Die 4 Handicaps des Problemlösens

Aus gegebenen Anlass, wie es immer so schön heißt, hier noch einmal die 4 Handicaps des Problemlösens:




  1. Blindheit: Nicht-Wahrnehmen der Existenz eines Problems,
  2. Vernebeln: Nicht-Wahrnehmen der Bedeutung eines Problems
  3. Scheuklappen: Nicht-Wahrnehmen der Veränderbarkeit eines Problems,
  4. Hinkebein: Nicht-Wahrnehmen der eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung

Wie manche wissen, war ich in meinem früheren Leben einmal Ingenieur für Papierproduktion. Diese Branche hatte und hat noch sehr unter dem technologischen Wandel durch Internet, iPad & Co zu leiden. Und tatsächlich konnte man im Laufe der Zeit viele der sog. “Entscheider” sämtliche vier Handicaps durchlaufen sehen. Nicht alle, einigen gelang es durchaus, rechtzeitig die Weichen für die neue Zeit zu stellen.

Ich befürchte, wie werden uns in der nächsten Zukunft in unseren Sesseln zurücklehnen und mit Popcorn in der Hand diese vier Handicaps auch bei anderen Industriebranchen studieren können (müssen?).  Manche Managerzitate weisen zumindest in diese unheilvolle Richtung. Befürchten ist das eine, Hoffen das andere. Vielleicht bleiben den Mitarbeitern der entsprechenden Unternehmen zumindest die Handicaps 3 und 4 erspart. Es wäre ihnen zu wünschen.

Das Modell der 4 Handicaps stammt übrigens aus dem wunderbaren Buch von Ute und Heinrich Hagehülsmann mit dem sperrigen Titel “Der Mensch im Spannungsfeld seiner Organisation”. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Konzepte der Transaktionsanalyse in der Organisationsentwicklung eingesetzt werden können, dann lege ich Ihnen dieses Buch wärmstens ans Herz.

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[Bild von OpenClipart-Vectors [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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