paar interessante Dinge mehr. Wie gesagt, alles wird mit Google-Drive-eigenen Bordmitteln realisiert, das meiste mit entsprechenden Spreadsheets. Alle „Module“ werden beschrieben und Sie können die Vorlagen dafür herunterladen.

Auch wenn ich mich nicht auf diese Weise organisieren werde, so gebe ich doch zu, dass ich schwer beeindruckt bin. Da hat sich einer wirklich Gedanken gemacht. So geht es also auch!

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Interessante Tipps zu einem ewig jungen Thema: E-Mail

Ich glaube, seit es das Medium E-Mail gibt, beschweren sich die Nutzer darüber. Dennoch glaube ich, dass sich die E-Mail noch lange Jahre hält. Zumindest so lange, bis die Digital Immigrants den Löffel das Keyboard abgegeben haben. Sie wissen schon, Digital Immigrants sind Menschen meines  Alters, die noch mit der Briefpost aufgewachsen sind und ohne diese Analogie in den Zeiten des Internets aufgeschmissen wären.

Genauso groß wie der Ärger über das E-Mail ist die Anzahl der Ratschläge, wie mit E-Mail umzugehen ist. Sie brauchen nur einmal in diesem Blog danach zu suchen. Und doch gibt es immer wieder den einen oder anderen Artikel, der aus der Masse der 08/15 Ratgeber hervorsticht.

Mat Gemmell hat einen solchen Beitrag mit konventionellen, aber auch mit ungewöhnlichen E-Mail-Tipps geschrieben: Managing Email Realistically. Nachdem er uns erst einmal damit provoziert hat, dass GTD® nicht funktioniert und damit unsere Aufmerksamkeit bekommen hat, geht er zur Sache

Zunächst gibt er Hinweise, in welchen Abständen wir wem antworten sollten, wem sofort, wem innerhalb 24 Stunden, wem innerhalb einer Woche und wem gar nicht. Im Löschen von Mails ist er radikal und ich finde, so unrecht hat er nicht.

Sie finden außerdem den Hinweis, sich nur die ersten Zeilen einer Mail anzeigen zu lassen. Außerdem sollten Sie nie mehr als 10 Mail gleichzeitig im Eingangskorb haben usw. usw.
Besonders interessant finde ich den Tipp, bei unklarem Betreff oder Inhalt sofort um Klärung zu bitten. Er beschreibt die nützlichen Effekte dieses Vorgehens:

  • Man hat das E-Mail vom Hals und der Ball liegt im gegnerischen Spielfeld
  • Sie geben demjenigen Arbeit, der versucht hat, Ihnen Arbeit aufzudrücken
  • Sie zeigen sich als Person, die detailorientiert und präzise ist

Sie merken schon, Mat ist ein kleiner Zyniker. Wohl um diesen Eindruck etwas abzumildern, meint er:

Be polite

Nun gut. Das ist noch nicht alles. Wie gesagt, mir gefällt der Artikel. Ich habe das eine oder andere gefunden, das ich ausprobieren möchte.

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Die Google-Bibel: Effizient arbeiten mit Google Tools

Vor einigen Tagen hat mich ToolBlog-Leser Jürgen Plieninger auf einen Umstand hingewiesen, der mir, ahem, etwas peinlich ist. In dem Artikel „Alles über Google: Der Google Guide“ hatte ich auf eine Website hingewiesen, die ganz offensichtlich gewaltig in die Jahre gekommen ist. Leider muss ich zugeben, dass ich überhaupt nicht auf die Jahresdaten geachtet habe.
Nun ja, wie auch immer, nach Begriffen des Computerzeitalters stammt die von mir empfohlene Seite aus der Bronzezeit. Ich bitte diesen Lapsus zu entschuldigen.

Mit einer Literaturempfehlung möchte ich diese Scharte wieder auswetzen. Jochen und Markus Hegele haben ein Buch zu den Programmen rund um Google geschrieben, das so aktuell ist wie ein Buch nur sein kann: Effizient arbeiten mit Google Tools.

Obwohl das Buch nicht als Schwarte, sondern durchaus schlank daher kommt, werden dennoch so ziemlich alle Themen rund um die Software-Angebote von Google behandelt. Sie erfahren:

  • wie Sie Ihr persönliches Informationsmanagement mit Google-Werkzeugen gestalten können (E-Mail, Kontakte, Termine und Aufgaben),
  • wie Sie mit anderen Zeitgenossen via Hangout kommunizieren können,
  • was Sie alles mit Google+ anstellen können und wie Sie es einrichten,
  • wie Sie Google Drive sinnvoll nutzen können.

