Archiv der Kategorie: Hardware

Wie Sie einen Projektor einrichten

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel verfasst, in dem ich das Hohelied auf die Checkliste gesungen habe. Wie praktisch eine solche Liste ist, können Sie erahnen, wenn Sie den Beitrag von David Katzmaier lesen: How to set up a projector.







Wie der Titel verrät, geht es um die richtige Einstellung des Projektors vor einem Vortrag. Hier sind die Punkte, die Sie vor Ihrer Präsentation durchgehen sollten um das Funktionieren der Technik zu gewährleisten:

  1. Finden Sie den richtigen Ort, um den Projektor aufzustellen
  2. Falls Sie einen Bildschirm verwenden, stellen Sie ihn ein
  3. Optimieren Sie das Licht
  4. Stöpseln Sie alles zusammen und schalten Sie die Geräte ein
  5. Projizieren Sie ein Testbild, z. B. das hier
  6. Justieren Sie den Projektor mit einem Testbild
  7. Wählen Sie den richtigen Modus aus
  8. Optimieren Sie evtl. den Klang
  9. Schalten Sie das Licht aus und legen Sie los!

Falls Sie jetzt nicht auf die Schnelle wissen, was sich hinter einem bestimmten Checkpunkt verbirgt, dann gibt Ihnen David wertvolle Hinweise zu dem betreffenden Punkt.

Manchmal nützt aber auch die beste Checkliste nichts.
Hier ein Schwank aus meinem Leben:

Während eines Vortrags vor großem Publikum kämpfte ein Redner mit völlig willkürlichem Hin- und Herspringen der Folien. Zuerst dachen wir, er hätten versehentlich die automatische Bildfolge aktiviert. Das hätte aber nicht erklärt, warum die Folien wieder zurücksprangen. Schließlich stellte sich heraus, dass der Präsentierende einen Ordner auf die Laptopmaus gelegt hatte. Jedes Mal, wenn er an den Ordner stieß, wurde unabsichtlich die Maus geklickt und die Folien vor- und zurückbewegt.

Wie sagen unsere amerikanischen Freunde? Richtig:

Shit happens!

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[Foto von Tomasz Mikołajczyk [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie Ihren Kruscht loswerden

Für die Leserinnen und Leser, die oberhalb des Weißwurschtäquators angesiedelt sind, muss ich den Ausdruck “Kruscht” wohl erst erklären. Dieser stammt aus dem Schwäbischen und steht für Kram, Zeug oder wie unsere amerikanischen Freunde sagen “Clutter”.

Nicht nur eingefleischte Minimalisten möchten derlei Krempel gerne loswerden. Was einfach in der Vorstellung ist, stellt sich bei der Umsetzung oft als schwierig heraus. Der Teufel steckt halt im Detail. Was soll ich wegwerfen, was behalten? Eine Frage, die so manchen überfordert.

Ein paar Tipps für ein effizientes Wegwerfen gibt uns Melanie Pinola in ihrem Artikel Top 10 Ways to Trick Yourself Into Getting Rid of Clutter Once and For All. Sie empfiehlt:

  1. Täuschen Sie einen Umzug vor
    Für viele Menschen ist ein Umzug die beste Aufräumaktion. Wenn man ohnehin die Dinge in die Hand nehmen muss, warum nicht gleich aussortieren. Tun Sie einfach so, als ob Sie demnächst umziehen würden. Am besten, Sie bestellen einen Müllcontainer. 😉
  2. Planen Sie die Aufräumaktion
    Sie können aus der Aufräumaktion auch eine Art Projekt machen. Mit Endziel, Meilensteinen und allem was dazu gehört. Michele Connolly beschreibt, wie so etwas geht: How To Run Your Own Declutter Project. Sollte Ihnen das zu kompliziert erscheinen, dann können Sie sich helfen lassen und bei der nächsten Fastenchallenge meiner netten Kollegin Alexandra Graßler teilnehmen.
  3. Trennen Sie sich von einem Gegenstand pro Tag
    Das ist leichter als man zunächst glaubt. Gehen Sie durch die Zimmer und machen Sie eine Liste von 2-3 Dingen/Zimmer, auf die Sie leicht verzichten können. Das erleichtert den Start für diese nützliche Angewohnheit.
  4. Kaufen Sie keine Dinge zu herabgesetzten Preisen, wenn Sie nicht bereit wären, den vollen Preis zu bezahlen
    Sie kennen den Spruch “Ich bin nicht reich genug, um dieses Angebot auszuschlagen.” Leider verführt dies dazu, Dinge anzuschaffen, die man dann gar nicht braucht. Und Dinge, die man nicht braucht, werden irgendwann zwangsläufig Kruscht.
  5. Abstellen heißt nicht Aufräumen!
    Überlegen Sie, ob Ihre Gegenstände tatsächlich da sind, wo sie hingehören. Wenn Sie etwas Neues kaufen wollen: Haben Sie überhaupt Platz dafür? Aus diesem Grund stagniert bei uns im Haushalt seit Jahren die Anzahl neu erworbener Küchengeräte. Und nein, wir vermissen nichts.
  6. Geben Sie die Hoffnung auf!
    Die Hoffnung nämlich, dass Sie den Gegenstand irgendwann doch noch einmal benutzen werden. Das ist eine Illusion, denn wenn Sie ihn die Monate/Jahre bisher nicht verwendet haben, warum soll sich das in der nächsten Zeit ändern? Verschenken oder verkaufen Sie ihn lieber an jemanden, der ihn tatsächlich brauchen kann.
  7. Bedanken Sie sich bei den Dingen dafür, dass sie nützlich waren
    Der Tipp für die Esoteriker unter den Lesern. Mit einer wertschätzenden Verabschiedung fällt die Trennung vielen leichter.
  8. Räumen Sie auf, indem Sie die richtige Frage stellen
    Fragen Sie sich, ob der fragliche Gegenstand Ihnen tatsächlich Freude bereitet. Wenn nicht, dann wissen Sie schon…
  9. Halten Sie sich an die Regel: Eine Sache rein, zwei Sachen raus
    Diesen Kniff wende ich bei Büchern an, denn mein Schrank platzt aus allen Nähten. Weggeworfen habe ich dadurch zwar wenig, aber auch wenig neu angeschafft.
  10. Konzentrieren Sie sich auf die Kruschtzentren
    Räumen Sie zuerst die Orte auf, wo sich der Kruscht konzentriert, denn Kruscht neigt zur selbstständigen automatischen Vermehrung.

