Kategorie-Archiv: Allgemein

Gerd Gigerenzer auf der rpTEN

Einer der Autoren, die mich in den letzten Jahren besonders beeinflusst haben ist Gerd Gigerenzer. Seine Bücher waren für mich nicht nur theoretisch wegweisend, sondern boten auch ganz praktische Unterstützung im Alltag.




Umso mehr habe ich mich gefreut, Gerd Gigerenzer dieses Jahr live auf der re:publica (oder besser Media Convention) erleben zu dürfen. Er hielt einen Vortrag und diskutierte auf dem Podium. Das Thema lautete: Wider die Herrschaft der Algorithmen! Wie bekommen wir die Kontrolle zurück?

Mitveranstalter war ARTE, deren Journalistin Carolyn Höfchen auch die Moderation besorgte. Leider nicht ganz auf der Höhe, da wäre mehr drin gewesen.

Hier ein Buch von Gerd Gigerenzer, in dem er Risikokompetenz beschreibt. Wärmste Empfehlung!

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Wieder da!

Für die längere Pause möchte ich mich bei meinen Lesern entschuldigen. Aber die Pause war nötig und hat mir gut getan. Außerdem ist in der Zwischenzeit eine Menge passiert:

  1. Wir haben das ToolBlog ordentlich entrümpelt. Immerhin hat die gute alte Tante schon zehn Jahre auf dem Buckel und da war ein Facelifting bitter notwendig. Allerdings ist der Ausdruck nicht ganz richtig, denn die Arbeiten fanden unter der Motorhaube statt. Wir hoffen, dass Sie von den Änderungen gar nichts merken werden außer bei der Stabilität und der Geschwindigkeit.
  2. Ich habe meinen Rechner im Büro auf Windows 10 umgestellt. Für mich ein Abenteuer, das am Ende gar keines war. Die Umstellung verlief problemlos und was soll ich sagen? Ich bin von dem neuen Windows mehr als angetan.
  3. In des KWn 16 und 17 hatte ich jeweils zwei zweitägige Workshops. Abends war ich entsprechend müde. Wenn ich mich im Hotel hingesetzt hätte um noch Artikel für das ToolBlog zu verfassen, wäre wahrscheinlich nur Müll herausgekommen. Dann lieber gar nicht schreiben.
  4. Bis Mitte letzter Woche war ich auf der republica TEN in Berlin. Dort gab es einige interessante Dinge zu sehen. Ich werde über das berichten, was mich besonders beeindruckt hat.

So, genug der Ausreden Entschuldigungen. Ab sofort geht es wieder in die Vollen! Ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind.

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In eigener Sache: Das ToolBlog macht Pause

Liebe Leserinnen und Leser,
das ToolBlog wird die nächsten Tage wegen interner Wartungsarbeiten geschlossen. Nachdem es mittlerweile 10 Jahre auf dem Buckel hat, wird es Zeit, ein paar Justierungen unter der Motorhaube vorzunehmen. In der Zwischenzeit hat sich nämlich allerhand angesammelt, was dort nicht hingehört.
Ich hoffe, die Wartungsarbeiten werden nicht sooo lange dauern und vor allem hoffe ich, dass Sie gar nichts merken, wenn das ToolBlog wieder öffnet. Denn wie gesagt, die Arbeiten sind rein technischer Natur.
Bald bin ich wieder für Sie da. Drücken Sie die Daumen, dass alles so läuft, wie es sich der Techniker meines Vertrauens vorstellt. 🙂

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Die Geschichte des Trainings und der Personalentwicklung

Seit 1991 bin ich als Trainer, Berater und Coach für Organisationen unterschiedlichster Art unterwegs. Ich muss zugeben, ich habe mir kaum bis gar nicht darüber Gedanken gemacht, worin das Training für Mitarbeiter seinen Ursprung hat. Vielleicht hätte ich auf eine entsprechende Frage mit dem Hinweis auf die Industrialisierung und das Scientific Management nach Taylor geantwortet. Ganz falsch liege ich damit wohl nicht, doch das Training ist schon etwas älter, zumindest wenn man dem Schaubild “The History of Training and Development Infographic” Glauben schenkt. Vorläufer des Trainings ist demnach das Kriegsspiel, das um 1812 von der preussischen Armee (von wem auch sonst?) dazu benutzt wurde, angehende militärische Strategen das nötige Handwerkszeug beizubringen. Sie sehen, Planspiele und “Gamification” gab es auch damals schon.

