Eine kleine Geschichte des Versuchs, der E-Mail-Flut Herr zu werden

Das Schimpfen über den E-Mail-Verkehr ist vermutlich so alt wie das Medium E-Mail selbst. Und genau so alt sind auch die Versuche, in der E-Mail-Flut zu schwimmen und nicht darin unterzugehen.




Thorin Klosowski hat in einem Artikel die bisherigen Versuche aufgeführt: Every Way We’ve Tried to Fix Email (and Why It’s Not Working). Hier die Liste der Versuche und Methoden:

  • Merlin Manns “Inbox Zero
  • The Trusted Trio von Gina Trapani
  • Der Gebrauch von Filtern oder Etiketten (Tagging)
  • Das Priorisieren des Inhalts im Posteingang (Priority Inbox)
  • Regeln, Vorschriften und Vereinbarungen (z.B. sentenc.es)

Thorin beurteilt all diese Versuche eher pessimistisch und schreibt kurz und bündig:

Email is broken.




Ich halte das mit Verlaub für Quatsch. Wenn dem so wäre, dann hätten wir es schon längst ersetzt. Ich denke, das Hauptproblem ist der unangemessene Gebrauch des Mediums. Oder wie Leser Camelot in seinem Kommentar zu Thorins Artikel schreibt:

Email isn’t broken, WE are.

Dem stimme ich voll uns ganz zu. Ich brauche dazu nur an den wahnwitzigen Gebrauch von CC/ zu denken. Das hat nichts mit Kommunikation zu tun, sondern dient oft nur der reinen Absicherung. Und dafür kann E-Mail nun wirklich nichts.

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[Foto von Gerd Altmann [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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