Zu jedem dieser Tipps finden Sie in Melanies Artikel Links zu tiefer gehenden Erläuterungen. Einige davon führen, Sie ahnen es, zum Shooting-Star des Aufräumens, Marie Kondo. Über diese Dame und ihre erstaunliche Methoden habe ich im ToolBlog bereits mehrfach berichtet. David Hugendick hat einen schönen Artikel über sie geschrieben: Räum! Hier! Auf!

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[Foto von Markus Spiske [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Workflow für das iPhone/iPad

Meine amerikanische Kollegin Mary behauptet immer, ich wäre ein “Software-Junkie” und ich befürchte, sie hat Recht damit. Wann immer ein neues Programm auf dem Markt ist, probiere ich es aus. Oder genau gesagt, ich lade oder noch schlimmer kaufe es, um ein wenig damit herumzuspielen. Nach einigen Wochen bemerke ich in der Regel, dass ich eigentlich gar keinen praktischen Nutzen aus der App ziehen kann. Und so wird das Programm bei mir zur Karteileiche, die hilft, unnütz den Speicher zu füllen.

So geschah es auch mit einer App namens Workflow, die ich vor einigen Monaten mit leuchtenden Augen und heißem Begehr für mein iPad erworben habe. Einmal installiert, fristete die App auf meinem Gerät ein nutzloses Dasein.

Offensichtlich habe ich im Gegensatz zu den Einkäufern von Apple den Mehrwert von Workflow nicht richtig verstanden, die diese App vor einigen Wochen für den Konzern akquiriert haben. Ein Grund, sich doch einmal näher mit dieser Anwendung zu befassen.

Vielleicht hilft dabei der Artikel von Martyn Casserly weiter: How to use Workflow to automate tasks on iPhone. In dem Artikel bekommen wir erklärt, welchen Zweck Workflow hat und aus welchen Komponenten ein solcher automatisierter Arbeitsablauf besteht. Am Ende des Beitrags kommt das Meisterstück, nämlich das Erstellen eines eigenen Workflows.

Ich bin mir nach der Lektüre des Artikels immer noch nicht sicher, ob ich Workflow jemals gebrauchen werde. Der Grund: Bei mir gibt es wenig bis gar keine immer wiederkehrende Abläufe, deren Automatisierung sich lohnen würde. Dazu ist das iPad/iPhone für mich zu wenig Arbeitsgerät.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

BTW: Gibt es eine ähnliche Anwendung wie Workflow auch für Android-Geräte?
Ich frage aus Gründen und mit leuchtenden Augen.

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[Foto von StartupStockPhotos [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Eine kurze Geschichte des Bleistifts

Der Ausdruck “mit Papier und Bleistift” ist fester Bestandteil der deutschen Sprache, auch wenn viele Mitmenschen gar nicht mit dem Bleistift schreiben, sondern mit dem Kugelschreiber.
Allerdings finden sich auf der ganzen Welt immer noch Liebhaber des etwas aus der Mode gekommenen Schreibgeräts. In New York zum Beispiel Caroline Weaver, die in Manhattan einen Bleistiftladen mit dem Namen CW Pencil Enterprise betreibt.