Wenn Sie das Schaubild betrachten, dann hat die Weiterbildung in Firmen einigen Wandel durchlaufen. Alles andere wäre auch verwunderlich, denn mit sich verändernden Umweltbedingungen ändern sich auch die Ziele und Methoden. Interessant ist auch zu sehen, welche unterschiedlichen Menschenbilder und psychologischen Modelle den verschiedenen Ansätzen zugrunde lagen.

Sicher wäre es sehr reizvoll, die Timeline auf der Grafik um die nächsten zehn Jahre zu verlängern und darüber nachzudenken, wie sich das Training in Zukunft entwickeln wird. Darüber gibt es verschiedene Ansichten und es darf trefflich darüber gestritten werden. Interessante Gedanken dazu hat beispielsweise mein kanadischer Kollege Harold Jarche. Ich selbst beteilige mich nicht gern am Lesen von Kaffeesätzen, genauso wenig schaue ich in die Glaskugel. Insofern habe ich keine Ahnung, ob das Training wirklich “tot” ist, wie manche Autoren behaupten. Mir fehlen dazu schlicht und einfach die hellseherischen Fähigkeiten, über die diese Zeitgenossen offensichtlich verfügen.

Allerdings werde ich weiter mit großem Interesse den weiteren Verlauf dieses Themas verfolgen. Schließlich habe ich zu den Timeline nunmehr 25 Jahre meinen bescheidenen Beitrag geleistet. 😉

Hier das Schaubild:

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Ganz unbemerkt: Das ToolBlog hatte 10. Geburtstag!

Vor kurzem hatte ich Geburtstag und bekam persönlich, per E-Mail, aber auch über Twitter & Co jede Menge Glückwünsche, für die ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken möchte. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut.

Allerdings muss ich gestehen: Ich habe es mit den Geburtstagen (meinem und den anderen) nicht so. Leider kommt es deswegen dann und wann mal vor, dass ich einen vergesse. Aus diesem Grund bin ich gottfroh, dass ich von unseren sozialen Diensten an manche Geburtstage erinnert werde. Sehen Sie mir diese Schwäche nach.

Auch andere Jubiläen habe ich manchmal nicht auf dem Schirm. Zum Beispiel dieses hier:

Am 12. März hatte das ToolBlog 10. Geburtstag!

Wie es zum ToolBlog kam?

Hier in kurzen knappen Worten die Geschichte dahinter.
Zeit meines (Arbeits-) Lebens beschäftige ich mich mit Methoden, meine persönliche Effektivität und Effizienz zu steigen. In einem Kommentar zu einem Artikel in meinem früheren Blog “Interessante Zeiten” wies mich ein Leser auf das Buch von David Allen hin. Die Lektüre beeindruckte mich so sehr, dass ich beschloss selbst in einem eigenen Blog über Themen der Aufgabenorganisation zu schreiben. So entstand das ToolBlog. Ein paar Monate später fuhr ich sogar nach Washington D.C., um einen Workshop bei David Allen zu besuchen. Mittlerweile habe ich mich auch mit vielen anderen Ansätzen zur Arbeitsorganisation beschäftigt und meine eigene Methodik und meinen eigenen Stil  entwickelt. Und wie Sie sehen, schreibe ich immer noch gerne über persönliche Produktivität und allem, was damit zusammenhängt.

Was bringt die Zukunft?

