Archiv des Autors: Stephan List

Wie Sie Zeug, an dem Sie hängen, trotzdem loswerden

In meinem Keller habe ich Zeug, das ich bestimmt über 20 Jahre nicht mehr angeschaut habe: Getriebezeichnungen aus den Studium oder Messdaten von meiner Doktorarbeit. Kein Mensch braucht das mehr und dennoch habe ich es bisher nicht über das Herz gebracht, den Krempel einfach über Bord zu werfen. Es hängen einfach zu viel Blut, Schweiß und Tränen daran.

Offensichtlich geht es anderen außer mir ebenso. Für uns Unentschlossene hat Melissa Maker vier Tipps parat: 4 Decluttering Roadblocks & How to Overcome Them! Letting Go Of Stuff. Sehen Sie selbst:

[via Lifehacker]

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Achtsamkeit und Arbeit

Wie die geneigten Leser vielleicht schon bemerkt haben, beschäftige ich mich schon seit langem mit dem Thema Achtsamkeit. Vor ca. sieben Jahren habe ich angefangen, die tägliche Meditation in meinen Alltag einzubauen. Nicht nur ich, sondern auch meine Familie meinen, dass mich das durchaus positiv verändert hat.

Es wäre allerdings zu kurz gesprungen, reduzierte man die Achtsamkeit nur auf Meditation. Vielmehr gibt es im Alltag unzählige Möglichkeiten, sich in Achtsamkeit zu üben. Der Arbeitsplatz ist ein Ort dafür.

Der von mir sehr geschätzte Autor Shamash Alidina hat dazu ein Buch geschrieben. Sie müssen aber nicht erst das ganze Buch lesen, um mit der Achtsamkeit zu beginnen. Vielmehr reicht es für den Anfang Shamashs Tipps in seinem Artikel 10 Ways to Be More Mindful at Work zu befolgen:

  1. Seien Sie bewusst im Hier und Jetzt
  2. Machen Sie kleine kurze Übungen zur Achtsamkeit
  3. Konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe
  4. Benutzen Sie achtsame Erinnerungen
  5. Fahren Sie das Tempo herunter um an Fahrt zu gewinnen
  6. Nehmen Sie Stress bewusst an
  7. Seien Sie dankbar
  8. Üben Sie sich in Demut
  9. Finden Sie sich mit dem ab, was Sie nicht ändern können
  10. Lassen sie die Entwicklung Ihrer Denkweise (Mindset) zu

Zu allen diesen Punkten finden Sie nähere Erläuterungen im o.a. Artikel. Um sich an die Hinweise erinnern zu lassen, können Sie auch die entsprechende Infografik benutzen:

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Wie Sie virtuelle Teams organisieren

Ehrliche gesagt, ich weiß gar nicht, wie der englische Ausdruck „remote team“ genau ins Deutsche zu übersetzen ist. Mir selbst gefällt der Ausdruck „virtuelle Teams“, der seit einigen Jahren allgemein in Gebrauch ist, nicht besonders gut. Aber sei’s drum.
Fragen wir die allwissende Wikipedia, was unter einem virtuellen Team zu verstehen ist, so antwortet sie folgendermaßen:

Bei virtuellen Teams handelt es sich um eine Organisationsform, deren Mitglieder

  • zeitlich befristet, gelegentlich auch dauerhaft
  • mit gemeinsamen Zielen
  • an verschiedenen Orten und evtl. zu verschiedenen Zeiten
  • über regionale, nationale oder Unternehmensgrenzen hinweg zusammenarbeiten und
  • überwiegend medienvermittelt kommunizieren.

Oder verkürzt ausgedrückt: Die Mitglieder virtueller Teams haben selten oder gar nicht die Möglichkeit, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen, um Informationen auszutauschen oder ggf. Probleme zu lösen.

Nun existieren für reale Teams eine Reihe von mehr oder weniger brauchbaren Modellen, die beschreiben, wie effektive und effiziente Teamarbeit erreicht werden kann. Das Modell meiner Wahl stammt von Ruth Cohn. Es ist plausibel und gut in der Praxis anzuwenden. Aber wie gesagt, gedacht ist es für Teams, deren Mitglieder sich in der Regel f2f treffen. Wie sieht es aber bei virtuellen Teams aus? Gelten dort in etwa die gleichen Regeln oder ist alles ganz anders? Eine Frage, die in der Organisationspsychologie heftig diskutiert wird.

Wenn Sie nicht so lange warten können, bis die Wissenschaft befriedigende Antworten auf all diese Fragen gegeben hat, dann ist vielleicht Casandra Campbells The Beginner’s Guide to Building a Remote Team für Sie das Richtige. Hier erfahren Sie in 10 Kapiteln, wie Sie Ihr virtuelles Team organisieren können:

  • Vorteile von virtuellen Teams
  • Wo Sie eventuell Mitarbeiter finden
  • Welche Kommunikationstools es gibt

und vieles mehr.

