Gibt es einen Lebenszyklus für Apps?

Heute Morgen setzte mein geschätzter Kollege Marcel Widmer, wohl etwas genervt, folgenden Tweet in Umlauf:

Ich musste schmunzeln, denn ich habe derlei auch schon erlebt. Könnte diese Aussage auch für andere Programme gelten?

Ich meine bei Apps eine Art Lebenszyklus erkennen zu können:

  1. In der ersten Phase kommt das Programm auf den Markt und begeistert mit einer einfachen klaren Struktur und hervorragenden Bedienbarkeit die Nutzer.
  2. In der zweiten Phase fügen die Macher dem Programm immer mehr Features hinzu. Nicht allein deshalb, um den Gebrauchsnutzen zu erhöhen, sondern auch um Updates auf künftige Versionen zu rechtfertigen (Ok, das war böse jetzt). Damit wird die Bedienung des Programms immer undurchsichtiger. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
  3. In der dritten Phase wenden sich schließlich die Nutzer von der Software ab, weil die Bedienung ihnen zu kompliziert wird. Sie wenden sich neuen einfacheren Programmen zu und das Spiel beginnt wieder bei Phase 1.

Diesen Ablauf konnte ich bei einigen Programmen schon beobachten.
Kennen Sie auch solche Fälle? Oder liege ich komplett daneben?

Was meinen Sie?

[Foto von Concord90 [via pixabay], (Pixabay-Lizenz)]

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