Büchertipps

Immer wieder werde ich in meinen Workshops um Literaturempfehlungen gebeten.
Dem komme ich gerne nach.

Die Liste mit den empfohlenen Büchern ist natürlich subjektiv und unvollständig. Wenn Sie selbst Empfehlungen beisteuern möchten, dann lassen Sie es mich wissen.

Seien Sie mir nicht böse, wenn ich direkt auf Amazon verlinke. Schließlich muss ich irgendwie das Futter für meine Katze Leni verdienen.

Selbstorganisation

Stephen Covey et. al:
Der Weg zum Wesentlichen: Der Klassiker des Zeitmanagements

Im Titel steht es schon. Dieses Buch ist ein Klassiker. Allerdings frage ich mich, ob die vorgestellten Methoden noch dem heutigen Arbeitsalltag angemessen sind. Dennoch gibt es ein paar gute Tipps zum Beispiel zur Wochenplanung. Eine ganz persönliche Bemerkung: Ich bekomme nur schwer Zugang zu den Büchern von Covey. Das mag an seinem Schreibstil liegen. Aber vielleicht ist das bei Ihnen ja anders.

Lothar J. Seiwert:
Das neue 1×1 des Zeitmanagement

Das, was Covey für die englischsprachige Welt ist, ist Seiwert für den deutschen Raum. Sie finden hier die wesentlichen Punkte des klassischen Zeitmanagements auf knappem Raum auf den Punkt gebracht. Ob es so funktioniert, ist eine andere Frage.

David Allen:
Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity

Der Autor, der meine eigene Arbeitsweise zusammen mit Linenberger (s.u.) am meisten beeinflusst hat. Wenn Sie des Englischen mächtig sind, dann besorgen Sie sich diese Ausgaben. Die deutsche Übersetzung ist nämlich, sagen wir mal so, stark optimierbar.

David Allen:
Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag

Die deutsche (nicht besonders gute) Übersetzung des o.a. Bestsellers.

David Allen:
Ich schaff das!: Selbstmanagement für den beruflichen und privaten Alltag

Beim Lesen dieses Buches hatte ich den Eindruck, dass sich David Allen sich noch einmal hingesetzt hat, um Getting Things Done in Ruhe und diesmal „richtig“ zu schreiben. Es erscheint mir besser strukturiert und ausgereifter als sein Bestseller.

Michael Linenberger:
Master Your Workday Now!

Michael Linenberger hat Microsoft Outlook zum Kernpunkt seines Ansatzes zur Selbstorganisation gemacht. In diesem Buch beschreibt er die grundlegenden Prinzipien, die auch ohne Outlook funktionieren.

John Perry:
Einfach liegen lassen: Das kleine Buch vom effektiven Arbeiten durch gezieltes Nichtstun

In diesem Buch beschreibt John Perry, warum Aufschieben gar nicht so schlecht ist, zumindest wenn man die Funktionsweise begriffen hat. Ich möchte es den Aufschiebern unter den Lesern wärmstens ans Herz legen möchte. Im Gegensatz zu den meisten Ratgebern zur Selbstorganisation ist dieses Büchlein kurzweilig und witzig geschrieben.

Neil Fiore:
Vorbei mit der Aufschieberei!: Wie Sie die Dinge geregelt kriegen und Ihr Leben zurückgewinnen

Wenn Sie von der Aufschieberitis gezeichnet sind und diese „Krankheit“ gar nicht in den Griff bekommen, dann liegen die Gründe dafür vermutlich tiefer. Fiore macht diese Ursachen sichtbar und und schlägt Wege vor, wie Sie Ihre ungeliebten Aufgaben endlich in Angriff nehmen können. Es funktioniert, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.

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Selbstorganisation mit Outlook

Michael Linenberger:
Total Workday Control Using Microsoft(r) Outlook

Bücher über Outlook gibt es viele. Aber die meisten erklären uns nur, was sich hinter den Menüpunkten verbirgt und nicht, wie wir damit unsere Arbeit organisiert bekommen. Bei diesem Buch ist das anders. Ich habe mein Outlook so eingestellt, wie Linenberger es empfiehlt und seitdem flutscht es. Dringende Leseempfehlung für die, die Outlook gewinnbringend einsetzen möchten. Leider nur in Englisch erhältlich.