Auch mein befreundeter Kollege Georg Lohrer hat sich intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt und einen Podcast zum Thema gemacht. In einem einschlägigen Podcast beschreibt er seinen biggest (rookie) mistake as Virtual Team Leader. Hören Sie mal rein.

Die Welt wird immer kleiner und die Bedeutung von Remote Teams wird sicher zunehmen. Dennoch glaube ich, dass die persönliche Begegnung durch nichts zu ersetzen ist. Warum? Weil wir Menschen so ticken.

BTW: Falls Sie zu Menschen gehören, die vornehmlich den visuellen Sinneskanal benutzen, dann empfehle ich Ihnen die einschlägige Infografik von nutcache: 7 Crucial Tips for Managing a Remote Team:

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Kaufen Sie nichts! (Zumindest 200 Tage lang)

In letzter Zeit ist immer wieder von „Entgiftungsaktionen“ zu lesen, oder wie unsere amerikanischen Freunde sagen: De-tox. Meistens bezieht sich das auf ein bestimmtes Konsumverhalten, wie z.B. Fernsehen, soziale Medien oder den Missbrauch Gebrauch des Smartphones.

Tatsächlich gibt es dieses blinde Konsumverhalten in nahezu allen Bereichen des Lebens. Warum wir so oft unreflektiert konsumieren? Die einen sagen, wir verdeckten damit eine gewisse seelische Leere, andere behaupten, man würde sich damit  für harte Arbeit, Stress und dergleichen belohnen. Ein Ventil zum Dampf ablassen sozusagen.
Während manche Zeitgenossen es am Wochenende in der Kneipe richtig krachen lassen, um sich für die vergangene Woche zu entschädigen, verfallen andere dem Kaufrausch. Heerscharen von Tüten tragenden Mitmenschen in der Innenstadt am Samstagmorgen zeugen davon.

Aber auch für den Kaufzwang gibt es ein entsprechendes De-tox-Konzept. In ihrem Artikel beschreibt Assya Barrette, wie sie sich dem Konsumzwang entzogen hat: Why I Decided To Do a 200 Days of New Challenge (And Why You Should Too).

Sie merken schon, es geht darum, 200 (zweihundert!) Tage keine neue Anschaffung zu tätigen. Wie Assya in einer Antwort zu einem Kommentar geschrieben hat, ist die Anzahl der Tage rein zufällig. Manchen dürfte diese Spanne sehr lang vorkommen. Ich gebe zu, ich gehöre auch dazu. Weil das Durchhalten in der Gruppe manchmal leichter fällt, gibt es für diese Herausforderung auch eine eigene Facebook-Gruppe.

Wenn Ihnen dieser Ansatz zu anspruchsvoll erscheint, dann versuchen Sie es doch einmal hiermit: Sie verpflichten sich, für jeden Gegenstand, den Sie neu erwerben, einen alten wegzuwerfen. Auf diese Weise hoffe ich, wieder etwas mehr Platz in meinem überquellenden Bücherschrank zu schaffen. Sie können dieses Vorgehen auch variieren, zum Beispiel für jede neue Sache zwei alte wegwerfen. Ganz nach Ihrem Bedürfnis nach Selbstkasteiung.

Wie Sie wissen, gefällt mir der Ansatz des Minimalismus sehr gut. Allerdings befinde ich mich nach wie vor noch in der Übungsphase. Aber es wird langsam.

[Foto von Andreas Breitling [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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Wie gehen Sie mit Ablenkungen um?

Wie wir Anhänger des effizienten Arbeitens alle wissen, gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Effizienz und Fokussierung. Ein Freund der Mathematik würde es vielleicht so ausdrücken:

Effizienz  ~ Fokussierung

In einfachem Deutsch: Je fokussierter oder konzentrierter ich arbeiten kann, desto effizienter bin ich.  Wenn Sie daraus schließen, dass Sie umso ineffizienter sind, je mehr Sie sich ablenken lassen, dann dürften Sie richtig liegen.

Die Ablenkungen, denen wir täglich ausgesetzt sind, sind zahlreich und ihrem Wesen nach sehr unterschiedlich. Beverly R. Imes unterscheidet in ihrem Beitrag How to Deal with Distractions zwischen externen und internen Ablenkungen:

Interne Ablenkungen sind

  • Gedanken, wie Sorgen, Selbstzweifel, aber auch Ideen
  • Körperliche Ereignisse, wie Kälte- oder Hitzegefühl, Durst usw.

