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Tipp: Workshop “Visualisieren und schreiben für Kanban und Post-its”

Wenn Sie öfters am Flipchart Abläufe erklären müssen, und welcher Projektschaffende muss das nicht, dann könnte der Workshop „Visualisieren und schreiben für Kanban und Post-its” für Sie interessant sein. Trainer ist Tim Themann, der in Fachkreisen auch als Computermaler bekannt ist.

Der Workshop findet am 4. April in Hamburg statt. Wenn Sie also den hohen Norden schnell erreichen können, dann hurtig, hurtig mit der Anmeldung, viel Zeit bleibt nicht mehr.

Demnächst finden Sie hier im ToolBlog die Aufzeichnung eines Gesprächs, dass ich mit Tim Themann im Rahmen meiner Podcast-Reihe führen durfte. Bleiben Sie am Ball!

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Und was für ein A….och sind Sie?

Ein Zitat, das mir immer wieder zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten einfällt, stammt von Jean Paul Sartre:

Die Hölle, das sind die anderen.

Während wir uns selbst immer korrekt, rational, kooperativ, kurz: vernünftig verhalten, machen uns stets andere Zeitgenossen das Leben, naja “zur Hölle” eben, wie Sartre sagt.

Damit wir in Zukunft besser mit den Idioten um uns herum zurande kommen, hat Claudia Hochbrunn für uns einen Ratgeber geschrieben. Der Titel trifft ins Schwarze, sofort fühlt man sich angesprochen: Ein Arschloch kommt selten allein: So werden Sie mit schwierigen Zeitgenossen fertig.

Die Autorin bedient sich eines Pseudonyms, sie heißt gar nicht so. Viel wichtiger ist allerdings ihr beruflicher Hintergrund. Im wahren Leben ist sie nämlich Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Ihr ist also nichts Menschliches fremd und sie weiß, über was sie schreibt. In dem Buch werden die neun gängigsten A. vorgestellt, als da sind:

  1. Querulant
  2. Eigenbrödler
  3. Riesen-A.
  4. Unberechenbarer Gefühlschaot
  5. Die Diva unter den A.
  6. Das bürokratische A. (vornehm: Micro-Manager, Anm. von mir)
  7. Das feige A.
  8. Der Klammeraffe
  9. Das von sich selbst überzeugte A.

Nach dieser kurzen, aber fundierten Charakterisierung können Sie mit einem kurzen Test herausfinden, ob und wenn ja, zu welchem dieser Typen Sie tendieren.

Nachdem Sie nun das Ergebnis kennen, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln, welche anderen A.-Typen zu Ihnen passen und wie Sie mit den Typen (6), (7), (8) und (9) am besten umgehen. Offensichtlich sind dies die A., mit denen man es im Alltag am meisten zu tun hat, denn die anderen Typen werden im Buch nicht besonders behandelt.

Das Buch ist leicht zu lesen und gut verständlich, streckenweise sogar unterhaltsam.  Es gibt darüber hinaus interessante Hintergrundinformationen zum Beispiel darüber, warum ein A. so ist wie es ist. Allerdings wird nach meinem Geschmack das A-Wort an manchen Stellen allzu häufig verwendet.

Wenn Sie leichte und dennoch nützliche Lektüre bevorzugen, dann kann ich Ihnen dieses Büchlein nur empfehlen.

BTW: Nach dem Test weiß ich nun, was ich für einer bin. Aber ich verrate es Ihnen nicht.

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[Foto von PixelAnarchy [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Warum Multitasking nicht funktioniert

Dass Multitasking generell nicht funktioniert, stimmt so natürlich nicht. Allerdings gelingt es uns in der Regel nur bei hoch automatisierten Tätigkeiten, mehrere Dinge auf einmal zu tun. Gehen und gleichzeitig reden zum Beispiel. Alles, was darüber hinausgeht ist schon schwerer zu bewerkstelligen.

Mir wurde das einmal während eines Lehrgangs bei der Berufsgenossenschaft eindrücklich vor Augen geführt. Während einer auf dem Bildschirm simulierten Autofahrt sollte ein Proband gleichzeitig neben dem Fahren einige Aufgaben lösen. Diese Aufgaben waren nicht etwa außergewöhnlich, sondern orientierten sich an dem, was im Alltag eben so zu beobachten ist: Telefonieren, am Radio drehen, das Navi bedienen usw. Gleichzeitig wurde der Puls und der Blutdruck des Fahrers gemessen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Vorführung hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch wenn ich einen Freisprechanlage in meinem Auto habe, so versuche ich dennoch, das Telefonieren während der Fahrt tunlichst zu vermeiden. Ich kann mich eben nur auf eine Sache voll konzentrieren.

Auch Wissenschaftler bestätigen, dass Multitasking, wenn schon nicht schädlich, so zumindest ineffizient bis nutzlos ist. Laurie Vazquez hat die Erkenntnisse in einem Artikel zusammengefasst: Why Monotasking Is the New Multitasking, According to Science.
Die vielen Argumente, die Laurie aufführt, werden durch Videos von Dan Harris, Daniel Levitin und James Doty informativ illustriert.

Auch unsere Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat sich mit dem Thema „Multitasking“ ausführlich auseinandergesetzt. Die Ergebnisse ihrer Forschung sind in der Broschüre Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking zusammengefasst. Sie können sie kostenlos als pdf-Datei herunterladen.

