Archiv der Kategorie: Allgemein

Das Buch „Creability“ geht an…

Anja K.

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte mir die Kontaktdaten schicken, damit ich das Buch versenden kann.

Allen Anderen ein  herzliches Dankeschön fürs Mitmachen.
Vielleicht das nächste Mal, ich verlose immer wieder mal ein Buch hier im ToolBlog.

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Aufgewärmt: Ein Helferlein zum Besiegen des inneren Schweinehunds

Mark Twain hat einmal über Gewohnheiten gesagt:

Eine Gewohnheit kann man nicht einfach zum Fenster hinauswerfen; man muss sie Stufe für Stufe die Treppe hinunterlocken.

Ja, es ist mühsam, alte Gewohnheiten einfach über Bord zu werfen oder neue zu implementieren. Können Sie sich noch an die Vorsätze erinnern, die Sie zum Jahreswechsel gefasst haben. Und wenn Sie sich an Sie erinnern, wie weit sind Sie in der Umsetzung? Nun gut, ich will hier kein Salz in offene Wunden streuen. Vielmehr gibt es ein kleines Helferlein, das Sie beim Ablegen alter Gewohnheiten oder dem Gegenteil unterstützen kann.

Der amerikanische Schauspieler Jerry Seinfeld hat einmal beschrieben, wie er sich selbst mit Gewohnheiten auf die Sprünge hilft (Quelle: Lifehacker):

Man nehme einen großen Wandkalender und einen dicken roten Filzstift. An jedem Tag, an dem Sie etwas vermieden haben (z. B. nicht geraucht haben) oder etwas getan haben (z.B. Frühsport), machen Sie an dem Datum ein großes Kreuz. Nach ein paar Tage ergibt das eine Kette. Und je länger diese Kette wird, desto weniger Lust haben Sie, die Kette zu unterbrechen. In seinen eigenen Worten:

After a few days you’ll have a chain. Just keep at it and the chain will grow longer every day. You’ll like seeing that chain, especially when you get a few weeks under your belt. Your only job next is to not break the chain. “Don’t break the chain!“

Nun geben wir Geeks uns nicht mit Papier und Bleistift zufrieden, zu was haben wir schließlich unseren Rechenknecht. Und tatsächlich, Don’t Break the Chain! ist ein Internetanwendung, mit der wir viele Ketten aufbauen können. Das Programm gibt es auch als Widget für iGoogle oder als Erweiterung für Chrome. Und in Ihr Blog können Sie Ihren Gewohnheitsaufbau- oder abbaufortschritt auch einbinden.

Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, zu der uns die Verhaltenstherapeuten sicherlich den theoretischen Hintergrund liefern könnten. Müssen sie aber nicht. Es funktioniert auch so.

[Dieser Artikel erschien im ToolBlog zuerst am 14. 01. 2011]

 

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Womit Leute ihre Zeit vergeuden

Ab und zu frage ich die Teilnehmer in meinen Workshops, was sie als unnütze Zeitverschwendung betrachten. Ich habe die Antworten zwar nicht statistisch ausgewertet, aber hier ist die ewige Bestenliste als Mind-Map:

Die Autoren von OfficeTime haben eine hübsche Infografik mit ihren Top 10 Time Killers veröffentlicht. Die Grafik ist aber auch noch aus einem anderen Grund interessant. Wenn Sie weiter nach unten scrollen, dann finden Sie ein Ablaufschema, mit dem Sie bestimmen können, welcher Typ von Aufschieber Sie sind. Die Typisierung scheint immerhin wissenschaftlich abgesichert zu sein. Noch weiter unten gibt es ein paar Tipps, wie Sie mit den Zeitfressern umgehen können.

BTW: Mein geschätzter Kollege Wolfgang Hamm mag den Ausdruck „Zeitdiebe“ gar nicht. Warum, erläutert er in seinem Beitrag Zeitdiebe kann man nicht fangen – eine Polemik.

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Aufgewärmt: Der Papierplaner zum selber Falten

Pocketmod ist für mich eine Killer-Applikation, wie unsere Freunde jenseits des großen Teichs immer sagen. Bei Pocketmod handelt es sich um ein raffiniertes Kalender- und Notiz“buch“system. Die Raffinesse bezieht sich auf ein auf ein ausgeklügeltes Faltsystem, mit dem Sie Ihren Kalender so klein und handlich bekommen, dass Sie ihn tatsächlich überall hinstecken können. Raum ist in der kleinsten Tasche sozusagen. In früheren Zeiten gab es auch einmal eine offline-Version von Pocketmod, sie soll demnächst wieder erhältlich sein. Damit beim Falten garantiert nichts schiefgeht, gibt es ein einschlägiges Video:

Ach ja, noch was. Sie können sich auch jede pdf-Datei in ein Pocketmod-Faltpapier umwandeln lassen, mit dem PDF to PocketMod Converter. Wie das geht, zeigt Ihnen wiederum dieses Video:

Viel Spaß beim Falten!

[Dieser Artikel erschien im ToolBlog zuerst am 12. 10. 2008]

 

Buch zum Thema (Werbung)

PocketMod Get Started (Taschenbuch)
by James Booth

Price: EUR 7,62
8 used & new available from EUR 7,62
( customer reviews)

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In eigener Sache: Wieder da!

Sie haben vielleicht bemerkt (oder auch nicht), dass es hier auf dem ToolBlog in den letzten Tagen sehr still gewesen ist. Leider hatte ich etwas Schwierigkeiten mit meiner Gesundheit und konnte nicht so wie ich wollte.