Externe Ablenkungen sind Störungen durch

  • Telefonanrufe
  • Persönliche Unterbrechungen (Fragen, Plauderei usw.)
  • Überflüssige oder ineffiziente Besprechungen
  • Unsachgemäßer Umgang mit E-Mail

Beverly gibt in ihrem Artikel einige Tipps, wie Sie diese Unterbrechungen vermeiden oder zumindest die Folgen abmildern können. Teilweise folgen diese Tipps einfach dem gesunden Menschenverstand, wie das Stellen des Smartphones auf Flugzeugmodus oder der Durchführung einer bewegten Pause.

Wenn Sie sich näher mit dem Thema “Arbeitsunterbrechungen” beschäftigen möchten und das Lesen wissenschaftlicher Beiträge nicht scheuen, dann hält die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) das Ergebnis einer einschlägigen Studie für Sie zum Download bereit: Arbeitsunterbrechungen und Multitasking (pdf). Hier erfahren Sie auch, warum Unterbrechungen nicht einfach nur lästig sind und zur Ineffizienz führen, sondern infolge von Stress sogar die Gesundheit beeinträchtigen können.

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Neues bei XMind Cloud

Manche haben es noch gar nicht so richtig registriert: Mit XMind Cloud können Sie seit geraumer Zeit auch Ihre Mind Maps direkt im Browser anfertigen und bearbeiten. Nun vermelden die Macher eine Überarbeitung der Anwendung: A big XMind Cloud update brings great new features and huge improvements.

Bei den Neuerungen handelt es sich um

  • die Überarbeitung der Optik des Programms. Sehr gelungen, wie ich finde
  • die Möglichkeit, versehentlich “weggeworfene” Maps aus dem Papierkorb heraus wiederherzustellen
  • Verbesserung an der Performance des Programms

Wenn Sie außerdem dieser Sprache mächtig sind, dann kommt noch die Unterstützung des vereinfachten Chinesisch hinzu.

Als Appetizer gibt es hier meine Map zur Durchführung der Wochendurchsicht.

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David Allen über die Zukunft der Produktivität

Ein neues Video, in dem der Meister zu der o.a. Thematik befragt wird. Seine Antworten sehen Sie hier:

 

BTW: Ich bin ein bisschen schadenfroh, dass die Audioqualität bei diesem Video auch nicht besser ist als bei meinen Podcasts. Eher sogar schlechter. Sei’s drum. 😉

 

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Der Zettelkasten von Luhmann in elektronisch

Der Zettelkasten nach Niklas Luhmann ist eine Methode, die mich immer schon fasziniert hat. Leider habe ich bis heute noch nicht den richtigen Zugang zu ihr gefunden. Ich habe auch im ToolBlog schon einige Male darüber berichtet.

Näheres zu dem berühmten Zettelkasten erfahren Sie in diesem Video der Universität Bielefeld, wo Luhmann lehrte:


Vielleicht verstehen Sie nach diesem Film, warum ich, wie o.a. dieses System immer noch nicht verstanden habe. Von einer wie immer gearteten Anwendung will ich hier gar nicht erst reden.

Für die Uneingeweihten wie mich gibt es mittlerweile zwei Bücher. Eines von Sönke Ahrens

und eines von Sascha Fast und Christian Tietze.

Diese beiden Bücher sind für mich der letzte Strohhalm, an den ich mich klammere, um den Ansatz von Luhmann vielleicht doch noch zu verstehen.

Andere Mitmenschen haben sich von der Komplexität des Zettelkastens nicht abschrecken lassen und über eine Umsetzung der dahinter stehenden Prinzipien auf dem Computer nachgedacht.


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4 Antworten

Sollten Sie wirklich Ihrer Leidenschaft folgen?

Wenn es um die Berufswahl oder die eigene Karriereplanung geht, dann hören wir immer wieder diesen einen “goldenen” Ratschlag:

Follow Your Passion!

Dieses “Folgen Sie Ihrer Leidenschaft” klingt im Deutschen etwas kleinlauter. Hier heißt es umgangssprachlich “das Hobby zum Beruf machen”.

Besonders amerikanische Autoren tragen den o.a. Grundsatz wie eine Monstranz vor sich her, teilweise in Varianten wie “Hell yeah” oder ähnlichem. Den Vorgang muss man sich in etwa vorstellen wie die biblische Wandlung von Wasser in Wein. Wenn Sie Ihrer Leidenschaft nur leidenschaftlich genug frönen, dann stellt sich der Erfolg automatisch ein. Eine logische Folge, fast schon ein Naturgesetz.

Und wenn es nicht klappt? Dann war wohl Ihre Leidenschaft nicht stark genug . Sie haben eben nicht genug an sich geglaubt und den Zwillingsbruder von “Follow Your Passion” nicht beachtet:

Never Give Up!