Für das ToolBlog selbst sind keine Änderungen geplant. Manche sagen, mein Schreibstil hätte sich geändert und die Artikel seien etwas länger geworden. Wenn dem so ist, dann geschah das unbeabsichigt. Für mich liegt immer noch in der Kürze die berühmte Würze. Wenn ich Ihnen die tägliche kleine Dosis Arbeitsmethodik verabreichen kann, dann will ich zufrieden sein.

An einem online-Kurs zur Arbeitsorganisation bastle ich schon länger herum. Die gute Nachricht: Es geht “nur” noch um die Technik und den Feinschliff. Interessierte Leser werden ihn noch vor Ende der ersten Jahreshälfte auf diesem Bildschirm vorfinden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern für Ihr Interesse und Ihr Feedback bedanken. Ich hoffe, Sie halten dem ToolBlog auch in den nächsten Monaten und vielleicht sogar Jahren die Treue.

Ich würde mich sehr darüber freuen!




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BTW:
Wenn Sie sich ansehen möchten, wie sie das ToolBlog im Lauf der Zeit entwickelt hat, dann hier entlang.
Und dies war der erste Artikel vom 12. März 2006: Schikaniere mich!

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Wie Sie Ihr E-Mail-Programm für die Feiertage vorbereiten

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und vielleicht sind Sie gerade dabei, sich gedanklich in die Ferien zu verabschieden. Vergessen Sie dennoch nicht, Ihre E-Mail-Programm für die freien Tage vorzubereiten. Michael Einstein gibt Ihnen dafür die “Top 10 Tips for Managing your Email over the Holidays”:

  1. Entfernen Sie so viel Müll wie möglich aus dem Eingangskorb bevor Sie in die Ferien fahren
    Ich gehe einen Schritt weiter. Schauen Sie, dass Ihre Inbox vollständig leer ist, bevor Sie das Büro verlassen. Was heute verarbeitet ist, müssen Sie nach Ihrer Rückkehr nicht in die Hand (oder vor die Augen) nehmen.
  2. Erstellen Sie eine Abwesenheitsnotiz für Ihr Mailprogramm
    Sie wissen schon “Out of Office”
  3. Erstellen Sie eine Abwesenheitsnachricht für Ihren Anrufbeantworter
    Denken Sie auch an die Mailbox Ihres Mobiltelefons
  4. Starten Sie diese Meldungen nicht erst am ersten Tag Ihres Urlaubs
    sondern am besten schon am Tag zuvor.
  5. Treffen Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen eine Übereinkunft, unter welchen Umständen Sie während Ihrer Abwesenheit erreicht werden können
  6. Vereinbaren Sie dafür einen eigenen Text für E-Mail oder SMS usw.
  7. Bestimmen Sie jemanden, der Sie während Ihrer Abwesenheit vertritt
  8. Informieren Sie wichtige Kontaktpersonen ein oder zwei Wochen vor Ihrer Abwesenheit
    Na gut, das ist für Ostern schon zu spät.
  9. Wenn überhaupt dann checken Sie Ihre E-Mail in Ihren freien Tagen nur nach einem festen Ritual
    Michael nennt dies “Vacation/Holiday Email Triage process”.
  10. Bleiben Sie standfest! Wenn Sie nicht erreichbar sind, dann sind Sie nicht erreichbar

Sie merken schon, die Hinweise sind nicht für alle gleichermaßen relevant. Ich denke, Michael hatte hier vor allem Freiberufler und Selbstständige im Blick. Aber vielleicht ist auch der eine oder andere Tipp dabei, wenn Sie Angestellter sind.

Wie auch immer, ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des ToolBlogs schöne Feiertage und ein frohes Osterfest!

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Woran Sie merken, dass Sie den Job wechseln sollten

Der Volksmund sagt

die Ratten verlassen das sinkende Schiff

und wenn auch der Vergleich mit den ekligen Nagern nicht sehr schmeichelhaft ist, so steckt doch ein Körnchen Wahrheit in dem Satz. Ratten sind nämlich schlaue Tiere, die meist sehr früh die Lunte riechen und schnell und frühzeitig auf sich ändernde Umstände reagieren.