Dan Nosowitz hat Caroline Weaver zu ihrer Leidenschaft für Bleistifte interviewt, herausgekommen ist ein Abriss zu ihrer Geschichte: A Brief History of the Pencil, as told by a Pencil Aficionando.

Sie erfahren dort, dass der Bleistift nie Blei enthalten hat, er zunächst ein Luxusgut für reiche Leute war und wann der Zwilling des Bleistifts, der Radiergummi, erfunden wurde. Natürlich dürfen auch einige Sätze über die Kriterien eines guten Spitzers nicht fehlen.

Natürlich kann man den Bleistift nicht nur zum Schreiben verwenden. Auch zum Skizzieren oder zum Zeichnen eignet er sich hervorragend. Welche Kunstwerke man damit schaffen kann, wenn man über das nötige Talent verfügt, zeigen die Bilder des nigerianischen Zeichners Arinze Stanley. Seine Bilder sind atemberaubend, mehr davon finden Sie auf der Instagram-Seite des Künstlers.

Lassen Sie sich von den Bildern nicht entmutigen, zum Skizzieren reichen unsere Fähigkeiten allemal. Es lohnt sich also, dem guten alten Bleistift eine Chance zu geben.

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[Foto von Andreas Lischka [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Das Bullet Journal in Evernote

In letzter Zeit ist ein regelrechter Hype um das Bullet Journal ausgebrochen. Auch hier im ToolBlog gab es schon einige Beiträge darüber:

Das Bullet Journal ist eigentlich ein richtiges Notizbuch, so mit Papier und (Blei-) Stift. Vielleicht möchten Sie aber auf Ihren Rechenknecht nicht verzichten und dennoch ein Bullet Journal führen. Das geht und zwar mit Evernote. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erklärt Nancy Messieh: How to Use Evernote as a Bullet Journal.

Damit Sie sich nicht alle Informationen zusammensuchen müssen, gibt Ihnen Nancy zunächst eine kompakte Übersicht über die Grundprinzipien dieses Ansatzes.
Danach zeigt sie Schritt für Schritt, wie Sie ein Bullet Journal in Evernote anlegen können. Sie sehen, wie “Future Logs”, “Monthly Logs” und “Daily Logs” aussehen können. Nancy empfiehlt, zu diesem Zweck in Evernote Templates anzulegen.

So richtig scheint sich aber auch die Autorin mit der Evernote-Lösung nicht anfreunden zu können. Gegen Ende ihres Beitrags weist sie nochmals auf die Papierlösung hin und zeigt ein paar schöne Beispiele für das analoge Bullet Journal.

Wenn Sie eine Anleitung zum Bullet Journal in deutscher Sprache vorziehen, dann bemühen Sie bei YouTube die Suche. Dort gibt es Videos in Hülle und Fülle. Fast alle der Filme sind von weiblicher Hand. Ob das Zufall ist?

Mir hat dieses Video am besten gefallen:

Nachdem schon Camilla Kutzner im letzten Podcast vom Bullet Journal schwärmte, habe ich mir vorgenommen: Wenn ich jetzt noch einmal über dieses Konzept stolpere, dann probiere ich es aus. Computer hin oder her!

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Noch einmal aufgewärmt: Die Noguchi – Ablage

…und wer da sucht, der findet.

heißt es in der Bibel (Mt 7,8). Auch wenn das tröstlich klingt, so gibt es doch Sinnvolleres zu tun als seine Zeit mit Suchen zu verplempern. Ein Ablagesystem muss also her. Maximaler Nutzen bei minimalem Aufwand heißt die Devise. Pflegen will ich es nicht, aber alles sofort wiederfinden. Mit der klassischen Ablage nach Rubriken stand ich schon immer auf dem Kriegsfuß:

  • Es ist nicht immer einfach, zu entscheiden, unter welcher Rubrik ein Dokument einsortiert werden soll, besonders wenn es in mehrere Rubriken passen würde.
  • Aus diesem Grund weiß ich oft, dass ich das Dokument abgelegt habe, aber leider nicht mehr wo.

Dabei spielt es keine Rolle, ob ich Ordner oder Mappen als Behälter nehme, ich finde da wie dort nichts.