Das ist nur eine Auswahl. Sie finden auch Informationen über Teamseiten, Foren, den Browser Chrome und einige Empfehlungen für Google Apps. Hinweise auf Links auf weiterführende Informationen und Anwendungen runden den Inhalt ab.

Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist die Dosierung der Informationen. In einem flotten Stil geschrieben, bekommen Sie alle Informationen, die Sie für einen soliden Einstieg in die jeweilige Anwendung brauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei verlieren sich die Autoren nicht in der Beschreibung einzelner Features oder Menüpunkte, sondern behalten die praktische Anwendung stets im Auge.

Kurz und klein: Mir gefällt dieses Buch. Es liegt bei mir griffbereit auf dem Schreibtisch zum Nachschlagen für alle Google-Fälle.

 

Nachtrag (3. April 2015):

Der geneigte Leser beachte auch den Hinweis von ToolBlog-Leser auf das Blog zum Buch.

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Alles über Google: Der Google Guide

Bei Suchmaschinen gilt seit Jahren die eherne Regel:

Es gibt zwei Arten von Suchmaschinen: Google und die anderen

Was hatten wir nicht alles an guten Suchmaschinen: Yahoo, Alta Vista, Lycos, Infoseek usw. Bis dann Google mit seiner bestechenden Einfachheit kam. Suchbegriff eingeben, abschicken und Suchergebnis betrachten. Das war es und bis heute hat sich daran nichts grundlegend geändert.

Was viele allerdings nicht wissen, dass eine einfache Benutzung auf diese Weise dem Fahren eines Autos mit angezogener Handbremse ähnelt. Mit Google kann man viele interessante Dinge tun. So viele, dass Nancy Blachmann eigene eigene Website darüber veröffentlicht hat, den Google Guide. Sie schreibt dazu:

Google Guide is an online interactive tutorial and reference for experienced users, novices, and everyone in between. I developed Google Guide because I wanted more information about Google’s capabilities, features, and services than I found on Google’s website.

Sie können auf dem Google Guide bestimmte Kategorien auswählen oder sich als Beginner, Experte oder Teenager (!) durch den Inhalt klicken.

Es gibt übrigens auch eine deutsche Variante des Google Guides, die von Peter Gasser betreut wird.

Kurzum: Wenn Sie richtig in Google einsteigen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten, dann wird Ihnen hier geholfen.

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Pimp your Googlemail!

Ich lerne immer mehr Leute kennen, die auf ein Desktop – Programm zur Bearbeitung und Verwaltung ihrer E-Mails verzichten und stattdessen auf die Cloud-Lösungen von Google, Yahoo & Co zurückgreifen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man muss derlei Anwendungen nicht warten, darum kümmert sich der Anbieter, der Grad der Verfügbarkeit ist nahezu 100%.

Ein Nachteil der online – Lösung liegt im Namen. Es war nicht immer möglich, seine E-Mail zu verarbeiten, wenn man offline war. Das kommt zwar immer seltener vor, aber es kommt vor. Ich wohne in Oberschwaben und weiß von ich rede.  Zumindest für Googlemail gibt es eine Möglichkeit, offline zu arbeiten. Allerdings ist der hauseigene Browser Chrome dafür Voraussetzung, denn für diesen gibt es eine entsprechende Erweiterung. Wie Sie diese einrichten können, beschreibt eine einschlägige Hilfe von Google.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten Googlemail so aufzurüsten, dass es zur Produktivitätsmaschine wird. Ivan Demitrijevic nennt uns „15 Awesome Gmail Plugins To Boost Your Email Productivity„. Meine persönlichen Favoriten aus seiner Liste sind:

Wenn Sie noch mehr interessante Programme kennen, mit denen man Googlemail aufbohren kann, dann lassen Sie es uns wissen und hinterlassen eine Antwort.

BTW: Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Sicherheitsproblematik von Cloud-Lösungen eingehen. Jeder möge für sich entscheiden, ob er seine Daten fremden Servern anvertrauen möchte.

 

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Die Anleitung zu Yahoo Pipes

Im Schatten von Google gibt es Anwendungen, bei denen sich ein näheres Hinschauen durchaus lohnt. Yahoo Pipes ist ein solches Programm. Auch wenn das Datum der Veröffentlichung schon bis 2009 zurückreicht, viele Anwender schwören bis heute auf die treuen Dienste des Tools.

Was ist Yahoo Pipes? Lassen wir die Macher selbst zu Wort kommen:

Pipes is a powerful composition tool to aggregate, manipulate, and mashup content from around the web.

Nähere Informationen zum Sinn und Zweck liefert ein Beitrag von Daniel Schlicht aus dem Jahr 2009: Ab durch die Röhre!