Greg Harvey:
Manage Your Life with Outlook For Dummies

Dieses Buch aus der bekannten Dummies-Reihe gibt einen hervorragenden Überblick, wie man seine Aufgaben mit Outlook organisiert. Mir gefällt besonders, das Harvey einen Überblick über die verschiedenen Ansätze der Selbstorganisationsgurus gibt. Leider ist das Buch bei der Version 2007 stehen geblieben und nur in Englisch erhältlich.

Sally McGhee:
Take Back Your Life!

Dieses Buch ist bis ins Detail eine Umsetzung von Getting Things Done nach David Allen mit Outlook. Sogar das berühmte Diagramm mit dem Workflow ist 1:1 übernommen. Leider auch nur für die Version 2007 und in Englisch.

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Andere Software-Tools

Herbert Hertramph:
Mit Evernote Selbstorganisation und Informationsmanagement optimieren

Der Klassiker zum Platzhirsch unter den Programmen für das Notizenmanagement. Ich kann mir schwer vorstellen, dass nach der Lektüre dieses Buchs noch irgendwelche Fragen offen bleiben. Vor einiger Zeit habe ich mit dem Autoren meinen allerersten Podcast gemacht. Es gibt auch ein einschlägiges Blog.

Jochen und Markus Hegele:
Effizient arbeiten mit Google Tools

Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist die Dosierung der Informationen. In einem flotten Stil geschrieben, bekommen Sie alle Informationen, die Sie für einen soliden Einstieg in die jeweilige Google-Anwendung brauchen. Auch hier gibt es ein Blog zum Buch.

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Achtsamkeit

Jon Kabat-Zinn:
Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR

In diesem Buch vom “Erfinder” des MBSR steht alles drin, was man dazu wissen muss. Allerdings liest es sich mitunter etwas sperrig und weitschweifig. Aber das ist wie so oft Geschmackssache.

Shamash Alidina:
Achtsamkeit für Dummies

Dieses Buch hat mich auf meinem Weg mit MBSR ständig begleitet. Ich nehme es nach wie vor zur Hand, um meine Kenntnisse zu vertiefen.

Shamash Alidina:
Achtsamkeit im Beruf für Dummies

In diesem Buch finden Sie eine Unmenge nützlicher Hinweise, wie Sie Achtsamkeit im beruflichen Alltag praktizieren können, z. B. in Besprechungen, bei Präsentationen oder im Umgang mit Termindruck. Beim Lesen war ich sehr überrascht, wo überall im beruflichen Alltag Achtsamkeit praktiziert werden kann.

Chris Grijns:
Relax@work: Achtsam und entspannt im Berufsalltag

Ähnlich wie bei dem Buch zuvor finden Sie viele Tipps, wie Sie achtsam durch den (beruflichen) Alltag gehen können. Nicht ganz so umfangreich wie das Buch von Alidina, aber vielleicht gerade deshalb umso nützlicher.

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Kommunikation im Betrieb

Paul Watzlawick:
Menschliche Kommunikation: Formen, Störungen, Paradoxien

Dies ist das Standardwerk von Paul Watzlawick. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Bücher ist dieses nicht unbedingt leichte Kost. Es lohnt sich aber allemal, sich damit auseinanderzusetzen.

Friedemann Schulz von Thun:
Miteinander reden: Kommunikationspsychologie für Führungskräfte

Kein Kommunikationstraining ohne die „Vier Seiten einer Nachricht“ von Friedemann Schulz von Thun. Seine Bücher sind auch für Laien leicht verständlich und von hohem Nutzen im privaten und beruflichen Alltag.

Friedemann Schulz von Thun:
Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen

Das ist der Klassiker unter den Werken von Schulz von Thun. Sie wissen schon.. Die vier Seiten einer Nachricht.

Friedemann Schulz von Thun:
Miteinander reden 1-4

Wenn Sie noch tiefer in die Materie eintauchen wollen, dann empfehle ich Ihnen diese 4 Bücher, die zusammen im Schuber gibt. Hier lernen Sie weiterführende Modelle kennen, wie z.B. das „Innere Team“.

Joseph O’Connor und John Seymour:
Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung

NLP ist sehr umstritten, dennoch gibt es m. E. einige interessante Aspekte. Wenn Sie einen umfassenden, aber dennoch leicht zu lesenden Einstieg bekommen möchten, dann ist dieses Buch vielleicht das richtige für Sie.