Mit unserer Arbeitswelt verhält es sich genauso. Es gibt viele schlaue Zeitgenossen, die lieber rechtzeitig ihre Handlungsoptionen ausloten und rechtzeitig handeln, bevor das Unglück von außen über Sie hereinbricht. Sie ziehen es vor, selbst rechtzeitig ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, das Unternehmen zu verlassen und anderswo ihre Chancen zu suchen.

Nur, woran erkennt man, dass es Zeit ist, die Kurve zu kratzen? Lily Zhang nennt „4 Signs Your Career’s Totally Stalled (and It’s Time to Move On)“:

  1. Die nächste Chance, die nächste Stufe der Karriereleiter zu erklimmen, ergibt sich erst dann, wenn Ihr Chef pensioniert wird.
  2. Sie sind bei der Beförderung mehr als einmal übergangen worden.
  3. Ihr Unternehmen führt Sparmaßnahmen durch
  4. Die gesamte Branche schrumpft

Als Mensch, der in seinem früheren Leben als Papieringenieur gearbeitet hat, beobachte ich gerade den letzten Punkt sehr genau. Die Papierindustrie wird vom technolgischen Wandel die letzten Jahre ziemlich gebeutelt und zumindest der Printsektor befindet sich auf dem Rückzug.

Gleichwohl gibt es auch da einige Firmen, die den Braten vor vielen Jahren schon gerochen und „sich richtig aufgestellt“ haben, wie es im Managersprech heißt. Sie sind in Produktbereichen außerhalb des Drucks heute durchaus erfolgreich.

Was für Unternehmen gilt, ist auch für Sie als Mitarbeiter richtig. Beobachten Sie Ihren Markt und wenn Sie dunkle Wolken am Horizont sehen, dann hecken Sie Ihren Plan B aus. Agieren statt reagieren, heißt die Devise, damit Sie nicht eines Tages böse erwachen.

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[via Lifehacker]

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Die Übersicht der Tastaturkürzel in XMind

Leider hat mir bislang eine Übersicht der Tastaturkürzel für XMind zum Ausdrucken gefehlt. Auf meine Frage wurde mir gesagt, ich müsse ein entsprechendes Dokument aus der Hilfedatei erzeugen. Das geht, ist aber leider etwas umständlich. Damit Sie sich dieses lästige Prozedere ersparen können, finden Sie eine Übersicht als xlsx-Datei (MS Excel) hier zum herunterladen. Die Tabelle ist einfach und schmucklos, aber funktionell. Für den grafischen Pep müssen Sie dann selbst sorgen. 😉

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Wer spioniert Sie aus?

Eigentlich folgt hier der erste Schritt auf den zweiten und nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte. Vor einiger Zeit hatte ich Ihnen eine Infografik präsentiert, die Ihnen zeigt wie Sie Ihre Privatsphäre im Internet schützen können, zumindest einigermaßen.

Georg Lohrer hatte mir in einem Kommentar zu diesem Beitrag die Website startpage empfohlen. Dort werden die Sucheingaben für Google so aufbereitet, dass Google sich diese Eingaben nicht merken kann. Ein prima Schutz vor der berüchtigten Filterblase. Danke, Georg, das Tool ist seither bei mir erfolgreich im Einsatz. Bitte unterschätzen Sie nicht die Auswirkungen dieser Filterblase, so wie ich es getan haben. Die Lektüre des Buches von Eli Pariser hat mich eines Besseren belehrt.

Hier nun eine ergänzende Infografik mit dem Titel “Who is spying on you?”. Der Titel ist selbsterklärend. Der Vorspann zu oben, wie schon gesagt.

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Die Triggerlists als Mind-Map (Update)

Vor langen Jahren Reizwortlisten für den MindSweep (oder Braindump) als Mind-Maps hier auf dem ToolBlog veröffentlicht. Sie können sie dort immer noch herunterladen.

Allerdings habe ich Sie mittlerweile einem Facelift unterzogen. Außerdem sind sie nicht mehr mit dem MindManager gemacht, sonder mit iMindMap. So sehen sie einfach schöner aus und regen das Gehirn besser an. Meint zumindest Tony Buzan.