Nun ist alles wieder soweit behoben und in Ordnung oder frei nach Wilhelm Busch:

Zwei Wochen war der List so krank!
Jetzt schreibt er wieder. Gott sei Dank!

Busch_Frosch

Ab Montag gibt es hier auf diesem Bildschirm wieder etwas zu Lesen.

Versprochen!

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ToolBlog-Kurs „Effizientes Zeitmanagement“ zum Pfingstpreis

Es sind bald Pfingstferien und vielleicht finden Sie Zeit und Lust, endlich Ihre Arbeitsorganisation zu optimieren.

Genau dafür gibt es den

ToolBlog-Kurs „Effizientes Zeitmanagement“
bis zum 11. Juni 2017
zum Sonderpreis von  € 49 anstatt wie sonst für € 89.

Greifen Sie zu! 

Nähere Infos auf der Kursseite.

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Bauen Sie Papierflieger!

Während meines Studiums an der TH Darmstadt gab es einen inoffiziellen Wettbewerb. Gesucht wurde der Papierflieger mit dem besten Flugverhalten im Sinne von Schönheit (Loopings und Kurven), Flugdauer und Reichweite. Testgelände war aufgrund nahezu idealer Bedingungen das Audimax. Natürlich waren Professoren und Dozenten nicht immer begeistert von dieser Parallelveranstaltung.

Im Nachhinein waren die Konstruktionen, die im Audimax gezeigt wurden, nicht besonders einfallsreich. Genau genommen waren sie einer Technischen Universität unwürdig.

Damals, das war von 1980 bis 1986, tobte der Kampf um die Vorherrschaft der Programmiersprachen (Cobol! Fortran!) und statt Internet gab es BTX. Gott sei Dank sind wir diesem dunklen Zeitalter entronnen. Und so gibt es mittlerweile auch eigene Websites, die sich mit dem Bau von Papierfliegern beschäftigen. Sie finden anschauliche Bauanleitungen bei

Auf der letzteren Website finden Sie nicht nur Bauanleitungen, sondern auch allerlei andere einschlägige Informationen zur

  • Geschichte der Papierflieger
  • Materialkunde
  • Wettbewerbe  und zum
  • physikalischen Hintergrund

Ich glaube, die Seite Papierfliegerei muss kurz nach Erfindung des Internets entstanden sein, zumindest lässt dies das Design vermuten. Hoffentlich gibt hier es keine Korrelation zu der technischen Entwicklung der Papierflieger selbst.

Mittlerweile sind wir im Zeitalter des Smartphones angelangt und so ist es kein Wunder, dass Sie für Ihr Gerät auch eine App namens Paper Planes bekommen können. Lars Wienand hat darüber einen Artikel geschrieben: Smartphone als Papierflieger: „Paper Planes“ hebt gerade ab.

Warum ich das schreibe? Vielleicht haben Sie nun genug Anregungen, Leerzeiten im Besprechungsraum sinnvoll zu nutzen. Blöd ist nur, wenn das Teil gerade schön fliegt und der Chef betritt das Zimmer. Wenn Sie Ingenieur sind, dann sind Sie im Vorteil, denn es fällt Ihnen sicher leicht, eine vernünftige Erklärung zu basteln.

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[Foto von Steen Jepsen [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

BTW: Wie es sich für Flieger aus Papier gehört, gibt es natürlich viel mehr Bücher darüber als Websites. Einige Beispiele finden Sie hier im Amazon-Werbefunk:

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Goethes “Faust” in 229 (!) Handschriften

Vor einigen Wochen hat mich Matthias Büttner eingeladen, bei einem interessanten Projekt mitzuwirken. Er wollte ein Buch veröffentlichen mit Goethes “Faust” in verschiedenen Handschriften von allerlei Zeitgenossen.

Nun ist es veröffentlicht worden. Tatsächlich wurde des Deutschen liebstes Schauspiel “von 229 Personen Seite für Seite abgeschrieben”, wie Matthias Büttner sagt. Das Vorwort stammt von Christian Mähler, der vielen als Autor des Notizbuch-Blogs kennen.

In diesem Video sagt Matthias selbst einige Worte zu dem bemerkenswerten Projekt:

Meinen Beitrag werden Sie in dem Buch leider vergeblich suchen. Ich habe es vermasselt, indem ich die Einladung von Matthias schlicht habe im Sande verlaufen lassen. Was ich hiermit bereue, Asche auf mein Haupt. Ich bitte Matthias um Entschuldigung.

Allerdings habe ich bei einem ähnlichen Projekt schon einmal mitgemacht. Bei der Vertonung von David Foster Wallace Jahrhundertwerk “Unendlicher Spaß”. Meinen Beitrag finden Sie hier: Auszüge aus einer Schadensmeldung über den Unfall eines Maurers an die Versicherung.

Immerhin.

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Kurt Lewin im Radio

In meinen Workshops zitiere ich immer wieder das Kraftfeldmodell und die daraus abgeleitete Kraftfeldanalyse von Kurt Lewin. Er “gilt als einer der einflussreichsten Pioniere der Psychologie. Er analysierte nicht das Innenleben des Einzelnen, sondern den Gesamtzusammenhang, in dem sich menschliches Verhalten realisiert”. So steht es in der Beschreibung eines Hörbeitrags von Brigitte Kohn für den Bayerischen Rundfunk: Aktionsforschung, Feldtheorie und Gruppendynamik.

Wenn Sie an Organisationsentwicklung, “Change-Management” und derlei Dingen interessiert sind, dann hören Sie sich den Beitrag an, denn hier gelangen Sie zu den Wurzeln.

Lewin_kurt

Bild Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

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