Tipps für den Weg zur Arbeit




Dieser Tage wurde vermeldet, dass Deutschland einen „Pendler-Rekord“ (FAZ online) zu verzeichnen habe. Auch Spiegel online und die Tagesschau berichteten darüber. Man mag sich fragen, ob dies der Preis für die hohe Flexibilität ist, die von Politik und Wirtschaft immer wieder von den Arbeitnehmer gefordert wird.

Nun ist das ToolBlog kein politisches Magazin und ich bin auch nicht der Experte, der Ursache und Wirkung der ganzen Pendelei sachgerecht kommentieren könnte. Wenn Sie allerdings lange Strecken zu Ihrem Arbeitsplatz zurückzulegen haben, gibt es ein paar Hinweise, wie Sie diese Zeit sinnvoll nutzen können. Allen Henry zeigt Ihnen in seinem Beitrag Top 10 Ways to Improve Your Daily Commute wie:

  1. Hören Sie Hörbücher oder Podcasts
    Podcasts sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich bevorzuge dazu die Beiträge der öffentlich-rechtlichen Radiosender. Eine Übersicht über die erhältlichen Podcasts finden Sie zum Beispiel hier oder hier. Wenn Sie Hörspiele bevorzugen, dann schauen Sie doch einmal beim WDR-Hörspiel-Speicher vorbei.
  2. Entdecken Sie neue Musik
    Zu diesem Zweck nutze ich Spotify. Dort bekommen Sie auch Vorschläge über Musik, die Ihrem Geschmack entsprechen. Allerdings besteht hier die Gefahr, im „eigenen Saft zu schmoren“. Deshalb schaue ich mir öfters die Playlists der Rundfunkanstalten an und höre die Musik auf dem Smartphone nach.
  3. Nehmen Sie die Zeit für sich selbst
    Lesen Sie ein interessantes Buch, lernen Sie eine Fremdsprache oder beschäftigen Sie sich mit Ihrem Hobby.
  4. Machen Sie langsam
    Ich bin immer wieder überrascht, wie manchen Mitmenschen morgens zur Arbeit hetzen. Manche nehmen in ihrer Eile sogar die Möglichkeit von Unfällen in Kauf. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Eine Viertelstunde früher aufzustehen kann schon Wunder wirken.
  5. Lassen Sie den Tag Revue passieren
    Sie können dies sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt tun. Was ist heute zu tun bzw. wie ist der Tag gelaufen?
  6. Fahren Sie einmal auf einer anderen Strecke zur Arbeit
    Es schadet nicht, mehrere Strecken zum Arbeitsplatz zur Auswahl zu haben. Sie sollten öfter einmal die Route wechseln, das bringt Abwechslung. Manchmal kommt man auch auf „Schleichwegen“ besser zur Arbeit als auf den üblichen Strecken.
  7. Nutzen Sie die Zeit für neue Ideen
  8. Schalten Sie total ab
    Bei mir sind (7) und (8) eng miteinander verbunden. Im Zug schaue ich oft einfach aus dem Fenster und betrachte die Landschaft. Beim Tagträumen hatte ich oft schon die besten Ideen.
  9. Meditieren Sie
    Als geneigter ToolBlog-Leser wissen Sie, dass ich überzeugter Anhänger der Meditations-Praxis bin. Warum nicht auch die Fahrt vom/zum Arbeitsplatz dazu nutzen? Glauben Sie mir, es geht!
  10. Überlegen Sie, wie Sie die Zeit fürs Pendeln verkürzen können
    Denken Sie grundsätzlich einmal darüber nach, wie Sie das Pendeln komplett vermeiden oder zumindest verkürzen können, z. B. durch Telearbeit oder durch einen geeigneten Wohnort (denn auch Pendeln kostet Geld und Ressourcen).

Sie haben sicher schon bemerkt, viele der o.a. Tipps funktionieren nur, wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Meditation im Auto geht eben schlecht.

Übrigens fahren immer mehr Leute mit dem Fahrrad zur Arbeit. Man ist an der frischen Luft kommt auf andere Gedanken und sorgt für die körperliche Grundinstandhaltung.

Die Vorteile des Fahrrads gegenüber dem Auto fasst diese Infografik zusammen.

Benefits of Commuting by Bike to Work

From Visually.

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