Von der To-do- zur Pausenliste

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über den Ansatz von Neil Fiore berichtet, mit dem Sie wirkungsvoll die Aufschieberitis bekämpfen können: Der “andere” Terminkalender. Wie Sie sich vielleicht erinnern, werden bei dieser Methode die freien Zeiten (Pausen, Sport, private Termine usw.) in dem Terminkalender geblockt. Die anstehenden Arbeiten werden um diese Termine herum in 30-Minuten-Blöcken abgearbeitet. Wenn man so will, könnte man dieses vorgehen als “inverse” Terminplanung bezeichnen.




In einen ähnliche Richtung geht der Vorschlag, den Adam Dachis macht: Swap Your To-Do List for a „Break List“ to Get More Done. In seinem Beitrag stellt er uns ein Formular zum Herunterladen zur Verfügung. Dort finden sich zwei Listen. Die eine entspricht der “herkömmlichen” To-do-Liste. In die andere werden die geplanten Pausen eingetragen und was man dann evtl. tun möchte: Meditieren, Malen, Faulenzen, Roman lesen und so weiter. Sie merken, hier werden nur Dinge aufgeführt, die der eigenen Entspannung dienen. Es ist auch sinnvoll, die Dauer der jeweiligen Pausen gleich mit zu vermerken, damit man die Pausenzeiten nicht unnötig über- oder unterschreitet. Achten Sie darauf, dass Sie in die Pausenliste tatsächlich nur die Dinge eintragen, die Sie tun möchten.

Laut Adam hat das Führen einer solchen Liste folgende Vorteile:

  1. Das Bewusstsein für Pausen erhöht die Motivation
  2. Geplante Pausen erhöhen die Effizienz
  3. Zwei konkurrierende Listen verhelfen spielerisch zu einem erfolgreichen Aufgabenmanagement
  4. Geplante Pausen helfen, Burnout zu verhindern

Nun ja, den letzten Punkt halte ich für etwas weit hergeholt. Dennoch habe ich persönlich mit dem “anderen” Terminkalender gute Erfahrungen gemacht. Bei der Pausenliste handelt es sich um einen ähnlichen vereinfachten Ansatz, der ebenso gut funktionieren könnte. Probieren Sie es aus!

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[Foto von Gerd Altmann [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

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