Dass diese Erfolgsstrategie funktioniert, beweisen die vielen Erfolgsstories nach dem Muster “vom Tellerwäscher zum Millionär”, an denen die amerikanische Geschichte so reich ist. Beispiele gibt es genug.

Was jedoch häufig nicht beachtet wird, das der Zahl der erfolgreichen Fälle eine noch viel größere Zahl der erfolglosen Beispiele gegenübersteht. Wer auf diesen Umstand hinweist, ist kein kleingeistiger Miesepeter, vielmehr ist er/sie vielleicht nur nicht in die Falle des “Überlebensirrtums” getappt.

Was also tun? Sind die eigenen Interessen (oder Leidenschaften) nun etwa unwichtig für die Berufswahl oder Karrierewunsch? Nein mitnichten, nur sollte man diese Strategie mit ein paar Fragen kritisch durchleuchten wie Heather Pole meint: Don’t Know How to Balance Your Dream With Reality? Ask Yourself These 7 Questions. Ihre Fragen lauten:

  1. Gibt es nur eine Leidenschaft oder auch andere?
  2. Bin ich gut genug um mich von den anderen Wettbewerbern abzuheben?
  3. Ist es realistisch, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen?
  4. Habe ich die Geschäftslogik der Branche verstanden, die mit meiner Leidenschaft verbunden ist?
  5. Kann ich meine Leidenschaft anderweitig einsetzen?
  6. Halte ich angemessen lange durch, wenn ich mich für diesen Karriereweg entscheide?
  7. Wäre es immer noch meine Leidenschaft, wenn ich meine täglichen Brötchen damit verdienen müsste?

Diese Fragen sollen Sie nicht entmutigen. Vielmehr sollen sie zu einer realistischen Einschätzung der Möglichkeiten führen. Seien Sie also ehrlich zu sich selbst. Seien Sie nicht zu selbstkritisch, aber auch nicht zu euphorisch.

Sie haben schon gemerkt, bei den Fragen handelt es sich um geschlossene Fragen, die ggf. durch offene ergänzt werden sollten. Wenn Sie für sich zum Beispiel die Frage Nr. 6 mit einem Ja beantwortet haben, sollten Sie sich außerdem fragen: Was muss ich jetzt konkret tun, um sicherzustellen, dass ich lange genug durchhalte?

Die von mir sehr geschätzte Kollegin und Autorin Svenja Hofert hat vor einiger Zeit auf ihrem Blog einen lesenswerten Artikel dazu verfasst: Folge deinen Interessen und du findest deinen Weg? Nicht immer.

Prädikat lesenswert.

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In eigener Sache: Wieder da!

Sie haben vielleicht bemerkt (oder auch nicht), dass es hier auf dem ToolBlog in den letzten Tagen sehr still gewesen ist. Leider hatte ich etwas Schwierigkeiten mit meiner Gesundheit und konnte nicht so wie ich wollte.

Nun ist alles wieder soweit behoben und in Ordnung oder frei nach Wilhelm Busch:

Zwei Wochen war der List so krank!
Jetzt schreibt er wieder. Gott sei Dank!

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Ab Montag gibt es hier auf diesem Bildschirm wieder etwas zu Lesen.

Versprochen!

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Neu im Bücherschrank

Gerade reingekommen. Die neueste Ausgabe des Klassikers von Michael Linenberger. Ich bin gespannt, besonders auf die Ausführungen zu Office 365 Outlook.

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Lernen mit Notizen: 40 Vorlagen

Wenn es um das Lernen geht, bin ich immer noch ein Anhänger der guten handschriftlichen Notizen. Bin ich selbst Teilnehmer auf Seminaren, dann schreibe ich alles, was mir gerade einfällt in ein Notizbuch “ins Unreine”.  Ich notiere tatsächlich alles, was mir gerade in den Sinn kommt. Dabei müssen die Gedanken gar nicht zum Stoff der Veranstaltung gehören, wenngleich sie in der Regel dadurch angeregt werden.
Im Laufe eines Workshops kommen da schon einige Seiten zusammen, was auch schon bei anderen Teilnehmern Reaktionen von Unverständnis bis Bewunderung hervorrief.

Nach einigen Tagen nehme ich mir die Aufzeichnungen noch einmal vor und gehe sie durch:

  • Welche Idee ist es wert, weiter vertieft zu werden?
  • Aus welchem Gedanken folgt eine konkrete Aufgabe, welche weiteren Schritte sind zu unternehmen?
  • Gibt es irgendjemanden, zu dem ich wegen des Gedankens Kontakt aufnehmen sollte?
  • Müssen weitere Nachforschungen unternommen werden?

Die entsprechenden Passagen bzw. Notizen versehe ich am Rand mit entsprechenden Kürzeln, wie z.B. einen großen “A” für Aufgabe oder “RD” für weitere Recherche. Bei der nächsten Wochendurchsicht werden diese Aufgaben dann in die Aufgabenliste von Outlook eingepflegt.