  • Triggermap Beruf [pdf]
  • Triggermap Privat [pdf]

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Das Lernprogramm zur Wissensbilanz-Toolbox

Vor Zeiten, also als das Wünschen noch geholfen hat, habe ich mich beruflich sehr für die Wissensbilanz interessiert.  Für mich war der Nutzen für Unternehmen zwingend und wie so manches Mal habe ich den Fehler gemacht, den Angler mit dem Fisch zu verwechseln. Bekanntlicherweise sollte ja der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Kurz und knapp: Die Wissensbilanz fand ich zwar spannend und äußerst nützlich, die Unternehmen aber offensichtlich weniger. Um bei Metafern zu bleiben: Trotz abgeschlossener Weiterbildung zu diesem Thema beschloss ich, dieses tote Pferd nicht mehr zu reiten, sondern abzusteigen und mir ein anderes zu suchen.

Ganz losgelassen hat mich das Thema dennoch nicht. Zumindest für mich selbst habe ich die Wissenbilanz nie aus den Augen verloren. Aus diesem Grund ist mir das interaktive Lernprogramm zur Wissenbilanz-Toolbox natürlich sofort aufgefallen. Das Lernprogramm ist als App für iOS, für Android und auch den kindle fire erhältlich. Einmal installiert, können Sie sich das Lernprogramm zur Wissensbilanz-Toolbox herunterladen.

Die Toolbox selbst können Sie beim Bundesverband Wissensbilanzierung kostenlos per Download erhalten. Dort finden Sie auch eine kurze Beschreibung, wie Sie eine Wissensbilanz erstellen können.

Auch wenn ich die Erstellung einer Wissenbilanz nicht mehr aktiv anbiete, so habe ich mich doch auf dem laufenden gehalten und stehe Ihnen als Sparringspartner gerne zur Verfügung.

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Der Leitfaden für das Einhalten guter Vorsätze

Ein Jahreswechsel ist für viele Mitmenschen der Anlass, mehr oder weniger gute Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren. Ich für meinen Teil habe das bereits vor Jahren aufgegeben. Nicht etwa die Vorsätze generell, sondern Vorsätze genau zum „Jahreswechsel“. Was auch immer der richtige Zeitpunkt sein mag, sich etwas vorzunehmen ist die eine Sache, den Vorsatz aber auch umzusetzen, eine andere. Oft endet das wie das Hornberger Schießen, der Volksmund drückt das drastisch so aus:

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Vorsätze einzuhalten ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Damit Sie es leichter haben, können Sie auf eine einschlägige Anleitung zurückgreifen, nämlich das „New Year’s Resolutions Guidebook“. Diese Anleitung führt Sie durch die Phasen der Umsetzung eines Vorsatzes, als da sind:

  1. Wählen Sie Ihre Vorsätze aus
  2. Machen Sie einen Plan
  3. Setzen Sie den Plan um
  4. Zusammenfassung und Rückschau

Wenn Sie Ähnlichkeiten zu Projektmanagement erkennen, dann liegen Sie vermutlich nicht falsch. Die Anleitung ist schön aufgemacht und wenn Sie wollen, können Sie sie auch als E-Book herunterladen.

Da ich selbst mit Vorsätzen äußerst sparsam umgehe, werde ich die Anleitung wohl nicht zur Hand nehmen. Wenn Sie das anders halten, dann interessieren mich Ihre Erfahrungen allerdings sehr. Vielleicht berichten Sie in einem kleinen Kommentar zu diesem Beitrag darüber?

[via Lifehacker]

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Lernen Sie die besten Kartentricks

Dieser Artikel wendet sich zwar nicht nur an die männliche Leserschaft, aber dennoch…
In meinen jungen Jahren habe ich während einer Tagung eine wichtige Erfahrung gemacht. Sie können gut aussehen wie Brad Pitt und charmant sein wie Sean Connery, wenn ein männlicher Konkurrent Karten- oder andere Zaubertricks beherrscht, dann haben Sie ausgespielt. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Frauen hängen an den Lippen des Magiers und der Rest der Männer sitzt belämmert daneben.