Doch aufgemerkt, es gibt einen Silberstreif am Horizont und zwar am fernöstlichen. Auf Yukio Noguchi (feix) geht ein Ablageverfahren zurück, das völlig auf Rubriken verzichtet. Dokumente werden hier nur entlang der Zeitachse abgelegt. Und das geht so:

  1. Decken Sie sich mit einer Menge DIN-C-4-Briefumschläge ein. Das sind die, mit denen Sie DIN-A-4-Dokumente verschicken.
  2. Machen Sie aus den Briefumschlägen Tüten, indem Sie die Lasche zum Zukleben abschneiden.
  3. Bei der Durchsicht stecken Sie ein Dokument immer in eine Tüte.
  4. Beschriften Sie die Tüte am äußersten Rand mit Stichworten, die das Dokument treffend beschreiben („Tagging“ nennt das der Experte heutzutage) und mit dem Datum des Eingangs.
  5. Stellen Sie die Tüten hochkant in ein Regalfach nach der Regel, je neuer oder aktueller die Tüte, desto weiter links. Neue Tüten kommen also immer ganz nach links. Je älter die Dokumente sind, desto weiter nach rechts wandern sie folglich.
  6. Aber: Wenn Sie ein Dokument einmal entnehmen müssen, stecken Sie das Dokument wieder in die Tüte und stellen es wieder ganz links ins Regal.

Regel:
Neue und entnommene Dokumente kommen immer ganz links ins Fach!

Effekt:
Über einen gewissen Zeitraum wird es Dokumente geben, die auf Dauer auf die rechte Seite wandern und dort auch bleiben. Das sind die „heiligen Dokumente“. Sie sollten Sie in gewissen Abständen durchsehen und entfernen. Was Sie damit machen, bleibt Ihnen überlassen, aber entfernen Sie sie. Neue und benötigte Papiere finden Sie immer auf der linken Seite.
Hier gibt es weitergehende Informationen zum Noguchi-System:

  • Dave Gray beschreibt in einem Beitrag mit Skizze, wie Sie aus Umschlägen Tüten herstellen und wie das Verfahren funktioniert.
  • Debra Hamel stellt die Methode ausführlich dar und zeigt Fotos eines Umschlags und ihres Regals.
  • Auch Mark Patterson erklärt die Methode mit einigen Skizzen.
  • Deeper Motive erklärt mit einem Schema, wie die Dokumente mit der Zeit von links nach rechts wandern.
  • Bei Everythang on anything gibt es eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Tütenproduktion.
  • Jazzmasterson zeigt in einem kommentierten Foto, wie Umschläge und Bücher in seinem Regal wunderbar miteinander harmonieren.

Beim letzten Workshop zu Zeitmanagement und Arbeitsorganisation haben die Teilnehmer etwas ungläubig geschaut. Doch, ich lege meine Papiere tatsächlich nach dem Noguchi-System ab. Immer dann, wenn ich nicht weiß, wohin ich mit dem Schriftstück soll und wenn ich es am liebsten wieder zurück in den Eingangskorb legen würde. So sieht meine Noguchi-Ablage aus:

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Anmerkung: Dieser Artikel ist die Zusammenfassung zweier älterer Artikel. ToolBlog-Leser Jörg Könözsi hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie nicht mehr zugänglich sind. Daher diese Zusammenfassung. Danke für den Hinweis.

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Wie Sie Ihre Computertastatur mit Post-its® reinigen

Dass die Post-it-Note® quasi die eierlegende Wollmilchsau unter den Organisationsmitteln ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Wer nun aber meint, der allseits beliebte Haftklebezettel ließe sich nur für Notizen oder als Moderationsmedium benutzen, der täuscht sich.

Sie können mit dem Haftklebezettel nämlich auch Ihre Computertastatur reinigen, wie das folgende Video zeigt:

Nun weiß ich nicht, ob diese Reinigungsart bei meinem alten Keyboard noch Wirkung zeigt. Allerdings weiß ich mittlerweile, warum es weiße Buchstaben auf schwarzen Tasten hat. Das ist zwar nicht ergonomisch, verbirgt aber den Schmutz besser als Tastaturen schwarz auf weiß.

[via starts60]

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Das Bullet-Journal für Schreiberlinge

In letzter Zeit ist bei unseren Freunden in den USA eine Methode in aller Munde, die sich an die Freunde von Papier und Stift wendet: Das Bullet-Journal. Ich habe darüber auch schon im ToolBlog berichtet (Die Anleitung zum Bullet Journal).
Auch in unseren Breitengraden findet das Bullet Journal immer mehr Anhänger. Immerhin hat es die Methode schon in die Zeitschrift “Brigitte” geschafft: Dieser Notizbuch-Trick bringt endlich Ordnung in dein Leben. “Angekommen im Mainstream” nennt man das wohl.

Wenn Sie viel beruflich oder privat schreiben und auf elektronische Hilfsmittel á la Scrivener verzichten können/wollen, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag von Amanda Hackwith: Keeping a Bullet Journal for Writers.

Amanda zeigt Ihnen ausführlich und reich bebildert, wie Sie den Ansatz Bullet-Journal für Ihre Schreibprojekte nutzen können.

Ich selbst kann mich nicht mit einem Notizbuch anfreunden. Zu diesem Zweck wohlgemerkt, denn Ideen und Informationen notiere ich sehr gerne in einem entsprechenden Buch. Elektronisch habe ich bis jetzt noch nicht den Zugang zu Scrivener gefunden. Und so schreibe ich die Manuskripte für meine Kurse immer noch mit einem MarkDown-Editor. Einfach, aber wirkungsvoll.