Um schon bei der Aufzeichnung der Notizen für eine gewisse Struktur zu sorgen, empfehlen einige Autoren die Cornell-Methode. Auch ich habe sie im ToolBlog schon einige Male erwähnt.

Wenn Sie Aufzeichnungen speziell für das Lernen benutzen, dann schauen Sie sich doch einmal diesen Artikel von Jack Milgram an: Note Taking Methods for Effective Learning: 40 Best Templates. Wie im Titel des Beitrags versprochen, erhalten Sie eine Menge pdf-Vorlagen zum Herunterladen für

  • die Vorbereitung einer Lektüre
  • die Textanalyse
  • das Vergleichen und Auswerten
  • das Ordnen von Ideen in eine hierarchische Struktur
  • und einiges mehr

Das Angebot richtet sich zwar in erster Linie an Studierende der Geisteswissenschaften, ist jedoch bestimmt auch für andere Disziplinen und/oder Berufsgruppen interessant.

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[Foto von tookapic [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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ToolBlog-Kurs „Effizientes Zeitmanagement“ zum Pfingstpreis

Es sind bald Pfingstferien und vielleicht finden Sie Zeit und Lust, endlich Ihre Arbeitsorganisation zu optimieren.

Genau dafür gibt es den

ToolBlog-Kurs „Effizientes Zeitmanagement“
bis zum 11. Juni 2017
zum Sonderpreis von  € 49 anstatt wie sonst für € 89.

Greifen Sie zu! 

Nähere Infos auf der Kursseite.

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Wie Sie sich mit TiddlyWiki organisieren

Vor einiger Zeit habe ich in einem Artikel das alternative Notizprogramm TiddlyWiki erwähnt. Wenn Sie nicht wissen, was TiddlyWiki ist und was Sie damit machen können, dann empfehle ich Ihnen den einschlägigen Artikel in der Wikipedia. Für mich ist das Programm aus verschiedensten Gründen eine kostenlose und nicht zuletzt einfach zu bedienende Alternative für die Platzhirsche Evernote und OneNote.

Wenn Sie TiddlyWiki ausprobieren möchten und eine Einführung benötigen, dann empfehle ich Ihnen die umfangreiche Anleitung von Emma Berger. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie sich mit TiddlyWiki organisieren können, dann lesen Sie den Artikel von Scott Nesbitt: Organizing Yourself with TiddlyWiki. In seinem Beitrag beschreibt Scott kurz und knapp, wie Sie das Programm

  • für Notizen
  • zur Organisation Ihrer Aufgaben
  • zum Führen eines Journals

nutzen können. Nach dieser kurzen Einführung bekommen Sie außerdem Tipps zu diversen Erweiterungen wie TiddlyDesktop oder AndTidWiki, mit dem Sie TiddlyWiki auch auf Ihrem Android-Gerät laufen lassen können. Natürlich gibt es derlei auch für iPhone und iPad (TWEdit and TWMobile). Mit einigen weiteren interessanten Linkhinweisen zu diversen Tutorials rundet Scott seinen Artikel ab.

Wenn Sie mehrere verschiedene Geräte nutzen, möchten Sie sicher wissen, wie Sie TiddlyWiki plattformübergreifend nutzen können. Offensichtlich hat Michael Sonntag herausgefunden, wie das geht. Er beschreibt dies in seinem Beitrag Notizen mit TiddlyWiki systemübergreifend nutzen. Sie erfahren dort außerdem, wie Sie dem Programm die deutsche Sprache beibringen können.

Ich kann mich nur wiederholen. Mit TiddlyWiki habe ich immer gerne gearbeitet. Wenn Sie eine umsonst-Lösung suchen, mit der Sie unkompliziert Notizen anlegen und verwalten möchten, dann kann ich Ihnen diese Anwendung wärmstens empfehlen.

 

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Wie Sie einen Sch…tag doch noch drehen können

Sie kennen diese Tage. Nachdem Sie verschlafen haben, waren Sie in Eile. Auf dem Weg zur Arbeit wurden Sie dann geblitzt und alle Parkplätze in der Nähe vom Büro waren besetzt. Dann noch die ironische Bemerkung vom Chef und der überquellende Briefkasten in Outlook. Tage, an denen man am liebsten wieder nach Hause fahren und sich ins Bett legen möchte, um ihn schnell zu vergessen.

