9 Dinge, mit denen Sie sich das Leben vermiesen können

Manchmal ist das Leben eine Achterbahn. Mal sind wir oben, mal unten. Höhen und Tiefen gehören zusammen wie Yin und Yang, sie bilden eine Einheit der Gegensätze. Denn ohne Tiefen, wüssten wir gar nicht, was Höhen sind und könnten sie daher auch gar nicht genießen.




Allerdings wäre es schön, wenn die Anzahl der Berg- und Talfahrten einigermaßen ausgeglichen wären. Allerdings schaffen wir es immer wieder, uns selber das Leben schwer zu machen, dabei reicht schon, was von außen auf uns zukommt. Andrea Bonoir hat einige dieser destruktiven Denkmuster aufgelistet: These 9 Mental Habits Suck the Happiness from Your Life. Hier sind die selbstgebauten Glückskiller (Bemerkungen von mir):

  1. Sie sind nachtragend und können anderen nicht vergeben
    Oft sind wir von anderen Menschen enttäuscht. Und sicher ist diese Enttäuschung auch mitunter berechtigt. Allerdings bedeutet Ent-Täuschung auch, dass man nicht mehr getäuscht wird. Hier kommen unsere Erwartungen ins Spiel. Haben wir vielleicht einfach zu viel erwartet? Hatten wir realistische Vorstellungen? Wir sollten unsere Mitmenschen nehmen wie sie sind. Es gibt keine anderen.
  2. Sie können auch sich selbst nicht vergeben
    Das unter (1) gesagte trifft manchmal auch auf uns selbst zu. Mitunter stimmt unser Selbstbild nicht. Dann heißt es, Korrekturen daran vorzunehmen anstatt sich selbst zu kasteien.
  3. Sie denken in der Kategorie “alles oder gar nichts”
    Vielleicht können Sie nicht immer Ihr Ziel zu 100% erreichen. Sei’s drum. Freuen Sie sich, dass sie es zu 70% erreicht haben. Denken Sie daran: Perfektionisten haben kein leichtes Leben.
  4. Sie erwarten von anderen mehr als von sich selbst
    Definieren Sie keine Maßstäbe, denen Sie selbst nicht folgen können oder wollen. Die Devise Quod libet Iovi, non licet bovi hat schon manche Kommunikationskultur in den Keller gefahren.
  5. Sie glauben, dass sich die Dinge nie zum positiven wenden
    Ja, manchmal möchte man das wirklich glauben. Denken Sie an die Achterbahn und an die Gedichtzeile: “Wenn Du denkst es geht nicht mehr,kommt irgendwo ein Lichtlein her” (Roswitha Rudzinski).
  6. Sie glauben, Sie haben weniger Kontrolle über ihr Leben als Sie tatsächlich haben
    Bei dieser Aussage bin ich zugegeben zwiegespalten. Manche Menschen überschätzen den Einfluss auf das eigene Leben, manche unterschätzen ihn. Es gilt, das richtige Maß zu finden.
  7. Sie folgen dem Irrglauben, Sie könnten irgendwo “ankommen”
    Als ich das Abitur in der Tasche hatte, dachte ich, ich hätte es geschafft. Irrtum, es ging erst richtig los. Sie kennen das.
  8. Sie generalisieren
    ”Immer, ständig, nie” gibt es in der Regel nicht. Bei näherer Betrachtung kommt allenfalls ein “oft, manchmal oder kaum” heraus. Bleiben Sie bei einer realistischen Einschätzung
  9. Sie sind undankbar
    Manchmal erkennen wir nicht die positiven Seiten des Lebens, weil wir sie für selbstverständlich halten. Dankbarkeit lässt sich trainieren. Manche Menschen führen ein Journal, in das sie jeden Tag ein paar Dinge eintragen, für die sie dankbar sind. Wenn Sie wie ich ein Freund der Achtsamkeit sind, dann kennen Sie sicher die Metta-Meditation.

Andrea führt in ihrem Artikel noch andere Gründe auf, warum Sie sich von den o.a. Gedanken und Verhaltensweisen fern halten sollten. Immer wird es Ihnen wahrscheinlich nicht gelingen. Aber Sie können daran arbeiten.

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[Foto von Gerd Altmann [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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