Wenn Sie sich das Bullet Journal einmal näher anschauen möchten, empfehle ich Ihnen auch den umfangreichen Beitrag von Lena Lammers: Was bitte ist ein Bullet Journal und warum sollte ich damit beginnen? Weitere Anregungen finden Sie auf Pinterest.

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[Foto von Pexels [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie Sie Ihre Schuhe wintertauglich machen

So eine weiße Pracht hätten wir uns zu Weihnachten gewünscht und nicht gerade jetzt. Aber die Jammerei ist überflüssig. Schließlich ist Winter und da gehört in unseren Breitengraden Schnee einfach dazu.

Egal, ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, der morgens das Fahrzeug frei kratzen muss, das Schuhwerk wird bei dieser Witterung besonders beansprucht.
Das ToolBlog, das Magazin für überhaupt alles, lässt Sie aber auch diesmal nicht im Regen Schnee stehen. Vielmehr erhalten Sie mit dieser Infografik eine Fülle von Informationen, mit denen Sie Ihr Schuhwerk wintertauglich machen. Erklärungen zur Grafik finden Sie im dazu gehörenden Artikel: Winter Proof Your Shoes: Footwear Life Hacks to Get You Through the Winter Months.

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Wie Sie Ihren Koffer packen

Das ToolBlog versteht sich auch als ein Magazin für Tipps und Tricks für die Reise. Schließlich gibt es Leser, die beruflich viel unterwegs sind. Wenn Sie dazu gehören, dann ist vielleicht das folgende Video interessant. Darin wird Ihnen erklärt, wie Sie Ihren Koffer effizient packen können: 8 Packing Techniques.

Wenn Sie bewegte Bilder nicht so gerne mögen, dann können Sie auch die entsprechende Infografik als Spickzettel zu Rate ziehen

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Wozu sind diese Dinge gut?

Haben Sie sich bei manchen Dingen auch schon gefragt, welchen Zweck sie eigentlich haben? Ich wusste z. B. nicht , warum auf der Tastatur das F und das J kleine Erhebungen haben. Seit ich mit allen meinen 10 Fingern schreibe, weiß ich es.

Facts Verse hat ein kleines Video veröffentlich, die genau zehn solcher Dinge erklärt: 10 Things You Did Not Know The Use For. Was es alles gibt…

[via Presurfer]

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Rund um die Ablage, mit und ohne Papier

Wenn ich in meinen Workshops jüngere Teilnehmer nach ihrer persönlichen Ablage frage, dann ernte ich immer öfter ein desinteressiertes Achselzucken. Es scheint nunmehr tatsächlich so zu sein, dass immer mehr Informationen digitalisiert den elektronischen Weg in die Büros finden. Allen Dementis zum Trotz erlebt also auch hier das Papier seine Götterdämmerung.

Nun gibt es aber auch reifere Semester (wie mich), bei denen sich im Laufe der Jahre allerhand Papierkram angesammelt hat. Sofern man nicht über unbegrenzten Stauraum verfügt, muss das Büro immer mal wieder aufgeräumt werden, soll es nicht aus allen Nähten platzen.

Unweigerlich stellt sich die Frage, ob man eine solche Gelegenheit nicht gleich dazu nutzen sollte, in das Zeitalter des papierlosen Büros einzutreten. Kollege Joachim Schlosser hat genau das getan und lässt uns netterweise auch an seinen Erfahrungen teilhaben: Papierlose Ablage – Mit Dokumenten­scanner zur digitalen Ablage.

In seinem Beitrag erfahren Sie, wie Joachim mittels eines Dokumentenscanners, Evernote, ein paar Pfennigutensilien und zwei (2!) Leitz-Ordnern den Umstieg von analog auf digital bewerkstelligt hat. Ein Rätsel war für mich immer die Beschriftung der elektronischen Notizen in Evernote. Ich bin beruhigt, dass Joachim auch kein besseres System entwickelt hat als das von  mir benutzte. Bei der Organisation von Evernote bin ich bei weitem nicht so konsequent und ordentlich wie Joachim. Ich verlasse mich einfach darauf, dass der Rechenknecht schon finden wird, was ich suche.

In noch einer Sache ist Joachim weiter als ich. Meine liebe Frau ist auch gleichzeitig meine Buchhalterin. Als Mensch mit einem ausgesprochen kinästhetischen Sinneskanal tut sie sich mit der elektronischen Ablage schwer, was ich gut verstehen kann. Für sie ist das physische Ablegen sehr wichtig. Aber sie hat ihr eigenes System und das im Griff.