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Präsentieren

Cliff Atkinson:
Beyond Bullet Points: Using Microsoft PowerPoint to Create Presentations that Inform, Motivate, and Inspire

Lassen Sie sich vom Titel des Buches nicht irreführen. Es geht hier weniger um PowerPoint als vielmehr darum, wie Sie Ihrer Präsentation eine sinnvolle Struktur geben. Mich hat die Vorgehensweise so sehr überzeugt, dass ich sie in nahezu allen meinen eigenen Präsentationen anwende. Mehr Empfehlung geht nicht.

Cliff Atkinson:
Erzählen statt aufzählen: Neue Wege zur erfolgreichen PowerPoint-Präsentation

Die deutsche Version des o.a. Titels, die leider vergriffen zu sein scheint. Allerdings bekommen Sie sie für einen Appel und ein Ei im Grabbelkasten. Da heißt es zugreifen, solange es noch geht.

Hermann Plasa:
Microsoft PowerPoint 2010 – Einfach besser präsentieren: Gestaltung, Technik, Tipps & Tricks

Für mich eines der besten Bücher zum Thema Präsentieren mit PowerPoint. Hier wird ihnen gezeigt, wie Sie mit PowerPoint Ihre Präsentationsziele erreichen und nicht, welche Menüunterunterpunkte es gibt. Vorbildlich!
(Das Buch gibt es auch für PowerPoint 2013)

Robin Willliams:
Das kleine, feine Präsentationsbuch

Es kommt nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Verpackung an. Robin Williams zeigt Ihnen die wichtigsten Grundsätze der Foliengestaltung aus Sicht der professionellen Grafikdesignerin. Leider ist das Buch vergriffen. Sie bekommen es jedoch gebraucht für kleines Geld.

Scott Berkun:
Bekenntnisse eines Redners: Oder die Kunst, gehört zu werden

Dies Buch ist weniger eine Anleitung als vielmehr eine Sammlung mit Geschichten rund um Vorträge und Präsentationen. Dennoch oder gerade deshalb steckt es voller nützlicher Hinweise.

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Mind Mapping

Tony Buzan wird oft als der Erfinder des Mind Mappings und der Mind Maps bezeichnet. Wenn man ihn so liest, dann reicht das nicht. Vermutlich ist er der Erfinder des Gehirns. 😉
Dieses Buch ist ein Klassiker und jedem zu empfehlen, der sich tiefer mit der Methode auseinandersetzen möchte. Ich bitte um Vorsicht, bei den angeblich wissenschaftlichen Begründungen. Glauben Sie nicht alles, was da steht.

Das Mind-Map-Buch: Die beste Methode zur Steigerung Ihres geistigen Potenzials

Tony Buzan:
Das kleine Mind-Map-Buch: Die Denkhilfe, die Ihr Leben verändert

Wenn Sie einen kurzen Überblick über die Methode erhalten wollen, dann sind Sie mit dem Büchlein genau richtig. Hier finden sie eine kompakte Handlungsanleitung und genügend Anwendungsbeispiele.

Tony Buzan:
Mind Maps for Business (Englisch)

Tony Buzan hat die Neigung, von sich selbst abzuschreiben. Im Prinzip handelt es sich um eine Variante des o.a. Mind-Map-Buchs, das auf die Belange der Arbeitswelt zugeschnitten wurde. Es reicht allerdings, sich für eines der beiden Bücher zu entscheiden.

Matthias Nückles et. al.:
Mind Maps & Concept Maps: Visualisieren, Organisieren, Kommunizieren

Die Autoren stellen die beiden Konzepte gegenüber, erklären die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Leider ist das Buch ein wenig trocken, der Unterhaltungswert ist eher bescheiden. Dennoch eine gute Investition, denn hier können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.


Florian Rustler:
Mind Mapping für Dummies

Wenn Sie eine solide Einführung in das MInd Mapping in deutscher Sprache suchen, dann ist dieses Buch sicher eine gute Wahl. Neben Prinzipien, Vorgehensweise und Anwendungen finden Sie im Buch auch eine Übersicht über die Mind-Mapping-Programme „MindManager“ und „iMindMap“. Die Abbildungen sind im Gegensatz zur englischen Ausgabe schwarz-weiß. Das macht aber nichts, denn Sie finden die Beispiele aus dem Buch auf der beiliegenden CD-ROM.

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Ein Gedanke zu „Büchertipps

  1. Pingback: Linkliste zum Mind Maping › ToolBlog

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