Besprechungen als Produktivitätskiller

Man tut den Besprechungen unrecht, wenn man Sie pauschal als Produktivitätskiller bezeichnet. Besprechungen sind nötig und wichtig. Korrekterweise müsste man von schlecht vorbereiteten und mangelhaft durchgeführten Meetings sprechen. Ray B. Williams greift dieses Thema auf und gibt einige Ratschläge, wie eine Besprechung durchaus effizient und effektiv gestaltet werden kann: Why Meetings Kill Productivity. Er empfiehlt unter anderem:

  • Starten Sie die Besprechung pünktlich. Nehmen Sie auf zu spät Kommende keine Rücksicht. Für diese sollte auch das bisher Behandelte nicht mehr wiederholt werden.
  • Begrenzen Sie die Dauer einer Besprechung auf maximal eine Stunde. Je kürzer, je besser.
  • Halten Sie die Endzeit unbedingt ein.
  • Wenn jemand mehr als 15 Minuten zu spät kommt, darf er/sie nicht mehr teilnehmen.
  • Keine Telefone und Laptops!
  • Keine Nebenarbeiten im Meeting!

Es lohnt sich, die Liste der Empfehlungen einmal durchzugehen. Manche Hinweise sind schon recht heftig und man muss schon das richtige Lametta auf der Schulterklappe haben um ihre Einhaltung durchzusetzen. Aber wer weiß, vielleicht wird das Toolblog ja auch von dem einen oder anderen Chef gelesen.

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Besprechungen als Produktivitätskiller

  1. Stephan Stockhausen

    Pauschal sind Besprechungen eigentlich der Hort, an dem vernetztes Denken stattfinden kann. Nur Leider wird dies zu selten gewollt – oder gesteuert.
    An der Vorbereitung, aber auch an der mangelnden Moderatorenkompetenz liegt es, dass stattdessen oft eine massive Produktivitätsvernichtung stattfindet, wobei PowerPoint dabei konsequent Hilfe leistet.
    Daher gibt es sowohl eine goldene Regel für effektive Meetings (http://www.manufaktur-wachstum.de/blog/artikel/die-goldene-regel-fuer-effektive-meetings/) als auch in Ergänzung zu den im Artikel genannten Hinweise ganz einfache Meetingregeln (http://www.manufaktur-wachstum.de/blog/artikel/einfache-meetingregeln/).

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