Ich selbst mag Leitz-Ordner nicht und sie werden nach und nach sämtlich aus meinem Büro verschwinden. Auch ich verwende den Dokumentscanner Fujitsu iX500, der seinen Preis wert ist. Das bisschen Papier, das übrigbleibt, lege ich nach dem System von Noguchi ab.

Wenn Sie, wie meine Frau, eher zu den haptisch gestrickten Menschen gehören und sich aus diesem Grund nicht mit der Digitalen Ablage anfreunden können, dann schauen Sie doch einmal bei Mandi Ehman vorbei. In Creating a File System That Works: The Ultimate Guide beschreibt sie, wie eine Papierablage funktionieren könnte. Allerdings ist der Beitrag keine leichte Kost. Einfach ist anders.

[Foto von Dirk (Beeki®) Schumacher [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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PoIC: Wie Sie sich selbst mit Karteikarten organisieren

Elektronik hin, Digitalisierung her. Die gute alte Karteikarte ist als Informationsträger und Organisationswerkzeug nicht totzukriegen. Dafür sorgen schon die vielen Haptiker unter uns, die gerne etwas physisch in der Hand halten, wenn sie ihre Informationen und Aufgaben organisieren.

Über die Karteikarten habe ich im ToolBlog schon öfter geschrieben. Wenn Sie sich eine Übersicht dazu verschaffen möchten, können Sie gerne die ToolBlog-eigene Suche bemühen.

Ein weiteres, äußerst ausgeklügeltes Organisationssystem stammt von Hawk Sugano aus Japan. Er nennt sein System treffend Pile of Index Cards oder abgekürzt PoIC.

Auf der einschlägigen Website stellt uns Hawk detailliert vor, wie sein System funktioniert und wie sich damit eine komplette Wissensdatenbank aufbauen lässt. Sie erhalten umfassende Informationen auch über eventuell auftretende Schwierigkeiten und wie Sie sie umschiffen können.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tipps zur “Hardware”, die für seinen Ansatz zweckmäßig ist. Interessant finde ich auch, dass sich Hawk durchaus mit anderen Methoden, wie z. b. der von Noguchi auseinandersetzt. Er zählt auf, was mit PoIC kombiniert werden kann und was nicht und begründet dies auch detailliert.

Leider sind die Hinweise auf der PoIC-Website so vielfältig, dass man mitunter den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sieht. Für den leichten Einstieg möchte ich Ihnen deshalb den Artikel von David Caolo ans Herz legen: The Pile of Index Cards (PoIC) system. Wenn Sie sich einen Überblick verschafft haben, können Sie Ihre Kenntnisse auf der o.a. Website, in einem eigenen Wiki zu PoIC oder mit den Abbildungen auf Flickr vertiefen.

Mein haptischer Sinneskanal ist nicht besonders ausgeprägt, ich bin eher der visuelle Typ. Mich würde daher interessieren, wie sich so ein System mit Programmen wie Evernote umsetzen lässt. Vielleicht finde ich ja einmal die Zeit dazu, mich damit zu beschäftigen. Vielleicht findet sich dafür sogar eine Mitstreiter. Ich hätte sogar schon eine Idee…

[via Lifehacker]

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[Foto von AnnasPhotography [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Kochen für Ingenieure

Wie ich weiß, gibt es unter den Leserinnen und Lesern des ToolBlogs viele Ingenieure oder andere Mitmenschen mit verwandten Berufen.

Dass Ingenieure mitunter anders kommunizieren wie der Rest der Welt, ist nicht ganz neu. Ich darf das sagen, denn ich war selbst mal einen 😉 . Nun habe ich aber gerade gelesen, dass sie auch anders kochen. Zumindest sagt dies eine entsprechende Website mit dem bezeichnenden Namen Cooking For Engineers und dem Motto:

Have an analytical mind? Like to cook? This is the site to read!

Interessant scheint mir vor allem die Darstellungsweise der Rezepte zu sein. Sie erinnert mich irgendwie an Nassi-Shneiderman-Diagramme. Sicher bin ich mir allerdings nicht. Schließlich komme ich aus der Verfahrenstechnik und nicht aus der IT. Wie dem auch sei, hier das Diagramm für Barbecue Pork Ribs. Ob von Ingenieuren gekocht oder auch nicht, das Endprodukt sieht verdammt lecker aus!

Barbecue-Rips

 

PS: Diesen Beitrag widme ich @robert_we und @MarcusSchwemer, von denen ich nächstes Jahr hoffentlich zum Essen eingeladen werde.

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Betten machen für Faulenzer

Es gibt Fundstücke im weltweiten Netz, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, wie nützlich sie sind. Kürzlich bin ich über ein Video gestolpert, mit dem Sie lernen können, Ihr Bett zu machen ohne es verlassen zu müssen (!). ToolBlog, das Magazin für alle Fragen des Haushalts, möchte Ihnen dieses Juwel natürlich nicht vorenthalten. Hier ist es:

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Ihr Kalender für 2017

Ein altes Sprichwort lautet:

Ists Silvester frostig kalt,
so kommt das neue Jahr auch bald!