Yahoo Pipes wird sehr unterschätzt und der Bekanntheitsgrad ist nicht so hoch, wie es das Programm verdient. Vielleicht liegt das daran, dass der Einstieg nicht ganz einfach ist.

Gut, dass es Leser wie Andreas Wettstein gibt. In einem Kommentar zu einem anderen Artikel hat er ein paar Links zu Anleitungen für Yahoo Pipes aufgelistet. Für mich ist diese Liste zu wertvoll, als dass sie im Kommentar-Orkus verschwinden sollte.

Hier die Hinweise von Andreas Wettstein:

In seinem Kommentar schreibt Andreas:

Hoffe, dass etwas Hilfreiches dabei ist.

Und ob, vielen Dank für die Links!  😉

Für mich ein Anlass, mich (wieder einmal) eingehender mit Yahoo Pipes zu befassen.

Es gibt übrigens auch ein Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt: „Working with Yahoo! Pipes, No Programming Required„. Geschrieben hat es Tony Loton. Ich habe es bestellt und bin gespannt.

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Die Anleitung für Pinboard

Immer wieder werde ich gefragt, wo ich die vielen Links für meine Artikel hier im ToolBlog hernehmen. Hier die Antwort in zwei Teilen:

  1. Sie müssen viel Zeit für die Recherche im Internet einplanen
  2. Sie benötigen ein zuverlässiges Werkzeug, um Ihre Linkadressen, die Sie während der Recherche gefunden haben, zuverlässig zu verwalten.

Lange Zeit habe ich für die Organisation meiner Bookmarks Delicious verwendet. Allerdings war ich mit dieser Anwendung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit nicht immer zufrieden. Aus diesem Grund bin ich umgestiegen, nutze seit geraumer Zeit Pinboard und bin bisher sehr zufrieden damit.

Allerdings habe ich immer das Gefühl, das Programm nicht richtig auszunutzen. Leider fehlt auch eine ausführliche Anleitung und so bin ich froh, auf den Artikel von Shawn Blanc gestoßen zu sein: A Beginner’s Guide to Pinboard. Hier wird Greenhorns wie mir geholfen.

Der Wermutstropfen: Der Beitrag richtet sich in erster Linie an Mac-User, über Helferlein unter Windows steht nichts im Text.

Mein nächster Schritt wird sein, eine passende App für iPhone/iPad zu finden. Zwar macht Shawn den einen oder anderen Vorschlag, aber im App Store gibt es dazu noch wesentlich mehr Auswahl.

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Warum es E-Mail immer geben wird

Ich habe natürlich darüber keine wissenschaftlichen Studien angestellt, dennoch behaupte ich, dass die Klagen über E-Mail fast so alt sind wie die E-Mail selbst. Es gibt eine Unzahl von Autoren, die über die E-Mail herziehen, das Spektrum reicht von Jammern bis zum heiligen Zorn. Allen gemeinsam ist, dass sie diesen Nachrichtenverkehr lieber heute als morgen auf den Mond schießen würden.

Nun aber droht uns Mathilde Collin mit der Aussage: Email Will Last Forever. Nachdem sich der erste Schreck gelegt hat, wollen wir einmal einen näheren Blick auf die Gründe für ihre Behauptung werfen. Mathilde meint:

  • E-Mail ist der leistungsstärkste Kommunikationskanal
  • E-Mail ist sehr flexibel
  • E-Mail wird sich im Geschäftsleben halten

Zwar meint auch Mathilde, dass mittlerweile weitere Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen, die E-Mail aus den o.a. Gründen aber ihre Berechtigung behalten wird.

Was meinen Sie? Ist die E-Mail tatsächlich nur „etwas für alte Leute“ oder wird sie weiterhin verwendet werden? Und wenn ja, zu welchem Zweck?

 

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Noch einmal: Kostenlose Bilder für Ihre Website

Im Toolblog habe ich schon mehrfach auf Quellen hingewiesen, wo Sie kostenfrei Bilder für Ihre Website oder Präsentation erhalten können. Ich selber benutze zur Recherche immer das Portal von Creative Commons, mit der ich auf Flickr entsprechende Fotos suche. Hier können Sie ankreuzen, dass Sie ein Bild für [x] kommerzielle Zwecke nutzen und [x] verändern, anpassen oder aufbauen dürfen. Das Ganze ist halt sehr bequem.

Wenn Sie etwas tiefer graben möchten, dann ist die Liste von Nicolae von designskilz für sicher das Richtige: 30+ Websites to Download Free Photos. Für mich besonders interessant sind die Sammlungen

Aber dies sind meine persönlichen Favoriten. Sie finden auf der Liste weitere interessante Sammlungen.