Vielleicht gibt es aber doch noch Möglichkeiten, den Tag nach einem unglücklichen Start noch gedreht zu bekommen. Wie das geht, zeigt uns Allison Ford: 10 Expert-Approved Ways To Turn Around A Crappy Day. Sie empfiehlt:

  1. Akzeptieren Sie, dass heute nicht Ihr Tag ist
    „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung“, sagt der Volksmund. Tatsächlich macht es mitunter keinen Sinn mit aller Macht gegen den Schlamassel anzukämpfen. Auf diese Weise laufen Sie Gefahr, alles nur noch zu verschlimmrn. Stattdessen ist es oft besser, erst einmal zu akzeptieren, dass es gerade nicht optimal läuft. Dann fällt es auch leichter zu überlegen, wie Sie aus dem Zustand wieder herauskommen. Sie wissen schon: Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen.
  2. Packen Sie Aufgaben an, die zu Ihrem Gemütszustand passen
    Wenn ohnehin gerade nichts rund läuft, macht es keinen Sinn, die kompliziertesten und wichtigsten Aufgaben anzugehen. Wählen Sie stattdessen einfachere überschaubare, damit Sie wieder in die Erfolgsspur kommen.
  3. Denken Sie darüber nach, welchen Anteil Sie selbst an der Misere haben
    Oft schieben wir die Misserfolge auf die „äußeren Umstände“. Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu getan haben, dass es so ist, wie es gerade ist. Übertreiben Sie es aber nicht. Wenn die Selbstreflexion in Selbstkasteiung ausartet, schaden Sie sich selbst.
  4. Listen Sie Dinge auf, für die Sie dankbar sind
    Wenn wir in der Sackgasse sind, neigen wir oft dazu, alles schwarz und durch die negative Brille zu sehen. Wir neigen zur Verallgemeinerung. Eine solche Dankbarkeitsliste hilft Ihnen dabei, die positiven Seiten des Lebens den negativen entgegenzusetzen. Und siehe da, so schlimm ist es meistens gar nicht.
  5. Bitten Sie einen Freund, mit Ihnen spazieren zu gehen
    Bei einem gemeinsamen Spaziergang, können Sie Ihre Gedanken ordnen. Im Dialog funktioniert das am besten. Außerdem gewinnen Sie Abstand und sind an der frischen Luft.
  6. Denken Sie über ein Haustier nach
    Unbedingt. Ich möchte meine Katze Leni nicht missen. Es tut gut, ihr zuzuschauen und sie ab und zu zu streicheln. Eigentlich sind das Streicheleinheiten, die ich mir selbst gebe.
  7. Verwöhnen Sie sich mit etwas Zeit nur für sich selbst
    Machen Sie eine Weile etwas, was ihnen Spaß macht. Manchmal kommt man dadurch wieder in die Gänge.
  8. Verausgaben Sie sich körperlich
    Mein Nachbar macht das so. Immer wenn er sich bei der Arbeit geärgert hat, hackt er Holz und verausgabt sich dabei völlig. BTW: In letzter Zeit scheint er sich öfters zu ärgern. Seine Bevorratung an Brennholz deckt mittlerweile die nächste Eiszeit ab.
  9. Wandeln Sie Ihre schleche Stimmung in Perspektiven um
    Denken Sie daran, die Misserfolge des Tages nicht zu verallgemeinern. Wie sagen die Fußballspieler immer bei Interviews nach einem verlorenen Spiel? „Wir müssen jetzt nach vorne schauen“. Da ist was dran.
  10. Achten Sie auf den Silberstreif am Horizont
    Das Leben ist eine Achterbahn und auf Tiefs folgen auch wieder Höhen. Denn…

Morgen ist ein neuer Tag!

Gehen Sie zurück auf Start und machen Sie einen Reset!

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Wie Sie in Englisch eine E-Mail beenden

Wenn Sie international unterwegs sind und öfters E-Mails an englischsprachige Adressaten versenden, dann hilft es sicher zu wissen, wie man im anglo-amerikanischen Geschäftsverkehr eine Nachricht sauber beendet. Karen Hertzberg hat für Sie die wichtigsten Regeln zusammengestellt: How to End an Email: 9 Never-Fail Sign-Offs and 9 to Avoid.

Ich gebe gerne zu, mir war nicht klar, dass man „Looking forward to hearing from you“, „Respectfully / Respectfully yours“ oder „Yours truly“ lieber vermeiden sollte. Karen nennt uns stattdessen andere Grußformeln der mehr oder weniger formellen Art.
Interessant. Ein kleiner, aber feiner Artikel mit hohem Nutzwert.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie man im Deutschen eine E-Mail am besten beenden sollte. Nein, ich meine jetzt nicht die Signatur ;-).

Verwenden Sie neben den üblichen trockenen Grußformeln, auch noch andere originellere? Teilen Sie sie mit uns?

 

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Wie Sie Informationen aus Vorlesungen behalten

Mitunter ist es schon Leistung genug, in Vorlesungen nicht einzuschlafen. Wenn Ihnen das nicht genügt und Sie tatsächlich etwas von den Vorlesungen behalten möchten, dann folgen Sie die Tipps von Student Study Habits: Improve Memory Retention After Lectures.