In ein paar Tagen steht wieder einmal der Jahreswechsel an und es wird langsam Zeit, sich einen neuen Kalender anzuschaffen. Zumindest, wenn Sie ein Anhänger der klassischen Papier- und Bleistift-Methode sind. All die anderen, darunter auch ich, vertrauen der digitalen Variante, die sich ja von Jahr zu Jahr von selbst erneuert.

Wenn Sie zur ersten Gruppe gehören und nicht recht wissen, wie Ihr neuer Kalender aussehen soll, dann hat Sunray von  The Organized Cardigan vielleicht den passenden Tipp. In ihrem Beitrag “15 Kalender für 2017” stellt sie ihre ultimative Kalenderliste mit ausführlicher Beschreibung vor.

Gleich zu Anfang steht Ein guter Plan. Dieses Buch können Sie zwar als Kalender benutzen, allerdings würden Sie dann zu kurz springen. Vielmehr ist dieser Planer ein Begleiter durch den beruflichen und privaten Alltag mit vielen Tipps z. B. zur Achtsamkeit. Hier ein Interview mit der weiblichen Hälfte des Autorenduos, Milena Glimbovski:

Dass die beiden dieses Jahr auf der re:publica eine Präsentation unter dem Titel “Radikal achtsam!” gehalten haben, habe ich an dieser Stelle schon erwähnt.

Ich finde das Konzept des Planers sehr interessant und ich werde mir den Kalender sicher einmal näher anschauen.

Wenn Ihnen vorgefertigte Lösungen nicht ausreichen, dann stellen Sie doch Ihren Kalender selbst zusammen. Sunray empfiehlt hier den Persönlichen Kalender. Ich selbst möchte Sie auf die Kalender meines Freundes Matthias Büttner hinweisen: X17 (Nein, ich bin weder an seinem Geschäft beteiligt noch erhalte ich Provision).

Wenn Sie sich ganz intensiv mit Kalendern beschäftigen möchten, dann schauen Sie doch bei Christian Mählers Notizbuchblog vorbei. Dort dürfte keine Frage unbeantwortet bleiben.

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Goethes “Faust” in Ihrer Handschrift

Vor einiger Zeit gab es einen Aufruf verschiedener Hörfunkanstalten, den grandiosen Roman von David Foster Wallace “Unendlicher Spaß” in ein Hörspiel zu übertragen. Dazu wurde der Roman in kleine Happen unterteilt, aus denen sich jeder einen aussuchen und vorlesen durfte. Klar, dass ich auch mitgelesen habe: Kap. 13, Szene 44, Seite 199 (mp3-Datei zum Nachhören).

Etwas ähnliches hat wohl Matthias Büttner im Sinn. Er möchte mit vielen andern Schreibern und deren Schreibgeräten Goethes Faust abschreiben. Jeder bekommt 20 Zeilen, daraus wird dann eine wunderbare Handschriftensammlung. Auf seinem Blog erfahren Sie Näheres über diese Aktion: Schreiben wir gemeinsam ein Buch: Goethes Faust in Handschrift.

Ich finde diese Idee prima. Wenn Sie wie so viele Menschen denken, Ihre Handschrift ähnele eher einem Gekrakel als einer Handschrift, dann schreiben Sie trotzdem. Nehmen Sie sich den Satz von Joseph Beuys zu Herzen: “Jeder ist ein Künstler”.

Dies ist übrigens Goethes Handschrift: Aus dem Epilog zu Schillers “Glocke”:

AusDemEpilog1ZuSchillersGlockeHandschriftGoetheS171

[Bild Johann Wolfgang von Goethe [Public domain], via Wikimedia Comm, (CC0 Public Domain)]

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Vom Umgang mit Haftzetteln & Co

Das ich ein großer Anhänger von Post-it®-Notes (Haftzetteln) bin, ist der geneigten Leserschaft sicher nicht entgangen. Nun hat sich der geschätzte Kollege Tim Themann einer Alternative des Haftzettels, den Stattys-Notes zugewandt und einen ausführlichen Artikel über den Gebrauch derselben verfasst: Tipps für die (Stattys | Magic-Chart) Notes.

Manche dieser Tipps wirken auf den ersten Blick banal, haben es aber in sich, denn sie können die Arbeit kolossal erleichtern.

Auf die Idee, bei der Arbeit mit Post-it-Notes so einen Gummifinger (offiziell Blattwender) zu verwenden, bin ich zum Beispiel noch nicht gekommen. Aber ich werde das ausprobieren. Besonders beim “Leeren” der Pinnwände von den Zetteln, könnte er sehr nützlich sein.

