Wie Sie Google Photos ausreizen können

Ich erinnere mich manchmal – nein, nicht mit Wehmut – an die Zeiten, zu denen man im Urlaub die Bilder noch mit Negativ– oder Diafilmen geschossen hat. Diese Filme waren nicht ganz billig, die Zahl der Bilder pro Film auf 24 oder 36 beschränkt. Als Folge davon überlegte es sich der Fotograf zweimal, ob er nun den Auslöseknopf betätigen sollte oder nicht. Manche Leute behaupten, aus diesem Grund sei damals die Qualität der Bilder besser gewesen, denn man habe sich vorher überlegt, ob sich das Motiv für ein Foto lohne.




Sei’s drum, wir leben heute im digitalen Zeitalter und müssen nicht lange überlegen, ob wir abdrücken oder nicht. Allerdings bringen wir infolgedessen eine Unzahl von Fotos aus dem Urlaub mit, die irgendwo abgelegt werden wollen. Wie so häufig, setzt sich für die Ablage immer mehr die Cloud durch. Schon deshalb, weil man auf die Fotos von überall mit unterschiedlichen Geräten auf die Bilder zugreifen kann.

In den letzten Monaten habe ich in dieser Hinsicht Google Photos schätzen gelernt. Allerdings bin ich noch weit davon entfernt, die Möglichkeiten der Anwendung auszuschöpfen, wie mir ein Artikel von Rahul Saigal klar gemacht hat: 18 Things You May Not Have Known Google Photos Can Do. In dem Beitrag erklärt er die Funktionsweis folgender Features:

  1. Suche nach Menschen, Orten und Gegenständen
  2. Gruppieren und Bezeichnen ähnlicher Gesichter
  3. Ändern von Sicherungs- und Synchronisierungseinstellungen
  4. Löschen hochgeladener Fotos auf dem Smartphone
  5. Sicherung von Fotos von anderen Apps wie Facebook, Instagram etc.
  6. Geste zur Änderung der Ansicht
  7. Auswählen mehrerer Fotos durch einmaliges Antippen
  8. Wiederherstellen gelöschter Bilder
  9. Hochladen vom Desktop mit dem entsprechenden Programm
  10. Vorführen der Bilder mit Chromecast
  11. Herunterladen sämtlicher Fotos in einem Rutsch
  12. Zusammenwirken von Google Drive und Photos
  13. Senden von Bildern und Videos nach Googlemail und YouTube
  14. Das Teilen von Bildern mit anderen Zeitgenossen
  15. Das Verbergen des Aufnahmeorts
  16. Das Benutzen von Google Photos ohne Internetanbindung
  17. Erstellen von Geschichten, Animationen oder Collagen
  18. Bilderbearbeitung unterwegs

Sie sehen, Rahul ist eine kleine aber feine Komplettanleitung gelungen.  Für mich war tatsächlich etwas Neues und Nützliches dabei.

Urlaubsfotos

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