Nun habe ich mein Studium im letzten Jahrhundert abgeschlossen und weiß daher nicht, ob diese Tipps tatsächlich funktionieren. Außerdem stellen sich Vorlesungen in mathematisch-ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen etwas anders dar als etwa in der Geisteswissenschaft. In Fächern wie Strömungslehre oder Regelungstechnik war ich mitunter schon zufrieden, wenn ich überhaupt etwas verstanden hatte, von merken will ich hier gar nicht reden.

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Eine Bemerkung zur sog. Fehlerkultur

Mein geschätzter Kollege Marcus Raitner hat vor einigen Tagen auf seinem Blog “Führung erfahren” einen interessanten Beitrag zum Thema “Umgang mit Fehlern” veröffentlicht: Scheitern erlauben – Fehler vermeiden. Dort ist von Fehlerkultur die Rede, Marcus schreibt:

Eine positive Fehlerkultur erlaubt also Scheitern,
vermeidet aber Fehler.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, so war in einem Tweet von Daniel Dubbel zu lesen:

Beides, sowohl Artikel als auch Tweet haben mich dazu angeregt, etwas über diese Thematik zu grübeln und auch meinen Senf dazuzugeben.

  1. Fehler sind nicht Fehler
    Fehler sind nicht gleich Fehler, sie unterscheiden sich m.E. in ihrer Qualität. Ich nenne das gerne Fehler 1. und Fehler 2. Ordnung. Ein Fehler 1. Ordnung “passiert” nicht, sondern wird verursacht. Zum Beispiel durch Unachtsamkeit, Schlamperei usw.
    Fehler 2. Ordnung sind Fehler, die auftreten, weil man etwas Neues probiert, in Ermangelung von Kenntnissen und/oder Erfahrungen.
    Bei Fehlern 1. Ordnung lautet der Grundsatz, man darf einen Fehler nicht zweimal machen. Das gilt auch für Fehler 2. Ordnung, nur wird hier ergänzt, “sondern dafür andere”.
  2. Fehler führen nicht grundsätzlich zum Scheitern
    Fehler machen führt nicht zwangsläufig zum Scheitern. Oder wie Edison sagt: “Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.” Andererseits ist Fehlerfreiheit nicht zwangsläufig mit Erfolg verbunden. Vielleicht macht es Sinn, sich an dieser Stelle Druckers Unterscheidung zwischen Effektivität und Effizienz ins Gedächtnis zu rufen. Oder etwas ketzerisch:

Nicht derjenige, der keine Fehler macht, wird Erfolg haben,
sondern
derjenige, der erfolgreich ist, hat keine Fehler gemacht.

Ich vermute aber, wir haben weniger ein Problem mit Fehlern, sondern vielmehr ein Problem mit der Angst. Der Angst nämlich, für einen Fehler empfindlich bestraft zu werden. Immer noch haben viele Menschen in den Unternehmen Angst, “den Kopf abgerissen zu bekommen” (es gibt noch ganz andere Ausdrücke), wenn ihnen ein Fehler unterlaufen ist. Nicht ganz zu Unrecht, denn Sanktionen sind auch im Arbeitsrecht ausdrücklich vorgesehen (die Abmahnung z. B.). Dies gilt aber vor allem für Fehler 1. Ordnung. Leider werden die Sanktionen aber oft auf Fehler 2. Ordnung ausgedehnt. Man nennt das dann gern “Überschreiten der Kompetenzen”.

Das eigentliche Problem ist also die Angst. Angst ist ein großer Kostenfaktor, was von vielen nicht bedacht wird. Schon vor knapp 20 Jahren haben Winfried Panse und Wolfgang Stegmann ein Buch darüber geschrieben: Kostenfaktor Angst.

Allerdings ist die Angst davor, Fehler zu machen,  nur ein  Aspekt. Die Sache ist komplexer. Angst als Phänomen (in Summe) entsteht auch durch

  • Angst vor Überforderung
  • Angst vor Innovation und Veränderung (!)
  • Angst vor Autoritätsverlust
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust

Es gibt noch einige mehr. Ich denke, an den Grundursachen für die Angst der Menschen bei der Arbeit hat sich seit Erscheinen des Buches nicht viel geändert. Angst gab es auch schon vor den Zeiten der Digitalisierung.  Allerdings sind die “Kosten”, die durch die Angst entstehen, in diesen Zeit besonders fatal. Angst führt zur Lähmung und mit “gelähmten” Mitarbeitern werden die Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft nicht stemmen können.