Von Klebesprays zum Fixieren bin ich wieder abgekommen. Ich mag Sprays generell nicht, denn ich weiß nicht, was ich da einatme. Außerdem ist meiner Meinung nach die Weiterverarbeitung fertiger Pinnwandcharts nicht optimal. Bei Aufrollen auf dem Boden ziehen sie schon viel Staub und Schmutz an. Die Weiterverarbeitung der Charts hält mich bislang auch vom Einsatz der Stattys-Notizen ab. Ich bevorzuge  immer noch die herkömmlichen Post-it-Notes, die ich allenfalls auf dem Packpapier mit einem kurzen Strich mit dem Klebestift für den Transport fixieren muss.

Kurz und gut. Ich bleibe (noch) beim Papier. Aber auch bez. der Haftzettel lässt uns Tim nicht allein. In Haftnotizen richtig benutzen beschreibt er die zweckmäßige Handhabung dieses Werkzeugs. Die Quintessenz zeigt Ihnen Dave Gray: Post It Notes Lay Flat Tip.

So ein Video können Sie sich auch im Artikel von Tim anschauen. Darüber hinaus erklärt er auch, warum Sie den Haftzettel so abziehen sollten. Wenn Sie also auch noch eine nahezu wissenschaftliche Erklärung dafür suchen, dann wird Ihnen in dem Artikel geholfen.

Für die Weiterverarbeitung der Pinnwände empfiehlt Tim die iOS-App Post-it® Plus. Dem schließe ich mich an. Leider scheint es von der App keine Android-Version zu geben. Sie können sich aber mit Office Lens von Microsoft behelfen. Ehrlich gesagt, ich finde diese App sogar noch besser.

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Wie Sie Ihr Notizbuch indexieren (2)

Nach wie vor bin ich ein Anhänger von analog angefertigten Notizen. Allerdings ist es nicht immer einfach, in einem oder sogar verschiedenen Notizbüchern bestimmte Notizen wiederzufinden. Über zwei, ebenfalls analoge Methoden der Indexierung habe ich im ToolBlog bereits berichtet (hier und hier).

David Rea kombiniert das Analoge (Notizbuch) mit dem Digitalen (Computerprogramm) und hat ein entsprechendes Programm zur Indexierung von Notizbüchern geschrieben: Indxd. Wie das funktioniert, erklärt er in folgendem Video:

Idexd ist kostenlos, webbasiert und damit plattformunabhängig. Ich finde, es ist allemal einen Versuch wert.

Aufmerksam wurde ich auf Indexd durch Christian Mähler. Vielen Dank.

BTW: In den früheren Artikeln zur Erstellung eines Index in Notizbüchern habe ich tatsächlich einen Fehler gemacht. Es heißt tatsächlich Indexieren (Indizieren) und Indexierung (Indizierung). Wieder etwas gelernt.

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Zeitmanagement zum Falten: Kennen Sie den Corbinizer?

Trotz der Unzahl von Computerprogrammen gibt es noch genug Leute, die auf die Aufgabenverwaltung mit Papier und (Blei-) Stift schwören. Brandon Corbin führt in seinem Artikel “4 Reasons to use a paper based task manager” vier Gründe auf, warum das so ist:

  1. Papier und Stift zwingen dazu, sich kurz zu fassen
  2. Papier stürzt nicht ab und ist immer verfügbar
  3. Papier und  Stift ermöglichen eine hervorragende wöchentliche Zusammenfassung
  4. Man kann überall Notizen machen

Die Punkte 1 und 3 finde ich wenig überzeugend, anders als die Punkte 2 und 4. Bis heute kann ich mich nicht daran gewöhnen unterwegs im Café oder im Bus Notizen mit meinem Mobiltelefon zu machen. Deshalb trage ich meistens ein Notizbuch mit mir herum.

Brandon Corbin empfiehlt für die Organisation von Aufgaben und Notizen ein Notizblatt, das entsprechend gefaltet wird und so in jede Hosen- oder Hemdentasche passt: Den Corbinizer. Sie können sich die Vorlagen auf der Website herunterladen (auch in DIN A 4). Wie das Blatt dann gefaltet wird, sehen Sie hier:

Manchen wird der Corbanizer bekannt vorkommen. Richtig, so etwas hatten wir schon mal. Noch eine Spur raffinierter, unter dem Namen PocketMod. Im ToolBlog hatte ich darüber berichtet: Ein Hipster PDA wie gedruckt.

Auch wenn ich diese gedruckten und gefalteten Miniaturapps für das Zeitmanagement und die Aufgabenorganisation nicht mehr benutze, so kann ich sie doch empfehlen. Ein ähnliches System hatte ich mir während meiner Zeit als Produktionsingenieur in der Papierindustrie (!) gebastelt. Es hat mir dort gute Dienste geleistet.

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