In dem o.a. Artikel von Laurie Vazquez gefällt mir das Zitat am besten:

…multitasking causes heightened mental stress, ruins memory and concentration more than smoking pot,…

Das wusste ich auch noch nicht.

BTW: Wenn Sie nicht glauben, was Nebenbeschäftigungen während des Auto fahrens anrichten können, dann überzeugt Sie vielleicht dieses (nicht mehr ganz neue) Video.

Aber Vorsicht: Es handelt sich um starken Tobak und ist nichts für schwache Nerven!

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Ein Video zum Bullet Journal

Über das Bullet Journal habe ich an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet. Mittlerweile bin ich versucht, das Ganze selbst auszuprobieren. Wenn Sie das auch vorhaben, dann ist dieses Video vielleicht nützlich für uns. Die junge Dame erklärt uns, wie man ein solches Journal auf- und einsetzt. Allerdings müssen Sie sich konzentrieren um folgen zu können. Die gute Frau hat eine unglaubliche Schlagzahl. Ein „Schnellschwätzer“, wie man im Schwäbischen sagen würde.

Leider wurde das Einbetten deaktiviert. Schade.

 

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Neu! Online-Kurs “Effizientes Zeitmanagement”

Ein Sprichwort sagt:

Was lange währt, wird endlich gut.

So ist es auch mit meinem online-Kurs zum effizienten Zeitmanagement. Der Teufel steckt im Detail. Da ein bisschen feilen, dort ein bisschen polieren. Das kann dauern. Wie auch immer, nun ist er da, der ToolBlog-Kurs. Ich freu mich! 🙂

Hier sind bereits die ersten Empfehlungen:

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Kennen Sie den Unterschied zwischen Erfordernis und Wunsch?

Wie der geneigte Leser weiß, beschäftige ich mich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema “Minimalismus”. Allerdings muss ich gestehen, ich bin auf dem Weg zur Bedürfnislosigkeit noch nicht wirklich weiter gekommen, wenn ich mich mit den Meistern auf diesem Gebiet vergleiche.

Was ich aber gelernt habe: Ein grundlegender erster Schritt zur Vereinfachung ist die Unterscheidung zwischen Erfordernis und Wunsch. Ein Unterschied, der den Unterschied macht sozusagen.

Leider verwechseln wir Erfordernis und Wunsch oft miteinander. Zur Unterscheidung kann die einfache und schnelle 3-N-Methode helfen. Wenn Sie etwas wollen, dann versuchen Sie, Ihr Begehr in diese 3 Kategorien einzuordnen:

  1. [N] otwendig
    Sie können Ihr(e) Ziel(e) nicht ohne diesen Gegenstand, dieses Werkzeug, Gadget oder diese Dienstleistung erreichen. Hier fällt die Entscheidung leicht, es geht nicht ohne, denn es handelt sich um Erfordernisse.
  2. [N] ützlich
    Darunter fallen Dinge, die Sie für Ihr Ziel nicht unbedingt brauchen, Ihnen auf dem Weg aber wertvolle Dienst leisten können.
  3. [N] ice to Have
    Diese Dinge sind vielleicht schön oder angenehm, aber entbehrlich.

In meinem Alltag hat sich diese Einteilung schon bewährt. Allerdings ist es wichtig, sich bei der Bewertung nicht selbst zu beschummeln. Manchmal hilft dabei der Trick, sich zu verpflichten, mit einem Kauf eine Woche zu warten. Wenn Sie das Teil dann immer noch möchten, können Sie es immer noch erwerben.

Der Autor des Artikels Can You Tell the Difference Between Want vs. Need? unterscheidet nur zwischen Wünschen und Erfordernissen. Allerdings finde ich nicht, dass diese Reduzierung die Unterscheidung wesentlich vereinfacht.
Ich bleibe bei meiner geliebten 3-N-Methode.

Weitere Tipps zum Sparen finden Sie in den Beiträgen Kaufen Sie nichts! und
Tipps zum Geld sparen

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[Foto von Charles Thompson [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Ein frohes neues Jahr

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen für das neue Jahr alles Gute, viel Erfolg, Gesundheit und alle Kraft, die Sie für Ihre privaten und beruflichen Projekte benötigen.

Vielen Dank fürs Lesen, bleiben sie mir auch weiterhin gewogen.
Ich schreibe gern für Sie.

Herzliche Grüße,
Ihr Stephan List

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Frohe Weihnachten!

Ganz überraschend steht wie immer Weihnachten vor der Tür. 😉

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs ein frohes und friedvolles Fest. Erholen Sie sich gut und üben Sie sich über die Feiertage in der Kunst der Achtsamkeit und des Loslassens.

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Leichter gesagt als getan. Damit die Feiertage wirklich nicht in Stress ausarten, gibt es hier eine Fülle von Tipps:

Hier gibt es noch etwas für den Gaumen:

… und hier für die Umwelt:

So, das reicht jetzt aber auch .
Frohes Fest! 🙂

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Und der Gewinner ist…

Wir haben einen Gewinner für das Buch Sketching at work:
35 starke Visualisierungs-Tools für Manager, Berater, Verkäufer, Trainer und Moderatoren
.

Er heißt Nicolai Beerheide (@nibe).
Herzlichen Glückwunsch!

Auch allen anderen ein dickes Dankeschön fürs Mitmachen.

Jetzt muss ich nur noch, wissen, wohin ich das Buch schicken soll.

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