Allerdings: Angst entsteht eben nicht nur durch Angst vor Fehlern. Eine neue “Fehlerkultur” ist nur ein Baustein zum Ganzen, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

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[Foto von PublicDomainPictures [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

 

Noch ein Buch zum Thema von Panse Stegmann (Werbung)

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Die große Workflow-Sammlung

Sie kennen sicher Werkzeuge zur Aufgabenautomatisierung wie zum Beispiel IFTTT oder Zapier. Vor einiger Zeit, als es noch kostenpflichtig war, habe ich so eine Anwendung auf das iPad geladen: Workflow. Auch diese App soll durch Automatisierung effizientes Arbeiten gewährleisten, denn

Workflows combine a bunch of steps across apps into a single tap.

Ich muss gestehen, bis jetzt konnte ich mit dieser App noch nicht allzu viel anfangen. Vielleicht habe ich das Prinzip noch nicht verstanden, vielleicht mangelt es auch an Routineaufgaben, die das Erstellen eines Workflows auf dem iPad rechtfertigen würden.

Allerdings malt Wilt Smidlein für mich einen Silberstreif an den Horizont, zumindest, was das Verständnis der „Philosophie“ des Programms angeht. Von Will stammt eine inoffizielle Sammlung von nützlichen Workflows, die er auf einer eigenen Website veröffentlicht hat,  der Workflow Gallery.
Wir finden auf der Seite Workflows zur Erstellung von QR Code aus der Zwischenablage genau so wie das Herunterladen von youtube-Videos. Alle vorgeschlagenen Workflows können von der Seite direkt herunter geladen werden.

Leider kann ich das iPad bis heute nicht als vollwertiges Arbeitsgerät betrachten. Wenn ich ernsthaft Aufgaben zu bearbeiten habe, verwende ich einen „richtigen“ Mac. Aber auch dazu gibt es ein geeignetes Automatisierungstool neben dem eingebauten Automator. Wie es sich für einen anständigen Butler gehört, heißt es Alfred. Auch hier gibt es eine umfangreiche Sammlung bereits vorgefertigter Workflows.
Sollten Sie, anders als ich, bei der Automatisierung von Aufgaben etwas tiefer in die Materie einsteigen wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Joe Kissel Take Control of Automating Your Mac.

 

Workflow-Gallery

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Brainstorming online: brainR

Ich weiß schon, Brainstorming wird in der Diskussion im Netz häufig als nicht-funktionierende Methode abqualifiziert. Die Gegner haben gute Gründe, schlagende Argumente findet man aber auch für das Brainstorming. Wobei immer hinterfragt werden sollte, ob in der Diskussion das Brainstorming als Synonym für Ideenfindung im allgemeinen oder als Gruppenmethode im besonderen gemeint ist. Bleiben wir bei letzterem.

In der Regel wird das Brainstorming in der Gruppe durchgeführt. Den Teilnehmern wird eine Frage gestellt und diese äußern spontan, was ihnen dazu einfällt. Diese Gedanken werden in geeigneter Form simultan protokolliert. So weit, so gut.
Was machen Sie aber, wenn Sie nicht auf eine Gruppe zurückgreifen können, die Ihnen (hoffentlich) viele Ideen liefert? Klar, Sie bemühen das Netz.

Vielleicht nutzen Sie wie ich Evernote. Dann zeigt Ihnen Michael Gaylord, wie Sie Evernote für Effektive Brainstorming-Techniken einsetzten können.

Wenn nicht, müssen Sie dennoch nicht verzagen, denn es gibt brainR:

brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.

Das geht ganz einfach. Unter “Let’s go” klicken Sie einfach auf “Brainstorming anlegen” und schon kann es losgehen mit der gemeinsamen Ideenfindung. Nach geraumer Zeit haben hoffentlich einige Leute geantwortet und Sie können die Ernte Ihrer virtuellen Brainstorming-Session einfahren.

Das Konzept geht natürlich nur auf, wenn auch Sie sich als Ideengeber an der einen oder anderen Session beteiligen. Damit Sie leichter eine Sie ansprechenden Fragestellung finden, sind die Brainstormings in Kategorien abgelegt. So finden Sie Anfragen aus Haus und Garten genau so wie Geschäftsideen oder Aus- und Weiterbildung und vieles mehr.

Sie sehen, die Nutzung dieses Angebots ist äußerst einfach und dennoch vielseitig. So können Sie Ihre Frage sogar als Rundmail an Freunde und Bekannte weiterschicken.

brainR ist kostenlos und verlangt noch nicht einmal eine Registrierung. Wenn Sie also als Einzelkämpfer eine zündende Idee benötigen, dann ist brainR vielleicht der Retter in der Not. Allerdings bekommen Sie die Antworten nicht sofort, ein bisschen Zeit müssen Sie den Ideengebern schon geben.

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[Foto von TeroVesalainen [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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