Aber Sie müssen nicht verzweifeln, denn diese Tricks lassen sich lernen. Wenn Sie in Zukunft auch unter die Salonlöwen gehen möchten, dann empfehle ich Ihnen die Website „How To Do Card Tricks“. Aus der Beschreibung der Website:

What this page aims to do is share some of the best tricks and illusions know how with you. You will find some of the basic card sleights and some performance tips on the links on this page.

Der Vorteil der Karten gegenüber anderem Zauberequipment: So einen Stoß Karten nimmt nicht viel Platz weg, Sie können die Karten immer dabei haben.

Bevor Sie auf Fehlannahmen treffen, muss ich Ihnen sagen, dass ich bis zum heutigen Tag keinen einzigen Kartentrick beherrsche. Allerdings möchte ich gerne damit anfangen. Und dann rate ich Ihnen, mir nicht während einer Party in die Quere zu kommen. Sie werden verlieren!

BTW: Es gibt Kollegen, die Zaubertricks ernsthaft während Ihrer Seminar einsetzen und die Illlusion als Metafern verwenden. Auch dafür gibt es Literatur. Zum Beispiel das Buch von Ed Rose. Ich persönlich bin auf diesem Gebiet nicht unterwegs. Wie gesagt, noch nicht. 😉

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Diagramme über das Leben

Visualisierung ermöglicht es, auch komplizierte Sachverhalte leicht verständlich zu machen und auf den Punkt zu bringen. Nicht umsonst lautet ein altes Sprichwort

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Dass sich Diagramme nicht nur für die Darstellung von Zahlen, Daten, Fakten eignen, zeigt uns Chaz Hutton. In seinem Beitrag „Eight graphs to prove it’s not just you…“ stellt er Mysterien des menschlichen Lebens dar. Mich hat schon das erste Diagramm angesprochen, es entspricht absolut meiner Lebenswirklichkeit:

Ich finde diese Post-it-Diagramme super. Hoffentlich zeichnet uns Chaz noch ein paar mehr davon!

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Warum Sie nachts nicht schlafen können

Nun gut, vielleicht haben Sie gar keine Schlafprobleme, aber wenn doch, dann nennt Ihnen Alena Hall dafür gute Gründe: 9 Sleep Mistakes You’re Probably Making After 9PM. Diese sind:

  1. Sie essen gelegentlich schweres Zeug zu Abend
  2. Sie lesen Ihre geschäftlichen E-Mails
  3. Sie bestellen ein paar Drinks mehr (und trinken sie auch)
  4. Sie zanken sich mit Ihrer besseren anderen Hälfte
  5. Sie tappen in die Fernseh-Falle (oder YouTube oder Netflix…)
  6. Sie frönen Ihrem Nach-dem-Abendessen-Cappucchino
  7. Sie checken die besten Posts auf Facebook, Instagram & Co
  8. Sie fangen einen spannenden Roman an
  9. Sie nehmen Ihre Multivitamintabletten ein

Wohlgemerkt, zu Fehlern werden diese Handlungen erst dann, wenn Sie sie nach 21:00 Uhr ausführen.

Im übrigen kann ich die Punkte auf dieser Liste aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Besonders (1) hat sich bei mir schon das eine oder andere Mal zum Albtraum ausgewachsen.

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Ich muss ein bisschen kürzer treten

Der große David Allen sagt:

You can do anything, but not everything.

Diese einfache Wahrheit trifft auch für mich zu. Momentag bin ich gerade etwas unter Strom und muss daher meine Schreibwut auf dem ToolBlog einschränken. Wenn Sie also die nächsten Tage entweder gar nichts oder nur ein Video oder eine Infografik vorfinden, dann bitte ich Sie um Verständnis. Ich melde mich in gewohnter Weise, sobald ich wieder etwas Land sehe, also ungefähr in zehn Tagen. Versprochen.

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