640px-Petri_Starter_35mm_camera

Petri Starter 35mm camera“ by Uberprutser
Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

[via Lifehacker]

 

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Trends im E-Learning

Ich kann mich noch gut erinnern, welches Gewese vor zehn Jahren um das E-Learning veranstaltet wurde. Der Hype hat sich gelegt, E-Learning ist aus der Palette der Lernmethoden nicht mehr wegzudenken, allerdings haben sich die Hoffnungen, die damit verbunden waren, bei weitem nicht erfüllt. Das macht auch nichts, wie ich finde, denn sie waren ohnehin völlig überzogen.

Die Firma Epignosis LLC hat im Internet einen E-Learning-Kurs zum Thema E-Learning veröffentlicht: elearning 101 concepts, trends, applications. In dem Kurs bekommen Sie allerhand Informationen zu den Themen:

  • Allgemeine Lern- und Lehrkonzepte
  • Lernplattformen
  • Online-Kursen
  • Trends im E-Learning
  • Anwendungen für das E-Learning

Eine anregende Quelle, um sich erste Grundlagenkenntnisse zum Thema E-Learning anzueignen.

 

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59 kostenlose Werkzeuge für Twitter

Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass unsere Landsleute immer noch sehr zurückhaltend sind, was die Verwendung von Twitter angeht. Ich gebe zu, dass ich das nicht ganz verstehe, denn ich zwitschere seit nunmehr fünf Jahren und habe immer noch viel Spaß daran.

Wenn Sie die ersten Zwitschereien hinter sich gebracht haben, dann möchten Sie vielleicht doch tiefer in die Materie eindringen, die Nutzung analysieren, Ihre Follower bequem „verwalten“ oder  Beiträge zeitversetzt twittern. In der Zwischenzeit wurden rund um die 140-Zeichen-Anwendung eine so große Menge Helferlein entwickelt, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs hilft Ihnen u. U. die Übersicht über Twitter-Tools, die Kevan Lee zusammengestellt hat: 59 Free Twitter Tools and Apps to Fit Any Need. Sie finden dort allerlei nützliche Programme, geordnet nach Kategorien wie

  • Analyse
  • Chat Management
  • Zeitversetztes Twittern
  • Trends u.v.m.

Wie gesagt, ich benutze Twitter gerne, Tendenz steigend. Klar, dass ich mich auf  dieser Liste intensiver umsehen werde.

BTW: Wenn Sie mir auf Twitter folgen möchten, dann heiße ich Sie herzlich willkommen und freue mich sehr daüber. 🙂

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Freie Bilder für Ihre Website

Mit der Frage „Wo bekomme ich lizenz- und kostenfreie Bilder für meine Website oder mein Blog her“ habe ich mich im Toolblog immer wieder beschäftigt. Nun gibt Andreas Weck in seinem Artikel „Hochglanz und für lau: 8 Seiten, die langweiligen Stockfotos den Kampf ansagen“ weitere Quellen an, auf denen Sie fündig werden. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir die 8 Seiten, auf die Andreas verweist, sämtlich unbekannt waren. In dem Beitrag erhalten Sie zu jeder Fotosammlung eine kurze Beschreibung mit samt einigen Beispielfotos.
Meine Auswahl: Ich werde mir in nächster Zeit sicher „New Old Stock“ und „Death to the Stock Photo“ anschauen.

Damit Sie nicht mühsam suchen müssen, hier die Liste der Toolblog-Artikel, die sich mit Bildquellen beschäftigen:

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4 Alternativen zu Google Chrome

Seit ich vor Jahren vom Firefox auf Google Chrome umgestiegen bin, habe ich die Fortentwicklung der Browser gar nicht mehr verfolgt. Schlicht und einfach deshalb, weil ich mit Chrome zufrieden bin und nichts auszusetzen finde.

Nun bin ich über einen Artikel von Spanner Spencer gestolpert, der sich mit alternativen Browsern beschäftigt: Four Alternative, Useful Browsers Based On Google Chrome. Nun ja, wie der Leser sehen kann, sind es keine wirklich reinrassigen Alternativen, denn alle wurden auf der Basis von Chrome entwickelt. Es handelt sich um

  1. SRWare Iron: Für mehr Sicherheit beim Surfen
  2. Comodo Dragon: Dto.
  3. CoolNovo: Mehr Sicherheit plus viele Komfortfunktionen
  4. Torch Browser: Der Browser für Multimediafreunde

Zu jedem der o.a. Browser gibt Ihnen Spanner einige Hintergrundinformationen.

Ich glaube zwar nicht, dass ich jetzt meinem Chrome untreu werde und etwas anderes installieren werden. Aber vielleicht haben Sie Verwendung für eine der Alternativen.

 

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