Evernote vs. OneNote: Ein Vergleich in 3 Akten

Wie die Leserinnen und Leser dieses Blogs sicher mitbekommen haben, bin ich in letzter Zeit nicht mehr ganz so glücklich mit Evernote, wie ich es schon einmal gewesen bin. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich OneNote nicht doch noch einmal ein zweite Chance geben soll.




Vor diesem Hintergrund kommt mir eine Artikelreihe gerade recht, in der Lisa Schmeiser beide Programme vergleicht: Evernote vs. OneNote. In drei (!) Teilen behandelt Lisa

  1. Wie gut Sie mit diesen Programmen Ihre Information erzeugen und organisieren können (Teil 1)
  2. Wie Sie zusätzliche Informationen in die beiden Programme aufnehmen
    (Teil 2)
  3. Was Sie mit diesen ganzen Informationen alles anstellen können (Teil 3)

In jedem Teil spielt Sie mit jedem Programm die typischen Szenarien von Arbeiten durch, die wir mit einem solchen Programm erledigen möchten. Sie untersucht z. B. im ersten Teil, die Standardaufgaben:

Teil 1

  1. Anlegen von Notizen innerhalb des Programms
  2. Organisieren und Taggen der einzelnen Notizen
  3. Verknüpfen der Notizen innerhalb der Anwendung

Teil 2

  1. Einfügen von Dateien in die Anwendungen
  2. Einfügen von Daten aus dem Internet (“Ausschneiden” von Text und Artikeln)
  3. Hinzufügen von Notizen via E-Mail

Teil 3

  1. Informationen innerhalb der Anwendungen suchen (und auch finden)
  2. Erweitern der Programme mit geeigneten Add-ons
  3. Zugriff, Suche und Bearbeiten der Notizen mittels mobiler Geräte oder mit dem Webbrowser
  4. Teilen von Informationen mit anderen Menschen

Sie merken schon, dieser Vergleich ist nicht oberflächlich, sondern bemüht sich um eine gewisse Tiefe und Objektivität.

Wie zu erwarten war, gibt es keinen eindeutigen Sieger, denn der Volksmund sagt: “wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall”. Es bleibt Ihnen überlassen, welche Kriterien Sie für Ihre Auswahl als wichtig erachten und wie Sie den Erfüllungsgrad durch die Programme beurteilen.

Wenn Sie sich mit den beiden Platzhirschen gar nicht anfreunden können, dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf DEVONThink. Joe Buhlig hat einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, warum er von Evernote auf diese Software umgestiegen ist: An Alternative to Evernote. Für ihn war wohl u.a. ausschlaggebend, dass Evernote nicht mit Markdown umgehen kann. Das kann ich durchaus nachvollziehen, wenngleich ich gehört habe, es gebe eine Lösung für dieses Problem. Der Pferdefuß bei  DEVONThink: Das Programm ist nur für den Mac erhältlich.

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